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Neue Bestattungsformen auf dem Elzer Friedhof
Auf dem Elzer Friedhof wird es zukünftig zwei weitere Möglichkeiten für die Auswahl einer Urnenbestattung geben. Das ist zum einen der Memoriam Garten mit 25 Urnenwahlgrabstätten, die mit je 2 Urnen belegt werden können und 18 Urnenreihen-Grabstätten. Zunächst wird der Wegebau auf dem Grabfeld vorbereitet, im Anschluss daran wird die Firma Merz die Anlage anlegen. Mit den Arbeiten wurde bereits begonnen. Erdbestattungen im Sarg sind in diesem Memoriam Garten leider nicht möglich.
Eine weitere Form der „letzten Ruhe“ bieten die Urnen-Baumbestattungen. Hier haben wir 6 Familien-Grabstätten mit jeweils drei Urnen, 10 Wahl-Grabstätten für jeweils 2 Urnen und 5 Reihengrab¬stätten für eine Einzelurnenbestattung. Zusammen sind dies 43 Mögliche Urnenbestattungen. Die Namen der hier beerdigten Verstorbenen werden auf einheitlichen Bronzetafeln aufgebracht. Diese werden über die Gemeinde bestellt und gesondert abgerechnet. Die Arbeiten sind in diesem Bereich weitgehend abgeschlossen. Die Verlegung eines Rollrasens macht das Gesamtbild dann noch komplett. Diese neue Bestattungsform am Baum erfährt bereits jetzt eine positive Resonanz aus der Bevölkerung.
Nach dem Vorliegen der Gesamtkosten erarbeitet die Verwaltung die Bestattungsgebühren für diese neuen Bestattungsangebote. Diese werden sich natürlich an den Kosten für Urnenbestattungen orientieren.
Wenn alle Arbeiten abgeschlossen sind, sollte dann für alle Urnenbestattungswünsche gesorgt sein.

Angebote der Jugendarbeit Elz in den Sommerferien
In den Sommerferien werden wir in der ersten Woche Ferienspiele in Kooperation mit der Pfarrgemeinde anbieten. Die herkömmliche Veranstaltung der Ferienspiele fällt in diesem Jahr aus. Ebenso wurden die beiden Freizeiten der Pfarrgemeinde, das Zeltlager für Jungen und die Mädchenfreizeit abgesagt. Daher haben wir unsere Ressourcen gebündelt und bieten in dieser Woche Ferienspiele für 50 Kinder der Gemeinde an. Die Veranstaltung findet geteilt in eine Vormittags- und eine Nachmittagsgruppe mit jeweils 25 Kindern statt. Diese sind dann nochmals in Kleingruppen mit jeweils 5 Kindern unterteilt und werden von jeweils zwei Betreuern betreut. So werden die Schutzbestimmungen der Personenbegrenzungen sicher erfüllt, ein Hygienekonzept wurde von den Verantwortlichen erarbeitet.
Zum Redaktionsschluss war die Veranstaltung noch nicht ganz ausgebucht, 41 Anmeldungen lagen vor. Unser Jugendarbeiter Helder Machado ist der Ansicht, dass die Bevölkerung in Elz ein gutes Gespür für die anhaltende Situation hat und daher eine berechtigte Vorsicht bei Veranstaltungen an den Tag legt. Das ist auch gut so!

In der zweiten Woche beabsichtigt der Jugendbeauftragte am Freizeitgelände niedrigschwellige Angebote für Jugendliche zu schaffen. Der Fokus liegt hier bei der Inbetriebnahme der Pumptrack bis hin zu ein paar Partien Urban Golf z.B. mit Tennisbällen auf dem Freizeitgelände. Hintergrund und Anliegen von Helder Machado ist es, wieder den Kontakt zu den jungen Leuten nach dem Corona-Lockdown aufzunehmen. Auch an anderen Treffpunkten der Jugendlichen will der Jugendarbeiter vorbeischauen, um wieder ins Gespräch zu kommen.
In der letzten Ferienwoche soll auch das Jugendhaus wieder geöffnet werden und Anlaufpunkt für junge Menschen sein, damit sich zum Schulstart die Verhältnisse in der Angebotsstruktur wieder normalisieren.

Elz blüht sommerlich auf!



Die Gärtnerabteilung unseres Gemeindebauhofs hat sämtliche Gemeindebeete schön bepflanzt. Alle Fahrbahnteiler, Pflanzkübel, Beete und Baumscheiben sind in sommerlich bunter Bracht erblüht. Die Ortseingänge sind eine regelrechte Augenweide und begrüßen alle Autofahrer bei der Einfahrt in den Ort. Die schönen Blumen mit ihren bunten Farben heben da gleich die Stimmung zur Coronazeit. Die Beete sind regelrechte Aufheller in diesem Sommer, der sich bis jetzt als sehr durchwachsen erweist.

Den engagierten Gärtnern sei ein Lob für diese gelungenen Arbeiten und die Pflege der Blühflächen!

Schwimmbadbetrieb läuft trotz Corona

Nachdem die Hessische Regierung mit der Verordnung vom 10.06. die Öffnung der Schwimmbäder für den öffentlichen Badebetrieb zugelassen hat, starteten wir gut vorbereitet am Samstag, 20.06. mit der Badesaison 2020.
Das ausgearbeitete Hygienekonzept fand bisher bei allen Besuchern Akzeptanz und auch Lob. Auch überdurchschnittlich viele auswärtige Besucher nutzen unser Freibadangebot. Der Verkauf der Saison- und Familienkarten ausschließlich auf der Gemeindekasse ist sehr gut angelaufen.
Unser Schwimmbad hat eine Wasserfläche von ca. 1.000 m², würde nach der Vorgabe der Landesregierung Hessen bei 5 m² Wasserfläche pro Badegast also 200 Badegäste zulassen. Die reine Liegewiese hat, ohne Gebäude und Becken eine Fläche von ca. 22.000 m² und würde somit 4.000 Besuchern gleichzeitig das Sonnenbaden möglich machen. Nach gesundem Menschenverstand hat die Gemeinde Elz in Absprache mit dem Bäderservice Gravelius die maximale Schwimmerzahl auf 150 Personen im Schwimmbecken begrenzt. Dabei ist im Wasser auf einen Abstand von 1,5 Metern zu achten, der auch unter verwandtschaftlichen Badeverhältnissen einzuhalten ist, weil das Aufsichtspersonal hier nicht unterscheiden kann. Insgesamt dürfen sich derzeit maximal 500 Besucher auf dem Schwimmbadgelände gleichzeitig aufhalten. Hier ist also noch Luft nach oben: Sollten die guten Erfahrungswerte und Vorgaben so bleiben und die Regeln eingehalten werden, ist auch eine Erhöhung der Badegäste auf maximal 1.000 Besucher denkbar.
Die Anzahl der Besucher wird über die Ausgabe von Chips kontrolliert, die beim Verlassen des Bades wieder zurückgegeben werden. Die erste Woche Badebetrieb hat gezeigt, dass dieses System auch an einem heißen Tag funktionieren kann. Die Badegäste verteilen sich gut über den Tag, lediglich um die Nachmittagszeit kam es bis jetzt zu einer kurzen Wartezeit an der Kasse. Nach dem Verlassen einiger Badegäste und der Rückgabe der Chips, konnten dann auch wieder schnell wartende Schwimmbadbesucher eingelassen werden.



Ernennung zur Beamtin auf Lebenszeit bei der Gemeinde Elz

Frau Inga Fabrizius, die Leiterin des Einwohnermeldeamtes, wurde zur Beamtin auf Lebenszeit ernannt. Frau Fabrizius hat bereits ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten sowie ihr Verwaltungsstudium als Beschäftigte der Gemeinde Elz, bei der sie seit rund neun Jahren tätig ist, absolviert. Seit 2019 ist sie Leiterin des Einwohnermeldeamtes und auch zusätzlich als Standesbeamtin tätig. Bürgermeister Kaiser zeigte sich erfreut, dass man mit dieser Ernennung auch zum Ausdruck bringen könne, dass man langfristig – genau genommen Lebenslang – mit einer Mitarbeiterin plane. Das Engagement und Fachwissen von Frau Fabrizius seien besonders hervorzuheben. Hauptamtsleiter Emmel erklärte, dass es immer im Interesse der Gemeinde war, durch eine kontinuierliche Personalentwicklung den Personalbestand langfristig zu sichern und den Beschäftigten frühzeitig Perspektiven für ihren beruflichen Gang aufzuzeigen. So entstehe für Arbeitgeber und Arbeitnehmer eine Win-Win-Situation, von der beide Seiten profitieren.

Heilpraktikerin siedelt sich in Elz an
Jüngst durfte sich Bürgermeister Horst Kaiser und der Gewerbeverein mit Beate Seibert-Simon und Gerhard Richter über einen Gewerbeneuzugang in Elz freuen. Die ausgebildete Heilpraktikerin Tanja Giesen hat es der Liebe wegen nach acht Jahren ihrer Tätigkeit mit ihrer Praxis von Höhr-Grenzhausen nach Elz verschlagen. Im Industriegebiet, Hinter dem Entenpfuhl 13 hat sie ihre frisch renovierten Räumlichkeiten bezogen und freut sich gespannt auf diesen Neubeginn.
Der Bürgermeister und auch der Gewerbeverein begrüßten die gelernte Arzthelferin herzlich in Elz und überreichten Blumen, Präsente und die Urkunde zur Geschäftseröffnung.
Die zweifache Mutter hat viele Erfahrungen im medizinischen Bereich und arbeitet neben ihrer Praxis noch halbtags in einer hausärztlichen Gemeinschaftspraxis. Dazu ist sie noch als Dozentin im schulmedizinischen Regelunterricht an den Deutschen Paracelsus Schulen tätig. Sie ist IFE-zertifizierte Ernährungsberaterin und zugelassene Heilpraktikerin. Was die Gesundheit betrifft ist Tanja Giesen immer auf dem aktuellsten Wissensstand und arbeitet somit bodenständig.
Die Behandlungsschwerpunkte in ihrer Praxis hat sie auf die Schmerztherapie, auf die Burnout-Beratung, die Dunkelfelddiagnostik und die Kinderheilkunde gelegt. Natürlich behandelt die junge Frau auch mit individuellen Therapien bei vielen verschiedenen Erkrankungen in unterschiedlichen Facetten. Auch bei den Themen Allergien und Stärkung des Immunsystems kann sie den Menschen Unterstützung bieten.
Wenn Sie mal eine alternative Behandlung ins Auge fassen, dann wenden Sie sich doch vertrauensvoll an die Hilfe von Tanja Giesen.

Bürgermeister gratuliert zum bestandenen Abitur

In den vergangenen Jahren habe ich den erfolgreichen Abiturabsolventen aus Elz und Malmeneich immer mit einem persönlichen Schreiben zum bestandenen Abitur gratuliert.

Doch wie wir alle wissen, ist in diesem Jahr alles anders. Corona hat uns in vielerlei Hinsicht einen Strich durch die gewohnte Rechnung gemacht! Die fehlenden Veröffentlichungen der Schulen zum Abitur und die Datenschutzgrundverordnung macht mir das Ermitteln aller Absolventen schwer. Alle, oder keiner ist hier also die Devise. Damit keiner vergessen geht, wird in diesem Jahr der persönliche Brief nicht verschickt und die Gratulation zum bestandenen Abitur erfolgt auf diesem Weg.

Mit dem Ausbruch der Pandemie und dem darauffolgenden Lockdown standen auch die Abiturprüfungen in Hessen an. Trotz aller Widrigkeiten, die auch mit einer Ungewissheit und Angst verbunden waren, wurden die Prüfungen durchgezogen. Die Abiturientinnen und Abiturienten, aber auch die Schulen standen hier unter einem besonderen Druck. Trotz aller Schwierigkeiten wurde das Abitur 2020 jedoch gemeistert.

Aufgrund der anhaltenden Corona-Krise müssen Sie auf die Festlichkeiten rund um Ihr bestandenes Abitur verzichten. Die Zeugnisausgaben erfolgten meist nur entsprechend der Lockerungen im kleinen überschaubaren Rahmen. Der offizielle Festakt, der gemeinsame Abiball und das große Abschlussfoto bleiben aus. Das bedaure ich sehr.

Trotzdem dürfen Sie stolz auf Ihre Leistungen sein. Auch Ihre Eltern, Verwandten, Freunde und auch die Lehrer teilen ihre Freude mit Ihnen. Mit dem bestandenen Abitur haben Sie einen wichtigen Meilenstein erreicht, den Abschluss Ihrer Schullaufbahn. Nun stehen Ihnen alle Wege für Ihren weiteren beruflichen Werdegang offen. Es beginnt eine neue Zeit, in der Sie die Weichen für Ihre Zukunft mit einer Berufsausbildung oder einem Studium stellen. Das Abiturzeugnis ist Ihre Eintrittskarte für diesen Weg!

Ich gratuliere Ihnen hiermit im Namen der Gemeinde Elz, aber auch ganz persönlich, zum erfolgreich bestandenen Abitur und wünsche Ihnen für Ihre berufliche Zukunft alles erdenklich Gute, weiterhin viel Erfolg und vor allem Gesundheit!

Elz, im Juni 2020

Horst Kaiser, Bürgermeister

Freibad geöffnet unter Corona-Auflagen
Am vergangenen Samstagmorgen hat das Elzer Freibad wieder für den Badebetrieb geöffnet. Das Schwimmvergnügen bei einer angenehmen Wassertemperatur von mindestens 22° ist durch die Hygienevorgaben zur Vorbeugung der Corona-Infektion nicht so unbeschwert wie sonst, funktioniert aber bis jetzt reibungslos. Das liegt zum einen daran, dass der große Ansturm wegen des wechselhaften Schwimmbadwetters zunächst ausblieb und die Badegäste alle sehr diszipliniert den Vorgaben Folge geleistet haben.
Am späten Nachmittag berichtet Alexandra Schardt an der Kasse, dass 81 Leute das Elzer Freibad an diesem Tag besucht hätten. Die Gäste verhielten sich vorbildlich und haben beim Reingehen ihre Masken getragen und beim Rausgehen auch schön brav wieder ihre Chips in den Eimer geworfen. Deren Ausgabe ist notwendig, um zu überwachen, dass sich nie mehr als 500 Personen gleichzeitig auf dem Elzer Freibadgelände aufhalten.
Schwimmmeister Peter Schütz, Mitarbeiter von Bäderservice Gravelius weiß, dass sich schon an den erwarteten heißen Tagen ab Mitte dieser Woche zeigen wird, ob das Konzept funktionieren wird! Die Becken dürfen nicht überlaufen sein, das Schwimmerbecken ist auf maximal 150 Schwimmer gleichzeitig begrenzt. Auch an der Kasse, im Sanitärbereich und am Kiosk sollten sich keine langen Schlangen bilden. "Wenn wir feststellen, dass irgendetwas nicht wie gewünscht laufen sollte, können wir immer noch nachsteuern", so Schütz. Der Schwimmmeister sagt, ob aus Corona-Angst weniger Besucher als sonst kämen, sei schwer zu sagen. Vielleicht kämen auch mehr, weil viele diesen Sommer nicht wie sonst in den Urlaub fahren würden. Am Sonntag waren dann schon 260 Besucher über den ganzen Tag verteilt im Schwimmbad zu Gast. Auch hier gab es keinerlei Probleme.
Schütz bittet die Badegäste regelmäßig über sein Megafon, die gültigen Abstandsregeln im Becken konsequent einzuhalten, "denn wenn es hier zu Infektionen kommt, müssen wir schnell wieder schließen". Die Schwimmer verhalten sich aber bis jetzt alle vorbildlich daran. Der Schwimmmeister sagt: "Wenn die Besucher alle vernünftig sind und im Becken den Abstand halten, kann eigentlich nichts passieren." Die Gemeinde und auch der Bäderservice Gravelius sind zufrieden mit dem Start der Schwimmbadsaison.

© Foto von Robin Klöppel

Sanierungsarbeiten der hinteren Lattengasse können beginnen

Auf die durchgeführte Ausschreibung des Bauamtes für die Baumaßnahme Kanal-, Straßenbau und Wasserleitungsarbeiten in der hinteren Lattengasse lagen zum Submissionstermin insgesamt neun Angebote vor. Den Zuschlag für die Ausführungen der Sanierungsarbeiten erhielt die Firma Frank Schmidt GmbH & Co. KG aus Solms. Die Auftragssumme beläuft sich auf rund 1.166.000,00 Euro/Brutto und liegt damit knapp unter den eingestellten Haushaltsmitteln von 1.200.000,00 Euro.
Der Ausbau erfolgt von der Schleicherweis bis zur Ecke Friedhofstraße/Lattengasse und soll voraussichtlich Ende August beginnen. Im Bereich der Wohnbebauung bis zur Zufahrt des Sportparks mit den Tennisanlagen soll der Ausbau barrierefrei erfolgen. Eine Begrünung mit Pflanzinseln und Bäumen ist zum Abschluss geplant.

Bäume gepflanzt und Blühflächen angelegt
Nachdem der Gemeindebauhof bereits im Frühjahr dieses Jahres 25 neue Obstbäume im unteren Bereich des Fleckenbergs gepflanzt hatte, wurden inzwischen viele weitere Baumpflanzungen rund um das Baugebiet Fleckenberg vorgenommen.
Gegen das Insekten- und Bienensterben wurden zahlreiche Blühflächen im gesamten Gemarkungsgebiet angelegt. Bei den Saatmischungen, die zur Aussaat kamen handelt es sich um unterschiedliche Mischungen, die teilweise vom Imkerverband zur Verfügung gestellt wurden. Das sind landwirtschaftliche Mischungen, die zur Hälfte durch Blumenmischungen für Bienen und Insekten ergänzt wurden und damit Lebensraum schaffen. Ebenfalls zur Aussaat kamen Wildblumen und Wildgräser im Mittelfeld. Entlang der Renaturierung des Erbachs wurden zwei Flächen mit einer Gras-Ufersaatmischung eingesät, die zur Entwicklung einer hochstaudenreichen Feuchtwiese im Uferbereich führen sollen. Für besonders viele Ökopunkte wurde zum Ausgleich der Grillplatzfläche eine vorhandene Blühwiese umgemulcht und eine sogenannte Futterwiese für eine spätere Waldbepflanzung angelegt. Insgesamt wurde damit eine Fläche von 21.500 m² für den Insektenschutz und den Erhalt vieler bedrohter Arten geschaffen.
Die Gemeinde Elz bedankt sich hiermit herzlich bei den Grundstücksbesitzern, die ihre ungenutzten Flächen für das Anlegen von Blühflächen zur Verfügung gestellt haben. Das Saatgut wurde zum einen Teil vom Imkerverband gespendet und zum anderen Teil von der Gemeinde erworben.
Insgesamt eine gute Sache für den Natur- und Artenschutz!

