Fairtrade-Stand auf dem Maiglöckchenmarkt
 Die Frauen des Elzer Frauenchor beschäftigen sich seit vielen Jahren mit dem Thema Nachhaltigkeit und Unterstützung der ärmeren Länder. In ihrer Vergangenheit unterstützten sie bereits mit verschiedenen Aktionen den Weltladen in Limburg. Daher beteiligen sie sich sehr gerne an der Fair Trade Kampagne der Gemeinde Elz.
Auf dem Maiglöckchenmarkt war der Frauenchor mit einem Kuchenstand für das leibliche Wohl vertreten. Direkt an der Hauptstraße konnten die Besucher des Marktes bei einem Stück Kuchen sowie Kaffee einen Moment verweilen. Der Kaffee sowie der Zucker stammten von Gepa und waren fair gehandelt. Mit verschiedenen Materialien informierten die Frauen die Besucher, warum fair gehandelte Waren so wichtig sind und welchen Beitrag die Menschen selbst leisten können, indem sie bewusster einkaufen gehen. Der Kaffee wurde von allen gelobt.
Insgesamt war es eine tolle Aktion vom Frauenchor am Markttag.

JRK FAIRhilft zu mehr Gerechtigkeit
 Für die letzte Gruppenstunde des Jugend-Rot-Kreuz haben sich die Gruppenleiter Kathrin Tschernich, René Becker und Tobias Rösner etwas ganz Besonderes ausgedacht. In dieser Stunde ging es einmal nicht um die alltäglichen Themen, die das Deutsche Rote Kreuz betreffen. Nein, dieses Mal haben die Betreuer ein anderes Thema vorbereitet, welches aber auch ausgezeichnet in den Fokus einer Hilfsorganisation passt!
Die Kinder haben sich mit dem Thema "was ist eigentlich fair" auseinandergesetzt.
Dabei ging es unter anderem darum, was man denn alles benötigt bzw. was man alles tun kann um anderen gegenüber fair zu sein, nicht nur als Einzelner sondern auch als Gruppe oder in unserer Gemeinde Elz. Zusätzlich setzt das Deutsche Rote Kreuz sich auch mit der Kampagne Menschlichkeit auseinander. Zur Verdeutlichung hatten die Kinder die Möglichkeit sich mit den Logos und den Inhalten der beiden Projekte auseinanderzusetzen, um Verknüpfungen und Verbindungen zu erkennen.
Gemeinsam wurde gemalt und Plakate zur Veranschaulichung erstellt. Das Ergebnis dieser Arbeit kann sich sehen lassen. Sicher ist bei den Kindern aus dieser lehrreichen Gruppenstunde etwas hängen geblieben. So können sie mit gutem Beispiel in ihrem Leben vorangehen. Natürlich gab es nach getaner Arbeit auch fair gehandelte Schokolade zur Belohnung für alle fleißigen, heranwachsenden Ersthelfer.

Marien-Bildstock in Malmeneich zerstört
 Über die Malmeneicher Kirmestage wurde der Marien-Bildstock am Mordschauweg mutwillig zerstört. Eine Nische mit Ruhebank am Wegesrand, ein eigentlich idyllischer kleiner Ort, der Gelegenheit bietet, Rast zu halten, sich auszuruhen. Für einen Gläubigen ein Ort, um seine Gedanken mit der aufgestellten Mutter Gottes zu teilen. Doch der Bildstock wurde mutwillig umgetreten und die kleine überdachte Einfassung des Marienbildes dabei total zertrümmert. Das eigentliche Marienbildnis blieb Gott sei Dank unversehrt.
Für solch ein unsägliches Tun kann kein Mensch mit einem gesunden Geist Verständnis aufbringen. Trotzdem wollen die Malmeneicher den Bildstock unbedingt wieder ersetzen, denn eine Unterlassung würde denen in die Hände spielen, die den Bildstock zerstört haben.
Mit der Unterstützung durch den Kultur- und Freizeitverein Malmeneich wollen die "Malmeneicher-Dienstagsrentner" den Bildstock wieder neu aufbauen und dem Marienbild eine neue Behausung schaffen.
Hoffen wir, dass dieser Platz dann die Achtung erfährt, die ihm gebührt, und dass die Vandalen zur Vernunft kommen und solche Zerstörungen zukünftig unterlassen.

Stolpersteinverlegung in Elz

Am Montag, 15. Mai fand die Verlegung der ersten acht Stolpersteine in Elz statt. Rund 30 Elzer Bürger sowie Schüler der Erlenbachschule Elz fanden sich am Montagmorgen auf dem Hirtenplatz ein, um der Verlegung durch Gunter Demnig beizuwohnen. Auf den Steinen sind die Namen der NS-Opfer, wesentliche Daten ihrer Biografie sowie der Verfolgungshintergrund nachzulesen.
Schüler der 9.Klasse der Erlenbachschule verlasen bei jedem Stein die Biografien der Opfer, während Gunter Demnig vorhandene Pflastersteine heraus stemmte, um die Stolpersteine in die entstandenen Lücken einzusetzen. Mit routinierten Handgriffen verlegte er die Steine vor den jeweils letzten Wohnorten der Menschen, die aufgrund ihrer Religion, ihrer politischen Gesinnung oder einer Krankheit verfolgt wurden. Martina Hartmann-Menz legte an jedem Stein Blumen nieder und jeder Teilnehmer verharrte einen Moment beim Lesen der Inschrift.
Folgende Steine verlegte Demnig: Hugo Meyer auf dem Rathausplatz, Jakob Müller in der Alexanderstraße, Isaak und Bella Ellendmann in der Mühlstraße, Albert und Emmy Rosenthal in der Augustastraße, Johann Abel in der Schmidtstraße sowie Karl Suchan in Malmeneich.

 

 


Schwimmbad öffnete doch zum ersten angedachten Termin

Und hinein ins nasse Vergnügen: Die Elzer Badesaison konnte dank des Wetterumschwungs doch am vergangenen Samstag, 13. Mai beginnen. Am Eröffnungstag hatten alle Besucher freien Eintritt.  Bereits 105 Badegäste konnten für diesen ersten Tag gezählt werden.
Der erste Freibadgast konnte es gar nicht erwarten: Leon Hahn war extra bereits 10 Minuten vor der offiziellen Eröffnung des Schwimmbades gekommen, damit er als erster ins Wasser springen konnte. Und das tat er mit einem forschen Sprung vom 1-m-Brett ins mit 21° C angenehm temperierte Wasser.
In diesem Jahr steht die Saison unter einem ganz besonderen Stern: Das Bad feiert 50. Geburtstag! Groß gefeiert wird dieses Jubiläum vor allem  im Rahmen des Wutzkopp-Festivals vom 14. bis 16. Juli.

