>> Home/Aktuell >> Fairtrade-Gemeinde




Elz ist Fairtrade-Gemeinde




Wir haben es geschafft!

Am Freitag, 27. Oktober 2017
wurde Elz mit dem Titel
"Fairtrade-Gemeinde" ausgezeichnet!

Urkunde "Elz bleibt Fairtrade-Gemeinde"







Unsere Arbeit zeichnet sich aus!


Elz darf sich für weitere zwei Jahre
Fairtrade-Gemeinde nennen.

Erfolgreiche Titelerneuerung
Gemeinde Elz erlangt Titelerneuerung „Fairtrade“
In der vergangenen Woche kam eine kleine Abordnung der Steuerungsgruppe „Fairtrade“ mal wieder in Präsenz im Dienstzimmer des Bürgermeisters zusammen. Über die Pandemiezeit konnte der Kreis nur digital oder per Telefon, meist über den kleinen Dienstweg für Abstimmungen, miteinander kommunizieren. Trotz der außergewöhnlichen Situation ist es jedoch den Mitstreitern gelungen, die „Fairtrade-Gemeinde“ am Leben zu erhalten und mit einigen kleineren und auch größeren Aktionen weiter das Bewusstsein für den fairen Handel und den Kauf fairer Produkte bei den Elzerinnen und Elzern zu schärfen.
Dieses Engagement hat dann auch zu der Titelerneuerung durch die Prüfung von Fairtrade Deutschland geführt. Hier musste die gesamte Arbeit der vergangenen zwei Jahr in einem vereinfachten Onlineverfahren dokumentiert und belegt werden. Dabei wurde nach der Prüfung aller Angaben dem Antrag auf Titelerneuerung sattgegeben. Mit dem Erhalt der Urkunde von TransFair e.V., datiert auf den 27. Oktober 2021 darf sich die Gemeinde Elz nun für zwei weitere Jahre „Fairtrade-Gemeinde“ nennen. Dieses Ereignis war ein gemeinsames leibhaftiges Treffen allemal wert!
Doch jetzt heißt es sich nicht auf den Vorschusslorbeeren auszuruhen, sondern tatkräftig neue bewusstseinsstärkende Aktionen zum Thema „Fairtrade“ zu planen und durchzuführen. Dafür hat der Steuerungskreis schon einige Ideen gesammelt, die es jetzt umzusetzen heißt. Gerne nimmt die Gruppe noch weitere Mitstreiter und Unterstützer auf, um diese wichtige Sache voranzutreiben.
Interessierte Einzelpersonen und Gruppierungen dürfen sich gerne mit Alexandra Blättel per Mail unter alexandra.blaettel@elz-ww.de oder unter Tel: 06431 9575-12 in Verbindung setzten. Wir freuen uns über jeden Aktivisten für Fairtrade!

Der Nikolaus war da und hat faire Schokolade mitgebracht!

Leckere Schoko-Lollis hat der Nikolaus für die kleinen Leser in die Bücherei gebracht. Direkt bei der Ausleihtheke steht zwischen den Weihnachtsbüchern ein Körbchen mit fair gehandelter Schokolade.
Gestiftet hat sie die Gemeinde Elz. Mit diesem Projekt macht sie darauf aufmerksam, dass fair gehandelte Produkte nicht nur ausgesprochen gut schmecken, sondern den Kakaobauern zu einem besseren Leben verhelfen. Denn was viele nicht wissen: auf den Kakaoplantagen in Westafrika (dort wird der meiste Kakao angebaut) ist Kinderarbeit weit verbreitet, die Familien leben in bitterer Armut. Nur ca. 5 Prozent des Kaufpreises einer Tafel Schokolade kommen bei den Bauern an. Verarbeiter, Hersteller und Handel streichen den größten Teil des Gewinns ein.
Denken wir doch gerade jetzt in der Adventszeit an die Kakaobauern und gönnen ihnen einen fairen Preis für ihr Produkt.
Tipp: auch die Discounter führen inzwischen Fair-Trade-Produkte und natürlich sind sie im Eine-Welt-Waren Verkauf erhältlich (Termine im Blickpunkt).
Jedes Kind darf sich zu seinem Schoko-Lolli auch noch eine Ausmalvorlage nehmen (solange der Vorrat reicht!).

Nikoläuse mit Herz


Dem Ruf als Fair Trade Gemeinde wurden auch die Schoko-Nikoläuse auf dem Sternenmarkt gerecht:

Der Elzer Gewerbeverein verschenkte an seinem Stand mit Winzerglühwein zugunsten der Ahrweiler Winzergenossenschaft leckere große Fair Trade Nikoläuse an alle Weinkäufer und Kinder - die Kolpingsfamilie mit René Eufinger sorgte wie immer für eine reibungslose Bestellung und Lieferung!

So macht Fair Trade Spaß und tut Gutes!

Fair einkaufen trotz Corona!

Kirmesempfang mit der Fairen Woche FAIRbinden
Am Kirmessonntag, dem 19. September begrüßen Bürgermeister Horst Kaiser und Pfarrer Steffen Henrich nach der Dankandacht um 14.30 Uhr in diesem Jahr wegen Corona ausschließlich die Kirmesgesellschaft der KB21 mit Blasmusik im Pfarrgarten zum „fairen Kirmesempfang“ an der frischen Luft unter freiem Himmel.
FAIRbunden wird damit ein Programmpunkt des Kirchweihfestes mit der Fairen Woche. Diese findet in Deutschland immer im September, in diesem Jahr vom 10. bis 24. September 2021 zum Thema "Menschenwürdige Arbeitsbedingungen" unter dem Motto "Zukunft fair gestalten – #fairhandeln für Menschenrechte weltweit" statt. In diesen Zeitraum fällt auch unsere Elzer Kirmes. Deshalb hat sich der Kirmesempfang mittlerweile auch als eine gute Plattform zur Bewusstseinsbildung und als faire Aktion zu dieser Kampagne etabliert.
Beim Kirmesempfang gibt es „Quetschekuche soiß än zoart“ zum Fairzehr, dazu muss man natürlich eine heiße Tasse Kaffee fairkosten. Mit fairen Produkten, Informationen, dem allseits beliebten aktuellen Rezeptheft und kleinen Proben soll diese Veranstaltung ganz nebenbei auf den fairen Handel und dessen Ziele aufmerksam machen und bei den Kirmesgästen ins Bewusstsein treten. Neben dem Feiern soll auch hier ein Zeichen für den gerechten Umgang miteinander gesetzt werden.

Landkreis Limburg-Weilburg bleibt zwei weitere Jahre Fairtrade-Landkreis
Landrat Köberle und Erster Kreisbeigeordneter Sauer freuen sich über Verlängerung
Limburg-Weilburg. Seit Juni 2019 ist der Landkreis Limburg-Weilburg ein Fair¬trade-Landkreis. Dieser Titel wird für zwei Jahre verliehen und kann jeweils nach bestan¬dener Überprüfung durch TRANSFAIR e.V. um weitere zwei Jahre verlängert werden. Dies ist dem Landkreis nun gelungen, sehr zur Freude von Landrat Michael Köberle und dem Ersten Kreisbeigeordneten Jörg Sauer.
Wofür steht Fairtrade?
Das Fairtrade-Siegel ist das bekannteste Nachhaltigkeitssiegel. Nur Produkte, die den Anforderungen der internationalen Fairtrade-Standards entsprechen, dürfen dieses Siegel tragen. Es steht für einen festen Mindestpreis, der die Kosten einer nachhaltigen Produktion deckt, die Förderung von Geschlechter-Gerechtigkeit, das Verbot von Zwangsarbeit und illegaler Kinderarbeit, unabhängige Kontrollen und die Förderung von Umweltschutz und nachhaltigem Anbau.
Was macht einen Landkreis fair?
Um Fairtrade-Landkreis zu werden, müssen fünf Kriterien erfüllt werden. Grundlegend für eine Bewerbung ist ein Beschluss des Kreisausschusses, verbunden mit der Verpflichtung, bei allen Sitzungen in der Kreisverwaltung fair gehandelten Kaffee sowie ein weiteres Fairtrade-Produkt anzubieten. Eine eigens ernannte lokale Steuerungsgruppe sorgt dafür, dass das kontinuierliche Engagement der Kommune unterstützt und gefördert wird. Darüber hinaus muss sich eine bestimmte Anzahl von Einzelhandelsgeschäften und Gastronomiebetrieben dazu verpflichten, faire Produkte anzubieten und es müssen sich mindestens eine Schule, ein Verein und eine Kirchengemeinde im Landkreis der Fairtrade-Idee verschreiben.
Wo wird Fairtrade im Landkreis sichtbar?
Neben der Einhaltung der vorgenannten Kriterien wurden seit der Auszeichnung im Jahr 2019 einige tolle Aktionen für den Fairen Handel durchgeführt. Beispielhaft sind hier die Fotoausstellung „Nachhaltig handeln – Arbeitsschwerpunkte von Fairtrade" im September 2020 in der Aula der Wilhelm-Knapp-Schule in Weilburg und die Ausstellung zum Thema „Ich mache deine Kleidung“ zu nennen. Diese wurde im Foyer der Peter-Paul-Cahensly-Schule in Limburg und im Rahmen der Interkulturellen Woche gezeigt. Auf eindrucksvolle Weise wurde hier über den Kampf der Frauen in Südostasien für bessere Arbeitsbedingungen informiert und der lange Weg einer Jeans von der Herstellung bis zum Verkauf in unseren Läden dargestellt. In einer anschließenden Diskussionsrunde wurde über das Lieferkettengesetz und die Möglichkeiten jedes einzelnen Menschen gesprochen, zu mehr Gerechtigkeit beizutragen.
Des Weiteren ist der Landkreis, als Mitglied des Vereins Rhein.Main.Fair e.V, seit Februar 2021 Teil der Fairen Metropolregion Rhein-Main. Die Hauptaufgabe des Vereins ist die Information, Weiterbildung und Vernetzung von Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens.
Für weitere Informationen rund um das Thema Fairtrade wenden Sie sich bitte an das Büro des Ersten Kreisbeigeordneten, Herrn Florian Stupinsky, Telefon: 06431 / 296 209, E-Mail: f.stupinsky@limbug-weilburg.de

Bildunterschrift: Landrat Michael Köberle, Erster Kreisbeigeordneter Jörg Sauer und Manfred Holz von TransFair e.V. (von rechts) bei der Auszeichnungsfeier 2019.

