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Integrationskommission offiziell gegründet
Nachdem die Gemeindevertretung die Mitglieder für die Integrationskommission in der Sitzung am 05.07.2022 beschlossen hatte, wurde diese nun in einer ersten konstituierenden Sitzung auch offiziell ins Leben gerufen.
Neben dem Bürgermeister, der Kraft seines Amtes und Gesetz Vorsitzender der Kommission ist, wurden als Mitglieder von der Gemeindevertretung bestimmt:
Herr Romal Rastan Ayar, (Sachkundiger Einwohner), Herr Hamid Kashani, (Sachkundiger Einwohner), Herr Andre Kurt, (Sachkundiger Einwohner), Herr Andreas Kraftschik (Gemeindevertretung), Frau Ayse Seher Kaplan (Gemeindevertretung), Herr Michael Eickenboom (Gemeindevorstand).
Die Mitglieder der Integrationskommission sehen es als ihre Aufgabe und Zielsetzung, das Miteinander aller Elzer Bürgerinnen und Bürger gleich welcher Herkunft und Religion zu verbessern, Vorurteile abzubauen und die Gemeinschaft zu stärken.
Wir sind in den letzten 50 Jahren in Elz immer mehr zu einer multikulturellen Gesellschaft geworden, wie die beigefügte Auswertung ausländischer Staatsangehörigkeiten zeigt. Dabei müssen wir bedenken, dass bereits viele Migranten die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen haben und auch die Kinder, die hier geboren werden, die deutsche Staatsbürgerschaft haben. Somit ist der Anteil der Migranten eher bei 20% als bei 15%.
Auch wenn es sicherlich oftmals nicht so einfach ist, auf einander zuzugehen, so haben wir doch in der Flüchtlingskrise vor 6-7 Jahren und auch jetzt wieder aktuell bei der Aufnahme der Flüchtlinge aus der Ukraine bewiesen, dass wir das mit einem hohen Maß an ehrenamtlichem Engagement gut bewältigen können und viele der Migranten inzwischen Arbeit gefunden haben und wertvolle Mitglieder der Gesellschaft geworden sind. Beide Seiten, Einheimische und Migranten müssen aufeinander zugehen, nur so können wir voneinander profitieren und dazu lernen. Wir können damit nicht nur unseren Speiseplan durch internationale Gerichte erweitern, sondern auch das kulturelle Leben kann sehr davon profitieren. Auch die Arbeitswelt kommt ohne die Zuwanderung nicht mehr aus, in der Kommission wurde daher auch der Ruf nach einem Einwanderungsgesetz wie z.B. in Kanada propagiert.
Die Integrationskommission setzt sich zum Ziel künftig durch gemeinsame Aktionen und Aktivitäten die verschiedenen Nationalitäten stärker ins Gespräch zu bringen und das Miteinander zu fördern. (hk)

Auswertung der ausländischen Staatsangehörigkeiten (Stand Anfang August 2022)

Geld für den Friedhof
Die Gemeinde Elz wie auch der Landrat Michael Köberle freuen sich auf die neue Friedhofsgestaltung
Der Elzer Friedhof ist in Sachen Umgestaltung bereits auf einem guten Weg. Damit die Gemeinde in Sachen Schaffung eines parkähnlichen Charakters den nächsten Schritt gehen kann, haben Landrat Michael Köberle und der Büroleiter der Kreisverwaltung, Michael Lohr, vor Ort einen Förderbescheid in Höhe von 25.000 Euro an Bürgermeister Horst Kaiser und den Ersten Beigeordneten Wolfgang Lindenmeyer übergeben. Insgesamt belaufen sich die förderfähigen Kosten für die Neugestaltung des Friedhofes in Elz auf 65.000 Euro. Die Fördermittel stammen aus dem vom Kreistag am 18. Februar 2022 beschlossenen Förderprogramm „Zukunftsfonds Limburg-Weilburg- Stark und innovativ“ Es dient zur Verbesserung der kommunalen Infrastruktur. Die Fördersumme beträgt 70 Prozent der förderfähigen Kosten, in der Summe jedoch maximal 75.000 Euro pro Projekt. Für alle Städte und Gemeinden des Landkreises sind maximal zwei Projekte pro Jahr mit einer maximalen Gesamtförderung in Höhe von 100.000 Euro möglich. Die Gemeinde Elz hatte vom Landkreis dieses Jahr bereits 75.000 Euro Förderung für die Sanierung der Zentralen Sportanlage erhalten, so dass noch 25.000 Euro für den Friedhof übrig waren. Eine Bedingung für eine Förderung ist, dass sich das geförderte Projekt im Eigentum der Kommune befindet. Eine weitere Voraussetzung ist, dass sich die betroffene Kommune ebenfalls selbst mit mindestens 20 Prozent Kostenanteil an der Maßnahme beteiligt. „Wir möchten den Friedhof zu einem parkähnlichen Charakter umgestalten“, erläuterte Bürgermeister Kaiser Landrat Köberle. Bei einem Rundgang über den Friedhof wurde deutlich, dass die Gemeinde Elz auf dem Weg zu ihrem Ziel bereits einiges erreicht hat. So gibt es schon einen Memoriam-Garten, der zum Verweilen einlädt. „Die Bürger sollen sich auf dem Friedhof mal in Ruhe hinsetzen und ihre Gedanken schweifen lassen“, erklärte Horst Kaiser. Noch gibt es ab Bereiche, die nach Grabräumungen einen tristen Eindruck machen und baldmöglichst umgestaltet werden sollen. Die bereits geschaffene Vielfalt des Elzer Friedhofes zeigt sich aber an der Tatsache, dass mittlerweile laut dem Bürgermeister hier 14 verschiedene Bestattungsformen angeboten werden. Vor allem kostengünstige und vor allem mit wenig Grabpflege verbundene Urnenbestattungen sind auch in Elz mehr denn je angesagt. „Mit unserem Zukunftsfonds wollen wir unsere Kommunen unterstützen und damit stärken“, sagte Landrat Michael Köberle. Dadurch werde die komplette Region Limburg-Weilburg attraktiver. Die positiven Auswirkungen seien, wie Landrat Köberle erklärte, bereits spürbar. Immer mehr Menschen würden aus den Ballungszentren in den Raum Limburg-Weilburg ziehen. Zu bezahlbarerem Wohnraum komme hier die höhere Lebensqualität, was sich gerade in der Pandemiezeit deutlich gezeigt habe. Bürgermeister Kaiser erklärte, dass seit der Pandemiezeit immer mehr Arbeitnehmer Teile ihrer Arbeitszeit im Home-Office ausüben könnten und nicht mehr so stark wie früher beruflich auf die räumliche Nähe zum Rhein-Main-Gebiet angewiesen seien.

Landeszuschuss für Zentrale Sportanlage

Justizminister übergibt der Gemeinde Elz einen Zuwendungsbescheid zur Sanierung der Zentralen Sportanlage
Prof. Dr. Roman Poseck: „Auf der sanierten Anlage werden alle noch mehr Freude an Sport und Bewegung haben– insbesondere nach der Corona-Pandemie.“
Wiesbaden – Justizminister Prof. Dr. Roman Poseck hat heute der Gemeinde Elz einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 50.000 Euro aus dem Sonderinvestitionsprogramm „Sportland Hessen“ übergeben. Die finanziellen Mittel werden in die Sanierung der Leichtathletikanlagen auf der Zentralen Sportanlage investiert.
Justizminister Prof. Dr. Roman Poseck sagte am Rande der Bescheidübergabe an die Gemeinde Elz: „Es ist mir eine Freude heute der Gemeinde Elz, meinem ehemaligen Heimatort, einen Bescheid zur Sanierung der Zentralen Sportanlage zu übergeben. Der Sportverein 1911 Elz e.V. und der Turnverein Elz 1898 e.V., haben zusammen über 1.900 Mitglieder, was gemessen an der Gesamteinwohnerzahl die hohe Bedeutung des Vereinslebens zeigt. Die 255 Jugendlichen des Sportvereins und der Turnverein mit rund 500 jugendlichen Mitgliedern unter 18 Jahren sind unverzichtbare Motoren für die
Bewegungsfähigkeiten aller Kinder und Jugendlichen. Auf der sanierten Anlage werden sie alle noch mehr Freude an Sport und Bewegung haben. Gerade nach der durch die Corona-Pandemie verursachten Bewegungs-Armut ist das Erlernen motorischer Fertigkeiten und das Ausbilden von sportartspezifischen Fähigkeiten im Verein ein absoluter Gewinn für die junge Generation. Das gilt auch für alle anderen Mitglieder, die von der sanierten Sportanlage profitieren werden.“
Horst Kaiser, Bürgermeister der Gemeinde EIz erklärte: „Die Sanierung der Leichtathletikanlagen auf unserer Zentralen Sportanlage ist entscheidend für eine erfolgreiche Weiterführung der Jugendarbeit und des Leichtathletikbetriebs im TV-Elz insgesamt.

 



Abernten von Obstbäumen
Aufgrund eines Beschlusses der Gemeindevertretung möchte die Gemeinde Elz Bürgern wieder das Abernten von Obstbäumen ermöglichen, dort wo es die Eigentümer nicht selbst tun oder wo Obstbäume auf gemeindlichen Flächen stehen.
Das wilde Abernten von Bäumen auf privaten Grundstücken ist jedoch keinesfalls erlaubt.
Damit jede Pflückerin oder jeder Pflücker erkennt, wo das Ernten der reifen Früchte erlaubt ist, werden die Bäume von der Gemeinde Elz mit einer speziellen gelben Farbe am Baumstamm markiert. Nur die Früchte dieser gekennzeichneten Bäume dürfen ohne Weiteres abgeerntet werden!
Wer zusätzlich noch private Obstbäume zum Abernten freigeben möchte, kann dies bitte bei der Gemeindeverwaltung Elz unter der Tel: 06431 9575-12 bei Frau Alexandra Blättel anmelden, damit diese gekennzeichnet werden können. Die gelbe Sprühfarbe wurde uns von unserem zuständigen Forstamt zur Verfügung gestellt und schadet den Bäumen nicht! Auch wurde uns versichert, dass die Farbe mit der Zeit durch die Witterung verblasst und nicht dauerhaft den Baum markiert.

Syna überprüft das Mitteldrucknetz in der Region

Meter für Meter gehen die Experten der Süwag-Netztochter Syna Gmbh das Erdgasrohrnetz ab. Die Reise führt von den Gasdruckregelanlagen bis zu den Verbrauchern. Ausgerüstet mit Teppich- oder Glockensonden und einem Gasspürgerät, überprüfen die Monteure aktuell die Rohrleitungen des Mitteldrucknetzes in der Region.

Die Experten des Netzbetreibers achten dabei auf jedes Detail, um frühzeitig Auffälligkeiten und undichte Stellen im Rohrleitungsnetz zu identifizieren und zu beheben. Die ordnungsgemäße Kennzeichnung der Gasarmaturen und Einführung in die Gebäude der Kunden wird bei den Begehungen ebenfalls geprüft. So wird sichergestellt, dass im Notfall Rettungskräfte gezielt agieren können.
„Wir führen diese Inspektion alle vier Jahre durch, um den Erhalt unserer Betriebsmittel sowie eine zuverlässige Gasversorgung sicherzustellen“, erklärt Björn Kalowsky, Leiter des Serviceteams Universal in Runkel. Im Zuge der Inspektion sind die Monteure der Syna darauf angewiesen die Netzanschlussleitungen auf den Kundengrundstücken zu prüfen. Die Experten der Syna, die vor Ort im Einsatz sind, können sich entsprechen ausweisen.

Die Netzbegehung wird im Kreis Limburg Weilburg in Mengerskirchen, Hadamar, Runkel, Elz, Waldbrunn, Elbtal sowie der Verbandsgemeinde Diez durchgeführt. Die Prüfung des Mitteldrucknetzes laufen bis voraussichtlich Ende des Jahres.

Bürgerfonds hilft und bittet um Spenden
Am letzten Wochenende ist in Elz ein Haus komplett ausgebrannt und das komplette Hab und Gut einer Elzer Familie wurde durch den Wohnhausbrand vernichtet.
Als erste Hilfemaßnahme hat der Bürgerfonds einen Geldbetrag für das Nötigste bereitgestellt, will der betroffenen Familie aber auch weiterhin helfen, wo es nötig ist. Daher bittet der Bürgerfonds für diese besondere Situation um Spenden, da ein solcher Fall aus dem normalen Budget des Bürgerfonds nicht abgedeckt werden kann.

Spenden mit dem Verwendungszweck „Wohnungsbrand Elz 31.07.22“ bitte auf die Konten des Bürgerfonds Elz e.V.:
DE61 5115 0018 0000 0062 54
DE91 5105 0015 0530 0300 08
Spendenquittungen werden auf Wunsch ausgestellt, das Geld wird ausschließlich und ohne Abzug für den angegebenen Verwendungszweck ausgegeben.

Für den Bürgerfonds:
Ingrid Friedrich und Horst Kaiser, Bürgermeister

Elzer Stadtradelnde sparen rund 2 Tonnen CO2 ein

Zum zweiten Mal hat sich die Gemeinde Elz an der Umweltkampagne „Stadtradeln“ beteiligt. Dabei haben 60 aktive Teilnehmer in zehn Teams über den Zeitraum vom 11. Juni bis zum 01. Juli 11.814 Gesamtkilometer gemeinsam erradelt und damit rund 2 Tonnen CO2 vermieden.
Ziel der Aktion war es, möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen und damit den CO2-Ausstoß einzuschränken. „Das ist uns wieder gelungen“, lobte Bürgermeister Horst Kaiser diese Klimakampagne, „auch wenn wir die Anzahl der Radler nicht steigern konnten, so haben diese doch insgesamt mehr Kilometer zurückgelegt, als im vergangenen Jahr.“ Mit der Teilnahme am Stadtradeln leistet jeder einzelne Teilnehmer nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz, sondern tut damit auch etwas Gutes für die Gesundheit und das Wohlbefinden.
Nach Ablauf des 21-tägigen Aktionszeitraums konnte die Koordinatorin der Gemeinde Elz, Alexandra Blättel, nun die Ergebnisse auswerten. Gemeinsam mit der Vorsitzenden des Gewerbevereins Beate Seibert-Simon wurden etliche schöne Preise akquiriert, dann die Prämierung der Teilnehmer vorbereitet und zur Preisübergabe eingeladen.
Den Teampreis über 10 Teilnehmer und damit den 1. Platz in der Gesamtwertung der gefahrenen Kilometer nimmt die CDU-Fraktion mit 3.497 km bei 14 teilnehmenden Radfahrern ein und hat dafür bereits eine Kiste Radler von REWE-Kauferstein für die Siegesfeier erhalten. In der Kleingruppe mit 7 Teilnehmern hat sich das „Green Dream Team“ mit 2.150 gefahrenen Kilometern den Gruppensieg erradelt. Die beiden Spitzenreiter dieser Kleingruppe wurden in der Einzelwertung besonders bedacht.

 



40 Jahre im Dienste der Gemeinde
Genau vor 40 Jahren begann am 1. August 1982 mit der Ausbildung die Karriere von Markus Schmidt bei der Gemeinde Elz. Dieses besondere Dienstjubiläum war dann auch der Anlass für eine kleine Feierstunde im Rathaus, um den Jubilar auch gebührend zu feiern. Gemeinsam mit seiner Frau Susanne kam der zweifache Familienvater gerne zu dieser besonderen Ehrung.
Nach der Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten absolvierte Markus Schmidt die Laufbahnprüfung für den mittleren Dienst und im Anschluss daran das Studium an der Verwaltungsfachhochschule in Wiesbaden mit dem Abschluss zum Diplom-Verwaltungswirt. Eingesetzt war der junge Beamte zunächst in der Personalstelle, bevor er ins Amt für Finanzen wechselte. Hier stieg er zielstrebig und schnell zum Kassenleiter auf und betreute diese Stelle über viele Jahre treu und gewissenhaft. Mit der Vakanz des Ordnungsamtsleiters wechselte er im Jahre 2015 die Position hausintern und sorgt seit dieser Zeit für Recht und Ordnung in unserer Gemeinde.

Nicht nur beruflich, sondern auch privat ist der frischgebackene Opa von einem Enkelsohn der Jagd verschrieben. Gemeinsam mit seinem Hund Bali macht er sich auf die Pirsch. Auch hält der Ordnungsamtsleiter sich sportlich mit Badminton fit und absolviert regelmäßig das Sportabzeichen. Seine Paradedisziplin ist dabei der Schleuderball, mit dem er Weiten über 40 Meter erzielt. Auch sein handwerkliches Geschick, das er in der Freizeit für Renovierungen im und ums Haus und bei Reparaturen von technischem Gerät, welches er wieder zum Laufen bringt aufwendet, setzt er auch immer gerne im Rathaus ein. Diese Hilfsbereitschaft schätzen auch seine Kolleginnen und Kollegen an ihm.

Bürgermeister Horst Kaiser bedankt sich herzlich bei dem langjährigen Mitarbeiter für seine Treue und sein Pflichtbewusstsein und überreicht Ihm Urkunde und Präsent, seiner Frau, die ihm für seine Arbeit stets den Rücken freihält, Blumen. Auch der Personalrat und das Kollegium schließen sich den Glückwünschen, erfreut über Kaffee und Kuchen, an. Bis zum Eintritt in seine wohlverdiente Pension sind noch ein paar Jahre hin und so freuen sich alle schon jetzt auf sein nächstes Dienstjubiläum von 50 Jahren, welches nur noch wenige Mitarbeitende in der Verwaltung erreichen werden!

Zusätzliche Beschattung am Planschbecken

Damit die Kinder und insbesondere auch die Mütter und sonstige Aufsichtspersonen zur Beobachtung der Kleinen nicht in der prallen Sonne sitzen müssen, wurden weitere Marktschirme angeschafft und am Beckenrand des Mutter-Kind-Bereiches aufgestellt. Je nach Sonnenstand werfen diese Schirme nicht nur Schatten ins Planschbecken, sondern man kann auf den Sitzkisten auch schön im Schatten sitzen und die Kinder beobachten. Wir hoffen damit der berechtigten Forderung nach mehr Schatten für beide Seiten nachgekommen zu sein und wünschen den Eltern mit ihren kleinen Wasserratten viel Spaß beim Baden.

