>> Home/Aktuell >> Aktuelles >> ...aktuelles aus dem Rathaus




Themenwechsel
Aktueller Schwerpunkt der HESA-Dauerausstellung „Gebäudesanierung“ im Rathaus der Gemeinde Elz: „Stromeinsparung im Haushalt“ | nächste kostenlose „Bürgersprechstunden Energie“ 27. Juni

Die Hessische Energiespar-Aktion (HESA) informiert im Rathaus der Gemeinde Elz, Rathausstraße 39, 65604 Elz, über Möglichkeiten der Gebäudesanierung. Thematischer Schwerpunkt bis zum 7. August: „Stromeinsparung im Haushalt“. Außerdem bietet die HESA kostenlose „Bürgersprechstunden Energie“ am 27. Juni, 22. August, 26. September und am 24. Oktober im Rathaus, jeweils ab 15.00 Uhr, an. Die Energieberatung führt der HESA-Regionalpartner und Energieberater Jürgen Kotz durch. Um Anmeldung wird gebeten bei Frau Alexandra Blättel: Telefon 06431 9575-12 oder Mail alexandra.blaettel@elz-ww.de.

Im Schnitt verschlingt ein privater Haushalt zwischen 3 500 und 4 000 Kilowattstunden pro Jahr, in den meisten Haushalten liegen aber Einspar-Möglichkeiten von bis zu 50 Prozent. Stromsparen im Haushalt ist durch Verhaltensänderungen und Austausch veralteter Technik durch Strom sparende Haushaltsgeräte ohne Komfortverlust möglich, bei Neuanschaffungen lohnt sich auf jeden Fall ein Produkt- bzw. Preisvergleich. Höhere Anschaffungskosten werden durch einen niedrigeren Stromverbrauch über die Lebensdauer des Gerätes mehr als ausgeglichen. Einen objektiven und aktuellen Preis- und Gerätevergleich bietet die Broschüre „Besonders sparsame Haushaltsgeräte 2018/19“, die auf der HESA-Homepage unter www.energiesparaktion.de als Download zur Verfügung steht. Hier ist auch die Energiesparinformation Nr. 5 „Energiesparen bei Heizung und Strom – Wissenswertes für Mieterinnen und Mieter“ mit detaillierten Hinweisen zu den wichtigsten Energiespartechniken zu finden.

Die Hessische Energiespar-Aktion, www.energiesparaktion.de, ist ein Angebot der Hessischen LandesEnergieAgentur (LEA).

Die Saison ist eröffnet
Bericht aus der NNP vom 20.05.2019 von Heike Lachnit

Das Freibad lockt die Badegäste mit 22 Grad Wassertemperatur
Seit Samstag ist das Elzer Freibad geöffnet. Die ersten Besucher freuten sich, dass sie endlich wieder ihre Bahnen schwimmen können.
Bei 14 Grad Außentemperatur zeigte das Thermometer für das Wasser immerhin milde 22 Grad an. Und das morgens um 9 Uhr. "Zum Schwimmen ist die Temperatur optimal", sagte Birgit Martin, und auch Waltraud Zimmer zeigte sich zufrieden mit der Temperatur. Die beiden freuten sich, dass das Schwimmbad endlich wieder geöffnet ist. Immerhin sieben Badegäste kamen zur Eröffnung, es gab ein freudiges Hallo.
Neue Badegäste konnte Bürgermeister Horst Kaiser am ersten Tag nicht im Becken begrüßen. Es sind immer dieselben Männer und Frauen, die häufig am Frühschwimmen teilnehmen - immer montags und donnerstags von 7.30 Uhr bis 8.30 Uhr - oder dann später von 10 Uhr an ihre Bahnen schwimmen.
Damit das Wasser auch wirklich immer die richtige Temperatur hat, wurde vor ein paar Tagen noch ein neuer Heizkessel eingebaut, und auch die Gastherme ist neu. Damit werde das Wasser beheizt, bis die Solartherme die nötige Leistung erbringt, sagte Kaiser. Auch die Entkalkungsanlage bei den Duschen wurde erneuert, da dort Kalk immer ein großes Problem war. Und Kaiser konnte einen neuen Bademeister begrüßen: Peter Schütz hat bereits früher im Elzer Freibad ausgeholfen, jetzt ist er immer da. Und wenn das Schwimmbad voll ist, wird er von der DLRG unterstützt.
Am Schwimmbad sei immer etwas zu tun, sagte Kaiser. Am ersten Tag überprüfte er höchstselbst, dass alles in Ordnung ist. Er entdeckte zum Beispiel einen Hydranten, der etwas aus dem Rasen hinausschaute. Damit kein Besucher stolpert, wurde schnell noch Erde aufgefüllt. Auch die Spielgeräte wurden ausgebessert und neu lackiert, damit sich die Kinder nicht verletzen.
Und es gibt noch mehr zu tun: So hat die Gemeinde einen Förderantrag für eine neue solarthermische Anlage gestellt. Die alte sei schon in die Jahre gekommen und müsse erneuert werden, sagte Kaiser. Doch bevor der Antrag nicht bewilligt sei, werde die Gemeinde nichts machen. Der Bürgermeister geht davon aus, dass die Erneuerung erst im kommenden Jahr in Angriff genommen wird. Auch das Bademeister-Haus am Beckenrand muss dringend ersetzt werden, es sei an einigen Stellen marode.