Bauhof freut sich über neues Lastfahrzeug
Nach einem halben Jahr Wartezeit ist es endlich so weit. Der Bauhof darf sich über einen Neuzugang im Fuhrpark freuen. Es handelt sich um einen LKW der Marke MAN, Model: TGM 13.290 4x4 BL mit Dreiseitenkipper, Kommunalhydraulik und einem Streuautomaten. Das zulässige Gesamtgewicht liegt bei 20 Tonnen, der Motor hat 290 PS unter seiner Haube.
Generell sind alle LKW’s Sonderanfertigungen, es gibt kein Fahrzeug von der Stange. Die Grundmodelle werden auf die verschiedenen Bedürfnisse der Käufer angepasst. Der Sonderbau eines solchen Fahrzeugs dauert ca. 6 Monate. Weitere Anbauteile und Sonderzubehör wie Rückfahrkamera, Baumstammhalter, etc. wurden beim hiesigen MAN-Händler im Industriegebiet „Auf der Heide“ eingebaut.

Der Kaufpreis für den LKW beläuft sich auf 135.660 Euro, hinzu kommt noch ein Betrag von
24.395 Euro für den Streuautomaten. Ein Schneepflug für die „harten Winter“ mit Schnee ist bereits bestellt und wird voraussichtlich im September geliefert. Der Kostenpunkt liegt hier bei 10.000 Euro.
Für rund 170.000 Euro verfügt der Gemeindebauhof dann über ein Schwergewicht, das alles kann!

Flächendeckende Glasfaserverkabelung in Elz
Die Syna und die Telekom planen in enger Zusammenarbeit mit dem „Projekt Elz II“ den gesamten Ort flächendeckend mit einem Glasfasernetz zu erschließen.
Das Projekt befindet sich derzeit noch in Planung und ist daher noch nicht endgültig beschlossen. Ob Malmeneich eine Anbindung an das Glasfasernetz erfährt, ist dabei noch fraglich.
Im Moment ist die Syna bereits dabei, im sogenannten „Projekt Elz I“ in der Weberstraße, in der Mühlstraße und der vorderen Langgasse im Rahmen der Erdverkabelung der Stromanschlüsse auch Leerrohre für Glasfaseranschlüsse bis in die Häuser in Zusammenarbeit mit der Telekom zu verlegen. Insgesamt werden in diesem ersten Schritt 704 Gebäude angeschlossen und die Glasfaser bis ins Haus verlegt.
Im Herbst soll hierzu eine Infoveranstaltung der Telekom angeboten werden. Geplant ist, dass zum Jahresende alle Anschlüsse in Betrieb genommen werden können.
Die Tarife der Telekom bleiben grundsätzlich auf dem gleichen finanziellen Niveau wie bisher. Es kommen durch den Glasfaseranschluss aber neue höherwertige Angebote hinzu. Ein Umstieg auf Glasfaser bedeutet allerdings die Anschaffung eines neuen Routers. Wichtig für das Gesamtprojekt ist, dass möglichst viele Anschlüsse auf Glasfaser umgestellt werden, auf jeden Fall gibt es dadurch einen wesentlich stabileren Betrieb mit größeren Bandbreiten.

Blumenschmuck bekommt schon wieder Füße
Die Blumendiebstahlserie des vergangenen Jahres setzt sich auch in diesem Jahr fort. Wieder kommen die ersten Meldungen der fehlenden Blütenpracht aus der Sudetenstraße. Dort hatten die Blumenverluste auch letztes Jahr ihren Anfang genommen. Deshalb ergeht hiermit die Bitte an alle Nachbarn in den Straßengemeinschaften: „Augen auf und aufgepasst!“ Machen Sie es den Blumendieben schwer und sichern Sie ihre Gefäße zunächst mit einer Schicht Steinen als Gewichte. Diese dienen dann auch der Wasserdrainage und schützen die Pflanzen vor Staunässe. Zu hoffen wäre nur, dass man die Behältnisse zukünftig nicht anketten muss, um sie vor Diebstahl zu schützen.
Gerade jetzt zu Corona-Zeiten, wo jeder angehalten ist zuhause zu bleiben, will man es sich dort besonders schön gestalten. Mai und Juni ist die Zeit, Balkon, Terrasse, Hof und Vorgarten mit bunten Sommerblumen zu schmücken. Da werden sämtliche Kübel, Töpfe, Tröge, Ampeln und Behälter bepflanzt. Auch wenn die Pflege der Blumendekoration bei wieder zu erwartender Sommerhitze mit viel Aufwand verbunden ist, so will es doch jeder schön bunt haben und gibt für Gefäße, Pflanzerde, Dünger und unterschiedliche Blumen auch gerne eine kleine Stange Geld aus. Von den unzähligen Gießkannen voll Wasser, die es zu schleppen gilt, einmal ganz abgesehen.
Umso ärgerlicher, wenn Diebe bei Nacht und Nebel die fertig gepflanzten Behältnisse aus Hof und Garten einfach abtransportieren und die schöne Pracht am nächsten Morgen fehlt.

Auch diese Diebstähle sind keine Kavaliersdelikte und sollten unbedingt der Polizei gemeldet werden. Sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung nimmt auch das Ordnungsamt der Gemeinde Elz unter Tel: 06431 9575-30 gerne entgegen.

Gesichtsvisiere für Kita-Personal
Damit die Gesichter der Erzieherinnen und Erzieher der Kindertagesstätten der Gemeinde Elz nicht von Mund-Nasen-Masken verdeckt werden und die Kinder die Mimik dieser erkennen wurde im Monatsgespräch der Dienststellenleitung mit dem Personalrat der Wunsch nach Gesichtsvisieren geäußert. Daniel Mörsdorf, Vorsitzender des Personalrates stellte umgehend den Kontakt zu Arno Petri, Lehrer an der Friedrich Dessauer Schule in Limburg her, wo solche Gesichtsvisiere hergestellt werden.
Ende letzter Woche konnte Arno Petri nun rechtzeitig zur beginnenden Wiederaufnahme des Kitabetriebs 50 in der FDS gefertigte Gesichtsvisiere an Bürgermeister Horst Kaiser übergeben. Die Schutzschilde sollten nichts kosten, doch die Gemeinde bedankte sich mit einer Spende an den Förderverein der Schule, damit wenigstens die Materialkosten gedeckt sind.
Die verstellbaren Kopf-Halterungen wurden im 3D-Drucker aus recycelbarem Kunststoff erstellt und durch eine Overheadfolie als Visier ergänzt. Sie schützen vor Tröpfchenpartikeln oder Aerosolen durch Husten, Niesen oder Aussprache sowohl die Träger, als auch die Kinder gegenüber. Am wichtigsten aber ist, die Kinder sehen den Gesichtsausdruck zum gesprochenen Wort und können so die Gefühle Ernst oder auch Spaß wahrnehmen. Alle fleißigen Nutzer der Gesichtsvisiere sagen danke für diese tolle Sache: „Das erleichtert die Arbeit mit den Kindern ungemein, vielen Dank!“

Jung’s Backstube eröffnet in Elz
Bürgermeister Horst Kaiser konnte in der vergangenen Woche gemeinsam mit der 1. Vorsitzenden des Gewerbevereins Beate Seibert-Simon erfreulicherweise zu einer Geschäftseröffnung gratulieren. In den Räumlichkeiten der ehemaligen Bäckerei Hunsänger ist die Jung’s Backstube eingezogen und bietet ab sofort ihre Bäckerhandwerksprodukte an.
Die Schwestern Manuela Werner und Marina Lanois stammen aus fünfter Generation einer kleinen Bäckerfamilie aus Runkel-Schadeck. Das Herz der beiden Damen schlug schon immer für das Handwerk ihrer Vorfahren und so traten sie auch in deren Fußstapfen und erlernten das Bäckerhandwerk von der Pike auf.
Vor sieben Jahren traten die beiden Jungbäckerinnen die Nachfolge von Erich Jung in Obertiefenbach an und übernahmen dessen Geschäft. Den größten Wert legen die beiden Frauen bei Ihrer Arbeit auf Tradition, Regionalität und Handarbeit. Alle Teige wandern weitgehend ohne maschinellen Aufwand durch ihre Hände. Dabei stammen die verwendeten Natursauerteigrezepte noch aus Opas Handbuch, ohne chemische Zusätze wie Geschmacksverstärker oder Haltbarmacher. Die wichtigste Zutat ist die Zeit, damit die Teige ihre natürlichen Aromen entwickeln.
Während Manuela Werners Herz für das Brot schlägt, hat sich Marina Lanois auf Torten und Pralinen spezialisiert. Kreativität und viele Ideen führen dabei immer wieder zu neuen Kreationen. Die sind nicht nur schön anzusehen, sondern schmecken auch besonders lecker, weil viel Wert auf die ausgewählten Zutaten gelegt wird.
Wenn Sie neugierig geworden sind und ihnen jetzt schon das Wasser im Munde zusammenläuft, dann schauen Sie doch einfach mal in Jung’s Backstube vorbei. Die Bäckermädels bieten ihr Angebot montags bis freitags von 5.00 bis 14.00 Uhr und samstags von 5.00 bis 13.00 Uhr zum Verkauf an.

Toilettenpapier-Ersatz schadet dem Abwassernetz

Toilettenpapier ist weiterhin knapp! Während viele Leute auf ihrem gehamsterten Toilettenpapier sitzen, haben andere ein Problem. Diese Verbraucher*innen greifen immer häufiger zu Alternativen und benutzen Ausweichstoffe wie Papiertaschentücher, Küchenrolle, Feuchttücher etc. Diese können jedoch durch enthaltene Plastikfasern und Zellstoffe die Abwasserleitungen verstopfen. Ein großes Problem haben auch die Kläranlagen. Da sich die Ersatzstoffe im Gegenteil zu Toilettenpapier nicht in der Kanalisation auflösen, wickeln sich diese in den Kläranlagen in den Turbinen um Schrauben, Förderschnecken, Fanggitter und Rechen. Der Wartungsaufwand der Kläranlagenbetreiber ist derzeit immens. Hinzu kommt das Problem der Entsorgung von Sachen, die nicht in die Toilette gehören.
Um Schäden in ihren Rohrleitungen, dem Abwassersystem, der Kanalisation und den Wiederaufbereitungsanlagen zu vermeiden, werfen Sie daher diese Hygieneartikel bitte auf keinen Fall in Ihre Toilette, sondern in den Restmüll.

Dank an die Bauarbeiter an der neuen Elbbachbrücke
Die Bauarbeiten an der neuen Elbbachbrücke kommen gut voran. Die beauftragte Baufirma Peter Gross aus Koblenz hat die ganze Zeit durchgehend arbeiten können und weder das Hochwasser im Elbbach vor einigen Wochen, noch die gegenwärtige Corona-Pandemie haben die Bauarbeiten spürbar eingeschränkt. Grund genug für Bürgermeister Horst Kaiser sich bei den Bauarbeitern vor Ostern mit einem herzhaften Frühstück für alle zu bedanken. Unter Beachtung der Abstandsregelungen im aktuellen Kontaktverbot überbrachte er den Männern, die zurzeit mit dem Verlegen der Eisenbewehrung beschäftigt sind, eine Stärkung. Der Polier und Bauleiter vor Ort, Kai Reuter, bedankte sich ganz herzlich und sorgte dafür, dass alle an einem separierten Platz dieses Frühstück in Ruhe genießen konnten.
Aktuell sind die Arbeiten für die Unterbewehrung abgeschlossen und auch bereits abgenommen. Als nächstes werden die Spannseile mit Hilfe eines Autokrans in die Bewehrung gelegt und an den beiden Widerlagern verspannt. Danach erfolgt die Verlegung der Oberbewehrung.
Voraussichtlich in KW 17/18, vorbehaltlich der Wetterlage, werden die Betonarbeiten durchgeführt. Dazu wird es wieder zu einer rechtzeitig angekündigten Sperrung der Notbrücke kommen.
Sobald die Durchhärtung des Betons erfolgt ist, wird das Traggerüst der neuen Brücke zurückgebaut. Dies geschieht laut Plan Mitte/Ende Mai, je nach Baufortschritt. In der Zwischenzeit wird der Mühlgrabendurchlass ertüchtigt.
Eine Fertigstellung der neuen Brücke im Sommer ist somit sehr realistisch. Einer Umleitung an Elzer Kirmes über die neue Brück sollte damit nichts im Wege stehen. Hoffen wir, dass die aktuellen Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie dann nicht mehr bestehen und wir zusammen mit den fleißigen Bauleuten dann auch Kirmes feiern können. Die Einladung an die Bauarbeiter seitens des Bürgermeisters steht jedenfalls!

Bildunterschriften:
1. Foto: Frühstücksübergabe durch den Bürgermeister an den Polier Kai Reuter, rechts im Bild mit gelber Hose und einen Kollegen
2. Foto: Die Unterbewehrung der Fahrbahn ist fertig gestellt, die Bewehrung der Fußgängerbereiche ist in Arbeit

Gartengrundstücke gesucht!

Die Anfragen der Bürgerinnen und Bürger bei der Gemeinde Elz nach einem Gartengrundstück häufen sich. Viele Menschen sehnen sich danach, einen eigenen Garten zu bewirtschaften, haben aber keine Möglichkeit. Wirft man einen Blick auf unsere „Gärten“ bei der Reitanlage, so sieht man viele gepflegte und gut genutzte Gartengrundstücke. Zwischendrin lassen sich aber auch viele ungenutzte und brachliegende Flächen finden.
Deshalb ergeht hiermit die Bitte an alle Gartengrundstücksbesitzer, die ihre Nutzfläche nicht mehr benötigen zu überlegen, ob sie diese verkaufen oder verpachten wollen.
Ihr Gartengrundstücksangebot können Sie uns telefonisch unter 06341-9575-45 oder-46 oder per Mail an finanzen@elz-ww.de mitteilen. Wir würden dann Ihren Verkaufs- oder Verpachtungswunsch an interessierte Bürgerinnen und Bürger vermitteln.

Überwältigendes Hilfsangebot
Nach dem Helferaufruf der Gemeinde Elz, um eine Corona-Betreuung von hilfsbedürftigen Mitbürgerinnen und Mitbürgern zu organisieren, haben sich bereitwillig reihenweise Mitmenschen gemeldet und sich in der Helferliste eintragen lassen. Das Helferangebot ist überwältigend groß und zeigt wieder einmal mehr, dass Elzer zusammenstehen und sich in schweren Zeiten gegenseitig helfen.
Bis jetzt warten aber viele freiwillige Dienstanbieter noch auf ein Hilfegesuch von Betroffenen. Dies ist auf der einen Seite gut und zeigt, dass unsere Gemeinde bis jetzt von einem großen Corona-Ausbruch verschont geblieben ist. Die Unterstützung alter und hilfsbedürftiger Personen ließ sich bis jetzt wohl durch den Familienverband oder die Nachbarschaftshilfe gut organisieren.
Aber leider sind wir trotz aller Maßnahmen der Eindämmung des Coronavirus noch nicht über den Berg. Sollte also noch Hilfe benötigt werden, so haben Sie keine Scheu, diese auch in Anspruch zu nehmen. Die Helfer stehen weiterhin bereit!
Für den reibungslosen Einkauf der Helfer haben wir mit unseren Elzer Supermärkten REWE-Kauferstein, NETTO und Efe-m Frischemarkt eine Kooperationsvereinbarung getroffen. Von der Gemeinde eingeteilte Einkaufshelfer von der Helferliste erhalten nach Antrag beim Einwohnermeldeamt einen Ausweis zum Vorzeigen an der Kasse. Dieser bescheinigt dem Helfer, dass er in diesem Einkaufsfall auch mal haushaltsübliche Einkaufsmengen angemessen überschreiten darf. Damit der Einkaufshelfer seine Dienstleistung mit seinem privaten Einkauf verbinden kann, sind ihm der Einkauf von z.B. zwei Paketen Toilettenpapier erlaubt. Diese Maßnahme soll es dem Helfer etwas einfacher machen und Mehrfahrten vermeiden.
Die Anregung zur Einführung des „Ausweis für Einkaufshelfer“ kam durch einen Bürger, der wegen einer gesundheitlichen Vorerkrankung auf die Hilfe seiner Nachbarin angewiesen ist. Diese hatte Probleme beim Einkauf, weil sie auch zusätzlich noch ihre Eltern versorgt.
Der Ausweis soll nun Helfern helfen! „Bis auf einige wenige Artikel hat sich die Versorgungslage auch weitgehend entspannt und die meisten Artikel sind vorrätig in den Regalen vorhanden, viele Mengenbeschränkungen bereits wieder aufgehoben“, bestätigt uns Nicolai Kauferstein, Rewe-Markt. Diesem Fazit schließen sich auch die Meinungen von Frau Wessler, Marktleiterin von Netto und Frau Muradiye Atmaca vom Efe-m Frischemarkt an. Für die Abrechnung des Einkaufs mit einem extra Kassenbon, macht auch das getrennte Bezahlen hier Sinn.

Wie die Elzer Bürger den Luftkrieg erlebten
Vorwort:
Der Zeitzeuge Günter Löw schildert in einer beeindruckenden Dokumentation mehr als 40 Jahre nach den furchtbaren Bombenangriffen auf Elz seine Erlebnisse und Erinnerungen an diese besondere Kriegszeit. In Seinem Nachwort schreibt der Elzer im März 1987:
„42 Jahre sind nach diesen furchtbaren Angriffen vergangen, vieles ist bereits Geschichte, manches schon vergessen. Vermutlich ruhen noch viele echte Blindgänger im Boden von Gärten, Wiesen und Feldern. Regen, Wind und Wetter sorgten schon schnell dafür, dass ihre Einschlaglöcher nach kurzer Zeit nicht mehr zu erkennen waren.
Meine Ausführung zu diesem Thema können nicht vollkommen sein, da es sicher noch Kenntnisse gibt, die mir bei meinen Nachforschungen verborgen geblieben sind. …
Allen, die mir bisher geholfen haben, meinen besten Dank. Eine besonders große Hilfe war mir Herr Jakob Schneider, der jahrzehntelange Chef der Elzer Gemeindeverwaltung. Er konnte mir die meisten meiner eigenen Erlebnisse bestätigen, manche wieder in Erinnerung rufen und bisher unbekannte Tatsachen zur Kenntnis bringen.“
Diesen Tatsachenbericht des im März 2003 verstorbenen Günter Löw hat er seinerzeit dem Gemeindearchiv zur Verfügung gestellt. Seine Ehefrau Maria Löw hat im Rahmen der Erinnerungen an das Kriegsende vor 75 Jahren dankenswerterweise einer Veröffentlichung zugestimmt. In einer Serie von fünf Abschnitten wollen wir diesen Erfahrungsbericht mit den Elzer Bürgerinnen und Bürgern in den kommenden Blickpunktausgaben teilen.