Gemeinde Elz erhält Fördermittel

Im Programm "Zukunft Innenstadt" des Landes Hessen werden insgesamt 10 Millionen Euro an Fördergeldern für zukunftsweisende Projekte in Innenstädten und Ortszentren ausgeschüttet. 97 hessische Kommunen haben sich diesmal in der zweiten Runde beworben. 41 hessische Städte und Gemeinden, darunter auch die Gemeinde Elz, sind vom Land gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des "Bündnisses für die Innenstadt" ausgesucht worden und erhalten bis zu 300.000 Euro Fördergeld für ihre eingereichten Projekte.
Über eine Finanzspritze von 127.000 Euro kann sich die Gemeinde Elz freuen. Sie hatte sich bereits im vergangenen Jahr bei dem Förderprogramm beworben, war damals allerdings leer ausgegangen. „Mit dem jetzt bewilligten Geld sollen der Zugang zum Bürgerhaus barrierefrei gestaltet und das Entwicklungskonzept für die Hauptstraße/B 8 vorangetrieben werden“, berichtet Bürgermeister Horst Kaiser, der den Förderbescheid am Montag in Offenbach entgegennahm.

Barrierefreier Zugang zum Bürgerhaus
Die Gaststätte im Bürgerhaus ist von der Lehrgasse aus barrierefrei zu erreichen und verfügt über entsprechende Behindertenparkplätze. Hierdurch ist dieser Ort ein beliebter und oft genutzter Raum für Veranstaltungen, wie Treffen, Feiern oder Seniorennachmittage. Von der Bachgasse her fehlt noch ein barrierefreier Zugang. Um von dort aus ohne Beeinträchtigungen in die Lehrgasse zu gelangen, ist ein Umweg von mehreren hundert Metern notwendig, der besonders für beeinträchtigte Menschen aber auch für Familien mit Kindern im Kinderwagen eine große Hürde darstellt. Damit allen Mitmenschen ein ungehinderter Zugang ohne Umwege zum Bürgerhaus aber auch weiter zum Rathausplatz mit Rathaus, Kirche und zur öffentlichen Bibliothek möglich ist, soll ein barrierefreier Aufgang zum Bürgerhaus geschaffen werden. Geplant ist der Bau einer Rampenanlage, der die Höhendifferenz von knapp 2 Metern für alle überwindbar machen soll. Aktuell werden im Bauamt Varianten für die Umsetzung des Projektes erarbeitet. Sobald hierüber entschieden wurde, wird eine Ausschreibung für die nötigen Bauarbeiten erfolgen. Der Umbau soll noch in diesem Jahr beginnen.

 



Junge Demokraten in Elz unterwegs
Einigen ist das Plakat bestimmt schon aufgefallen. Auf grünem Untergrund leuchtet dem Betrachter in gelben Buchstaben das Wort DEMOKRATIE entgegen. Hierbei handelt es sich um eine Plakataktion für Demokratie vom Landkreis sowie den sechs Partnerschaften für Demokratie.
Seit 2021 gibt es die Partnerschaft für Demokratie Elz Hadamar unter dem Namen „Darum Demokratie“ und sie beteiligt sich ebenfalls an der Plakataktion. Gemeinsam mit sieben Jugendlichen aus Elz machte sich der Jugendpfleger Helder Machado auf den Weg, um die Plakate in der Gemeinde zu verteilen. Die jungen Demokraten kamen mit zahlreichen Menschen ins Gespräch. Die Aktion wurde in den Geschäften vor Ort positiv aufgefasst und die Plakate gerne aufgehängt.

Das Bundesprogramm „Demokratie leben“ gibt es seit 2015. Es soll dabei helfen, die Demokratie vor Ort täglich mit Leben zu füllen. Es sind die Menschen in den Kommunen, die Demokratie leben, gestalten und erhalten. Und diese sollen durch das Programm in ihrer Arbeit unterstützt werden. Das Programm ist beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend angesiedelt. Es fördert das vielgestaltete gesellschaftliche Engagement um das friedliche Miteinander, gegen Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung, für eine Teilhabe aller. Demokratie ist die Basis unseres solidarischen Zusammenlebens.
Im Landkreis gibt es insgesamt sechs Partnerschaften für Demokratie. In den Partnerschaften kommen Verantwortliche aus der kommunalen Politik und Verwaltung sowie Aktive aus der Gesellschaft zusammen, um vor Ort Demokratie zu fördern, Vielfalt zu gestalten und Extremismus vorzubeugen. Vereine, Verbände und Kirchen können hierzu finanzielle Unterstützung beantragen. Die Plakataktion „Wir stehen für Demokratie!“ ruft zu einem demokratischen Engagement vor Ort auf. Mit der Aktion möchten alle Beteiligten darauf hinweisen, dass es wichtig ist, sich für demokratische Werte einzusetzen. Demokratie wird nur lebendig, wenn möglichst viele Akteure bereit sind, sich einzumischen und demokratische Mitverantwortung zu übernehmen.
Helder Machado freut sich, dass er in Elz Jugendliche gefunden hat, die sich von der Idee begeistern ließen und die Lust darauf haben, demokratisch in der Gemeinde zu wirken. Durch die aktive Beteiligung wird Demokratie vor Ort gelebt.

Bürgerversammlung mäßig besucht

Am 19.7. ab 19.30 Uhr fand die diesjährige Bürgerversammlung im großen Saal des Bürgerhauses statt. Da in den Nächten zuvor die kühle Temperatur genutzt wurde den großen Saal mit frischer Luft herunter zu kühlen, war dieser trotz der großen Hitze durchaus recht angenehm temperiert, außerdem erhielt jeder Besucher zur Begrüßung eine kleine Flasche Mineralwasser, um den Durst zu stillen.
Die Tagesordnung sah zunächst eine umfangreiche Information über die Erneuerung der Elzer Sirenen in Elz und Malmeneich und deren Umstellung auf elektronische Sirenen vor. Da der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Matthias Schmidt, mit dieser Materie auch beruflich im Innenministerium in Wiesbaden intensiv beschäftigt ist, übernahm er die Präsentation der neuen Technik und auch eine akustische Vorführung selbst. Vorher noch zeigte Bürgermeister Horst Kaiser, dass es künftig in Elz 4 Sirenenstandorte gibt, um den ganzen Ort abzudecken, in Malmeneich reicht die Sirene am Feuerwehrgerätehaus in der Waldstraße vollkommen aus (vgl. Grafik).
Matthias Schmidt ging in seinem Vortrag insbesondere auch auf die Notwendigkeit ein, alle Möglichkeiten zur Warnung der Bevölkerung zu nutzen: Die Sirenen machen lautstark alle Bürgerinnen und Bürger darauf aufmerksam, dass eine Problemlage bevorsteht, Radio, Fernsehen, und insbesondere die Warn-App hessenWARN können dann für weiterführende Informationen genutzt werden. Im Anschluss an die Präsentation gab es dann noch eine lautstarke Vorführung der elektronischen Sirenen für Warnung (einminütiger auf- und abschwellender Ton), Feueralarm (einminütiger Dauerton zweimal unterbrochen) und Entwarnung (einminütiger durchgängiger Dauerton).

 



Kunst trifft Trafostation
Für die zuverlässige Stromversorgung sind die Ortsnetzstationen ein wichtiger Baustein. Die grauen Trafostationen bieten aber auch jede Menge Fläche für künstlerische Gestaltung. In der Limburger Straße in Elz hat der Frankfurter Spray-Künstler Jan-Malte Strijek im Auftrag der Süwag-Netztochter Syna eine Station in eine Leinwand verwandelt.
Heute präsentierten Bürgermeister Horst Kaiser und Syna-Kommunalmanager Uwe Steinebach gemeinsam die neu gestaltete Station der Öffentlichkeit. „Wir versorgen die Menschen vor Ort zuverlässig mit Energie, legen dabei aber auch viel Wert darauf, unsere Anlagen in einem besonderen Erscheinungsbild strahlen zu lassen. So wie hier in der Limburger Straße“, betont Uwe Steinebach.
„Diese künstlerische Gestaltung gefällt uns sehr gut. Bei genauerem Hinsehen erkennt man, dass der Künstler auch verschiedene Formen der regenerativen Energiegewinnung dargestellt hat, Windkraft, Sonnenenergie und Wasserkraft spiegeln sich in den Brillengläsern“, erklärt Horst Kaiser. „Überdies beabsichtigt die Elzer Jugendpflege ebenfalls einige Kabelverteilerschränke künstlerisch zu gestalten, hierzu haben bereits Gespräche mit der Syna stattgefunden“, so Kaiser weiter.

In der Bachgasse können Stromer nun geladen werden
Nun ist er endlich komplett fertig gestellt, der neue Parkplatz in der Bachgasse. Zum krönenden Abschluss der Baumaßnahme wurde der Cito 500 von der Firma Emaxx installiert und in Betrieb genommen. Für die Schnellladestation mit 50-kW-Leistung und zwei unterschiedlichen Ladepunkten wurden auch eigens zwei dazugehörige Parkplätze für Elektro-Fahrzeuge eingerichtet und mit der entsprechenden Markierung versehen. Damit sind diese beiden Parkplätze ausschließlich für die Zeit des Ladevorgangs reserviert. Die E-Zapfsäule kann durch verschiedene Bezahlmöglichkeiten freigeschaltet werden, darunter fast alle gängigen Ladekarten durch eine Backend-Anbindung an den ladenetz-de-Verbund mit einer Vielzahl an Roaming-Partnern, mittels QR-Code übers Smartphone zum Ad-hoc-Laden oder der Giro-e Funktion der EC-Karte per SEPA-Lastschrift.
Parallel sind zwei unterschiedliche Ladevorgänge durch zwei verschiedene Ladepunkte möglich: Zum einen ein DC-Schnellladepunkt mit CCS und angeschlagenem Kabel für 50 kW, zum anderen ein AC-Ladepunkt mit Typ-2-Steckdose für 22 kW.
Insbesondere der Schnellladepunkt und die Giro-e Bezahlmethode machen die Säule für Kunden bei rund 50 Cent pro Kilowattstunde sehr attraktiv.
Ein 4,3“ Grafikdisplay informiert den Kunden über den Status der Ladesäule, LED-Leuchten zeigen an jedem Ladepunkt den Ladevorgang an. Eine an der Ladestation integrierte Umfeldbeleuchtung sorgt auch in der Dunkelheit für eine benutzerfreundliche Bedienbarkeit der Stromzapfanlage.

Bildunterschrift von links: Walter Kaiser mit einem Vollelektrischen Fahrzeug, Bürgermeister Horst Kaiser und Peter Scherer von Emaxx, die die Station installiert haben.

Gratulation!

Neue Wasserabteilung stellt sich vor
Nachdem unser Wassermeister Lothar Rörig in die wohlverdiente dritte Lebensphase eingetreten ist, wechselt das Personalkarussell in der Wasserabteilung des Gemeindebauhofs der Gemeinde Elz.
Der bis dato eingesetzte Vertreter Torsten Rompel rückt auf die Position des Wassermeisters, wofür dieser die Ausbildung und den Meistertitel schon vor einiger Zeit im Rahmen einer vorausschauenden Personalentwicklung - für die sich die Gemeinde Elz als Arbeitgeber auszeichnet - absolviert hat. Er übernimmt damit die Führung der Wasserabteilung und das Zepter über eine gesicherte Trinkwasserversorgung in Elz.
Für seine Vertretung ist eigens ein neuer Mann im Bauhof eingestellt worden, der sich schon seit Beginn des Jahres in der Einarbeitung und Fortbildung zur Betreuung der Elzer Wasserabteilung befindet. Klaus Sachs ist gelernter Gas- Wasserinstallateur und bringt damit schon die entsprechenden Grundlagen für diese wichtige Stelle mit. Alle weiteren wichtigen Voraussetzungen für die Überwachung der Elzer Trinkwasserbrunnen hat sich der neue Mitarbeiter bereits in umfangreichen Schulungen angeeignet. Gemeinsam wird nun das neue Wasserteam Hand in Hand arbeiten und für die Elzer Trinkwasserversorgung jederzeit im Einsatz sein.
Bürgermeister Horst Kaiser wünscht dem neuen Wasserteam eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit für diese wichtige Abteilung auf dem Bauhof. „Hier muss immer alles schnell und reibungslos ablaufen, weil es sich um das wichtigste Grundnahrungsmittel Trinkwasser handelt. Das hat mit dem alten Team hervorragend funktioniert und wird auch die neue Wasserabteilung sicher leisten, dessen bin ich mir gewiss!“, so der Rathauschef bei der Einführung der beiden Mitarbeiter.

Auf eine gute Zusammenarbeit!

Mülltrennung auf den Elzer Friedhöfen


An den jeweiligen Wasserzapfstellen auf den Elzer Friedhöfen stehen ab sofort neben dem schwarzen Abfallcontainer für Restmüll und der braunen Biotonne für kompostierbare Abfälle auch eine gelbe Tonne für Plastikabfälle, die dem dualen System zugeführt werden.
Mit dieser Maßnahme kommt die Gemeindeverwaltung Elz einem Antrag der SPD aus dem vergangenen Jahr nach und führt somit die getrennte Müllsammlung auf den Elzer Friedhöfen ein.
Wir bitten nun alle Friedhofsbesucher und -besucherinnen, hier insbesondere die Grabpflegenden von den unterschiedlichen Entsorgungsgefäßen Gebrauch zu machen und die anfallenden Abfälle auch entsprechend einzuwerfen, damit der Müll auch sortenrein über den AWB entsorgt werden kann.

Vielen Dank!

Vermüllung nach "Rosenmontagsball der KB 2022"
Die Kirmesburschen 2022 haben am 21. Mai, am Tag vor dem Maiglöckchenmarkt, ihren Rosenmontagsball nachgeholt, der wegen Corona zum eigentlichen Zeitpunkt nicht stattfinden konnte.
Die Veranstaltung war gut besucht und die Besucher hatten offensichtlich auch ihren Spaß und kamen voll auf ihre Kosten.
Leider sind aber die Begleiterscheinungen einer solchen Veranstaltung im weiteren Umfeld -gerade bei den aktuell milden Nachtemperaturen- für alle Anlieger sehr ärgerlich. Die Besucher kommen mit Tüten und Taschen voller Getränke an, die im Umfeld getrunken und so massiv „vorgeglüht“ wird. Zu allem Überfluss werden die Flaschen, Dosen und andere Getränkeverpackungen einfach überall fallen gelassen und das ganze Umfeld massiv vermüllt (vgl. Fotos). Auf dem Rondell am Rathausplatz wurde zudem eine Blumenschale in den Brunnen geworfen und damit der schöne Blumenschmuck am Brunnen zerstört. Um wenigstens einigermaßen wieder für Ordnung zu sorgen, musste am frühen Sonntagmorgen der Bauhof anrücken und den Müll einsammeln und entsorgen. Es waren sage und schreibe drei Pritschenwagen-Ladungen, die an Müll eingesammelt wurden, und das obwohl die KB 2022 nachts um vier Uhr bereits in der Lehrgasse den Müll zusammengekehrt und in blauen Müllsäcken am Bürgerhaus deponiert hatten.
Was geht in den jungen Leuten vor, die überall ihren Müll hinterlassen? Ich bitte alle Bürgerinnen und Bürger darauf Einfluss zu nehmen, dass dieses Verhalten sich ändert und nicht weiterhin Flaschen, Dosen und andere Behältnisse überall hingeworfen werden.
Seitens der Gemeinde werden wir dafür sorgen, dass künftig mehr große Müllgefäße aufgestellt werden, ich hoffe sehr, dass diese dann auch für die Entsorgung des Mülls genutzt werden.

Horst Kaiser, Bürgermeister

Schwimmbad offiziell eröffnet

Am Samstag den 14.05., nach einer kühlen Nacht mit nur 8°C am frühen Morgen, waren um 9.00 Uhr nahezu alle Frühschwimmer und auch neue Badegäste zur Stelle um sich ins 21°C kühle Nass zu stürzen. Die Solaranlage wird bei der intensiven Sonneneinstrahlung schnell für steigende Wassertemperaturen sorgen, aber auch so waren alle zufrieden und freuen sich auf eine unbeschwerte Saison 2022. Corona bedingte Einschränkungen sind derzeit keine erforderlich, dennoch bitten wir alle Badegäste um die Beachtung der gebotenen und erforderlichen Hygieneregeln. Wenn alle Rücksicht aufeinander nehmen, steht einem unbeschwerten Badebesuch nichts mehr im Wege. Die Saisonkarten für Kinder und Jugendliche der Schwimmbäder in Limburg, Elz und Hadamar werden gegenseitig anerkannt. (hk)

Kurzzeitpflege im St. Josefshaus bleibt „eingestreut“ möglich
Elzer Gremienvertreter im Gespräch mit dem Caritasverband
Das Angebot der Kurzzeitpflege im Caritas-Altenzentrum St. Josefshaus stand im Fokus in der letzten Sitzung der Gemeindevertretung in Elz. Nun waren Vertreter der gemeindlichen Gremien und des Seniorenbeirats zu Besuch beim Caritasverband für den Bezirk Limburg für ein ge-meinsames Gespräch. Mit Bürgermeister Horst Kaiser, dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Basti-an Hoffmann, Andre Jung von der SPD, Heiner Egenolf als Fraktionsvorsitzendem der Bürgerliste „Bürger für Elz“ und dem Seniorenbeauftragten Hans-Joachim Bärenfänger wurden nicht nur die Probleme erörtert, sondern auch gemeinsam über Lösungen und Perspektiven gesprochen.