Faire Schokolade für Müllsammler




Alle freiwilligen Helfer beim „Sauberhaften Elz“ haben zum Dank für ihren Müllsammeleinsatz von der Gemeinde Elz eine Tafel Fairtade-Schokolade erhalten. Für eine Fairtade-Gemeinde war, nachdem aufgrund der Pandemie ein gemeinsames Abschlussessen auf dem Bauhof nicht möglich sein konnte schnell klar, es musste ein gut verpacktes Dankeschön aus der fairen Produktpalette her. Daher bot sich eine Tafel Schokolade aus dem fairen Handel als kleine Belohnung für die Mühen der ehrenamtlichen Helfer besonders gut an. Diese wirklich faire Bezahlung versüßt den Alltag in Coronazeiten und unterstützt gleichzeitig den fairen Handel in den kakaoanbauenden Ländern der Dritten Welt.

Faire Rosen für Frauenrechte
Elz macht sich stark für Flower Power
• Bereits jede dritte Rose in Deutschland trägt das Fairtrade-Siegel
• Faire Rosen für bessere Arbeitsbedingungen und Geschlechtergerechtigkeit in Ostafrika
• Elz macht mit: Pandemietaugliche Rosenaktion auf dem Platz vor der KSK

Rosen sind ein ideales Geschenk, um „Alles Gute“, „Danke“ oder „ich liebe dich“ zu sagen. Was sich aber nur wenige bewusstmachen: Im Rosenanbau herrschen oft schlechte Arbeitsbedingungen. Die meisten Rosen kommen aus ostafrikanischen Ländern wie Kenia, Äthiopien und Tansania. Dort arbeiten viele Frauen als Pflückerinnen unter schlechten Bedingungen. Dass es auch anders geht, darauf machte die Aktion „Flower Power“ von Fairtrade aufmerksam. Denn es gibt Alternativen. Schon jede dritte Rose, die in Deutschland verkauft wird, ist fair gehandelt und trägt das Fairtrade-Siegel. Das bedeutet für die Frauen auf den Blumenfarmen: mehr Gleichberechtigung und bessere Arbeitsbedingungen. Elz hat bei der Aktion für mehr fairen Handel mit Blumen mitgemacht und ruft dazu auf: „Sag’s mit fairen Rosen!“

Fairtrade-Gemeinde Elz geht als Vorbild voran
Seit über drei Jahren ist Elz nun ausgezeichnete Fairtrade-Gemeinde und hat sich mit diesem Titel verpflichtet, faire Handelsbedingungen auf lokaler Ebene zu fördern. „Wir wollen die Bevölkerung aufklären und Vorbild sein. Außerdem wollen wir mit unserer fairen Rosenstation einen Farbtupfer und Lichtblick in dieser Pandemie setzen,“ sagte Bürgermeister Horst Kaiser. Auf dem zentralen Platz vor der KSK wurde zum Internationalen Weltfrauentag, am 8. März, eine mobile Rosen-Pop-Up-Station aufgebaut. Passanten, hier überwiegend an diesem Tag die Frauen, durften eine faire Rose mitnehmen und sich über den fairen Handel mit Blumen informieren. Alexandra Blättel, interne Frauenbeauftragte der Gemeinde Elz und Hauptamtliche der Fairtrade-Steuerungsgruppe konnte so mit dieser Aktion zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Zum einen ging es ihr darum, die Frauenrechte in unserer Gesellschaft weiter zu stärken und zum anderen auf den fairen Handel und die Sinnhaftigkeit des Konsums fairer Produkte aufmerksam zu machen. Auch die 1. Beigeordnete Ingrid Friedrich unterstützte die Rosenaktion zum Weltfrauentag an diesem Vormittag tatkräftig.

Flower Power für mehr Gleichberechtigung in den Anbauländern
Fairtrade hat sich zur Aufgabe gemacht, die Position von Frauen in Produzentenländern zu stärken – sei es im Job, in den Gemeinden oder in der Familie. Die Fairtrade-Standards schreiben vor, dass Blumenplantagen ihre weiblichen Mitarbeiterinnen mit Hilfe einer Gender-Strategie fördern müssen. Konkret heißt das, dass Frauen an Weiterbildungen teilnehmen, in Gremien ihre Bedürfnisse vertreten werden und sie so eine Stimme erhalten. Durch diesen Ansatz gewinnen sie zunehmend an Selbstvertrauen und qualifizieren sich für Führungsaufgaben, die bisher Männern vorbehalten waren. Eine Studie belegte jüngst, dass dies zu Fortschritten in der Gleichberechtigung führt.

Hintergrund:
Der Verein TransFair e.V. wurde 1992 mit dem Ziel gegründet, benachteiligte Produzentengruppen in Entwicklungsländern zu unterstützen. Als unabhängige Organisation handelt TransFair e.V. nicht selbst mit Waren, sondern setzt sich dafür ein, den Handel mit fair gehandelten Produkten und Rohstoffen zu fördern und mehr Bewusstsein für nachhaltigen Konsum zu erreichen. www.fairtrade-deutschland.de

TransFair gehört zum internationalen Verbund Fairtrade International e.V., in dem Fairtrade-Organisationen aus 25 Ländern und die drei kontinentalen Produzentennetzwerke zusammengeschlossen sind. Fairtrade International entwickelt die international gültigen Fairtrade-Standards. www.fairtrade.net

Alle beteiligten Akteure entlang der Lieferkette werden regelmäßig von FLOCERT GmbH kontrolliert. Die Gesellschaft arbeitet mit einem unabhängigen und weltweit konsistenten Zertifizierungssystem nach den Anforderungen der Akkreditierungsnorm ISO 17065 (DIN EN 45011). www.flocert.net

Faire Rosen zum Weltfrauentag am 8. März
Im Rahmen des Aktionsmonats „Flower Power – Sag es mit fairen Rosen“ vom 14. Februar bis 14. März 2021 von Fairtrade Deutschland verteilt die Fairtrade-Gemeinde Elz am Internationalen Weltfrauentag, dem 8. März faire Rosen. Ganz zentral auf dem Platz vor der KSK, wo viele Menschen entlang der Elzer Einkaufsmeile verkehren, wird an diesem Vormittag ein Pop-Up-Rosenstand bestückt mit fairen Rosen und Informationsmaterial stehen, an dem sich jeder Passant, an diesem Tag vorzugsweise die Frauen, mit einem Blumengruß bedienen darf. In Zeiten der Pandemie ist diese Aktion ganz coronakonform und wird kontaktlos durchgeführt.
Mit diesem Rosengruß setzt die Gemeinde Elz, wie viele andere Kommunen in ganz Deutschland ein Zeichen für Frauenrechte und den fairen Handel mit Rosen. Durch diese Rosenaktion in Kooperation mit unserem Unterstützer und fairen Rosenlieferanten Nicolai Kauferstein werden gleich zwei Themen in die Öffentlichkeit und damit ins Bewusstsein der Menschen gerückt: Alexandra Blättel kann so als Frauenbeauftragte der Gemeinde Elz einerseits für Frauenrechte und andererseits als Hauptamtliche der Fairtrade-Steuerungsgruppe für das Produkt „faire Rosen“ werben und somit weiterhin ein Bewusstsein für den Konsum von fairen Produkten schaffen.

Faire Rosen
Der Großteil der Blumenproduktion erfolgt in Ländern des globalen Südens. Rund 99 Prozent aller Fairtrade-Blumen stammen aus Ostafrika (Kenia, Äthiopien, Uganda, Tansania), der Rest aus Ecuador, Sri Lanka und Zimbabwe.
Auf den Blumenplantagen sind die Arbeitsbedingungen oft miserabel, darunter leiden insbesondere die vielen Frauen, die dort beschäftigt sind. Fairtrade stärkt ihre Position. Über 69.000 Beschäftigte arbeiten auf Fairtrade-zertifizierten Rosenfarmen, 45 Prozent davon sind weiblich. Dabei sind die Fairtrade-Standards das Werkzeug, um Entwicklung voranzubringen. Durch Fairtrade können Frauen selbstbestimmter ihre Zukunft gestalten.
Bereits jede dritte verkaufte Rose in Deutschland trägt das Fairtrade-Siegel. Damit zählt Deutschland zu den Spitzenreitern im internationalen Absatz. Fairtrade-Rosen stehen für die Stärkung von Frauenrechten durch faire Arbeitsbedingungen, bessere und existenzsichernde Löhne, Mutterschutz und Weiterbildungsmöglichkeiten. Neben festen Arbeitsverträgen, Versammlungs- und Gewerkschaftsfreiheit sowie Mutter- und Arbeitsschutz sind auch strenge Umweltkriterien bei der Produktion für den Pestizideinsatz, den Wasserverbrauch und die Wasserwiederaufbereitung sowie das Müllmanagement feste Bestandteile des Fairtrade-Standards für Rosen.

