Ehrenbürger der Gemeinde Elz

Die höchste Auszeichnung, welche die Gemeinde Elz verleihen kann, ist nach der bestehenden Ehrenordnung das sogenannte  "Ehrenbürgerrecht.“

Das Ehrenbürgerrecht  kann nur an solche Personen vergeben werden, die sich in außergewöhnlichem Maße um die Gemeinde Elz verdient gemacht haben und ist von der Gemeindevertretung zu beschließen.

 


Kaspar Fein, 1. Ehrenbürger der Gemeinde

Kaspar Fein, geboren am 26. September 1882 in Elgendorf bei Montabaur, war vom 01. Oktober 1922 bis zum 30. Juni 1956 als Seelsorger in Elz tätig.

Anlässlich seines 70.Geburtstages wurde er am 29.09.1952  zum ersten Ehrenbürger der Gemeinde Elz ernannt.

 


Josef Friedrich

Josef Friedrich wurde am 26.11.1897 in Elz geboren.
Bereits in jungen Jahren interessierte er sich für Politik und war schon in der Weimarer Republik für das christliche "Zentrum" Mitglied im damaligen Kreistag Limburg. In der anschließenden Zeit des Nationalsozialismus war er wegen seiner christlichen Grundhaltung vielen Anfeindungen und Verfolgungen durch die damaligen Machthaber ausgesetzt.

 


Schwester Ludwiga

Schwester Ludwiga (Gertrud Dicks) wurde am 05.01.1913 in Oberhausen Sterkrade geboren.
Die Feierliche Profess legte sie am 15.11.1938 ab.
Als Schwester war sie zunächst von 1938 bis 1942 in Frankfurt-Dornbusch, im Jahr 1942 noch kurz in Frankfurt-Liederbach und schließlich von 1942 bis 1987 in der Gemeinde Elz tätig.

 


Jakob Martin

Der Elzer Ehrenbürger Jakob Martin wurde am 21.02.1914 in Elz geboren. Jakob Martin war ein weit über die Gemeinde hinaus bekannter Bürger, der sich unter anderem als Erster Beigeordneter der Gemeinde Elz, als Kreistagsabgeordneter und Mitglied des Kreisausschusses sowie als Vorsitzender des DRK Elz und stellvertretender Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes große Verdienste erwarb.

 


Erhard Weimer

Am 17.01.2005 wurde Erhard Weimer, geboren am 23.02.1927, das Ehrenbürgerrecht verliehen.

Der zuletzt in Bonn lebende gebürtige Elzer arbeitete über sieben Jahre lang an der Elzer Ortschronik, in der die Elzer Geschichte „außerordentlich historisch und wissenschaftlich dargestellt“ ist und die 1982 in erster Auflage und 1983 in zweiter Auflage erschien.

 


Karl Schäfer

Geboren wurde Karl Schäfer am 10. November 1935 in der Rathausstraße bei Bäckermeister Johann Schäfer und seiner Frau Berta als letztes von fünf Kindern. Nach der Schule folgten das Jura-Studium in Frankfurt, Marburg und München, und das Referendariat in Wiesbaden und Kempten.