Bürgermeister Horst Kaiser dazu:

Die ersten Schwimmer konnten es gar nicht erwarten: Bereits kurz von 9.00 Uhr waren die ersten begeisterten Schwimmerinnen und Schwimmer im Wasser, welches dank der guten Vorbereitung genau 22° C Wassertemperatur aufzeigte.
Das sonnige Wetter am Samstag sorgte dann dafür, dass die Thermische Solaranlage schon früh für zusätzliche Wärme sorgen konnte.
Alles wurde gut vorbereitet, das Bad und die große Liegewiese mit den vielen Schatten spendenden Bäumen präsentieren sich in Bestform und laden zum Schwimmen und Erholen ein. Und das zu absolut vorteilhaften Preisen. Das Elzer Schwimmbad hat als einziges Bad in der ganzen Region die Eintrittspreise nicht erhöht und ist damit besonders familienfreundlich.

Die Regelöffnungszeiten sind
montags, dienstags, donnerstags, freitags 10.00 - 19.30 Uhr, Einlass bis
18.45 Uhr
mittwochs 10.00 - 20.30 Uhr, Einlass bis 19.45 Uhr samstags, sonntags, feiertags 9.00 - 19.00 Uhr, Einlass bis 18.15 Uhr

Während der Sommerferien
montags - freitags ab 9.30 Uhr

Frühschwimmen
montags und donnerstags 7.30 - 8.30 Uhr, außer an Feiertagen

Witterungsbedingt kann eine Abweichung von diesen Zeiten erfolgen. Dies wird durch einen entsprechenden Aushang am Eingang des Schwimmbades bekanntgemacht.

Anschaffung eines Spülmobils
Auf die Frage der Anschaffung eines Spülmobils hat sich eine neue Situation ergeben. Ein Elzer Bürger hat selbst die Initiative ergriffen und der Gemeinde eine gebrauchte, aber gut erhaltene und voll gebrauchsfähige Gewerbespülmaschine zur Verfügung gestellt. Diese edle Spende ersetzt kein Spülmobil, hilf aber zunächst einmal weiter, Plastikmüll zu vermeiden.
Die Industriespülmaschine soll nun fest im Keller des Elzer Rathauses installiert werden. Dies bietet die Möglichkeit, dass alle Veranstaltungen rund um das Rathaus mit einer Spülgelegenheit bedient werden können: Die Hüttenbetreiber des Elzer Eiszaubers, verschiedene Stände der Vereine bei den Märkten rund ums Rathaus bis hin zum Haus der Vereine können diesen Service dann nutzen.
Darüber hinaus hat uns der Verschönerungsverein mitgeteilt, dass die Küche in den Anlagen für die Installation einer Spülmaschine zu klein sei, außerdem aber auch kein Bedarf bestehe, da man in der Lage sei das anfallende Porzellan und das Besteck bei den Veranstaltungen von Hand zu spülen.
Damit ist das Einsatzpotential für ein Spülmobil denkbar gering geworden. Die neue Lösung der zentralen Spülmaschine im Rathaus kann schon einmal den Eiszauber abdecken und damit viele Einwegbecher einsparen. Der Bauausschuss hat daher grünes Licht für die Bestellung von geeigneten Glühweinbechern gegeben. Die Tassen bekommen dann natürlich auch einen entsprechenden Aufdruck und werden im Pfandsystem vergeben.
Jetzt geht es noch darum mit den Standbetreibern und einigen in Frage kommenden Vereinen die Anschaffung von weiterem erforderlichen Geschirr abzustimmen.
Das Thema Spülmobil und Vermeidung von Einmal- und Plastikgeschirr ist jedoch noch nicht vom Tisch. Hiermit wird sich der Bauausschuss auch weiterhin beschäftigen.

