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Kostenlose Energieberatung im Elzer Rathaus - JETZT ANMELDEN!







Der nächste Termin "Energieberatung"

findet am Donnerstag, 3. Dezember 2020, ab 14.00 Uhr
im Seniorenbüro, Elzer Rathaus statt.

Machen Sie Ihr Haus energetisch startklar für den Winter
und lassen Sie sich von Energieberater Jürgen Kotz umfassend beraten.


Anmeldung werden ab sofort gerne entgegengenommen!

Großer Weihnachtsbaum am Hirtenplatz aufgestellt
Auch wenn die aktuellen Verordnungen aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr zu einer Absage sämtlicher Weihnachtsfeiern führen und auch sehr wahrscheinlich das Weihnachtsfest selbst jeweils nur im kleinen Familienkreis gefeiert werden kann, so wollen wir seitens der Gemeinde doch für ein stimmungsvolles Erscheinungsbild in Elz sorgen.
Der Bauhof ist aktuell dabei die Weihnachtsbäume an vielen prägnanten Stellen in Elz und Malmeneich aufzustellen und wird auch jetzt die Weihnachtsbeleuchtung aufhängen, damit Elz am ersten Advent am kommenden Sonntag in weihnachtlichem Lichterglanz erscheint.
Am letzten Samstag haben die Männer vom Bauhof den großen Weihnachtsbaum auf dem Hirtenplatz mit freundlicher Unterstützung der Firmen Bagger-Schenk und Krandienst Weimer aus Selters aufgestellt.
Fast sah es so aus, als ob es in diesem Jahr keinen großen Weihnachtsbaum geben würde, denn der ursprünglich ausgewählte Baum konnte dann kurzfristig nicht verwendet werden. Umso dankbarer sind wir der Baumschule Steger aus Malmeneich, die dann kurzfristig bereit war eine sehr schöne ca. 14 m hohe Edeltanne der Gemeinde zu spenden.
Ohne die großartige Unterstützung der beteiligten Firmen könnten wir einen solch großen Baum weder transportieren noch aufstellen. Daher bedankt sich Bürgermeister Horst Kaiser ganz besonders bei der Firma Bagger-Schenk aus Elz für den Transport und beim Krandienst Weimer aus Selters für die Bereitstellung des großen Autokrans.
Die fleißigen Helferinnen des Bürgerfonds haben auch bereits die Kugeln zum Schmücken des großen Weihnachtsbaums vorbereitet, sodass die Feuerwehr in dieser Woche die Kugeln und auch die Beleuchtung anbringen kann. Allen die mithelfen diesen besonderen Weihnachtsbaum im Zentrum von Elz so schön zu schmücken sei herzlich gedankt.
Leider kann in diesem Jahr der Elzer Eiszauber und auch der Sternenmarkt am ersten Adventssonntag nicht stattfinden. Wir alle sind gut beraten die Kontakte so gering wie möglich zu halten, damit wir möglichst bald wieder zu beherrschbaren Zahlen von Neuinfektionen kommen. Genießen wir daher eine ruhige und besinnliche Adventszeit ohne Terminstress und vergessen dabei nicht unsere Gastronomen, die uns gerne ein gutes Speisenangebot zum Abholen anbieten.(hk)

Einweihung Memoriam-Garten

Eröffnung Gärtnerbetreute Grabanlage -
Bestehendes Grabangebot in Elz erweitert

Am 20. November 2020 wurde die gärtnerbetreute Grabanlage in Elz auf dem Friedhof eröffnet. Der Betrieb Gartencenter Mertz GbR und die Treuhandstelle für Dauergrabpflege Hessen-Thüringen GmbH sowie die Friedhofsverwal-tung Elz haben im Auftrag der Gemeinde Elz das bestehende Bestattungsangebot erweitert. Es handelt sich dabei um ein gärtnerbetreutes Grabfeld mit Urnenreihen- und Urnenwahlgräbern, die ausschließlich über ein Komplettangebot erworben werden können. Mit diesem neuen Grabkonzept wollen die Beteiligten den Friedhof in Elz als Ort für Trauer und Erinnerung stärken und die gewachsene Friedhofskultur weiter unterstreichen.
Das neue Bestattungsangebot der gärtnerbetreuten Grabanlage beinhaltet folgende Leistungen, die über die Nutzungszeit von 15 bzw. 30 Jahren entstehen: Die gärtnerische Grabpflege für die gesamte Nutzungszeit, Instandhaltungen nach gärtnerischen Erfordernissen, sowie die Kosten für das Grabmal inklusive der ers-ten Beschriftung. Die Friedhofsgebühren werden separat von der Gemeinde laut aktueller Satzung erhoben.

 



Verletzung der Corona-Auflagen werden geahndet
An die seit Anfang November geltenden Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie meinen wohl nicht alle, sich halten zu müssen. Laut vieler eingehender Meldungen bei der Gemeindeverwaltung wird auf den Grundstücken in der Kleingärtenanlage bei der Reithalle wohl mächtig gefeiert und dabei alle Regeln missachtet. Auch auf dem Freizeitgelände werden die vorgegebenen Abstände nicht eingehalten.
Um dies zukünftig zu unterbinden, wird die Ordnungsbehörde der Gemeinde Elz nun verschärft das Gelände auch zu den Abend- und Wochenendzeiten kontrollieren und Fehlverhalten jetzt konsequent mit den entsprechenden Bußgeldern ahnden.
Es kann nicht sein, dass die Mehrheit der Bevölkerung sich an die Vorgaben hält und einige wenige das Infektionsgeschehen durch ihr unvernünftiges Verhalten zu Lasten der Allgemeinheit vorantreiben. Wir bitten noch einmal alle Bürgerinnen und Bürger eindringlich an die Einhaltung der Regeln. Halten wir gemeinsam durch und stehen zusammen in dieser schwierigen Zeit, damit wir den Winter alle gesund überstehen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Immer wieder Müll!
Sonntagmorgen auf dem Weg zur Kirche: Am Freitag erst hat der Bauhof alles rund um das Rathaus und das Rats saubergemacht, aber am Wochenende haben wieder irgendwelche, sehr wahrscheinlich junge Leute, sich hier getroffen und einen Imbiss zu sich genommen. Man fragt sich, welche Erziehung diese jungen Leute genossen haben, denn anstatt den Müll in den nur unweit entfernten Mülleimer zu werfen, wird einfach alles an Ort und Stelle fallen gelassen. Es sieht nicht nur scheußlich aus, die Männer vom Bauhof müssen dann wieder aufwendig den Müll einsammeln und dafür wertvolle Zeit einsetzen, die man wesentlich nutzbringender hätte einsetzen können.
Meine Bitte an alle Elzer Mitbürgerinnen und Mitbürger: Bitte werfen Sie ihren Müll in die zahlreich vorhandenen Abfallbehälter und sprechen Sie diejenigen an, die das nicht tun, manchmal genügt ein Hinweis um auch junge Leute für das Thema zu sensibilisieren. Wir wollen doch alle, dass die Orte, wo man sich eigentlich gerne aufhält um mal inne zu halten oder eine Pause zu machen, auch in einem ordentlichen Zustand sind. Müllberge rund um Sitzgelegenheiten und Ruhebänke hingegen stoßen eher ab.

Elz, 15.11.2020
Horst Kaiser, Bürgermeister

Syna und Telekom unterzeichnen Absichtserklärung zum FTTH-Ausbau

Fiber to the Home (FTTH) - Glasfaseranschluss bis ins Haus
Im gesamten Ortsgebiet von Elz wurde eine Erdverkabelung der Freileitungen für die Stromversorgung angestrebt. Bereits im Oktober 2018 wurde mit der letzten Bauphase der Verkabelung der Ortsmitte begonnen.
In diesem Zuge hat die Syna entschieden eine FTTx-Struktur (FTT heißt “Fiber to the”, also „Glasfaser bis” und ist der Oberbegriff für Glasfaseranschluss-Techniken bis zum Endverbraucher, das „x“ steht für „unterschiedlich weit zum Endkunden“) mit aufzubauen, um das Netz auch für die Zukunft zu gestalten. Parallel dazu konnte ein Vertrag mit der Telekom abgeschlossen werden, um das Netz für schnelles Internet zu vermarkten und damit den FTTH-Ausbau (Fiber to the Home - Glasfaseranschluss bis ins Haus) sicherzustellen. Für diese gemeinschaftliche Baumaßnahme mit der Ortsnetz-Verkabelung wurden die Tiefbaufirmen Triesch, Schermuly, Abel&Weimer und Jakobi zur Bauausführung beauftragt. Dabei handelt es sich um eine sehr umfangreiche Maßnahme, in der Tiefbauarbeiten mit 700 Hausanschlussumstellungen bis Ende 2021 abzuwickeln sind.
Der Bauabschnitt Elz 2, der von den Firma Klenk und Firma Reuschenbach durchgeführt wird, ist die Fortführung des Glasfaserausbaus, ohne Hausanschlüsse, der bis 31.03.2022 erledigt werden soll.

Die Syna und die Telekom haben für den Ausbau der Breitband-Infrastruktur und das Angebot von Breitband-Produkten in Elz eine Absichtserklärung verfasst, die in dieser Woche über eine Videokonferenz-Schaltung von der Gemeinde Elz unterzeichnet wurde.
Die Syna, Netztochter der Süwag Energie AG, plant den Bau und Betrieb passiver FTTH-Netzinfrastrukturen sowie die Verlegung unbeschalteter Glasfaserkabel in Teilen des Gemeindegebietes Elz. Die Telekom wiederum plant den aktiven Betrieb und damit die Beschaltung des Glasfasernetzes, um die Einwohner des entsprechenden Gebiets mit gigabitfähigen Produkten zu versorgen. Zu diesem Zweck wird die Syna der Telekom das von ihr errichtete oder zu errichtende Glasfasernetz zur Anmietung zur Verfügung stellen.

Hier eine Übersicht über die aktuell geplanten Ausbaugebiete:
Die 1. Ausbau-Phase ist blau markiert. Hier wird die Erdverkabelung Strom mit der Verlegung Glasfaser direkt kombiniert und ist bereits komplett in Arbeit.
Die 2. Ausbau-Phase ist orange markiert, dort wird nur FTTH verlegt. Diese Arbeiten sollen in Kürze beginnen.

Zurzeit werden folgende Arbeiten durchgeführt:
• Firma Triesch (Hofackerweg & Oberdorfstraße)
• Firma Schermuly (Verdelmannstraße/Hadamarer Straße)
• Firma Jakobi (Langgasse)
• Firma Abel und Weimer (Schönaustraße, anschl. Adolfstraße, Lubentiusstraße und Hofmannstraße)
• Firma, Klenk aus Modautal, (Bereich Elz „über der Elb“)
• Firma Klenk und Firma Reuschenbach werden im Bereich „Elz-Süd“ die Arbeiten übernehmen

All diese Bauarbeiten werden zu erheblichen Einschränkungen was das Parken, aber auch was das Befahren unserer Ortsstraßen anbelangt, führen. Hier kann ich nur alle Anlieger und die Verkehrsteilnehmer um Verständnis und Geduld bitten. Wir sollten froh sein, dass wir einen Breitbandausbau mit Glasfaser bis ins Haus ohne Vorbedingungen bekommen. Gerade die aktuelle Corona-Pandemie zeigt uns, wie wichtig leistungsfähige Internetzugänge sind. Die Syna und die Telekom starten ihre Zusammenarbeit mit diesem Projekt in der Gemeinde Elz, d.h. wir sind hier die erste Gemeinde, die in den Genuss dieses Ausbaus kommt!
Details über das Projekt bezüglich des zeitlichen Ablaufs und das geplante Angebot seitens der Telekom folgen in Kürze über den Blickpunkt und weitere Medien.
Hierzu bitten wir noch um etwas Geduld!


Bauarbeiten in der hinteren Lattengasse haben begonnen



Am 3. November hat die Firma Frank Schmidt aus Solms mit den Baumaßnahmen in der hinteren Lattengasse begonnen. Zunächst wurden die nötigen Absperrungen getroffen und alles benötigte technische Gerät und Material angefahren. An den Freiflächen entlang der Straße wurden bereits die großen Kanalrohrabschnitte aus Beton gelagert, die nun auf ihren Einbaubau warten.
In einem ersten Schritt wurde die gesamte Teerdecke aufgerissen und dann grob geschottert. Darauf folgte der erste große Baggereinsatz: In einem vier Meter tiefliegenden Loch wurde bereits der Kanalanschluss Lattengasse/Friedhofstraße hergestellt. Von hier aus wird nun ein neuer Abwasserkanal bis zur Schleicherwies verlegt.

Erweiterung Kita Regenbogen

Die Kindertagesstätte „Unter’m Regenbogen benötigt mehr Raum für weitere Kitaplätze. Deshalb haben wir uns für eine Erweiterung mit Aufstockung der Einrichtung entschlossen. Die Holzständerrahmen für den Rohbau wurden durch die Firma Schlag und Pröbstl gefertigt. Der Aufbau erfolgte bereits in der vergangenen Woche, die Unterspannbahnen für die Abdichtung des Erdgeschosses wurde aufgebracht.
Nun schließen sich die Dachdeckerarbeiten durch die Firma Gresser an. In etwa drei Wochen können wir dann schon mit den Elektroinstallationen beginnen. Darauf folgen dann die restlichen Gewerke wie Fliesen, Außenputz, Bodenbelag und Möblierung. Hier laufen sämtliche Vorbereitungen für die Ausschreibungen aller noch anfallenden Arbeiten.
Leider haben wir noch immer keine Klarheit über den Umfang der Förderung, die wir von Bund und Land erwarten können. Die entsprechenden Förderanträge sind gestellt, eine Bewilligung steht jedoch noch aus. Wir freuen uns aber sehr, dass wir aus dem Zukunftsfonds des Landkreises eine bereits genehmigte Fördersumme von 25.000 € für dieses Projekt abrufen können.

Fuß- und Radfahrwege weiter ausgebaut



Circa 400 Meter Wege der Gemeinde wurden neu ausgebaut. „Auf der Forstwiese“ und in der Offheimer Straße hat die Firma Kohlhaas & Wilkens die Baumaßnahmen fertiggestellt. Die Wege wurden in diesem Streckenabschnitt ausgeschachtet, geschottert und mit Kalksplitt befestigt. Der Gehweg an der Offheimer Straße wurde mit Pflastersteinen erneuert. Jetzt sollen noch Sitzgelegenheiten am Wegesrand geschaffen werden. Hierzu müssen noch die entsprechenden Bänke aufgebaut werden.

Neumodellierung des „Pump-Tracks“ auf der Freizeitanlage


Die Firma Kohlhaas & Wilkens hat den Fahrradparcours auf dem Freizeitgelände an der Reithalle, den sogenannten „Pump-Track“ neu modelliert. Die Maßnahme wurde erforderlich, da sich über die Zeit der Boden zum Großteil gesetzt hatte und die Strecke nicht mehr zu befahren war. Die neu modellierte Strecke hat bereits große Anerkennung bei den Nutzern gefunden. Den überwiegend jungen Nutzern der Anlage wünschen wir viel Spaß bei allem gebotenem Freizeitvergnügen mit der Bitte, die vielen Neuerungen pfleglich zu behandeln, damit dieses Gelände auch weiterhin in gutem Zustand und damit für jedermann nutzbar bleibt.
Für das kommende Jahr ist noch eine weitere Gestaltungsmaßnahme für das Gelände geplant: Auf der Fläche, die derzeit noch als Baulager genutzt wird, soll ein Bolzplatz gebaut werden. Mit der Fertigstellung dieser Fußballfläche sollen dann alle gesetzten Aufgaben der Erneuerung und Wiederherstellung der Freizeitanlage „Unterm Wassergraben“ abgeschlossen werden.