 

 


Seniorenbeirat Elz
 Liebe Seniorinnen und Senioren von Elz und Malmeneich,
das Seniorenteam trägt in Zukunft den Namen Seniorenbeirat der Gemeinde Elz. Da sich vieles in der Welt und auch im engeren Umkreis ändert, haben wir uns dafür entschieden den Namen anzupassen. An der Arbeit für die Seniorinnen und Senioren ändert sich nichts. Wir sind nach wie vor darum bemüht uns für die Elzer und Malmeneicher Seniorinnen und Senioren einzusetzen und diese zu beraten, wenn Bedarf besteht.  Die Mitglieder des Seniorenbeirats werden durch den Gemeindevorstand bestimmt auf Vorschlag des Seniorenbeirates.  Der Sprecher des Seniorenbeirates ist gleichzeitig Seniorenbeauftragter der Gemeinde Elz. Wir werden uns nach wie vor für die Belange  der Seniorinnen und Senioren einsetzen und wünschen uns für die Zukunft weiterhin eine gute Zusammenarbeit.
Ihr Bernd Michel, Sprecher Seniorenbeirat
Bildunterschrift: Der Seniorenbeirat in der vorderen Reihe von links nach rechts: Jürgen Lachnit, Alois Witteyer, Ingrid Friedrich, Bernd Michel und Gisela Mörsdorf

FAIRness wird groß geschrieben
 Der Schulverein der Oranienschule Elz e. V. unterstützt das Bewerbungsverfahren der Gemeinde Elz zur Erlangung des Titels „Fair Trade Town“.
Im Rahmen der Osterferienbetreuung fand hierzu ein gemeinsames Frühstück mit den Kindern und Betreuerinnen statt. Unterstützt wurde der Schulverein dabei von Frau
Mareike Zimmer-Muth, die den Kindern anschaulich dieses wichtige Thema erläuterte. Während sich alle der FAIRsuchung eines Frühstücks mit fairen Produkten hingaben, erklärte Frau Zimmer-Muth Fragen wie z. B. „Was ist eigentlich fair und was ist unfair?“ oder „Wo kommt die Schokolade her?“ Hierbei erfuhren die Kinder interessante Dinge über die Länder, in denen Kakao angebaut wird, wie ein Kakaobaum und eine Kakaofrucht aussieht, die Ernte, den Trocknungsprozess der Kakaobohnen, den Transport bis hin zur Verarbeitung zur Schokolade.
Und auch warum man fair gehandelte Schokolade oder andere Produkte kaufen sollte, wurde den Kindern erklärt. Schließlich sollte es für uns alle ein wichtiges Ziel sein, dass Kinder in diesen Anbauländern zur Schule gehen können und keine Arbeit leisten müssen.
Zum Schluss kam natürlich auch der Spaß nicht zu kurz. Die Kinder mussten sich als kleine Detektive beweisen und das Fairtrade-Siegel auf den verschiedenen Produkten suchen. Darüber hinaus konnten sie ihr Wissen bei einem fairen Schokoquiz unter Beweis stellen.

Ein viertel Jahrhundert die Frau auf dem Hauptamt
 Karin Sauer feierte dieser Tage ihr 25-jähriges Dienstjubiläum bei der Gemeinde Elz. 1992 wurde die gelernte Bürokauffrau zunächst als Schreibkraft eingestellt, fand dann jedoch ganz schnell ihre Stelle auf dem Hauptamt. Hier ist sie für die Gremien der Gemeinde zuständig, lädt zur Sitzung des Gemeindevorstands und der Gemeindevertretung ein und kümmert sich um die Niederschriften. Mit den Vor- und Nachbereitungen jeglicher Wahlen betreut Karin Sauer ein weiteres großes Aufgabengebiet. Dabei ist es ähnlich wie beim Fußball – nach dem Spiel ist vor dem Spiel! Ist eine Wahl abgeschlossen, steht die nächste schon vor der Tür. Mindestens einmal im Jahr ist eine Wahl auf ihrer To-do-Liste.
Seit der Einführung des Elzer Blickpunkts als Gemeindemitteilungsblatt zeichnet sich die engagierte Gemeindemitarbeiterin für dessen Veröffentlichung verantwortlich. Ganz nebenbei erledigt sie auch noch die Poststelle und bearbeitet den Posteingang.
Ihre Kolleginnen und Kollegen kennen Karin Sauer als freundliche und immer hilfsbereite Arbeitskraft. Wenn Not am Mann ist, springt sie ein und hilft aus, wo sie nur kann, vor allem im Vorzimmer des Bürgermeisters. Von 2004 bis 2012 war die Mutter von zwei Söhnen für zwei Legislaturperioden Mitglied im Personalrat und hat sich hier gerne für die Belange der Belegschaft eingesetzt.
Im Rahmen einer kleinen Feierstunde kam die Rathausmannschaft zu Kaffee und Kuchen im Sitzungsraum zusammen, um Karin Sauer zum Dienstjubiläum zu gratulieren. Begleitet wurde die Jubilarin an diesem Nachmittag von ihrem Ehemann. Bürgermeister Horst Kaiser dankte seiner treuen Mitarbeiterin für ihre Arbeit und überreichte ihr als Anerkennung Blumen, Urkunde und ein Präsent. Auch der Personalrat schloss sich den Glückwünschen an. Alle Gratulanten erhoben das Glas, auf dass die liebe Kollegin dem Elzer Rathaus noch lange gesund erhalten bleibt!

Jubiläumsgarten nimmt Gestalt an
 Am 24. April wurde mit dem Aufbau unseres Jubiläumsgartens begonnen. Mitten auf dem Rathausplatz, auf der Fläche des Brunnens entstand ein Gemüsebeet, das bereits mit den Kindern der drei Elzer Kitas bepflanzt wurde und gepflegt wird.
Auf der angrenzenden Rasenfläche wurde ein Palettengarten mit Liege installiert. Hier möchten der Obst- und Gartenbauverein vertikales Gärtnern demonstrieren. Blumenspindeln komplettieren die Anlage.
Auf den Stufen am Ratsbrunnen entstand ein Kräuter- und Duftgarten. In Kisten zeigen wir ein- und mehrjährige Kräuter, später auch noch diverse Sommerblumen und Gemüse. Demonstration von gärtnern ohne Garten – urban gardening.
Auf dem Weg zwischen Rathausplatz und Backes haben wir Johannisbeer-Spindeln platziert, die schon einen reichen Fruchtansatz zeigen.

Wir sind Gewinner!
 