Erhalt des Bildstocks
Am neuen Standort des Bildstocks in der Friedrich-Ebert-Straße wurde inzwischen vom Gemeindebauhof auf dem gegenüberliegenden Friedhof ein Fundament mit umgebender Pflasterfläche geschaffen. Die Friedrich-Dessauer-Schule plant nun zeitnah mit der eigentlichen Baumaßnahme, dem Aufbau des Bildstocks zu beginnen.
Allerdings hat sich inzwischen noch eine interessante Gestaltungsmöglichkeit für den Bildstock ergeben: Der frühere Landesrestaurator Josef Weimer möchte eine Sandstein-Relief-Platte mit den 14 Nothelfern zur Verfügung stellen, die in eine Nische des Bildstocks eingesetzt werden könnte. Das hätte gegenüber der bisherigen kleinen Skulpturnische, in der meist nur ein künstlicher Blumenschmuck stand den Vorteil, dass der Bildstock keiner ständigen Pflege bedarf und sich dennoch sehr repräsentativ darstellen würde, wie eine Skizze zeigt.
Dadurch kann eine erhebliche optische Verbesserung des Bildstocks erzielt werden. Die Sandstein-Relief-Platte wertet den Bildstock deutlich auf und er erhält dadurch eine neue Wahrnehmung.

Schwimmbadsaison kann kommen

Im Elzer Schwimmbad wird derzeit alles für die kommende Saison vorbereitet. Noch wird überall gewerkelt was das Zeug hält, damit alles bestens vorbereitet ist, wenn die ersten Badegäste kommen. Die Eintrittspreise bleiben stabil, und wir werden wieder dafür sorgen, dass das Wasser immer wohl temperiert ist, mindestens aber 22°C bietet. Es wurde ein neuer Heizkessel eingebaut, damit die thermische Solarheizung unterstützt werden kann, wenn die Nächte mal besonders kalt sind, oder aber die Sonne nicht ausreichend scheint.
Aufgrund der Wetterprognosen für die nächsten 14 Tage gehen wir nicht von einem Eröffnungstermin vor dem 15. Mai aus, wahrscheinlich wird das Schwimmbad am 18.05. erstmals bei freiem Eintritt öffnen. Die Wettervorhersage prognostiziert kalte Nächte mit Temperaturen unter 3°C und Tageshöchsttemperaturen unter 18°C, sodass in der ersten Maihälfte wohl kaum Badewetter zu erwarten ist. Freuen wir uns auf eine schöne Saison ab Mitte/Ende Mai.

Bildunterschrift von links:
Bürgermeister Horst Kaiser, Bauhofleiter Ralf Schäfer, Schwimmbadbetreiber Andreas Gravelius und Bademeister Peter Schütz.

Fahrradabstellplätze
Der Gemeindevorstand sollte gemäß CDU-Antrag vom 04.02.2019 prüfen, ob für die Bike+Ride-Offensive des Bundesumweltministeriums kostengünstig Fahrradstellplätze an den beiden Elzer Bahnhöfen errichtet werden können.
Wir haben nun die Vorgaben geprüft, die der Förderung einer solchen Maßnahme zu Grunde liegen. Gleichzeitig haben wir auch den Bedarf ermittelt, inwieweit wir den Förderrichtlinien gerecht werden können.
Über einen Zeitraum von zwei Monaten haben wir die Situation beobachtet und mussten leider feststellen, dass die Benutzer der Züge nicht mit dem Fahrrad kommen. Außerdem existiert am Bahnhof an der Offheimer Straße bereits ein überdachter Fahrradständer mit vier Halterungen, der kaum Nutzung findet.
Die Verwaltung sieht daher keinen Bedarf an großangelegten Fahrradabstellplätzen, welche dann mindestens 10 Stellplätze vorweisen müssen. Hinzu kommt, dass eine Mindestausgabe von 25.000,-€ erforderlich ist, um die Mindestfördersumme von 10.000,-€ zu erhalten. Diese Kriterien können wir leider nicht erfüllen und fallen somit nicht in die Größenordnung einer solchen Förderung.
Am Südbahnhof haben wir laut Vorgabe auch keine eigene Fläche, die wir nutzen könnten, um Fahrradständer zu montieren. Auf der anderen Seite besteht dort aber auch bereits jetzt eine ausreichende Möglichkeit, Fahrräder an dem Absturzgitter anzuketten.