Caritas-Geschäftsführer Max Prümm und dem Abteilungsleiter für die Seniorendienste, Othmar Hicking, war es zunächst einmal sehr wichtig, die Begrifflichkeiten zu klären. Es gebe die „eingestreute“ Kurzzeitpflege, bei der frei gewordene Plätze in der vollstationären Einrichtung belegt werden und die so genannte „solitäre“ Kurzzeitpflege, die eigenes Personal sowie einen eigenen Pflegesatz erfordere. „Die solitäre Kurzzeitpflege ist sozusagen eine Einrichtung in der Einrichtung“, so Othmar Hicking. Der Vorteil für die Angehörigen sei, dass sie ihnen eine große Planbarkeit biete. Sie könnten dann Monate im Voraus ihren Urlaub buchen und zugleich einen Pflegeplatz reservieren – wie im Hotel. Jedoch müssten diese Plätze freigehalten werden, auch wenn zum Beispiel im November, der Bedarf gering sei. Sie fehlten dann für die Dauerpflege, so Max Prümm. „Solitäre Kurzzeitpflegeplätze würden unser bestehendes Angebot reduzieren. Wir haben aber derzeit einen Mangel an vollstationären Plätzen, alle unsere Häuser haben lange Wartelisten.“

Dennoch konnte der Verband den Gemeindevertretern auch Positives berichten. Othmar Hicking: „Im St. Josefshaus wird es wie bereits vor der Sanierung die eingestreute Kurzzeitpflege geben. Der Vorteil unseres Verbandes ist, dass wir sechs Einrichtungen mit einem zentralen Belegungsmanagement haben, das hervorragend arbeitet. Wer dort anfragt, erhält auch woanders einen Platz, zum Beispiel in Frickhofen oder Obertiefenbach.“ Darüber hinaus plane der Verband zusammen mit der Gemeinde Brechen eine eigenständige Einrichtung für Kurzzeitpflege mit 16 Plätzen. Dafür werde ein Anbau an das Seniorenzentrum Mutter-Teresa-Haus errichtet. Das biete eine gewisse Entlastung.

Eine ähnliche Einrichtung in Elz sei denkbar, aber eine Option für die Zukunft, um die man sich längerfristig kümmern müsse, so Bürgermeister Horst Kaiser. Bastian Hoffmann schlug vor, dass die Fraktionen das Ziel verfolgen sollten, gemeinsam über mittel- und langfristige Lösungen nachzudenken, um Abhilfe zu schaffen. „Das St. Josefshaus bietet viele Langzeitpflegeplätze, das ist ja auch ein Gewinn“, so Hoffmann. Bei der Kurzzeitpflege könne man für diesen kurzen Zeitraum auch auf andere Orte ausweichen. Für Menschen, die dauerhaft im Seniorenheim leben, sei es viel wichtiger, dass sie einen Platz in ihrem vertrauten Wohnort bekämen.
Heiner Egenolf bedankte sich beim Caritasverband für „den Blick über den Tellerrand“ – auch zur Situation im Landkreis.

„Flüchtlingskoordinatorin“ für Elz eingestellt
Aufgrund eines Beschlusses der Gemeindevertretung vom 03. 05.2022 hat der Gemeindevorstand in seiner einen Tag darauffolgenden Sitzung umgehend die Einstellung einer „Flüchtlingskoordinatorin“ für die Gemeinde Elz beschlossen. Frau Sophia Walker aus Malmeneich wird mit einem wöchentlichen Stundenumfang von zunächst 20 Stunden mit sofortiger Wirkung der Gemeinde Elz in allen Flüchtlingsfragen hilfreich zur Seite stehen. Die Malmeneicherin hatte gleich mit Beginn der Krise ihre Hilfsbereitschaft und Unterstützung bei einem ersten Flüchtlingstreffen angeboten.
Im März 2021 schloss die junge Familienmutter an der University of Applied Sciences in Frankfurt am Main erfolgreich ein Studium im Fachbereich Wirtschaftsrecht ab.
Die aus Kasachstan stammende engagierte Frau mit russischer Muttersprache kam 2002 nach Deutschland, ist mittlerweile Deutsche Staatsbürgerin und spricht durch ihre Ausbildung zur Fremdsprachensekretärin sehr gut Deutsch, Englisch und hat Grundkenntnisse in Spanisch. Diese Sprachkenntnisse helfen uns maßgeblich bei der Kommunikation und beim Austausch mit unseren in Elz eingetroffenen Flüchtlingen aus der Ukraine. Sie ist also eine Vermittlerin, die einerseits bei den Aufnahmegesprächen dolmetschen kann und dann später die Bedürfnisse und Probleme mit den zuständigen Stellen der Gemeindeverwaltung koordinieren soll, um damit für schnelle und adäquate Lösungen zu sorgen.
Frau Walker ist als Ansprechpartnerin in Sachen Flüchtlingsfragen unter folgender Nummer: 06431 9575-26 telefonisch oder per E-Mail: sophia.walker@elz-ww.de bei der Gemeinde Elz zu erreichen.

Schwimmbadsaison 2022 beginnt am 14. Mai!
Über den Winter wurde im Elzer Schwimmbad einiges hergerichtet um die Schwimmbadsaison 2022 nicht nur angenehmer, sondern auch sicherer zu machen.
Zunächst wurde die Dachhaut des Sanitärtraktes erneuert. In diesem Zuge wurde auch die thermische Solaranlage und deren Steuerung komplett ausgetauscht. Damit gewährleisten wir nicht nur angenehme Wassertemperaturen, auch ohne eine Gaszusatzheizung, sondern wir verbessern damit maßgeblich den energetischen Fußabdruck unseres Schwimmbads. Damit passen wir uns den gegebenen Bedingungen einer knappen Gasversorgung mit stark gestiegenen Energiepreisen an und tragen somit unseren Beitrag zur Energiewende als klimafreundliche Kommune.
Auch die Bademeisterstation wurde durch eine neue Hütte ersetzt und ist fertiggestellt. Ein entsprechender Anbau dahinter bietet Stauraum und Lager für alles, was der Bademeister Peter Schütz und sein Team vom Bäderservice Gravelius und die Helfer vom DLRG für ihre Arbeit benötigen.
Die danebenstehende Eiche, die nicht mehr standsicher war, musste leider gefällt werden. Hier sorgen wir selbstverständlich durch eine Neuanpflanzung für Ersatz, der dann in angemessener Zeit auch wieder Schatten spenden soll.
Zum Abschluss haben die Außenfassade und die Fenster für die neue Badesaison einen frischen Neuanstrich erhalten.

Trotz dieser vielen Investitionen in unser geliebtes Freibad bleiben die Eintrittspreise stabil und unverändert und bieten damit ein kostengünstiges Freizeitvergnügen über den ganzen Sommer. Saisonkarten können auf der Gemeindekasse im Rathaus erworben werden.
Der Zugang zum Freibad kann aufgrund der derzeitigen Lage ohne jegliche Beschränkungen erfolgen. Sollten Anpassungen durch Verschärfungen notwendig werden, besteht die Möglichkeit umgehend auf die bewährten Corona-Konzepte des Vorjahres zurückzugreifen.

Unser Schwimmbad ist nun gut auf die anstehende Badesaison vorbereitet, das Wasser ist eingelassen und wohl temperiert – es kann also losgehen. Mit steigenden Temperaturen öffnen wir somit am Samstag, dem 14. Mai 2022 um 9.00 Uhr unser schönes Freibad für alle Besucher aus nah und fern. Der erste Badebesuch an diesem Tag ist bei freiem Eintritt möglich.

Wir wünschen allen Schwimmern, Planschern und Sonnenanbetern viel Spaß und Vergnügen und freuen uns auf eine sonnige und unbeschwerte Badezeit 2022!

Infos zu Preisen und Öffnungszeiten erfahren Sie hier!

Mitteilungen des Bürgermeisters aus dem Bauamt
Glasfaserausbau in Elz
Mehr als 1000 Hausanschlüsse wurden in Elz beauftragt, viele davon sind schon umgesetzt.
Aufgrund von Nachbestellungen werden die Anschlussarbeiten noch bis in den Sommer andauern. Unsere Mitarbeiter vom Bauamt sind derzeit mit der Abnahme und den Nachbesserungen der entstandenen Straßenaufbrüche stark beschäftigt. Wir sind bemüht die Wiederherstellung schnell voranzutreiben.
Auch für Malmeneich zeichnet sich ein eigenwirtschaftlicher Glasfaserausbau ab, allerdings nicht mit der Arbeitsgemeinschaft Syna/Telekom. Wie in einigen anderen Kommunen des Nordkreises hat die Deutsche Giganetz hier Interesse, den Ausbau vorzunehmen. Leider gibt es hierzu noch keine schriftliche Vereinbarung, da der Trassenverlauf noch genauer geprüft wird.
Für die Außenbereiche in Elz, also die Mühlen, Aussiedlerhöfe und weitere Liegenschaften zeichnet sich leider weiterhin noch keine Lösung ab. Aber auch hier sind wir bemüht zumindest mittelfristig Ergebnisse zu erzielen.

Parkplatz Bachgasse
Die Förderzusage für die geplante E-Ladestation auf dem neuen Parkplatz in der Bachgasse wurde bewilligt und liegt nun vor. Daraufhin konnte nun die Ladesäule bestellt werden. Vorbereitend wird jetzt das Fundament gebaut, auf dem die Ladestation dann montiert wird.
Das Schwalbenhaus, das auf dem Friedhof keine Bewohner anlocken konnte, wurde nun in den hinteren Bereich der Grünzone verlegt und aufgestellt. Zusätzlich wurde die besondere Vogelherberge nun mit einem Gerät ausgestattet, das akustische Lockrufe aussendet, um den Bezug durch Schwalben zu fördern. Hier hoffen wir jetzt endlich auf eine Besiedlung des schon lange leerstehenden Schwalbenhauses.

Friedhof
Die Sanitäranlagen in der Trauerhalle wurden saniert und sind inzwischen fertiggestellt. Sie stehen nun den Friedhofsbesuchers wieder zur Benutzung zur Verfügung.


Kanalbau Am Schönstein / Am Kissel
Die Firma Frank Schmidt aus Solms hat die Arbeiten für einen neuen Bypasskanal übernommen und bereits begonnen. Um den Abwasserkanal Am Südbahnhof bei Starkregenereignissen zu entlasten, wurde nun der Kanal, der vom Schönstein kommt nicht mehr dort in den Kanal eingeleitet, sondern weitergeführt und dem großen Kanal in der Weberstraße mit DN800 zugeführt. „Im Kissel“ wird dazu noch der entsprechende Anschluss hergestellt. Die voraussichtliche Fertigstellung der Kanalbaumaßnahme ist für Ende Mai terminiert.

Erstellung eines Radverkehrskonzeptes für den Landkreis Limburg-Weilburg
Der Landkreis Limburg-Weilburg hat in der letzten Sitzung des Kreisausschusses die Erstellung eines Radverkehrskonzeptes beauftragt. Neben einer Bestandsanalyse sind eine umfassende Beteiligung der Städte und Gemeinden, die Entwicklung von Maßnahmen oder Vorschlägen zu Lückenschlüssen sowie erste Kostenschätzungen für Investitionen oder Fragen der Trägerschaft Bestandteil des Konzeptes.

Die Verbindung Hadamar – Elz – Limburg war bereits Gegenstand der Betrachtung im Nahmobilitätscheck des Landkreises. Wie besprochen, wird diese Verbindung auch im Radverkehrskonzept hinsichtlich eines Radschnellweges Hadamar – Elz – Limburg - wie im Regionalplan als Anregung vorgeschlagen - einer tieferen Betrachtung und Bewertung unterzogen, sodass darauf basierend die weiteren Schritte beschlossen werden können.
Die Arbeiten zur Erstellung des Konzeptes werden noch im Mai 2022 beginnen und voraussichtlich bis zum Ende des Jahres dauern.
Mit diesem Auftrag des Landkreises zur Erstellung eines kreisweiten Radverkehrskonzeptes sind auch laufende Anträge unserer politischen Fraktionen zu diesem Thema abgedeckt und erfordern keine weitere Beauftragung mehr durch die Gemeinde Elz. Auch der zusätzliche Antrag zur Realisierung eines Radweges entlang der B8 zwischen Elz nach Malmeneich wird im Zuge dieses Konzeptes geprüft.

Ehrenamtliche Helfer für Sprachkurse gesucht
Zwei Sprachkurse für Geflüchtete aus der Ukraine wurden auf die Initiative unserer externen Frauenbeauftragten Andrea Schäfer-Bärenfänger bereits ins Leben gerufen und sind gestartet.
Doch das reicht bei Weitem nicht aus! Wir benötigen weitere freiwillige Sprachlehrer.
Man muss dazu kein ausgebildeter Lehrer oder Pädagoge sein! Kontaktfreudigkeit und Improvisationstalent reichen oft aus, um den hilfesuchenden Menschen, von denen nur wenige Englisch, die meisten aber Russisch sprechen, schon eine gute Grundlage der deutschen Sprache zu vermitteln. Entsprechendes Lehrmaterial und alles, was zur Sprachvermittlung erforderlich ist, wird zur Verfügung gestellt.
Ziel ist, dass nicht nur einmal, sondern mehrmals pro Woche Sprachkurse angeboten werden können. Als Räumlichkeiten für die Treffen zum Unterricht stehen das Jugendhaus, das Pfarrheim und in Malmeneich das Dorfgemeinschaftshaus zur Verfügung. Hier können die Sprachkurse durchgeführt werden.
Auch die Teestube als Treffpunkt zum Kennenlernen und zum Austausch, die es schon einmal gab, soll wieder in Leben gerufen werden.
Je mehr Freiwillige sich finden, um Sprachkurse anzubieten, umso eher können wir das gemeinsam bewältigen und niemand wird überfordert. Daher bitten wir alle, die es möglich machen können, sich hier zu betätigen.

Vielen Dank
Horst Kaiser, Bürgermeister

Neue externe Frauenbeauftragte stellt sich vor
Frauen sind erst dann erfolgreich, wenn niemand mehr überrascht ist, dass sie erfolgreich sind. (Emelie Pankhurst, Frauenrechtlerin)
Als neue externe und ehrenamtliche Frauenbeauftragte von Elz möchte ich mich Ihnen kurz vorstellen. Ich trete die Nachfolge der kürzlich verstorbenen Gisela Mörsdorf an. Leider kann ich mich nicht mehr persönlich bei ihr für ihr großes Engagement und die über Jahre geleistete Arbeit bedanken. Sie hinterlässt eine große Lücke.
Mein Name ist Andrea Schäfer-Bärenfänger. Seit 18 Jahren leben wir, mein Mann, unser Sohn und ich, in Elz und fühlen uns hier gut aufgenommen und sehr wohl.
Zeit etwas zurückzugeben.

Mit dem 1. März 2022 habe ich die Aufgabe als externe und ehrenamtliche Frauenbeauftragte übernommen und möchte mich in diesem Rahmen für eine zeitgemäße und moderne Gleichberechtigungspolitik einzusetzen.
Es ist ein Amt, das die Perspektive schafft im kommunalen Bereich zur Chancengleichheit beizutragen und das einstehen möchte für Gerechtigkeit und Fairness, Sichtbarmachung und Verbesserung der Situation von Frauen.
Ich verstehe mich als Ansprechpartner*in für konkrete Anliegen der Bürger*innen unserer Gemeinde, aber nicht als Einzelkämpferin, sondern als Teamplayerin.
Damit aus Problembeschreibungen auch Lösungsoptionen entstehen, braucht es Mitstreiter*innen. Eine Gruppe von bereits engagierten Frauen und ich möchten uns auf dem Maiglöckchen Markt am 22. Mai mit einem Stand vor der KSK mit unseren Ideen vorstellen.
Ich freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen, mit Vereinen, mit den örtlichen Einrichtungen, den frauenpolitischen Netzwerken und allen, die sich für unsere Ideen begeistern können und sich und ihre Kompetenz einbringen möchten.
DENN: Nur gemeinsam kann man etwas verändern, verbessern und bewirken.
Unsere Ideen:
- Offener Treff 1x im Monat für alle Generationen
- Café der Nationen zum Austausch für ein besseres Miteinander
- Unterstützungsangebote für Flüchtlingsfamilien aus der Ukraine
- Zusammenarbeit mit der Gemeindepflegerin
- Ausstellung: Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen am 25. November 2022
Die Ausstellung wird im Rathaus zu sehen sein. Wir möchten Aufmerksamkeit schaffen, um miteinander ins Gespräch zu kommen.
- Bildung als Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben und als Schutz vor Gewalt sind uns ein besonderes Anliegen. Als Lehrerin und Ausbilderin setze ich mich seit vielen Jahren für eine gendergerechte Ausbildung ein und möchte dies in meiner neuen Rolle weiterführen.
-Zusammenarbeit mit der Hephata Mädchengruppe Elz, den örtlichen Schulen und Kindergärten
- Zusammenarbeit mit der Frauenbeauftragten des Landkreises Limburg-Weilburg
Die Treffpunkte und Termine werden im Blickpunkt veröffentlicht.
Ich freue mich auf interessante Begegnungen, Gespräche und Anregungen.
Für Ihre Anliegen und Ideen habe ich offene Ohren und hoffentlich auch praktikable Lösungen.
Sie erreichen mich unter folgender Nummer: 01515 7867861

Ehrenamtliche Betreuer für Kriegsflüchtlinge gesucht!
Der Gemeinde wurden bereits erste Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine zugewiesen und wir müssen davon ausgehen, dass auch in den nächsten Wochen uns weitere Kriegsflüchtlinge zugewiesen werden. Solange der Krieg in der Ukraine tobt und den Menschen dort auf brutalste Weise die Lebensgrundlage entzogen wird müssen wir mit weiteren Flüchtlingen rechnen.
Hinzu kommen auch noch Flüchtlinge aus anderen Krisengebieten.
Da diesen Menschen zumindest in der Anfangsphase bei vielen Dingen geholfen werden muss, damit sie sich hier zurecht finden (Anlegen eines Bankkontos, Arztbesuche, Schule und Kitabesuch für die Kinder, Kontakt zu Vereinen etc.), suchen wir dringend ehrenamtliche Helfer, die sich die Zeit nehmen können um die Flüchtlinge bei solchen Dingen zu unterstützen. Die Mitarbeiter*innen der Verwaltung können das nicht leisten, dafür fehlt uns einfach die Zeit.
Optimal wären natürlich russische bzw. ukrainische Sprachkenntnisse, oftmals reicht es aber schon aus kontaktfreudig zu sein und mit Händen und Gesten oder auch unter Einsatz eines Übersetzungsprogramms auf dem Smartphone sich zu verständigen. Bei der Flüchtlingswelle vor gut fünf Jahren haben wir das auch ganz gut geschafft.
Wer sich dafür zur Verfügung stellen möchte bitten wir für die Kontaktaufnahme um Meldung an Ina Fortenbacher, Tel. 957533, ina.fortenbacher@elz-ww.de, oder an Rita Laux, Tel. 957531, rita.laux@elz-ww.de.