Ende Januar hat sich die Gemeinde Elz mit dem Thema „urban gardening – urbanes Gärtnern, Leben mittendrin“ zum Anlass des 125-jährigen Jubiläum des Obst- und Gartenbauvereins für die hessischen Innenstadt-Offensive „Ab in die Mitte!“ 2017 beworben. Unter dem Motto „Mein Herz schlägt regional“ haben sich viele Städte und Gemeinden unseres Bundeslandes mit ganz besonderen Ideen und Vorschlägen für diesen Förderpreis beworben. Ziel der Kampagne ist die Entwicklung und Verbesserung unserer Innenstädte, sprich unserer Dorfzentren.
Am vergangenen Dienstag wurden nun die Landessieger der Aktion „Ab in die Mitte“ in Fulda bekanntgegeben. Bürgermeister Horst Kaiser und zwei Vertreterinnen des Obst- und Gartenbauvereins, Gertrud Krahl und Karin Gräf durften freudig vernehmen, dass Elz unter den Preisträgern ist.
Bei der Preisverleihung überreichte die hessische Staatsministerin Priska Hinz der Elzer Delegation eine Fördergeldzusage von 5.000,- € für das aufwendige Gartenprojekt in unserem Dorfmittelpunkt. Dabei belegte das Elzer Konzept den vierten Platz von 15 ausgezeichneten Landessiegern. Stolz kehrten die Sieger mit Urkunde, Trophäe und Preisgeld im Gepäck nach Elz zurück.
Eine schöne Geldspritze, die der Obst- und Gartenbauverein gut für seinen öffentlichen Garten einsetzen kann. Bleibt nur zu hoffen, dass Vandalen dem ganzen Projekt nicht noch mehr Schaden zufügen und der Belebung des Dorfkerns wieder einen Strich durch die Rechnung machen!

Elz hat mitgemacht und gewonnen!

Auf Initiative von Bürgermeister Horst Kaiser hat die Gemeinde sich beim Wettbewerb „Ab in die Mitte“ des Landes Hessen beworben. Die Aktionen des Obst- du Gartenbauvereins mit seinem rührigen Vorstand um Günter Krahl stehen dabei im Mittelpunkt, hinzu kommen verschiedene Veranstaltungen bis hin zum 50-jährigen Bestehen unseres schönen Schwimmbades mit seinem herrlichen Außengelände. Ziel des Wettbewerbs ist es für  lebendige und attraktive Innenstädte und Ortszentren zu sorgen, die Identität stiften und die Lebensqualität steigern. Daher ist es wichtig, die Anziehungskraft der Zentren langfristig zu erhalten bzw. weiter zu verbessern. Negativen Entwicklungstendenzen wie Leerständen, Filialisierungen und Verödungen soll entgegengewirkt werden.

Bewerbungsschreiben

 

 


Querfeldein ist nicht erlaubt!
Der Gemeinde Elz liegen Beschwerden vor, dass Quadfahrer durch Grüngelände entlang des Elbbachs fahren. Dabei durchqueren sie Wiesen und Felder und furchen mit ihren Gefährten den Grund auf und walzen Gras und Saat einfach platt. Die Fahrzeuge sind zwar geländetauglich, trotzdem verschafft das den Fahrern nicht das Recht, rücksichtslos durch die Natur zu heizen. Dies gilt ganz besonders zu dieser Jahreszeit, man nennt sie die Setz- und Brutzeit. In allen Grünflächen, Wiesen, Feldern  und Wäldern inner- und außerorts, d. h. im gesamten Feld-, Flur- und Waldbereich, insbesondere auch an Bach- und Flussläufen nisten Bodenbrüter, Kleintiere ziehen ihre Jungen auf. Für die Aufzucht der Jungtiere brauchen die Elterntiere Zeit und vor allem Ruhe, es herrscht Schonzeit. Diese dient der Arterhaltung und ist im Bundesjagdgesetz in der Zeit von 1. April bis zum 15. Juli festgesetzt.
Aber nicht nur Tiere, sondern auch die Natur leiden unter diesem verantwortungslosen Verhalten. Deshalb ergeht hiermit die eindringliche Bitte, diese Querfeldeinfahrten mit Quads und anderen Gefährten tunlichst zu unterlassen. Beobachter weiterer Begebenheiten dieser Art werden gebeten, diese auch beim Ordnungsamt der Gemeine anzuzeigen, damit gegen dieses rüpelhafte Verhalten auch vorgegangen werden kann.
Vielen Dank für Ihre Einsicht und Unterstützung!
Ihr Bürgermeister Horst Kaiser

Schmierereien und kein Ende
 Die Serie von Vandalismus und Schmierereien in Elz reißt nicht ab! Man muss sich fragen was da für hirnlose Subjekte am Werk sind: Erst wird das Bürgerhaus beschmiert, dann wird ein Bienenstand mit Pflastersteinen beworfen und schwer beschädigt, und jetzt wird die neue Fußgängerbrücke (Neumühlensteg) mit einer „Liebesbotschaft“ verunstaltet und unsere Bundeskanzlerin massiv verunglimpft. Ich habe inzwischen Anzeige bei der Polizei erstattet. Wir dürfen das nicht länger hinnehmen, es reicht aber auch nicht auf die Gemeinde oder die Polizei zu verweisen und diese aufzufordern hier was zu tun. Weder die Gemeinde noch die Polizei kann eine Rundum-Überwachung überall im Ort gewährleisten, auch wenn wir Kontrollgänge massiv verstärken, es bliebe immer dem Zufall überlassen die Täter zu erwischen. Wir können nur erfolgreich sein, wenn alle Bürgerinnen und Bürger mithelfen diese Vandalen zu stellen.
Bitte melden Sie alle Beobachtungen, seien sie auf den ersten Blick auch noch so unbedeutend, niemand darf sich scheuen Beobachtungen zu melden, ansonsten schützen wir die Täter durch Nichtstun. Es darf nicht sein, dass weiterhin Privateigentum und öffentliche Einrichtungen beschädigt und verunstaltet werden.

Horst Kaiser, Bürgermeister

Randalierer werfen Steine auf Bienenstock

Bericht mit Bild aus der NNP vom 19.04.2017 von Anette in Concas
Urbane Garten des Elzer Obst- und Gartenbauvereins
Die Vorbereitungen laufen seit vielen Monaten, und genauso lange freuen sich die Menschen schon auf den „urbanen Garten“ von Elz: Jetzt wurden die ersten Arbeitsschritte im Keim erstickt. Mit Steinen aus der Einfassung des Rathausplatzes wurde das Bienenhaus am Rathausplatz bombardiert. Der Unterbau wurde zerstört, am Bienenkasten selbst gibt es zahlreiche abgesplitterte Stellen.
Schon fast ein Jahr lang sind die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins an der Arbeit; haben gesät, pikiert, gepflegt, gepflanzt, gegossen und vorbereitet, Pläne geschmiedet und zur Mitgestaltung ihres ehrgeizigen Projekts eingeladen. Auch Imker Stefan Becker aus Limburg sagte seine Hilfe zu. Jetzt wurden die ersten Arbeitsschritte – Aufbau des Bienenhauses neben dem Rathauslatz – Opfer des Vandalismus.