Luftkrieg über Elz

Teil 1:

I. Elz bleibt zunächst vom Luftkrieg verschont
In den ersten Kriegsjahren und zwar bis 1942 flogen die Engländer meist nur einzeln oder weit auseinandergezogen in unser Reichsgebiet ein, denn tagsüber war die deutsche Luftabwehr zu stark und bei Nacht ein Flug in größeren Verbänden noch nicht erprobt. Erst ab Ende Mai 1942 kam es zum Einsatz von bis zu 1000 Maschinen in sogenannten Bomberströmen. Ziele waren meistens größere Städte und Ortschaften wie Elz blieben in dieser Zeit noch verschont oder erlebten den Luftkrieg nur als Zuschauer und Zuhörer, wenn die Bomberverbände über sie hinweg dröhnten, die vorausfliegenden Pfadfinder ihre weiterhin leichtenden Markierungen setzten und mit ihren „Tannenbäumen“ den Bombenschützen das Ziel zeigten. Man konnte auch manchmal sehen, wie sich unsere Jäger und Nachtjäger auf die Bomber stürzten, in Luftkämpfe verwickelten und viele zum Absturz brachten oder selbst abgeschossen wurden. Bei einem Nachtangriff der Engländer auf Nürnberg am 31. März 1944 erzielten unsere Nachtjäger 101 Abschüsse, viele davon über dem Westerwald, in Sichtweite der Elzer Bevölkerung.
Bis auf zwei Bomben, die ins Waldgebiet nach Niedererbach hinfielen und dem Absturz einer Me 109, die während eines Luftkampfes brennend auf einen Acker nordwestlich des Sportplatzes fiel, blieb Elz in den ersten Kriegsjahren vom Luftkrieg verschont. Doch diese Zuschauerrolle ging leider Mitte 1944 zu Ende.

 



Luftkrieg über Elz

Teil 2:

4. Der große Angriff am Neujahrstag 1945

a) Wie ich zusammen mit Freunden den Bombenabwurf erlebte
Es war am Neujahrstag (Montag) 1945 gegen 13.00 Uhr. Mit Hermann Bendel, Emil Kaiser und noch zwei anderen Kriegsurlaubern war ich auf dem Weg zum Sportvereinshäuschen. Wir hatten dort in der vorausgegangenen Nacht in einer größeren Gesellschaft Silvester gefeiert und wollten nun die nächtliche Feierstätte aufräumen und in ordentlichem Zustand übergeben. Es lag etwa 5 cm Schnee auf den Feldern, der Himmel war blau, das Thermometer zeigte einige Grade unter Null. Als wir kurz von dem Ziel waren, überflog uns ein feindlicher Bomberverband in westliche Richtung. Er hatte irgendwo Bombenlast abgeworfen und strebte nun unbehelligt wieder seinem Einsatzhafen zu. Von unseren Jägern und der Flak war schon seit Wochen nichts mehr zu sehen.

 



Luftkrieg über Elz

Teil 3:

4. Der große Angriff am Neujahrstag 1945

b) Vorsicht – Langzeitzünder!
Elektromeister Karl Keul, der über uns wohnte, holte mich zur Besichtigung einer Bombe ab, die – durch die Schultreppe und die Schulhofmauer abgelenkt – als Querschläger bis vor die Bäckerei Friedrich in der Hadamarer Straße gerutscht war. Hier wurde sie von den Leuten bestaunt und mit den Füßen getreten. Als mein Begleiter mir im Treppenhaus erklärte, die Amis oder Engländer hätten doch sehr viel Schamott bei ihren Bomben, denn etwa die Hälfte von ihnen seien Blindgänger, schlug bei mir eine Alarmglocke an. „Um Gottes Willen, das sind alles Bomben mit Langzeitzündern, die werden in den nächsten Minuten, Stunden oder Tagen alle hochgehen!“ rief ich aus. Nicht auszudenken, wenn die Bombe auf der Hadamarer Straße explodieren würde. Sie hätte Minenwirkung und könnte durch Luftdruck und Splitter verheerenden Schaden anrichten.
„Wir müssen schnell Polizei und Bürgermeisteramt alarmieren!“ Was wir dann auch taten. Die Bombe wurde von einem Feuerwerker entschärft, kaum eine Stunde vor der eingestellten Zündzeit. Durch seinen mutigen Einsatz hatte der Feuerwerker, Elz vor weiterem großen Schaden bewahrt. Sein Beruf ist wahrlich ein Himmelfahrtskommando.

 



Luftkrieg über Elz

Teil 4:

4. Der große Angriff am Neujahrstag 1945

c) Bombenteppich – Zünderarten
Da die Alliierten keinen Material- und Waffenmangel kannten, griffen sie fast immer im geschlossenen Verband an. Sie konnten sich auch so leichter gegen angreifende Jäger verteidigen. Der Bombenschütze der Führermaschine visierte das Ziel an und gab durch ein Rauchzeichen oder über den Bordfunk seinen Kollegen den Befehl zum Bombenabwurf. Der Bombenteppich – somit das von den Bomben belegte Gebiet – entsprach also in seiner Breite immer der seitlichen Ausdehnung des Bomberverbandes. Die Anzahl der Bomben eines Flugzeuges und der gewählte und eingestellte Abstand derselben innerhalb der Reihe, bestimmen die Länge des Teppichs (Bei z.B. 12 Bomben mit einem Abstand von je 50 m = 11 Abstände 550 m Teppichlänge).



Luftkrieg über Elz

Teil 5:

5. 11 Tote beim Bombenangriff am 07. Januar 1945

a) Zunächst fallen Bomben in den Ortskern
Der Bombenangriff am 07.01.1945 erfolgte gegen 12.00 Uhr und galt wieder der bereits erwähnten Funkstation der Luftflotte 3, die man inzwischen auf den Reyt-Küppel ins Wiesengelände hinter der heutigen Reithalle verlegt hatte. Als die Sirenen ertönten, waren Herbert Friedrich (Mande) und ich in unserem Hof in der Pfortenstraße mit meinem Sachsmotorrad beschäftigt. Meine Eltern liefen schnell in den Keller der Gastwirtschaft und Metzgerei Germania, deren mächtige Kellergewölbe einen besseren Schutz boten. Ich zögerte noch, da ich diesmal wegen des leicht bewölkten Himmels mit keinem Angriff aus Elz rechnete.
Die Alliierten besaßen wohl schon seit Ende 1943 einen Vorläufer des heutigen Radargerätes, mit dem sie bei schlechtem Wetter und auch in der Nacht ohne direkte Sicht ihre Ziele erkennen konnten. Auch unsere U-Boote konnten damit so geortet und bekämpft werden, dass sie kaum noch richtig zum Einsatz kamen und große Verluste hatten. Das Gerät war bei uns unter dem Namen „Rotterdam-Gerät“ bekannt, da man erst durch den Abschuss eines Bombers über Rotterdam in den Besitz eines solchen Apparates und somit hinter diese verbesserte Funkmesstechnik der Briten gekommen war.



Veranstaltungen rund um die Malmeneicher Kirmes wurden abgesagt

Die Verantwortlichen haben sich diese Entscheidung nicht leichtgemacht. Aber der Vorsitzende des Kultur- und Freizeitvereins Malmeneich, Maike Wagner und der Bürgermeister der Gemeinde Elz, Horst Kaiser mussten nun im Hinblick auf die aktuelle Lage schweren Herzens Entscheidungen treffen. Verträge müssen rechtzeitig storniert, Partner informiert werden, um Schaden abzuwenden. Viel wichtiger ist den Verantwortlichen bei dieser Entscheidung aber der Aspekt Gesundheit und Leben.
Die geltenden Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus laufen derzeit noch bis zum 20. April. Ob der normale Alltagsbetrieb danach wieder vollumfänglich laufen darf, steht noch in den Sternen. Aber dass ein großes Volksfest wie die Malmeneicher Kirmes keine 14 Tage später, wo hunderte Menschen feiernd zusammenkommen nicht stattfinden kann, das muss jedem klaren Menschenverstand einleuchten. Aus diesem Grund wurden die Veranstaltungen rund um das weltliche Fest der Kirchweih für dieses Jahr abgesagt.
Deshalb fällt das Gedenken an die Kirchweihe der St. Nikolauskapelle wie jeder andere Geburtstag dieser Tage nicht aus, sondern kann nur nicht in gewohnter Weise gefeiert werden. Das ist traurig, aber wahr. Hoffen wir darauf, dass wir die Malmeneicher Kirmes dann in 2021 viel bewusster miteinander feiern dürfen.

Glasfachschule spendet 1.700 Atemschutzmasken
Andreas Otto ist Dozent an der Glasfachschule in Hadamar. Durch den Turnverein und viele künstlerische Aktionen ist er der Gemeinde Elz sehr eng verbunden. Das hat ihn dazu veranlasst, dem Bürgermeister der Gemeinde Elz Horst Kaiser unbürokratisch nach der Freigabe seines Schulleiters Holger Schmidt, eine stattliche Anzahl Atemschutzmasken zur Verteilung zu übergeben. Diese lagerten ungenutzt seit ca. fünf Jahren auf dem Dachboden des Wohnheims der Staatlichen Glasfachschule Hadamar. Während des Unterrichts fanden die Schutzmasken, bisher keine Verwendung.
An diesen Bestand kam er, als er vor Jahren von einer Hessischen Behörde Papieranzüge für die Nutzung in der Glasfachschule abholen durfte. Die Atemschutzmasken waren seinerzeit eine kostenlose Zugabe. Ohne den Verdacht auf den tatsächlichen Gebrauch nahm Andreas Otto diese Beigabe mit. In all den Jahren fanden die Atemschutzmasken jedoch in der Glasfachschule keinen Einsatz. Jetzt wurden sie an anderer Stelle dringender gebraucht!
Die Masken sind noch original verpackt, entsprechen aber nicht der FFP2 - Schutzmasken-Klassifizierung. Daher können sie nicht im Intensivbereich eingesetzt werden. Aber dort, wo sie in anderen medizinischen Bereichen fehlen, können sie noch gute Verwendung finden. Der 3-lagige Mundschutz (zum Binden mit Bändern, Nasenbügel und einer antibakteriell ausgerüsteten Mittelschicht/ 17,5 x 9,2 cm) kann Pflegerinnen und Pfleger in der medizinischen Pflege, Altenbetreuung- und Hospizpflege schützen. Hilferufe in den sozialen Netzwerken zeigen die große Not der Betroffenen.
"Besser eine ältere aber eingeschweißte Maske, als gar keine Maske!”, mit diesen Worten übergab Andreas Otto die 1.700 Atemschutzmasken an Bürgermeister Horst Kaiser, der diese dann an die beiden Altenwohnheime und die ansässigen Arztpraxen verteilte. Dankbar nahmen diese den fehlenden Schutzartikel für den wichtigen Einsatz entgegen.

Unser Dank ergeht dem Spender!

Bürgerfinanzthema

Haushaltskonsolidierung wird im Prüfbericht gelobt

Die Revision des Kreises sieht die Gemeinde Elz gut aufgestellt und erwartet bis 2030 leichtes Bevölkerungswachstum.

Eine einwandfreie Arbeit in Finanzen und Verwaltung hat die Abteilung Revision des Landkreises Limburg-Weilburg der Gemeinde Elz bei der Prüfung des Jahresabschlusses 2018 bescheinigt. Den Prüfungsbericht nahmen vor wenigen Tagen die Mitglieder der Gemeindevertretung zur Kenntnis. Aus der Vielzahl der Daten sind zwei Statistiken aufschlussreich, die sowohl das ordentliche Jahresergebnis der Haushaltsjahre seit der Umstellung auf die Doppik von 2009 bis 2018 und die Zinsaufwendungen der Gemeinde von 2009 bis 2018 betreffen. In den nachfolgend genannten zehn Jahren belief sich die Gesamtsumme der Fehlbeträge im ordentlichen Etat auf 1,421 Millionen Euro. Diese verteilen sich wie folgt:

 



Müll und Hundekot in den Gärten

Gerade in der jetzigen Corona-Krise haben viele Bürger Zeit, um allein oder zu zweit, bzw. mit den Kindern bei dem schönen frühlingshaften Wetter einen Spaziergang in den Gärten zwischen Reitanlage und Bahnhof und darüber hinaus zu machen.
Es lohnt sich auch einmal entlang vom Erbach in diesem Bereich die Renaturierungsmaßnahme in Augenschein zu nehmen. Bisher habe wir nur positive Rückmeldungen zu diesem groß angelegten Projekt erhalten.
Was aber jeden Spaziergänger dort massiv stört, sind die in großer Zahl am Wegrand liegenden Hundekothaufen. Es sollte doch eigentlich für Hundehalter eine Selbstverständlichkeit sein, den Hundekot in einem Beutel aufzunehmen und im nächsten Abfallbehälter zu entsorgen. Abfallbehälter hat die Gemeindeverwaltung wahrlich genug aufstellen lassen und wenn es hier noch weiteren Bedarf gibt, dann verschließen wir uns dem nicht. Es ist aber eine absolute Zumutung, wenn auf 1,5 Metern Strecke drei Hundehaufen am Wegrand liegen, wie man dem beigefügten Foto entnehmen kann.
Auch der viele Müll, der am Wegrand liegt, aber noch viel ausgeprägter sich auf vielen Gartengrundstücken angesammelt hat, ist ein großes Problem. Bei heftigen Sturmböen werden Folien weiträumig verteilt und es fliegt alles Mögliche durch die Landschaft.
Ich kann nur alle Gartenbesitzer bitten sich selbst einmal ein Bild zu machen, viele wissen scheinbar nicht, was die Pächter auf den Grundstücken treiben. Einige Gärten sind beispielhaft gepflegt, so macht der Aufenthalt in diesem Gartengebiet dann auch Spaß. Helfen Sie bitte alle mit, dass wir uns dieses Kleingartengebiet und Naherholungsbereich gut erhalten.

Voraus-Löschfahrzeug für die Feuerwehr Elz
Zur Verbesserung der Eingreifzeiten bei Brandereignissen und Verkehrsunfällen hat die Gemeinde Elz ein gebrauchtes wendiges Voraus-Löschfahrzeug mit Löschwassertank und Trupp-Besatzung (3 Mann) angeschafft.
Damit wird ein Konzept wieder aufgegriffen, dass sich bereits von den 60er bis in die 80er Jahre in Elz bewährt hatte und mit der Außerdienststellung des damaligen Katastrophenschutz-Tanklöschfahrzeugs mit Trupp-Besatzung eingestellt wurde.
Das Einsatzfahrzeug kann somit bei vorab definierten Einsatz-Stichworten deutlich schneller ausrücken und damit wertvolle Zeit herausholen um die Einsatzsituation mit wirkungsvollen Erstmaßnahmen bis zum Eintreffen des Lösch- bzw. Rüstzugs positiv zu beeinflussen bzw. „einzufrieren“.
Ein für diesen Zweck optimal geeignetes Einsatzfahrzeug konnte bei der Feuerwehr der Stadt Schwetzingen erworben werden. Dabei hatte sich Bürgermeister Horst Kaiser persönlich und mit Erfolg in die Gespräche mit der Stadt eingebracht.
Das gebrauchte Kompakt-Fahrzeug in einem hervorragenden Erhaltungszustand und mit nur 16.000 km Laufleistung verfügt im Inneren über einen 2.200 Liter-Löschwassertank und einen zusätzlichen 230 Liter-Schaummitteltank sowie eine vierteilige Steckleiter und einen Wasser- und Schaumwerfer auf dem Fahrzeugdach.
Das Fahrzeug hat einen Allrad-Antrieb mit Single-Bereifung und ist dadurch voll geländegängig.
Aufgebaut ist es auf einem Mercedes-Benz Atego-Fahrgestell und wiegt 9 Tonnen.

Zahlreiche Aktive der Feuerwehr haben unter Federführung von Dominik Hunsänger und Niklas Krüger das Fahrzeug in 295 Arbeitsstunden Eigenleistung an die örtlichen Bedürfnisse der Feuerwehr Elz angepasst und umgebaut. So finden jetzt die Schwerlast- und die Stryker-Krankentrage, die bei Rettungseinsätzen der Drehleiter benötigt werden ebenso eine adäquate Unterbringung, als auch eine Lkw-Rettungsplattform sowie hydraulische Rettungsgeräte für Erstmaßnahmen bei Verkehrsunfällen. Eine Motorsäge und eine Tauchpumpe für Unwetterlagen sowie Türöffnungs-Gerätschaften runden die Beladung praxisgerecht ab.
Da das Fahrzeug von der Ausstattung her einem TLF 16/24 –Tr entspricht, hat es den Funkrufnamen Florian Elz 1-21.

Finanziert wurde das Fahrzeug aus den Versteigerungserlösen von zwei ausgesonderten 30 Jahre alten Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr Elz. Den Differenzbetrag sowie die Neulackierung steuerte der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Elz e. V. bei.
Damit war die Maßnahme für die Gemeinde Elz kostenneutral.

Die Brückenbaustelle geht trotz Corona weiter, aber mit Sicherheitsabstand!
Trotz Schutzmaßnahmen wegen des Coronavirus: An der Elzer Brückenbaustelle über den Elbbach im Offheimer Weg liegen die Arbeiten im Zeitplan. Die mit 2,1 Millionen Euro veranschlagte Sanierungsmaßnahme wurde nötig, weil die Brücke in die Jahre gekommen und für das Verkehrsaufkommen zu klein ist. Im April wird betoniert, bis zur Elzer Kirmes im September soll alles fertig sein.

Strahlender Sonnenschein, der Baustellenverkehr läuft. Wörtlich und in doppeltem Sinne. Während sieben Bauarbeiter auf der Holzkonstruktion beschäftigt sind, schlängelt sich der Verkehr ruhig über die seitliche Notbrücke. Es ist viel weniger los als sonst. Die Autos fahren gemütlich. Corona-Zeit. Auf der Baustelle wird beständig weitergearbeitet. Nur anders, erklärt Bauleiter Eike Schlapak von der Firma Peter Gross Bau. Ziel ist, den vorgegebenen Termin der Fertigstellung bis zur Elzer Kirmes am dritten September-Wochenende einzuhalten. „Der Elzer Bürgermeister hat uns sogar schon zum Kirmes-Bier eingeladen“, sagt Polier Kai Reuter.