Neubau Elbbachbrücke
Seit dem 25. September läuft der Verkehr mit einer Ampelregelung über die neue Elbbachbrücke. Die Arbeiten gehen seit Eröffnung weiter und schreiten stetig voran. Am 22. und 23. Oktober wurde die Behelfsbrücke zurückgebaut und mit Schwerlasttransportern abtransportiert. Dieser Abtransport erfolgte während kurzfristiger Sperrungen in der Nacht und hat somit nicht den Tagesverkehr beeinträchtigt.
Am Mühlgrabendurchlass wurde das Geländer bereits montiert. Der Mühlgrabendurchlass wird noch mit Spritzbeton gesichert und dann im Anschluss bis zum Elbbach von den überschüssigen Erdmassen befreit.
Beschäftigt sind jetzt noch die Syna mit dem Aufbau der Straßenlaternen und die
Telekom mit Kabelarbeiten im Bereich des Gehwegs. Die Telekom, sowie die Firma Groß wurden mehrfach darauf hingewiesen, den Fußgängerverkehr ohne größere Einschränkungen zu gewährleisten. Die restlichen Pflasterarbeiten des Gehwegs auf der Südseite werden nach der Verlegung aller Kabel zu Ende geführt. Dann endlich sollte diese Großbaustelle in Elz abgeschlossen sein und der Verkehr wieder ungehindert in beide Richtungen laufen.

Erfreuliche Nachrichten
Elz kann sich gleich über zwei Förderbescheide aus dem Zukunftsfonds des Landkreises freuen
Auf Initiative von Landrat Michael Köberle hat der Kreistag die Einrichtung des Zukunftsfonds Limburg-Weilburg – Stark und Innovativ – beschlossen. Ziel des Fonds ist die Stärkung der ländlichen Regionen des Landkreises Limburg-Weilburg im Hinblick auf Infrastruktur und Mobilität, insbesondere für ältere Menschen. Hierzu zählen auch die Förderung und Ausbildung im kommunalen Brandschutz sowie der in den Fokus rückende Klimaschutz. Der Fonds besteht aus insgesamt vier Säulen. Säule A beschäftigt sich mit preisgünstigem Wohnraum und setzt auf das von 2017 bis 2020 laufende Programm des Landkreises zur Errichtung von preisgünstigem Wohnungsbau mit 1,2 Millionen Euro pro Jahr – also 4,8 Millionen Euro insgesamt – auf. Jährlich werden für die Säule A nunmehr 1,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Säule B wird die kommunale Infrastruktur, unter anderem Sammeltaxi, Radverkehrsnetze, Breitband, Revitalisierung von Ortskernen, Sanierung von Bausubstanzen, ortsbildgerechte gestalterische Maßnahmen und soziale Einrichtungen (Kinderbetreuung etc.), mit jährlich einer Million Euro gefördert. 100.000,00 Euro stehen für Säule C bereit, womit der kommunale Brandschutz unterstützt werden soll. 100.000,00 Euro stehen ferner in Säule D für den kommunalen Klimaschutz und entsprechende Nachhaltigkeitsprojekte zur Verfügung.

Im Rahmen dieser Ausschreibung hat sich die Gemeinde Elz zunächst mit dem Projekt „Neugestaltung der Fläche Bachgasse 22“ hinter dem Bürgerhaus um eine Förderung der Maßnahme beworben. Für die Umgestaltung des Grundstücks in einen Parkplatz mit Grünanlage wurde eine Fördersumme aus dem Zukunftsfonds der Säule B in Höhe von 75.000,00 Euro bewilligt.
Da bis zur Gesamtfördersumme von 100.000,00 Euro jedoch noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft waren, reichte die Gemeinde Elz einen zweiten Antrag auf Förderung der „Erweiterung der Kindertagesstätte ‚Unter’m Regenbogen‘“ am Fleckenberg ein. Hierfür wurde nun auch noch einer Fördersumme von 25.000,00 Euro stattgegeben.

Aufgrund der aktuellen Coronalage wurden die beiden Bewilligungsbescheide seitens der Kreisverwaltung per Post zugestellt. Mit Freude und Stolz zeigen die 1. Beigeordnete Ingrid Friedrich und Bürgermeister Horst Kaiser die Dokumente. Beide sind sich einig: „Das Fördergeld wird in beiden Projekten gut und zukunftssicher eingesetzt.“

Alte Grabsteine für die Nachwelt erhalten


Auf Empfehlung der Friedhofskommission sollen die Grabsteine verdienter Bürger zur Erinnerung für die Nachwelt erhalten bleiben und an geeigneter Stelle wieder aufgestellt werden. Welche Grabsteine einen Ehrenplatz erhalten sollen, sofern diese noch auf unseren Friedhöfen vorhanden sind, entscheidet der Gemeindevorstand.
Die ersten beiden Gräber wurden nun abgeräumt und die Grabsteine an zentraler Stelle am Hauptweg unweit der Trauerhalle wiedererrichtet. Es handelt sich hierbei um die Gräber von unserem Heimatdichter Paul Blättel und von dem ehemaligen Elzer Pfarrer Alois Weier. Neben jedem Grabstein wurde eine kleine Gedenktafel aufgestellt, die dem Friedhofsbesucher eine kurze Erläuterung zur Person liefert.

 



Kein Sternenmarkt in Elz

Der beschlossene Teillockdown im November lässt keine Veranstaltungen zu. Darunter fällt auch der für den 29. November geplante Sternenmarkt, ebenso wie der Elzer Eiszauber! Zwar hatte das Ordnungsamt nach dem „Aus der Eisbahn“ ein Hygienekonzept für einen kleinen Weihnachtsmarkt mit Holzbuden und Ständen auf dem gesamten Rathausplatz im Einbahnstraßenverkehr und mit Zugangsbeschränkungen geplant, doch leider muss nun auch diese Veranstaltung endgültig abgesagt werden.
Die weiter steigenden Infektionszahlen lassen einen solchen Markt nicht zu, auch wenn er noch so gut geplant ist. Es geht weiterhin darum Menschenansammlungen zu vermeiden, um das Infektionsgeschehen wieder in den Griff zu bekommen. Wir sind angehalten alle daran mitzuwirken und uns an die Regeln zu halten, damit wir die Hoffnung haben können, wenigstens das bevorstehende Weihnachtsfest im kleinen Familienkreis feiern zu dürfen. Dafür und damit wir alle gesund bleiben, verzichten wir auf den Sternenmarkt!

Schwierige Zeiten, steigende Zahlen, Zusammenstehen und Helfen
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

es geht trotz steigender Corona-Fallzahlen weiterhin darum, besonnen zu bleiben.
Wie zu Beginn der Pandemie, dürfen wir jedoch diejenigen nicht vergessen, die unsere Hilfe benötigen. Mitbürgerinnen und Mitbürger, die aufgrund einer Vorerkrankung zu den sogenannten „Risikopersonen“ gehören, aber auch unsere Senioren gilt es so gut es geht zu unterstützen. Auch immer mehr Menschen in Quarantäne benötigen Hilfe.
Die große Bereitschaft einander zu helfen, die wir im Frühjahr erfahren haben, möchten wir gerne wiederbelegen und die bestehende Helferliste aktualisieren.
Diejenigen, die ihre Hilfe anbieten (beispielsweise Einkäufe erledigen, Botengänge o.ä. wahrnehmen wollen), sollen sich bitte bei uns im Rathaus unter der Rufnummer 06431/9575-0 oder 06431/9575-23 melden. Wir werden Daten wie Namen, Rufnummer,
Adresse aufnehmen. Kontaktdaten können auch gerne per Mail an die Adresse info@elz-ww.de gesendet werden.
Derjenige, der Hilfe benötigt, soll sich ebenfalls unter den vorgenannten Rufnummern an die Gemeinde wenden. Wir stellen dann den entsprechenden Kontakt zwischen Hilfesuchenden
und Hilfeleistenden her.

Wir freuen uns über Ihre Rückmeldungen!
Mit den besten Wünschen und bleiben Sie gesund

Ihr Bürgermeister Horst Kaiser

Waldbegang unter Corona-Bedingungen

An dem diesjährigen Waldbegang des Haupt- und Finanzausschusses sowie des Bau- und Planungsausschusses nahmen Revierförster Ralf Heukelbach, Forstamtsleiter Jörg Ahner, der Geschäftsführer der neuen Holzvermarktungsgesellschaft Herr Karl Rübsam, sowie Forstwirtschaftsmeister Daniel Mörsdorf und einige interessierte Gäste teil.
Von der großen Wegegabelung zu den Windenergieanlagen 5 und 6 ging es zunächst unter Einhaltung des nötigen Abstandes am Waldrand entlang zur Ausgleichspflanzung, die seinerzeit nach dem Bau der ICE-Strecke angelegt wurde. Bereits auf dem Weg dorthin kamen wir an einer durch den Borkenkäfer abgestorbenen Fichtenschonung vorbei, es gibt kaum noch Fichtenbestände im Elzer Wald, die nicht vom Borkenkäfer befallen sind.
An der Ausgleichspflanzung angekommen, erläuterte dann Forstwirtschaftsmeister Daniel Mörsdorf die erforderlichen Pflegemaßnahmen, die nötig sind, um die vorbildliche Struktur mit einem stufenförmigen Waldrand zu erhalten. Diese Pflegemaßnahme wurde als ein eigenständiges Projekt von den Auszubildenden in der Forstwirtschaft durchgeführt und gilt als beispielhaft.
Im weiteren Verlauf wurde intensiv darüber informiert wie mit den abgestorbenen Fichten verfahren wird. Hier werden zunächst einmal die Bestände, die zum einen aus Verkehrssicherungspflicht, aber auch unter wirtschaftlichen Bedingungen verwertet werden können, eingeschlagen. Der Erlös deckt dabei gerade eben die Kosten für die Ernte und die Vermarktung. Schwächeres Holz bleibt zunächst einmal stehen, insbesondere auch dann, wenn keine wirtschaftliche Verwertung möglich ist.

 



Neuer Pächter im Rats
Nachdem die bisherige Pächterin Luisa Maxeiner zum 30.9.2020 aus dem Pachtvertrag ausgestiegen ist, hat sie bei der Übergabe die Schlüssel direkt an den neuen Pächter, Herrn Celal Akkilic übergeben. Bürgermeister Horst Kaiser bedankte sich bei Frau Maxeiner für die gute Zusammenarbeit in den letzten mehr als drei Jahren und wünscht dem neuen Pächter viel Erfolg und viele zufriedene Gäste (vgl. Foto).
Das Ambiente und auch der Name der Lokalität bleiben gleich, der neue Pächter will Bewährtes weiterführen und durch neue Angebote ergänzen. Im Oktober werden einige Veränderungen im Innenbereich vorgenommen, sodass das Rats in dieser Zeit geschlossen bleibt. Nachfolgend möchte der neue Pächter sich und auch seine Pläne und künftigen Angebote kurz vorstellen.

Liebe Elzer und Gäste des Rats,

Wie sie sicher mitbekommen haben, habe ich das Rats als neuer Pächter übernommen und möchte mich gerne kurz vorstellen. Seit 2017 bin ich Bürger der Gemeinde Elz und fühle mich hier sehr wohl.
Im Bereich der Gastronomie habe ich bereits einige Jahre Erfahrung vorzuweisen und es ist schon lange mein Bestreben in diesem Bereich selbstständig zu werden. Nun hat sich für mich als neuer Pächter des Rats die Chance ergeben meinen Traum zu verwirklichen und ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung.
Nicht nur, weil ich hiermit meinen Wunsch im Bereich der Gastronomie leben, sondern auch aktiv ein Teil des Elzer Geschehens sein kann.
Gemeinsam mit meinem Bruder möchte ich -insofern alles planmäßig läuft- die Türen des Rats im November wieder öffnen. Wir freuen uns schon jetzt sie mit einer wöchentlich wechselnden Wochenkarte, einem Frühstücksangebot sowie einem Mittagstisch als unsere Gäste begrüßen zu dürfen.
Unser Angebot umfasst neben der wechselnden Wochenkarte Pizza aus dem Steinofen, Pasta, Salate, Fleisch, Fisch und vieles andere mehr.
Gerne möchten wir auch im Zuge der aktuellen Pandemie für die Gäste, denen es nicht möglich ist unser Rats aufzusuchen, in Kürze einen Lieferservice anbieten.
Unser Augenmerk liegt darin, Sie nicht nur mit unseren Speisen, sondern auch mit einem Ambiente begrüßen zu dürfen, bei dem sich Jung und Alt wohlfühlt. Ein großes Dankeschön geht an die Gemeindeverwaltung Elz und den Bürgermeister für die gute Zusammenarbeit.
Bleiben Sie gesund.

Mit freundlichen Grüßen
Celal Akkilic

Interessenbekundungsverfahren Neue Mitte Elz
Die Gemeinde Elz bittet interessierte Projektentwickler und Investoren um Teilnahme am Interessenbekundungsverfahren Neue Mitte Elz.
Es wurde bewußt darauf verzichtet detaillierte Festlegungen zu treffen, es wurden lediglich die Vorgaben getroffen, für die es eine breite politische Mehrheit gibt.
Das Projekt wird auch in der hessischen Ausschreibungsdatenbank (HAD) sowie auf der Homepage der Gemeinde Elz veröffentlicht.
Alle Interessenten dürfen sich gerne direkt beim Bürgermeister melden um weitere Infos zu erfragen und auch ggfs. Einsicht in den Beratungsbericht „Hotelprojekt Elz – Neue Mitte“ zu nehmen.
Das Beratungsbüro G.E.M. hat in diesem Beratungsbericht wertvolle Hinweise gegeben in welchem Umfang und unter welchen Bedingungen dort ein Hotel durchaus wirtschaftlich zu betreiben ist.
Die Rückmeldungen zum Interessenbekundungsverfahren sollen bis 23.11.2020 erfolgen.

Durchführung des Interessenbekundungsverfahrens
nach § 7 Absatz 2 Satz 2 BHO

Die Gemeinde Elz beabsichtigt an zentral gelegener Stelle eine Fläche von ca. 2.300 m², die bisher mit einem Hotel, zusätzlich mit einer Gaststätte und einer ehemaligen Drogerie mit Wohnhaus bebaut war, komplett einer neuen Nutzung zuzuführen.
Im Luftbild stellt sich die Fläche wie folgt dar: Rot markiert das ehemalige Hotel, blau umrandet die Fläche der ehemaligen Gaststätte (links vom Hotel) und der ehemaligen Drogerie mit Wohnhaus (oberhalb) mit Gartengrundstück (siehe Bild).

Auf der rechten Seite verläuft die Bundesstraße B8, in diesem Bereich die Rathausstraße, am unteren Bildrand die Kreisstraße K346, Weberstraße.
Die gemeindlichen Gremien haben in ihren Beratungen folgende Zielsetzung für die Gestaltung dieser „neuen Mitte“ entwickelt:
1. Gewünscht wird eine Kombination von Hotel mit eigenständiger Gastronomie (Restaurant) auch im Hinblick darauf, dass einige Gaststätten in Elz aufgrund der Altersstruktur der Wirte so nicht mehr sehr lange bestehen werden
2. Man kann sich vorstellen auf der Fläche mehrere Gebäude zu errichten mit einer Kombination gewerbliche Nutzung und Wohnen, die dafür erforderlichen Stellplätze sollen in einer Tiefgarage geschaffen werden, auf der Oberfläche sollen lediglich einige wenige Kurzzeitparkplätze zur Andienung des Hotels angeordnet werden
3. Im hinteren, von der B8 abgewandten Bereich, soll eine Platzgestaltung zur Steigerung der Aufenthaltsqualität mit viel Grün erfolgen, eine fußläufige Anbindung an die Bachgasse (nördlich gelegen) ist klar formulierter Wunsch für die zukünftige Entwicklung

Derzeit wird das Erdgeschoß der ehemaligen Drogerie von einer gut geführten Ergotherapiepraxis auf einer Fläche von ca. 210 m² genutzt, die auch gerne weiterhin an diesem Standort bleiben möchte.
Darüber hinaus besteht bei einer Zahnarztpraxis Interesse sich auf einer gleich großen Fläche dort einzumieten.
Auch für die gewünschte Gastronomie und den Betrieb eines Hotels mit ca.48 Zimmern gibt es Interessenten.
Gesucht wird ein Investor/Projektentwickler, der das Gelände zu marktüblichen Konditionen übernehmen und dann auf Basis einer vertraglichen Regelung mit der Gemeinde wie oben beschrieben eigenständig entwickeln und vermarkten will.
Da die künftige Entwicklung dieses Bereichs der „neuen Mitte“ für die Gemeinde Elz von entscheidender Bedeutung ist, bitten wir nur solvente und wirtschaftlich stabile Investoren und Projektentwickler, die auch entsprechende Nachweise vorlegen können, um eine Interessenbekundung.
Die Interessenbekundung soll
• die Art der Aufgabenerfüllung darlegen und
• eine Preisschätzung und deren maßgebliche Faktoren angeben, zu dem die Interessenten bereit wären, die Aufgabe zu erfüllen.