Horst Kaiser, Bürgermeister

Wohnungen zur Unterbringung von Flüchtlingen gesucht!

Die Gemeinde sucht weiterhin dringend Wohnungen zur Unterbringung von Flüchtlingen, dabei geht es nicht nur um Flüchtlinge aus der Ukraine, sondern auch aus anderen Krisengebieten. Sollte sich irgendwo ein größeres Haus zur Schaffung einer Gemeinschaftsunterkunft anbieten, so sind wir auch daran interessiert. Rückmeldungen gerne per Telefon an 06431 9575-10, oder per Mail an markus.schmidt@elz-ww.de.

Aufnahme und Registrierung von Kriegsvertriebenen aus der Ukraine
Auch bei uns in der Gemeinde Elz sind die ersten Kriegsflüchtlinge aus dem Kriegsgebiet der Ukraine angekommen. Diese sind alle privat durch ein verwandtschaftliches oder freundschaftliches Verhältnis untereinander hier bei Elzer Bürgerinnen und Bürgern untergekommen.
Wir müssen aber davon ausgehen, dass uns in den nächsten Tagen und Wochen weitere Flüchtende, vorwiegend Frauen mit ihren Kindern und ältere Menschen aus der Ukraine erreichen, denen wir ein Obdach bieten müssen.

Wer hier leerstehenden Wohnraum zur Verfügung stellen kann, bzw. Kriegsflüchtlinge bei sich aufnehmen kann, melde sich bitte umgehend beim Ordnungsamt der Gemeinde Elz per Mail unter Ordnung@elz-ww.de oder telefonisch unter 06431 9575-30 oder -32. Eine Möblierung kann über das GAB-Möbellager oder das Nothilfekomitee in Limburg kurzfristig organisiert werden.
Wer Schutzsuchenden eine erste Bleibe zur Verfügung stellt, kann auf behördliche Unterstützung zählen. Vereinfachte Verfahrensabläufe sollen helfen, um schnelle Hilfe zu leisten. Die Registrierung der aufgenommenen Flüchtlinge erfolgt über unser Meldeamt, die Aufenthaltsgenehmigung wird dann von der Ausländerbehörde des Landkreises Limburg-Weilburg nach einem Antrag erteilt. Ukrainische Kriegsvertriebene haben bei Bedürftigkeit einen Anspruch auf Leistungen nach dem AsylbLG für Unterbringung, Sozialleistungen und auch ein Recht auf medizinische Versorgung. Mit dem Aufenthaltstitel nach §24 haben die Fluchtsuchenden ein Aufenthaltsrecht bis zu 3 Jahren.

Während die finanziellen Dinge einer Wohnraumüberlassung gut geregelt sind, kommen jedoch neben den sprachlichen Barrieren auch andere Aufgaben auf Sie zu, deren Sie sich bewusst sein sollten. Neben den begleitenden Behördengängen und der ersten Organisation des Aufenthalts sollten Sie sich auch Zeit für diese traumatisierten Menschen nehmen können, um mit ihnen zu reden, sie zu unterstützen und für eine gute Integration zu sorgen. Kleinkinder sollen die Kita besuchen können, Kinder ab dem schulfähigen Alter auch entsprechend eingerichtete Unterrichtsklassen. Dafür müssen wir seitens der Verwaltungen sorgen und deshalb ist eine Erfassung der in Elz eintreffenden Ukrainer auch so wichtig, damit wir hier planen können.

Leider ist die Corona-Impfquote in der Ukraine sehr gering, so dass wir uns um ein unbürokratisches Impfangebot im Impfzentrum ohne Terminvereinbarung gekümmert haben. Vorgezeigt werden muss lediglich der ukrainische Pass. Hier brauchen wir auch die Unterstützung der Wohnungsgeber bei der Aufklärung.
Bei sprachlichen Hürden stellt die Gemeinde Elz auch gerne einen Kontakt zu einem Dolmetscher her. Hier in Elz Lebende, die der ukrainischen oder auch der russischen Sprache fähig sind, dürfen sich auch gerne beim Ordnungsamt als Übersetzer melden.

Sachspenden nehmen wir derzeit keine entgegen, da wir diese nicht zielgerichtet verteilen können. Konkrete Dinge des alltäglichen Lebens, die dann fehlen und dringend gebraucht werden, teilen wir in gesonderten Hilfeaufrufen mit. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Gemeinsam wollen wir alles tun, um gute Gastgeber und Helfer für Menschen in Not zu sein!

Horst Kaiser, Bürgermeister

Mit Denkmalplakette ausgezeichnet
Um ein Denkmal gleich auf den ersten Blick als solches kenntlich zu machen, hat das Ministerium für Wissenschaft und Kunst und das Landesamt für Denkmalpflege Hessen eine Denkmalplakette ins Leben gerufen, um auf Denkmalengagement der Denkmalbesitzer durch erfolgreichen Abschluss von Restaurierungs- oder Konservierungsmaßnahmen hinzuweisen.
Die Plakette darf an Bau-, Boden- und Gartendenkmalen oder an konstituierenden Bestandteilen von Denkmalbereichen angebracht werden, die in der vom Landesamt für Denkmalpflege geführten Denkmalliste aufgeführt sind. Das grundemailliert Kennzeichen hat etwa das Format einer Hausnummer in der Größe 120 x 120 mm und ist mit dem entsprechenden Hessenlogo bedruckt.

Auf Anregung des ehemaligen Beigeordneten Ernst Lehnhardt wurde im Gemeindevorstand die Kennzeichnung von Elzer Denkmälern beschlossen. Die Verwaltung hat daraufhin das Landesamt für Denkmalschutz in Wiesbaden angefragt, welche Orte dies in Elz betrifft und hat eine Auflistung erhalten. Alle betroffenen Eigentümer wurden dann seitens der Gemeinde angeschrieben und um Ihre Zustimmung der Anbringung einer Denkmalplakette gebeten. Letztendlich wurden dann 31 Schilder bestellt und durch unseren Bauhof an den entsprechenden Stellen nach Absprache angebracht.
Zum Dankeschön haben alle Denkmalbesitzer noch eine Urkunde erhalten. Die Kosten der Denkmalplaketten mit je 20,- € pro Schild hat die Gemeinde Elz übernommen.

Bildunterschrift:
Sachbearbeiter Thomas Schmitt und Bürgermeister Horst Kaiser weisen auf die Denkmalplakette am Stricksine-Haus hin.

Neuer Seniorenbeirat der Gemeinde Elz
Nachdem der bisherige Seniorenbeirat letztes Jahr aufgelöst wurde, hat sich nunmehr am 24.02.2022 ein neuer Seniorenbeirat konstituiert. Bei der Neubesetzung des Beirates wurden die Mehrheitsverhältnisse nach der letzten Kommunalwahl berücksichtigt. Der neue Seniorenbeirat besteht aus 7 Personen.

Neuer Vorsitzender ist Hans-Joachim Bärenfänger, Jahnstraße 8a.
Ihm zur Seite stehen die beiden stellvertretenden Vorsitzenden Ingrid Friedrich, Ahlbacher Weg 4 und Bernd Michel, Alter Straßenberg 19.
Zum Schriftführer wurde Dietmar Laux, Freiherr-v.-Stein-Straße 6, gewählt, sein Stellvertreter ist Eberhard Martin, Offheimer Straße 22
Beisitzer sind Günter Bertram, Eisenbahnstraße 14 und Armin Eufinger, Offheimer Straße 59a

Über die weiteren Aktivitäten des neuen Seniorenbeirates wird in Kürze informiert! (dl)

Gemeinde sucht händeringend freien Wohnraum zur Unterbringung von Hilfsbedürftigen
Der Landrat hat uns mitgeteilt, dass wir in diesem Jahr mit einer Zuweisung von 1072 neuen Flüchtlingen im Landkreis rechnen müssen. Laut dem Verteiler-Schlüssel des Landkreises sollen der Gemeinde Elz davon 48 Flüchtlinge zugewiesen werden, die es heißt unterzubringen.
Und da liegt unser großes Problem: Wir haben derzeit keinen freien Wohnraum mehr, um Herberge zu bieten. Alle gemeindlichen Unterkünfte sind bereits belegt und werden auch in absehbarer Zeit nicht frei werden. Wenn wir hier keine Angebote von privaten Hausbesitzern bekommen, wissen wir nicht, wo wir diese Menschen unterbringen sollen. Daher mein Appell an alle, die jeglichen freien Wohnraum bereitstellen können: Bitte melden Sie sich bei uns!

Darüber hinaus haben wir ein massives Problem mit der Unterbringung von Großfamilien, auch durch Familiennachzug. So suchen wir z.B. händeringend eine Wohnung bzw. ein Haus für eine 8-köpfige Familie, die derzeit auf engstem Raum in einer Notunterkunft untergebracht ist. Außerdem werden zwei passende Wohnungen für eine 5- und eine 6-köpfige Familie gesucht, die ausreichend Platz für alle Familienmitglieder bieten. Hier ergeht ebenfalls meine eindringliche Bitte, freien Wohnraum zu melden und diesen bereitzustellen, um diesen Menschen dauerhaft ein geeignetes Obdach bieten zu können.

Rückmeldungen nimmt das Ordnungsamt gerne unter Tel: 06431 9575-30, -32 oder per Mail an Ordnungsamt@elz-ww.de entgegen.
Zeigen Sie bitte ein Herz und helfen Sie uns, damit wir Menschen in Not unterstützen können. Jeder kann ungewollt einmal in eine Notlage geraten und ist somit auf Hilfe angewiesen. Geben Sie sich also einen Ruck!

Ihr Bürgermeister
Horst Kaiser

Arbeiten auf dem Elzer Friedhof
Derzeit finden Sanierungsarbeiten an den Sanitäranlagen der Leichenhalle auf dem Neuen Friedhof statt. Die Bauarbeiten haben bereits am Herren- und Damen-WC begonnen, Fliesen- und Elektroarbeiten stehen jedoch noch aus. Das Bauende ist voraussichtlich Ende März. In dieser Zeit kann nur die Behindertentoilette geschlechterneutral für eine Notdurft besucht werden.
Auch die Planung für die Vorplatzgestaltung an der Urnenwand ist abgeschlossen und Angebote von ausführenden Firmen müssen nun eingeholt werden. Die Erweiterung der Urnengemeinschaftsfelder als Reihen- oder Wahlgräber wurde Ende des vergangenen Jahres bereits umgesetzt.
Um dem Vandalismus und den Diebstählen auf den Friedhöfen Herr zu werden sollen Wildkameras angeschafft und installiert werden, um einerseits abzuschrecken und andererseits arglose Übeltäter ausfindig zu machen und zu überführen.

Drohnenaufnahmen im Rahmen des Projektes "HeimspielKULTUR"
Auch die Gemeinde Elz nimmt, wie die übrigen Städte und Kommunen des Landkreises Limburg-Weilburg an dem Projekt "HeimspielKULTUR" zum Erhalt unserer Kultur und zur Stärkung und Unterstützung der Kulturtreibenden in unserer Region teil.
Im Rahmen einer Film-Aktion zu diesem besonderen Projekt sollen Drohnenaufnahmen aller mitwirkenden Städte und Gemeinden erstellt werden, so auch von Elz und Malmeneich.
Für die Aufnahmen werden ausschließlich die öffentlichen Plätze und Gebäude der Gemeinde durch einen ausgebildeten Drohnenpiloten überflogen und gefilmt. Private Grundstücke, Gärten und Häuser sind, wie es die gesetzlichen Vorgaben vorsehen, hier ausgenommen.
Eine Drehgenehmigung wurde seitens der Gemeindeverwaltung erteilt und der entstandene Gesamtfilm, der auch die Drohnenaufnahmen beinhaltet, wird dann der Gemeinde nach Abschluss des Projektes als geschnittenes Imagevideo zur Verfügung gestellt.

Hiermit informieren wir die Elzer Bevölkerung über diese genehmigten Drohnenaufnahmen, die bei schönem Wetter stattfinden und bis Ende März abgeschlossen sein sollen.

Verkehrsteilnehmer aufgepasst!
Amphibien unterwegs zum Laichgebiet
In den kommenden Wochen fahren Auto- und Motorradfahrer besser noch vorsichtiger. Besonders auf naturnahen Landstraßen gilt, wie bei uns auf der Kreisstraße K 346 zwischen Elz und Niedererbach, aufgepasst und Fuß vom Gas! Unzählige Amphibien sind dann täglich meist in der Dämmerung auf den Straßen unterwegs.
Die Wanderzeit der Kröten, Frösche und Molche ist Schutzzeit! Warnschilder und Folienzäune am Straßenrand machen alle Verkehrsteilnehmer auf die Wanderzeit der Amphibien zu den Laichgewässern aufmerksam.
Mit steigenden Temperaturen machen sie sich wieder auf den Weg. Ab dauerhaften 8 Grad Celsius und feuchtem, regnerischem Wetter wird der Wandertrieb der Tiere vor allem in den Abendstunden ausgelöst. Gerade in unserer Gegend erwachen dann die Erdkröten in ihren Erdhöhlen im Wald, wo sie überwintert haben und machen sich auf den nicht nur beschwerlichen, sondern auch gefährlichen Weg. Unbeirrt von Straßen, Wegen oder sonstigen Hindernissen wandern die Amphibien zu ihren angestammten Laichplätzen. Dabei ist ihr Ziel ganz klar gesteckt. Sie versuchen genau das Gewässer zu erreichen, an dem sie selbst zuvor als Ei, dann als Kaulquappe und schließlich zum Frosch oder zur Kröte herangewachsen sind. Dabei legen die Kriechtiere in der nächtlichen Dunkelheit mitunter sogar einige Kilometer zurück. Für die Tiere ist diese Wanderung ein lebensgefährliches Unterfangen, nicht nur wegen der natürlichen Fressfeinde, die ihnen dabei auflauern, sondern weil sie dabei auch immer wieder Straßen überqueren müssen und dabei Gefahr laufen, zu Hunderten von Autos überfahren zu werden.
Zur Zeit der Krötenwanderung wird in einem 400 Meter langen Straßenabschnitt entlang der K 346 auf dieser Wanderstrecke wieder ein mobiler Amphibienschutzzaun vom Bauhof der Gemeinde Elz installiert. Die Kröten wandern an den für sie unüberwindbaren Folienzäunen seitwärts, bis sie in einen in die Erde eingelassenen Eimer fallen. Dort werden sie unter der Woche zwei Mal am Tag, morgens und abends von Daniel Mörsdorf, Forstwirtschaftsmeister der Gemeinde Elz, eingesammelt und sicher auf die andere Straßenseite transportiert. An den Wochenenden wird dieser Dienst freiwillig von Anette Neubert aus Niedererbach übernommen. Über vier bis sechs Wochen schützt der künstliche Wall die Kröten auf ihrer Wanderung. Sicher auf der gegenüberliegenden Seite der Straße angekommen, können die Tiere nun ungehindert ihren Weg zu den Teichen und Laichplätzen fortführen, um sich fortzupflanzen.
Diese Maßnahme sichert die Fortpflanzung und dient somit der Arterhaltung dieser Tiere. Hinweisschilder mit dem Krötensymbol kennzeichnen den Straßenabschnitt und fordern den Autofahrer in diesem Bereich auf, mit Bedacht zu fahren und so Rücksicht auf die Tiere und die beiden Helfer zu nehmen. Das Umweltamt ist sicher, dass durch diese Maßnahme zahlreichen Kröten das Leben gerettet werden kann. Sind auch Sie Lebensretter und fahren langsam, um die Zahl der Tiere nicht noch weiter zu reduzieren!
Dies gilt auch beim Befahren der Waldwege zur Mordschau, hier insbesondere die Wege zu den Fischteichen – Hauptziel und Laichplatz der Kröten. In den frühen Morgen- und Abendstunden sind dann ausgesprochen viele Tiere unterwegs. Hier ergeht nochmals die eindringliche Bitte, in dieser Zeit die Waldwege nicht zu befahren, damit die Amphibien nicht kurz vor dem ersehnten Ziel ums Leben kommen!

Raum für die Jugend gesucht!

Auf Antrag der Gemeindevertretung und nach Abstimmung im Ausschuss für Jugend Kultur Sport und Soziales wurde die Gemeindeverwaltung Elz damit beauftragt, dass ein neuer Jugendraum in Elz geschaffen werden soll. Dafür ist die Gemeinde auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten für die Einrichtung eines geschlossenen Treffpunktes für Jugendliche in unserem Ortsgebiet.

Sollten Sie Ideen haben oder Räume zur Verfügung stellen können, dann melden Sie sich bitte direkt bei Markus Schmidt, Ordnungsamtsleiter unter Tel: 06431 9575-30 oder per Mail an markus.schmidt@elz-ww.de.

Vielen Dank!

Kostenloser Glasfaseranschluss für Spätentschlossene in Elz noch möglich

Es gibt weiterhin die Möglichkeit für Nachzügler noch einen kostenlosen FTTH-Anschluss von der Telekom gelegt zu bekommen. Voraussetzung dafür ist aber, dass auch ein Angebot der Telekom gebucht wird und gegebenenfalls ein Anbieterwechsel erfolgt.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte für dieses Anliegen direkt an die Telekom: online über www.telekom.de/netz/glasfaser oder telefonisch über die Hotline: 0800 3301000.

Sachbeschädigung in Malmeneich

Nicht zum ersten Mal ist es in Malmeneich zu Sachbeschädigungen gekommen. Jüngst berichteten wir erst über die mutwillige Zerstörung des Bildstocks am Waldrand.
Nun wurde am Dorfgemeinschaftshaus, rechts neben dem Eingangsbereich zum Gemeinschaftsraum die Dachrinne beschädigt und das Regenfallrohr aus der Befestigung mutwillig herausgerissen.
Aufgrund der Wetterlage am Wochenende mit vorhergesagtem Regen und Sturm musste der entstandene Schaden nach Meldung schnell repariert werden. Hier hat ein Kamerad der freiwilligen Feuerwehr Malmeneich noch am Samstag seinen Einsatz gezeigt, die Leiter ausgefahren und den Anschluss des Fallrohrs an die Dachrinne wieder fachmännisch repariert.