Die sieben Mann auf der Baustelle tragen nämlich gerade mit dazu bei, einen wichtigen Elzer Wunsch zu erfüllen: Die Brücke soll bis zur Kirmes fertig werden. Sonst könnte man im weiteren Verlauf der Straßenführung die B 8 nicht sperren. Das wiederum ist nötig, um die größte Kirchweih im Westerwald wie gewohnt zu begehen. Falls nicht das Coronavirus einen Strich durch die Rechnung macht.
Auf der Baustelle ist das schon passiert, Corona hat einiges verändert. Doch man liege gut in der Zeit. „Im April wird betoniert“, sagt der Polier. „Wir haben teilweise Schwierigkeiten mit den Lieferanten und müssen das Material dann selbst abholen“, erklärt der Bauleiter. Was noch anders ist: Normalerweise trifft sich das ganze Team morgens in Koblenz. Alle fahren gemeinsam mit dem Mannschaftswagen nach Elz und abends wieder zurück. Das geht jetzt nicht mehr. Der Mindestabstand von 1,50 Metern muss eingehalten werden, auch im Auto. Deshalb fährt nun jeder einzeln. Sie kommen nach Elz so schnell wie noch nie. „Auf der A 3 ist gar nichts los“, sagt Kai Reuter. Ganz rasch hin und ebenso flott zurück.
Das liegt unter anderem daran: Viele machen Home Office. Das ist auch in der Tief- und Straßenbaufirma so. „Von den 30 Leuten, die normalerweise im Büro in Koblenz sind, ist nur ein Bruchteil da“, sagt Eike Schlapak. Der Rest arbeitet von zu Hause. „Ich mach’ jetzt auch Home Office“, scherzt der Polier. Mal sehen, wie die Brücke dann fertig wird.
Doch im Ernst: Die Baustelle liegenlassen mit der Krise als Begründung – das will niemand. „Das sind ja auch Steuergelder“, sagt der Bauleiter. Deshalb arbeitet das Team weiter und achtet auf die Abstände auf der großen Brückenfläche. Gemeinsames Essen gibt es nicht mehr. Alles wird separiert. Für ein Pressefoto stellen sich drei Mann in Pose. Und es wären keine Bauarbeiter, hätten sie nicht einen Zollstock dabei. Kai Reuter hat ihn sofort aus der Tasche gezogen und misst ab, wo jeder stehen darf. Dann geht es weiter im Tief- und Straßenbau an der frischen Luft. Wäre Corona nicht, an einem Super-Arbeitstag.

Bericht mit Foto von Petra Hackert, NNP

Bombenabwürfe auf Elz
75 Jahre sind vergangen nach der der Schreckensherrschaft der Nazis und den massiven Auswirkungen auf die Bevölkerung durch das Kriegsgeschehen.
Der frühere Lehrer Gunter Löw war zufällig bei den Bombenabwürfen auf Elz im Fronturlaub zuhause und hat sich die Mühe gemacht diese Ereignisse sehr genau zu dokumentieren. Anbei eine Skizze mit den Bombenabwürfen am 10.11.1944, 01.01.1945, 07.01.1945 und am 13.03.1945.

Insbesondere die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger erinnern sich noch gut an diese schreckliche Zeit. Ich bitte all diejenigen, die noch sehr gute Erinnerung an diese Ereignisse haben, dies doch einmal niederzuschreiben, bzw. wenn das aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr möglich ist jemanden zu bitten dies zu tun. Auch Fotos aus dieser Zeit sind uns sehr wichtig und hochwillkommen für unser Archiv.
Wir wollen gemeinsam dafür sorgen, dass die Erinnerung an diese schlimme Zeit wachgehalten und an die nächste Generation weitergegeben wird, damit so etwas nie mehr bei uns passieren kann.

Horst Kaiser, Bürgermeister

Kriegsende in Elz
Von unserem Ehrenbürger und Zeitzeugen Karl Schäfer haben wir folgenden Bericht vom Kriegsende 1945 in Elz erhalten:
Am 07.01.1945 erfolgte der zweite große Luftangriff auf Elz. Ursache war, dass südlich der Reithalle von den Nazis eine Funkstation eingerichtet war, und die Alliierten versuchten diese auszuschalten. Leider fielen einige Bomben direkt auf die Wohnbebauung im Bereich der Mühlstraße. Das Cafe Schäfer erhielt einen Volltreffer und wurde vollkommen zerstört. Im Hotel Schäfer schlug eine Sprengbombe ein, welche die westliche Hälfte des Gebäudes zum Einsturz brachte. Dort gab es mehrere Tote. Insgesamt kamen bei diesem Bombenangriff 11 Menschen ums Leben.
Nach dieser Erfahrung hielt es beim Fliegeralarm keinen mehr im Dorf. Die Elzer flohen in die umliegenden Felder und versteckten sich unter Bäumen. Da Schnee lag, hatten sie zur Tarnung weiße Bettlaken umgelegt. So auch im Mittelfeld. Trotz Tarnung hatten Tiefflieger das bemerkt und überflogen mehrfach die Bäume zum Greifen nahe. Es fiel allerdings kein Schuss.
Zwei Tage vor dem Einmarsch der Amerikaner am 26.März 1945 flog nachts die Autobahnbrücke in Limburg in die Luft. Es gab einen vorher und nachher nie gehörten Schlag der auch die Häuser beben lies.
Am Folgetag zogen die Reste der Wehrmacht durchs Dorf. Es waren wenige Soldaten, die sich in kleinen Gruppen zurückzogen, Panjewagen von Pferden gezogen und ein schwer beschädigter Panzerspähwagen. Weiße Betttücher wurden an den Fenstern gehisst.
Dann kamen die Amerikaner. Tagelang kamen ein Panzer nach dem anderen aus Richtung Niedererbach und schwenkten an der Rathausstraße Richtung Limburg ein. Dort entstand in der Straße von den unzähligen Panzerketten ein Loch wie ein Bombentrichter.
Mitten in der Nacht wurde ich von meiner Mutter aus dem Bett genommen und angezogen. Noch schlaftrunken ging ich an ihrer Hand ins spärlich beleuchtete Wohnzimmer, wo ich glaubte meinen Vater und meinen Onkel auf dem Sofa sitzen zu sehen. Noch halb im Schlaf legte ich mich ihnen auf den Schoß um weiter zu schlafen. Plötzlich spürte ich, dass etwas nicht stimmte. Ich schlug die Augen auf und sah über mir zwei braune Gesichter und vier große schwarze, strahlende Augen. Es waren zwei farbige amerikanische Soldaten. Im Augenblick war die Angst verflogen, ich wusste plötzlich, dass der überall angemalte Spruch „Lieber tot als Sklave“ nicht stimmte.
Dessen ungeachtet mussten wir noch in der Nacht das beschlagnahmte Haus räumen. Auf dem Weg zu guten Bekannten im Erbacher Weg mussten wir an Häusern vorbei, wo in den Fenstern Maschinengewehre aufgebaut waren. Es war schwierig und ein böses Spießrutenlaufen.
Dennoch waren alle erleichtert. Der Krieg war vorbei und keiner aus der Familie fehlte. Ein Glück das allzu viele andere Familien leider nicht hatten.

Karl Schäfer

Fotos:
Das Cafe Schäfer vor 1945
Das Cafe Schäfer unmittelbar nach dem Bombenangriff am 07.01.1945
Das Cafe Schäfer nach dem Wiederaufbau in den 1950er-Jahren

Zur Erinnerung
Vor 75 Jahren Kriegsende in Elz

Am 26. März 1945 rückte die amerikanische Armee in Elz ein. Unser Chronist Erhard Weimer schildert die letzten Kriegstage und den Einmarsch der Amerikaner folgendermaßen:
„Noch einmal, am 13. März, fielen Bomben auf den Ortskern; die Zerstörung zweier Häuser in der Rathausstraße und der Tod eines Mannes waren zu beklagen. Zum letzten Mal lag das Dorf Elz am 17. März unter starkem Bombenbeschuss.
In der Zwischenzeit näherten sich die amerikanischen Invasionstruppen. Die in der Schule einquartierte SS-Abteilung mit ihrem Obersturmführer wollte Widerstand leisten; eine äußerst gefährliche Situation! Doch plötzlich verschwand die SS-Einheit in Richtung Offheim, nachdem noch ein HJ-Führer bei der Rückgabe eines Karabiners tödlich verletzt worden war.
Am 26. März 1945 rollten auf der Autobahn vom Wald her die ersten amerikanischen Panzerwagen um 14:30 Uhr gegen Elz. Aus den meisten Häusern wehten weiße Betttücher oder Handtücher. Gegen Abend besetzten die Amerikaner das Dorf; kein Schuss war gefallen.“ (E. Weimer, Chronik der Gemeinde Elz, S.103)
Damit war für Elz die Diktatur der Nazis und der 2. Weltkrieg zu Ende.
Es war Schluss mit dem sinnlosen Töten, das … jungen Männern an der Front den Tod gekostet hatte; Schluss mit der Dauerbombardierung; Schluss mit Verhaftungen, Verhören, Folterungen und Bespitzelungen durch die Gestapo, die SS, SA und HJ, denen auch viele Elzer ausgesetzt waren; Schluss mit der Überführung, massenhaften Tötung und Entmenschlichung von Millionen Menschen in den Konzentrationslagern,
Schluss mit der Tötung von Behinderten und Kriegsgefangen in der Psychiatrischen Anstalt in Hadamar. Die Zahl der Kriegstoten und Vermissten am Elzer Kriegerdenkmal beläuft sich auf 215 Personen.

Bildunterschrift:
Nach dem 26.03.1945 war Schluss mit den Machdemonstrationen der Nazis, hier ein Foto von einer Kundgebung der SA und Hitlerjugend am Hirtenplatz.

Statt Katastrophe Befreiung
Eiligst wurden NS-Parteibücher, Uniformen und Hakenkreuzfahnen verbrannt.
Erst allmählich begriffen auch die Elzer, dass der 26. März 1945 ein Tag der „Befreiung“ war. Denn aufgrund der Nazi-Propaganda rechneten viele mit dem totalen Untergang, Plünderungen, andauernden Rachemaßnahmen und kollektiven Verfolgungen durch die Sieger. Festnahmen, Inhaftierungen und Amtsenthebungen von NSDAP-, SS- und SA-Mitgliedern waren zunächst auch der Fall. Alle bekamen einen Registrierschein, die Nazi-Mitglieder mussten sich sogenannten Spruchkammer-Prozessen unterziehen. Aber überraschenderweise wurden viele ehemals stramme Hitleranhänger als Mitläufer eingestuft und kamen sehr bald wieder in Amt und Würden.

Wiederaufbau und Demokratie
Obwohl die Amerikaner ihr anfänglich hartes Besatzungsregiment lockerten und die notleidende Bevölkerung mit CARE-Paketen, die Kinder mit Schulspeisungen versorgten, waren die Monate nach dem Weltkriegsende eine Zeit von zerstörten Häusern, Wohnungsnot, Hunger und extremer Armut. Ein schwieriges Problem war die Unterbringung und Versorgung von Hunderten von Heimatvertriebenen aus dem Osten. In einer Art Tauschwirtschaft waren das „Schroddeln“, die Schnapsbrennerei und das „Schwarzschlachten“ wichtige Überlebensformen.
Dennoch gelang es unter Führung von Bürgermeister Friedrich, der am 7. April 1945 von den Amerikanern als kommissarischer Bürgermeister eingesetzt worden war, die öffentliche Ordnung wiederherzustellen und den Wiederaufbau einzuleiten. Es war ein großartiges Beispiel für den Gemeinsinn und die Opferbereitschaft der Männer und vor allem der Frauen, dass innerhalb von zwei Jahren die schlimmsten Notstände beseitigt waren.
Bereits am 27. Januar 1946 wurde in ersten freien und geheimen Wahlen mit 1117 Stimmen für die CDU, 588 Stimmen für die SPD und 288 Enthaltungen eine neue Gemeindevertretung gewählt. Die Gemeinden wurden somit zu Keimzellen für die Entwicklung des freiheitlich-demokratischen Rechtsstaats Bundesrepublik, der uns bis heute erfolgreich Frieden, Wohlstand und sozialen Ausgleich garantiert.

Werner Wittayer

Projekt KOMPASS – aktueller Status
Es ist nun schon fast ein Jahr her, dass die Gemeinde Elz in enger Zusammenarbeit mit der Polizei eine erste Sicherheitskonferenz im Rahmen des Projekts KOMPASS durchgeführt hat. Die Beteiligung war seinerzeit sehr gut.
KOMPASS steht für „KOMmunalProgrAmmSicherheitsSiegel“.
Die hessische Polizei bietet mit dem Programm die Möglichkeit, gemeinsam mit den Kommunen und den Bürgern, sowohl die spezifisch kommunalen Sicherheits¬bedürfnisse, als auch die Sorgen und Ängste der Bürger zu erheben, zu analysieren und zusammen ein passgenaues Lösungsangebot zu entwickeln. Es geht um gelebte, kommunale Kriminalprävention, um das Ausmaß der Kriminalität zu senken und das subjektive Sicherheits¬gefühl zu steigern.
Was seinerzeit von den zahlreichen Vertretern von Vereinen, Schulen und anderen Institutionen vorgetragen und protokolliert wurde, wurde in der Zwischenzeit in einer umfangreichen Sicherheitsanalyse zusammengetragen und sehr anschaulich dokumentiert.
Nun sollten in einem weiteren Schritt die Sicherheitsanalyse und daraus folgende Maßnahmen, die in enger Zusammenarbeit zwischen der Polizei und der Gemeinde erarbeitet werden, dem Teilnehmer¬kreis aus der ersten Sicherheitskonferenz präsentiert werden.
Leider haben sich aber nun aufgrund der aktuellen Corona-Virus-Krise insbesondere für die Polizei, aber auch für die Gemeindeverwaltung andere Prioritäten ergeben, die dazu führen, dass aktuell nicht weiter an dem Projekt gearbeitet werden kann. Sobald sich die Lage wieder normalisiert hat und wieder Kapazitäten für die weiteren Aktivitäten verfügbar sind, werden wir wieder aktiv werden und Sie über den weiteren Fortgang informieren.

H. Kaiser, Bürgermeister

Amphibien unterwegs zum Laichgebiet
Wanderzeit der Kröten und Frösche ist Schutzzeit! Warnschilder und Folienzäune am Straßenrand machen auf die Wanderzeit der Kröten und Frösche zu den Laichgewässern aufmerksam.
Kröten und Frösche beginnen ihre Fortpflanzungswanderung zu den Laichgewässern meist, wenn die Temperaturen an zehn bis zwölf Nächten am Stück höher als acht Grad waren. Erst dann verlassen die Erdkröten ihre Erdhöhlen im Wald, in denen sie überwintert haben und machen sich auf den nicht nur beschwerlichen, sondern auch gefährlichen Weg. Dabei ist ihr Ziel ganz klar gesteckt. Sie versuchen genau das Gewässer zu erreichen, an dem sie selbst zuvor als Ei, dann als Kaulquappe und schließlich zum Frosch oder zur Kröte herangewachsen sind. Auf ihrer Wanderstrecke überqueren die Amphibien dabei oft vielbefahrene Straßen, wie bei uns die Landstraße zwischen Elz und Niedererbach. Hier lassen viele dieser Tiere schlichtweg ihr Leben auf dem Asphalt, weil sie von Fahrzeugen überfahren werden.
Zur Zeit der Krötenwanderung wird in einem 400 Meter langen Straßenabschnitt auf dieser Strecke wieder ein mobiler Amphibienschutzzaun vom Bauhof der Gemeinde Elz aufgebaut. Die Kröten wandern an den für sie unüberwindbaren Folienzäunen entlang, bis sie in einen in die Erde eingelassenen Eimer fallen. Dort werden sie unter der Woche zwei Mal am Tag, morgens und abends von Daniel Mörsdorf, Forstwirtschaftsmeister der Gemeinde Elz, eingesammelt und sicher auf die andere Straßenseite transportiert. An den Wochenenden wird dieser Dienst freiwillig von Anette Neubert aus Niedererbach übernommen. Über vier bis sechs Wochen schützt der künstliche Wall die Kröten auf ihrer Wanderung. Sicher auf der gegenüberliegenden Seite der Straße angekommen, können die Tiere nun ungehindert ihren Weg zu den Teichen und Laichplätzen fortführen, um sich fortzupflanzen.
Diese Maßnahme sichert die Fortpflanzung und dient somit der Arterhaltung dieser Tiere. Hinweisschilder mit dem Krötensymbol kennzeichnen den Straßenabschnitt und fordern den Autofahrer in diesem Bereich auf, mit Bedacht zu fahren und so Rücksicht auf die Tiere und die beiden Helfer zu nehmen. Das Umweltamt ist sicher, dass durch diese Maßnahme zahlreichen Kröten das Leben gerettet werden kann. Sind auch Sie Lebensretter und fahren langsam, um die Zahl der Tiere nicht noch weiter zu reduzieren!
Dies gilt auch beim Befahren der Waldwege zur Mordschau, hier insbesondere die Wege zu den Fischteichen – Hauptziel und Laichplatz der Kröten. In den frühen Morgen- und Abendstunden sind dann ausgesprochen viele Tiere unterwegs. Hier ergeht nochmals die eindringliche Bitte, in dieser Zeit die Waldwege nicht zu befahren, damit die Amphibien nicht kurz vor dem ersehnten Ziel ums Leben kommen!

Sportangler machen Pflegemaßnahme am Elbbach

Einige Mitglieder des Sportanglervereins Limburg (SAV), der an der Mordschau die Teichanlage betreibt, haben auf der Fleckenbergseite von der Fußgängerbrücke an der Neumühle bis zur Autobahn entlang des Elbbachs den Baumbewuchs zurückgeschnitten. Dabei ging es insbesondere um gefährliches Altholz, umgefallene Bäume, und Gehölzpflegearbeiten, die jedes Jahr durchgeführt werden müssen.
Nach getaner Arbeit trafen sich alle Teilnehmer im Vereinsheim zur Stärkung. Die Kosten für die Verpflegung der Männer hat Bürgermeister Horst Kaiser gerne übernommen und bedankt sich damit ganz herzlich für die Pflegearbeiten der Sportangler am Elbbach, die jedes Jahr durchgeführt werden. Den Abtransport des Holzschnittes übernahm der Gemeindebauhof.

Freizeitanlage „Unterm Wassergraben“

Die finale Fertigstellung der Freizeitanlage „Unterm Wassergraben“ befindet sich in den letzten Zügen. Dafür wurde jetzt die Ausstattung für den Skaterplatz bestellt. Gespannt warten hier alle auf die Auslieferung und den Aufbau. Für die Ferienspiele wurde ein Überseecontainer angeschafft, der in Absprache zwischen dem Planer und unserem Jugendarbeiter Helder Machado bereits im März einen geeigneten Platz auf dem Gelände finden soll. Bis zum Beginn der Sommerferien und die dann stattfindenden Ferienspiele soll der Bolzplatz mit einem Naturrasen fertig gestellt sein.
Eine Eröffnungsfeier ist nach der Fertigstellung der gesamten Freizeitanlage für einen Termin nach den Sommerferien durch unser Ordnungsamt geplant. Hier können sich dann alle Interessierten von dem Ergebnis dieses Outdoor-Bereichs einen Eindruck machen.

Streuobstwiese am Fleckenberg

In der vergangenen Woche haben die Mitarbeiter des Gemeindebauhofs auf einer gemeindeeigenen Grünfläche am Fleckenberg eine Streuobstwiese angelegt. Dafür wurden 25 neue Obstbäume gepflanzt. Die Sortenvielfalt reicht von Apfel, Birne, Kirsche bis hin zu Zwetsche, Pflaume und Mirabelle. Diese Pflanzmaßnahme dient mitunter dem Erhalt der Artenvielfalt. Bei der zukünftigen Pflege der Obstbäume wird der Elzer Obst- und Gartenbauverein hier z.B. mit Schnittkursen die Arbeit der Bauhofmitarbeiter unterstützen.
Gemäß der Festlegung im B-Plan werden auf den bereits verfügbaren Grünflächen rund um das Baugebiet Fleckenberg in nächster Zeit weitere Baumpflanzungen erfolgen. Hier sind wieder Obstbäume, aber auch unterschiedliche Laubbäume in der Pflanzung geplant.