Rückmeldungen bitte direkt an:
Gemeinde Elz
Bürgermeister
Dipl.-Ing. Horst Kaiser
Rathausstraße 39
65604 Elz
Telefon: 06431/9575-10
Fax: 06431/9575-77
mailto: bgmkaiser@elz-ww.de
Internet: http://www.elz.de

Elz, 29.09.2020
H. Kaiser, Bürgermeister

Brief des Bürgermeisters an die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde

Liebe Elzer Mitbürgerinnen und Mitbürger,

in wenigen Tagen jährt sich der Beginn der Bauarbeiten für die neue Brücke über den Elbbach im Verlauf der Offheimer Straße. Ab Anfang November war die Brücke dann für den Verkehr gesperrt und der Verkehr rollte einspurig über die Notbrücke.
Ich möchte die Gelegenheit nutzen und mich auf diesem Wege herzlich für Ihre Geduld und Ihr Verständnis in den letzten Wochen und Monaten bedanken. Die Baumaßnahmen des Landkreises Limburg-Weilburg rund um die Sanierung der Brücke im Verlauf der Offheimer Straße dauern nun rund ein Jahr an und haben zu vielen Einschränkungen für uns Elzer, aber ganz besonders für die Bewohner auf der östlichen Seite des Elbbachs geführt.
Konnte die Notbrücke lange Zeit noch mittels Ampelregelung zumindest einspurig befahren werden, ist dies seit einigen Wochen nicht mehr möglich. Gerade in dieser Zeit wurden Ihre Nerven in der ein oder anderen Situation sicherlich besonders beansprucht, da teilweise doch erhebliche Umwege in Kauf genommen werden mussten. Gleichzeitig verstehe ich den Unmut mancher über die nicht immer ideal verlaufende Kommunikation des Landkreises. Auch mich hat die Verlängerung der Sperrung überrascht, da wir fest von der Zusage ausgingen, dass die Maßnahmen bis spätestens Mitte September abgeschlossen sein sollten. Aber mir sind in dieser Sache die Hände gebunden, da die Verantwortung für das Bauprojekt beim Landkreis Limburg-Weilburg liegt und die Gemeinde Elz keinen Einfluss auf den genauen Ablauf nehmen kann.

Was waren die Gründe für die Verzögerung? Die neue Brücke über den Elbbach war eigentlich rechtzeitig fertig, aber die Sanierung und neue Überbauung des Mühlgrabens - der aus Hochwasserschutzgründen weiterhin bestehen bleiben muss - führte dann zu Verzögerungen. Angefangen von Problemen mit der Kanalisation bis hin zu Kabelverlegearbeiten haben sich Verzögerungen ergeben, die so von vornherein nicht absehbar waren. Eine zeitnahe und umfassende Information unserer Bürgerinnen und Bürger wäre hier sicherlich hilfreich gewesen.

So bleibt mir, Ihnen herzlich für Ihr Verständnis und Ihre Geduld zu danken!
Ab dem 25. September ist nach aktueller Planung zumindest eine einspurige Befahrung wieder möglich, sodass wir die längste Zeit der Sperrung schon gemeinsam überstanden haben.
In den nächsten Wochen werden die Bürgersteige noch fertig gestellt und vor allem muss auch die Notbrücke wieder zurück gebaut und die in Anspruch genommenen Flächen ebenfalls wieder in den alten Zustand versetzt werden. Hier kann es temporär dann noch einmal zu weiteren kurzzeitigen Einschränkungen kommen. Trotz allem bin ich froh, dass wir diese Baumaßnahme mit vielen massiven Einschränkungen am Ende doch gut und ohne Zwischenfälle überstanden haben.

Mit den besten Wünschen für Sie alle und bleiben Sie gesund,

herzlichst
Ihr Bürgermeister
Horst Kaiser

Elz, den 17.09.2020

Den Traum vom Eiszauber aufgegeben
Nach langen Überlegungen hat sich die Gemeinde Elz entschlossen, den diesjährigen Eiszauber im wahrsten Sinne des Wortes auf Eis zu legen! Die endgültige Absage der beliebten Vorweihnachtsaktion ist allen Beteiligten schwergefallen. Doch sämtliche Überlegungen in alle Richtungen kamen zu dem Ergebnis, dass dieses Eisspektakel unter den gegebenen Umständen der Corona-Pandemie nicht stattfinden kann. Alle Veranstaltungen rund um den Elzer Eiszauber können nicht ausgerichtet werden. Auch die Bewirtung stand außer Frage. Die Einhaltung von Abständen, die Registrierung der Teilnehmer zur Infektionsketten-Nachverfolgung und die Desinfektion sind weitere Hürden einer Durchführung. Obwohl die Eisbahn Eigentum der Gemeinde Elz ist, wären die Kosten von Schwerlastboden und Eisaggregat im Vergleich zum Nutzen nicht tragbar. Ausschlaggebend für die Absage war dann letztendlich die Realisierung der zweiwöchigen Aktion mit den unzähligen Eisbahndiensten. Diese rund 500-stündigen Arbeitseinsätze übernehmen weitestgehend unsere Elzer Senioren, gerade die Altersgruppe, die es in Corona-Zeiten besonders zu schützen gilt. Ohne deren Mitwirken können wir dieses Großprojekt auch in abgespeckter Form nicht stemmen, zumal das Arbeits- und Aufsichtspersonal deutlich erhöht werden müsste.
Deshalb wurde der Elzer Eiszauber für 2020 eingefroren! Schon jetzt arbeiten wir an den Planungen für den Eiszauber im nächsten Jahr und hoffen, dass es dann 2021 wieder ein Wintermärchen gibt.

Warntag – Sirenenmigration 2021
Viele von Ihnen habe sich sicherlich gewundert, dass am 10. September, dem bundesweiten Warntag in Elz keine Sirenen heulten. Neben anderen Gemeinden im Kreisgebiet hat sich die Gemeinde Elz nicht an diesem Warntag beteiligt. Hierzu folgende Information:
Vorgeschichte:
Bis 1984 wurde die Feuerwehr Elz noch ausschließlich per (Elektro-)Sirene alarmiert.
Danach wurde die Alarmierung der Feuerwehr sukzessive und Ende der achtziger Jahre schließlich komplett auf die „stille Alarmierung“ per Funkmeldeempfänger umgestellt. Danach waren die Sirenen als Alarmierungsmittel nicht mehr erforderlich. Die vorhandenen Sirenen wurden -soweit möglich- zur Warnung der Bevölkerung weiter betriebsbereit gehalten. Durch Baumaßnahmen verschwanden inzwischen die vormaligen Sirenenstandorte auf dem Rathaus- und auf dem Bahnhofsdach. Mit dem Bau des Mehrfamilienhauses in der Weberstraße wurde die dort auf einem Mast (als letzte neu) erstellte Sirene „abgeklemmt“.
Aktuelle Situation:
Derzeit gibt es im Ortsteil Elz nur noch drei funktionierende Sirenen: Erlenbachschule, Luisenstraße und Oranienstraße (jeweils als E 57 Elektro-Dachsirene). Im Ortsteil Malmeneich ist die einzig erforderliche Sirene auf dem ehemaligen Schlauchturm der Feuerwehr betriebsbereit. Alle vorhandenen Sirenen sind per Analogfunk ansteuerbar.
Neue Situation:
Nach einer Mitteilung des Kreisbrandinspektors vom 15.11.2018 entfällt absehbar die Verfügbarkeit des flächigen Analogfunks mit der Umstellung der Telekom-Netze auf die IP-Netze. Anstatt der derzeit analogen Auslösung der Sirenen zur Bevölkerungswarnung müsste dann eine zeitnahe Umrüstung auf ausschließlich digitale Sirenenauslösung angestrebt werden. Aufgrund dieser Sachlage empfahl der Kreisbrandinspektor die baldige Notwendigkeit sowie die aktuelle Ausleuchtung hinsichtlich der kommunalen Pflichtaufgabe gem. § 3 Abs. 1 Nr. 5 HBKG zu überprüfen.
Wir planen daher in Elz in 2021 drei neue Sirenenstandorte mit der neuen digitalen Technik und Hochleistungssirenen auszustatten. In Malmeneich wird die Sirene im gleichen Jahr durch ein digitales Empfangsgerät ergänzt, wodurch die vollumfängliche Nutzbarkeit und die flächenweite Abdeckung in Malmeneich gewährleistet ist.

CDU-Fraktion stellt Anfrage zur Elzer Wasserversorgung
Aus derzeitiger Sicht verfügt die Gemeinde Elz über eine sichere Wasserversorgung!
Aus drei Brunnen am Altschauerborn schöpft die Gemeinde das kostbare Trinkwasser. Dieses Wasser durchfließt von Westen her ein devonisches Massenkalkgebiet. Das erklärt auch den relativ hohen Kalkanteil mit einer Härte von ca. 21° dH. Ein vierter Brunnen befindet sich im Wald in unmittelbarer Nähe des bestehenden Grillplatzes. Das hier geförderte Wasser ist weniger kalkhaltig. Dieser Brunnen ergänzt die Brunnen am Altschauer Born sehr gut und sorgt für zusätzliche Reserven.
Das Wasser wird aus den insgesamt vier Brunnen zunächst zum Hochbehälter für die Tiefzone gefördert und von dort weiter gepumpt zum Hochbehälter oberhalb vom Sonderlandeplatz für die Hochzone und weiter zum Hochbehälter am Offheimer Kopf für Malmeneich.
Allerdings müssen wir auch feststellen, dass der Wasserpegel durch die anhaltend heißen Sommer immer mehr sinkt. Gerade in diesem Sommer wurde sehr viel Wasser dem Ortsnetzt entnommen. Dadurch ist der Wasserspiegel in unseren Brunnen um ca. 10 cm abgesunken.
Wir vermuten, dass der außergewöhnlich hohe Wasserverbrauch der Tatsache geschuldet ist, dass sich viele Privatleute in der Coronazeit einen eigenen Pool in den Garten gestellt haben. Wir müssen leider davon ausgehen, dass diese Pools über Außenwasserzähler, die nur für die Gartenbewässerung gedacht sind, befüllt wurden. Eine solch missbräuchliche Nutzung wollen wir in Zukunft unterbinden, denn das Wasser in den Pools darf zum Ende der Nutzung nicht im Garten ausgebracht werden, da es mit Chemikalien, Sonnenschutz und Körperflüssigkeiten belastet und verschmutzt wurde und daher dem Abwasserkanal zugeführt werden muss.
Wir machen uns hier verwaltungsseitig Gedanken, ob wir die maximale Entnahmemenge über einen Außenwasserzähler künftig begrenzen. Grundsätzlich sind wir alle gehalten, mit der Ressource Trinkwasser so sparsam wie möglich umzugehen. Der Bau von Zisternen für die Gartenbewässerung ist daher auf jeden Fall zu empfehlen.

Wenn beim letzten Großbrand in Elz bei der Zimmerei Reichwein in der Presse zu lesen war, dass die Wasserversorgung der Gemeinde Elz nicht in der Lage gewesen sei eine ausreichende Löschwasserversorgung bereitzustellen, dann ist das falsch. Die Versorgung aus dem Elzer Ortsnetz war zu jeder Zeit stabil und es wurden in der Spitze hier bis zu 160 m³ pro Stunde entnommen.
Unterstützt wurden die Löscharbeiten aufgrund der Grenzlage durch die Staffeler Wasserversorgung. Leider musste die EVL bereits nach einer halben Stunde diese Bereitstellung aufgeben, da der Nachschub zum Staffeler Hochbehälter fehlte. Die spätere Zusatzversorgung aus dem Hochbehälter der Firma „MeierGuss“ wurde aufgebaut, um durch den Einsatz von Lahnwasser die Nutzung von Trinkwasser zu reduzieren und somit diese Ressource zu schonen.
Auch die Darstellung, dass die Dimension der Rohrleitungen in der Limburger Straße geringer ist als in der Eisenbahnstraße entspricht nicht der Tatsache. Durch eine zweiseitige Versorgung der Limburger Straße ist die Realität hier eher gegenteilig.
Durch die missverständliche Berichterstattung ist ein falsches Bild über die Qualität der Wasserversorgung in Elz entstanden. Zu keiner Zeit des Großbrandes war die Elzer Wasserversorgung in Gefahr. Hierfür sorgte während des gesamten außergewöhnlichen Löscheinsatzes auch unser Wassermeister. Dieser überwachte eine stabile Löschwasserversorgung und stellte dabei die Trinkwasserversorgung sicher.

Rattenbekämpfung



Die Rattenbekämpfung des öffentlichen Kanalsystems ist für dieses Jahr erfolgt!
Achtung! Es werden immer wieder größere Mengen von Lebensmitteln, hier im besonderen Fladenbrote in den Erbach geworfen. Sicherlich ist das gut gemeint als Futter für die Enten, allerdings werden damit auch die unerwünschten Nager angelockt und vermehren sich dadurch verstärkt. Auch die Enten benötigen in der Regel keine Zufütterung und schon gar nicht in der Größe ganzer Brotlaiber.
Deshalb appellieren wir an die Vernunft aller, dies zu unterlassen. Wenn überhaupt, dann nur ganz gezielt Enten mit kleinen Brotstückchen füttern, aber tatsächlich nur so viel, wie die Tiere auch aufnehmen.
Ganze Brote und Brötchen dürfen nicht über unsere Bäche entsorgt werden.
Wer einen solchen Vorfall beobachtet, sollte dies bei der Gemeindeverwaltung melden.

Schaffung von Sitzmöglichkeiten und Barrierefreiheit

Drei mögliche Standorte für Ruhebänke wurden in der Limburger Straße bereits festgelegt. Dort wurden auch schon Sitzgelegenheiten vom Bauhof aufgestellt, die aber noch gegen die endgültig ausgewählten Bänke getauscht werden sollen. Die Akzeptanz der Standorte muss noch evaluiert werden. Zwei der angeschafften Bänke wurden vom Gewerbeverein gestiftet.
Im Bereich Rathausstraße sind ausreichend Ruhebänke aufgestellt. Diese bieten Platz an der Brücke Bachgasse, bei der Kreissparkasse, an den Bushaltestellen, auf dem Rathausplatz und in der Hadamarer Straße an der Bushaltestelle. Wir haben hier bewusst Bänke ohne Rückenlehne gewählt, da es leider eine Unsitte bei den jungen Leuten ist, sich auf die Lehne zu setzen und die Füße auf die eigentliche Sitzfläche zu stellen und diese damit zu verschmutzen. Dies wollen wir durch den Verzicht auf Rückenlehnen vermeiden.
Auch die Barrierefreiheit im Bereich der Straßeneinmündungen wurde überprüft. Hier wurden in der Vergangenheit bereits die Bordsteine bis auf eine Höhe von 2-3 cm abgesenkt. Wenn wir Absenkungen auf gleiche Höhe vornehmen, sind diese nur in Verbindung mit den entsprechenden Steinen für Blinde, sogenannte Bodenindikatoren (weiße gerillte Steine) zu verbauen. Solche Nullabsenkungen können in Zukunft bei Straßensanierungen realisiert werden.

Fünf neue Parkplätze am Fleckenbergweg


Der Abwasserverband Limburg-Elz-Hadamar (AVL) besitzt am Fleckenbergweg ein Grundstück auf dem sich eine Pumpstation befindet. Bürgermeister Kaiser konnte mit dem AVL eine Vereinbarung treffen um das Grundstück entlang dem Fleckenbergweg als zusätzliche Parkmöglichkeit für bis zu fünf Fahrzeugen zu nutzen.
Da hier viele Spaziergänger unterwegs sind, ist das sicherlich eine sinnvolle Maßnahme und sollte helfen, falsches Parken in diesem Bereich zu vermeiden. Der AVL stellt der Gemeinde Elz die Fläche kostenlos zur Verfügung, dafür muss die Gemeinde dort künftig für Ordnung und Sauberkeit sorgen.