Fairtrade stärkt Frauenrechte
Geschlechterdiskriminierung, mangelnder Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie niedrige Löhne sind einige der Probleme, mit denen Frauen in den Ländern des globalen Südens zu kämpfen haben.
Fairtrade hat sich zur Aufgabe gemacht, die Position von Frauen in Produzentenländern zu stärken. Die Fairtrade-Standards schreiben vor, dass eine Produzentenorganisation Frauen nachweislich mittels einer Gender-Strategie fördern muss, damit sie auf sozialer, finanzieller und auch auf physischer Ebene selbstbestimmter handeln können.
Viele Frauen in Fairtrade-Partnerorganisationen nehmen an Weiterbildungen teil und qualifizieren sich für Führungsaufgaben, die bisher Männern vorbehalten waren. Um Frauen auf ihrem Weg dorthin zu unterstützen, wurden etwa auf Fairtrade-Rosenfarmen Gender-Komitees gegründet, die sich dem Schutz, der Förderung und der Selbstbestimmung von Mitarbeiterinnen verschrieben haben.

FAIRness zählt


Fairness zählt, auch in schwierigen Zeiten! Wir merken zur Zeit fast alle, dass wir manche Dinge nicht oder nur schwer und mit viel Disziplin beeinflussen können.

Andere Dinge gehen relativ leicht! Mit dem Einkauf von fairen Produkten unterstützen sie eine Form der Landwirtschaft, die den Arbeitern z.B. stabile, gerechtere Löhne oder auch Bildungsmöglichkeiten eröffnen. Viele Kleinbauern und Kooperativen können gefördert werden, wenn wir faire Preise bezahlen.

So kann der Nachmittagskaffee zum doppelten Genuss werden: leckerer Kaffee, Schokolade, Nüsse, Kekse, Bananen usw. für uns und ein besseres Leben für die Bauern in den Anbauländern. FAIRsuchen wir es doch einfach mal…


Fairer Nikolaus!


Elzer Gewerbeverein macht faire Geschäfte mit dem Nikolaus

Der Gewerbeverein hat über den Eine-Welt-Waren-Verkauf der Kolpingfamilie Elz 400 faire GEPA-Nikoläuse erworben. Diese Schokoladennikoläuse im echten Bischofsgewand wurden bereits an die an der Weihnachtsverlosung teilnehmenden Geschäfte weiterverteilt und werden dann am Nikolaustag die Kundschaft erfreuen. Vielleicht erhalten ja auch Sie mit Ihrem Einkauf am 5. Dezember solch ein besonderes Exemplar aus fair gehandelter Schokolade! Der Gewerbeverein unterstützt jedenfalls mit der Wahl für dieses faire Produkt den fairen Handel und damit die Fairtrade-Gemeinde Elz mit einem tollen Beitrag.

Das ist sehr lobenswert, findet auch der Nikolaus!
Weiter so!

Fairtrade-Aktion in Elzer Schulen
"FAIrienbetreuung"
Elzer Kinder haben sich in der zweiten Herbstferienwoche mit dem Thema "Fairtrade" beschäftigt. Nora Krebs vom Jugendbüro der Gemeinde Elz besuchte am 14.10.20 die Ferienbetreuung der Erlenbachschule und am 15. Oktober die Ferienbetreuung der Oranienschule.
Gemeinsam mit den Kindern vor Ort haben sie sich anhand von Schokolade Gedanken über das Handelskonzept Fairtrade gemacht.
Des Weiteren suchten die Kinder das Fairtrade-Logo auf einem sogenannten Wimmelbild, dabei erwiesen sich die Kinder als super Spürnasen.
Es wurde darauf eingegangen, dass es auch noch andere Logos gibt, die vielleicht noch nicht so bekannt sind.
Danach erfuhren die Kinder, dass es mittlerweile schon einige Lebensmittel bzw. Produkte gibt, die fair gehandelt werden. Sie waren über die Vielfalt überrascht. Und zu guter Letzt bekamen alle Kinder nach dem Vortrag eine Tüte mit verschieden Fairtrade-Produkten zum Probieren. Dabei wurde man vom Elzer REWE Markt unterstützt. Herr Kauferstein spendete faire Bananen und Papiertüten. Herr Eufinger vom "Eine-Welt-Waren-Verkauf" half bei der Besorgung von fairen Gummibärchen, Schokoriegeln und anderen Leckereien. Die Kinder stellten mit strahlenden Augen fest, dass Fairtrade sehr gut schmeckt und man gleichzeitig etwas Gutes tun kann.

Gelebte Nachhaltigkeit und Fairness in der Erlenbachschule
Für eine Generation, die weiß, was sie isst.
Dritte Pflanzung im Schulgarten der Erlenbachschule und Tag der Nachhaltigkeit in Hessen zeigen die enge Verzahnung der Erlenbachschule mit ihrer Heimatgemeinde Elz
Nachdem einige Lehrerinnen und Lehrer der Erlenbachschule über die Sommerferien den Schulgarten gepflegt hatten, war die Überraschung bei den Schülern groß, wie schön und groß das Gemüse gewachsen ist. Am dritten Tag nach den Ferien startete die Schule mit einigen Schülern aus dem naturwissenschaftlichen Unterricht des Jahrgangs 6 und den Vertretern der Gemüseackerdemie direkt durch, um die dritte und letzte Pflanzung in diesem Jahr durchzuführen.
Als erstes stand ein Rundgang auf dem Plan. Die Beete und das gewachsene Gemüse wurden begutachtet und anschließend ein Einsatzplan erstellt. Es wurden Kartoffeln, Tomaten, Zucchini, Mangold und Gurken geerntet, Beete von Unkraut befreit und freie Beete für die neue Pflanzung vorbereitet. Frau Dr. Christiane Jünemann, Gärtnerin der Gemüseackerdemie, gab wichtige und hilfreiche Tipps zur Ernte und Pflege der Gemüsepflanzen.
Bei der dritten Pflanzung standen diesmal verschiedene Wintergemüse wie Chinakohl, Stoppelrübe, Radieschen, Spinat und Feldsalat auf dem Plan. Den Schülern wurde ausführlich das Säen der vorbereiteten Samen erklärt. Anschließend wurden sie einzelnen Beeten zugeordnet und die Samen ausgesät.
Alle hatten mal wieder sehr viel Spaß mit der dritten Pflanzung und konnten viele nützliche Tipps mitnehmen. Wir freuen uns jetzt auf die nächste Ernte und hoffen, diese dann wieder in der Schulküche zubereiten zu können.
In den nächsten Wochen wird der Wahlpflichtunterricht “Garten” im Jahrgang 7 den Schulgarten pflegen, die Kräuterspirale wiederaufbauen und den Garten nach und nach winterfest machen. In der Zwischenzeit werden wir das über den Sommer geerntete und haltbar gemachte Gemüse in der Schulküche verwerten und leckere Gerichte damit zaubern.
Passend zum kommenden Tag der Nachhaltigkeit in Hessen besuchte am 1. September Frau Blättel von der Gemeinde Elz die Erlenbachschule und überreichte dem Fachbereich Naturwissenschaften Spielblöcke zum Thema “Stadt-Land-Gemüse”.
„Es freut mich sehr, dass die Erlenbachschule immer wieder bereit ist, durch vielseitige Aktionen die Gemeinde Elz in den Themen Nachhaltigkeit und Fairness zu unterstützen! Nur mit Hilfe solcher Kooperationen können wir gemeinsam das Bewusstsein für unseren Umgang mit der Umwelt, unseren Ressourcen und unseren Mitmenschen schärfen. Eine Bildungseinrichtung wie die Erlenschule ist hier ein guter und verlässlicher Partner.“
Im Rahmen des hessischen Tags der Nachhaltigkeit werden diese Materialien in verschiedenen Klassen im Sachunterricht der Grundschule, im Wahlpflichtunterricht und auch im naturwissenschaftlichen Unterricht eingesetzt. Hierdurch erfahren die Schüler spielerisch neues über verschiedene Gemüsesorten, die wir zum Großteil auch in unserem eigenen Schulgarten anbauen. Sobald unser “Schüler-kochen-für-Schüler” Küchenteam wieder das beliebte Mittagessen kochen wird, werden die geernteten Zucchini und Kartoffeln aus dem Schulgarten verwertet. Die gesamte Schulgemeinde, von den Köchen der Jahrgangsstufe zehn bis zu den Stammgästen wie unserem Hausmeister, können es alle kaum erwarten, wieder frisch zubereitete Menüs genießen zu können.
Wir sagen danke an die Unterstützung unserer Heimatgemeinde und freue uns auf die Verwendung des Materials und auf noch weitere Stunden in unserem Schulgarten.