Renaturierung des Erbachs

Seit September vergangenen Jahres laufen die gewaltigen Baumaßnahmen der Renaturierung des Erbachs mit dem offiziellen Titel "Herstellung der linearen Durchgängigkeit des Erbachs am Wehr des ehemaligen Kieswerkes und strukturverbessernde Maßnahmen im Mündungsbereich". Die Bauarbeiten wurden in zwei Bauabschnitte mit vier Bereichen aufgeteilt.
Bereits im vergangenen Jahr wurde im ersten Bauabschnitt der komplette Rückbau des Wehrs am Kieswerk durchgeführt und das Bachbett neu modelliert. Umweltauflagen erforderten ergänzende Maßnahmen, deren Kosten das angrenzende Unternehmen Naturstein Martin übernahm. Hierzu wurde auf einer Länge von 100 Metern 350 m² Böschung abgeflacht. Wenn die Witterung es zulässt, wird dieser Bereich durch eine von der Naturschutzbehörde festgelegte Samenmischung neu eingesät. Damit findet dieser Abschnitt der Renaturierungsmaßnahme seinen Abschluss.

 



Wieder Müllfrevel im Elzer Wald

Am Samstagmorgen, dem 29.02.2020 wurde wieder ein wild abgelagerter Müllberg gefunden. Der Müll wurde in der Einfahrt zum Wald Richtung Hambach an der L325 nach Görgeshausen hinter der Zufahrt zum Tierheim Limburg vorgefunden. Wieder einmal ist der Bauhof der Gemeinde Elz für die Entsorgung auf Kosten der Allgemeinheit zuständig. Nicht nur hier, sondern an vielen Stellen in der Elzer Gemarkung wird immer wieder wild Müll abgelagert, obwohl es doch heute weiß Gott genug Möglichkeiten gibt seinen Müll ganz legal und für geringe Kosten zu entsorgen. Wenn es uns gelingt den Verursacher zu ermitteln droht diesem ein hohes Bußgeld.
Jeder, der irgendetwas Verdächtiges in diesem konkreten Fall, aber auch ansonsten beobachtet, ist aufgefordert dies bei der Gemeindeverwaltung zu melden.

„Sauberhaftes Elz“ ein Kinderspiel
Die frühlingshaften Temperaturen lockten die ersten Kinder zum Spiel in die freie Natur. So trafen sich auch die fünf Freunde Phillip Fend, Tristan Hummrich, Leo Hummrich, Jannis Herr und Jari Huckwitz in den Gärten, um sich bei schönem Wetter an der Wambach zu vergnügen.
Ihr Vergnügen fanden die Jungs dort jedoch nicht. Stattdessen sahen sie viel achtlos weggeworfenen Müll an ihrem Lieblingsspielplatz. Das ärgerte die Gruppe ungemein. Kurzerhand besorgten sie sich Eimer, Greifer und Handschuhe und machten eine Müllsammelaktion zum Kinderspiel. Der Bachlauf, das Ufer und die angrenzenden Wege wurden motiviert von den Kindern gereinigt. Drei Eimer mit Abfall kamen bei diesem vorbildlichen Sammelspiel zusammen.
Damit haben sich die fünf Freunde den Respekt der Gemeinde Elz verdient. Schön, dass unsere Kinder noch ein gesundes Umweltbewusstsein haben und so uns Erwachsenen mit guten Beispiel vorangehen. Die Jungs haben ihren Beitrag zum „Sauberhaften Elz“ bereits geleistet. Folgen auch Sie diesen jungen Vorreitern und machen Sie mit beim „Sauberhaften Frühlingsputz“ am 14. März 2020!

Illegale Reifenablagerung an der Elzer Windkraftanlage 1
Am vergangenen Wochenende, im Zeitraum vom 6. bis zum 9. Februar wurde auf dem Vorplatz der Windkraftanlage 1 eine LKW-Ladung Altreifen abgeladen. Der Ablagerungsplatz liegt zwischen Staffel und Görgeshausen, etwa 100 Meter vor dem Rettungsplatz der A3. Etwa 100 Altreifen wurden hier illegal abgeladen.
Der Gemeindebauhof und das Ordnungsamt waren direkt nach Meldung vor Ort. Leider konnte auch die zugeschaltete Polizei bis jetzt keine Täter ermitteln. Es liegen keine Hinweise vor, aus welcher Werkstatt die Reifen stammen könnten. Auch weitere brauchbare Spuren wurden nicht gefunden. Mögliche Zeugen, die etwas gesehen haben könnten liegen in diesem Fall bis jetzt auch nicht vor. Trotzdem bitten wir alle, die irgendetwas Verdächtiges beobachtet haben und Angaben zum möglichen Verursacher dieses Umweltfrevels machen können, sich beim Ordnungsamt der Gemeinde Elz unter Tel: 06431 9575-30 zu melden.
Die Entsorgungskosten betragen ca. 5 € pro Reifen, hinzu kommen noch die Transportkosten.

Hier hat sich wohl einer diese Entsorgungsgebühren auf Kosten der Gemeinde Elz gespart.
Traurig, aber wahr!

Aufruf des Ordnungsamtes
Rücksichtnahme beim Parken
Aufgrund immer wieder auftretender Beschwerden von Anwohnern durch rücksichtsloses Parken möchten wir seitens des Ordnungsamtes noch einmal auf folgende Randbedingungen hinweisen:
In Wohnstraßen, in denen keine Parkplätze markiert sind, darf grundsätzlich am Straßenrand geparkt werden. Ein Anrecht auf einen Parkplatz vor dem eigenen Haus gibt es jedoch nicht. Grundsätzlich darf auch nicht auf Bürgersteigen geparkt werden. Allerdings toleriert das Ordnungsamt, wenn teilweise auf den Bürgersteigen geparkt wird, sofern für Kinderwagen und Menschen mit Rollator oder Rollstuhl ausreichend Platz bleibt. Eine Restbreite des Gehwegs von 1 m muss dann eingehalten werden, denn es kann ja nicht sein, dass ausgerechnet diejenigen, die einen besonderen Schutz benötigen auf die Straße ausweichen müssen.
In jedem Fall ist die StVO einzuhalten, d.h. vor Einfahrten und in sehr engen Straßen auch gegenüber Einfahrten ist das Parken verboten.
Um möglichst viele Stellplätze auf der Straße für Besucher, etc. freizuhalten, sollen zunächst einmal die Stellplätze auf dem eigenen Grundstück genutzt werden. Dafür sind diese auch in der Baugenehmigung nachzuweisen.
Da es immer wieder vorkommt, dass große Fahrzeuge wie z.B. die Müllabfuhr oder im Fall der Fälle auch große Feuerwehrfahrzeuge und andere Rettungsfahrzeuge nicht mehr durchkommen, müssen wir für eine Verbesserung der Parksituation sorgen.
Im Extremfall müssen Parkbuchten eingezeichnet werden, in denen dann ausschließlich geparkt werden darf. Dies führt aber dann zwangsläufig zu einer deutlich geringeren Zahl von Stellplätzen und ist sicherlich nicht von Vorteil für die Anwohner.
Daher appellieren wir noch einmal an alle Anwohner: Bitte nutzen Sie zunächst einmal die Parkmöglichkeiten auf dem eigenen Grundstück und parken Sie nur dann Ihr Fahrzeug auf der Straße, wenn es keine andere Möglichkeit für Sie gibt.
Es ist auch für das Ordnungsamt in vielen Fällen nicht möglich, in den immer wieder auftretenden Nachbarschaftsstreitigkeiten befriedigende Lösungen zu finden, wenn niemand bereit ist zu kooperieren und Rücksicht zu nehmen.

Freifunk hat sich in Elz gut etabliert

Seit Anfang 2017 gibt es nun freies WLAN über „Freifunk“ in Elz. Nicht nur die Gemeinde bietet Freifunk im Rathaus, auf dem Rathausplatz und im Jugendhaus an, sondern auch in vielen Gaststätten, Arztpraxen, Geschäften, weiteren Einrichtungen und auch Privatleuten ist freies WLAN über Freifunk verfügbar. Folgende Geschäfte, Arztpraxen und öffentliche Einrichtungen bieten freies WLAN über Freifunk an und haben dies auch mit dem beigefügten Logo gekennzeichnet:
Avanti
Brillen Plaz
Bürgerhaus
Friseur Müller
Hörstudio Hessel
Jugendhaus
Kleine Kneipe
Rats Mein Fachwerk
Rathaus und Rathausplatz
Zahnarztpraxis Rösner
Schatzkiste
Schützenhof
Sportpark Elz
Top Hair
Dorfgemeinschaftshaus Malmeneich

Was aber ist Freifunk?
Das Freifunkangebot in Elz konnte in Zusammenarbeit mit den Freifunkern Limburg (www.freifunk-limburg.de) verwirklicht werden. Hierbei handelt es sich um eine ehrenamtliche Gruppierung, die seit Herbst 2015 in der Region aktiv ist und inzwischen den Freifunk in einer Zusammenarbeit mit der Freifunk Mainz e.V. betreibt. Der Schutz der privaten Daten ist gesichert, es werden keine Daten erhoben die Nutzung ist vollkommen anonym. Ein Freifunk-Router wird mit dem vorhandenen Router verbunden, damit besteht auch die Kontrolle in welchem Umfang ein Breitbandanschluss genutzt werden kann.

 



Die Richtigkeit von Knöllchen steht in Elz außer Frage
Kommunen dürfen keine privaten Dienstleister mehr zur Verkehrsüberwachung einsetzen. Das geht aus einer am Montag, dem 20.01.2020 veröffentlichten Grundsatzentscheidung des Oberlandesgerichts (OLG) Frankfurt hervor. Das Recht, Ordnungswidrigkeiten wie Falschparken zu ahnden, ist laut diesem Urteil ausschließlich dem Staat zugewiesen. Dieses staatliche Gewaltmonopol bezieht sich auf den fließenden und den ruhenden Verkehr. Die Städte und Gemeinden haben als Polizeibehörde also die gesetzlich zugewiesene Verpflichtung, den Verkehr zu überwachen und Verstöße zu ahnden. Dies zählt zu hoheitlichen Aufgaben, die nicht durch private Dienstleister durchgeführt werden dürfen.
Diesem jetzt rechtskräftigen Grundsatzurteil ist die Gemeinde Elz im vergangenen Jahr zuvorgekommen und hat eine Ortspolizeibeamtin fest eingestellt. Sie ist eine unbefristete Vollzeitkraft der Gemeindeverwaltung Elz und hat als Mitarbeiterin des Ordnungsamtes die Aufgaben der Polizeiordnungsbehörde und damit die Überwachung des Verkehrs in unserer Gemeinde inne. Elzer Knöllchen haben also Gültigkeit und müssen bezahlt werden!
Auf die Frage, ob es einen Rechtsanspruch auf bereits gezahlte Strafzettel vor dieser Zeit gibt, lautet die klare Antwort: Nein! Auch wenn Strafzettel, das amtliche Schreiben und der Zahlungsbeleg noch da sind, gibt es kein Geld zurück. Denn die Knöllchen wurden über ein Verwarnverfahren abgewickelt. Diese Verfahren sind mit der Bezahlung abgeschlossen. Eine Wiederaufnahme sieht das Gesetz nicht vor.
Außerdem gibt es eine Art "Peanuts“-Regel! Verfahren werden erst bei Gericht zugelassen, wenn der Streitwert mindestens 250 Euro beträgt. Knöllchen liegen hier im unteren zweistelligen Bereich damit weit unter diesem Betrag und sind deshalb nicht des Streitens wert.

Kostenlose Energieimpulsberatung
Kostenlose Energieimpulsberatung
im Rathaus Elz am 6. Februar, 9. April, 7. Mai und 6. Juni.
Die LandesEnergieAgentur Hessen (LEA) informiert über Energieeinsparungen, energieeffizientes Sanieren und Fördermöglichkeiten. Nächster Termin: 6. Februar, von 14 bis 18 Uhr. Veranstaltungsort: Rathaus Elz Rathausstraße 39 65604 Elz.
Die Umwelt und den Geldbeutel zu schonen sind einige Gründe, um eine kostenlose Energieberatung beim HESA-Regionalpartner und Energieberater Jürgen Kotz in Anspruch zu nehmen. Anmeldungen bitte telefonisch bei Frau Blättel unter 06431- 9575-12.
Die Heizung bildet ein zentrales Element des Gebäudebestands. Veraltete Heizungsanlagen sind ineffizient und bieten ein enormes Einsparpotential. Oftmals können überschaubare, geringinvestive und förderfähige Optimierungsmaßnahmen (hydraulischer Abgleich, neue Thermostatventile, Rohrleitungsdämmung, Hocheffizienzpumpe) einen spürbaren Energieeinsparungseffekt bewirken. Sollte der Austausch des Heizkessels nötig sein, empfiehlt es sich, einen Energieeffizienzberater zu Rate zu ziehen. Dieser kann aus der Vielzahl an Möglichkeiten das am besten zum Gebäude passende Anlagenkonzept definieren.
Die Hessische Energiespar-Aktion, www.energiesparaktion.de, ist ein Angebot der LandesEnergieAgentur Hessen GmbH i. G. (LEA).

Wegebenennungen in den großen Gärten

Bereits für den Haushalt 2015 hatte die CDU die Benennung der Wege in den großen Gärten zwischen Reithalle und Bahnhof mit Straßenschildern beantragt. Hintergrund des Antrages war seinerzeit, dass im Falle eines Notfalls es sehr schwierig ist, Rettungs- und Hilfskräften klar darzustellen, wo sie hinkommen müssen, denn das Wegesystem war bisher nicht gekennzeichnet.
Dem Antrag wurde stattgegeben, jedoch wurde die Umsetzung zunächst einmal aus Kostengründen zurückgestellt. Nun wurde die Maßnahme durchgeführt und alle Wege mit Straßenschildern gekennzeichnet.
Anbei eine Skizze mit den Namen der Wege: Die Wege südlich des Erbachs sind alle nach Obst, die Wege nördlich des Erbachs nach Blumen benannt.
Wir hoffen, dass durch die Beschilderung die Orientierung und damit auch die Angabe, wo gegebenenfalls ein Hilfseinsatz erforderlich sein wird, künftig deutlich einfacher und auch genauer möglich ist.

Vermeidung von Plastikmüll
Der Umwelt zuliebe will die Gemeinde Elz zukünftig auf Wegwerfbecher und Plastikgeschirr verzichten. Dieses Vorhaben soll nun erstmals beim Elzer Eiszauber umgesetzt werden. Dafür wurden extra Tassen und dafür ausreichend viele Spülkörbe angeschafft. 800 weiße Becher für antialkoholische und 1600 blaue Becher für alkoholische Heißgetränke stehen zur Verfügung. Zum Getränkepreis kommt dann pro Tasse ein Pfandbetrag von 2,- € hinzu, der bei der Rückgabe wieder erstattet wird. Die Trinkgefäße werden dann durch einen organisierten Spüldienst in einer Industriespülmaschine, die bereits im Rathauskeller installiert wurde, gereinigt.
Sicherlich müssen wir in diesem Jahr mit dieser Aktion erst einmal Erfahrungen sammeln, doch wir sind positiv gestimmt, dass wir mit dieser Maßnahme dem Plastikmüll den Kampf ansagen und ihn auf lange Sicht aus unserem Verbrauch bei Veranstaltungen und Festen verbannen!

Zur Zukunft des St. Josefshauses

Am 22. August war Max Prümm, Geschäftsführer des Caritasverbandes für den Bezirk Limburg, zu Gast in der Sitzung des Seniorenbeirates der Gemeinde Elz. Er war der Einladung des Beirates gefolgt, um über die zukünftige Entwicklung unseres St. Josefshauses in Elz zu berichten.

Max Prümm hob die Bedeutung des 1989 eröffneten Hauses für die Gemeinde Elz hervor, die größte Senioreneinrichtung des Caritasverbandes. Mittlerweile ist das Gebäude in die Jahre gekommen, daher möchte der Verband es umfassend kernsanieren, um auch zukünftig die hohen Standards zu erfüllen und eine qualitativ hochwertige Pflege zu gewährleisten. Das Investitionsvolumen der Baumaßnahme umfasst etwa 6,2 Mio. EUR. Baubeginn soll Ende 2020 sein.

 



Ergebnisse der Verkehrsschau in Elz
Ende Oktober fand in Elz eine Verkehrsschau statt. Hierzu trafen sich Vertreter von Hessen Mobil, der Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Limburg-Weilburg, der Polizeidirektion Limburg, der Kreisverkehrswacht, dem ADAC Hessen-Thüringen, der Fahrschulen mit dem Ordnungsamt und der Verkehrsbehörde der Gemeinde Elz, um einen ganzen Tag lang den Straßenverkehr und seine Beschilderung in Elz sowohl von klassifizierten Straßen entlang der Bundes-, Landes- und Kreisstraßen sowie weiterer Straßen mit besonderem Augenmerk zu begutachten.
Das Gremium entschied bei diesem Durchgang welche Verkehrsbeschilderung erneuert, ausgetauscht und ersetzt, versetzt oder gar entfernt werden muss. Auch das Freischneiden von Grün oder das Säubern von Verschmutzungen wurde festgelegt. Neue oder erweiterte Straßenmarkierungen von Sperrflächen wurden beschlossen, auch wurden unterschiedliche Geschwindigkeitszonen überdacht und angepasst.
Was genau sich wo ändert, wird der aufmerksame Verkehrsteilnehmer an der neuen Beschilderung und den Markierungen erkennen. Die festgelegten Maßnahmen werden je nach Zuständigkeit nach und nach umgesetzt.
Eine wichtige Veränderung wird zum Beispiel im Dorfmittelpunkt zu erwarten sein: Hier fallen zur Verkehrssicherung die beiden Parkflächen in der Weberstraße vor der Naspa weg und werden durch zwei Poller ersetzt.
Auch das Thema sicheres Radfahren in Elz stand auf der Agenda der Verkehrsschau!
Hier wurde das Befahren der Gehwege entlang der B8 und die Möglichkeit eines Radfahrschutzstreifens kritisch beleuchtet. Den Schutzstreifen mussten die Verkehrsvertreter mangels ausreichendem Platz aufgrund der Straßenbreite verwerfen. Das Befahren der Gehwege birgt durch viele Einmündungen von Seitenstraßen, Hofeinfahrten und vielen Engpässen zahlreiche Gefahren. Die Experten lassen den Gehweg entlang der B8 somit nicht als Radweg zu. Es wird empfohlen die Seitenstraßen zu benutzen oder tatsächlich die Hauptstraße zu befahren. Die Beobachtungen haben gezeigt, dass die Autos hier langsam hinter einem Radfahrer fahren und diesen überholen, wenn es der Gegenverkehr zulässt.