St. Josefshaus sagt „Danke“
Bewohner und Mitarbeitende des Caritas-Altenzentrums ziehen um
Ende September bzw. Anfang Oktober ist es soweit: Die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Mitarbeitenden des Caritas-Altenzentrums St. Josefshaus in Elz ziehen um. Ihr neues Zuhause für die kommenden zwei Jahre ist das neu eröffnete Haus St. Blasius in Dornburg-Frickhofen – eine moderne und wohnliche Einrichtung des Caritasverbandes. Das Haus St. Blasius bietet auf zwei Etagen 60 Plätze für vollstationäre Pflege mit hellen Einzelzimmern, die jeweils ein eigenes Bad haben. Sechs Plätze für eingestreute Kurzzeitpflege sind vorgesehen. Es gibt großzügige Gemeinschaftsräume sowie eine eigene Hauskapelle, in der regelmäßig Gottesdienste und Andachten stattfinden. Versorgt wird das Haus von der Zentralküche des Caritasverbandes – derzeit noch in Elz, ab November in Brechen. Die neue Heimleitung ist Renate Mainka, ihre Stellvertreterin und Pflegedienstleitung wird Janine Brüll, beides sehr erfahrene Mitarbeiterinnen des Caritas-Heimverbundes.

Das St. Josefshaus in Elz wird in den nächsten zwei Jahren umfassend saniert und modernisiert. Geschäftsführer Max Prümm: „Es ist uns wichtig, hier zu investieren. Wir wollten den Bewohnerinnen und Bewohner den Lärm und Schmutz der Baustelle ersparen und sind froh, ihnen mit dem Haus St. Blasius ein schönes Zuhause bieten zu können.“ Heimleiter Christoph Höhn bleibt vor Ort und kümmert sich um die konzeptionelle Entwicklung des St. Josefshauses. Es wird bei seiner Wiedereröffnung 73 Pflegeplätze haben, darunter auch einen beschützenden Bereich und die so genannte „Junge Pflege“ für Menschen, die in jüngerem Alter z.B. durch einen Unfall auf Pflege angewiesen sind. Auch acht Betreute Wohnungen sind geplant und ein Quartierstreff, der Vereinen und anderen Gruppen aus Elz Begegnungsmöglichkeiten bietet – und der Bewohnerschaft eine gute Vernetzung in der Nachbarschaft eröffnet. „Herzlichen Dank an die Gemeinde Elz, der Nachbarschaft und den Freunden des St. Josefshauses für die tolle Unterstützung in den vergangenen drei Jahrzehnten. Wir freuen uns schon sehr auf die Wiedereröffnung des St. Josefshauses in zwei Jahren,“ so Christoph Höhn. Max Prümm ergänzt: „Wir danken außerdem allen Mitarbeitenden, Ehrenamtlichen und Helfern für den tatkräftigen Einsatz in der arbeitsreichen Umzugs- und Eröffnungsphase – vor allem unter den derzeit erschwerten Bedingungen.“

Die Adresse der neuen Einrichtung lautet Haus St. Blasius, Germbacher Weg 2, 65599 Dornburg-Frickhofen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.caritaslimburg.de/haus-st-blasius.

Bildunterschrift: Nur ein Abschied auf Zeit, denn „Wir sehen uns bald wieder“ – hier mit Bürgermeister Horst Kaiser (3. v. li.) und Heimleiter Christoph Höhn (4. v. li.) während eines Videodrehs.
Bildquelle: Thorsten Wagner

Hessische Energiespar-Aktion

Kostenlose Energieimpulsberatung im Rathaus Elz

am 3. September, 1. Oktober und 3. Dezember

Die LandesEnergieAgentur Hessen (LEA) informiert über Energieeinsparungen, energieeffizientes Sanieren und Fördermöglichkeiten. Nächster Termin: 3. September, von 14 bis 18 Uhr.
Veranstaltungsort: Rathaus Elz, Rathausstraße 39, 65604 Elz.
Die Umwelt und den Geldbeutel zu schonen sind einige Gründe, um eine kostenlose Energieberatung beim HESA-Regionalpartner und Energieberater Jürgen Kotz in Anspruch zu nehmen. Anmeldungen bitte telefonisch bei Frau Blättel unter 06431-9575-12.
Die Heizung bildet ein zentrales Element des Gebäudebestands. Veraltete Heizungsanlagen sind ineffizient und bieten ein enormes Einsparpotential. Oftmals können überschaubare, geringinvestive und förderfähige Optimierungsmaßnahmen (hydraulischer Abgleich, neue Thermostatventile, Rohrleitungsdämmung, Hocheffizienzpumpe) einen spürbaren Energieeinsparungseffekt bewirken. Sollte der Austausch des Heizkessels nötig sein, empfiehlt es sich, einen Energieeffizienzberater zu Rate zu ziehen. Dieser kann aus der Vielzahl an Möglichkeiten das am besten zum Gebäude passende Anlagenkonzept definieren.
Die Hessische Energiespar-Aktion, www.energiesparaktion.de, ist ein Angebot der
LandesEnergieAgentur Hessen GmbH i. G. (LEA).

Schwimmbadsaison 2020 beendet!
Das Elzer Schwimmbad beendete am Sonntag, 06. September seine Badesaison 2020!

Regeln und Hygienemaßnahmen im Freibad der Gemeinde Elz
Erhebungsbogen Es besteht ab sofort eine Registrierungspflicht!

Die Gemeinde Elz hat für das Elzer Freibad keinen Online-Ticket-Verkauf!
Die Online-Tickets des "Freibad über der Elz" in 79312 Emmendingen, Baden-Württemberg
haben keine Gültigkeit!

Trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie können wir auf eine gute Schwimmbadsaison zurückblicken, auch wenn wir bei weitem nicht die Besucherzahlen wie in den Vorjahren erreicht haben. Insgesamt haben wir bisher ca. 25.000 Badegäste gezählt, dabei auch sehr viele auswärtige Besucher die das flexible System mit Chips anstelle von Online-Anmeldungen und festen Zeitfenstern sehr geschätzt haben. Bis auf ganz wenige haben sich auch alle Schwimmbadbesucher sehr diszipliniert verhalten und die vorgegebenen Regeln akzeptiert. Dem Schwimmmeister Peter Schütz und den übrigen Mitarbeitern vom Bäderservice Gravelius gebührt ein großes Dankeschön, ebenso den Helfern von der Elzer DLRG, ohne deren beständigen Einsatz der Betrieb des Bades unter den gegebenen Bedingungen nicht möglich gewesen wäre.
Da der Wetterbericht für die nächste Woche sehr kühle Nächte im einstelligen Bereich und maximale Tagestemperaturen von 20°C voraussagt, wird das Elzer Schwimmbad am Sonntag, dem 06.09. zum letzten Mal geöffnet sein. Wir bitten alle um Verständnis, es ist aber wirtschaftlich nicht vertretbar wegen einigen wenigen hartgesottenen Schwimmern das Wasser mit der Gastherme zu beheizen. Wir wünschen allen noch einen schönen Ausklang und freuen uns auf eine hoffentlich unkompliziertere Badesaison 2021.

Nachbarschaftsstreitigkeiten vermeiden
Liebe Elzer Bürgerinnen und Bürger,
der Sommer und die Einschränkungen, welche seit Anfang des Jahres durch Corona wirksam sind, haben dazu geführt, dass vielerorts Einiges in Bewegung kam. Es wurden Gärten und Häuser hergerichtet und renoviert, es wurde gepflanzt, geschnitten, gestemmt, gebohrt, gehämmert, gehäckselt und vieles mehr. Das alles jedoch nicht immer zur Freude der Nachbarschaft. Dabei könnte der Stress oft mit etwas Rücksichtnahme und bei Kenntnis der Lärmschutzvorschriften leicht vermieden werden.
Alle lärmerzeugenden Werkzeuge, Geräte und Maschinen dürfen an Sonn- und Feiertagen ganztags sowie an Werktagen (montags bis samstags) von 20.00 bis 7.00 Uhr und 13.00 bis 15.00 Uhr privat nicht benutzt werden. Für besonders lärmintensive Geräte wie Freischneider, Grastrimmer, Laubbläser und -sammler ist der Betrieb auf die Zeiten von 9.00bis 13.00 Uhr und 15.00 bis 17.00 Uhr beschränkt.
Abgesehen von den gesetzlichen Vorschriften gibt es allgemein übliche Regeln, die im Sinne eines guten nachbarschaftlichen Zusammenlebens beachtet werden sollten. Dazu gehört zum Beispiel auch die Mittagsruhe von 13.00 bis 15.00 Uhr, die zwar gesetzlich nicht verankert ist, aber trotzdem vielfach eingehalten wird. Gönnen Sie sich und Ihren Nachbarn diese Erholungspause und unterlassen Sie in dieser Zeit Tätigkeiten, die mit besonderer Lärmimmission verbunden sind.
Ein weiterer Punkt, welcher immer wieder zu Streitigkeiten unter Nachbarn führen kann, ist der Rückschnitt von Hecken, Sträuchern oder Bäumen. Gerade nach einer intensiven Vegetationsperiode kann es sein, dass das Grün über die Grundstücksgrenze zum Nachbarn oder auf eine angrenzende Straße bzw. (Wirtschafts-) Weg hinaus gewuchert ist.
An dieser Stelle bitte ich Sie, einmal aufmerksam die Einfriedungen Ihres Grundstücks zu betrachten und hier ggf. zu handeln. Aber bitte als Nachbar nicht einfach losschneiden, was das Zeug hält. Auch hier gibt es ein entsprechendes Regelwerk, eine Orientierungshilfe „Nachbarrecht“ des Hessischen Ministeriums für Justiz, das es zu beachten gilt. Weiterhin sind in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September eines jeden Jahres lediglich ein schonender Form- und Pflegeschnitt sowie Rückschnitte, die der Verkehrssicherheit dienen, zulässig. Radikalere Maßnahmen dürfen zum Schutz von Brut-, Nist- und Lebensstätten vieler Tier- und Pflanzenarten nur außerhalb des vorbenannten Zeitraums vorgenommen werden.
Es ist nicht immer einfach, bei den vielen Vorschriften und Regeln alles einzuhalten. Manchmal ist auch etwas nicht bekannt, geht vergessen oder die Sinnhaftigkeit einer Maßnahme steht in Frage, weil die eigene Auffassung eine andere ist. Doch Unwissenheit und Unterlassung schützen bekanntlich vor Strafe nicht. Wichtig bleiben der gegenseitige Dialog und die Kompromissbereitschaft aller Beteiligten. Um ein friedliches Zusammenleben zu ermöglichen, braucht es ein wenig Toleranz und Entgegenkommen auf allen Seiten. Durch die Bereitschaft für Gespräche der Betroffenen untereinander kann Verständnis füreinander geschaffen werden und unnötige Konflikte können vermieden werden. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen ein gutes Auskommen mit Ihrem Nachbarn.

Ihr Bürgermeister Horst Kaiser

Kabelverlegearbeiten der Syna in den Gärten

Viele Gartenbewirtschafter und Spaziergänger in den Gärten haben sich über farbige Markierungen auf den Wegen in den Gärten zwischen Reithalle und Bahnhof gewundert. Zurzeit finden Tiefbauarbeiten in der Gartenanlage von der Mühlstraße. bis zum Telekomstützpunkt im Fleckenbergweg statt.
Die Trasse ist in dem Zufahrtsweg der Gartenanlage geplant, so dass es dort während den Arbeiten zu Behinderungen kommen könnte.
Es werden dort Leerrohrsysteme für Steuerleitungen, 20-kV- Kabel und 1-kV-Kabel verlegt.
Der Erbach, der Elbbach und der Mühlgraben werden zu einem späteren Zeitpunkt mit einem gesteuerten Bohrverfahren unterquert.
Die beiden Planausschnitte zeigen einmal die Kabelverlegung von der Bahnhofstraße zum Telekomstützpunkt im Fleckenbergweg, und zum anderen den Anschluss von der Mühlstraße bis zur Trasse am Bahnhof.

Poolwasser muss richtig entsorgt werden
Sommerzeit ist Badezeit. Wegen Corona wurden viele eigene Pools oder Schwimmbecken angeschafft und befüllt. Doch nach dem Badespaß am Ende des Sommers muss das Pool- und Schwimmbadwasser richtig entsorgt werden.
Das Einfachste wäre, die Versickerung auf dem eigenen Grundstück, doch das ist verboten. Mit der Versickerung würden Verschmutzungen unerlaubt in den Untergrund und somit in das Grundwasser eingeleitet.
Das Frischwasser, mit dem der Pool befüllt wird, wird in der Regel chemisch behandelt oder durch Aktivsauerstoff verändert. Auch Sand, Laub, Sonnencreme, Haare, Schweiß und Körperflüssigkeiten sorgen für Verunreinigungen. Laut dem Wasserhaushaltsgesetz handelt es sich damit um verändertes Wasser, sprich Schmutzwasser. Dieses Wasser darf auf keinen Fall ins Grundwasser gelangen. Das Abwasser gilt als belastet und muss über den Schmutz- oder Mischwasserkanal entsorgt werden.
Da das Poolwasser also der Kanalisation zugeführt werden muss, erfordert dies auch, dass die vorherige Befüllung mit Frischwasser nicht über den Gartenwasserzähler erfolgen darf, da für diese Entsorgung auch Abwassergebühren bezahlt werden müssen. Über den Gartenwasserzähler darf ausschließlich die Bewässerung des Gartens erfolgen, dafür fallen keine Abwassergebühren an, da das Wasser im Boden versickert und von den Pflanzen aufgenommen und nicht dem Abwasser zugeführt wird. Eine Befüllung des Schwimmbades über einen Gartenzähler würde eine Abgabenhinterziehung darstellen, die mit einer Geldbuße geahndet werden kann.

Abernten von Obstbäumen
Aufgrund eines Beschlusses der Gemeindevertretung am 29.06.2020 soll die Gemeinde Elz Bürgern das Abernten von Obstbäumen ermöglichen, wo es die Eigentümer nicht selbst tun. Gemeindliche Flächen, auf den sich Obstbäume befinden, werden zurzeit geprüft und werden dafür zur Verfügung gestellt.

Die Gemeinde bittet darüber hinaus, Eigentümer von Flächen, auf denen sich Obstbäume befinden, sich bei der Gemeinde zu melden, wenn sie nicht selbst das Obst abernten. Die Gemeinde wird dann die Flächen bzw. den Kontakt an interessierte Bürger vermitteln.

Interessierte sowohl für das Abernten als auch für die Genehmigung zum Abernten privater Bäume mögen sich bitte bei der Gemeindeverwaltung Elz, Telefon 957545 oder 957546 melden.

Neue Bestattungsformen auf dem Elzer Friedhof
Auf dem Elzer Friedhof wird es zukünftig zwei weitere Möglichkeiten für die Auswahl einer Urnenbestattung geben. Das ist zum einen der Memoriam Garten mit 25 Urnenwahlgrabstätten, die mit je 2 Urnen belegt werden können und 18 Urnenreihen-Grabstätten. Zunächst wird der Wegebau auf dem Grabfeld vorbereitet, im Anschluss daran wird die Firma Merz die Anlage anlegen. Mit den Arbeiten wurde bereits begonnen. Erdbestattungen im Sarg sind in diesem Memoriam Garten leider nicht möglich.
Eine weitere Form der „letzten Ruhe“ bieten die Urnen-Baumbestattungen. Hier haben wir 6 Familien-Grabstätten mit jeweils drei Urnen, 10 Wahl-Grabstätten für jeweils 2 Urnen und 5 Reihengrab¬stätten für eine Einzelurnenbestattung. Zusammen sind dies 43 Mögliche Urnenbestattungen. Die Namen der hier beerdigten Verstorbenen werden auf einheitlichen Bronzetafeln aufgebracht. Diese werden über die Gemeinde bestellt und gesondert abgerechnet. Die Arbeiten sind in diesem Bereich weitgehend abgeschlossen. Die Verlegung eines Rollrasens macht das Gesamtbild dann noch komplett. Diese neue Bestattungsform am Baum erfährt bereits jetzt eine positive Resonanz aus der Bevölkerung.
Nach dem Vorliegen der Gesamtkosten erarbeitet die Verwaltung die Bestattungsgebühren für diese neuen Bestattungsangebote. Diese werden sich natürlich an den Kosten für Urnenbestattungen orientieren.
Wenn alle Arbeiten abgeschlossen sind, sollte dann für alle Urnenbestattungswünsche gesorgt sein.

Elz blüht sommerlich auf!



Die Gärtnerabteilung unseres Gemeindebauhofs hat sämtliche Gemeindebeete schön bepflanzt. Alle Fahrbahnteiler, Pflanzkübel, Beete und Baumscheiben sind in sommerlich bunter Bracht erblüht. Die Ortseingänge sind eine regelrechte Augenweide und begrüßen alle Autofahrer bei der Einfahrt in den Ort. Die schönen Blumen mit ihren bunten Farben heben da gleich die Stimmung zur Coronazeit. Die Beete sind regelrechte Aufheller in diesem Sommer, der sich bis jetzt als sehr durchwachsen erweist.