Caterina Hendel und Rebekka Neuser für die Erlenbachschule

Seite an Seite fair dabei

Erlenbachschule unterstützt Gemeinde Elz als Fairtrade town mit einer eigenen Fairtrade-Woche
Fairtrade - sprich fairer, kontrollierter Handel, bei dem die Erzeuger für ihre Produkte einen Mindestpreis erhalten, der von einer Fair-Trade-Organisation bestimmt wird - ist seit Jahren an der Erlenbachschule fest in den Unterricht integriert. Im Rahmen der Auszeichnung der Gemeinde Elz als fairtrade town wollte auch die Schule ihren Beitrag leisten. So hat das Lehrerkollegium die Lernpläne dahingehend überarbeitet, dass die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen von Fairtrade im Unterricht einen noch höheren Stellenwert erhalten. Die Ergebnisse wurden in einer Themenwoche vom 2. bis 6. März 2020 Bürgern und Vertretern öffentlicher Organisationen der Gemeinde Elz sowie Kooperationspartnern der Schule präsentiert, und zwar in Form von themenspezifischen Mittagessen, deren Zutaten von den Schülern nach Fairtrade-Gesichtspunkten gekauft und verarbeitet wurden.
Gleichzeitig war der Speisesaal mit Postern und Arbeiten der Schüler geschmückt. Für die Fairtrade Woche hatten sie eine Ausstellung mit Plakaten und Exponaten zum Thema vorbereitet. Dass alle Mittagsgäste an einem thematisch gedeckten Tisch sitzen konnten, darum kümmerte sich der Wahlpflichtkurs aus Jahrgang 8. Sie schlugen den Bogen vom handwerklich kreativen Gestalten zum Fairtrade-Thema durch die Herstellung von passender Tischdekoration.
Inhaltlich hatten sich die Schüler zuvor im Ethikunterricht der Jahrgänge 5 und 7 mit dem fairen Umgang zwischen Menschen als Familie, Freunden, Mitschülern oder auch zwischen Lehrer und Schüler auseinandergesetzt. Dabei gestalteten sie ihre Gedanken in kreativen Mindmaps und anderen Gedankenkarten, die an Plakatwänden den Gemeinschaftsraum informativ schmückten. Während für Ayse aus der Klasse 5b der Weltfrieden für alle Menschen ein fairer Umgang ist, stellten andere fest, dass für sie der gerechte Umgang zwischen Geschwistern und Freunden sowie innerhalb der Familie ein wichtiges Element von fair darstellt.

 



Schüler kochen mit fairen Produkten

Lieber Kaffee aus fairem Handel!

Eine-Welt-Waren-Verkauf
Immer am zweiten Samstag und Sonntag im Monat findet wieder der monatliche Eine-Welt-Waren-Verkauf jeweils vor und nach den Gottesdiensten am hinteren Ausgang der Pfarrkirche statt.
Seit Juli 2019 hat die Kolpingsfamilie Elz den Verkauf dieser fair gehandelten Waren übernommen. Der Kauf von fair gehandelten Produkten ist ein Stück christlicher Weltverantwortung.

Fairer Handel ermöglicht Produzenten-Familien in Afrika, Asien und Lateinamerika, ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen zu verbessern.
Fairer Handel steht für partnerschaftliche und verlässliche Handelsbeziehungen.
Fairer Handel stellt die Menschen in den Mittelpunkt und fördert soziale Gerechtigkeit und den schonenden Umgang mit den natürlichen Lebensgrundlagen.
Fairer Handel bietet Bauern in Afrika, Asien und Lateinamerika die Chance, ihre Dörfer und Familien aus eigener Kraft zu stärken und ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen zu verbessern. Er ist eine Strategie zur Linderung von Armut und zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung.

Bitte unterstützen Sie auch in Zukunft die Anliegen des fairen Handels.

Frühschicht im Advent

Wenn sie sich treffen, ist es noch dunkel…

Bis zum Weihnachtsfest treffen sich freitags um 6 Uhr wieder die „Frühschichtler“ im kath. Pfarrheim, um sich mit Meditation, Gebeten und Kerzenlicht auf den Heiligen Abend einzustimmen. Ganz ohne Trubel und Glühweinzauber. Miteinander dem wahren Sinn von Weihnachten auf die Spur zu kommen und den Tag mit einem sich anschließenden, gemeinsamen Frühstück zu beginnen, darauf lassen sich in den Frühschichten immer wieder bis zu 25-30 Menschen ein. Am Nikolaustag gab es für jeden noch eine kleine Überraschung: ein faires Schokoladentäfelchen. Fairer Kaffee und Tee gehören schon seit einiger Zeit ganz selbstverständlich dazu. Die kleine Besinnung am Morgen ist offen für alle Interessierte. Nähere Informationen finden sie im Pfarrbrief der Kirchengemeinde St. Johannes der Täufer.

Weitere zwei Jahre Fairtrade-Town
Die Zertifizierung für die Gemeinde Elz als Fairtrade-Town wurde um zwei weitere Jahre verlängert. Weitere Mitstreiter, die sich an verschiedenen Veranstaltungen beteiligen möchten, sind gerne willkommen.
Seit dem 27. Oktober 2017 ist Elz eine von 630 Fairtrade-Towns in Deutschland. Da weiterhin alle Kriterien durch die Gemeinde erfüllt werden, darf sie diesen Titel weitere zwei Jahre tragen. Bürgermeister Horst Kaiser freut sich sehr darüber. „Wir haben viele Veranstaltungen, bei denen Fairtrade-Produkte angeboten werden wie beim Schlemmermarkt, beim Mühlensommer oder im Altenheim“, so Kaiser, „der Gedanke hat sich bereits ein wenig in den Köpfen festgesetzt.“
Nun geht es darum, dass dies nachhaltig gelebt wird. An der Aktion beteiligen sich neben der Verwaltung auch die Unternehmen, Vereine und Institutionen. Sogar neue Vereine wie die Kolpingfamilie oder Institutionen wie die Erlenbachschule konnten hinzugewonnen werden, die mit Aktionen in ihrem Umfeld auf fairen Handel und dessen Bedeutung aufmerksam machen wollen. Ein großer Dank ging vor allem an Alexandra Blättel, welche als Koordinatorin der Motor hinter der Zertifizierung ist.
Mit verschiedene Aktionen soll weiterhin darauf aufmerksam gemacht werden. Aktuell werden alte Handys gesammelt. In ihnen werde seltene Erden verarbeitet, weshalb das Recyceln alter Handys enorm wichtig ist. Neben der Kirche gibt es auch eine Sammelstelle im Rathaus, wo alte Handys mit Akku und Ladekabel abgegeben werden können.
Die Steuerungsgruppe würde sich freuen, wenn sich weitere Mitstreiter finden, die mitarbeiten möchten und Ideen einbringen, welche Aktionen noch durchgeführt werden können.
Zu den fünf Kriterien, welche eine Gemeinde erfüllen muss, gehört der Grundsatzbeschluss der Gemeinde, sich daran zu beteiligen sowie die Bildung einer Steuerungsgruppe, welche die Aktionen zum Thema koordiniert. Weiterhin müssen im Handel und in der Gastronomie fair gehandelte Produkte angeboten werden. Das fünfte Kriterium ist die Öffentlichkeitsarbeit, damit die Botschaft des fairen Handels weitergetragen und die Menschen dafür sensibilisiert werden. (hl)

Handy recyceln – Gutes tun!

Die Fairtrade-Gemeinde Elz beteiligt sich an der Sammelaktion "Goldhandys" und richtet im Rathaus eine Sammelstelle ein. Die Sammelbox befindet sich auf der Gemeindekasse. Hier können alte Handys zum Recycling der „seltenen Erden“ abgegeben werden. Mit der Abgabe können Sie helfen, aber auch gewinnen. Unter allen Handyspendern wird ein fair gehandeltes Handy verlost.

Rebellen führen im Kongo seit Jahren einen grausamen Krieg um wertvolle Rohstoffe, die für die Handyproduktion gebraucht werden. Viele Menschen in den Minenregionen werden Opfer von Gewalt. Hierzulande verstauben rund 124 Millionen alte Handys in der Schublade. Um die darin enthaltenen Bodenschätze zu gewinnen, mussten Millionen Tonnen Erz abgebaut werden. Das geht mit Recycling einfacher und umweltfreundlicher. Wer missio sein altes Handy spendet, entsorgt diesen Elektroschrott verantwortungsbewusst und ermöglicht fachgerechtes Recycling. Dabei werden die Daten der Althandys garantiert komplett gelöscht. Der Erlös der Recyclingaktion ist für ein Hilfsprojekt im Kongo bestimmt. Hier trägt Ihr altes Handy dazu bei, Familien in Not ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Machen Sie also mit!

Fairer Kirmesempfang
Ganz fair ging es wieder beim Kirmesempfang von Pfarrer und Bürgermeister am Kirmessonntag nach der Dankandacht im Pfarrgarten zu. Hier traf sich die ganze Kirmesgesellschaft mit zahlreichen Kirmesgästen zum FAIRzehr von Quetschekuchen mit einer Tasse fairem Kaffee. Bereits zum dritten mal wurde nun das Kirmesständchen im Rahmen der Fairen Woche gefeiert. Da die Elzer Kirmes immer in den Zeitraum dieser Kampagne fällt, haben sich die Verantwortlichen überlegt, diese beiden Veranstaltungen zu FAIRbinden. Bei strahlendem Sonnenschein ließen sich die Gäste die gebotene Süßspeise mit Kaffee und die kühlen Getränke schmecken. Anhand des ausgelegten Informationsmaterials konnte sich jeder Gast über die Aktion „Faire Woche“ informieren, ein paar Kostproben nehmen oder das aktelle Rezeptheft studieren, um es dann zuhause einmal nachzukochen. Mit diesem Empfang hatte die Fairtradegemeinde Elz wieder einmal die Gelegenheit den fairen Handel in das Bewusstsein der Anwesenden zu rücken. Steter Tropfen hölt da bekanntlich den Stein! So hoffen wir immer wieder, dass der faire Gedanke sich in den Köpfen festsetzt und auch das Kaufverhalten der Menschen positiv beeinflusst.