 

 


Schmierfink unterwegs!
 Leider mussten wir feststellen, dass wieder einmal ein Schmierfink gemeindliches Eigentum am Bürgerhaus verunstaltet hat. So wurde eine Wand und eine im vergangenen Jahr frisch gestrichene gegenüberliegende Mauer mit einem Schriftzug besprüht. Die gleiche Handschrift fand sich dann auch auf einer Wand und der Rutschbahn der Oranienschule und bei der Erlenbachschule wieder. Leider kann man hier nicht einmal von einem Graffiti sprechen, Schmiererei trifft hier das richtige Wort. Die Botschaft heißt ins Deutsche übersetzt „Durch dein Lächeln fließt das Paradies“. Eigentlich eine recht schöne Nachricht, aber einen solchen Liebesbeweis so öffentlich zu machen, wäre nicht nötig gewesen. Das hätte ganz altmodisch in einen Liebesbrief gehört oder auf dem modernen Weg hätte es da auch ein Post über Facebook getan. Dazu muss man nicht öffentliches Eigentum missbrauchen. Zumal es sich hier um den Tatbestand Sachbeschädigung und grober Vandalismus handelt.
Gegen dummen Liebeswahn ist offensichtlich noch kein Kraut gewachsen...! Sollte der Verursacher dieser Ferkelei ausfindig gemacht werden, so darf dieser sich seiner Strafe sicher gewiss sein. „Mit der Zahnbürste müsste der Verursacher das Gekritzel wieder entfernen“, so der aufgebrachte Bürgermeister.
Doch will der Bürgermeister noch einmal Gnade vor Recht ergehen lassen, wenn der Übeltäter sich freiwillig meldet. „Dann bleibt er von einer Anzeige verschont und muss lediglich für die Beseitigung der Schmierereien Sorge tragen“, verspricht Horst Kaiser.
Na, wenn das kein Angebot ist?

Straßenausbau
 Endausbau Wilhelm-Geis-Straße hat begonnen
Die Firma Kohlhaas hat am 04.04.2017 mit den Arbeiten zum Endausbau der Wilhelm-Geis-Straße begonnen, und kommt sehr gut mit den Arbeiten voran. Die Arbeiten sind mit 103.500,-€ veranschlagt und sollen bis Anfang Juni beendet sein. Der Asphalt wurde inzwischen komplett abgefräst, ein Leerrohr verlegt, sowie zwei zusätzliche Straßeneinläufe gesetzt. Der Ausbau orientiert sich an der Gestaltung im Musikantenring, in den Wohnstraßen wird aufgrund der reduzierten Breite kein gesonderter Bürgersteig ausgewiesen. Auch der Fußweg, der vom oberen Ende der Wilhelm-Geis-Straße vom Cantor-Cuno-Weg direkt zur Kita „Unterm Regenbogen“ führt, wird in diesem Zuge mit ausgebaut. (hk)

Straßeninstandsetzungsarbeiten
 Investition in Sicherheit und Erhaltung
Der Bauhof ist derzeit damit beschäftigt defekte Pflastersteine auszutauschen, um Stolperfallen zu vermeiden und unsere Straßen  und Bürgersteige in einem ordnungsgemäßen Zustand zu erhalten.
Insbesondere in der Bachgasse und in der Langgasse waren viele Pflastersteine im Lauf der Zeit durch verschiedene Beanspruchungen beschädigt und regelrecht zerbröselt. Diese defekten Steine auszutauschen ist durchaus sehr aufwändig, da die Steine sehr fest im Verbund hängen und mit dem Meiselhammer herausgestemmt werden müssen. Mit diesen Erhaltungsmaßnahmen investieren wir nicht nur in die Sicherheit für unsere Fußgänger und Radfahrer, sondern auch in den langfristigen Erhalt unserer Straßen. (hk)

Da wiehert der Amtsschimmel!
Nachdem die Autobahnausfahrt Limburg Nord im Rahmen der Umbaumaßnahmen wegen der neuen Brücke über das Lahntal neu ausgeschildert wurde, mussten wir leider feststellen, dass der Hinweis für Elz hier nicht mehr vorhanden war.
Ich habe mich daraufhin an Hessen-Mobil gewandt und den Missstand gemeldet und vor allem mein Unverständnis für das Fehlen des Hinweises auf Elz vorgetragen.
Leider sind die Festlegungen für die Ausschilderungen im Bundesfernstraßenverzeichnis aber so, dass Elz künftig nicht mehr ausgeschildert werden kann. Der Grund dafür liegt darin, dass die Autobahnabfahrt Limburg Nord auf die B49 mündet und hier nur die Fernziele Richtung Weilburg-Gießen ausgeschildert werden. Die Tatsache, dass nur ca. 100 m weiter die B49 mit der B8 verschmilzt und wir nun wirklich einem massiven Durchgangsverkehr auf der B8 ausgesetzt sind, scheint hier niemanden zu interessieren. Der Hinweis auf die Tatsache, dass bei der Abfahrt Limburg Süd sogar Selters im Taunus ausgeschildert ist, wurde mir gegenüber wiederum mit der Tatsache begründet, dass die Abfahrt von der A3 dort direkt auf die B8 mündet, und Selters wiederum an der B8 liegt. Ich habe mit massivem Druck versucht doch noch eine Ausschilderung von Elz an der Abfahrt Limburg Nord zu erreichen, leider ohne Erfolg, da wiehert der Amtsschimmel bei Hessen-Mobil!

Horst Kaiser, Bürgermeister  

Bald ist Leben auf dem Dach

„Lollipop“-Minis beziehen im Herbst den neuen Aufbau – Auch die alte Kita wird saniert
Die Kinder der Kita „Lollipop“ erleben derzeit Baustelle hautnah. Denn auf dem Dach ihrer Einrichtung wird ein weiteres Stockwerk für die künftige U-3-Betreuung eingerichtet. Vergangene Woche gab es sogar nasse Füße, als durch die Bohrlöcher Regenwasser durchs Dach lief. Im Großen und Ganzen verläuft die auf rund 820 000 Euro geschätzte Aufstockung aber nach Plan. Im Herbst sollen zunächst zwei Kleinkindgruppen einziehen. Maximal können 12 Kinder in drei Gruppen betreut werden.
Es tut sich etwas auf dem Dach der Kita „Lollipop“ und mittlerweile kann man den schnellen Bauvorschritt auch sehen: Zurzeit werden dort die Holzelemente verankert, aus denen der rund 540 Quadratmeter große Aufbau für die U-3-Betreuung entstehen soll. Von Herbst an sollen dort drei Krippengruppen für insgesamt 36 Kinder unter drei Jahren Platz finden.