Jedoch sollen am Bürgerhaus Fahrradabstellplätze in Eigeninitiative geschaffen werden. Hier sollen Bügel aufgestellt werden, an denen die Fahrräder angekettet werden können. Die neuen Stellplätze müssen den SGSV oder den ADFC Anforderung entsprechen, ein Halten und Sichern des Fahrrads nur am Vorderrad ist nicht mehr ausreichend. Der Stellplatz muss mit einem Bügel ausgestattet sein, an dem der Radfahrer mit einem Schloss den Rahmen des Fahrrads festmachen kann. Die Bügel können nach Bedarf kostengünstig im Set angeschafft werden und von unserem Bauhof an geeigneten Stellen einbetoniert und gesichert werden.
Wir sind insgesamt bemüht mehr für Radfahrer zu tun, insbesondere was Abstellmöglichkeiten an öffentlichen Einrichtungen anbelangt.

Neue Baugebiete werden für die Schaffung von Wohnraum geprüft
Die Gemeinde Elz würde gerne weiteres Bauland erschließen. Dazu müssen sich aber auf den infrage kommenden Flächen genügend verkaufsbereite Eigentümer finden. Drei Flächen kommen in Betracht
Das Angebot an bebaubaren Grundstücken ist knapper geworden, doch die Nachfrage nach Baugrundstücken, gerade durch junge Familien ist groß! Deshalb will die Gemeinde Elz die Grundstückseigentümer von drei potenziellen Flächen "Am Schönstein", "Am Schwimmbad" und am Offheimer Bach" hinsichtlich ihrer Verkaufsbereitschaft befragen.
Inzwischen wurden bereits die Eigentümer der Flächen "Am Schönstein" und "Am Schwimmbad" (Kinnchesahlen) angeschrieben. Erste Rückmeldungen liegen dazu auch schon vor. Als Nächstes wird der Gemeindevorstand auch die Eigentümer der innen liegenden Fläche hinter der Springstraße am "Offheimer Bach" anschreiben. Aufgrund der vielen kleinen Parzellen und der zahlreichen Erbengemeinschaften ist die Abfrage jedoch mit relativ viel Aufwand verbunden.
In den 90er Jahren wurden in Elz mit dem Baugebiet "Fleckenberg" und dem Baugebiet "Am Hasslerbach" in Malmeneich rund 280 Baugrundstücke ausgewiesen. In beiden Gebieten ist die Bebauung zum größten Teil erfolgt. Die Ausweisung weiterer Baugebiete ist nicht unbegrenzt möglich. Der Regionale Raumordnungsplan Mittelhessen und der Flächennutzungsplan sehen aber eine mögliche Erweiterung der Bebauung in den drei genannten Bereichen vor.
Im Anschreiben an die Grundstückseigentümer wird diesen ein Ankaufspreis von 23,50 Euro pro Quadratmeter angeboten. Dieser Preis entspricht auch einem Grundsatzbeschluss des zuständigen Gremiums der Stadt Limburg für den Ankauf weiter zu entwickelnder Grundstücke im Außenbereich. Der Elzer Gemeindevorstand kam überein, den Limburger Grundsatzbeschluss analog in Elz anzuwenden, jedoch muss laut einen früheren Beschluss der Gemeindevertretung die Zustimmungsquote zum Verkauf an die Gemeinde von mindestens 80 Prozent vorliegen, um Gebiete als Bauland weiterzuentwickeln.