Sommerfest St. Josefshaus Elz
30 Jahre St. Josefshaus, 30 Jahre Aufbruch und so geht es weiter. Am 17.8.19, um 16.00 Uhr, wurde das Sommerfest St. Josefshaus mit einem feierlichen Gottesdienst begonnen. Pfr. Dieter Lippert zelebrierte die heilige Messe und betonte in seiner Predigt die Fülle und die Freude des Lebens, trotz der täglichen Veränderungen. Anhand des Liedtextes von Paul Gerhardt: „Geh aus, mein Herz, und suche Freud in dieser lieben Sommerzeit an deines Gottes Gaben…“, wurde dieses Motto veranschaulicht. Auch die Aktion „Fairtrade“ war unter diesem Motto Teil des Sommerfestes. Alexandra Blättel, Mitglied der Fairtrade-Steuerungsgruppe der Gemeinde Elz, bot Produkte zum Selbstkostenpreis an. Fairtrade-Erzeugnisse sind unter fairen Bedingungen gepflanzte, betreute, geerntete und verarbeitete Produkte. Sie sollen für einen Fair-Gehandelten-Warenverkehr in der Welt Sorge tragen. Das Interesse an den Eine-Welt-Waren zeigte sich beachtlich. Nach dem festlichen Gottesdienst spielten „Die Elzer Musikanten“ auf und begleiteten den Nachmittag mit ihrem großen musikalischen Repertoire. Die Elzer Kirmesburschen unterstützten diese beim Spielen der „Elzer Nationalhymne“ tatkräftig. Auch die musikalische Unterstützung durch Herrn Georg Wahl mit seinem Keyboard danach begleitete das Sommerfest. Zwischendurch wurden zahlreiche Jubilare für ihre 10,-, 20-, 25- und 30jähriges Dienste, haupt- und ehrenamtlich, geehrt und gedankt. Außerdem wurde auch Abschied genommen, da einige Mitarbeiter*innen in den wohlverdienten Ruhestand gewechselt sind. Die Kolleg*innen aus der Küche boten ein umfangreiches und sehr schmackhaftes Menü am Grill für alle an. Vielen Dank für alle und alles was im Vorfeld, Mittendrin und Danach am gelungenen Sommerfest geleistet wurde und für die vielen Aufgaben der Zukunft zu leisten sein wird.

Vereine zeigen Flagge


Über vielen Veranstaltungen unserer Elzer Vereine weht bereits die Fairtrade-Fahne. Diese und viele andere Hinweise, wie Luftballon, Plakate, Flyer, etc. machen die Besucher und Gäste der Vereinsfeste aufmerksam auf den Gebrauch von fair gehandelten Waren. Kaffee und Zucker sind da zwei einfache Lebensmittel, die sich schnell von konventionellen auf faire Produkte umstellten lassen. Die Verwendung dieser Erzeugnisse aus gerechtem Anbau, Vertrieb und Handel lassen sich prima an jeder Kuchentheke verwenden, die natürlich bei keinem Fest fehlen darf. So tat das in diesem Jahr dann auch wieder der Elzer Kulturkreis bei seinem Jazz-Frühschoppen zum Elzer Mühlensommer.

Dem guten Beispiel folgte auch wieder die Sängervereinigung Germania bei ihrem Weinfest in den Elzer Anlagen. Auch hier gab es sonntags an der Kuchentheke die üblichen Artikel, Kaffee und Zucker aus dem fairen Handel im Angebot.

Fairtrade meets Kolpingsfamilie
Die Kolpingsfamilie Elz übernimmt ab Juli den Verkauf der Eine-Welt-Waren
Seit mehr als 20 Jahren werden monatlich in der Pfarrkirche Elz fair gehandelte Produkte verkauft. Die Produkte, die mit dem Fairtrade-Siegel ausgezeichnet sind, werden nach den Standards von Fairtrade International angebaut und gehandelt. Ziel ist es, die Lebenssituation von Kleinbauern und Produzenten in Entwicklungs- und Schwellenländern nachhaltig zu verbessern, z.B. durch die Zahlung fairer Mindestpreise. Dies unterstützen Verbraucher, wenn sie beim Einkauf auf das Siegel achten. Vor allem ist in den vergangenen Jahren auch ein größeres gesellschaftliches Bewusstsein für die globale Tragweite unseres Konsumverhaltens entstanden. Immer mehr Menschen spüren, dass ein Wirtschaftsmodell, welches die wirklichen Kosten von Produkten auf andere Erdteile, auf die Umwelt und auf die nächsten Generationen abwälzt, langfristig nicht tragbar ist. Und immer mehr Menschen sind bereit, mit ihrem eigenen Verhalten zu einer ehrlicheren und damit gerechteren globalen Ökonomie beizutragen. Kolping ist davon überzeugt, dass vor allem durch gerechte Welthandels- und Finanzstrukturen die Kluft zwischen armen und reichen Völkern überwunden werden kann. Daher fördert Kolping das Bewusstsein und den Einsatz für die internationale Zusammenarbeit.
Viele Kolpingsfamilien beteiligen sich bundesweit am Verkauf dieser Waren. Der Verkauf lief bisher unter der Verantwortung der Pfarrgemeinde. Zunächst lange Jahre unter der Leitung von Maria Schäfer. Seit 2017 hat sich dann René Eufinger um den Verkauf gekümmert. René wird auch weiterhin federführend für Bestellungen und Verkauf verantwortlich bleiben, allerdings ab Juli 2019 unter dem Dach der Kolpingsfamilie Elz. Bei den Waren wurde und wird kein „Gewinn“ aufgeschlagen. Eventuelle Spenden fließen ausschließlich und ohne Abzug an Projekte in Entwicklungsländern z.B. Aktion „Eine Kuh für Afrika“.
Bitte unterstützen Sie auch in Zukunft die Anliegen des fairen Handels. Der Verkauf findet wie bisher jeweils am zweiten Sonntag eines jeden Monats vor und nach den Gottesdiensten am Ausgang der Pfarrkirche statt. Die genauen Termine werden regelmäßig auch im „Blickpunkt“ erscheinen. Der nächste Verkauf findet am kommenden Wochenende (13./14. Juli) statt.

Limburg-Weilburg wird Fairtrade-Landkreis
Limburg-Weilburg. Der faire Handel hat sich als ein wirkungsvolles Instrument zur Armutsbekämpfung weltweit erwiesen. Verbraucherinnen und Verbraucher entscheiden sich für qualitativ hochwertige und fair gehandelte Produkte. Damit sichern sie Kleinbauernfamilien faire Preise und langfristige Handelsbeziehungen.

Der Kreistag des Landkreises Limburg-Weilburg hatte beschlossen, hier ein Zeichen zu setzen und sich vom Verein TransFair e.V. zum „Fairtrade-Landkreis“ zertifizieren zu lassen. Die Kampagne Fairtrade-Towns ist eine internationale Bewegung, die sich als echtes Erfolgsmodell etabliert hat. Weltweit wächst die Gemeinschaft der engagierten Kommunen stetig an – über 2.200 Städte und Gemeinden in über 36 Ländern tragen bereits den Titel Fairtrade-Town, darunter in Japan, Schweden, Ghana, Brasilien und Costa Rica. Vorreiter bei der Kampagne Fairtrade-Towns ist Großbritannien. Die Kampagne wurde hier im Jahr 2000 gestartet und hat sich seither über den Globus verbreitet. Als Fairtrade-Town können sich Städte, kreisfreie Städte, Stadtbezirke, Gemeinden, Verbandsgemeinden, Kreise, Regionen, Inseln und Bundesländer bewerben. Für den Titel Fairtrade-Town muss eine Kommune nachweislich fünf Kriterien erfüllen, die das Engagement für den fairen Handel in allen Ebenen einer Kommune widerspiegeln. Nach Erfüllung der Voraussetzungen wurde die Bewerbung zum „Fairtrade-Landkreis“ am 18. Dezember 2018 eingereicht.

Nun erhielt die Kreisverwaltung die Nachricht, dass die Bewerbung positiv beschieden wurde. Die offizielle Urkundenübergabe an Landrat Michael Köberle und den Ersten Kreisbeigeordneten Jörg Sauer durch den Verein TransFair e.V. wird im Rahmen einer kleinen Feierlichkeit am Mittwoch, 12. Juni 2019, um 12 Uhr im Eingangsbereich des Haupthauses der Kreisverwaltung (Schiede 43, 65549 Limburg) stattfinden. Vertreterinnen und Vertreter der Presse sind hierzu herzlich eingeladen! Für weitere Informationen steht das Büro des Ersten Kreisbeigeordneten Jörg Sauer, Florian Stupinsky, zur Verfügung. Florian Stupinsky ist zu erreichen unter der Telefonnummer 06431 / 296 209 oder per Mail an f.stupinsky@limbug-weilburg.de.

Faire Produkte beim Elzer Maiglöckchemarkt im Einsatz



Die Unterstützer der Fairtrade-Kampagne „Fairtrade-Town-Elz“ waren auch wieder auf dem Elzer Maiglöckenmarkt vertreten. Schon seit einigen Jahren reicht der Elzer Frauenchor fairen Kaffee und Zucker an seinem Kuchenstand an die süßhungrigen Gäste. In diesem Jahr hat sich auch die erste Vorsitzende des Gewerbevereins an die Kampagne angeschlossen und passend zum Marktmotto in ihrer „Schatzkiste“ süße Schoko-Maikäfer verteilt, die fair gehandelten Kakao beinhalten. Es ist zu hoffen, dass bei den kommenden Veranstaltungen noch weitere Unterstützer nachziehen und mit dem Gebrauch von fair gehandelten Produkten ein Zeichen setzen.

Fair-Trade im Jugendhaus
"Fair backen? Das kann ja wohl soo schwer nicht sein!", dachte sich die Kerngruppe des Mädchentreffs und nachdem die Unterstützung von Frau Judith Müller-Grunwald zugesagt war stand dem Experiment nichts mehr im Wege.
Im Rahmen unserer Osteraktionstage wurde dann am 24.04.2019 im Jugendhaus auf "faire" Art gebacken. Frau Müller-Grunwald, die zwei Rezepte und das gewisse Know-how mitbrachte, war auch zugegen und sorgte für einen reibungslosen Ablauf. Am wichtigsten dabei war darauf zu achten, dass alle Zutaten aus fairem Handel stammen. Zunächst bereiteten wir ein einfaches Bananenbrot zu und als Zweites backten wir ein Bananenbrot, welches mit Walnüssen und extrem wohlschmeckender Fairtrade-Schokolade verfeinert wurde. Während die Brote im Ofen waren, verkürzten wir uns die Warterei mit einer Partie "Uno" und "Mensch-ärger-dich-nicht". Gesellschaftsspiele, gemeinsam am Tisch, das geht auch heute noch wunderbar. Nachdem die Brote fertig gebacken und leicht abgekühlt waren, konnten sie probiert werden. Wir kamen alle zu dem Endergebnis: LECKER!
Übrigens, Bananenbrot mit guten Zutaten hält sich mehrere Tage bei vollem Geschmack. Das Rezept findet ihr online oder auch bei uns im Jugendhaus. Wir helfen gerne.