Den engagierten Gärtnern sei ein Lob für diese gelungenen Arbeiten und die Pflege der Blühflächen!

Schwimmbadbetrieb läuft trotz Corona

Nachdem die Hessische Regierung mit der Verordnung vom 10.06. die Öffnung der Schwimmbäder für den öffentlichen Badebetrieb zugelassen hat, starteten wir gut vorbereitet am Samstag, 20.06. mit der Badesaison 2020.
Das ausgearbeitete Hygienekonzept fand bisher bei allen Besuchern Akzeptanz und auch Lob. Auch überdurchschnittlich viele auswärtige Besucher nutzen unser Freibadangebot. Der Verkauf der Saison- und Familienkarten ausschließlich auf der Gemeindekasse ist sehr gut angelaufen.
Unser Schwimmbad hat eine Wasserfläche von ca. 1.000 m², würde nach der Vorgabe der Landesregierung Hessen bei 5 m² Wasserfläche pro Badegast also 200 Badegäste zulassen. Die reine Liegewiese hat, ohne Gebäude und Becken eine Fläche von ca. 22.000 m² und würde somit 4.000 Besuchern gleichzeitig das Sonnenbaden möglich machen. Nach gesundem Menschenverstand hat die Gemeinde Elz in Absprache mit dem Bäderservice Gravelius die maximale Schwimmerzahl auf 150 Personen im Schwimmbecken begrenzt. Dabei ist im Wasser auf einen Abstand von 1,5 Metern zu achten, der auch unter verwandtschaftlichen Badeverhältnissen einzuhalten ist, weil das Aufsichtspersonal hier nicht unterscheiden kann. Insgesamt dürfen sich derzeit maximal 500 Besucher auf dem Schwimmbadgelände gleichzeitig aufhalten. Hier ist also noch Luft nach oben: Sollten die guten Erfahrungswerte und Vorgaben so bleiben und die Regeln eingehalten werden, ist auch eine Erhöhung der Badegäste auf maximal 1.000 Besucher denkbar.
Die Anzahl der Besucher wird über die Ausgabe von Chips kontrolliert, die beim Verlassen des Bades wieder zurückgegeben werden. Die erste Woche Badebetrieb hat gezeigt, dass dieses System auch an einem heißen Tag funktionieren kann. Die Badegäste verteilen sich gut über den Tag, lediglich um die Nachmittagszeit kam es bis jetzt zu einer kurzen Wartezeit an der Kasse. Nach dem Verlassen einiger Badegäste und der Rückgabe der Chips, konnten dann auch wieder schnell wartende Schwimmbadbesucher eingelassen werden.



Ernennung zur Beamtin auf Lebenszeit bei der Gemeinde Elz

Frau Inga Fabrizius, die Leiterin des Einwohnermeldeamtes, wurde zur Beamtin auf Lebenszeit ernannt. Frau Fabrizius hat bereits ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten sowie ihr Verwaltungsstudium als Beschäftigte der Gemeinde Elz, bei der sie seit rund neun Jahren tätig ist, absolviert. Seit 2019 ist sie Leiterin des Einwohnermeldeamtes und auch zusätzlich als Standesbeamtin tätig. Bürgermeister Kaiser zeigte sich erfreut, dass man mit dieser Ernennung auch zum Ausdruck bringen könne, dass man langfristig – genau genommen Lebenslang – mit einer Mitarbeiterin plane. Das Engagement und Fachwissen von Frau Fabrizius seien besonders hervorzuheben. Hauptamtsleiter Emmel erklärte, dass es immer im Interesse der Gemeinde war, durch eine kontinuierliche Personalentwicklung den Personalbestand langfristig zu sichern und den Beschäftigten frühzeitig Perspektiven für ihren beruflichen Gang aufzuzeigen. So entstehe für Arbeitgeber und Arbeitnehmer eine Win-Win-Situation, von der beide Seiten profitieren.

Heilpraktikerin siedelt sich in Elz an
Jüngst durfte sich Bürgermeister Horst Kaiser und der Gewerbeverein mit Beate Seibert-Simon und Gerhard Richter über einen Gewerbeneuzugang in Elz freuen. Die ausgebildete Heilpraktikerin Tanja Giesen hat es der Liebe wegen nach acht Jahren ihrer Tätigkeit mit ihrer Praxis von Höhr-Grenzhausen nach Elz verschlagen. Im Industriegebiet, Hinter dem Entenpfuhl 13 hat sie ihre frisch renovierten Räumlichkeiten bezogen und freut sich gespannt auf diesen Neubeginn.
Der Bürgermeister und auch der Gewerbeverein begrüßten die gelernte Arzthelferin herzlich in Elz und überreichten Blumen, Präsente und die Urkunde zur Geschäftseröffnung.
Die zweifache Mutter hat viele Erfahrungen im medizinischen Bereich und arbeitet neben ihrer Praxis noch halbtags in einer hausärztlichen Gemeinschaftspraxis. Dazu ist sie noch als Dozentin im schulmedizinischen Regelunterricht an den Deutschen Paracelsus Schulen tätig. Sie ist IFE-zertifizierte Ernährungsberaterin und zugelassene Heilpraktikerin. Was die Gesundheit betrifft ist Tanja Giesen immer auf dem aktuellsten Wissensstand und arbeitet somit bodenständig.
Die Behandlungsschwerpunkte in ihrer Praxis hat sie auf die Schmerztherapie, auf die Burnout-Beratung, die Dunkelfelddiagnostik und die Kinderheilkunde gelegt. Natürlich behandelt die junge Frau auch mit individuellen Therapien bei vielen verschiedenen Erkrankungen in unterschiedlichen Facetten. Auch bei den Themen Allergien und Stärkung des Immunsystems kann sie den Menschen Unterstützung bieten.
Wenn Sie mal eine alternative Behandlung ins Auge fassen, dann wenden Sie sich doch vertrauensvoll an die Hilfe von Tanja Giesen.

Bürgermeister gratuliert zum bestandenen Abitur

In den vergangenen Jahren habe ich den erfolgreichen Abiturabsolventen aus Elz und Malmeneich immer mit einem persönlichen Schreiben zum bestandenen Abitur gratuliert.

Doch wie wir alle wissen, ist in diesem Jahr alles anders. Corona hat uns in vielerlei Hinsicht einen Strich durch die gewohnte Rechnung gemacht! Die fehlenden Veröffentlichungen der Schulen zum Abitur und die Datenschutzgrundverordnung macht mir das Ermitteln aller Absolventen schwer. Alle, oder keiner ist hier also die Devise. Damit keiner vergessen geht, wird in diesem Jahr der persönliche Brief nicht verschickt und die Gratulation zum bestandenen Abitur erfolgt auf diesem Weg.

Mit dem Ausbruch der Pandemie und dem darauffolgenden Lockdown standen auch die Abiturprüfungen in Hessen an. Trotz aller Widrigkeiten, die auch mit einer Ungewissheit und Angst verbunden waren, wurden die Prüfungen durchgezogen. Die Abiturientinnen und Abiturienten, aber auch die Schulen standen hier unter einem besonderen Druck. Trotz aller Schwierigkeiten wurde das Abitur 2020 jedoch gemeistert.

Aufgrund der anhaltenden Corona-Krise müssen Sie auf die Festlichkeiten rund um Ihr bestandenes Abitur verzichten. Die Zeugnisausgaben erfolgten meist nur entsprechend der Lockerungen im kleinen überschaubaren Rahmen. Der offizielle Festakt, der gemeinsame Abiball und das große Abschlussfoto bleiben aus. Das bedaure ich sehr.

Trotzdem dürfen Sie stolz auf Ihre Leistungen sein. Auch Ihre Eltern, Verwandten, Freunde und auch die Lehrer teilen ihre Freude mit Ihnen. Mit dem bestandenen Abitur haben Sie einen wichtigen Meilenstein erreicht, den Abschluss Ihrer Schullaufbahn. Nun stehen Ihnen alle Wege für Ihren weiteren beruflichen Werdegang offen. Es beginnt eine neue Zeit, in der Sie die Weichen für Ihre Zukunft mit einer Berufsausbildung oder einem Studium stellen. Das Abiturzeugnis ist Ihre Eintrittskarte für diesen Weg!

Ich gratuliere Ihnen hiermit im Namen der Gemeinde Elz, aber auch ganz persönlich, zum erfolgreich bestandenen Abitur und wünsche Ihnen für Ihre berufliche Zukunft alles erdenklich Gute, weiterhin viel Erfolg und vor allem Gesundheit!

Elz, im Juni 2020

Horst Kaiser, Bürgermeister

Freibad geöffnet unter Corona-Auflagen
Am vergangenen Samstagmorgen hat das Elzer Freibad wieder für den Badebetrieb geöffnet. Das Schwimmvergnügen bei einer angenehmen Wassertemperatur von mindestens 22° ist durch die Hygienevorgaben zur Vorbeugung der Corona-Infektion nicht so unbeschwert wie sonst, funktioniert aber bis jetzt reibungslos. Das liegt zum einen daran, dass der große Ansturm wegen des wechselhaften Schwimmbadwetters zunächst ausblieb und die Badegäste alle sehr diszipliniert den Vorgaben Folge geleistet haben.
Am späten Nachmittag berichtet Alexandra Schardt an der Kasse, dass 81 Leute das Elzer Freibad an diesem Tag besucht hätten. Die Gäste verhielten sich vorbildlich und haben beim Reingehen ihre Masken getragen und beim Rausgehen auch schön brav wieder ihre Chips in den Eimer geworfen. Deren Ausgabe ist notwendig, um zu überwachen, dass sich nie mehr als 500 Personen gleichzeitig auf dem Elzer Freibadgelände aufhalten.
Schwimmmeister Peter Schütz, Mitarbeiter von Bäderservice Gravelius weiß, dass sich schon an den erwarteten heißen Tagen ab Mitte dieser Woche zeigen wird, ob das Konzept funktionieren wird! Die Becken dürfen nicht überlaufen sein, das Schwimmerbecken ist auf maximal 150 Schwimmer gleichzeitig begrenzt. Auch an der Kasse, im Sanitärbereich und am Kiosk sollten sich keine langen Schlangen bilden. "Wenn wir feststellen, dass irgendetwas nicht wie gewünscht laufen sollte, können wir immer noch nachsteuern", so Schütz. Der Schwimmmeister sagt, ob aus Corona-Angst weniger Besucher als sonst kämen, sei schwer zu sagen. Vielleicht kämen auch mehr, weil viele diesen Sommer nicht wie sonst in den Urlaub fahren würden. Am Sonntag waren dann schon 260 Besucher über den ganzen Tag verteilt im Schwimmbad zu Gast. Auch hier gab es keinerlei Probleme.
Schütz bittet die Badegäste regelmäßig über sein Megafon, die gültigen Abstandsregeln im Becken konsequent einzuhalten, "denn wenn es hier zu Infektionen kommt, müssen wir schnell wieder schließen". Die Schwimmer verhalten sich aber bis jetzt alle vorbildlich daran. Der Schwimmmeister sagt: "Wenn die Besucher alle vernünftig sind und im Becken den Abstand halten, kann eigentlich nichts passieren." Die Gemeinde und auch der Bäderservice Gravelius sind zufrieden mit dem Start der Schwimmbadsaison.

© Foto von Robin Klöppel

Sanierungsarbeiten der hinteren Lattengasse können beginnen

Auf die durchgeführte Ausschreibung des Bauamtes für die Baumaßnahme Kanal-, Straßenbau und Wasserleitungsarbeiten in der hinteren Lattengasse lagen zum Submissionstermin insgesamt neun Angebote vor. Den Zuschlag für die Ausführungen der Sanierungsarbeiten erhielt die Firma Frank Schmidt GmbH & Co. KG aus Solms. Die Auftragssumme beläuft sich auf rund 1.166.000,00 Euro/Brutto und liegt damit knapp unter den eingestellten Haushaltsmitteln von 1.200.000,00 Euro.
Der Ausbau erfolgt von der Schleicherweis bis zur Ecke Friedhofstraße/Lattengasse und soll voraussichtlich Ende August beginnen. Im Bereich der Wohnbebauung bis zur Zufahrt des Sportparks mit den Tennisanlagen soll der Ausbau barrierefrei erfolgen. Eine Begrünung mit Pflanzinseln und Bäumen ist zum Abschluss geplant.

Bäume gepflanzt und Blühflächen angelegt
Nachdem der Gemeindebauhof bereits im Frühjahr dieses Jahres 25 neue Obstbäume im unteren Bereich des Fleckenbergs gepflanzt hatte, wurden inzwischen viele weitere Baumpflanzungen rund um das Baugebiet Fleckenberg vorgenommen.
Gegen das Insekten- und Bienensterben wurden zahlreiche Blühflächen im gesamten Gemarkungsgebiet angelegt. Bei den Saatmischungen, die zur Aussaat kamen handelt es sich um unterschiedliche Mischungen, die teilweise vom Imkerverband zur Verfügung gestellt wurden. Das sind landwirtschaftliche Mischungen, die zur Hälfte durch Blumenmischungen für Bienen und Insekten ergänzt wurden und damit Lebensraum schaffen. Ebenfalls zur Aussaat kamen Wildblumen und Wildgräser im Mittelfeld. Entlang der Renaturierung des Erbachs wurden zwei Flächen mit einer Gras-Ufersaatmischung eingesät, die zur Entwicklung einer hochstaudenreichen Feuchtwiese im Uferbereich führen sollen. Für besonders viele Ökopunkte wurde zum Ausgleich der Grillplatzfläche eine vorhandene Blühwiese umgemulcht und eine sogenannte Futterwiese für eine spätere Waldbepflanzung angelegt. Insgesamt wurde damit eine Fläche von 21.500 m² für den Insektenschutz und den Erhalt vieler bedrohter Arten geschaffen.
Die Gemeinde Elz bedankt sich hiermit herzlich bei den Grundstücksbesitzern, die ihre ungenutzten Flächen für das Anlegen von Blühflächen zur Verfügung gestellt haben. Das Saatgut wurde zum einen Teil vom Imkerverband gespendet und zum anderen Teil von der Gemeinde erworben.
Insgesamt eine gute Sache für den Natur- und Artenschutz!

Bauhof freut sich über neues Lastfahrzeug
Nach einem halben Jahr Wartezeit ist es endlich so weit. Der Bauhof darf sich über einen Neuzugang im Fuhrpark freuen. Es handelt sich um einen LKW der Marke MAN, Model: TGM 13.290 4x4 BL mit Dreiseitenkipper, Kommunalhydraulik und einem Streuautomaten. Das zulässige Gesamtgewicht liegt bei 20 Tonnen, der Motor hat 290 PS unter seiner Haube.
Generell sind alle LKW’s Sonderanfertigungen, es gibt kein Fahrzeug von der Stange. Die Grundmodelle werden auf die verschiedenen Bedürfnisse der Käufer angepasst. Der Sonderbau eines solchen Fahrzeugs dauert ca. 6 Monate. Weitere Anbauteile und Sonderzubehör wie Rückfahrkamera, Baumstammhalter, etc. wurden beim hiesigen MAN-Händler im Industriegebiet „Auf der Heide“ eingebaut.

Der Kaufpreis für den LKW beläuft sich auf 135.660 Euro, hinzu kommt noch ein Betrag von
24.395 Euro für den Streuautomaten. Ein Schneepflug für die „harten Winter“ mit Schnee ist bereits bestellt und wird voraussichtlich im September geliefert. Der Kostenpunkt liegt hier bei 10.000 Euro.
Für rund 170.000 Euro verfügt der Gemeindebauhof dann über ein Schwergewicht, das alles kann!