 

 


In Elz tut sich was in Sachen Freifunk
 
Nachdem die Gemeindevertretung bereits im letzten Jahr beschlossen hatte, ein freies W-LAN in Elz mit den Freifunkern aufzubauen (siehe www.freifunk-limburg.de), hat sich in der Zwischenzeit einiges getan. Nahezu 30 aktive Knoten gibt es bereits in Elz. Die Gemeindeverwaltung ist ihrerseits derzeit damit beschäftigt, auch die Voraussetzungen für freies W-LAN im Rathaus und auf dem Rathausplatz zu schaffen. Auch im Bereich der Gewerbetreibenden hat sich einiges getan, folgende Geschäfte sind neu hinzu gekommen: Kleine Kneipe, Hörstudio Hessel, Mühlenbäcker, Frisör TopHair, Schatzkiste und Brillenplaz. Auch das Rats wird künftig mit der neuen Pächterin Luisa Maxeiner freies W-LAN per Freifunk zur Verfügung stellen.
Wer noch weiteren Informationsbedarf hat und gerne mitmachen möchte wende sich bitte an Thomas Emmel in der Gemeindeverwaltung unter Tel. 9575-22. (hk)

Bürgerfinanzthema
 

Die Renaturierung des Erbachs
Ein Schwerpunkt der kommunalen Investitionen im Jahr 2017 ist die Renaturierung des Erbaches. Insbesondere im Mündungsbereich des Erbachs in den Elbbach (Foto) werden größere Umgestaltungsmaßnahmen vorgenommen, die den geraden Verlauf in einen kurvigen Verlauf umwandeln.
Der Erbach ist für die Gemeinde Elz einer der prägenden Bachläufe und für die Elzer Ortsgeschichte bedeutsam. Ein Blick in die Elzer Ortschronik zeigt, dass der Ortsname Elz seinen Ursprung dem Erbach verdankt: „Damit bedeutet Elz so viel wie Erle, die alte Siedlung am unteren Er(l)ebach, das große Dorf am heutigen Erbach.“

Renaturierung des Erbachs


Amphibien unterwegs zum Laichgebiet

Wanderzeit der Kröten und Frösche ist Schutzzeit!
Warnschilder und Folienzäune am Straßenrand machen auf die Wanderzeit der Kröten und Frösche zu den Laichgewässern aufmerksam.

Kröten und Frösche beginnen ihre Fortpflanzungswanderung zu den Laichgewässern meist, wenn die Temperaturen an zehn bis zwölf Nächten am Stück höher als acht Grad waren. Erst dann verlassen die Erdkröten ihre Erdhöhlen im Wald, in denen sie überwintert haben und machen sich auf den nicht nur beschwerlichen, sondern auch gefährlichen Weg.

 

 


Zusätzliche Wohnbaugrundstücke geschaffen

In ihrer 6. Sitzung am 20.2.2017 hat die Gemeindevertretung einstimmig die 1. Änderung des Bebauungsplans „Hintere Lattengasse“ beschlossen und dadurch drei zusätzliche Wohnbaugrundstücke geschaffen. Die Nachfrage nach Baugrund in Elz ist nach wie vor hoch, dabei sind über 100 Baugrundstücke unbebaut in der Ortslage verfügbar, aber offensichtlich sind die Eigentümer in den allermeisten Fällen nicht bereit zu verkaufen. Daher bemüht sich die Verwaltung und auch die Gemeindevertretung insgesamt mit sinnvollen Abrundungsmaßnahmen weitere Baugrundstücke zu erschließen. Dies ist mit der 1. Änderung des Bebauungsplans „Hintere Lattengasse“ nun gelungen.

 


Süwag erkämpft Steuerrückerstattung

Gute Nachrichten: Im Februar erhalten verschiedene Städte und Gemeinden im Landkreis Limburg-Weilburg, die von der Süwag betreut werden, eine Steuerrückerstattung von insgesamt rund 513.400 Euro auf den Stromverbrauch in der Straßenbeleuchtung für die Jahre 1999 bis einschließlich 2010. So bekommt Elz rund 30.100 Euro zurück, Geld welches wieder in die Sicherheit der Straßenbeleuchtung reinvestiert werden soll.
Es war ein langwieriger Rechtstreit, den die Süwag Energie AG 2003 auf eigenes Risiko und unabhängig von den Kommunen begonnen hat. Das Ziel der Verhandlungen: eine Vergünstigung auf die Stromsteuer der Straßenbeleuchtung im Süwag-Netzgebiet.

 

 


Nachrichten aus der Partnerstadt Waldmünchen

Bürgermedaille für Elisabeth Ruhland
Elisabeth Ruhland, eine der langjährigen Triebfedern der Städtepartnerschaft Elz-Waldmünchen wurde am 26.01.2017 vom Bürgermeister der Stadt Waldmünchen, Markus Ackermann, mit der Bürgermedaille für ihr außerordentliches ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.
Nachfolgend ein Auszug aus der Laudatio von Bürgermeister Markus Ackermann:
„Mit Frau Elisabeth Ruhland würdigen wir heute eine ehemalige langjährige kompetente und kollegiale Stadtratskollegin, die das gesellschaftliche Leben unserer Stadt als Vereinsfunktionärin und Aktivbürgerin an vorderster Front mit beeinflusste und gestaltete und aufgrund ihrer überbordenden Energie und kaum zu bremsenden Tatkraft geschätzt und als wortgewaltige, engagierte und furchtlose Frau respektiert wird.

 

 


Der Neumühlensteg ist eröffnet

Elz. Seit Weihnachten kann die neue Brücke über den Elbbach von Fußgängern und Radfahrern genutzt werden. Jetzt wurde sie offiziell eröffnet und gesegnet. Und einen Namen hat sie auch: Neumühlensteg. Der Name lag nahe: Wegen ihrer Nähe zur Neumühle und weil sie mit ihren zweieinhalb Metern Breite nur ein Steg ist.
Nach nur zweieinhalb Monaten Bauzeit war der Steg fertig. Bürgermeister Horst Kaiser lobte bei der Einweihung die zügigen Arbeiten und das gute Miteinander. Es sei wichtig, dass schnell ein Ersatz für die marode Holzbrücke geschaffen wurde. Immerhin ist die Brücke wesentlicher Bestandteil des Fernwanderweges R8 sowie die Nassau-Wäller-Radrunde.