Rosen-FAIR-schenkt




Immer am Vorabend des Muttertages veranstaltet der Musikverein sein traditionelles Jahreskonzert. Liebevoll wird diese Veranstaltung im Volksmund auch „Muttertagskonzert“ genannt. Besonders bedacht werden dann auch alle Mütter zum Abschluss beim Austritt aus dem Saal mit einer Rose. Diese besorgt der Vereinsvorstand natürlich beim Blumenhändler seines Vertrauens fair gehandelt. Eine andere Rose kommt da gar nicht mehr in Frage. Um die Gemeinde Elz bei der Fairtrade-Kampagne zu unterstützen und für den fairen Handel Bewusstsein zu schaffen haben die Mitglieder des Jugendorchesters jede einzelne Rose noch mit einem extra Anhänger versehen.

Vielen Dank den musikalischen Rosenkavalieren!

Ein süßes Herz für die Mütter
Bei der traditionellen Muttertagsaktion des Elzer Gewerbevereins konnten wieder 10 Gewinnerinnen in den Räumen des Hörstudio Hessel begrüßt werden.
Neben den Gutscheinen für eine frisch gebackene Muttertagstorte in Herzform, vom
Bäckermeister Josef Arnold, gab es für jede der Gewinnerinnen noch eine dekorierte Fairtrade-Rose.
Wie die 1. Vorsitzende Beate Seibert-Simon berichtete, wurden 133 Los-Coupons, die im „Blickpunkt“ veröffentlicht wurden, bei den drei Elzer Banken abgegeben.
Neben einem kurzen Plausch, bei einem kühlen Getränk, war auch noch Zeit für ein Erinnerungsfoto. (thg)

Bildunterzeile:
von links: Beate Seibert-Simon, Corina Hessel, Thomas Groß (alle Gewerbeverein Elz), Erika Birett, Christel Heinrich, Marie Luise Müller (in Vertretung ihrer Tochter), Klaudia Hartinger, Ursula Groß, Roswitha Mohler, Luise Schlitt, Kristina Schardt und Helga Braun. Auf dem Foto fehlt: Petra Schipper.

Fairer Malwettbewerb
So stellen sich Kinder ein gerechtes Weihnachtsfest vor
Betrachtet man die eingegangen Bilder des Malwettbewerbs „Mein faires Weihnachtsfest“, so lässt sich das Ergebnis mit einem Wort zusammenfassen: Harmonie!
14 Kinder zwischen 4 und 9 Jahren haben am Malwettbewerb teilgenommen.  Mit ihren Kunstwerken haben sie uns gezeigt, wie aus ihren Augen ein gerechtes Weihnachtsfest aussieht. Gemeinschaft und Zusammenhalt, Freundschaft und Familie haben die kleinen Künstler mit unterschiedlichen Werkzeugen und Materialien, aber besonders mit viel Liebe zu Papier gebracht. Beschenkt werden, Schenken, aber auch das Teilen bringen viele Bilder zum Ausdruck.Eine Jury aus der Steuerungsgruppe-Fairtrade wollte 12 der eingegangenen Bilder prämieren. Da es nun nur 14 Gemälde geworden sind, bekommen alle einen fairen Preis für ihr Schaffen. Einen Adventskalender von GEPA mit einem passenden Weihnachtsmotiv. In der Adventszeit soll der Kalender unsere Gewinner jeden Tag mit einem Stück fairer Bioschokolade bis Weihnachten begleiten. Alle Kunstwerke sind im Rathausfoyer an zwei Stellwänden ausgestellt und können während der Rathaus-Öffnungszeiten betrachtet werden.
„Eine faire Sache“, findet auch der Nikolaus!

Banana-Fairday im Elzer Rathausfoyer
Im Rahmen der Fairen Wochen haben Mitglieder der Steuerungsgruppe Fairtrade sich am vergangenen Donnerstag für die faire Banane eingesetzt. „9 von 10 Bananen verkaufen sich weit unter Wert“, so heißt der Slogan dieser Kampagne. Es ist kaum zu glauben, dass in Deutschland nur jede zehnte Banane fair gehandelt ist. Ein Votum auf bananafairday.de soll das ändern und Supermärkte dazu bewegen auf Fairtrade-Bananen umzustellen.
Die Rathausbesucher konnten sich jedenfalls vom guten Geschmack der fair gehadelten Bananen überzeugen. Davon hat unser Fairtrade-Handelspartner REWE Kauferstein dankenswerterweise eine ganze Steige zur Verfügung gestellt. Auch der Kaufmann arbeitet kräftig daran, seine Kette zum Umdenken zu bewegen. Er unterstützt die Fairtrade-Gemeinde Elz schon jetzt mit einer breiten Fraitrade-Produktpalette.
Wir hoffen jedenfalls, dass unsere Kostprobe den ein oder anderen zum Nachdenken bewegt hat. Entscheiden auch Sie sich beim nächsten Einkauf für die faire Banane!

Kirmesempfang in der Fairen Woche
In der zweiten und dritten Septemberwoche findet jedes Jahr die Kampagne Faire Wochen statt.
In diesen Zeitraum fällt auch immer unsere Elzer Kirmes. Deshalb haben sich Bürgermeister Horst Kaiser und Pfarrer Gereon Rehberg wieder abgesprochen und diese Aktion mit dem Kirmesständchen am Sonntag, dem 16. September nach der Dankandacht FAIRbunden. Bei schönem Wetter mit strahlendem Sonnenschein kam die ganze Kirmesgesellschaft mit vielen Gästen, Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde im Pfarrgarten zusammen. In diesem Jahr gesellte sich auch viel Politprominenz hinzu, um Quetschekuchen mit Kaffee zu FAIRsuchen. Eine gute Gelegenheit um mit fairen Produkten, Informationen und kleinen Proben auf den fairen Handel aufmerksam zu machen. Gerecht und fair im Verbrauch aber auch im Umgang miteinander, so kann man sich ein großes Volksfest, wie die Elzer Kirmes es ist nur wünschen!

Tag der Nachhaltigkeit

Die Erlenbachschule in Elz gestaltet einen Tag der Nachhaltigkeit
„Vielfältig – Nachhaltig – Hessisch: So wollen wir leben!“ – unter diesem Motto fand der 5. Hessische Tag der Nachhaltigkeit am 6. September 2018 statt und die Erlenbachschule war dabei.
An der Grund- und Mittelstufenschule wird großen Wert daraufgelegt, den Schülerinnen und Schülern Grundlagen zu vermitteln, die im späteren Leben von Nutzen sein werden. Am Tag der Nachhaltigkeit hatten die Grundschüler der vierten Klassen daher die Möglichkeit, ein Frühstück der etwas anderen Art gemeinsam zu gestalten und zu genießen. Hierbei ging es an diesem Tag um die Fragen: Was sind eigentlich regionale Lebensmittel? Gibt es klimaneutrale Produkte? Welche Obst- und Gemüsesorten haben bei uns gerade Saison? Den Schüler wurden mit einer Menge Spaß und Aktion vermittelt, wie sie bereits beim Einkauf auf diese Themen achten und trotzdem ein leckeres Frühstück genießen können.

 



Fairen Nachahmer schnell gefunden!
Nun ist auch die Freiwillige Feuerwehr Elz mit im Boot und unterstützt die Fairtrade-Kampagne der Gemeinde Elz.
Auch beim traditionellen Haus- und Huppfest der Feuerwehr konnten schnell im Verkauf der Cafeteria Produkte ausgemacht werden, die sich durch faire Artikel ersetzen ließen, nämlich Kaffee und Zucker. Dem aber nicht genug, hatte die Feuerwehr nun der Ehrgeiz gepackt: Es wurde in fairen Produktlisten gestöbert und nach weiteren möglichen Waren geforscht. Schnell fand man dann auch für die deftige Essenstheke ein faires Produkt: Curry aus fairem Handel gab der Currywurst die richtige Würze und sorgte für den entsprechenden Durst, den es dann zu löschen galt. Da haben sich die Feuerwehrmänner und auch Frauen mal wieder richtig ins Zeug gelegt und gezeigt, dass sie nicht nur retten, löschen, bergen, und schützen, sondern auch fair denken und handeln.
Vielen Dank für diesen besonderen Einsatz und weiter so, sagt die Fairtrade-Gemeinde Elz.

Vereine denken und handeln fair und vorbildlich
Vielen Vereinen unserer Gemeinde ist der Fairtrade-Gedanke schon in Fleisch und Blut übergegangen. Sie richten ihre Veranstaltungen schon ganz eigenständig mit fairen Produkten aus und informieren darüber, ohne dass ein Steuerungskreis sie darin erinnern muss. So soll es auch sein, denn nur so können wir unsere Fairtrade-Gemeinde vorantreiben, Bewusstsein für fairen Handel und dessen Produkte schaffen und weitere Mitstreiter gewinnen.
Dass eine Unterstützung dieser Kampagne ganz einfach ist, zeigte der Elzer Kulturverein bei seiner Mühlensommer-Veranstaltung und die Sängervereinigung Germania beim Weinfest. Der Nachmittagskaffee beider Feste stand ganz im Zeichen der fairen Sache. Nur zwei faire Produkte im Angebot reichen zunächst einmal aus, nämlich Kaffee und Zucker, um die Kriterien zu erfüllen. Dieses Angebot haben auch beide Vereine mit Banner und Kennzeichnung auf der Preisliste fleißig beworben und damit wieder auf den fairen Handel aufmerksam gemacht. Die Gemeinde Elz bedankt sich herzlich für dieses Engagement und freut sich über ein Nachahmen dieses vorbildlichen Verhaltens.