Barrierefreie Bushaltestellen
Derzeit werden die beiden Bushaltestellen in der Hadamarer Straße barrierefrei ausgebaut. Angeregt und geplant wurde dies von der Verkehrsgesellschaft Lahn-Dill-Weil mbH, die damit ein Förderprogramm des Bundes aufgegriffen hat und zusammen mit den Kommunen für barrierefreie Haltestellen sorgen will. 80 Prozent der Kosten werden über das Förderprogramm getragen, 20 Prozent teilen sich die Gemeinde und die VLDW.
Auf der Seite Richtung Hadamar wurde der Bordstein angehoben, um einen barrierefreien Einstieg in den Bus zu gewährleisten. An der Gehwegbreite hat sich an dieser Stelle nichts geändert. Richtung Elz hinein befand sich bisher eine Haltebucht, welche zurückgebaut wird. Zukünftig wird der Bus auf der Straße halten. Hier wird auch noch eine kleine Pflanzinsel geschaffen, zusätzlich sollen zwei Bäume an der neuen Bushaltestelle gepflanzt werden.
In Zukunft obliegt es dann den Gemeinden, Programme zum Ausbau der weiteren Bushaltestellen aufzulegen. In Elz gibt es derzeit noch kein solches Programm, aber das Förderprogramm läuft noch über drei Jahre, so dass es auch in Elz demnächst Thema sein wird.
Aus Sicht der Gemeinde gilt es zunächst alle Bushaltestellen in Elz zu erfassen und zu sehen, welche Bushaltestellen am stärksten frequentiert werden. Auch können wir nicht jede Bushaltestelle am aktuellen Standort umbauen, da teilweise Grundstückseinfahrten eine Anhebung des Bordsteins und des Gehwegs auf eine Höhe von 20 cm verhindern. Dies sind Dinge, die geprüft werden müssen und alles Weitere muss dann in den nächsten Haushaltsplanungen festgelegt werden.

Bildunterschrift:
Hier ein Foto von der barrierefreien Bushaltestelle und einem Handschlag mit dem Polier der Firma Schütz. Der junge Mann heißt Ali Özgül, ist Elzer Bürger und stolz darauf dieses Projekt in seiner Heimatgemeinde durchzuführen.

Der Einbau des neuen Aufzugs verzögert sich
Aufgrund verschiedener Umstände verzögert sich der Austausch und die Inbetriebnahme des neuen Aufzugs im Elzer Rathaus. Der neue Lift soll vollständig barrierefreie ausgestattet und auch für sehbehinderte Menschen zu bedienen sein. Diese Notwendigkeiten müssen gut abgestimmt sein, damit die Neuinvestition auch zukunftssicher ist.
Die Demontage des alten Aufzugs soll in der KW 26 erfolgen, der Einbau des neuen Aufzugs dann in den KW 28 bis KW 31. Die Inbetriebnahme wird somit erst im August erfolgen. Dann steht der Aufzug im Rathaus aber wieder zur Verfügung. Das Treppensteigen hat ein Ende!

Projekte im Buch nachschlagen



Zur Ausstellung und den einzelnen Studienprojekten zur Stadtentwicklung der Technischen Universität Darmstadt gibt es ein Buch unter dem Titel „Elz – Seiltänzer & fahrende Musikanten“. In diesem Buch kann jeder sich noch einmal ganz in Ruhe die einzelnen Projektarbeiten der Architektur-Studenten ansehen. Der Katalog im Softcover umfasst insgesamt 170 Seiten. Hier sind nicht nur die 15 Entwürfe, die in der Ausstellung gezeigt wurden, sondern alle 33 gefertigten Projektarbeiten enthalten. Außerdem beinhaltet das Buch viele Hintergrundinformationen zur Aufgabenstellung und den gegebenen Randbedingungen. Die vielen Entwürfe, Zeichnungen, Skizzen, Bilder und Beschreibungen zeigen eindrucksvoll die vielen unterschiedlichen Ideen, die sich die jungen Studierenden über die städtebauliche Entwicklung der Gemeinde Elz für die Zukunft gemacht haben.

Drei dieser Buchexemplare liegen in der Katholischen öffentlichen Bücherei zur Ausleihe bereit. Wer ein eigenes Exemplar haben möchte, kann dieses über den Buchhandel beim Verlag unter der ISBN 978-3-940548-64-1 für 29,- € bestellen und erwerben.