 

 


Elzer Ortsfahne weht auf dem Elzer Knoten im Westerwald
 Bei einem Besuch des Bürgermeisters auf dem Elzer Knoten konnte er sich überzeugen:
Das Geschenk der Gemeinde zur Einweihung des neuen Skilifts, die Elzer Ortsfahne wurde ordnungsgemäß neben der Skihütte gehisst und weht dort während des Betriebs im Wind.
Dem Bürgermeister bot sich an diesem schönen Wintertag ein buntes Treiben in dieser wunderbaren Winterwelt. Kinder und Erwachsene haben viel Spaß im weißen Schnee.
Sein besonderer Dank gilt dem Elzer Skiclub, dessen Engagement einen solchen Winterspaß direkt  vor unserer Haustüre möglich macht. Eine Abfahrt mit Skiern oder dem Schlitten, Langlauf in gespurten Loipen oder einfach nur eine Wanderung durch den Schnee, alles ist hier geboten. Durch die Bewirtschaftung der Skihütte muss an den Öffnungstagen der Anlage auch kein Gast hungrig oder durstig bleiben.
„Also auf geht’s zum nächsten Wintererlebnis auf dem Elzer Knoten bei Oberrod!“ rät Bürgermeister Horst Kaiser als nächsten Ausflugstipp für die ganze Familie.

Stellungnahme des Bürgermeisters

Zum SPD-Antrag „Alarmsystem für Elzer Trinkwasser“

Im letzten Zeitungsbericht der NNP vom 11.01.2017 zum Thema Trinkwasser in Elz spricht die SPD von einem zufällig bei einer Kontrollfahrt entdeckten Rohrbruch der Druckleitung zum Hochbehälter kurz vor Weihnachten. Dem muss ich als Bürgermeister und im Namen der Wasserabteilung des Bauhofs massiv widersprechen. Die Elzer Wasserversorgung wird streng in ihrer Funktionsweise und auch hinsichtlich der Hygiene überwacht. Jeden Morgen, an sieben Tagen in die Woche, werden sämtliche Einrichtungen unserer Wasserversorgung von einem Mitarbeiter des Bauhofs abgefahren und es erfolgt eine Sichtkontrolle. Bei Wasser handelt es sich um unser wichtigstes Lebensmittel! Da darf man sich nicht auf die Technik allein verlassen. Bei der Feststellung des Rohrbruchs durch den Bauhofleiter Ralf Schäfer, kann man hier nicht von Zufall sprechen, sondern von Glück, dass es gleich bei einer Routinekontrollfahrt bemerkt wurde, bevor überhaupt das Überwachungssystem die Unterschreitung eines gewissen Wasserpegels im Hochbehälter gemeldet hätte.

 



Senioren-Team stellt sich neu auf

Bericht mit Bild von Heike Lachnit

Karl Fritz organisierte 15 Jahre lang Ausflugsfahrten und sorgte sich um die Sicherheit der älteren Menschen
15 Jahre lang hat sich Karl Fritz für die Belange der Elzer Senioren eingesetzt. Jetzt will er sich auch mal um sich selbst und seine Familie kümmern. Ein neues Team nimmt die Arbeit auf. Die Übergabe des Ehrenamts an seinen Nachfolger Bernd Michel hat Karl Fritz gut vorbereitet.

 


Brennholz aus dem Gemeindewald Elz

In der Wintersaison 2016 / 2017 wird im Gemeindewald Elz wieder Brennholz zur Selbstaufarbeitung in folgenden Varianten angeboten:
1.)     Kronenholz / Schlagabraum:
Dafür wird dem Kunden ein Waldstück zugewiesen, in dem das Restholz aus Durchforstungen aufgearbeitet werden kann. Der Preis richtet sich nach der Qualität und der Stärke des Holzes und nach der Geländeausformung.
2.)    Stammholz am Weg:
Bei dieser Variante werden 4-6 m lange Stämme an einem mit PKW befahrbarem Weg bereit gestellt. Es werden zwei Preiskategorien (Buche und Eiche) angeboten.
Die Kosten für das Brennholz sehen wie folgt aus:
Kronenholz              16-22 €/rm
Stammholz (Buche)  52 €/fm (das entspricht etwa 36 €/rm)
Stammholz (Eiche)   48 €/fm (das entspricht etwa 34 €/rm)

 


Betreibervertrag für das Elzer Freibad verlängert

In diesen Tagen wurde der ausgelaufene Betreibervertrag der Gemeinde Elz mit der Firma Bäderservice Gravelius für die Jahre 2017 – 2021 verlängert. Bürgermeister Horst Kaiser, die 1. Beigeordnete Ingrid Friedrich und Geschäftsführer Andreas Gravelius nahmen im Dienstzimmer des Bürgermeisters die formelle Vertragsunterzeichnung vor.
Bereits seit 2005 bestehe die Zusammenarbeit mit der Firma Gravelius, so Bürgermeister Kaiser. Das „Elzer Konzept“ könne durchaus als sehr erfolgreich bezeichnet werden, was auch daran zu sehen sei, dass ähnliche Konzepte mit der Firma Gravelius Bäderservice in einer Vielzahl benachbarter Kommunen abgeschlossen wurden.

 


Mitteilung des Bürgermeisters

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!
Auf diesem Wege teile ich Ihnen gerne die aktuellen Baumaßnahmen und Planungsaktivitäten unseres Bauamtes mit:
Im Bürgerhaus haben die umfangreichen Sanierungsarbeiten der Toiletten im Gaststättenbereich begonnen. Der Abschluss der Arbeiten soll noch vor dem 1. Advent erfolgen
Bei der Aufstockung der Kita Lollipop gibt es Aufgrund der erforderlichen Vorlaufzeit zur Fertigung des Holzbaus eine Verzögerung. Die Aufstockungsarbeiten werden deshalb erst im Januar beginnen. Der Bauzeitenplan sieht eine Fertigstellung im August 2017 vor.
Die Arbeiten an der neuen Rad- und Gehwegbrücke über den Elbbach haben begonnen. Den Bericht zum Brückenabriss konnten Sie der lokalen Presse entnehmen. Mit der Fertigstellung der Brücke ist bis Weihnachten zu rechnen.