Das Fazit lautet: Weiterhin Augen auf im Straßenverkehr!

Syna weiht neue Gasübernahmestation in Elz ein
Die Tage werden immer kürzer und damit sinken die warmen Zeiten am Tag. Pünktlich zum Start in die kalte Jahreszeit hat die Süwag-Netztochter Syna GmbH ein für die Gasversorgung der Region wichtiges Bauprojekt abgeschlossen. Mit der neuen, intelligenten Anlage in Elz optimiert der Netzbetreiber die Gasversorgung in der Region und erhöht gleichzeitig die Versorgungskapazität. Darüber hinaus stellt die Errichtung der Übernahmestation einen entscheidenden Schritt für die Marktraumumstellung von L- auf HGas dar.
Am 22.10.2019 weihte Süwag Vorstandsmitglied Dr. Markus Coenen zusammen mit dem technischen Geschäftsführer der Syna, Jürgen Köchling und Bürgermeister Horst Kaiser die neue Gasübernahmestation feierlich ein. „Die neue Gasübernahmestation ermöglicht dank der intelligenten Steuerung einen effizienten Energieverbrauch und eine gleichmäßige und zuverlässige Versorgung, im Sommer wie im Winter“, betonte Coenen. „Ich freue mich, dass die Syna mit dieser Maßnahme die Erdgasversorgung in Elz nachhaltig verbessert“, erklärte Bürgermeister Kaiser. Der neu errichtete Netzkoppelpunkt Elz ist auf eine Kapazität von 8.000 nm³/h ausgelegt und kann somit rund 3.000 nm³/h mehr Gas in das Gasnetz Elz-Hadamar einspeisen als die alte Anlage. Dies entspricht einer Wachstumsreserve von etwa 34 Megawatt Anschlussleistung. Die Planung des Netzkoppelpunktes begann bereits Ende 2016 in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro RATEC aus Saarbrücken. Nach der Baugenehmigung im Oktober 2018 übernahm die August Fichter GmbH & Co. KG aus Raunheim die Baumaßnahme. Die Inbetriebnahme der Anlage erfolgte bereits im September 2019. Insgesamt hat die Syna mit der Baumaßnahme etwa 2 Millionen Euro in die zuverlässige Versorgung mit Erdgas in die Region investiert.

Bildunterschrift Gruppenfoto:
von links: Bürgermeister Horst Kaiser, Syna-Ingenieur Matthias Kramer, Syna-Standortleiter Jouke Landman, Syna-Leiter Asset Management, Wolfgang Geis, Süwag-Vorstand Dr. Markus Coenen.

"Kommission Neue Mitte" gegründet
Die Gemeindevertretung hat in ihrer jüngsten Sitzung im Bürgerhaus einstimmig die Einrichtung einer "Kommission Neue Mitte" zur Neugestaltung des Ortskerns auf den Weg gebracht.
Nach einer Vorlage des Gemeindevorstandes besteht die neue Kommission aus zehn Mitgliedern und dem Bürgermeister kraft seines Amtes. Nach dem politischen Stärkeverhältnis in der Gemeindevertretung benennt die CDU-Fraktion sechs Personen, die SPD-Fraktion vier Personen, darunter auch sachkundige Einwohner. Die Gemeinde hat sich ganz bewusst für die Einrichtung einer Kommission entschieden, weil Ausschüsse nur von Mitgliedern der Gemeindevertretung besetzt werden könnten. Der Kommission können aber auch sachkundige Bürger angehören. Die Sitzungen der Kommission sollen öffentlich sein. Die Kommission soll auch anderen Gästen den Zugang zur Mitgestaltung ermöglichen. Eine öffentliche Diskussion ist wichtig, sofern keine sensiblen Punkte besprochen werden.
Nach dem Ankauf der Gebäude an der Ecke Weberstraße/Rathausstraße rund um das ehemalige Hotel Schäfer hat die Gemeinde im Jahr 2015 den Grundstein für die Gestaltung der "Neuen Mitte" gelegt. Hinzu kam der Ankauf der Immobilie Schollmayer in der Rathausstraße. Mit diesem Gesamtareal besteht die historische Chance, Elz für Jahrzehnte voranzubringen.
Schon 2016 ist in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Darmstadt nach Lösungen für die Ortskerngestaltung gesucht worden. Studentinnen und Studenten haben dabei wirklich interessante Vorschläge entwickelt. Die Ergebnisse dieser Arbeit wurden durch die CDU-Fraktion bereits in einer "Zukunftswerkstatt" allen Interessierten präsentiert. Kernvorschläge mit Hotel, Gastronomie, Gewerbe, Durchgang von der Weberstraße zum Bürgerhaus, mehr Grün und ausreichenden Parkplätzen wurden erarbeitet.
Jetzt geht es bei der Arbeit der Kommission darum, die vielen Ideen und Gestaltungsmöglichkeiten zu einem großen Ganzen zusammenzufügen, um diese Jahrhundertmöglichkeit für Elz richtig zu nutzen. Also packen wir es an!

Albert Weil fühlt sich nach wie vor Elz verbunden

Die Firma Albert Weil AG, vertreten durch ihren Vorstandsvorsitzenden Klaus Rohletter, fühlt sich nach wie vor der Gemeinde Elz verbunden.
Über viele Jahre war der Bauhof der Firma Albert Weil in der Diersteiner Straße in Elz beheimatet, bis die Expansion, aber auch die Anfahrt mit den großen Baumaschinen einen Umzug ins Gewerbegebiet an der B49 in Offheim erforderlich machte.
Auch in diesem Jahr hat das Unternehmen der Gemeinde wieder eine Spende von 500,- € für Ausstattungsgegenstände in der Kinder- und Jugendbetreuung zukommen lassen. Die Gemeinde bedankt sich ganz herzlich für die Spende und die nach wie vor gezeigte Verbundenheit zu Elz.

Das Foto zeigt links Bgm Horst Kaiser und Klaus Rohletter im Außengelände der Kita Lollipop

Der Wertstoffhof – eine tolle Einrichtung unserer Gemeinde
Als Wertstoffhof bezeichnet man eine zentrale Sammelstelle zur getrennten Erfassung von verwertbaren Abfällen, welche aus privaten Haushalten herrühren.
Das Konzept der Wertstoff- oder auch Recyclinghöfe gehört zu den sogenannten Bringsystemen. Auch in Elz handelt es sich um ein solches Bringsystem. Im Klartext bedeutet dies, dass der Bürger seinen Wertstoff „bringen“ muss. Diese Sammelstelle hat in Elz von März bis November jeden 1. Samstag im Monat von 9.00 bis 12.00 Uhr im Gewerbegebiet unterhalb der Feuerwache geöffnet.
„Wertstoffe sind Stoffe, die nach ihrem Gebrauch wieder genutzt, zu anderen Produkten umgewandelt oder in Rohstoffe aufgespaltet werden können. Man kann sie wiederverwerten, wodurch sie in den Wirtschaftskreislauf zurückkehren.“ Wertstoffe sind also, wie der Name schon sagt, von besonderem Wert!
Die Gemeinde Elz sieht die Vorhaltung des Wertstoffhofes als sinnvolle Einrichtung zur Steigerung des Umweltbewusstseins. Auch hilft der Wertstoffhof, zumindest in gewissem Maße illegale Ablagerungen von solchen Wertstoffen zu unterbinden bzw. einzudämmen.
Heutzutage besteht der Elzer Wertstoffhof aus Containern, die zur getrennten Sammlung aufgestellt sind. Fachpersonal vor Ort berät und unterweist die Bürger, die sich dieser Einrichtung bedienen. Der Elzer Wertstoffhof nimmt vorrangig Schrott und Edelmetalle, recyclingfähigen Bauschutt, Reifen (sowohl mit als auch ohne Felgen), Autobatterien, Grasabfälle bzw. Grünschnitt, A4-Holz an.
Doch gerade was den Bauschutt anbelangt, werden die Auflagen der Entsorgung und Trennung immer schwieriger und vor allem kostspieliger. Der Bauschutt muss frei von jeglichen Fremdstoffen sein. Zu diesen Fremdstoffen zählen Armierungsstahl, aber auch Kacheln, Fliesen und Badkeramik. Auch Yton, Bimsstein, Glasbausteine, Rigips- oder Heraklitplatten dürfen nicht im Bauschutt enthalten sein. Das Material muss sortenrein und recyclingfähig sein, ohne jegliche Fremdstoffe. Andere Materialien können zukünftig von den Bauhofmitarbeitern nicht mehr angenommen werden, weil wir unseren Bauschutt als Einbaumaterial für Straßenuntergründe und die Auffüllung von alten Steinbrüchen zur anschließenden Renaturierung wiederverwenden. Auf dem Elzer Wertstoffhof kostet die Entsorgung von 1 m³ (Höchstanlieferungsmenge) reinem Bauschutt 40 € und je 10-Liter-Eimer 0,60 €.
Alles andere Material muss direkt zum Abfallwirtschaftsbetrieb nach Beselich gebracht werden. Hier kostet eine Tonne reiner Bauschutt 25,00 € zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Zwei Tonnen beträgt die maximale Anlieferungsmenge. Die Kantenlänge des Bauschutts darf hierbei 40 cm nicht überschreiten. Wird die Mengenbegrenzung von zwei Tonnen überschritten, wird ein Gutachten über die Belastung des Bauschutts erforderlich. Yton, Bims, Rigisps, Glasbausteine und Heraklitplatten werden beim AWB als Baustellenabfall für die Gebühr von 237,- € zzgl. MwSt. je Tonne angenommen.

Bei Rot bleib steh’n, bei Grün darfst du geh’n!
Alle kennen das aus dem Straßenverkehr: Das Ampelmännchen zeigt an, ob man die Straße überqueren darf oder nicht. „Doch was hat es mit einer Ampelanlage bei einer Behörde auf sich“, fragt sich da die interessierte Bürgerin, der aufmerksame Bürger.
Solch eine Lichtzeichenanlage wurde nämlich kürzlich beim Einwohnermeldeamt der Gemeindeverwaltung Elz installiert. Über den Türen befinden sich jetzt kleine Ampeln, die anzeigen, wenn der Platz bei einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter frei ist. Das signalisiert das grüne Männchen und der Eintritt in das Büro ist der Bürgerin oder dem Bürger gewährt. Rot sagt aus: Die Sachbearbeiterin, der Sachbearbeiter an diesem Platz ist derzeit belegt und der Zutritt ist nicht erlaubt.
Das Anbringen einer Ampelanlage wurde notwendig, da man die Büros als Kundin/Kunde nicht mehr einsehen kann und die sensible Datenarbeit der Rathausmitarbeiter ständig durch ein ungebetenes Eintreten gestört wurde. Auch die jeweiligen Antragsteller können so nun ohne Unterbrechung ihre Anliegen bearbeiten lassen. Für die Bürgerin, den Bürger vor der Tür heißt es bei Rot also warten. Schaltet die Ampel auf Grün, darf man eintreten und Platz nehmen!

Ein lachendes Gesicht verschenkt
In der vergangenen Woche hat die Gemeinde Elz ein Geschenk erhalten. Bruno Reuscher von der Verkehrswacht Hessen hat Bürgermeister Horst Kaiser und Ordnungsamtsleiter Markus Schmidt eine Geschwindigkeits-Anzeigetafel übergeben. Im Rahmen der Aktion „Ein Smiley für die Verkehrssicherheit“ haben seit 2017 jedes Jahr 48 hessische Kommunen ein solches Dialog-Display erhalten. In diesem Jahr konnte sich die Gemeinde Elz nun über ein Messgerät für die Geschwindigkeit der Autofahrer freuen.
Das Dialog-Display misst die Geschwindigkeit eines sich nähernden Autos und zeigt anhand eines leuchtenden Smileys an, ob diese auch angemessen ist. Ist der Wagen zu schnell, bekommt man ein grimmiges Gesicht gezeigt. Ist die Geschwindigkeit zulässig, leuchtet ein lachender Smiley auf.
Mit diesen Anzeigetafeln soll dem Autofahrer bewusstgemacht werden, mit welchem Tempo er besonders in Wohngebieten und 30-Kilomete-Zonen unterwegs ist. Gerade bei Kitas, Schulen, Altenheimen und sonstigen Einrichtungen macht es Sinn, den Fuß vom Gaspedal zu nehmen und die Geschwindigkeit sogar deutlich zu reduzieren. Die Auswertungen der Dialog-Displays machen deutlich, dass sie wirkungsvoll funktionieren. Der lachende Smiley führt beim Verkehrsteilnehmer oft zu einer als Herausforderung verstandenen Reaktion, die einen emotionalen Anreiz bieten kann, die Geschwindigkeit zu senken.
Im Zuge der Schulwegsicherung und im Hinblick auf die Kampagne „Zu Fuß zur Schule gehen“ wurde die Messtafel gleich in der Nähe der Oranienschule installiert. Hier sind die sogenannten Elterntaxis auch gerne mal auf dem letzten Drücker zu schnell unterwegs und gefährden damit andere Kinder, die nicht zur Schule gefahren werden. Hier erhoffen wir uns durch die Geschwindigkeitsanzeige ein deutliches Umdenken der Verkehrsteilnehmer und mehr Sicherheit.
Deshalb ergeht hiermit der Appell an alle Autofahrer, insbesondere an die Eltern unserer Schulkinder: Wenn Sie fahren, tun Sie dies angemessen und verdienen sich ein Lächeln unserer Geschwindigkeitsanzeige. Besser noch: Lassen Sie Ihr Kind zu Fuß zur Schule gehen, zumindest aber das letzte Stück des Weges. Das entspannt die Verkehrslage rund um Schulen zu Beginn und Ende der Schulzeit ungemein und sorgt gleichzeitig für mehr Verkehrssicherheit.

Wie weiter mit den Straßenbeiträgen in Elz?

Bei der Bürgerversammlung in Elz ging es gestern nur um ein Thema. Wie soll die Gemeinde in Zukunft die grundhafte Sanierung von Straßen finanzieren?
Drei Möglichkeiten für die zukünftige Finanzierung der Straßen gibt es – wie bisher die einmaligen Straßenbeiträge der Anlieger, die wiederkehrenden Straßenbeiträge oder über die Grundsteuer. Ottmar Barke, unabhängiger Sachverständiger sowie langjähriger oberster Richter am Verwaltungsgerichtshof in Hessen empfahl am Ende seines Vortrages, dass die Gemeinde bei den einmaligen Straßenbeiträgen direkt von den Anliegern bleiben soll. Nach seinem Vortrag gab es bei einigen Anwesenden ein Umdenken, manche beharrten auf ihrer Meinung. Wie es weiter geht, müssen am Ende die Gemeindevertreter entscheiden.
Dafür, dass das Thema Straßenbeiträge auf den Elzer Straßen heiß diskutiert wird, waren mit rund 130 Zuhörern weniger Bürger anwesend, als wie Bürgermeister Horst Kaiser gerechnet hatte. Diese erhielten einen zweieinhalbstündigen Einblick in die hessische Gesetzgebung zu Straßenbeiträgen und Steuern. Teilweise war der Vortrag etwas langatmig und mit Wiederholungen gespickt, aber so stellte Barke sehr ausführlich dar, was verschiedene Abrechnungsmodelle bedeuten. Die Hessische Gemeindeordnung gibt vor, dass sich eine Kommune über Steuern und Beitrage finanzieren muss. 2018 nahm die Hessische Landesregierung den Zwang zur Erhebung aus diesem Passus raus. Dennoch ist die Gemeinde weiterhin dazu verpflichtet, einen ausgeglichenen Haushalt vorzuweisen. Sie darf nur Kredite aufnehmen, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Die Gemeinde selbst hat wenig Gestaltungsmöglichkeiten. Über die Hebesätze kann die Grundsteuer beeinflusst werden. Die Gemeinde erhält zudem anteilig Umsatz- und Einkommenssteuer, aber diese kann sie nicht beeinflussen.

 



Hessenkasse bringt Motivation für ausgezeichnete Arbeit

Das Land fördert in Elz die Anschaffung eines Katastrophenschutz-Löschgruppenfahrzeuges LF 10 KatS sowie eines Rüstfahrzeuges aus dem Investitionsprogramm der Hessenkasse. Für den Gemeindebrandinspektor ist dies eine Investition in die Zukunft sowie eine Motivation für die Einsatzkräfte.
Die 55 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Elz mussten in diesem Jahr bereits zu 90 Einsätzen ausrücken und konnten elf Menschen das Leben retten. Neben dem klassischen Einsatzspektrum in der Gemeinde erfüllt die Feuerwehr auch einige Sonderaufgaben. Sie ist Autobahnfeuerwehr im Bereich der A3, Tunnelfeuerwehr für die Tunnelbauwerke auf der ICE-Strecke sowie Sonderfahrzeug-Standort, der auf Anforderung regelmäßig zahlreiche Nachbargemeinden mit Spezialtechnik unterstützt. Die Feuerwehr Elz ist gut ausgerüstet, doch das 30 Jahre alte LF KatS 10 sowie das 28 Jahre alte Rüstfahrzeug sind so langsam in die Jahre gekommen.
Durch das Investitionsprogramm Hessenkasse erhält die Gemeinde Elz finanzielle Unterstützung bei der Anschaffung. Staatssekretär Patrick Burghardt übergab den Förderbescheid über 277.253 Euro an die Gemeinde. Von der WI-Bank kommt eine Cofinanzierung von 66.084 Euro, so dass die Gemeinde eine Investition von 343.000 Euro erhält.

Bildunterschrift von links nach rechts:
Holger Steinebach, Mitarbeiter im Amt für Finanzen, Gemeindebrandinspektor Hilmar von Schenck, Vorsitzender der SPD-Fraktion Thomas Lang, Bürgermeister Horst Kaiser, Staatssekretär Burghardt, 1. Beigeordnete Ingrid Friedrich

 



Neue Standesbeamtin



Seit dem 1. August hat die Gemeinde Elz eine weitere Standesbeamtin. Nach der erfolgreichen Weiterbildung unterstützt Marijana Wingenbach ab sofort das Team der Standesbeamten und Standesbeamtinnen um Markus Schmidt. Gleich am ersten Tag nach ihrem Urlaub bekam die junge Frau vom Einwohnermeldeamt die Bestellungsurkunde von Bürgermeister Horst Kaiser überreicht und darf damit nun Trauungen übernehmen. Wir wünschen der neuen Standesbeamtin in ihrem neuen Tätigkeitsgebiet viel Erfolg – Auf dass sie viele glückliche Paare traue!