Fairtrade-Produkte
Die Kreisverwaltung Limburg-Weilburg appelliert an die heimische Gastronomie und den Einzelhandel

Limburg-Weilburg. Der faire Handel hat sich als ein wirkungsvolles Instrument zur Armutsbekämpfung weltweit erwiesen. Verbraucherinnen und Verbraucher entscheiden sich für qualitativ hochwertige und fair gehandelte Produkte. Damit sichern sie Kleinbauernfamilien faire Preise und langfristige Handelsbeziehungen.
Der Landkreis Limburg-Weilburg möchte hier ein Zeichen setzen und sich von TransFair, dem Verein zur Förderung des Fairen Handels in der Einen Welt e.V., zum „Fairtrade-Landkreis“ zertifizieren lassen. Einige Kommunen sind hier bereits mit gutem Beispiel voran gegangen.
Im Rahmen dessen bittet der Erste Kreisbeigeordnete Helmut Jung die lokalen Einzelhandelsgeschäfte und die vor Ort ansässige Gastronomie recht herzlich um Mithilfe.Um die Kriterien zur Zertifizierung zu erfüllen muss im Landkreis Limburg-Weilburg unter anderem eine bestimmte Anzahl von Einzelhandelsgeschäften mindestens zwei Produkte aus fairem Handel anbieten bzw. in Cafés und Restaurants mindestens zwei Fairtrade-Produkte ausgeschenkt werden.
Bieten Sie bereits fair gehandelte Produkte an? Oder möchten Sie diese Aktion zum Anstoß nehmen und Produkte in Ihrem Einzelhandel bzw. Gastronomiebetrieb anbieten?
Dann wenden Sie sich bitte für alle weiteren Informationen an das Büro des Ersten Kreisbeigeordneten, Herr Stupinsky. Herr Stupinsky ist zu erreichen unter der Telefonnummer 06431 / 296 209 oder per Mail an f.stupinsky@limbug-weilburg.de.

Bild: Fairtrade Bananen Quelle: TransFair e. V., Gerhard Wasserbauer

Elzer Musikanten FAIRschenken Rosen zum Muttertag

Das Jahreskonzert der Elzer Musikanten findet immer am Vorabend des Muttertages statt und wird deshalb sowohl von den Vereinsmitgliedern als  auch von den Gästen dieser Veranstaltung liebevoll Muttertagskonzert genannt. Nach einem hervorragenden Hörgenuss bekommen alle Mütter, die das Konzert besucht haben schon einmal einen kleinen Vorgeschmack auf den darauffolgenden Ehrentag. Am Ausgang erwarteten die Jungmusiker der Elzer Musikanten die Mütter und überreichten den Damen Rosen. Hier kamen  natürlich keine konventionellen Edelblumen zum Einsatz, sondern fair gehandelte Rosen wurden ausgeteilt. In diesem Jahr unterstützt der Elzer Musikverein mit seinen fairen Muttertagsrosen ganz bewusst die Fairtrade-Kampagne der Gemeinde Elz.

 



Faires Kino im Jugendhaus

Jugend zeigt sich interessiert am „Fairtrade-Projekt“ der Gemeinde Elz
Schüler der Erlenbachschule Elz begeisterten sich für Fairtrade gekennzeichnete Produkte
Elz – am Donnerstag, den 5. April 2018 trafen sich mehrere Schüler der Jahrgangsstufe 8, der Erlenbachschule zu einem gemeinsamen Projekt im Jugendhaus.
"Elz ist Fairtrade!" - "Was bedeutet das eigentlich?", fragten sich einige Schüler der Erlenbachschule. Gemeinsam suchten sie mit ihrem Schulsozialarbeiter, Helder Machado, in einer gemütlichen Runde nach der Antwort.

 



Elz darf sich offiziell Fairtrade-Gemeinde nennen

Fairtrade Gemeinde Elz – Elz hat sich FAIRändert
Am Freitag, 27.10.2017 erhielt die Gemeinde Elz die Auszeichnung als Fairtrade Gemeinde. In einer kleinen Feierstunde fand die Auszeichnung statt und wurde das hohe Engagement auf dem Weg zur Auszeichnung gewürdigt. Elz reiht sich somit als 511. Gemeinde in die Reihe der Städte, Gemeinden und Landkreise ein, die als Fairtrade Town ausgezeichnet wurden. Elz ist weiterhin die 50. Gemeinde in Hessen, die diesen Titel tragen darf. Neben Limburg, Bad Camberg und Mengerskirchen zählt nun auch Elz in der Region dazu. Dazu gratulierte der Fairtrade Ehrenbotschafter Manfred Holz, der die Urkunde verlieh.

 



St-Martins-Feier der Grundschule
St-Martins-Feier der Grundschule
Am Freitag den 10. November trafen sich alle Grundschüler schon vor der ersten Stunde mit ihren Laternen auf dem Schulhof. Nachdem wir alle die leuchtenden Tiere und andere Gestalten voneinander bewundert haben, stimmte Frau Jordan uns musikalisch ein. Gemeinsam gingen wir nun zur Kirche. Dort wartete bereits Kaplan Engels auf uns.
Im Kinderwortgottesdienst zeigten uns die Kinder der dritten Klassen in einem sehr schönen Schauspiel wie Martin vor vielen, vielen Jahren einem Bettler half. Als Zeichen seiner guten Tat sollten wir alle später ein Licht der Drittklässler erhalten, welches uns dazu ermuntern sollte, ebenfalls „zu Licht zu werden“ und Gutes für unsere Mitmenschen zu tun.In der zweiten Stunde konnten wir uns alle stärken. Manche Kinder und viele Mütter buken frische Waffeln für uns, für die jedes Kind eine kleine Geldspende bereit hielt. Da die Erlenbachschule den Fair-Trade-Gedanken der Gemeinde Elz unterstützt, kam in den Waffelteig, den die Eltern spendeten, ein fair gehandelter Zucker. Nach einem gemütlichen Beisammensein in den Klassen wurde noch viel gebastelt und gemalt und so manche Martinsgeschichte noch einmal erzählt.
Die Einnahmen aus unserem Waffelbacken und den zusätzlichen Spenden werden wir in den nächsten Wochen an Dr. Cesar Mawanzi, den Pfarrer aus Beselich, übergeben. Pfarrer Dr. Ceswar Mawanzi ist gebürtiger Kongolese und hat den Verein „Elikia – Kongo“ ins Leben gerufen.

Elz hat sich FAIRändert

Am 27. Oktober wird Elz als „Fairtrade- Gemeinde“ ausgezeichnet. Hinter dieser Auszeichnung liegen zwei Jahre Engagement, um das Bewusstsein in der Gemeinde zu verändern und sich den Titel zu verdienen.
Der Vorreiter für fair gehandelte Produkte in Elz war die katholische Kirchengemeinde. Seit vielen Jahren bietet sie nach dem Gottesdienst Eine-Welt-Waren zum Verkauf an. Da die Kirchengemeinde alleine nicht mehr in der Lage ist, alle Bürger zu erreichen, kam der Anstoß, dieses Engagement auf die Zivilgemeinde zu übertragen.

 



Gelungenes Sommerfest im St. Josefshaus

Mit einem festlichen Gottesdienst begann am 26. August das Sommerfest des Caritas-Altenzentrums St. Josefshaus. Zelebriert wurde er vom ehemaligen Dompfarrer Norbert Lixenfeld, Der Heilige Josef, Patron des Hauses, wurde in der Predigt von Pfarrer Lixenfeld als Stütze für alle, die mit dem Hause in Verbindung stehen, hervorgehoben. Er solle ihnen Kraft und Zuversicht in jeder Lebenssituation geben. Der Gottesdienst wurde vom Chor des Hauses musikalisch begleitet. Anschließend gab es Kaffee und Kuchen und der sommerliche Nachmittag setzte sich fort.
In diesem Jahr servierte das Küchenteam beim Getränke- und Speiseangebot fair gehandelte und regionale Produkte, soweit dies möglich war. Sowohl Kaffee als auch Zucker stammten aus Fairem Handel und das angebotene Gemüse zum Abendessen von regionalen Anbietern.

 



Weinfest klingt mit einer Tasse fairem Kaffee aus

Nach einem gut besuchten Weinfestwochenende fand das Fest am Sonntagnachmittag mit Chorgesang bei Kaffee und Kuchen seinen Ausklang. Die Sängervereinigung Germania unterstützt bei ihren Veranstaltungen als Verein dabei die Fairtrade-Kampagne der Gemeinde Elz „Fair-Trade-Town“ und schafft mit der Verwendung von fairen Produkten und dem Verteilen von Informationsmaterial immer wieder Bewusstsein für den fairen Handel bei ihren Vereinsmitgliedern und den Gästen. Dafür sagt der Steuerungskreis herzlichen Dank und empfiehlt die Nachahmung dieses Engagements!