Rohrbruch in Druckleitung zum Hochbehälter

Auf seiner Kontrollfahrt zu den Wassergewinnungsanlagen am frühen Sonntagmorgen mußte unser Bauhofleiter Ralf Schäfer feststellen, dass hinter dem Brunnen I im Hadamarer Graben sich ein Trichter im Erdreich gebildet hatte und dort massiv Wasser aus der Druckleitung zum Hochbehälter ausströmte. Aus irgendwelchen Gründen, möglicherweise durch Setzungen im Erdreich, war die Druckleitung glatt durchgerissen. Aufgrund des hohen Drucks spülte das Wasser große Mengen Erdreich weg, auch sorgte der Wasserdruck dafür, dass die hintere Brunnenwand des Brunnen I beschädigte wurde und dort Schlammbrühe sich in das Brunnenhaus ergoß.
Durch das beherzte Eingreifen unseres Bauhofleiters, der die Pumpen sofort abstellte, konnte noch schlimmeres verhindert werden.

 


Bürgerfinanzthema

 

Haushaltsrede des Bürgermeisters zum Haushalt 2017


Fairtrade auf der Zielgeraden

Bericht mit Bild aus der NNP vom 16.11.2016
von Heike Lachnit

Dem Bewerbungsverfahren steht nichts mehr im Weg - Elz hat alle Kreterien erfüllt
Seit gut einem halben Jahr arbeitet eine Steuerungsgruppe in Elz daran, dass sich die Gemeinde als Fairtrade-Town bewerben kann. In wenigen Tagen soll die Bewerbung eingereicht werden.
Die Unterstützung innerhalb der Gemeinde ist groß aufseiten der Geschäfte, der Institutionen sowie bei der Bevölkerung. Kurz vor Einreichen der Bewerbung kam Hendrik Meisel, Botschafter der Kampagne Fairtrade-Town, nach Elz, um letzte Fragen der Steuerungsgruppe zu beantworten. Bürgermeister Horst Kaiser (CDU) geht es nicht nur darum, die Bürger für fair gehandelte Produkte zu interessieren. Er möchte insgesamt ein Bewusstsein für faire Lebensmittel und andere Produkte wecken.

 


Eine Investition in die Zukunft

Syna modernisiert Stromnetz in Elz
Elz, 3. November 2016: Eine moderne Energieversorgung der Zukunft – Die Süwag-Netztochter Syna GmbH erneuert aktuell das Stromnetz in Elz. Auf einer Trassenlänge von insgesamt 550 Metern werden in der Friedrich-Ebert-Straße, dem Sandweg sowie der Friedhofstraße mehrere neue Versorgungsleitungen installiert. Zudem wird eine neue Transformatorenstation errichtet und ein Leerrohr mit verlegt, um eine spätere Vernetzung der Transformatoren-stationen zu ermöglichen. Im Zuge einer früheren Baumaßnahme wurde bereits in der Friedrich-Ebert-Straße ein Ortsnetzkabel verlegt, an welches die anliegenden Häuser einen Erdkabelanschluss bekommen. Sobald alle Haushalte auf die neuen Erdkabel umgestellt haben, kann die Demontage der Freileitungen mit den dazugehörigen Masten erfolgen.

 


Urheberrecht beachten!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
gerne Veröffentlichen wir in unserem Elzer Blickpunkt  und auf der Internetseite der Gemeinde Elz Beiträge unserer Bürgerinnen und Bürger, unserer Vereine und Gruppierungen. Dieses Medium bietet die Möglichkeit, Neuigkeiten zu verbreiten und auf bevorstehende Veranstaltungen hinzuweisen. Um den Blickfang auf einen Beitrag oder ein Plakat zu richten, bedient man sich gerne eines Bildes, Logos oder einer Fotografie. Um Ärger und unnötige Kosten zu vermeiden, ist es aber wichtig die Quelle des Bildmaterials belegen zu können. Nicht alle Materialien sind frei oder kostenlos und unterliegen dem Urheberrecht. Das betrifft keine Fotos aus dem privaten Fundus.



Elz bewirbt sich als faire Gemeinde

Elz auf dem Weg zur fairen Gemeinde
Elz. Die Gemeinde Elz möchte „Fair Trade Town“ werden und damit zu einer der über 400 Städte gehören, die sich seit 2009 an der Aktion beteiligen. Das oberste Anliegen der Steuerungsgruppe ist es, Bewusstsein in der Bevölkerung zu schaffen. Seit ihrer Gründung im Mai hat die Gruppe schon einiges erreicht – sie kam ins Gespräch mit Vereinen, Geschäften und Gastronomie, um für Unterstützung der Kampagne zu werben. Die Rückmeldungen waren weit positiver, als wie die Gruppe zu Beginn dachte. Im Juli nahm die Gruppe am 1. Familientag in Elz teil und kam mit der Bevölkerung ins Gespräch. „Wir möchten keine Konkurrenz zu regionalen Produkten“, so Bürgermeister Horst Kaiser, „aber andere Produkte, die es regional nicht gibt, können fair gehandelt werden.“ Er sieht in der Kampagne eine Chance, überhaupt ein Bewusstsein für den Wert von Lebensmitteln zu schaffen.

 


Zusätzliche Abfallbehälter im Einsatz

„Mein Elz soll sauber bleiben!“
Das Thema Hundekot und Kleinmüll beschäftigen seit etlichen Jahren sowohl die Gemeindegremien als auch das Ordnungsamt – so begründete man den Antrag, Geldmittel bereitzustellen und die Verwaltung mit der Erarbeitung eines Konzeptes zur Aufstellung von weiteren Abfallbehältern zu beauftragen.
Nach Beschluss durch die Gemeindevertretung wurden Mittel in Höhe von 3.000 € in den Haushaltsplan 2016 eingestellt. Es wurde knapp kalkuliert und der Betrag wurde für die Aufstellung und den Betrieb von etwa 15 neuen Abfallbehältern bereitgestellt. Hinzu kommen jährliche Betriebskosten, da die Behälter von den Mitarbeitern des Bauhofs geleert werden müssen. Auf die Anschaffung von Hundekotspendern und Tüten wurde bewusst verzichtet. Um diese sollen sich die verantwortungsbewussten Hundehalter selbst kümmern. Die Beutel sind preiswert und immer zur Hand, wenn sie von Zuhause mitgenommen werden. In anderen Orten haben die Erfahrungen gezeigt, dass die Beutel aus den Spendern oft einfach nur herausgezogen und achtlos in der Landschaft verstreut werden. Es wurde im Blickpunkt auch ein Aufruf veröffentlicht, damit Bürger Vorschläge für mögliche Standorte der Abfallbehälter machen konnten.