Moderne LED-Konzepte
Syna rüstet die Straßenbeleuchtung in Elz um
Erster Sanierungsschritt abgeschlossen
Die Süwag-Netztochter Syna GmbH stellt aktuell die Straßenbeleuchtung im Auftrag der Gemeinde Elz von konventionellen Leuchtmitteln auf LED-Technik um. Der erste Sanierungsabschnitt wurde bereits abgeschlossen. Insgesamt 596 LED-Leuchten sorgen jetzt in Elz für klare Sichtverhältnisse.

Die Vorteile, mit denen man im Rathaus im wahrsten Sinne des Wortes rechnet, sind erheblich. Der Wechsel auf die modernen LED-Leuchtmittel schont das Klima und den kommunalen Haushalt. Insgesamt rechnet die Gemeindeverwaltung mit einer Energieeinsparung von mehr als 116.000 kWh, das entspricht einer Haushaltsentlastung von etwa 24.000 Euro. Zum Vergleich: Die alten Straßenlampen verbrauchten zwischen 68 und 250 Watt, die neuen, hellen LED-Lampen leuchten teilweise mit nur 15 Watt. Weiterer Pluspunkt bildet die lange Lebensdauer der Leuchtmittel.

Die Umrüstungsphase wird mit rund 22.000 Euro vom Land Hessen gefördert. Die restlichen Kosten betragen etwa 195.000 Euro. Nach Überzeugung von Bürgermeister Horst Kaiser ist diese Summe gut investiert, nicht nur in Hinblick auf den Klimaschutz. „Wir rechnen mit einer Amortisationsdauer von rund acht Jahren“, betont Syna-Kommunalbetreuer Uwe Steinebach. „Für die Bürger zählt natürlich in erster Linie das höhere Sicherheits- und Komfortempfinden“, weiß Bürgermeister Kaiser. Die Straßen sind deutlich besser ausgeleuchtet, und das, obwohl der Energieverbrauch der neuen Leuchten erheblich reduziert werden konnte.

Der zweite Sanierungsabschnitt ist für 2020 eingeplant und soll eine weitere Einsparung von 70.000 kWh bringen.

Gemeinde bietet Lagerflächen zur Pacht an
Im ehemaligen Hotel Schäfer besteht die Möglichkeit freie Flächen zum Einlagern zu nutzen.
Dazu stehen Flächen im Erdgeschoß (über Treppen erreichbar) und im überdachten Innenhof, sowie in einer Garage zur Verfügung.
Wer Interesse hat, möge sich bitte im Gemeindebauamt bei Herrn Thomas Schmitt unter Tel. 9575-52 melden.

Aufstellung der Räume des Hotel Schäfer, Erdgeschoss:
(Ort, Grundfläche, Zugang)

1. Weinstube „Elzer Stube“, 29,16 m², Eingang große Treppe, Rathausstraße
2. Gaststätte, 43,64 m², Eingang große Treppe, Rathausstraße
    (gerne auch zusammen: 72,80 m²)
3. Garage neben „Grünem Salon“, 27,90 m², Weberstraße
    (Tor mit Handsender zu öffnen)
4. Innenhof, 75,19 m², über großes Tor in der Weberstraße
5. Lager mit Flur, 77m², über großes Tor in der Weberstraße, Tür hinten im Hof

Elzer fühlen sich sicher


Laut einer nichtrepräsentativen Umfrage fühlen sich 97 Prozent der Elzer sicher in der Gemeinde. Dies war das Ergebnis einer Umfrage unter den Elzer Bürgerinnen und Bürgern, welches bei der ersten Sicherheitskonferenz vorgestellt wurde.