Dem Verursacher des Schadens sagen wir „Pfui, schäm‘ dich was und lass‘ das für die Zukunft sein!“, dem Feuerwehrmann sprechen wir unseren herzlichen Dank für sein Engagement aus.

Vandalismus in Malmeneich

Wieder einmal haben irgendwelche Leute, die vor nichts Achtung haben, ihr Unwesen getrieben. Der kleine Bildstock am Mordschauweg in Malmeneich wurde in der Zeit zwischen 16.00 Uhr am 26.01. und 10.00 Uhr am 27.01.22 mutwillig zerstört. Wie man auf dem beigefügten Foto sehen kann, wurde der Pfahl samt dem kleinen Häuschen umgetreten und dabei zerstört.
Man fragt sich, was Leute, die so etwas tun im Sinn haben? Wollen Sie die Ehrenamtlichen, die sich um solche kleinen Gedenkstätten kümmern bewusst schädigen oder wollen sie bewusst provozieren? Man steht sprachlos davor.
Wir werden seitens des Bauhofs dafür sorgen, dass der kleine Bildstock wieder so hergestellt wird, wie er vorher war.
Jeder, der irgendetwas beobachtet hat, was zur Aufklärung dieses Vergehens beitragen kann, bitte ich, sich bei der Gemeinde zu melden: Tel. 9575-10.

Horst Kaiser, Bürgermeister

Räuberischer Vandalismus auf dem Elzer Friedhof hört nicht auf
Nach den Bronzeraubzügen im vergangenen Jahr wurden auch Anfang des neuen Jahres der Gemeindeverwaltung wieder Vorkommnisse auf dem Elzer Friedhof gemeldet.
Im Visier der Grabschänder stehen Kreuze, Vasen und Skulpturen vorzugsweise aus Bronze. Bei den letzten Diebstahlversuchen wurden die Täter wohl gestört, denn der Grabschmuck war angesägt oder beschädigt, aber nicht gänzlich entwendet und konnte so von den grabpflegenden Angehörigen wieder hergestellt werden. Trotzdem bleiben Arbeit, Kosten, Ärger und ein fader Beigeschmack, denn die Totenruhe und die Trauer der Zurückgebliebenen sind nachhaltig gestört. Auch vermeintliche Kleinigkeiten sorgen da für Ärgernis, wenn Batterien aus elektrischen Grablichtern entfernt und entwendet werden.
Deshalb bittet die Gemeindeverwaltung nochmals die Bevölkerung bei Friedhofbesuchen gerade in der Dämmerung oder in der Dunkelheit, die Augen und Ohren offen zu halten und seltsame Vorgänge bitte unmittelbar zu melden und die Polizei zu informieren, damit diesem Unwesen auch ein Ende gesetzt und den Übeltätern das Handwerk gelegt werden kann.
Vielen Dank!
(abl)

Förderung für Kitaerweiterung und Sanierung erhalten
Landrat Köberle übergibt in Elz zwei Förderbescheide für Kindertagesstätten
Landrat Michael Köberle hat dem Ersten Beigeordneten der Gemeinde Elz, Wolfgang Lindenmeyer, zwei Förderbescheide aus dem Investitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung“ des Bundes in Verbindung mit dem Landesinvestitionsprogramm „Kinderbetreuung“ übergeben.
Mit 189.057 Euro wird der Um- und Ergänzungsbau für sechs zu erhaltende Gruppen, davon vier normale und zwei Krippengruppen in der Kindertagesstätte Unterm Regenbogen in Elz gefördert. Die Tageseinrichtung mit Mittagsversorgung hat eine Rahmenkapazität für höchstens 150 Plätze vom vollendeten 24. Lebensmonat bis zum Schuleintritt. Aktuell besitzt die Einrichtung sechs Gruppen. Mit der nun geförderten Maßnahme sollen die sechs Gruppen in ihrem Bestand erhalten beziehungsweise aufgewertet werden.
Mit 68.175 Euro wird die Sanierung der Sanitäranlagen für die vier altersübergreifenden Gruppen in der Katholischen Kindertagesstätte St. Martin in Elz gefördert. Die Tageseinrichtung mit Mittagsversorgung hat eine Rahmenkapazität für höchstens 100 Plätze vom vollendeten 24. Lebensmonat bis zum Schuleintritt. Aktuell besitzt die Einrichtung vier Gruppen. Mit der nun geförderten Sanierung der Sanitäranlagen sollen die vier Gruppen in ihrem Bestand erhalten beziehungsweise aufgewertet werden.

Bildunterschrift: Übergabe der Förderbescheide vor dem Ergänzungsbau der Kindertagesstätte Unterm Regenbogen in Elz (von links): Erster Beigeordneter Wolfgang Lindenmeyer, Landrat Michael Köberle, Pfarrer Steffen Henrich, Ursula Laux (stellvertretende Vorsitzende des Pfarrverwaltungsrates), Elisabeth Müller (Leiterin Kita St. Martin), Lena Hegenkötter (stellvertretende Leiterin Kita Unterm Regenbogen), Anette Duchscherer (Leiterin Kita Unterm Regenbogen) und Joachim Hebgen (Leiter Amt für Jugend, Schule und Familie).

50 Jahre Zusammenschluss Elz und Malmeneich
Nun ist es soweit, seit 1.1. 2022 sind Elz und Malmeneich 50 Jahre verbunden.
In der Sitzung der Gemeindevertretung am 06.01.1972 wurden in einer gemeinsamen Sitzung der Gemeindevertretungen Elz und Malmeneich im Hotel Willi Schäfer in Elz die Urkunden über die Eingliederung der Gemeinde Malmeneich in die Gemeinde Elz durch den Landrat Wolf übergeben.
Im Protokoll der Sitzung wird unter anderem ausgeführt, dass die alte Gemeinde Malmeneich jetzt ein integrierter Bestandteil der Gemeinde Elz sei und die Malmeneicher Bürger davon ausgehen können, dass die verantwortlichen Gremien den neuen Ortsteil nicht als Vorort betrachten würden.
Bürgermeister Michaely führte weiter aus, dass er überzeugt sei, dass in Zukunft ein gutes Einvernehmen mit den neuen Bürgern hergestellt werde.

Aber wie weit lagen damals Wunsch und Wirklichkeit auseinander?
Aus einem Schreiben des Malmeneicher Kirchenvorstandes an den Bischof in Limburg geht hervor, dass man lieber einen Zusammenschluss der Kirchengemeinde mit Hundsangen gewünscht hätte.
Ein Protokoll des Malmeneicher Ortsbeirates aus 1973 erwähnt Unstimmigkeiten mit der Gemeinde Elz. Diese Unstimmigkeiten müssen so groß gewesen sein, dass sich der Ortsbeirat Malmeneich kurze Zeit später auflöste.
Überträgt man dies auf eine Ehe, war es sicher keine Liebes- sondern eine Vernunftheirat. Von früheren Generationen erfährt man, dass diese Konstellation in der Region nicht unüblich war. Oft stand der Wahlspruch „Acker soll zu Acker“ im Vordergrund.
Die heute noch lebenden Zeitzeugen könnten sicher viele weitere Geschichten oder Anekdoten aus dieser Zeit erzählen und Ausführungen machen.
Glücklicherweise hat sich das bis zum Jahr 2022 doch geändert. Gemeinsame Schulbesuche der jüngeren Generationen haben aus lokalen Rivalen oft langjährige Freunde gemacht und aktuell drängt es viele junge Elzer Familien auf der Suche nach Eigentum in den Ortsteil.
Um diesen jetzt gewachsenen Zusammenhalt weiter zu fördern haben die gemeindlichen Gremien beschlossen, das Jubiläumsjahr zu einem Jahr gemeinsamer Veranstaltungen zu machen.
Unter Anderem ist auch eine Ausstellung des Geschichts- und Museumsvereins mit Dokumenten und Bildern aus der Zeit geplant. Wir freuen uns, wenn Sie uns oder dem Geschichts- und Museumsverein hier mit Dokumenten und Bildern aus der Zeit unterstützen.
Sofern es trotz Corona möglich ist, sind für 2022 einige Veranstaltungen geplant, die die aktuelle gute Zusammenarbeit und den Zusammenhalt der Ortsteile zeigen sollen.
Zeitnah werden wir an dieser Stelle auf die einzelnen Veranstaltungen hinweisen.

Wolfgang Lindenmeyer, 1. Beigeordneter

Gratulation zur Geschäftseröffnung
In der vergangenen Woche durften Bürgermeister Horst Kaiser und Beate Seibert-Simon, Vorsitzende des Elzer Gewerbevereins die beiden Geschäftsinhaberinnen Amine Saritas und Rukiye Cirik aus der Weberstraße 1 in der Elzer Geschäftswelt auf der Hauptmeile willkommen heißen.
Die beiden engagierten Damen haben hier das neue Ladenlokal „TANEM Nüsse & Trockenfrüchte“ eröffnet. Neben frischen und gerösteten Nüssen und getrockneten Früchten, bietet das Verkaufsduo auch täglich frische Produkte, eine regionale Vielfalt aus der Türkei, Essige, Tees, Marmeladen und vieles mehr an. Viele der Produkte aus dem reichhaltigen Sortiment sind auch in Bio-Qualität zu haben.
Bürgermeister Kaiser und die Gewerbefachfrau Seibert-Simon zeigten sich sehr beeindruckt von der vielfältigen Auswahl, der angenehmen Ausstattung und den freundlichen Betreiberinnendes des Ladens und überreichten Blumen und Urkunde zur Geschäftseröffnung. Beide freuen sich über diese Bereicherung des Elzer Geschäftslebens und wünschen dem jungen Unternehmen viel Glück und Erfolg für die Zukunft.
Neugierig geworden? Dann treten Sie ein in die kleine Welt von „TANEM“ und erwerben Sie die leckeren Köstlichkeiten von den kleinen Schätzen aus der Türkei.

Die neue Gemeindepflegerin stellt sich vor

Guten Tag liebe Gemeinde
Ich möchte mich Ihnen heute gerne vorstellen
Mein Name ist Tamara Jung. Ich bin 38 Jahre alt, verheiratet, habe zwei Kinder und bin die neue Gemeindepflegerin von Elz.

Gemeindepflegerin was ist das?
Das möchte ich Ihnen gerne erklären.
Ziel des vom Ministerium für Soziales und Integration geförderten Projektes ist es, den älteren Bürgern zu ermöglichen so lange wie möglich sicher, eigenständig und zufrieden in ihrem häuslichen Umfeld leben zu können.
Als Gemeindepflegerin besuche ich sie auf Wunsch zu Hause, und informiere sie in Zusammenarbeit verschiedener Hilfsnetzwerke über ihre Wohnsituation, und gebe ihnen Tipps wie sie ihre Umgebung altersgerecht und sicher einrichten können. Auch nenne ich Ihnen ihren Bedürfnissen angepasst mögliche Unterstützungsangebote wie z.B. Essen auf Rädern oder stelle ihnen Hilfsmittel vor, die Ihnen ihren Alltag erleichtern würden. Pflegenden Angehörigen kann ich Unterstützung geben und sie situationsgerecht anleiten. Ich erläutere und erkläre Ihnen Arztbriefe und Medikamentenpläne. Auf Wunsch kann ich Sie auch zu einem Arzttermin begleiten, wenn wir uns vor Ort treffen. Ich kann aber auch nur mal zuhören, wenn ihnen etwas auf der Seele brennt, und versuche sie dabei zu unterstützen eine Lösung zu finden. Gerne informiere ich sie über das umfassende Freizeit- und Vereinsangebot der Gemeinde und gebe Ihnen neue Impulse oder Anschlussmöglichkeiten.
Zudem ist es mein Ziel, das Angebot zur Teilhabe der Senioren in Elz zu erweitern. Hierzu nehme ich gerne auch Ideen und Anregungen ihrerseits auf.
Interessenten, die zur Mitwirkung in der Seniorenarbeit bereit sind, dürfen sich gerne melden.
Sie bieten Leistungen für Senioren an, wie etwa Unterstützung im Haushalt oder Einkaufs-/Fahrdienste? Auch dann dürfen sie sich gerne melden.

Ich bin Montag-Freitag wie folgt zu erreichen:
Tel: 06431/9575-39
Handy: 0151/42440755
E-Mail: Tamara.Jung@elz-ww.de
Rathaus Neubau, EG, Zimmer 07 (Senioren-Büro)

Haben sie keine Scheu! Ich freue mich Ihnen helfen zu dürfen.

Bleiben sie gesund
Tamara Jung


Neue Informationsbroschüre

Noch pünktlich zum Ende des Jahres ist sie fertig geworden, die neue Elzer Informationsbroschüre. Das zurückliegende Coronajahr bot dazu Raum und Gelegenheit, die in die Jahre gekommene alte Infoschrift zu überarbeiten. Neue Texte und aktuelle Fotos wurden erstellt, Daten und Fakten wurden aktualisiert, um dem Elzer Bürger, der Elzer Bürgerin, aber auch den Gästen aus nah und Fern eine neue praktische Handreichung mit allen wichtigen Informationen über die Gemeinde Elz zu übergeben.
Das besondere an der neuen Broschüre im handlichen Format ist, dass Sie ganz ohne Werbung auskommt. Da viele Märkte und Feste in den zwei vergangenen Jahren ausgefallen sind und der Topf „Öffentlichkeitsarbeit“ dadurch wenig belastet wurde, war noch ausreichend Budget da, um dieses schon lange geplante Heft umzusetzen. Auch der Gewerbeverein hat aus seinen Mitteln diese neue Broschüre großzügig unterstützt und mit einem Branchenverzeichnis am Ende des Büchleins ergänzt. Auch Firmen, die kein Mitglied im Gewerbeverein sind, konnten sich mit einem kleinen Kostenbeitrag an diesem Projekt beteiligen.
Das besondere an dieser Neuauflage der Elzer Informationsbroschüre ist, dass wir nach der Ausgabe einer kleinen Stückzahl an gedruckten Exemplaren, unmittelbar Änderungen und Aktualisierungen vornehmen können, um im nächsten Druckgang wieder auf dem neusten Stand zu sein.
Wir sind der Meinung, dass die neue Informationsbroschüre ein gelungenes Druckwerk geworden ist, das lohnt beispielsweise beim Telefonbuch immer griffbereit zu liegen.
Kostenlose Exemplare gibt es in den Elzer Geschäften auf der Elzer Hauptmeile, dem Einwohnermeldeamt oder der Gemeindekasse zum Mitnehmen.

 Informationsbroschüre

Schauen Sie doch einfach mal rein!

Bildunterschrift von links:
Vorsitzende des Gewerbevereins, Beate Seibert-Simon, Bürgermeister Horst Kaiser, Alexandra Blättel, Mitarbeiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Vorsicht geboten!

Bei der Gemeindeverwaltung Elz gingen in den vergangenen Tagen einige Meldungen ein, dass vorgetäuschte Mitarbeiter der Wasserversorgung die Wasserleitungen im Keller kontrollieren wollen, um sich damit unberechtigten Zutritt zu Häusern zu verschaffen. Deshalb bitten wir die Elzer Bürgerinnen und Bürger um Vorsicht an der Haustür! Bitte lassen Sie diese Betrüger nicht in Ihr Haus eintreten und verständigen Sie sofort die Polizei! Die Wasserabteilung der Gemeinde Elz wird ausschließlich von zwei Mitarbeitern des Gemeindebauhofs, beide Wassermeister betreut. Nur Lothar Rörig und Torsten Rompel haben diese Qualifikation und dürfen an Ihrer Wasserleitung arbeiten. Beide Facharbeiter sind Tag und Nacht für Sie im Einsatz und können sich auch entsprechend mit einem Ausweisdokument des Ordnungsamtes ausweisen. Sie tragen entsprechende Kleidung mit dem Elzer Wappen und kommen auch mit einem orangefarbenen Gemeindefahrzeug. In Notfällen, z.B. einem Wasserrohrbruch hat die Wasserabteilung der Gemeinde Elz eine 24-Stunden-Rufbereitschaft und ist unter der Wassernotrufnummer 0171 4704262 immer zu erreichen.

Elz, den 06.12.2021
Horst Kaiser, Bürgermeister

Elzer Schutzmann vor Ort vorgestellt
(Elz, Freitag, 26.11.2021) Ab sofort ist in der KOMPASS-Gemeinde Elz ein "Schutzmann vor Ort" für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger unterwegs. Kriminaldirektor Marcus Brambach übergab den Beamten symbolisch an den Bürgermeister von Elz, wo der Polizeibeamte zukünftig für eine erhöhte Polizeipräsenz sorgen wird und als Bindeglied zwischen Kommune und Polizei fungieren soll.

Zu diesem Anlass führte Herr Brambach, Leiter der Polizeidirektion Limburg-Weilburg, Roger Wagner in das Amt des "Schutzmanns vor Ort" ein und begrüßte den 55-jährige Polizeioberkommissar gemeinsam mit dem Bürgermeister der Gemeinde Horst Kaiser. Herr Wagner ist seit 1995 Angehöriger der Polizeistation in Limburg und fungiert bereits als Schutzmann vor Ort in Hadamar und wird fortan auch das Gesicht der Limburger Polizei in Elz sein. Als lokaler "Freund und Helfer" wird er schwerpunktmäßig in Elz und Hadamar unterwegs und auch als "Fußstreife" und „Fahrradstreife“ jederzeit ansprechbar sein. "Ich freue mich darauf, zukünftig ein offenes Ohr für die Menschen in Elz haben zu können, um dadurch intensiver auf die Bedürfnisse und Sorgen der Bevölkerung einzugehen."

Er wird für Elz der polizeiliche Ansprechpartner, Kommunikator, Netzwerker, Berater, Schlichter, Freund und Helfer sein.

Der "Schutzmann vor Ort" bzw. die „Schutzfrau vor Ort“ ist ein wesentlicher Baustein des vom Hessischen Innenministerium initiierten KOMPASS-Projektes, bei dem gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, den Kommunen und den lokalen Sicherheitspartnern passgenaue Lösungen für die Probleme vor Ort erarbeitet und entsprechende Sicherheitsarchitekturen individuell weiterentwickelt werden sollen. Durch die täglichen Begegnungen auf der Straße, die Vernetzung zu örtlichen Vereinen und Institutionen sowie die Teilnahme an lokalen Veranstaltungen, gehören sie zum Ortsbild der Kommunen. In ihrer Funktion sind sie in vielen Bereichen der Prävention beratend tätig oder vermitteln spezielle Hilfsangebote.