 


Spende für den Brückenbau
 

Pfr. Lixenfeld hat eine überaus großzügige Summe von 1.000,-€ für den Neubau der Brücke an der Neumühle über den Elbbach gespendet. Im Blickpunkt war ein ausführlicher Bericht über dieses Neubauvorhaben, welches insgesamt ca. 80.000,-€ teurer wird als ursprünglich geplant.
Die Brücke hat eine sehr wichtige Nahverbindungsfunktion für Fußgänger und Radfahrer zwischen dem Neubaugebiet Fleckenberg und dem Wohngebiet „über der Elb“ mit dem Ortszentrum. Außerdem ist es ein direkter Weg zur Gedenkstätte der Schönstattfamilie am Fleckenbergweg.
Pfr. Lixenfeld möchte diesen Neubau mit seiner Spende unterstützen und damit auch auf die hohe Bedeutung dieser Baumaßnahme und Nahverkehrsverbindung hinweisen. Bürgermeister Horst Kaiser  bedankte sich im Namen der Gemeinde ganz herzlich bei dem größzügigen Spender und hofft, dass die Baumaßnahme nun bald begonnen und dann auch zügig durchgeführt werden kann.


Elz auf dem Weg zur fairen Gemeinde

Die Gemeinde Elz möchte „Fair Trade Town“ werden und damit zu einer der über 400 Städte gehören, die sich seit 2009 an der Aktion beteiligen. Beim 1. Elzer Familientag stellte sich die Steuerungsgruppe der Öffentlichkeit vor. Dieser gehören Vertretern der Kirchengemeinden, Kindergärten, Schulbetreuung, Seniorenwohnheimen, Vereinen und Privatpersonen an. Sie hatte einige Fair Trade-Produkte mit im Gepäck, die auf großes Interesse bei der Bevölkerung stießen. Ebenfalls kamen die Helfer mit den Elzer Bürgern ins Gespräch, um sie auf die Problematik aufmerksam zu machen und die Bestrebungen der Gemeinde zu erläutern.

 


Dauerbrenner Hundekot!
 

Bei der Gemeindeverwaltung häufen sich seit längerer Zeit wieder die Beschwerden, dass Spazier- und Gehwege, öffentliche Plätze und Grünanlagen in Elz mit Hundekot verschmutzt seien. Von den gesundheitlichen Risiken für Kinder und der Unfallgefahr gebrechlicher Menschen, die mit herumliegenden Hunde-Exkrementen verbunden sind ganz abzusehen ist der Anblick unappetitlichem und erzeugt Ekel.
Auch die Mitarbeiter des Gemeindebauhofs beschweren sich zunehmend, wenn Ihnen beim Mähen der Gemeinde-grünflächen der Hundekot regelrecht um die Ohren fliegt! Selbst Schutzkleidung und Visier helfen da nicht aus, weil der Arbeiter durch die Rotation des Mähers von Kopf bis Fuß versaut ist. Kein Wunder, das diese Arbeit keinem mehr Spaß macht.
Daher noch einmal der dringende Appell an alle Hundehalter: Gemeindliche Grünanlagen und öffentliche Plätze und Wege sind keine Hundeklos! Hundehaufen sind grundsätzlich ordnungsgemäß zu entfernen und zu entsorgen.


Gerecht gehandelte Waren in Elz

Vorfahrt für faire Produkte
Die Gemeinde Elz möchte „Fair Trade Town“ werden und damit zu einer der über 400 Städte in Deutschland gehören, die sich seit 2009 an der Aktion beteiligen.
Sie wollen die Bewerbung als „Fair Trade Town“ in Gang bringen: Eine Steuerungsgruppe aus Vertretern von Kirchengemeinden, Kindergärten, Schulbetreuung, Seniorenwohnheimen, Vereinen und Privatpersonen hat sich zusammengetan, um Produkte aus fairem Handel in Elz präsenter zu machen. Den Grundstein dafür hatte die Gemeindevertretung mit einem einstimmigen Beschluss gelegt. Um die Auszeichnung „Fair Trade Town“ zu erwerben, müssen nun verschiedene Kriterien erfüllt werden. Mit im Boot sitzen Gemeinde, Gewerbetreibende, Institutionen und Bürger.

 


Bäume, Stollen und Fledermäuse

Bericht aus der NNP vom 14.05.2016 von Heike Lachnit
Wie der Bestand der Fledermäuse in einem Elzer Waldstück auf Dauer gesichert werden kann, stellten Vetreter des Forstes und der Oberen Naturschutzbehörde vor.
Westlich von Elz direkt auf der Grenze zu Rheinland-Pfalz liegt ein 41 Hektar großes Waldstück, in dem verschiedene Fledermäuse vorkommen. Damit dieses Gebiet als Lebensraum für die Fledermäuse erhalten bleibt, stellte Jens Thomsen vom Forstamt Weilmünster einen Plan in der Gemeinde vor, der in den kommenden zehn Jahren umgesetzt werden soll. Was er beinhaltet, sollen die Mitarbeiter von Hessenforst umsetzen.
Franz Baier von der Oberen Naturschutzbehörde des Regierungspräsidiums Gießen gab einen kurzen Überblick zu dem Gebiet. Dieses Waldgebiet ist eines der 140 Fauna-Flora-Habitat-Gebiete (FFH-Gebiete) in Mittelhessen, die zusammen 59 000 Hektar ausmachen und zählt mit zum Netz Natura 2000 aus dem Jahr 2008. Das Netz erstreckte sich über Europa und soll wildlebende heimische Pflanzen- und Tierarten schützen. Diese FFH-Gebiete unterliegen Richtlinien, nach denen sie bewirtschaftet werden, um den vorhanden Lebensraum zu erhalten und gegebenenfalls sogar zu verbessern.

 


Die konstituierende Sitzung der Elzer Gemeindevertretung nach den Wahlen

Erwartungsgemäß ist Josef Neu (CDU) zum Vorsitzenden der Elzer Gemeindevertretung wiedergewählt worden. Auch Ingrid Friedrich (CDU) wurde als Erste Beigeordnete bestätigt.
Nach dem Ausscheiden der FWG aus der Elzer Gemeindevertretung teilen sich nun die CDU mit 18 Sitzen und die SPD mit 13 Sitzen die Verantwortung. Schon deshalb waren zur konstituierenden Sitzung der Gemeindevertretung am Montagabend im Bürgerhaus keine spektakulären Ergebnisse bei den Personenwahlen zu erwarten. Einziger Kandidat für das Amt des Vorsitzenden war Josef Neu, der zum dritten Male von der CDU-Fraktion vorgeschlagen wurde. Fraktionsvorsitzender Achim Schubert empfahl Neu als objektiven, überparteilichen und erfahrenen Mann an der Spitze des Gemeindeparlamentes. In offener Abstimmung wurde Josef Neu erwartungsgemäß bei drei Enthaltungen gewählt.

Mitteilungen des Bürgermeisters