Neuer Werkstattwagen für Bauhof
Nach zwölf Jahre intensiver Nutzung war es nun soweit: Das Verfügungsfahrzeug des Bauhofleiters, welches gleichzeitig als Werkstattwagen ausgebaut ist, musste ersetzt werden. Ausgewählt wurde nach intensiver Prüfung als Antriebsquelle ein Dieselmotor der neuesten Generation und Abgastechnik Euro 6dtemp. Nach Auswertung der Angebote kam nur noch ein Peugeot Partner von Auto-Kaiser infrage. Das Fahrzeug wurde nun an den Bauhof übergeben und wird nun noch als Werkstattwagen ausgestattet.
Damit ist der Bauhofleiter in der Lage kurzfristig zu reagieren, wenn es erforderlich ist, zumal das Fahrzeug auch für den Einsatz abseits befestigter Wege konzipiert ist.
Bürgermeister Horst Kaiser wünscht Bauhofleiter Ralf Schäfer und seinen Männern allzeit gute und sichere Fahrt.

Bildunterschrift von links: Verkaufsberater Michael Friedrich, Walter Kaiser, Bauhofleiter Ralf Schäfer und Bürgermeister Horst Kaiser

Holzvermarktung aus einer Hand
Limburg-Weilburg Kommunen gründen in Weilmünster eine Gesellschaft zur Vermarktung
Limburg, Bad Camberg, Weilburg, Hünfelden, Villmar, Runkel, Beselich, Elz, Elbtal, Waldbrunn, Weilmünster und Leun vermarkten ihr Holz künftig gemeinsam. Nötig machte das das Bundeskartellamt.
Zwölf Kommunen aus den Forstamtsbezirken Weilburg und Weilmünster haben gestern im Weilmünsterer Bürgerhaus die Holzmarkt Taunus Westerwald GmbH gegründet. Sie besitzen zusammen 14 500 Hektar kommunale Forstflächen und wollen als Verbund künftig 70 000 Festmeter Holz pro Jahr vermarkten. Bis ein hauptamtlicher Geschäftsführer gefunden ist, übernimmt vorübergehend der Weilmünsterer Verwaltungschef Mario Koschel die Geschäfte.
Da Hessen Forst nur noch bis Ende September die Holzvermarktung vieler Kommunen zentral regelt, mussten sich die heimischen Kommunen etwas einfallen lassen. Insbesondere für Elz, mit ca. 437 ha Waldfläche einer der drei kleinsten Waldbesitzer ergibt eine gemeinsame Holzvermarktung Sinn, um Kosten einzusparen und durch eine zum Verkauf stehende höhere Holzmenge zusammen bessere Preise erzielen zu können.
Bis die Bürgermeister und ihre Stellvertreter aus Limburg, Bad Camberg, Weilburg, Hünfelden, Villmar, Runkel, Beselich, Elz, Elbtal, Waldbrunn, Weilmünster und Leun die Verträge unterzeichnen konnten, dauerte es aber über eine Stunde. Notar Dr. Ralf Bletz musste die Formalien einhalten und die Vertragsvereinbarung komplett vorlesen. Obwohl ihm die Bürgermeister der Region persönlich bekannt sind, hatte der Weilburger Jurist auch die Personalien zu prüfen.
Das Bundeskartellamt erwartet von der hessischen Landesregierung, den Holzmarkt in Hessen durch mehr Angebotsvielfalt zu stärken. Folglich trafen sich die zu den Forstamtsbezirken Weilburg und Weilmünster zählenden Kommunen im vergangenen August das erste Mal, um über Alternativen zu diskutieren. Denn Hessen Forst wird sich nach und nach aus der Holzvermarktung in Kommunal- und Privatwäldern mit über 100 Hektar Größe zurückziehen. Vom Land Hessen gab es einen Zuschuss in Höhe von 4.140 Euro zur Erstellung des Geschäftplanes der Holzmarkt GmbH.
Die maximale Förderung bei 14.500 ha sind 250.000 EUR abzgl. Gründungs- und Geschäftsplankosten.
Warum nicht alle Kommunen des Kreises mitmachten? Einige schlossen sich anderen Verbünden an oder entschieden sich für die Holzvermarktung auf eigene Faust. Die beteiligten Bürgermeister finden die entstandene Größe aber genau richtig. Das Gebiet sei nicht zu groß, so dass sich Interessenten die Stämme in den unterschiedlichen Kommunen anschauen könnten, andererseits sei der Geschäftsbereich des Verbundes aber so groß, dass er bessere Preise erzielen und für alle Beteiligten wirtschaftlich arbeiten könne.
Bürgermeister Horst Kaiser ist sich sicher, dass der eingeschlagene Weg für Elz genau richtig ist. Mit der Beförsterung durch Hessen-Forst in Person von Förster Ralf Heukelbach besteht eine hervorragende und vertrauensvolle Zusammenarbeit, den Verkauf zusammen mit den kommunalen Partnern zu organisieren bietet Synergieeffekte, die es zu nutzen gilt. Einer allein auf dem Markt hat nie die Schlagkraft und das Potential einer gut funktionierenden Gemeinschaft. Gerade den großen Holzaufkäufern kann man nur mit einem entsprechenden Angebot überhaupt gerecht werden. Insgesamt werden solche interkommunalen Zusammenarbeiten immer wichtiger.

Bericht und Bild aus der NNP vom 29.06.2019

Neuer Pritschenwagen für den Bauhof

Der Bauhof hat einen neuen Pritschenwagen erhalten. Das neue Fahrzeug vom Typ Renault Master ist ein Euro 6 Dieselfahrzeug mit Add Blue und verfügt über eine Kippvorrichtung. Diese soll den Männern vom Bauhof das Abladen der unterschiedlichen Ladungen in vielen Fällen deutlich erleichtern. Auch bei diesem Fahrzeug wurde wieder auf die Lackierung in „Kommunalorange“ wert gelegt.
Der zuständige Mitarbeiter für die technische Wartung und Betreuung der Bauhof-Fahrzeuge und Maschinen, Volker Schäfer, sorgt noch für einige Beklebungen mit Leuchtfolie. Dann geht das Fahrzeug in den Einsatz.

Allzeit gute Fahrt!

Bildunterschrift: Bürgermeister Horst Kaiser und Bauhofmitarbeiter Volker Schäfer

Ausbau von Wirtschaftswegen

Das Teilstück des Wirtschaftsweges von Malmeneich nach Hundsangen, welches bisher noch nicht asphaltiert war, wurde inzwischen ausgebaut, ebenso der Anschluss zum Fußweg entlang der Obererbacher Straße. Für diese Maßnahme wurden Kosten von ca. 30.000 € veranschlagt. Der Weg wurde so ausgebaut, dass er auch von landwirtschaftlichen Fahrzeugen mit hoher Tonnage passiert werden dann.

Zurzeit ist die Firma Kohlhaas noch mit Restarbeiten am Fleckenbergweg beschäftigt. Anschließend wird der Wirtschaftsweg in Verlängerung der Straße „Auf der Offheimer Höhe“ incl. einer Verbindung zum „Forstwiesring“ von der Firma Kohlhaas noch mit einer wassergebundenen Decke hergerichtet. Aufgrund der dort vorliegenden Gegebenheiten muss auch noch eine Drainage verlegt werden.

40 000 Euro Zuschuss für die Kulturinsel Elz
Bericht aus der NNP vom 17.06.2019

Die Elzer sind ein rühriges Völkchen. Davon konnten sich die Anwesenden bei der Übergabe eines wichtigen Förderbescheids überzeugen. Die Einwohner sind in mehr als 60 Vereinen organisiert, davon allein in zehn Chören, wie Josef Schmitt, der Vorsitzende des Geschichts- und Museumsvereins, stolz berichtete.
Er hatte die Idee, einen kleinen Platz mit einer Skulptur des Cuno von Elz zu schaffen, der als Treff- und Ausgangspunkt für Kultur- und Freizeitaktivitäten genutzt werden kann.
Das Projekt "Kulturinsel Elz", das mit 40 137 Euro aus dem europäischen Förderprogramm LEADER unterstützt wird, knüpft an bereits existierende kulturelle oder hinweisgebende Angebote in Elz an. Die Kulturinsel soll Ausgangspunkt für Führungen, beispielsweise von Schülergruppen und Interessierten aus der Region sowie Touristen sein. Die Platzanlage dient dabei der Bündelung von Informationen und Hinweisen zu Rad- und Wanderwegen sowie kulturellen Einrichtungen und Sehenswürdigkeiten in Elz und der Region. Infotafeln geben Hinweise zur Geschichte und den historischen Bezügen, insbesondere zwischen Elz, Hadamar und Limburg. Die Gesamtinvestition beträgt rund 71 000 Euro.
Bürgermeister Horst Kaiser (CDU) freute sich über den vom
1. Hauptamtlichen Kreisbeigeordneten Jörg Sauer (SPD) überreichten Zuwendungsbescheid. "Das ist das erste Mal, dass Elz EU-Fördermittel aus dem LEADER-Programm erhält", stellten beide fest. "Europa ist in Elz angekommen!"
Die Freude über die zugesagten Fördermittel beflügelte die Gedanken, und so entstanden bereits die nächsten Projektideen. "Die Förderperiode läuft bis Ende 2020 und Fördergelder sind noch vorhanden", erläuterte Helmut Jung, Vorsitzender des Vereins Regionalentwicklung Limburg-Weilburg.
Das Projekt steht in engem Bezug zur Entwicklungsstrategie der LEADER-Region Limburg-Weilburg. Der Treffpunkt für Kultur, Geschichte und Brauchtum trägt unter anderem den Entwicklungszielen "Erhaltung und Stärkung der Kernbereiche in allen Stadt- und Ortsteilen", "Stärkung der Identifikation und Förderung von lokalem Kulturgut" in der Region sowie der Förderung des Tourismus in den Seitentälern der Lahn Rechnung.og

Bürgermeister Horst Kaiser und Vize-Landrat Jörg Sauer (vorne von links) bei der Übergabe des Förderbescheids. Hinter ihnen Geschichtsvereinsvorsitzender Josef Schmitt. Foto: privat

Baumscheiben in der Limburger Straße neu bepflanzt
Als Baumscheibe bezeichnet man im Gartenbau den Boden um das untere Ende eines Baumstammes. Ist die Baumscheibe durch eine befahrbare Baumscheibenabdeckung bedeckt, wird dies als Wurzelbrücke bezeichnet. Da Wurzeln vom Baumstamm ausgehend in alle Richtungen wachsen, ist das Profil rund um den Baumstamm bei uns in Elz meist rechteckig durch Betonsteine eingefasst. Der Bodenbereich kennzeichnet sich durch besonders hoch im Erdreich liegende Wurzeln. Hier wird nicht gehackt oder umgegraben, um die Wurzeln ungestört zu lassen. Trotzdem darf der Boden rund um den Baum nicht verdichtet sein, damit ausreichend Feuchtigkeit und Nährstoffe in diesem Bereich in das Erdreich eindringen können. Die Grundpflege der Baumscheibe gehört zu den gärtnerischen Maßnahmen unseres Bauhofs. Die direkten Anlieger einer solchen Baumscheibe übernehmen meist die Pflege der Bepflanzung durch Säuberung und Wässerung. Für ein schönes und ansehnliches Orts- und Straßenbild wurden nun einheitlich Bodendeckerrosen in den Farben Weiß, Rot und Rosa gepflanzt. Ist der Bereich dann einmal flächendeckend zugewachsen, schützt das den Baum und hält die Bodenfeuchtigkeit. Zusätzlich sieht es dann auch noch schön aus. Wichtig ist natürlich, dass alle Bürgerinnen und Bürger darauf achten, dass die Baumscheiben nicht als Müllablagerungsplätze oder Hundetoiletten missbraucht werden. Sonst wären alle Bemühungen vergebens.

Erhalt des Bildstocks
Am neuen Standort des Bildstocks in der Friedrich-Ebert-Straße wurde inzwischen vom Gemeindebauhof auf dem gegenüberliegenden Friedhof ein Fundament mit umgebender Pflasterfläche geschaffen. Die Friedrich-Dessauer-Schule plant nun zeitnah mit der eigentlichen Baumaßnahme, dem Aufbau des Bildstocks zu beginnen.
Allerdings hat sich inzwischen noch eine interessante Gestaltungsmöglichkeit für den Bildstock ergeben: Der frühere Landesrestaurator Josef Weimer möchte eine Sandstein-Relief-Platte mit den 14 Nothelfern zur Verfügung stellen, die in eine Nische des Bildstocks eingesetzt werden könnte. Das hätte gegenüber der bisherigen kleinen Skulpturnische, in der meist nur ein künstlicher Blumenschmuck stand den Vorteil, dass der Bildstock keiner ständigen Pflege bedarf und sich dennoch sehr repräsentativ darstellen würde, wie eine Skizze zeigt.
Dadurch kann eine erhebliche optische Verbesserung des Bildstocks erzielt werden. Die Sandstein-Relief-Platte wertet den Bildstock deutlich auf und er erhält dadurch eine neue Wahrnehmung.

Fahrradabstellplätze
Der Gemeindevorstand sollte gemäß CDU-Antrag vom 04.02.2019 prüfen, ob für die Bike+Ride-Offensive des Bundesumweltministeriums kostengünstig Fahrradstellplätze an den beiden Elzer Bahnhöfen errichtet werden können.
Wir haben nun die Vorgaben geprüft, die der Förderung einer solchen Maßnahme zu Grunde liegen. Gleichzeitig haben wir auch den Bedarf ermittelt, inwieweit wir den Förderrichtlinien gerecht werden können.
Über einen Zeitraum von zwei Monaten haben wir die Situation beobachtet und mussten leider feststellen, dass die Benutzer der Züge nicht mit dem Fahrrad kommen. Außerdem existiert am Bahnhof an der Offheimer Straße bereits ein überdachter Fahrradständer mit vier Halterungen, der kaum Nutzung findet.
Die Verwaltung sieht daher keinen Bedarf an großangelegten Fahrradabstellplätzen, welche dann mindestens 10 Stellplätze vorweisen müssen. Hinzu kommt, dass eine Mindestausgabe von 25.000,-€ erforderlich ist, um die Mindestfördersumme von 10.000,-€ zu erhalten. Diese Kriterien können wir leider nicht erfüllen und fallen somit nicht in die Größenordnung einer solchen Förderung.
Am Südbahnhof haben wir laut Vorgabe auch keine eigene Fläche, die wir nutzen könnten, um Fahrradständer zu montieren. Auf der anderen Seite besteht dort aber auch bereits jetzt eine ausreichende Möglichkeit, Fahrräder an dem Absturzgitter anzuketten.

Jedoch sollen am Bürgerhaus Fahrradabstellplätze in Eigeninitiative geschaffen werden. Hier sollen Bügel aufgestellt werden, an denen die Fahrräder angekettet werden können. Die neuen Stellplätze müssen den SGSV oder den ADFC Anforderung entsprechen, ein Halten und Sichern des Fahrrads nur am Vorderrad ist nicht mehr ausreichend. Der Stellplatz muss mit einem Bügel ausgestattet sein, an dem der Radfahrer mit einem Schloss den Rahmen des Fahrrads festmachen kann. Die Bügel können nach Bedarf kostengünstig im Set angeschafft werden und von unserem Bauhof an geeigneten Stellen einbetoniert und gesichert werden.
Wir sind insgesamt bemüht mehr für Radfahrer zu tun, insbesondere was Abstellmöglichkeiten an öffentlichen Einrichtungen anbelangt.

Neue Baugebiete werden für die Schaffung von Wohnraum geprüft
Die Gemeinde Elz würde gerne weiteres Bauland erschließen. Dazu müssen sich aber auf den infrage kommenden Flächen genügend verkaufsbereite Eigentümer finden. Drei Flächen kommen in Betracht
Das Angebot an bebaubaren Grundstücken ist knapper geworden, doch die Nachfrage nach Baugrundstücken, gerade durch junge Familien ist groß! Deshalb will die Gemeinde Elz die Grundstückseigentümer von drei potenziellen Flächen "Am Schönstein", "Am Schwimmbad" und am Offheimer Bach" hinsichtlich ihrer Verkaufsbereitschaft befragen.
Inzwischen wurden bereits die Eigentümer der Flächen "Am Schönstein" und "Am Schwimmbad" (Kinnchesahlen) angeschrieben. Erste Rückmeldungen liegen dazu auch schon vor. Als Nächstes wird der Gemeindevorstand auch die Eigentümer der innen liegenden Fläche hinter der Springstraße am "Offheimer Bach" anschreiben. Aufgrund der vielen kleinen Parzellen und der zahlreichen Erbengemeinschaften ist die Abfrage jedoch mit relativ viel Aufwand verbunden.
In den 90er Jahren wurden in Elz mit dem Baugebiet "Fleckenberg" und dem Baugebiet "Am Hasslerbach" in Malmeneich rund 280 Baugrundstücke ausgewiesen. In beiden Gebieten ist die Bebauung zum größten Teil erfolgt. Die Ausweisung weiterer Baugebiete ist nicht unbegrenzt möglich. Der Regionale Raumordnungsplan Mittelhessen und der Flächennutzungsplan sehen aber eine mögliche Erweiterung der Bebauung in den drei genannten Bereichen vor.
Im Anschreiben an die Grundstückseigentümer wird diesen ein Ankaufspreis von 23,50 Euro pro Quadratmeter angeboten. Dieser Preis entspricht auch einem Grundsatzbeschluss des zuständigen Gremiums der Stadt Limburg für den Ankauf weiter zu entwickelnder Grundstücke im Außenbereich. Der Elzer Gemeindevorstand kam überein, den Limburger Grundsatzbeschluss analog in Elz anzuwenden, jedoch muss laut einen früheren Beschluss der Gemeindevertretung die Zustimmungsquote zum Verkauf an die Gemeinde von mindestens 80 Prozent vorliegen, um Gebiete als Bauland weiterzuentwickeln.

Barrierefreie Bushaltestellen
Derzeit werden die beiden Bushaltestellen in der Hadamarer Straße barrierefrei ausgebaut. Angeregt und geplant wurde dies von der Verkehrsgesellschaft Lahn-Dill-Weil mbH, die damit ein Förderprogramm des Bundes aufgegriffen hat und zusammen mit den Kommunen für barrierefreie Haltestellen sorgen will. 80 Prozent der Kosten werden über das Förderprogramm getragen, 20 Prozent teilen sich die Gemeinde und die VLDW.
Auf der Seite Richtung Hadamar wurde der Bordstein angehoben, um einen barrierefreien Einstieg in den Bus zu gewährleisten. An der Gehwegbreite hat sich an dieser Stelle nichts geändert. Richtung Elz hinein befand sich bisher eine Haltebucht, welche zurückgebaut wird. Zukünftig wird der Bus auf der Straße halten. Hier wird auch noch eine kleine Pflanzinsel geschaffen, zusätzlich sollen zwei Bäume an der neuen Bushaltestelle gepflanzt werden.
In Zukunft obliegt es dann den Gemeinden, Programme zum Ausbau der weiteren Bushaltestellen aufzulegen. In Elz gibt es derzeit noch kein solches Programm, aber das Förderprogramm läuft noch über drei Jahre, so dass es auch in Elz demnächst Thema sein wird.
Aus Sicht der Gemeinde gilt es zunächst alle Bushaltestellen in Elz zu erfassen und zu sehen, welche Bushaltestellen am stärksten frequentiert werden. Auch können wir nicht jede Bushaltestelle am aktuellen Standort umbauen, da teilweise Grundstückseinfahrten eine Anhebung des Bordsteins und des Gehwegs auf eine Höhe von 20 cm verhindern. Dies sind Dinge, die geprüft werden müssen und alles Weitere muss dann in den nächsten Haushaltsplanungen festgelegt werden.