Flächendeckende Glasfaserverkabelung in Elz
Die Syna und die Telekom planen in enger Zusammenarbeit mit dem „Projekt Elz II“ den gesamten Ort flächendeckend mit einem Glasfasernetz zu erschließen.
Das Projekt befindet sich derzeit noch in Planung und ist daher noch nicht endgültig beschlossen. Ob Malmeneich eine Anbindung an das Glasfasernetz erfährt, ist dabei noch fraglich.
Im Moment ist die Syna bereits dabei, im sogenannten „Projekt Elz I“ in der Weberstraße, in der Mühlstraße und der vorderen Langgasse im Rahmen der Erdverkabelung der Stromanschlüsse auch Leerrohre für Glasfaseranschlüsse bis in die Häuser in Zusammenarbeit mit der Telekom zu verlegen. Insgesamt werden in diesem ersten Schritt 704 Gebäude angeschlossen und die Glasfaser bis ins Haus verlegt.
Im Herbst soll hierzu eine Infoveranstaltung der Telekom angeboten werden. Geplant ist, dass zum Jahresende alle Anschlüsse in Betrieb genommen werden können.
Die Tarife der Telekom bleiben grundsätzlich auf dem gleichen finanziellen Niveau wie bisher. Es kommen durch den Glasfaseranschluss aber neue höherwertige Angebote hinzu. Ein Umstieg auf Glasfaser bedeutet allerdings die Anschaffung eines neuen Routers. Wichtig für das Gesamtprojekt ist, dass möglichst viele Anschlüsse auf Glasfaser umgestellt werden, auf jeden Fall gibt es dadurch einen wesentlich stabileren Betrieb mit größeren Bandbreiten.

Blumenschmuck bekommt schon wieder Füße
Die Blumendiebstahlserie des vergangenen Jahres setzt sich auch in diesem Jahr fort. Wieder kommen die ersten Meldungen der fehlenden Blütenpracht aus der Sudetenstraße. Dort hatten die Blumenverluste auch letztes Jahr ihren Anfang genommen. Deshalb ergeht hiermit die Bitte an alle Nachbarn in den Straßengemeinschaften: „Augen auf und aufgepasst!“ Machen Sie es den Blumendieben schwer und sichern Sie ihre Gefäße zunächst mit einer Schicht Steinen als Gewichte. Diese dienen dann auch der Wasserdrainage und schützen die Pflanzen vor Staunässe. Zu hoffen wäre nur, dass man die Behältnisse zukünftig nicht anketten muss, um sie vor Diebstahl zu schützen.
Gerade jetzt zu Corona-Zeiten, wo jeder angehalten ist zuhause zu bleiben, will man es sich dort besonders schön gestalten. Mai und Juni ist die Zeit, Balkon, Terrasse, Hof und Vorgarten mit bunten Sommerblumen zu schmücken. Da werden sämtliche Kübel, Töpfe, Tröge, Ampeln und Behälter bepflanzt. Auch wenn die Pflege der Blumendekoration bei wieder zu erwartender Sommerhitze mit viel Aufwand verbunden ist, so will es doch jeder schön bunt haben und gibt für Gefäße, Pflanzerde, Dünger und unterschiedliche Blumen auch gerne eine kleine Stange Geld aus. Von den unzähligen Gießkannen voll Wasser, die es zu schleppen gilt, einmal ganz abgesehen.
Umso ärgerlicher, wenn Diebe bei Nacht und Nebel die fertig gepflanzten Behältnisse aus Hof und Garten einfach abtransportieren und die schöne Pracht am nächsten Morgen fehlt.

Auch diese Diebstähle sind keine Kavaliersdelikte und sollten unbedingt der Polizei gemeldet werden. Sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung nimmt auch das Ordnungsamt der Gemeinde Elz unter Tel: 06431 9575-30 gerne entgegen.

Gesichtsvisiere für Kita-Personal
Damit die Gesichter der Erzieherinnen und Erzieher der Kindertagesstätten der Gemeinde Elz nicht von Mund-Nasen-Masken verdeckt werden und die Kinder die Mimik dieser erkennen wurde im Monatsgespräch der Dienststellenleitung mit dem Personalrat der Wunsch nach Gesichtsvisieren geäußert. Daniel Mörsdorf, Vorsitzender des Personalrates stellte umgehend den Kontakt zu Arno Petri, Lehrer an der Friedrich Dessauer Schule in Limburg her, wo solche Gesichtsvisiere hergestellt werden.
Ende letzter Woche konnte Arno Petri nun rechtzeitig zur beginnenden Wiederaufnahme des Kitabetriebs 50 in der FDS gefertigte Gesichtsvisiere an Bürgermeister Horst Kaiser übergeben. Die Schutzschilde sollten nichts kosten, doch die Gemeinde bedankte sich mit einer Spende an den Förderverein der Schule, damit wenigstens die Materialkosten gedeckt sind.
Die verstellbaren Kopf-Halterungen wurden im 3D-Drucker aus recycelbarem Kunststoff erstellt und durch eine Overheadfolie als Visier ergänzt. Sie schützen vor Tröpfchenpartikeln oder Aerosolen durch Husten, Niesen oder Aussprache sowohl die Träger, als auch die Kinder gegenüber. Am wichtigsten aber ist, die Kinder sehen den Gesichtsausdruck zum gesprochenen Wort und können so die Gefühle Ernst oder auch Spaß wahrnehmen. Alle fleißigen Nutzer der Gesichtsvisiere sagen danke für diese tolle Sache: „Das erleichtert die Arbeit mit den Kindern ungemein, vielen Dank!“

Jung’s Backstube eröffnet in Elz
Bürgermeister Horst Kaiser konnte in der vergangenen Woche gemeinsam mit der 1. Vorsitzenden des Gewerbevereins Beate Seibert-Simon erfreulicherweise zu einer Geschäftseröffnung gratulieren. In den Räumlichkeiten der ehemaligen Bäckerei Hunsänger ist die Jung’s Backstube eingezogen und bietet ab sofort ihre Bäckerhandwerksprodukte an.
Die Schwestern Manuela Werner und Marina Lanois stammen aus fünfter Generation einer kleinen Bäckerfamilie aus Runkel-Schadeck. Das Herz der beiden Damen schlug schon immer für das Handwerk ihrer Vorfahren und so traten sie auch in deren Fußstapfen und erlernten das Bäckerhandwerk von der Pike auf.
Vor sieben Jahren traten die beiden Jungbäckerinnen die Nachfolge von Erich Jung in Obertiefenbach an und übernahmen dessen Geschäft. Den größten Wert legen die beiden Frauen bei Ihrer Arbeit auf Tradition, Regionalität und Handarbeit. Alle Teige wandern weitgehend ohne maschinellen Aufwand durch ihre Hände. Dabei stammen die verwendeten Natursauerteigrezepte noch aus Opas Handbuch, ohne chemische Zusätze wie Geschmacksverstärker oder Haltbarmacher. Die wichtigste Zutat ist die Zeit, damit die Teige ihre natürlichen Aromen entwickeln.
Während Manuela Werners Herz für das Brot schlägt, hat sich Marina Lanois auf Torten und Pralinen spezialisiert. Kreativität und viele Ideen führen dabei immer wieder zu neuen Kreationen. Die sind nicht nur schön anzusehen, sondern schmecken auch besonders lecker, weil viel Wert auf die ausgewählten Zutaten gelegt wird.
Wenn Sie neugierig geworden sind und ihnen jetzt schon das Wasser im Munde zusammenläuft, dann schauen Sie doch einfach mal in Jung’s Backstube vorbei. Die Bäckermädels bieten ihr Angebot montags bis freitags von 5.00 bis 14.00 Uhr und samstags von 5.00 bis 13.00 Uhr zum Verkauf an.

Toilettenpapier-Ersatz schadet dem Abwassernetz

Toilettenpapier ist weiterhin knapp! Während viele Leute auf ihrem gehamsterten Toilettenpapier sitzen, haben andere ein Problem. Diese Verbraucher*innen greifen immer häufiger zu Alternativen und benutzen Ausweichstoffe wie Papiertaschentücher, Küchenrolle, Feuchttücher etc. Diese können jedoch durch enthaltene Plastikfasern und Zellstoffe die Abwasserleitungen verstopfen. Ein großes Problem haben auch die Kläranlagen. Da sich die Ersatzstoffe im Gegenteil zu Toilettenpapier nicht in der Kanalisation auflösen, wickeln sich diese in den Kläranlagen in den Turbinen um Schrauben, Förderschnecken, Fanggitter und Rechen. Der Wartungsaufwand der Kläranlagenbetreiber ist derzeit immens. Hinzu kommt das Problem der Entsorgung von Sachen, die nicht in die Toilette gehören.
Um Schäden in ihren Rohrleitungen, dem Abwassersystem, der Kanalisation und den Wiederaufbereitungsanlagen zu vermeiden, werfen Sie daher diese Hygieneartikel bitte auf keinen Fall in Ihre Toilette, sondern in den Restmüll.

Gartengrundstücke gesucht!

Die Anfragen der Bürgerinnen und Bürger bei der Gemeinde Elz nach einem Gartengrundstück häufen sich. Viele Menschen sehnen sich danach, einen eigenen Garten zu bewirtschaften, haben aber keine Möglichkeit. Wirft man einen Blick auf unsere „Gärten“ bei der Reitanlage, so sieht man viele gepflegte und gut genutzte Gartengrundstücke. Zwischendrin lassen sich aber auch viele ungenutzte und brachliegende Flächen finden.
Deshalb ergeht hiermit die Bitte an alle Gartengrundstücksbesitzer, die ihre Nutzfläche nicht mehr benötigen zu überlegen, ob sie diese verkaufen oder verpachten wollen.
Ihr Gartengrundstücksangebot können Sie uns telefonisch unter 06341-9575-45 oder-46 oder per Mail an finanzen@elz-ww.de mitteilen. Wir würden dann Ihren Verkaufs- oder Verpachtungswunsch an interessierte Bürgerinnen und Bürger vermitteln.

Veranstaltungen rund um die Malmeneicher Kirmes wurden abgesagt

Die Verantwortlichen haben sich diese Entscheidung nicht leichtgemacht. Aber der Vorsitzende des Kultur- und Freizeitvereins Malmeneich, Maike Wagner und der Bürgermeister der Gemeinde Elz, Horst Kaiser mussten nun im Hinblick auf die aktuelle Lage schweren Herzens Entscheidungen treffen. Verträge müssen rechtzeitig storniert, Partner informiert werden, um Schaden abzuwenden. Viel wichtiger ist den Verantwortlichen bei dieser Entscheidung aber der Aspekt Gesundheit und Leben.
Die geltenden Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus laufen derzeit noch bis zum 20. April. Ob der normale Alltagsbetrieb danach wieder vollumfänglich laufen darf, steht noch in den Sternen. Aber dass ein großes Volksfest wie die Malmeneicher Kirmes keine 14 Tage später, wo hunderte Menschen feiernd zusammenkommen nicht stattfinden kann, das muss jedem klaren Menschenverstand einleuchten. Aus diesem Grund wurden die Veranstaltungen rund um das weltliche Fest der Kirchweih für dieses Jahr abgesagt.
Deshalb fällt das Gedenken an die Kirchweihe der St. Nikolauskapelle wie jeder andere Geburtstag dieser Tage nicht aus, sondern kann nur nicht in gewohnter Weise gefeiert werden. Das ist traurig, aber wahr. Hoffen wir darauf, dass wir die Malmeneicher Kirmes dann in 2021 viel bewusster miteinander feiern dürfen.

Auch Elz hat Masken verteilt!

Die Verteilung der Masken durch unsere Hilfsorganisationen ist in der KW 19 erfolgt!


Die Verteilaktion ist abgeschlossen und erfolgte in Malmeneich durch die Freiwillige Feuerwehr und in Elz durch die Mitglieder der Jugendfeuerwehr, des DRK und der DLRG.


Die Masken wurden zu zehn Stück pro Hauhalt sachgerecht mit einem Anschreiben in Druckverschlussbeutel verpackt. Jeder Haushalt hat nur eine Tüte bekommen, egal wie viele Personen in diesem leben. Bei dieser Ausgabe handelte es sich um ein einmaliges kostenloses Angebot der Gemeinde Elz. Für den weiteren Gebrauch eignen sich jedoch auch sogenannte selbstgenähte Alltagsmasken, aber auch Halstücher und Schals.
Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist bis auf Weiteres in allen Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr Pflicht. Auch das Rathaus darf nur mit einer Mund-Nase-Bedeckung betreten werden.

Glasfachschule spendet 1.700 Atemschutzmasken
Andreas Otto ist Dozent an der Glasfachschule in Hadamar. Durch den Turnverein und viele künstlerische Aktionen ist er der Gemeinde Elz sehr eng verbunden. Das hat ihn dazu veranlasst, dem Bürgermeister der Gemeinde Elz Horst Kaiser unbürokratisch nach der Freigabe seines Schulleiters Holger Schmidt, eine stattliche Anzahl Atemschutzmasken zur Verteilung zu übergeben. Diese lagerten ungenutzt seit ca. fünf Jahren auf dem Dachboden des Wohnheims der Staatlichen Glasfachschule Hadamar. Während des Unterrichts fanden die Schutzmasken, bisher keine Verwendung.
An diesen Bestand kam er, als er vor Jahren von einer Hessischen Behörde Papieranzüge für die Nutzung in der Glasfachschule abholen durfte. Die Atemschutzmasken waren seinerzeit eine kostenlose Zugabe. Ohne den Verdacht auf den tatsächlichen Gebrauch nahm Andreas Otto diese Beigabe mit. In all den Jahren fanden die Atemschutzmasken jedoch in der Glasfachschule keinen Einsatz. Jetzt wurden sie an anderer Stelle dringender gebraucht!
Die Masken sind noch original verpackt, entsprechen aber nicht der FFP2 - Schutzmasken-Klassifizierung. Daher können sie nicht im Intensivbereich eingesetzt werden. Aber dort, wo sie in anderen medizinischen Bereichen fehlen, können sie noch gute Verwendung finden. Der 3-lagige Mundschutz (zum Binden mit Bändern, Nasenbügel und einer antibakteriell ausgerüsteten Mittelschicht/ 17,5 x 9,2 cm) kann Pflegerinnen und Pfleger in der medizinischen Pflege, Altenbetreuung- und Hospizpflege schützen. Hilferufe in den sozialen Netzwerken zeigen die große Not der Betroffenen.
"Besser eine ältere aber eingeschweißte Maske, als gar keine Maske!”, mit diesen Worten übergab Andreas Otto die 1.700 Atemschutzmasken an Bürgermeister Horst Kaiser, der diese dann an die beiden Altenwohnheime und die ansässigen Arztpraxen verteilte. Dankbar nahmen diese den fehlenden Schutzartikel für den wichtigen Einsatz entgegen.

Unser Dank ergeht dem Spender!

Bürgerfinanzthema

Haushaltskonsolidierung wird im Prüfbericht gelobt

Die Revision des Kreises sieht die Gemeinde Elz gut aufgestellt und erwartet bis 2030 leichtes Bevölkerungswachstum.

Eine einwandfreie Arbeit in Finanzen und Verwaltung hat die Abteilung Revision des Landkreises Limburg-Weilburg der Gemeinde Elz bei der Prüfung des Jahresabschlusses 2018 bescheinigt. Den Prüfungsbericht nahmen vor wenigen Tagen die Mitglieder der Gemeindevertretung zur Kenntnis. Aus der Vielzahl der Daten sind zwei Statistiken aufschlussreich, die sowohl das ordentliche Jahresergebnis der Haushaltsjahre seit der Umstellung auf die Doppik von 2009 bis 2018 und die Zinsaufwendungen der Gemeinde von 2009 bis 2018 betreffen. In den nachfolgend genannten zehn Jahren belief sich die Gesamtsumme der Fehlbeträge im ordentlichen Etat auf 1,421 Millionen Euro. Diese verteilen sich wie folgt:

 



Müll und Hundekot in den Gärten

Gerade in der jetzigen Corona-Krise haben viele Bürger Zeit, um allein oder zu zweit, bzw. mit den Kindern bei dem schönen frühlingshaften Wetter einen Spaziergang in den Gärten zwischen Reitanlage und Bahnhof und darüber hinaus zu machen.
Es lohnt sich auch einmal entlang vom Erbach in diesem Bereich die Renaturierungsmaßnahme in Augenschein zu nehmen. Bisher habe wir nur positive Rückmeldungen zu diesem groß angelegten Projekt erhalten.
Was aber jeden Spaziergänger dort massiv stört, sind die in großer Zahl am Wegrand liegenden Hundekothaufen. Es sollte doch eigentlich für Hundehalter eine Selbstverständlichkeit sein, den Hundekot in einem Beutel aufzunehmen und im nächsten Abfallbehälter zu entsorgen. Abfallbehälter hat die Gemeindeverwaltung wahrlich genug aufstellen lassen und wenn es hier noch weiteren Bedarf gibt, dann verschließen wir uns dem nicht. Es ist aber eine absolute Zumutung, wenn auf 1,5 Metern Strecke drei Hundehaufen am Wegrand liegen, wie man dem beigefügten Foto entnehmen kann.
Auch der viele Müll, der am Wegrand liegt, aber noch viel ausgeprägter sich auf vielen Gartengrundstücken angesammelt hat, ist ein großes Problem. Bei heftigen Sturmböen werden Folien weiträumig verteilt und es fliegt alles Mögliche durch die Landschaft.
Ich kann nur alle Gartenbesitzer bitten sich selbst einmal ein Bild zu machen, viele wissen scheinbar nicht, was die Pächter auf den Grundstücken treiben. Einige Gärten sind beispielhaft gepflegt, so macht der Aufenthalt in diesem Gartengebiet dann auch Spaß. Helfen Sie bitte alle mit, dass wir uns dieses Kleingartengebiet und Naherholungsbereich gut erhalten.