Sowohl Bürgermeister Kaiser als auch Kriminaldirektor Brambach wünschten dem Polizeibeamten einen guten Start für seine präventiven Tätigkeitsfelder und freuen sich auf die sichtbare Präsenz der Polizei in Elz.

Polizeioberkommissar Wagner bietet in Elz an jedem Mittwoch einen Sprechstunde an, zu der sich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger unter der Rufnummer 06431/ 9575-20 oder per E-Mail unter svo.elz.ppwh@polizei.hessen.de anmelden können und herzlich willkommen sind.

Bildunterschrift:
Foto © Gemeinde Elz von links:
Der Leiter der PD-Limburg, Herr Marcus Brambach, Erster Polizeihauptkommissar Martin Schlögl, SVO Roger Wagner, Markus Schmidt und Horst Kaiser

Frei leben – ohne Gewalt
Auch die Gemeinde Elz zeigt Flagge
am internationalen Aktionstag „Nein zu Gewalt an Frauen“ am 25. November
Gewalt an Frauen ist leider noch immer allgegenwärtig. Laut EU-Kommission erfährt jede dritte Frau in Europa mindestens einmal in ihrem Leben körperliche oder sexualisierte Gewalt. Doch egal, ob es um einen sexuellen Übergriff am Arbeitsplatz, weibliche Genital-verstümmelung, Verbrechen im Namen der sogenannten Ehre, Frauenhandel, Prostitution, Früh- und Zwangsverheiratung oder Häusliche Gewalt geht, wir sind nicht bereit, Gewalt an Frauen hinzunehmen.
Seit 2001 ruft TERRE DES FEMMES deshalb dazu auf, den internationalen Aktions- und Gedenktag „Nein, zu Gewalt an Frauen!“ am 25. November zu nutzen, um die Öffentlichkeit wachzurütteln und sich für ein weltweites Zeichen gegen Gewalt zu vereinen.
Zu diesem Zweck entwickelte TERRE DES FEMMES eine farbenfrohe und weithin leuchtende Fahne. Seitdem sorgen Mitfrauen, couragierte Frauenbeauftragte und UnterstützerInnen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft mit dem Hissen der Fahne dafür, dass Gewalt an Frauen sichtbar wird.
Der von der UNO seit 1990 offiziell ausgerufenen Aktions- und Gedenktag „Nein zu Gewalt an Frauen“ geht auf die Ermordung der drei Schwestern Mirabal am 25. November 1960 zurück. Die drei Frauen stellten sich mutig dem dominikanischen Diktator Trujillo entgegen und bezahlten ihren Einsatz mit dem Leben.
Seitdem dient der Novembertag gleichsam dem Gedenken an die vielen Frauen und Mädchen, deren Leben durch Gewalterfahrungen gezeichnet ist wie auch dem solidarischen Aufstand und der Gegenwehr. Jede Form von Gewalt an Frauen und Mädchen darf nicht länger akzeptiert werden!
Mit der Fahnenaktion hat TERRE DES FEMMES unter dem Motto „Frei leben – ohne Gewalt“ ein einheitliches Symbol geschaffen, das über die Landesgrenzen hinaus Signalkraft hat.
Diesem nach außen hin gesetzten Zeichen schließen sich auch, genau wie viele andere Kommunen des Landkreises Limburg-Weilburg Bürgermeister Horst Kaiser und die interne Frauenbeauftragte der Gemeinde Elz an und weisen auf die gehisste Fahne hin.

Parkplatz in der Bachgasse fertiggestellt
Nachdem der Parkplatz in der Bachgasse bereits im Sommer mit der Eröffnung durch den Landrat Michael Köberle seiner offiziellen Bestimmung, Bereitstellung von neuem Parkraum, übergeben wurde, sind jetzt die letzten Arbeiten an der Parkanlage abgeschlossen und das Projekt ist fertiggestellt.
Bis auf die Installation der E-Ladesäule mit einem Schnellladepunkt von 22 bis 50 kW und einem Normalladepunkt bis 22 kW, die wegen der fehlenden Fördermittelzusage noch auf sich warten lassen muss, ist jetzt alles erledigt. Zunächst wurde im Herbst die komplette Bepflanzung der Grünflächen mit Bäumen, Büschen und Bodendeckern vorgenommen. Fahrradständer wurden im Pflanzbereich auf der linken Seite der Parkplatzeinfahrt montiert. Eine Ruhebank mit Abfalleimer wurde zum Ausruhen und Verweilen aufgestellt. Auch die Beschilderung des Parkplatzes im Einbahnstraßenverkehr mit entsprechenden Zufahrtshinweisen sind angebracht und haben ihre Gültigkeit. Hinter der geplanten Ladesäule wird das Schwalbenhaus aufgestellt, das auf dem neuen Friedhof keine Bewohner anlocken konnte.
Der Parkplatz mit insgesamt 29 Parkplätzen, davon zwei Behindertenparkplätze im vorderen Bereich, zwei Stromladeplätze für E-Autos und ein Wohnmobilstellplatz im hinteren Bereich wird seit der Eröffnung schon gut frequentiert. Der Fußweg zwischen der Apotheke und dem Optiker als Übergang zur Hauptstraße mit den anliegenden Geschäften, macht einen kurzen Fußweg möglich.

Finanzthema Haushalt

Haushaltsrede des Bürgermeisters zum Haushalt 2022

Neues Elzer Fotobuch erscheint
Die Gemeinde Elz hat schon einiges an Heimatbüchern zu bieten: Die Elzer Chronik, der Elzer Atlas und die Malmeneicher Chronik. Doch nun ist die Kommune um einen beeindruckenden Bildband reicher! Pünktlich zu Weihnachten erscheint das druckfrische Werk der drei Initiatoren Werner Geberzahn, Karl-Heinz Rörig und Otto Purtauf auf dem Markt und bietet für 19,50 € ein ideales Weihnachtsgeschenk.
„Elz, in alten und neuen Ansichten“ ist der Titel des Bildbandes und zeigt ausgewählte Bilder vom ausgehenden 19. Jahrhundert und dem Anfang des 20. Jahrhunderts mit der Gegenüberstellung von Bildern aus dem 21. Jahrhundert. Weit über zwei Jahre hat die Entstehung und Entwicklung dieses Buches mit dem Zusammentragen, Sortieren und Gegenüberstellen der unzähligen Fotos und das Erstellen der passenden Texte gedauert. Das Ergebnis kann sich auf fast 350 Seiten im gebundenen Softcovereinband sehen lassen. Viele Erinnerungen werden bei der Durchsicht dieses Elzer Fotoalbums geweckt und dadurch regt dieses Werk auch zu generationsübergreifenden Gesprächen an. Eine tolle Beschäftigung für die ganze Familie und Freundeskreise gerade in dieser kalten Jahreszeit. Ein Buch eben, das in keinem Elzer Bücherregal fehlen sollte.
Zu erwerben ist der Bildband auf der Gemeindekasse im Elzer Rathaus während der Öffnungszeiten und bei „Buch und Tee“. Erstmals wird das Buch jedoch am Stand des Elzer Bürgerfonds beim Sternenmarkt zu kaufen sein.
Neben den drei Hauptprotagonisten Werner Geberzahn, Karl-Heinz Rörig und Otto Purtauf haben noch viele weitere Personen zur Verwirklichung dieses Buchprojektes beigetragen: Darunter Bernd Martin für die Bereitstellung seiner umfangreichen Postkartensammlung, Bernd Lormann für die Bereitstellung vieler Fotos aus seinem persönlichen Fotoarchiv, Dr. Dr. Oliver Giers aus Köln für die Luftaufnahmen mit einer Drohne, Detlev Schneider aus Wiesbaden für die Texte zum Schönauer Hof und dem Blättel‘chen Hofgut, Bernd Müller aus Niedererbach für die besondere Sach- und Bildkorrektur und Henry Klinger für die druckreife Lesung der Texte. Allen hier aufgeführten Unterstützern sei hier herzlich gedankt. Mit ihrem Zutun haben sie ein beeindruckendes Werk der Gegenwart aber auch für die Zukunft erzeugt, das einer Anschaffung lohnt!

Gemeinde Elz erlangt Titelerneuerung „Fairtrade“
In der vergangenen Woche kam eine kleine Abordnung der Steuerungsgruppe „Fairtrade“ mal wieder in Präsenz im Dienstzimmer des Bürgermeisters zusammen. Über die Pandemiezeit konnte der Kreis nur digital oder per Telefon, meist über den kleinen Dienstweg für Abstimmungen, miteinander kommunizieren. Trotz der außergewöhnlichen Situation ist es jedoch den Mitstreitern gelungen, die „Fairtrade-Gemeinde“ am Leben zu erhalten und mit einigen kleineren und auch größeren Aktionen weiter das Bewusstsein für den fairen Handel und den Kauf fairer Produkte bei den Elzerinnen und Elzern zu schärfen.
Dieses Engagement hat dann auch zu der Titelerneuerung durch die Prüfung von Fairtrade Deutschland geführt. Hier musste die gesamte Arbeit der vergangenen zwei Jahr in einem vereinfachten Onlineverfahren dokumentiert und belegt werden. Dabei wurde nach der Prüfung aller Angaben dem Antrag auf Titelerneuerung sattgegeben. Mit dem Erhalt der Urkunde von TransFair e.V., datiert auf den 27. Oktober 2021 darf sich die Gemeinde Elz nun für zwei weitere Jahre „Fairtrade-Gemeinde“ nennen. Dieses Ereignis war ein gemeinsames leibhaftiges Treffen allemal wert!
Doch jetzt heißt es sich nicht auf den Vorschusslorbeeren auszuruhen, sondern tatkräftig neue bewusstseinsstärkende Aktionen zum Thema „Fairtrade“ zu planen und durchzuführen. Dafür hat der Steuerungskreis schon einige Ideen gesammelt, die es jetzt umzusetzen heißt. Gerne nimmt die Gruppe noch weitere Mitstreiter und Unterstützer auf, um diese wichtige Sache voranzutreiben.
Interessierte Einzelpersonen und Gruppierungen dürfen sich gerne mit Alexandra Blättel per Mail unter alexandra.blaettel@elz-ww.de oder unter Tel: 06431 9575-12 in Verbindung setzten. Wir freuen uns über jeden Aktivisten für Fairtrade!

Neue DHL Packstation in Elz in Betrieb genommen
Die DHL knüpft das Packstationsnetz jetzt noch dichter und hat eine neue DHL Packstation in Elz, in der Limburger Str. 39, beim RERE-Markt mit 83 Fächern in Betrieb genommen. Kunden können dort rund um die Uhr ihre DHL Pakete abholen und vorfrankierte Sendungen verschicken.

Eine Anmeldung für den kostenlosen Packstation-Service ist unter www.dhl.de/packstation möglich. Für den Sendungsempfang an der Packstation benötigen Neukunden die DHL Paket App, die alle Services rund um das DHL Paket bequem bündelt. Für das Verschicken von Päckchen und Paketen an der Packstation ist keine vorherige Registrierung erforderlich.

Kunden können ihre Päckchen und Pakete zudem in den rund 24.000 Filialen und DHL Paketshops abgeben und Sendungen auch direkt dort empfangen. Online gekaufte Versandmarken können Kunden mit dem Service der „Mobilen Paketmarke“ zudem in Filialen, DHL Paketshops, an Packstationen oder vom DHL Zusteller während seiner Zustelltour ausdrucken lassen. Der Zusteller nimmt das frankierte Paket dann direkt mit.
Unter https://www.deutschepost.de/de/s/standorte.html können Postkunden nach Eingabe des eigenen Standortes die Adressen und Öffnungszeiten der umliegenden Filialen und Paketshops sowie die Standorte der Packstationen abrufen.
Weitere Informationen zu DHL Packstationen bietet die Webseite www.dhl.de/packstation

Die Deutsche Post DHL Group hat die Zahl ihrer Packstationen in Deutschland in den letzten zwei Jahren auf mittlerweile gut 8.200 Automaten verdoppelt. Der Ausbau liegt damit über dem bisherigen Plan. Da Versender- und Empfängerkunden weiterhin ein sehr hohes Interesse an diesem Service haben, werden die Planungen nun nach oben angepasst:
Statt etwa 12.000 möchte die Deutsche Post DHL ihren Kunden bis Jahresende 2023 rund 15.000 DHL-Packstationen zur Verfügung stellen – 3.000 gelbe Automaten mehr als bisher für diesen Zeitraum geplant.
„Immer mehr neue Kunden nutzen die Packstation. Das zeigt uns, dass unsere vielen Millionen Packstationskunden diesen bequemen und flexiblen Service für das Versenden und Empfangen ihrer Pakete sehr schätzen. Und je mehr Packstationen fußläufig oder am Übergang zum ÖPNV zu erreichen sind, desto besser für die Nachhaltigkeit unserer Dienstleistung“, sagt Tobias Meyer, Konzernvorstand Post & Paket Deutschland der Deutsche Post DHL Group.

Erste Stadtradel-Teilnahme erfolgreich abgeschlossen
In diesem Jahr hat sich die Gemeinde Elz erstmals an der Kampagne „Stadtradeln“ beteiligt. Dabei haben sich 68 Teilnehmer in zehn Teams für die Teilnahme registriert und über den Zeitraum von 04. bis zum 21. September 11.205 km gemeinsam erradelt.
Ziel der Aktion war es, möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen und damit den CO²-Ausstoß einzuschränken. „Das ist uns gelungen“, lobte Bürgermeister Horst Kaiser diese Klimakampagne, denn insgesamt konnten alle Teilnehmer gemeinsam damit 1.647 kg CO² einsparen. „Nicht nur, dass wir hiermit einen Beitrag zum Klimaschutz geleistet haben, sondern wir konnten damit auch etwas Gutes für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden tun.“, merkte der Bürgermeister noch an und wünscht sich auch für die Zukunft die fleißige Nutzung des Fahrrades auch außerhalb einer solchen Umweltaktion, um weiterhin den Straßenverkehr zu entlasten und damit die Umwelt zu schützen.
Nach Ablauf des 21-tägigen Aktionszeitraums konnte die Koordinatorin der Gemeinde Elz, Alexandra Blättel nun die Ergebnisse auswerten. Gemeinsam mit der Vorsitzenden des Gewerbevereins Beate Seibert-Simon wurde dann die Prämierung der Teilnehmer vorgenommen:
Den Teampreis über 10 Teilnehmer und damit den 1. Platz in der Gesamtwertung der gefahrenen Kilometer nimmt die CDU-Fraktion mit 2.176 km bei 16 teilnehmenden Radfahrern ein und erhält dafür eine Kiste Radler für die nächste Fraktionssitzung. Das Team der „E-Biker“ macht mit nur 4 Radlern den 1. Platz in der Kleingruppe unter 10 Personen. Hier wurden beachtliche 1.923 km gefahren und mit zwei Six-Packs Radler belohnt. Gestiftet wurden die Getränke für die Gruppenwertung von REWE-Kauferstein.
In den Einzelwertungen erzielte das Ehepaar Engelhardt, Peter mit 946 km und Petra mit 698 km aus dem Team „E-Biker“ den ersten Platz und wird für die tolle Leistung mit einem hochwertigen Fahrradschloss vom Radhaus Pacak und isotonischen Brausetabletten zur Unterstützung von sportlichen Aktivitäten von Herrn Köberer aus der Neuen Apotheke belohnt. Den zweiten Platz mit 635 gefahrenen Radkilometern erlangte Martina Hartmann-Menz vom Green Dream Team und erhält dafür einen Gutschein des Gewerbevereins im Wert von 25,- Euro. Platz drei machte Torsten Wahler vom Team der Gemeindeverwaltung Elz mit 472 km und erhält zur Belohnung eine große, lustige Fahrradklingel, ebenfalls gestiftet von Radhaus Pacak.
Zur Preisübergabe traf man sich gemeinsam, natürlich mit dem Rad auf dem Rathausplatz, zum Gruppenbild. Dabei waren sich alle Anwesenden einig: „Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei und machen mit, wenn der Aufruf zum Stadtradeln kommt!“
Auch der Gewerbeverein möchte den Radverkehr in Elz weiterhin unterstützen und vorantreiben. Dafür haben die Gewerbetreibenden in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen, weitere Fahrradständer zum Abstellen und zur Sicherung der Zweiräder für die Kunden anzuschaffen und zu installieren. „Eine tolle Sache!“, findet auch der Bürgermeister, „Solche Maßnahmen stärken den Radverkehr in unserer Gemeinde.“
Die Gemeinde Elz bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmern der Kampagne, auch bei denen die keinen Gewinn erzielen konnten, aber einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz geleistet haben. Weiter so!

Hundehalter müssen Kot beseitigen
Eine ganze Zeit lang war es sehr ruhig um das Thema Hundekot in Elz und man hatte auch den Eindruck, dass sich in den meisten Fällen die Hundehalter um die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner kümmern. Doch in letzter Zeit nehmen die Beschwerden zu Hundehaufen auf den Gehsteigen gerade im Bereich der Hauptstraße, Rathausstraße und Limburger Straße und in der Sudetenstraße, Staffeler Weg in Richtung der Kleingartenanlage deutlich zu.
Diesen Zustand wollen wir so nicht weiter hinnehmen und machen darauf aufmerksam, dass die Halterinnen und Halter beim Ausführen darauf zu achten haben, dass die öffentlichen Straßen und Gehwege sowie die begehbaren Teile von öffentlichen Anlagen, hierbei vor allem Spielplätze, nicht durch Hundekot verunreinigt werden dürfen. Entsprechende Hinterlassenschaften sind unverzüglich zu beseitigen. Auch sollte verhindert werden, dass Hunde ihren Kot auf Weideflächen hinterlassen, da dadurch die Gefahr zur Übertragung von Krankheiten auf Nutztiere bestehe.
Verstöße können laut Verordnung als Ordnungswidrigkeit verfolgt und mit einer Geldbuße geahndet werden. Darauf macht die Ordnungsbehörde der Gemeinde Elz hiermit nochmals aufmerksam und appelliert an die Vernunft und die gegenseitige Rücksichtnahme aller Hundehalter.