Bildunterschrift:
Hier ein Foto von der barrierefreien Bushaltestelle und einem Handschlag mit dem Polier der Firma Schütz. Der junge Mann heißt Ali Özgül, ist Elzer Bürger und stolz darauf dieses Projekt in seiner Heimatgemeinde durchzuführen.

Projekte im Buch nachschlagen



Zur Ausstellung und den einzelnen Studienprojekten zur Stadtentwicklung der Technischen Universität Darmstadt gibt es ein Buch unter dem Titel „Elz – Seiltänzer & fahrende Musikanten“. In diesem Buch kann jeder sich noch einmal ganz in Ruhe die einzelnen Projektarbeiten der Architektur-Studenten ansehen. Der Katalog im Softcover umfasst insgesamt 170 Seiten. Hier sind nicht nur die 15 Entwürfe, die in der Ausstellung gezeigt wurden, sondern alle 33 gefertigten Projektarbeiten enthalten. Außerdem beinhaltet das Buch viele Hintergrundinformationen zur Aufgabenstellung und den gegebenen Randbedingungen. Die vielen Entwürfe, Zeichnungen, Skizzen, Bilder und Beschreibungen zeigen eindrucksvoll die vielen unterschiedlichen Ideen, die sich die jungen Studierenden über die städtebauliche Entwicklung der Gemeinde Elz für die Zukunft gemacht haben.

Drei dieser Buchexemplare liegen in der Katholischen öffentlichen Bücherei zur Ausleihe bereit. Wer ein eigenes Exemplar haben möchte, kann dieses über den Buchhandel beim Verlag unter der ISBN 978-3-940548-64-1 für 29,- € bestellen und erwerben.

Moderne LED-Konzepte
Syna rüstet die Straßenbeleuchtung in Elz um
Erster Sanierungsschritt abgeschlossen
Die Süwag-Netztochter Syna GmbH stellt aktuell die Straßenbeleuchtung im Auftrag der Gemeinde Elz von konventionellen Leuchtmitteln auf LED-Technik um. Der erste Sanierungsabschnitt wurde bereits abgeschlossen. Insgesamt 596 LED-Leuchten sorgen jetzt in Elz für klare Sichtverhältnisse.

Die Vorteile, mit denen man im Rathaus im wahrsten Sinne des Wortes rechnet, sind erheblich. Der Wechsel auf die modernen LED-Leuchtmittel schont das Klima und den kommunalen Haushalt. Insgesamt rechnet die Gemeindeverwaltung mit einer Energieeinsparung von mehr als 116.000 kWh, das entspricht einer Haushaltsentlastung von etwa 24.000 Euro. Zum Vergleich: Die alten Straßenlampen verbrauchten zwischen 68 und 250 Watt, die neuen, hellen LED-Lampen leuchten teilweise mit nur 15 Watt. Weiterer Pluspunkt bildet die lange Lebensdauer der Leuchtmittel.

Die Umrüstungsphase wird mit rund 22.000 Euro vom Land Hessen gefördert. Die restlichen Kosten betragen etwa 195.000 Euro. Nach Überzeugung von Bürgermeister Horst Kaiser ist diese Summe gut investiert, nicht nur in Hinblick auf den Klimaschutz. „Wir rechnen mit einer Amortisationsdauer von rund acht Jahren“, betont Syna-Kommunalbetreuer Uwe Steinebach. „Für die Bürger zählt natürlich in erster Linie das höhere Sicherheits- und Komfortempfinden“, weiß Bürgermeister Kaiser. Die Straßen sind deutlich besser ausgeleuchtet, und das, obwohl der Energieverbrauch der neuen Leuchten erheblich reduziert werden konnte.

Der zweite Sanierungsabschnitt ist für 2020 eingeplant und soll eine weitere Einsparung von 70.000 kWh bringen.

Händedesinfektion
Das Einwohnermeldeamt der Gemeinde Elz ist, wie auch die Bürgerbüros anderer Gemeinden und Städte, das meist frequentierte Amt im Haus. Hier herrscht das größte Kundenverkehrsaufkommen, Bürgerinnen und Bürger gehen ständig ein und aus und geben sich die Türklinke in die Hand.

Gerade in der kalten und nassen Winterzeit bringen die Besucherinnen und Besucher unweigerlich auch viele Keime und Krankheitserreger mit. Um unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor „Husten, Schnupfen, Heiserkeit“ zu schützen und Ansteckungen über Kontakt zu vermeiden, wurden jetzt zum Eingang der Büros des Einwohnermeldeamtes drei Händedesinfektionsspender angebracht.

Zur Vorbeugung und zum Schutz beider Seiten empfehlen wir ausdrücklich die Nutzung dieser Dienstleistung und machen hiermit unsere Bürgerinnen und Bürger auf die Anwendung der Händedesinfektion aufmerksam! „Saubere Hände“ vermindern das Risiko einer Übertragung von krankmachenden Erregern. Durch die Händedesinfektion wird eine Übertragung zum Zeitpunkt der Anwendung effektiv unterbunden. Hygiene-Fachleute sind sich einig: Grundsätzlich muss man im Alltag keine Desinfektionsmittel benutzen. Bei gesunden Menschen reicht das Händewaschen mit Seife aus. Ein Desinfektionsmittel kann aber durchaus sinnvoll sein, wenn es im Beruf zu regelmäßigem Kontakt mit verschiedenen Menschen kommt, wie in Großraumbüros oder in Büros, wo viele unterschiedliche Menschen verkehren.

Also nur Mut und ran an die Spender!

Neue Skulptur für Elz
Josef Schmitt stiftete anlässlich seines 75.Geburtstags die Skulptur „Winkende Mädchen“, welche er nun an die Gemeinde übergab.
Bereits 2013 stiftete Josef Schmidt die Figur „Das singende Mädchen“, welche am Elzer Backesplatz steht. Zu seinem 75.Geburtstag spendet er jetzt eine zweite Skulptur. Am Eingang von der Pfortenstraße kommend stehen die „Winkenden Mädchen“, eine Bronzeskulptur des Stuttgarter Künstlers Manfred Welzel.
Zu einer kleinen Einweihung kamen einige Elzer zusammen. Bürgermeister Horst Kaiser freute sich sehr, die Figur der Öffentlichkeit vorstellen zu dürfen. Er lobte Josef Schmitt als Visionär und Ideengeber, der die Gemeinde bereichert wie mit den Skulpturen, aber auch durch die Glastafeln an verschiedenen historischen Orten. Und durch sein Engagement in Elz sei es ihm als Vorsitzender des Geschichts- und Museumsvereins gelungen, auch junge Leute für Traditionen und Geschichte zu begeistern. Und so sei es auch eine Idee von Schmitt, rund um das Backes eine Art Skulpturenpark entstehen zu lassen. Und die „Winkenden Mädchen“ würden sehr gut in die Nähe des Kindergartens passen, verdeutlichen sie doch den täglichen Abschied der Eltern von ihren Kindern. „Unsere Dorfgemeinschaft braucht solche Menschen wie dich und dem bürgerschaftlichen Engagement“, beendete Kaiser seine Begrüßung.
Auch Werner Wittayer, ehemaliges Mitglied des Gemeindevorstandes, bedankte sich für das Sponsoring der Figur, was sehr lobenswert sei. „Jeder ist dazu aufgefordert, dem nachzueifern“, so Wittayer. Auch Bastian Hoffmann, stellvertretende Vorsitzende vom Geschichtsverein bedankte sich für die Spende. Sie sei ein weiterer Baustein in der Ortsmitte, welche den Platz vor dem Backes schmücke. Und er dankte auch für die Visionen von Schmitt, denn nur mit Visionen lasse sich etwas entwickeln.
Josef Schmitt stellte kurz den Bildhauer Manfred Welzel aus Stuttgart vor, der leider im Januar verstarb. Er lernte den Künstler 1990 kennen und es entwickelte sich mit den Jahren ein Kontakt. Bereits als 15-Jähriger begann Welzel 1941 bis 1943 seine Bildhauerlehre in Berlin. 1943 wurde er zum Kriegsdienst eingezogen. 1947 begann er ein Studium der Bildhauerei an der Akademie für bildende Künste in Berlin. Danach folgten Studienreisen nach Italien, Griechenland und Kreta. 1954 bekam er den renommierten Georg-Kolbe-Preis der Stadt Berlin für sein künstlerisches Schaffen verliehen. Im gleichen Jahr zog er nach Stuttgart um, wo er als freischaffender Künstler und Dozent an der Hochschule tätig war. Schmitt freue sich sehr, dass er diese Skulptur erwerben und der Gemeinde stiften konnte. (hl)

Verleihung des Stadtrechtssiegels an Werner Wittayer
Höchste Ehrung der Gemeinde für kommunalpolitisches Engagement
Wittayer wirbt für das ehrenamtliche Engagement
Für sein 50-jähriges kommunalpolitisches Engagement erhielt Werner Wittayer die höchste Ehrung der Gemeinde Elz, das Stadtrechtssiegel, verliehen. In seinen Dankesworten plädierte er dafür, dass sich mehr Menschen für das Allgemeinwohl der Gesellschaft einbringen müssen.
Der 77-jährige Werner Wittayer (SPD) erhielt als vierter Bürger in Elz die höchste Auszeichnung der Gemeinde, das Stadtrechtssiegel, für sein langjähriges Engagement in der Kommunalpolitik verliehen. 1966 trat er in die SPD ein und bereits 1968 wurde Teil der Gemeindevertretung. Vor wenigen Wochen trat er aus dem Gemeindevorstand zurück.
Von der Verleihung war er echt überrascht, da er erst einen Tag vorher darüber informiert wurde. Zudem freute er sich, dass seine Familie, die SPD- Fraktion sowie viele Wegbegleiter anwesend waren. „Ich finde es wichtig, dass das Ehrenamt geehrt wird“, so Wittayer in seinen Dankesworten, „das Ehrenamt zu fördern ist dringend notwendig.“ Leider nehme das Ehrenamt auf vielen Ebenen ab, nicht nur in der Politik. „Es sollte für jeden Bürger Pflicht sein, einen Teil seiner Zeit für das Gemeinwohl zu opfern.“ Doch in der schnelllebigen Zeit würde der Egoismus und das Materielle im Vordergrund stehen als das Dienen. Und jeder, der sich bereits ehrenamtlich engagiert, sollte dafür werben. Neben dem Ehrenamt allgemein wendete er sich in seinen Dankesworten auch der Politik zu. Diese werde nicht zu Hause oder an den Stammtischen gemacht, sondern in den Gremien. 1968 begann er als Lehrer für Politik und Geschichte in Hadamar. „Wie sollte ich den Schülern politische Grundsätze beibringen, wenn ich sie nicht vorlebe“, begründete er seine Motivation, sich wählen zu lassen. Und diese Faszination ließ ihn nicht mehr los. Er forderte alle Anwesenden auf, die demokratische Flamme in Elz am Leuchten zu halten. „Das Licht der Demokratie wackelt und flackert“, so Wittayer, „wir müssen aufpassen, dass es nicht erlischt.“ Abschließend sagte er, er sei ein Anhänger der friedlichen und demokratischen Weltordnung und habe sich dafür auf unterster Ebene eingesetzt.
Vor der Verleihung gab Bürgermeister Horst Kaiser einen Rückblick auf das kommunalpolitische Wirken von Werner Wittayer. Es war eine kleine politische Zeitreise, die aber auch zeigte, dass es viele Themen gibt, die auch heute noch aktuell sind. So gab es zwischen den Parteien immer wieder starke Diskussionen, wenn es um die Ankäufe alter Gebäude im Ortskern ging. Auch die Unterstützung der Kindergärten oder die Sicherheit an den Schulen war in den 50 Jahren immer wieder Thema. Dabei sei das Klima in der Gemeindevertretung immer von „leidenschaftlichen Diskussionen“ geprägt gewesen, von einem „kämpferischen und engagierten Auftreten“ und auch mal heftigen Streitereien. Aber Kaiser bekräftigte auch, dass es in der Politik nur vorangeht, wenn gegensätzliche Meinungen ausgetauscht werden und sich dann auch neue Ideen entwickeln können. „Werner Wittayer vertritt immer seine Meinung, verschließt sich aber auch nicht guten Argumenten.“ Über viele Jahre habe er durch sein Wirken die Gemeinde mitgestaltet.
Als er 1968 in die Gemeindevertretung gewählt wurde, wurde er auch direkt stellvertretender Gemeindevertretervorsitzende. 1986 wurde er SPD-Fraktionsvorsitzender und übte dieses Amt über 20 Jahre aus. Zwischendurch machte er auch immer mal wieder Pausen, aber nicht, weil er nicht mehr wollte, sondern weil er sich auf Kreisebene engagierte. 2006 wurde Witteyer in den Gemeindevorstand gewählt. Große Themen waren der Neubau der Turnhalle in Elz, die B8-Umgehung, die Gestaltung des Ortskernes oder der Kunstrasen auf dem Sportplatz.
Und neben seinem kommunalpolitischen Engagement war Wittayer auch viele Jahre im Ortsgericht tätig.
Auch Thomas Lang, Vorsitzender SPD Elz, blickte kurz zurück. Ohne Werner Wittayer stünde er nicht da, wo er heute stehe. „Danke, für die Arbeit, die du immer geleistet hast“, so Lang. (hl)

Rathausneubau vor 25 Jahren

Neuer Rathauskomplex setzt städtebauliche Akzente
Von Bernd Lormann
Dem Neubau des Elzer Rathauses vor 25 Jahren ging ein Sturm der Entrüstung voraus. Ein im modernen Baustil geplanter Neubau passte vielen Elzern nicht in das Ambiente der alten Bauwerke von historischem Rathaus, Stricksinehaus und Fachwerkhaus „Hupphannes“, heute Rats-Cafe. Die Folge war die Gründung einer neuen politischen Partei, der Freien Wählergemeinschaft (FWG). Sie sorgte vor 25 Jahren auch dafür, dass die CDU-Fraktion ihre absolute Mehrheit in der Gemeindevertretung verlor und die FWG zusammen mit der SPD einige wichtige kommunalpolitische Ämter besetzte. Werner Wittayer (SPD) wurde Vorsitzender der Gemeindevertretung und Maria Matter (FWG) Erste Beigeordnete.

 



Wasser im Keller?

Bei Starkregenereignissen, wie wir sie in den letzten Jahren immer häufiger erleben, laufen immer wieder Keller voller Wasser. Dabei handelt es sich nicht immer ausschließlich um Regenwasser, oft dringt auch das Abwasser aus der Kanalisation ein, weil selbst Kanäle mit großem Querschnitt solch geballte Wassermassen nicht schnell genug abfließen lassen. Es kommt zum Rückstau und das Wasser sucht sich unaufhaltsam seinen Weg. Auch Rückstauklappen versagen da gelegentlich ihren Dienst oder die bauliche Beschaffenheit lässt keinen nachträglichen Einbau zu. Dinge, an denen sich oftmals wenig verbessern lässt.Umso wichtiger ist die Einhaltung der Straßenreinigung. Die Regenrinne muss regelmäßig von Bewuchs, Dreck, Straßenabrieb und Ansandungen befreit werden, damit das Wasser ungehindert abfließen kann. Auch ist es wichtig den anfallenden Schmutz nicht in den Gully zu kehren, sondern mit dem Kehrblech aufzunehmen und zu entsorgen. Verstopfte Gullys und damit verdreckte Kanäle verhindern einen sauberen und schnellen Abfluss! Deshalb ist die Straßenreinigung eine unbedingte Bürgerpflicht, der jeder nachkommen sollte. Nicht nur weil es schöner aussieht, ein sauberer Gehsteig mit freiem Floss vor dem Haus – nein, die Straßenpflege dient auch dem Hochwasserschutz!

Zusätzliche Abfallbehälter im Einsatz

„Mein Elz soll sauber bleiben!“
Das Thema Hundekot und Kleinmüll beschäftigen seit etlichen Jahren sowohl die Gemeindegremien als auch das Ordnungsamt – so begründete man den Antrag, Geldmittel bereitzustellen und die Verwaltung mit der Erarbeitung eines Konzeptes zur Aufstellung von weiteren Abfallbehältern zu beauftragen.
Nach Beschluss durch die Gemeindevertretung wurden Mittel in Höhe von 3.000 € in den Haushaltsplan 2016 eingestellt. Es wurde knapp kalkuliert und der Betrag wurde für die Aufstellung und den Betrieb von etwa 15 neuen Abfallbehältern bereitgestellt. Hinzu kommen jährliche Betriebskosten, da die Behälter von den Mitarbeitern des Bauhofs geleert werden müssen. Auf die Anschaffung von Hundekotspendern und Tüten wurde bewusst verzichtet. Um diese sollen sich die verantwortungsbewussten Hundehalter selbst kümmern. Die Beutel sind preiswert und immer zur Hand, wenn sie von Zuhause mitgenommen werden. In anderen Orten haben die Erfahrungen gezeigt, dass die Beutel aus den Spendern oft einfach nur herausgezogen und achtlos in der Landschaft verstreut werden. Es wurde im Blickpunkt auch ein Aufruf veröffentlicht, damit Bürger Vorschläge für mögliche Standorte der Abfallbehälter machen konnten.



Dauerbrenner Hundekot!

Bei der Gemeindeverwaltung häufen sich seit längerer Zeit wieder die Beschwerden, dass Spazier- und Gehwege, öffentliche Plätze und Grünanlagen in Elz mit Hundekot verschmutzt seien. Von den gesundheitlichen Risiken für Kinder und der Unfallgefahr gebrechlicher Menschen, die mit herumliegenden Hunde-Exkrementen verbunden sind ganz abzusehen ist der Anblick unappetitlichem und erzeugt Ekel.
Auch die Mitarbeiter des Gemeindebauhofs beschweren sich zunehmend, wenn Ihnen beim Mähen der Gemeinde-grünflächen der Hundekot regelrecht um die Ohren fliegt! Selbst Schutzkleidung und Visier helfen da nicht aus, weil der Arbeiter durch die Rotation des Mähers von Kopf bis Fuß versaut ist. Kein Wunder, das diese Arbeit keinem mehr Spaß macht.
Daher noch einmal der dringende Appell an alle Hundehalter: Gemeindliche Grünanlagen und öffentliche Plätze und Wege sind keine Hundeklos! Hundehaufen sind grundsätzlich ordnungsgemäß zu entfernen und zu entsorgen.


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