Voraus-Löschfahrzeug für die Feuerwehr Elz
Zur Verbesserung der Eingreifzeiten bei Brandereignissen und Verkehrsunfällen hat die Gemeinde Elz ein gebrauchtes wendiges Voraus-Löschfahrzeug mit Löschwassertank und Trupp-Besatzung (3 Mann) angeschafft.
Damit wird ein Konzept wieder aufgegriffen, dass sich bereits von den 60er bis in die 80er Jahre in Elz bewährt hatte und mit der Außerdienststellung des damaligen Katastrophenschutz-Tanklöschfahrzeugs mit Trupp-Besatzung eingestellt wurde.
Das Einsatzfahrzeug kann somit bei vorab definierten Einsatz-Stichworten deutlich schneller ausrücken und damit wertvolle Zeit herausholen um die Einsatzsituation mit wirkungsvollen Erstmaßnahmen bis zum Eintreffen des Lösch- bzw. Rüstzugs positiv zu beeinflussen bzw. „einzufrieren“.
Ein für diesen Zweck optimal geeignetes Einsatzfahrzeug konnte bei der Feuerwehr der Stadt Schwetzingen erworben werden. Dabei hatte sich Bürgermeister Horst Kaiser persönlich und mit Erfolg in die Gespräche mit der Stadt eingebracht.
Das gebrauchte Kompakt-Fahrzeug in einem hervorragenden Erhaltungszustand und mit nur 16.000 km Laufleistung verfügt im Inneren über einen 2.200 Liter-Löschwassertank und einen zusätzlichen 230 Liter-Schaummitteltank sowie eine vierteilige Steckleiter und einen Wasser- und Schaumwerfer auf dem Fahrzeugdach.
Das Fahrzeug hat einen Allrad-Antrieb mit Single-Bereifung und ist dadurch voll geländegängig.
Aufgebaut ist es auf einem Mercedes-Benz Atego-Fahrgestell und wiegt 9 Tonnen.

Zahlreiche Aktive der Feuerwehr haben unter Federführung von Dominik Hunsänger und Niklas Krüger das Fahrzeug in 295 Arbeitsstunden Eigenleistung an die örtlichen Bedürfnisse der Feuerwehr Elz angepasst und umgebaut. So finden jetzt die Schwerlast- und die Stryker-Krankentrage, die bei Rettungseinsätzen der Drehleiter benötigt werden ebenso eine adäquate Unterbringung, als auch eine Lkw-Rettungsplattform sowie hydraulische Rettungsgeräte für Erstmaßnahmen bei Verkehrsunfällen. Eine Motorsäge und eine Tauchpumpe für Unwetterlagen sowie Türöffnungs-Gerätschaften runden die Beladung praxisgerecht ab.
Da das Fahrzeug von der Ausstattung her einem TLF 16/24 –Tr entspricht, hat es den Funkrufnamen Florian Elz 1-21.

Finanziert wurde das Fahrzeug aus den Versteigerungserlösen von zwei ausgesonderten 30 Jahre alten Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr Elz. Den Differenzbetrag sowie die Neulackierung steuerte der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Elz e. V. bei.
Damit war die Maßnahme für die Gemeinde Elz kostenneutral.

Projekt KOMPASS – aktueller Status
Es ist nun schon fast ein Jahr her, dass die Gemeinde Elz in enger Zusammenarbeit mit der Polizei eine erste Sicherheitskonferenz im Rahmen des Projekts KOMPASS durchgeführt hat. Die Beteiligung war seinerzeit sehr gut.
KOMPASS steht für „KOMmunalProgrAmmSicherheitsSiegel“.
Die hessische Polizei bietet mit dem Programm die Möglichkeit, gemeinsam mit den Kommunen und den Bürgern, sowohl die spezifisch kommunalen Sicherheits¬bedürfnisse, als auch die Sorgen und Ängste der Bürger zu erheben, zu analysieren und zusammen ein passgenaues Lösungsangebot zu entwickeln. Es geht um gelebte, kommunale Kriminalprävention, um das Ausmaß der Kriminalität zu senken und das subjektive Sicherheits¬gefühl zu steigern.
Was seinerzeit von den zahlreichen Vertretern von Vereinen, Schulen und anderen Institutionen vorgetragen und protokolliert wurde, wurde in der Zwischenzeit in einer umfangreichen Sicherheitsanalyse zusammengetragen und sehr anschaulich dokumentiert.
Nun sollten in einem weiteren Schritt die Sicherheitsanalyse und daraus folgende Maßnahmen, die in enger Zusammenarbeit zwischen der Polizei und der Gemeinde erarbeitet werden, dem Teilnehmer¬kreis aus der ersten Sicherheitskonferenz präsentiert werden.
Leider haben sich aber nun aufgrund der aktuellen Corona-Virus-Krise insbesondere für die Polizei, aber auch für die Gemeindeverwaltung andere Prioritäten ergeben, die dazu führen, dass aktuell nicht weiter an dem Projekt gearbeitet werden kann. Sobald sich die Lage wieder normalisiert hat und wieder Kapazitäten für die weiteren Aktivitäten verfügbar sind, werden wir wieder aktiv werden und Sie über den weiteren Fortgang informieren.

H. Kaiser, Bürgermeister

Freifunk hat sich in Elz gut etabliert

Seit Anfang 2017 gibt es nun freies WLAN über „Freifunk“ in Elz. Nicht nur die Gemeinde bietet Freifunk im Rathaus, auf dem Rathausplatz und im Jugendhaus an, sondern auch in vielen Gaststätten, Arztpraxen, Geschäften, weiteren Einrichtungen und auch Privatleuten ist freies WLAN über Freifunk verfügbar. Folgende Geschäfte, Arztpraxen und öffentliche Einrichtungen bieten freies WLAN über Freifunk an und haben dies auch mit dem beigefügten Logo gekennzeichnet:
Avanti
Brillen Plaz
Bürgerhaus
Friseur Müller
Hörstudio Hessel
Jugendhaus
Kleine Kneipe
Rats Mein Fachwerk
Rathaus und Rathausplatz
Zahnarztpraxis Rösner
Schatzkiste
Schützenhof
Sportpark Elz
Top Hair
Dorfgemeinschaftshaus Malmeneich

Was aber ist Freifunk?
Das Freifunkangebot in Elz konnte in Zusammenarbeit mit den Freifunkern Limburg (www.freifunk-limburg.de) verwirklicht werden. Hierbei handelt es sich um eine ehrenamtliche Gruppierung, die seit Herbst 2015 in der Region aktiv ist und inzwischen den Freifunk in einer Zusammenarbeit mit der Freifunk Mainz e.V. betreibt. Der Schutz der privaten Daten ist gesichert, es werden keine Daten erhoben die Nutzung ist vollkommen anonym. Ein Freifunk-Router wird mit dem vorhandenen Router verbunden, damit besteht auch die Kontrolle in welchem Umfang ein Breitbandanschluss genutzt werden kann.

 



Wegebenennungen in den großen Gärten

Bereits für den Haushalt 2015 hatte die CDU die Benennung der Wege in den großen Gärten zwischen Reithalle und Bahnhof mit Straßenschildern beantragt. Hintergrund des Antrages war seinerzeit, dass im Falle eines Notfalls es sehr schwierig ist, Rettungs- und Hilfskräften klar darzustellen, wo sie hinkommen müssen, denn das Wegesystem war bisher nicht gekennzeichnet.
Dem Antrag wurde stattgegeben, jedoch wurde die Umsetzung zunächst einmal aus Kostengründen zurückgestellt. Nun wurde die Maßnahme durchgeführt und alle Wege mit Straßenschildern gekennzeichnet.
Anbei eine Skizze mit den Namen der Wege: Die Wege südlich des Erbachs sind alle nach Obst, die Wege nördlich des Erbachs nach Blumen benannt.
Wir hoffen, dass durch die Beschilderung die Orientierung und damit auch die Angabe, wo gegebenenfalls ein Hilfseinsatz erforderlich sein wird, künftig deutlich einfacher und auch genauer möglich ist.

Zur Zukunft des St. Josefshauses

Am 22. August war Max Prümm, Geschäftsführer des Caritasverbandes für den Bezirk Limburg, zu Gast in der Sitzung des Seniorenbeirates der Gemeinde Elz. Er war der Einladung des Beirates gefolgt, um über die zukünftige Entwicklung unseres St. Josefshauses in Elz zu berichten.

Max Prümm hob die Bedeutung des 1989 eröffneten Hauses für die Gemeinde Elz hervor, die größte Senioreneinrichtung des Caritasverbandes. Mittlerweile ist das Gebäude in die Jahre gekommen, daher möchte der Verband es umfassend kernsanieren, um auch zukünftig die hohen Standards zu erfüllen und eine qualitativ hochwertige Pflege zu gewährleisten. Das Investitionsvolumen der Baumaßnahme umfasst etwa 6,2 Mio. EUR. Baubeginn soll Ende 2020 sein.

 



"Kommission Neue Mitte" gegründet
Die Gemeindevertretung hat in ihrer jüngsten Sitzung im Bürgerhaus einstimmig die Einrichtung einer "Kommission Neue Mitte" zur Neugestaltung des Ortskerns auf den Weg gebracht.
Nach einer Vorlage des Gemeindevorstandes besteht die neue Kommission aus zehn Mitgliedern und dem Bürgermeister kraft seines Amtes. Nach dem politischen Stärkeverhältnis in der Gemeindevertretung benennt die CDU-Fraktion sechs Personen, die SPD-Fraktion vier Personen, darunter auch sachkundige Einwohner. Die Gemeinde hat sich ganz bewusst für die Einrichtung einer Kommission entschieden, weil Ausschüsse nur von Mitgliedern der Gemeindevertretung besetzt werden könnten. Der Kommission können aber auch sachkundige Bürger angehören. Die Sitzungen der Kommission sollen öffentlich sein. Die Kommission soll auch anderen Gästen den Zugang zur Mitgestaltung ermöglichen. Eine öffentliche Diskussion ist wichtig, sofern keine sensiblen Punkte besprochen werden.
Nach dem Ankauf der Gebäude an der Ecke Weberstraße/Rathausstraße rund um das ehemalige Hotel Schäfer hat die Gemeinde im Jahr 2015 den Grundstein für die Gestaltung der "Neuen Mitte" gelegt. Hinzu kam der Ankauf der Immobilie Schollmayer in der Rathausstraße. Mit diesem Gesamtareal besteht die historische Chance, Elz für Jahrzehnte voranzubringen.
Schon 2016 ist in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Darmstadt nach Lösungen für die Ortskerngestaltung gesucht worden. Studentinnen und Studenten haben dabei wirklich interessante Vorschläge entwickelt. Die Ergebnisse dieser Arbeit wurden durch die CDU-Fraktion bereits in einer "Zukunftswerkstatt" allen Interessierten präsentiert. Kernvorschläge mit Hotel, Gastronomie, Gewerbe, Durchgang von der Weberstraße zum Bürgerhaus, mehr Grün und ausreichenden Parkplätzen wurden erarbeitet.
Jetzt geht es bei der Arbeit der Kommission darum, die vielen Ideen und Gestaltungsmöglichkeiten zu einem großen Ganzen zusammenzufügen, um diese Jahrhundertmöglichkeit für Elz richtig zu nutzen. Also packen wir es an!

Der Wertstoffhof – eine tolle Einrichtung unserer Gemeinde
Als Wertstoffhof bezeichnet man eine zentrale Sammelstelle zur getrennten Erfassung von verwertbaren Abfällen, welche aus privaten Haushalten herrühren.
Das Konzept der Wertstoff- oder auch Recyclinghöfe gehört zu den sogenannten Bringsystemen. Auch in Elz handelt es sich um ein solches Bringsystem. Im Klartext bedeutet dies, dass der Bürger seinen Wertstoff „bringen“ muss. Diese Sammelstelle hat in Elz von März bis November jeden 1. Samstag im Monat von 9.00 bis 12.00 Uhr im Gewerbegebiet unterhalb der Feuerwache geöffnet.
„Wertstoffe sind Stoffe, die nach ihrem Gebrauch wieder genutzt, zu anderen Produkten umgewandelt oder in Rohstoffe aufgespaltet werden können. Man kann sie wiederverwerten, wodurch sie in den Wirtschaftskreislauf zurückkehren.“ Wertstoffe sind also, wie der Name schon sagt, von besonderem Wert!
Die Gemeinde Elz sieht die Vorhaltung des Wertstoffhofes als sinnvolle Einrichtung zur Steigerung des Umweltbewusstseins. Auch hilft der Wertstoffhof, zumindest in gewissem Maße illegale Ablagerungen von solchen Wertstoffen zu unterbinden bzw. einzudämmen.
Heutzutage besteht der Elzer Wertstoffhof aus Containern, die zur getrennten Sammlung aufgestellt sind. Fachpersonal vor Ort berät und unterweist die Bürger, die sich dieser Einrichtung bedienen. Der Elzer Wertstoffhof nimmt vorrangig Schrott und Edelmetalle, recyclingfähigen Bauschutt, Reifen (sowohl mit als auch ohne Felgen), Autobatterien, Grasabfälle bzw. Grünschnitt, A4-Holz an.
Doch gerade was den Bauschutt anbelangt, werden die Auflagen der Entsorgung und Trennung immer schwieriger und vor allem kostspieliger. Der Bauschutt muss frei von jeglichen Fremdstoffen sein. Zu diesen Fremdstoffen zählen Armierungsstahl, aber auch Kacheln, Fliesen und Badkeramik. Auch Yton, Bimsstein, Glasbausteine, Rigips- oder Heraklitplatten dürfen nicht im Bauschutt enthalten sein. Das Material muss sortenrein und recyclingfähig sein, ohne jegliche Fremdstoffe. Andere Materialien können zukünftig von den Bauhofmitarbeitern nicht mehr angenommen werden, weil wir unseren Bauschutt als Einbaumaterial für Straßenuntergründe und die Auffüllung von alten Steinbrüchen zur anschließenden Renaturierung wiederverwenden. Auf dem Elzer Wertstoffhof kostet die Entsorgung von 1 m³ (Höchstanlieferungsmenge) reinem Bauschutt 40 € und je 10-Liter-Eimer 0,60 €.
Alles andere Material muss direkt zum Abfallwirtschaftsbetrieb nach Beselich gebracht werden. Hier kostet eine Tonne reiner Bauschutt 25,00 € zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Zwei Tonnen beträgt die maximale Anlieferungsmenge. Die Kantenlänge des Bauschutts darf hierbei 40 cm nicht überschreiten. Wird die Mengenbegrenzung von zwei Tonnen überschritten, wird ein Gutachten über die Belastung des Bauschutts erforderlich. Yton, Bims, Rigisps, Glasbausteine und Heraklitplatten werden beim AWB als Baustellenabfall für die Gebühr von 237,- € zzgl. MwSt. je Tonne angenommen.