Faires Schlagercafé
Die Germania Elz ging mit ihrem Schlagercafé nicht nur sängerisch neue Wege. Es nutzte auch die sehr gut besuchte Veranstaltung, um über fairen Handel zu informieren.
Die Gemeinde Elz ist seit einigen Monaten dran, sich um die Auszeichnung „Fairtrade Town“ zu bewerben. Damit die Botschaft, welche dahinter steht, auch an die Bürger herangetragen wird, ist die Gemeinde froh, dass sie durch die vielen Vereine und Institutionen in Elz unterstützt wird, die über das Thema Fairtrade informieren. Einen ungewöhnlichen Rahmen wählte jetzt der Gesangsverein Germania, der im Rahmen seines Schlagercafés nicht nur musikalisch neue Wege beschritt, sondern die Gelegenheit nutzte, ihre Besucher aufzuklären. Unterstützung erhielten die Sänger und Sängerinnen dabei vom Wirt des Bürgerhauses, der an dem Nachmittag fair gehandelten Kaffee sowie Tee ausschenkte. Flyer und Plakate machten auf das Thema aufmerksam und wer noch Fragen hatte, bekam diese auch beantwortet.
So war dieses faire Schlagercafé rundum eine gelungene Veranstaltung für alle Beteiligten.

Fairtrade-Stand auf dem Maiglöckchenmarkt
Die Frauen des Elzer Frauenchor beschäftigen sich seit vielen Jahren mit dem Thema Nachhaltigkeit und Unterstützung der ärmeren Länder. In ihrer Vergangenheit unterstützten sie bereits mit verschiedenen Aktionen den Weltladen in Limburg. Daher beteiligen sie sich sehr gerne an der Fair Trade Kampagne der Gemeinde Elz.
Auf dem Maiglöckchenmarkt war der Frauenchor mit einem Kuchenstand für das leibliche Wohl vertreten. Direkt an der Hauptstraße konnten die Besucher des Marktes bei einem Stück Kuchen sowie Kaffee einen Moment verweilen. Der Kaffee sowie der Zucker stammten von Gepa und waren fair gehandelt. Mit verschiedenen Materialien informierten die Frauen die Besucher, warum fair gehandelte Waren so wichtig sind und welchen Beitrag die Menschen selbst leisten können, indem sie bewusster einkaufen gehen. Der Kaffee wurde von allen gelobt.
Insgesamt war es eine tolle Aktion vom Frauenchor am Markttag.

JRK FAIRhilft zu mehr Gerechtigkeit
Für die letzte Gruppenstunde des Jugend-Rot-Kreuz haben sich die Gruppenleiter Kathrin Tschernich, René Becker und Tobias Rösner etwas ganz Besonderes ausgedacht. In dieser Stunde ging es einmal nicht um die alltäglichen Themen, die das Deutsche Rote Kreuz betreffen. Nein, dieses Mal haben die Betreuer ein anderes Thema vorbereitet, welches aber auch ausgezeichnet in den Fokus einer Hilfsorganisation passt!
Die Kinder haben sich mit dem Thema "was ist eigentlich fair" auseinandergesetzt.
Dabei ging es unter anderem darum, was man denn alles benötigt bzw. was man alles tun kann um anderen gegenüber fair zu sein, nicht nur als Einzelner sondern auch als Gruppe oder in unserer Gemeinde Elz. Zusätzlich setzt das Deutsche Rote Kreuz sich auch mit der Kampagne Menschlichkeit auseinander. Zur Verdeutlichung hatten die Kinder die Möglichkeit sich mit den Logos und den Inhalten der beiden Projekte auseinanderzusetzen, um Verknüpfungen und Verbindungen zu erkennen.Gemeinsam wurde gemalt und Plakate zur Veranschaulichung erstellt. Das Ergebnis dieser Arbeit kann sich sehen lassen. Sicher ist bei den Kindern aus dieser lehrreichen Gruppenstunde etwas hängen geblieben. So können sie mit gutem Beispiel in ihrem Leben vorangehen. Natürlich gab es nach getaner Arbeit auch fair gehandelte Schokolade zur Belohnung für alle fleißigen, heranwachsenden Ersthelfer.

Fairer Tag im Josefshaus

Elz möchte Fairtrade Town werden
Im Rahmen dessen fand ein „Fairer Tag“ im Caritas-Altenzentrum St. Josefshaus statt, bei dem den Bewohnern Fairtrade vorgestellt wurde.
Die Gemeinde Elz hat die Bewerbungsunterlagen für die Auszeichnung als Fairtrade Town eingereicht. Dies war möglich, weil die Gewerbetreibenden, Vereine und Institutionen hinter dem Bestreben der Gemeinde stehen. In der Steuerungsgruppe der Gemeinde wirken Christoph Höhn, Leiter vom St. Josefshaus sowie Stefan Hummrich mit. Die Idee, auch im Altenzentrum fair gehandelte Produkte anzubieten, bestand schon länger. Nun luden sie die Bewohner zu einem Fairen Tag ein und erzählten bei Kaffee und Kuchen etwas zum Thema Fairtrade.
Wie vermittelt man Senioren den Fairtrad-Gedanken? Stefan Hummrich hatte die richtige Lösung. „Sie kennen sich alle noch die Raiffeisengenossenschaft?“ Damit hatte er die Aufmerksamkeit der Bewohner. Hierbei handelte es sich um einen Zusammenschluss von Landwirten, weil der einzelne alleine nicht auf dem Markt bestehen konnte. „Fairtrade ist das Gleiche“, so Hummrich, „nur international.“ Dabei müsse nicht lange nach den Produkten gesucht werden, denn diese gebe es inzwischen überall zu kaufen. Er erzählte kurz darüber, dass es darum geht, dass die Produzenten faire Preise für ihre Produkte erhalten und auf Kinderarbeit verzichtet wird. Damit die Senioren auch einen geschmacklichen Eindruck bekamen, gab es fair gehandelten Kaffee, Tee, Plätzchen und Naschereien. „Wir möchten ihren Gaumen sensibilisieren“, so Hummrich.



Fairtrade auf der Zielgeraden

Bericht mit Bild aus der NNP vom 16.11.2016
von Heike Lachnit

Dem Bewerbungsverfahren steht nichts mehr im Weg - Elz hat alle Kreterien erfüllt
Seit gut einem halben Jahr arbeitet eine Steuerungsgruppe in Elz daran, dass sich die Gemeinde als Fairtrade-Town bewerben kann. In wenigen Tagen soll die Bewerbung eingereicht werden.
Die Unterstützung innerhalb der Gemeinde ist groß aufseiten der Geschäfte, der Institutionen sowie bei der Bevölkerung. Kurz vor Einreichen der Bewerbung kam Hendrik Meisel, Botschafter der Kampagne Fairtrade-Town, nach Elz, um letzte Fragen der Steuerungsgruppe zu beantworten. Bürgermeister Horst Kaiser (CDU) geht es nicht nur darum, die Bürger für fair gehandelte Produkte zu interessieren. Er möchte insgesamt ein Bewusstsein für faire Lebensmittel und andere Produkte wecken.



Elz bewirbt sich als faire Gemeinde

Elz auf dem Weg zur fairen Gemeinde
Elz. Die Gemeinde Elz möchte „Fair Trade Town“ werden und damit zu einer der über 400 Städte gehören, die sich seit 2009 an der Aktion beteiligen. Das oberste Anliegen der Steuerungsgruppe ist es, Bewusstsein in der Bevölkerung zu schaffen. Seit ihrer Gründung im Mai hat die Gruppe schon einiges erreicht – sie kam ins Gespräch mit Vereinen, Geschäften und Gastronomie, um für Unterstützung der Kampagne zu werben. Die Rückmeldungen waren weit positiver, als wie die Gruppe zu Beginn dachte. Im Juli nahm die Gruppe am 1. Familientag in Elz teil und kam mit der Bevölkerung ins Gespräch. „Wir möchten keine Konkurrenz zu regionalen Produkten“, so Bürgermeister Horst Kaiser, „aber andere Produkte, die es regional nicht gibt, können fair gehandelt werden.“ Er sieht in der Kampagne eine Chance, überhaupt ein Bewusstsein für den Wert von Lebensmitteln zu schaffen.



Elz auf dem Weg zur fairen Gemeinde

Die Gemeinde Elz möchte „Fair Trade Town“ werden und damit zu einer der über 400 Städte gehören, die sich seit 2009 an der Aktion beteiligen. Beim 1. Elzer Familientag stellte sich die Steuerungsgruppe der Öffentlichkeit vor. Dieser gehören Vertretern der Kirchengemeinden, Kindergärten, Schulbetreuung, Seniorenwohnheimen, Vereinen und Privatpersonen an. Sie hatte einige Fair Trade-Produkte mit im Gepäck, die auf großes Interesse bei der Bevölkerung stießen. Ebenfalls kamen die Helfer mit den Elzer Bürgern ins Gespräch, um sie auf die Problematik aufmerksam zu machen und die Bestrebungen der Gemeinde zu erläutern.



Gerecht gehandelte Waren in Elz

Vorfahrt für faire Produkte
Die Gemeinde Elz möchte „Fair Trade Town“ werden und damit zu einer der über 400 Städte in Deutschland gehören, die sich seit 2009 an der Aktion beteiligen.
Sie wollen die Bewerbung als „Fair Trade Town“ in Gang bringen: Eine Steuerungsgruppe aus Vertretern von Kirchengemeinden, Kindergärten, Schulbetreuung, Seniorenwohnheimen, Vereinen und Privatpersonen hat sich zusammengetan, um Produkte aus fairem Handel in Elz präsenter zu machen. Den Grundstein dafür hatte die Gemeindevertretung mit einem einstimmigen Beschluss gelegt. Um die Auszeichnung „Fair Trade Town“ zu erwerben, müssen nun verschiedene Kriterien erfüllt werden. Mit im Boot sitzen Gemeinde, Gewerbetreibende, Institutionen und Bürger.



 Startseite Kontakt Impressum Datenschutz Hilfe