In enger Zusammenarbeit mit der Polizei und den Bürgern nimmt Elz am Projekt Kompass teil. Kompass steht für „KOMmunalProgrAmmSicherheitsSiegel“. Die hessische Polizei bietet mit dem Programm die Möglichkeit, gemeinsam mit den Kommunen und den Bürgern, sowohl die spezifisch kommunalen Sicherheitsbedürfnisse, als auch die Sorgen und Ängste der Bürger zu erheben, zu analysieren und zusammen ein passgenaues Lösungsangebot zu entwickeln. Es geht um gelebte, kommunale Kriminalprävention, um das Ausmaß der Kriminalität zu senken und das subjektive Sicherheitsgefühl zu steigern, so Hauptkommissarin Jasmin Scherer vom Wiesbadener Polizeipräsidium. Zusammen mit dem Bürgermeister Horst Kaiser sowie Frank Göbel, Leiter der Polizeidirektion Limburg-Weilburg, hat sie zur ersten Sicherheitskonferenz in einem nichtöffentlichen Rahmen geladen. Vertreter von Vereinen, Schulen und anderen Institutionen nutzten zahlreich die Möglichkeit, in diesem Rahmen offen ihre Meinung zu sagen und den damit so wichtigen Aspekt des Programms, die enge Zusammenarbeit zwischen Bürgern, Polizei und Kommunen, mit Leben zu füllen.

 



Rücksichtslose Autofahrer
Ein Vorfall am Zebrastreifen in der Weberstraße/Ecke Hofacker veranlasst mich an alle Autofahrer zu appellieren, aufmerksamer zu sein und vor allem mehr Rücksicht zu nehmen. Was ist passiert?
Am Freitag, dem 16.03.2019 um ca. 13.00 Uhr warteten bereits zwei PKW am Zebrastreifen um Schulkinder die Straße passieren zu lassen, als von hinten ein größerer schwarzer Wagen mit hohem Tempo die wartenden Fahrzeuge überholte und die Schulkinder fast erfasst hätte. Hinzu kommt, dass der Autofahrer seine Fahrt unbeeindruckt fortsetzte. Leider konnten sich die wartenden Autofahrer vor lauter Schreck und Aufregung das KFZ-Kennzeichen nicht genau merken, es war irgendetwas mit DIZ RZ… oder DIZ ZR …
Leider müssen wir immer wieder feststellen, dass Autofahrer Fußgängerüberwege und z.T. auch die Ampeln in der Limburger Straße überhaupt nicht wahrnehmen und einfach durchfahren, oftmals abgelenkt durch das Telefonieren mit dem Handy oder durch sehr laute Musik oder was auch immer.
Wenn hierbei Menschenleben zu Schaden kommen ist es zu spät! Deshalb appelliere ich an alle Autofahrer:
Nehmen Sie mehr Rücksicht im Straßenverkehr, überholen Sie nicht in der geschlossenen Ortschaft, oftmals kann man nicht erkennen, was sich vor einem stehenden Fahrzeug tut. Insbesondere früh morgens und in der Mittagszeit, wenn die Schüler unterwegs sind bitte ich um erhöhte Aufmerksamkeit und mehr Rücksichtnahme. Kinder können oft die Geschwindigkeit der Fahrzeuge noch nicht richtig einschätzen. Bitte sorgen Sie alle mit dafür, dass alle Fußgänger sich sicher im Straßenverkehr bewegen können. Sollten Sie beobachten, dass ein Autofahrer eine rote Ampel nicht beachtet, oder auch an einem Zebrastreifen, wo Fußgänger warten, einfach durchfährt, zögern Sie bitte nicht Anzeige bei der Gemeinde zu machen, Tel. 9575-0.
Gez. Horst Kaiser, Bürgermeister

Hochwasser in Elz
In der Nacht von Freitag, den 15.3. auf Samstag, den 16.3.2019 regnete es in unserer Region sehr heftig und viele Bäche und Flüsse traten über die Ufer, so auch in Elz.
Auch der Erbach stand sehr hoch, der Fußgängersteg von der Lattengasse zur Weberstraße war jedenfalls überflutet, der Fußweg wurde teilweise weggeschwemmt. Ansonsten hat sich das Ausräumen des Bachbettes in der Ortsmitte bei diesem Hochwasser schon bezahlt gemacht. Am Elbbach hieß es weiträumig „Land unter“, so stand wieder einmal die Neumühle unter Wasser, im Mühlenhaus stand das Wasser am frühen Morgen 20 cm hoch. Auch der Fleckenbergweg war überschwemmt, allerdings hat sich gezeigt, dass die Fußgängerbrücke mit der neuen Höhe über dem Wasser sicher zu passieren war, allerdings ging es dann nicht weiter. Auch die Umleitungsstrecke für den Fleckenbergweg war überflutet und somit unpassierbar. Leider hat auch die Nässe dazu geführt, dass der Wirtschaftsweg nun in einem sehr aufgeweichten Zustand ist, trotz aller Nachbesserungen der Baufirma.
Auch der Mühlgraben im Bereich der Offheimer Straße war wieder voll Wasser, hier zeigt sich, dass die Vorgaben der unteren Wasserbehörde zum Hochwasserschutz auf jeden Fall sinnvoll sind.
Es war jedenfalls gut, dass die Aktion "Sauberhaftes Elz", die für Samstag den 16.3. geplant war, wegen des schlechten Wetters abgesagt wurde, es wäre eine Zumutung für die freiwilligen Helfer gewesen, und in Gewässernähe auch sehr gefährlich.
Die Aktion soll jetzt am kommenden Wochenende wie ursprünglich geplant durchgeführt werden. Das Wetter ist trocken und frühlingshaft gemeldet. Hoffen wir, dass dann genug freiwillige Helfer dabei sind, denn es gibt wahrlich genug aufzuräumen, denn es wurde auch sehr viel Unrat angeschwemmt. Wer noch mitmachen will meldet sich bitte im Rathaus unter Tel. 957533.