Bei Rot bleib steh’n, bei Grün darfst du geh’n!
Alle kennen das aus dem Straßenverkehr: Das Ampelmännchen zeigt an, ob man die Straße überqueren darf oder nicht. „Doch was hat es mit einer Ampelanlage bei einer Behörde auf sich“, fragt sich da die interessierte Bürgerin, der aufmerksame Bürger.
Solch eine Lichtzeichenanlage wurde nämlich kürzlich beim Einwohnermeldeamt der Gemeindeverwaltung Elz installiert. Über den Türen befinden sich jetzt kleine Ampeln, die anzeigen, wenn der Platz bei einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter frei ist. Das signalisiert das grüne Männchen und der Eintritt in das Büro ist der Bürgerin oder dem Bürger gewährt. Rot sagt aus: Die Sachbearbeiterin, der Sachbearbeiter an diesem Platz ist derzeit belegt und der Zutritt ist nicht erlaubt.
Das Anbringen einer Ampelanlage wurde notwendig, da man die Büros als Kundin/Kunde nicht mehr einsehen kann und die sensible Datenarbeit der Rathausmitarbeiter ständig durch ein ungebetenes Eintreten gestört wurde. Auch die jeweiligen Antragsteller können so nun ohne Unterbrechung ihre Anliegen bearbeiten lassen. Für die Bürgerin, den Bürger vor der Tür heißt es bei Rot also warten. Schaltet die Ampel auf Grün, darf man eintreten und Platz nehmen!

40 000 Euro Zuschuss für die Kulturinsel Elz
Bericht aus der NNP vom 17.06.2019

Die Elzer sind ein rühriges Völkchen. Davon konnten sich die Anwesenden bei der Übergabe eines wichtigen Förderbescheids überzeugen. Die Einwohner sind in mehr als 60 Vereinen organisiert, davon allein in zehn Chören, wie Josef Schmitt, der Vorsitzende des Geschichts- und Museumsvereins, stolz berichtete.
Er hatte die Idee, einen kleinen Platz mit einer Skulptur des Cuno von Elz zu schaffen, der als Treff- und Ausgangspunkt für Kultur- und Freizeitaktivitäten genutzt werden kann.
Das Projekt "Kulturinsel Elz", das mit 40 137 Euro aus dem europäischen Förderprogramm LEADER unterstützt wird, knüpft an bereits existierende kulturelle oder hinweisgebende Angebote in Elz an. Die Kulturinsel soll Ausgangspunkt für Führungen, beispielsweise von Schülergruppen und Interessierten aus der Region sowie Touristen sein. Die Platzanlage dient dabei der Bündelung von Informationen und Hinweisen zu Rad- und Wanderwegen sowie kulturellen Einrichtungen und Sehenswürdigkeiten in Elz und der Region. Infotafeln geben Hinweise zur Geschichte und den historischen Bezügen, insbesondere zwischen Elz, Hadamar und Limburg. Die Gesamtinvestition beträgt rund 71 000 Euro.
Bürgermeister Horst Kaiser (CDU) freute sich über den vom
1. Hauptamtlichen Kreisbeigeordneten Jörg Sauer (SPD) überreichten Zuwendungsbescheid. "Das ist das erste Mal, dass Elz EU-Fördermittel aus dem LEADER-Programm erhält", stellten beide fest. "Europa ist in Elz angekommen!"
Die Freude über die zugesagten Fördermittel beflügelte die Gedanken, und so entstanden bereits die nächsten Projektideen. "Die Förderperiode läuft bis Ende 2020 und Fördergelder sind noch vorhanden", erläuterte Helmut Jung, Vorsitzender des Vereins Regionalentwicklung Limburg-Weilburg.
Das Projekt steht in engem Bezug zur Entwicklungsstrategie der LEADER-Region Limburg-Weilburg. Der Treffpunkt für Kultur, Geschichte und Brauchtum trägt unter anderem den Entwicklungszielen "Erhaltung und Stärkung der Kernbereiche in allen Stadt- und Ortsteilen", "Stärkung der Identifikation und Förderung von lokalem Kulturgut" in der Region sowie der Förderung des Tourismus in den Seitentälern der Lahn Rechnung.og

Bürgermeister Horst Kaiser und Vize-Landrat Jörg Sauer (vorne von links) bei der Übergabe des Förderbescheids. Hinter ihnen Geschichtsvereinsvorsitzender Josef Schmitt. Foto: privat

Moderne LED-Konzepte
Syna rüstet die Straßenbeleuchtung in Elz um
Erster Sanierungsschritt abgeschlossen
Die Süwag-Netztochter Syna GmbH stellt aktuell die Straßenbeleuchtung im Auftrag der Gemeinde Elz von konventionellen Leuchtmitteln auf LED-Technik um. Der erste Sanierungsabschnitt wurde bereits abgeschlossen. Insgesamt 596 LED-Leuchten sorgen jetzt in Elz für klare Sichtverhältnisse.

Die Vorteile, mit denen man im Rathaus im wahrsten Sinne des Wortes rechnet, sind erheblich. Der Wechsel auf die modernen LED-Leuchtmittel schont das Klima und den kommunalen Haushalt. Insgesamt rechnet die Gemeindeverwaltung mit einer Energieeinsparung von mehr als 116.000 kWh, das entspricht einer Haushaltsentlastung von etwa 24.000 Euro. Zum Vergleich: Die alten Straßenlampen verbrauchten zwischen 68 und 250 Watt, die neuen, hellen LED-Lampen leuchten teilweise mit nur 15 Watt. Weiterer Pluspunkt bildet die lange Lebensdauer der Leuchtmittel.

Die Umrüstungsphase wird mit rund 22.000 Euro vom Land Hessen gefördert. Die restlichen Kosten betragen etwa 195.000 Euro. Nach Überzeugung von Bürgermeister Horst Kaiser ist diese Summe gut investiert, nicht nur in Hinblick auf den Klimaschutz. „Wir rechnen mit einer Amortisationsdauer von rund acht Jahren“, betont Syna-Kommunalbetreuer Uwe Steinebach. „Für die Bürger zählt natürlich in erster Linie das höhere Sicherheits- und Komfortempfinden“, weiß Bürgermeister Kaiser. Die Straßen sind deutlich besser ausgeleuchtet, und das, obwohl der Energieverbrauch der neuen Leuchten erheblich reduziert werden konnte.

Der zweite Sanierungsabschnitt ist für 2020 eingeplant und soll eine weitere Einsparung von 70.000 kWh bringen.

Händedesinfektion
Das Einwohnermeldeamt der Gemeinde Elz ist, wie auch die Bürgerbüros anderer Gemeinden und Städte, das meist frequentierte Amt im Haus. Hier herrscht das größte Kundenverkehrsaufkommen, Bürgerinnen und Bürger gehen ständig ein und aus und geben sich die Türklinke in die Hand.

Gerade in der kalten und nassen Winterzeit bringen die Besucherinnen und Besucher unweigerlich auch viele Keime und Krankheitserreger mit. Um unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor „Husten, Schnupfen, Heiserkeit“ zu schützen und Ansteckungen über Kontakt zu vermeiden, wurden jetzt zum Eingang der Büros des Einwohnermeldeamtes drei Händedesinfektionsspender angebracht.

Zur Vorbeugung und zum Schutz beider Seiten empfehlen wir ausdrücklich die Nutzung dieser Dienstleistung und machen hiermit unsere Bürgerinnen und Bürger auf die Anwendung der Händedesinfektion aufmerksam! „Saubere Hände“ vermindern das Risiko einer Übertragung von krankmachenden Erregern. Durch die Händedesinfektion wird eine Übertragung zum Zeitpunkt der Anwendung effektiv unterbunden. Hygiene-Fachleute sind sich einig: Grundsätzlich muss man im Alltag keine Desinfektionsmittel benutzen. Bei gesunden Menschen reicht das Händewaschen mit Seife aus. Ein Desinfektionsmittel kann aber durchaus sinnvoll sein, wenn es im Beruf zu regelmäßigem Kontakt mit verschiedenen Menschen kommt, wie in Großraumbüros oder in Büros, wo viele unterschiedliche Menschen verkehren.

Also nur Mut und ran an die Spender!

Verleihung des Stadtrechtssiegels an Werner Wittayer
Höchste Ehrung der Gemeinde für kommunalpolitisches Engagement
Wittayer wirbt für das ehrenamtliche Engagement
Für sein 50-jähriges kommunalpolitisches Engagement erhielt Werner Wittayer die höchste Ehrung der Gemeinde Elz, das Stadtrechtssiegel, verliehen. In seinen Dankesworten plädierte er dafür, dass sich mehr Menschen für das Allgemeinwohl der Gesellschaft einbringen müssen.
Der 77-jährige Werner Wittayer (SPD) erhielt als vierter Bürger in Elz die höchste Auszeichnung der Gemeinde, das Stadtrechtssiegel, für sein langjähriges Engagement in der Kommunalpolitik verliehen. 1966 trat er in die SPD ein und bereits 1968 wurde Teil der Gemeindevertretung. Vor wenigen Wochen trat er aus dem Gemeindevorstand zurück.
Von der Verleihung war er echt überrascht, da er erst einen Tag vorher darüber informiert wurde. Zudem freute er sich, dass seine Familie, die SPD- Fraktion sowie viele Wegbegleiter anwesend waren. „Ich finde es wichtig, dass das Ehrenamt geehrt wird“, so Wittayer in seinen Dankesworten, „das Ehrenamt zu fördern ist dringend notwendig.“ Leider nehme das Ehrenamt auf vielen Ebenen ab, nicht nur in der Politik. „Es sollte für jeden Bürger Pflicht sein, einen Teil seiner Zeit für das Gemeinwohl zu opfern.“ Doch in der schnelllebigen Zeit würde der Egoismus und das Materielle im Vordergrund stehen als das Dienen. Und jeder, der sich bereits ehrenamtlich engagiert, sollte dafür werben. Neben dem Ehrenamt allgemein wendete er sich in seinen Dankesworten auch der Politik zu. Diese werde nicht zu Hause oder an den Stammtischen gemacht, sondern in den Gremien. 1968 begann er als Lehrer für Politik und Geschichte in Hadamar. „Wie sollte ich den Schülern politische Grundsätze beibringen, wenn ich sie nicht vorlebe“, begründete er seine Motivation, sich wählen zu lassen. Und diese Faszination ließ ihn nicht mehr los. Er forderte alle Anwesenden auf, die demokratische Flamme in Elz am Leuchten zu halten. „Das Licht der Demokratie wackelt und flackert“, so Wittayer, „wir müssen aufpassen, dass es nicht erlischt.“ Abschließend sagte er, er sei ein Anhänger der friedlichen und demokratischen Weltordnung und habe sich dafür auf unterster Ebene eingesetzt.
Vor der Verleihung gab Bürgermeister Horst Kaiser einen Rückblick auf das kommunalpolitische Wirken von Werner Wittayer. Es war eine kleine politische Zeitreise, die aber auch zeigte, dass es viele Themen gibt, die auch heute noch aktuell sind. So gab es zwischen den Parteien immer wieder starke Diskussionen, wenn es um die Ankäufe alter Gebäude im Ortskern ging. Auch die Unterstützung der Kindergärten oder die Sicherheit an den Schulen war in den 50 Jahren immer wieder Thema. Dabei sei das Klima in der Gemeindevertretung immer von „leidenschaftlichen Diskussionen“ geprägt gewesen, von einem „kämpferischen und engagierten Auftreten“ und auch mal heftigen Streitereien. Aber Kaiser bekräftigte auch, dass es in der Politik nur vorangeht, wenn gegensätzliche Meinungen ausgetauscht werden und sich dann auch neue Ideen entwickeln können. „Werner Wittayer vertritt immer seine Meinung, verschließt sich aber auch nicht guten Argumenten.“ Über viele Jahre habe er durch sein Wirken die Gemeinde mitgestaltet.
Als er 1968 in die Gemeindevertretung gewählt wurde, wurde er auch direkt stellvertretender Gemeindevertretervorsitzende. 1986 wurde er SPD-Fraktionsvorsitzender und übte dieses Amt über 20 Jahre aus. Zwischendurch machte er auch immer mal wieder Pausen, aber nicht, weil er nicht mehr wollte, sondern weil er sich auf Kreisebene engagierte. 2006 wurde Witteyer in den Gemeindevorstand gewählt. Große Themen waren der Neubau der Turnhalle in Elz, die B8-Umgehung, die Gestaltung des Ortskernes oder der Kunstrasen auf dem Sportplatz.
Und neben seinem kommunalpolitischen Engagement war Wittayer auch viele Jahre im Ortsgericht tätig.
Auch Thomas Lang, Vorsitzender SPD Elz, blickte kurz zurück. Ohne Werner Wittayer stünde er nicht da, wo er heute stehe. „Danke, für die Arbeit, die du immer geleistet hast“, so Lang. (hl)

Wasser im Keller?

Bei Starkregenereignissen, wie wir sie in den letzten Jahren immer häufiger erleben, laufen immer wieder Keller voller Wasser. Dabei handelt es sich nicht immer ausschließlich um Regenwasser, oft dringt auch das Abwasser aus der Kanalisation ein, weil selbst Kanäle mit großem Querschnitt solch geballte Wassermassen nicht schnell genug abfließen lassen. Es kommt zum Rückstau und das Wasser sucht sich unaufhaltsam seinen Weg. Auch Rückstauklappen versagen da gelegentlich ihren Dienst oder die bauliche Beschaffenheit lässt keinen nachträglichen Einbau zu. Dinge, an denen sich oftmals wenig verbessern lässt.Umso wichtiger ist die Einhaltung der Straßenreinigung. Die Regenrinne muss regelmäßig von Bewuchs, Dreck, Straßenabrieb und Ansandungen befreit werden, damit das Wasser ungehindert abfließen kann. Auch ist es wichtig den anfallenden Schmutz nicht in den Gully zu kehren, sondern mit dem Kehrblech aufzunehmen und zu entsorgen. Verstopfte Gullys und damit verdreckte Kanäle verhindern einen sauberen und schnellen Abfluss! Deshalb ist die Straßenreinigung eine unbedingte Bürgerpflicht, der jeder nachkommen sollte. Nicht nur weil es schöner aussieht, ein sauberer Gehsteig mit freiem Floss vor dem Haus – nein, die Straßenpflege dient auch dem Hochwasserschutz!

Zusätzliche Abfallbehälter im Einsatz

„Mein Elz soll sauber bleiben!“
Das Thema Hundekot und Kleinmüll beschäftigen seit etlichen Jahren sowohl die Gemeindegremien als auch das Ordnungsamt – so begründete man den Antrag, Geldmittel bereitzustellen und die Verwaltung mit der Erarbeitung eines Konzeptes zur Aufstellung von weiteren Abfallbehältern zu beauftragen.
Nach Beschluss durch die Gemeindevertretung wurden Mittel in Höhe von 3.000 € in den Haushaltsplan 2016 eingestellt. Es wurde knapp kalkuliert und der Betrag wurde für die Aufstellung und den Betrieb von etwa 15 neuen Abfallbehältern bereitgestellt. Hinzu kommen jährliche Betriebskosten, da die Behälter von den Mitarbeitern des Bauhofs geleert werden müssen. Auf die Anschaffung von Hundekotspendern und Tüten wurde bewusst verzichtet. Um diese sollen sich die verantwortungsbewussten Hundehalter selbst kümmern. Die Beutel sind preiswert und immer zur Hand, wenn sie von Zuhause mitgenommen werden. In anderen Orten haben die Erfahrungen gezeigt, dass die Beutel aus den Spendern oft einfach nur herausgezogen und achtlos in der Landschaft verstreut werden. Es wurde im Blickpunkt auch ein Aufruf veröffentlicht, damit Bürger Vorschläge für mögliche Standorte der Abfallbehälter machen konnten.



Dauerbrenner Hundekot!

Bei der Gemeindeverwaltung häufen sich seit längerer Zeit wieder die Beschwerden, dass Spazier- und Gehwege, öffentliche Plätze und Grünanlagen in Elz mit Hundekot verschmutzt seien. Von den gesundheitlichen Risiken für Kinder und der Unfallgefahr gebrechlicher Menschen, die mit herumliegenden Hunde-Exkrementen verbunden sind ganz abzusehen ist der Anblick unappetitlichem und erzeugt Ekel.
Auch die Mitarbeiter des Gemeindebauhofs beschweren sich zunehmend, wenn Ihnen beim Mähen der Gemeinde-grünflächen der Hundekot regelrecht um die Ohren fliegt! Selbst Schutzkleidung und Visier helfen da nicht aus, weil der Arbeiter durch die Rotation des Mähers von Kopf bis Fuß versaut ist. Kein Wunder, das diese Arbeit keinem mehr Spaß macht.
Daher noch einmal der dringende Appell an alle Hundehalter: Gemeindliche Grünanlagen und öffentliche Plätze und Wege sind keine Hundeklos! Hundehaufen sind grundsätzlich ordnungsgemäß zu entfernen und zu entsorgen.


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