Erster Teilabschnitt hintere Lattengasse fertig gestellt
Mit dem Einbringen der Asphaltschichten wurde in der letzten Woche der Ausbau des ersten Teilabschnittes der hinteren Lattengasse fertig gestellt. In dieser Woche werden noch Restarbeiten in der Zufahrt zum Sportpark erledigt und die Pflanzbeete für die Bepflanzung vorbereitet. Danach macht die bauausführende Firma Frank Schmidt zunächst einmal drei Wochen Betriebsferien, bevor es dann an den zweiten Teilausbau vom Sportpark bis zur Schleicherwies geht.

Bisher ist die grundhafte Sanierung in einer guten Absprache zwischen den Anliegern und dem Bauunternehmen gut gelaufen, der zweite Bauabschnitt sollte jetzt wesentlich schneller vorangehen, da in diesem Abschnitt nur wenige Hausanschlüsse zu erneuern sind.
Nach wie vor bitten wir alle Anwohner und die Besucher des Sportparks sowie die Kunden der dort ansässigen Unternehmen um Verständnis für weitere zweitweise Einschränkungen, die nun mal unvermeidlich sind. Gute Absprachen zwischen Anliegern und Bauunternehmen helfen immer Ärger zu vermeiden. (hk)

Bitte Autos in Garagen und auf Stellplätzen parken
Laut Stellplatzsatzung müssen Hauseigentümer entsprechend der Baugenehmigung Stellplätze für ihre Fahrzeuge vorweisen. Viele Bürgerinnen und Bürger haben auch eine Garage für das Auto auf ihrem Grundstück. Oft passt dieses jedoch nicht mehr hinein, weil dort viele andere Sachen gelagert werden. Die Autos stehen dann meist auf der Straße!
Grundsätzlich werden Garagen jedoch genehmigt und gebaut, um dort das Kraftfahrzeug sicher abzustellen. Eine dauerhafte Nutzung der Garage als Abstellraum ist formell eine Umnutzung und daher genehmigungspflichtig.
Nach der Prüfung einer solchen Anzeige, kann die Ordnungs- und Baubehörde der Gemeinde Elz eine Freiräumung der Garage fordern, damit sie wieder zu ihrem Zweck genutzt werden kann. Leider bleiben auch freie oder freigeräumte Garage oft leer und das Auto aus Bequemlichkeit auf der Straße stehen - insbesondere dann, wenn die Stellplatzflächen häufiges Rangieren oder das Öffnen eines Tores erfordern.

Ich möchte gerne vermeiden, dass unser Ordnungsamt hier tätig werden und hart durchgreifen muss. Deshalb appelliere ich an die Vernunft aller Fahrzeughalter und Grundstückseigentümer, die gegebenen Parkflächen auch zu nutzen. Sie helfen uns gerade in der jetzt durch viele Baustellen in Elz angespannten Verkehrslage erheblich, die Situation zu verbessern.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung
Ihr Bürgermeister Horst Kaiser

Sicherstellen der Wasserversorgung durch zusätzliche Verbindungsleitung

Im Rahmen der Breitbandverkabelung musste auch eine Leitung unter dem Elbbach in Richtung Fleckenbergweg verlegt werden. Hier haben wir uns als Gemeinde drangehängt und ein zusätzliches ca. 100 m langes PE-Rohr DN 125 für die Wasserversorgung im unteren Bereich „über der Elb“ mit verlegt und vor der Feldscheune mit dem bestehenden Netz wieder gekoppelt. Die alte Wasserleitung ist ca. 60 Jahre alt, und gerade die Unterquerung des Elbbaches ist ein sehr kritischer Bereich, für den wir nun eine zusätzliche Sicherheit geschaffen haben.
Bei der Anbindung auf der Bahnhofseite wurden ca. 50 m GGG-Rohr (duktiles Gussrohr) DN 125 verlegt. Zusätzlich wurden die Schieber ausgetauscht und ein zusätzlicher Hydrant gesetzt. Die Erdarbeiten wurden hauptsächlich durch die Firma Jakobi ausgeführt, die dort parallel das Glasfaserkabel verlegt hat. Im Bereich der Anbindung auf der Bahnhofseite wurden die Erdarbeiten durch unseren Bauhof erledigt. Unser Wassermeister Torsten Rompel hat diese Arbeiten komplett selbst organisiert und die Anschlussarbeiten durchgeführt. Lediglich beim Leistungsverzeichnis, Angebotseinholung und Auftragsvergabe hat das Bauamt ihn unterstützt. Zusätzlich hat unsere Mitarbeiterin im Bauamt die Arbeiter mit Kaffee und Kuchen versorgt.
Auf diese Weise haben wir sehr günstig mit nur rund 7.000 € Fremdkosten eine Redundanz zur alten Wasserleitung geschaffen.

Neuer Parkplatz offiziell eröffnet
Das Parkproblem der letzten Monate in der Elzer Ortsmitte sollte seit dem vergangenen Wochenende wieder der Vergangenheit angehören. Denn Freitag wurde der neu geschaffene Parkplatz mit einem Kostenvolumen von 203.000 Euro in der Bachgasse mit 31 Stellplätzen offiziell seiner Bestimmung übergeben. Zwei davon sind für Bewohner des gemeindeeigenen historischen Hauses reserviert. Seit der alte gemeindliche Parkplatz hinter der Kreissparkasse nicht mehr zur Verfügung steht, hatten Elzer und auswärtige Gäste die letzten Wochen in Spitzenzeiten Probleme, einen Parkplatz nahe an der Einkaufsmeile zu finden. Der neue Parkplatz sorgt ab sofort dafür, dass in der Ortsmitte wieder genauso viele öffentliche Parkplätze wie vorher zur Verfügung stehen. Bürgermeister Horst Kaiser (CDU) berichtete, dass viele Bürger das anders wahrnehmen würden. Doch der vordere Parkplatz direkt hinter der Kreissparkasse sei ja bisher für Kreissparkassen-Mitarbeiter, die Ärzte und deren Kundschaft/Patienten reserviert und nicht für die Allgemeinheit nutzbar gewesen. Für das Kreissparkassen-Gebäude mit seinen Arztpraxen darüber gibt es bald auch hinter dem Gebäude laut Kaiser unter anderem in einer Tiefgarage wieder 36 Parkplätze. Vom neuen Parkplatz in der Bachgasse gibt es dank der Zustimmung der Familie Neitzel einen direkten fußläufigen Zugang am Geschäft Brillen-Plaz vorbei auf die Rathausstraße zu den Geschäften der Ortsdurchfahrt. Zwei Stunden könne man in der Bachgasse mit Parkscheibe kostenlos parken, kündigte der Bürgermeister an. Das ist so mit dem Gewerbeverein abgestimmt und sollte ausreichen, um in Ruhe seine Erledigungen in den Elzer Geschäften tätigen zu können. Was auf dem Parkplatz auch bald schon noch entstehen wird, sind zwei Ladestationen für E-Fahrzeuge. Das historische Gebäude Bachgasse 22 blieb stehen, da es denkmalgeschützt ist. Das Kellergeschoss des Gebäudes sei, wie der Elzer Verwaltungschef erläuterte, komplett freigelegt und abgedichtet worden. Vor dem Haus sei die Mauer abgerissen worden, damit die Autofahrer in der Bachgasse eine breitere Durchfahrt hätten. Horst Kaiser dankte Landrat Michael Köberle (CDU) dafür, dass der Strukturfonds des Landkreises die Schaffung des Parkplatzes mit 75.000 Euro gefördert habe. Köberle betonte, dass der Kreis die Gemeinde gerne bei diesem für die Gemeinde wichtigen Infrastrukturprojekt unterstützt habe. Im Herbst soll, wie Kaiser ankündigte, noch die Bepflanzung der den Parkplatz umgebenden Grünflächen erfolgen. Hierfür sind Ausgaben in Höhe von weiteren 22.000 Euro vorgesehen. Immerhin werden 500 Quadratmeter Grünfläche gestaltet, über die sich nach Meinung Kaisers auch die Anwohner freuen könnten. Für die Begrünung gebe es einen Zuschuss von 80 Prozent aus dem europäischen Regionalprogramm Leader. Horst Kaiser dankte bei dem Parkplatz-Projekt seinem Bauamtsleiter Torsten Wahler, den Mitarbeitern des Bauhofes, dem Planungsbüro Sabine Kraus aus Limburg und der bauausführenden Firm Cakir Bau aus Weilburg für die hervorragende Zusammenarbeit. Bürgermeister Kaiser stellte klar, dass der Parkplatz nur der erste Schritt zur Realisierung der „Neuen Mitte“ in Elz sein solle. Horst Kaiser kündigte an: „Die nächsten Schritte zur Aufwertung dieses zentralen Bereiches hinter dem Bürgerhaus sind eine Aufweitung des Erbachs mit einer Abtreppung zum Bachlauf hin, sowie die Verbreiterung der Zufahrt zu dem neuen Parkplatz und auch dem Parkplatz hinter dem Bürgerhaus“. Bürgermeister Kaiser weiß, dass die schmale Zufahrt von der Rathausstraße her noch ein Manko darstelle. Hier müsse die kommenden Wochen abgewartet werden, wie sich die Situation entwickle. Von daher hofft Kaiser, dass das vordere Stück des Bachlaufes ab der Rathausstraße bald überbaut werden kann und hier künftig zwei Fahrzeuge aneinander vorbeikommen könnten. Unter anderem hätten sich hier schon öfter Rettungsdienste beklagt, nur schwer in die Bachgasse zu kommen. Ein weiterer Schritt zur Gestaltung der „Neuen Mitte sei“ die Gestaltung des Bereichs vom ehemaligen Hotel Schäfer mit den angrenzenden Gebäuden der Familie Schollmayer. Über das weitere Vorgehen können sich alle Interessierten bei einer Bürgerversammlung am 13. Juli im Bürgerhaus informieren. (rok)

Bildunterschriften:
Foto1: Die offizielle Eröffnung des Parkplatzes nahmen gestern Bürgermeister Horst Kaiser (l.) und Landrat Michael Köberle vor.
Foto2: Die Mandatsträger und Projekt-Beteiligten freuten sich über die Fertigstellung des neuen Parkplatzes in der Bachgasse.
Fotos von Robin Klöppel

Mehrwegwindeln sind im Kommen
Wenn ein Neugeborenes in die Familie kommt, entwickeln viele Eltern den Wunsch nach Nachhaltigkeit und neuen Perspektiven zum Thema Umweltschutz. Gerade Mehrwegwindeln können hier einen Beitrag leisten, da so eine nicht unerhebliche Menge an Restmüll vermieden werden kann und Ressourcen geschont werden können.
Dieses Thema Mehrwegwindeln beschäftigt auch schon einige Familien in Elz. So erreichte den Bürgermeister den Brief einer jungen Mutter, die um einen finanziellen Mehrwegwindel-Zuschuss bat. Nach Prüfung des Anliegens konnte die Gemeindeverwaltung feststellen, dass in einigen wenigen Städten und Kreisen solche einmaligen Zuschüsse auf die Erstanschaffung in Höhe von 30 bis 75 Euro gewährt werden. Diese Bezuschussung ist jedoch naturgemäß mit einem Prüf- und Verwaltungsaufwand verbunden. Deshalb hat die Gemeindeverwaltung von dieser Fördermaßnahme abgesehen. Auch der Kreis Limburg-Weilburg bietet auf Nachfrage kein solches Förderprogramm an.
Trotzdem möchten wir seitens der Gemeinde Elz die Nutzer unterstützen, indem wir hier für die Mehrwegwindel einmal Werbung machen:
Die Kosten der Anschaffung von Mehrwegwindeln sind zu Beginn enorm, während sich der Kauf von Einwegwindeln über die Wickelzeit verteilt, relativiert sich aber in Summe für das erste Kind. Da Mehrwegwindeln aber für mehrere Kinder genutzt werden können, sind sie auf Dauer gesehen auch günstiger.
Der wichtigste Aspekt liegt hier beim Umweltschutz und der damit verbundenen Abfallreduzierung und der Ressourcenschonung: Bis ein Baby „sauber“ ist, benötigt es ca. 4.000 Windeln, was einem Abfallvolumen von 1.100 kg entspricht. 15 Bäume aus Monokulturen müssen für die Zellstoffherstellung dieser Menge herhalten, hinzu kommen noch viel Energie und Chemikalien für die Produktion.
Bei der Herstellung der Mehrwegwindeln werden deutlich weniger Rohstoffe verwendet als bei herkömmlichen Einwegwindeln. Mehrwegwindeln sind in der Regel mit plastikfreien Naturmaterialien aus Baumwolle und Wolle ausgestattet
Hautreizungen und Windeldermatitis können vermindert werden, da durch die Stoffwindeln mehr Luft an die Haut des Babys gelangen kann. Hautreizungen und Windeldermatitis sind somit kaum mehr existent. Auch werden die Kleinkinder in der Regel mit der Anwendung aus Erfahrungen schneller „trocken“.
Mehrwegwindeln sind inzwischen genauso einfach zu handhaben wie Einwegwindeln. Moderne Stoffwindelsysteme verfügen über Klettverschlüsse und Druckknöpfe und sind somit genauso leicht in der Handhabung wie Wegwerfwindeln. Hemmschuh ist für viele jedoch, dass es sich bei den Mehrwegwindeln um ein Selbstwaschsystem handelt, das auch mit Arbeitsaufwand verbunden ist.
Bei der Nutzung und Abwägung der beiden Windelsysteme sollten junge Familien deshalb genau überlegen und beim Kinderwunsch planen, welches Modell für sie und ihr Baby das Richtige ist. Den Umweltbonus hat auf jeden Fall die Stoffwindel!

Das Plus hat ein Ende – Weiße Ware und Co. bekommen ein neues Label
Auf dem Energielabel, das den Verbrauch von Haushaltsgeräten mittels einer mehrfarbigen Skala bewertet, gehören die Angaben A+, A++ und A+++ der Vergangenheit an. Ab dem 1. März müssen Kühl- und Gefriergeräte, Geschirrspüler, Waschmaschinen, Fernsehgeräte und Monitore das überarbeitete EU-Energielabel tragen, wo die sieben Stufen mit den Buchstaben A bis G gekennzeichnet werden und die Richtwerte für die einzelnen Verbrauchslevel strenger sind als bisher. Außerdem müssen sich auf den Geräten zusätzliche Informationen etwa zur Lautstärke und dem Fassungsvolumen finden sowie ein QR-Code, über den weitere Angaben abrufbar sind.
Die EU-Kommission begründet die Reform des Energielabels damit, dass immer mehr energieeffiziente Produkte entwickelt werden und auf den Markt kommen. Dabei waren die Unterschiede zwischen den A-Klassen durch die Plus-Kennzeichnung jedoch für Verbraucher wenig ersichtlich. Es war kaum noch möglich einzuschätzen, welche Typen von Geräten wirklich effizienter sind, bestätigte auch der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv).
Am grundlegenden Prinzip des Energielabels ändert sich nichts: Weiterhin soll es eine Farbskala von Dunkelgrün (sehr gut) bis Rot (sehr schlecht) geben, die dem Käufer eine schnelle Orientierung ermöglicht, wie energieeffizient ein Produkt ist. Je nach Produktkategorie gibt es unterschiedliche Berechnungsgrundlagen. Bei Kühlgeräten bemisst sich die Effizienz zum Beispiel daran, wie viel hineinpasst und ob sie ein Gefrierfach haben. Aber auch der Reparaturaufwand fließt mit ein.
So lassen sich die alten Kategorien nicht einfach umrechnen. Bisherige A+++-Geräte kommen unter anderem in die neue Kategorie C. Die meisten Geräte der Spitzenklasse werden in D eingestuft, einige schaffen sogar nur in E. Die neue Klasse A soll zunächst ganz leer bleiben, damit Hersteller einen Ansporn zur Innovation haben und weiterhin effizientere Geräte entwickeln.
Leuchtmittel, Glühbirnen und andere Lichtquellen werden erst vom 1. September 2021 an neu ausgezeichnet. Boiler und Heizgeräte müssen erst 2025 mit der dann nicht mehr ganz so neuen Kennzeichnung bewertet werden.
Getreu dem Motto "Reparieren statt wegwerfen" müssen neue Elektrogeräte wie Kühlschränke, Waschmaschinen und Fernseher künftig leichter reparierbar sein. Deshalb sind ab dem 1. März die Hersteller zusätzlich verpflichtet, Ersatzteile bis zu zehn Jahre lang vorrätig zu halten. Dadurch soll beispielsweise verhindert werden, dass eine Spülmaschine nur wegen eines defekten Sprüharms verschrottet werden muss.

Fairteiler der Gemeinde Elz für den Umweltpreis nominiert
640.000. Das ist nicht nur fast die Einwohnerzahl von Frankfurt, sondern auch die Anzahl der Schweine, deren Fleisch in Deutschland jedes Jahr in Privathaushalten in den Müll geworfen wird. Die Initiative Foodsharing versucht mit ihren ehrenamtlichen Helfern gegen die allgegenwärtige Lebensmittelverschwendung anzugehen. Und das mit Erfolg. Der foodsharing Bezirk Limburg, Diez und Umgebung hat fast 200.000 kg Lebensmittel gerettet. Es gibt inzwischen über 300 Lebensmittelretter, die foodsaver genannt werden, die täglich die Lebensmittel abholen, die der Einzelhandel nicht mehr verkaufen kann. Teil dieses Engagements sind auch die sogenannten Fairteiler; Orte an denen noch genießbare Lebensmittel kostenfrei von jedermann abgeholt werden können und somit vor der Tonne gerettet werden.

Auf Einladung der Elzer SPD haben sich am Freitag die Verantwortlichen der Foodsharing-Gruppe Limburg, Diez und Umgebung mit dem Ersten Kreisbeigeordneten Jörg Sauer und Bürgermeister Horst Kaiser zur Besichtigung eines solchen Fairteilers in der Lehrgasse in Elz getroffen. Kaiser bedankte sich bei den Beteiligten von foodsharing. „Der fairteiler ist eine Bereicherung für Elz, weil er nachhaltig und sozial wichtig ist. Unser Ziel ist ein Bewusstsein für Lebensmittel zu schaffen und Verschwendung zu vermeiden“

Anlass des Treffens war die Nominierung des Projektes für den Umweltpreis der Gemeinde Elz durch den Elzer SPD-Ortsverein. Jörg Sauer war begeistert von dem Projekt und dem ehrenamtlichen Engagement und konnte sich auch weitere Projekte und Unterstützung auch auf regionaler Ebene vorstellen.
Silke Diefenbach und Benedikt Michel von foodsharing.de leiten das Projekt in Elz. „Ich fülle täglich die Regale und meist sind sie auch sehr schnell wieder geleert.“, erklärt Diefenbach. Die Mitbegründerin der lokalen foodsharing-Gruppe Anne Olschewski bedankte sich bei der Gelegenheit für die gute Kooperation mit der Politik und hob die außerordentlich gute und schnelle Umsetzung des Fairteilers in Elz hervor.
Die Verbraucherzentrale erklärt: Jahr für Jahr landen in Deutschland rund 12 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Verbraucherinnen und Verbraucher werfen pro Kopf etwa 75 Kilogramm Lebensmittel im Jahr weg. In der Summe sind das jedes Jahr Lebensmittel im Wert von circa 20 Milliarden Euro. „Erst wenn die Menschen nicht abends vor vollen Regalen stehen wollen, sondern die Gesellschaft das Thema angeht und Druck ausübt, dann können wir wirklich etwas bewegen“, hofft auch Rebecca Lefèvre von foodsharing. (Rebecca Lefèvre)

Bildunterschrift von links:
Anne Olschewski, 1. KB Jörg Sauer, Bgm Horst Kaiser, Benedikt Michel, Silke Diefenbach und Rebecca Lefèvre

Nachbarschaftsstreitigkeiten vermeiden
Liebe Elzer Bürgerinnen und Bürger,
der Sommer und die Einschränkungen, welche seit Anfang des Jahres durch Corona wirksam sind, haben dazu geführt, dass vielerorts Einiges in Bewegung kam. Es wurden Gärten und Häuser hergerichtet und renoviert, es wurde gepflanzt, geschnitten, gestemmt, gebohrt, gehämmert, gehäckselt und vieles mehr. Das alles jedoch nicht immer zur Freude der Nachbarschaft. Dabei könnte der Stress oft mit etwas Rücksichtnahme und bei Kenntnis der Lärmschutzvorschriften leicht vermieden werden.
Alle lärmerzeugenden Werkzeuge, Geräte und Maschinen dürfen an Sonn- und Feiertagen ganztags sowie an Werktagen (montags bis samstags) von 20.00 bis 7.00 Uhr und 13.00 bis 15.00 Uhr privat nicht benutzt werden. Für besonders lärmintensive Geräte wie Freischneider, Grastrimmer, Laubbläser und -sammler ist der Betrieb auf die Zeiten von 9.00bis 13.00 Uhr und 15.00 bis 17.00 Uhr beschränkt.
Abgesehen von den gesetzlichen Vorschriften gibt es allgemein übliche Regeln, die im Sinne eines guten nachbarschaftlichen Zusammenlebens beachtet werden sollten. Dazu gehört zum Beispiel auch die Mittagsruhe von 13.00 bis 15.00 Uhr, die zwar gesetzlich nicht verankert ist, aber trotzdem vielfach eingehalten wird. Gönnen Sie sich und Ihren Nachbarn diese Erholungspause und unterlassen Sie in dieser Zeit Tätigkeiten, die mit besonderer Lärmimmission verbunden sind.
Ein weiterer Punkt, welcher immer wieder zu Streitigkeiten unter Nachbarn führen kann, ist der Rückschnitt von Hecken, Sträuchern oder Bäumen. Gerade nach einer intensiven Vegetationsperiode kann es sein, dass das Grün über die Grundstücksgrenze zum Nachbarn oder auf eine angrenzende Straße bzw. (Wirtschafts-) Weg hinaus gewuchert ist.
An dieser Stelle bitte ich Sie, einmal aufmerksam die Einfriedungen Ihres Grundstücks zu betrachten und hier ggf. zu handeln. Aber bitte als Nachbar nicht einfach losschneiden, was das Zeug hält. Auch hier gibt es ein entsprechendes Regelwerk, eine Orientierungshilfe „Nachbarrecht“ des Hessischen Ministeriums für Justiz, das es zu beachten gilt. Weiterhin sind in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September eines jeden Jahres lediglich ein schonender Form- und Pflegeschnitt sowie Rückschnitte, die der Verkehrssicherheit dienen, zulässig. Radikalere Maßnahmen dürfen zum Schutz von Brut-, Nist- und Lebensstätten vieler Tier- und Pflanzenarten nur außerhalb des vorbenannten Zeitraums vorgenommen werden.
Es ist nicht immer einfach, bei den vielen Vorschriften und Regeln alles einzuhalten. Manchmal ist auch etwas nicht bekannt, geht vergessen oder die Sinnhaftigkeit einer Maßnahme steht in Frage, weil die eigene Auffassung eine andere ist. Doch Unwissenheit und Unterlassung schützen bekanntlich vor Strafe nicht. Wichtig bleiben der gegenseitige Dialog und die Kompromissbereitschaft aller Beteiligten. Um ein friedliches Zusammenleben zu ermöglichen, braucht es ein wenig Toleranz und Entgegenkommen auf allen Seiten. Durch die Bereitschaft für Gespräche der Betroffenen untereinander kann Verständnis füreinander geschaffen werden und unnötige Konflikte können vermieden werden. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen ein gutes Auskommen mit Ihrem Nachbarn.

Ihr Bürgermeister Horst Kaiser

Poolwasser muss richtig entsorgt werden
Sommerzeit ist Badezeit. Wegen Corona wurden viele eigene Pools oder Schwimmbecken angeschafft und befüllt. Doch nach dem Badespaß am Ende des Sommers muss das Pool- und Schwimmbadwasser richtig entsorgt werden.
Das Einfachste wäre, die Versickerung auf dem eigenen Grundstück, doch das ist verboten. Mit der Versickerung würden Verschmutzungen unerlaubt in den Untergrund und somit in das Grundwasser eingeleitet.
Das Frischwasser, mit dem der Pool befüllt wird, wird in der Regel chemisch behandelt oder durch Aktivsauerstoff verändert. Auch Sand, Laub, Sonnencreme, Haare, Schweiß und Körperflüssigkeiten sorgen für Verunreinigungen. Laut dem Wasserhaushaltsgesetz handelt es sich damit um verändertes Wasser, sprich Schmutzwasser. Dieses Wasser darf auf keinen Fall ins Grundwasser gelangen. Das Abwasser gilt als belastet und muss über den Schmutz- oder Mischwasserkanal entsorgt werden.
Da das Poolwasser also der Kanalisation zugeführt werden muss, erfordert dies auch, dass die vorherige Befüllung mit Frischwasser nicht über den Gartenwasserzähler erfolgen darf, da für diese Entsorgung auch Abwassergebühren bezahlt werden müssen. Über den Gartenwasserzähler darf ausschließlich die Bewässerung des Gartens erfolgen, dafür fallen keine Abwassergebühren an, da das Wasser im Boden versickert und von den Pflanzen aufgenommen und nicht dem Abwasser zugeführt wird. Eine Befüllung des Schwimmbades über einen Gartenzähler würde eine Abgabenhinterziehung darstellen, die mit einer Geldbuße geahndet werden kann.

Projekt KOMPASS – aktueller Status
Es ist nun schon fast ein Jahr her, dass die Gemeinde Elz in enger Zusammenarbeit mit der Polizei eine erste Sicherheitskonferenz im Rahmen des Projekts KOMPASS durchgeführt hat. Die Beteiligung war seinerzeit sehr gut.
KOMPASS steht für „KOMmunalProgrAmmSicherheitsSiegel“.
Die hessische Polizei bietet mit dem Programm die Möglichkeit, gemeinsam mit den Kommunen und den Bürgern, sowohl die spezifisch kommunalen Sicherheits¬bedürfnisse, als auch die Sorgen und Ängste der Bürger zu erheben, zu analysieren und zusammen ein passgenaues Lösungsangebot zu entwickeln. Es geht um gelebte, kommunale Kriminalprävention, um das Ausmaß der Kriminalität zu senken und das subjektive Sicherheits¬gefühl zu steigern.
Was seinerzeit von den zahlreichen Vertretern von Vereinen, Schulen und anderen Institutionen vorgetragen und protokolliert wurde, wurde in der Zwischenzeit in einer umfangreichen Sicherheitsanalyse zusammengetragen und sehr anschaulich dokumentiert.
Nun sollten in einem weiteren Schritt die Sicherheitsanalyse und daraus folgende Maßnahmen, die in enger Zusammenarbeit zwischen der Polizei und der Gemeinde erarbeitet werden, dem Teilnehmer¬kreis aus der ersten Sicherheitskonferenz präsentiert werden.
Leider haben sich aber nun aufgrund der aktuellen Corona-Virus-Krise insbesondere für die Polizei, aber auch für die Gemeindeverwaltung andere Prioritäten ergeben, die dazu führen, dass aktuell nicht weiter an dem Projekt gearbeitet werden kann. Sobald sich die Lage wieder normalisiert hat und wieder Kapazitäten für die weiteren Aktivitäten verfügbar sind, werden wir wieder aktiv werden und Sie über den weiteren Fortgang informieren.

H. Kaiser, Bürgermeister

Freifunk hat sich in Elz gut etabliert

Seit Anfang 2017 gibt es nun freies WLAN über „Freifunk“ in Elz. Nicht nur die Gemeinde bietet Freifunk im Rathaus, auf dem Rathausplatz und im Jugendhaus an, sondern auch in vielen Gaststätten, Arztpraxen, Geschäften, weiteren Einrichtungen und auch Privatleuten ist freies WLAN über Freifunk verfügbar. Folgende Geschäfte, Arztpraxen und öffentliche Einrichtungen bieten freies WLAN über Freifunk an und haben dies auch mit dem beigefügten Logo gekennzeichnet:
Avanti
Brillen Plaz
Bürgerhaus
Friseur Müller
Hörstudio Hessel
Jugendhaus
Kleine Kneipe
Rats Mein Fachwerk
Rathaus und Rathausplatz
Zahnarztpraxis Rösner
Schatzkiste
Schützenhof
Sportpark Elz
Top Hair
Dorfgemeinschaftshaus Malmeneich

Was aber ist Freifunk?
Das Freifunkangebot in Elz konnte in Zusammenarbeit mit den Freifunkern Limburg (www.freifunk-limburg.de) verwirklicht werden. Hierbei handelt es sich um eine ehrenamtliche Gruppierung, die seit Herbst 2015 in der Region aktiv ist und inzwischen den Freifunk in einer Zusammenarbeit mit der Freifunk Mainz e.V. betreibt. Der Schutz der privaten Daten ist gesichert, es werden keine Daten erhoben die Nutzung ist vollkommen anonym. Ein Freifunk-Router wird mit dem vorhandenen Router verbunden, damit besteht auch die Kontrolle in welchem Umfang ein Breitbandanschluss genutzt werden kann.

 



Wegebenennungen in den großen Gärten

Bereits für den Haushalt 2015 hatte die CDU die Benennung der Wege in den großen Gärten zwischen Reithalle und Bahnhof mit Straßenschildern beantragt. Hintergrund des Antrages war seinerzeit, dass im Falle eines Notfalls es sehr schwierig ist, Rettungs- und Hilfskräften klar darzustellen, wo sie hinkommen müssen, denn das Wegesystem war bisher nicht gekennzeichnet.
Dem Antrag wurde stattgegeben, jedoch wurde die Umsetzung zunächst einmal aus Kostengründen zurückgestellt. Nun wurde die Maßnahme durchgeführt und alle Wege mit Straßenschildern gekennzeichnet.
Anbei eine Skizze mit den Namen der Wege: Die Wege südlich des Erbachs sind alle nach Obst, die Wege nördlich des Erbachs nach Blumen benannt.
Wir hoffen, dass durch die Beschilderung die Orientierung und damit auch die Angabe, wo gegebenenfalls ein Hilfseinsatz erforderlich sein wird, künftig deutlich einfacher und auch genauer möglich ist.

Der Wertstoffhof – eine tolle Einrichtung unserer Gemeinde
Als Wertstoffhof bezeichnet man eine zentrale Sammelstelle zur getrennten Erfassung von verwertbaren Abfällen, welche aus privaten Haushalten herrühren.
Das Konzept der Wertstoff- oder auch Recyclinghöfe gehört zu den sogenannten Bringsystemen. Auch in Elz handelt es sich um ein solches Bringsystem. Im Klartext bedeutet dies, dass der Bürger seinen Wertstoff „bringen“ muss. Diese Sammelstelle hat in Elz von März bis November jeden 1. Samstag im Monat von 9.00 bis 12.00 Uhr im Gewerbegebiet unterhalb der Feuerwache geöffnet.
„Wertstoffe sind Stoffe, die nach ihrem Gebrauch wieder genutzt, zu anderen Produkten umgewandelt oder in Rohstoffe aufgespaltet werden können. Man kann sie wiederverwerten, wodurch sie in den Wirtschaftskreislauf zurückkehren.“ Wertstoffe sind also, wie der Name schon sagt, von besonderem Wert!
Die Gemeinde Elz sieht die Vorhaltung des Wertstoffhofes als sinnvolle Einrichtung zur Steigerung des Umweltbewusstseins. Auch hilft der Wertstoffhof, zumindest in gewissem Maße illegale Ablagerungen von solchen Wertstoffen zu unterbinden bzw. einzudämmen.
Heutzutage besteht der Elzer Wertstoffhof aus Containern, die zur getrennten Sammlung aufgestellt sind. Fachpersonal vor Ort berät und unterweist die Bürger, die sich dieser Einrichtung bedienen. Der Elzer Wertstoffhof nimmt vorrangig Schrott und Edelmetalle, recyclingfähigen Bauschutt, Reifen (sowohl mit als auch ohne Felgen), Autobatterien, Grasabfälle bzw. Grünschnitt, A4-Holz an.
Doch gerade was den Bauschutt anbelangt, werden die Auflagen der Entsorgung und Trennung immer schwieriger und vor allem kostspieliger. Der Bauschutt muss frei von jeglichen Fremdstoffen sein. Zu diesen Fremdstoffen zählen Armierungsstahl, aber auch Kacheln, Fliesen und Badkeramik. Auch Yton, Bimsstein, Glasbausteine, Rigips- oder Heraklitplatten dürfen nicht im Bauschutt enthalten sein. Das Material muss sortenrein und recyclingfähig sein, ohne jegliche Fremdstoffe. Andere Materialien können zukünftig von den Bauhofmitarbeitern nicht mehr angenommen werden, weil wir unseren Bauschutt als Einbaumaterial für Straßenuntergründe und die Auffüllung von alten Steinbrüchen zur anschließenden Renaturierung wiederverwenden. Auf dem Elzer Wertstoffhof kostet die Entsorgung von 1 m³ (Höchstanlieferungsmenge) reinem Bauschutt 40 € und je 10-Liter-Eimer 0,60 €.
Alles andere Material muss direkt zum Abfallwirtschaftsbetrieb nach Beselich gebracht werden. Hier kostet eine Tonne reiner Bauschutt 25,00 € zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Zwei Tonnen beträgt die maximale Anlieferungsmenge. Die Kantenlänge des Bauschutts darf hierbei 40 cm nicht überschreiten. Wird die Mengenbegrenzung von zwei Tonnen überschritten, wird ein Gutachten über die Belastung des Bauschutts erforderlich. Yton, Bims, Rigisps, Glasbausteine und Heraklitplatten werden beim AWB als Baustellenabfall für die Gebühr von 237,- € zzgl. MwSt. je Tonne angenommen.

Zusätzliche Abfallbehälter im Einsatz

„Mein Elz soll sauber bleiben!“
Das Thema Hundekot und Kleinmüll beschäftigen seit etlichen Jahren sowohl die Gemeindegremien als auch das Ordnungsamt – so begründete man den Antrag, Geldmittel bereitzustellen und die Verwaltung mit der Erarbeitung eines Konzeptes zur Aufstellung von weiteren Abfallbehältern zu beauftragen.
Nach Beschluss durch die Gemeindevertretung wurden Mittel in Höhe von 3.000 € in den Haushaltsplan 2016 eingestellt. Es wurde knapp kalkuliert und der Betrag wurde für die Aufstellung und den Betrieb von etwa 15 neuen Abfallbehältern bereitgestellt. Hinzu kommen jährliche Betriebskosten, da die Behälter von den Mitarbeitern des Bauhofs geleert werden müssen. Auf die Anschaffung von Hundekotspendern und Tüten wurde bewusst verzichtet. Um diese sollen sich die verantwortungsbewussten Hundehalter selbst kümmern. Die Beutel sind preiswert und immer zur Hand, wenn sie von Zuhause mitgenommen werden. In anderen Orten haben die Erfahrungen gezeigt, dass die Beutel aus den Spendern oft einfach nur herausgezogen und achtlos in der Landschaft verstreut werden. Es wurde im Blickpunkt auch ein Aufruf veröffentlicht, damit Bürger Vorschläge für mögliche Standorte der Abfallbehälter machen konnten.



Dauerbrenner Hundekot!

Bei der Gemeindeverwaltung häufen sich seit längerer Zeit wieder die Beschwerden, dass Spazier- und Gehwege, öffentliche Plätze und Grünanlagen in Elz mit Hundekot verschmutzt seien. Von den gesundheitlichen Risiken für Kinder und der Unfallgefahr gebrechlicher Menschen, die mit herumliegenden Hunde-Exkrementen verbunden sind ganz abzusehen ist der Anblick unappetitlichem und erzeugt Ekel.
Auch die Mitarbeiter des Gemeindebauhofs beschweren sich zunehmend, wenn Ihnen beim Mähen der Gemeinde-grünflächen der Hundekot regelrecht um die Ohren fliegt! Selbst Schutzkleidung und Visier helfen da nicht aus, weil der Arbeiter durch die Rotation des Mähers von Kopf bis Fuß versaut ist. Kein Wunder, das diese Arbeit keinem mehr Spaß macht.
Daher noch einmal der dringende Appell an alle Hundehalter: Gemeindliche Grünanlagen und öffentliche Plätze und Wege sind keine Hundeklos! Hundehaufen sind grundsätzlich ordnungsgemäß zu entfernen und zu entsorgen.


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