Schmierereien am Elzer Backes


Wieder einmal haben irgendwelche Zeitgenossen gemeint, sie müssten sich in Elz in besonderer Weise präsentieren. Die beigefügte Schmiererei mit einem Abbild der Mona-Lisa findet sich seit einigen Tagen (wahrscheinlich bereits seit dem 28.02.) an der Rückseite des Elzer Backes. Das Konterfei der Mona-Lisa befindet sich auch auf einem Elektroschrank im Lesehof der KöB.

„Imagine a world living in peace“, zu Deutsch “Stell Dir eine Welt vor, in der man in Frieden lebt” sollte man erstens richtig schreiben und außerdem bin ich der Meinung, dass die Menschen, die sich das wünschen, auch das Eigentum anderer, bzw. Gemeinschaftseigentum respektieren müssen und nicht einfach solche Schmierereien dort hinterlassen.
Schon seit mehreren Jahren befindet sich über dem Partnerschaftsbrunnen ein Emblem, welches dort mit Schablone aufgespritzt wurde, welches aus der gleichen Quelle stammen dürfte.
Wer irgendetwas beobachtet hat, was uns hilft die Übeltäter dingfest zu machen, der möge sich bitte im Rathaus unter Tel. 957510 melden. (hk)

Erster Energieberatungstag im Elzer Rathaus
Frank Blättel ist energiebewusst und da war es nicht ganz verwunderlich, dass er der erste auf der Anmeldeliste war, der die kostenlose Energieberatung der HESA durch den unabhängigen Energieberater und Regionalpartner Jürgen Kotz im Elzer Rathaus in Anspruch nahm. Vieles hat er Zuhause schon umgesetzt, um Energie einzusparen: Das Haus ist gedämmt, eine Solaranlage auf dem Dach installiert, die Leuchtmittel auf LED umgestellt und die Elektrogeräte sind auf den neusten Stand gebracht. Mobil ist er mit einem Hybrid unterwegs. Was in unmittelbarer Zukunft anliegt, ist die Erneuerung der Heizungsanlage. Das war auch der Grund, warum er sich beraten lassen wollte.
Jürgen Kotz berät nicht nur, durch welche Maßnahmen man Energie einsparen kann und wie energieeffizient sie sind, sondern er weist auch darauf hin, wo es die entsprechenden Zuschüsse und Fördermaßnahmen für die jeweilige Veränderung gibt. Verkaufen ist nicht sein Geschäft, da verweist er auf die hiesigen Handwerksbetriebe, Bauunternehmen und Baufachmärkte. Auch diese können von einer guten Energieberatung des Kunden nur profitieren.
Ein weiterer Bürger aus Elz hat sich für diesen Tag zur Bürgersprechstunde angemeldet, um sich rund um das Thema Energie beraten zu lassen. Auch für den nächsten Termin, am 21. März liegt schon die erste Anmeldung vor. Das Thema Energie scheint unseren Bürgern doch ein Anliegen zu sein. Weitere Beratungstermine werden in diesem Jahr immer einmal im Monat an einem Donnerstag ab 15.00 Uhr angeboten. Die weiteren Termine wurden auf 21. März, 25. April, 23. Mai, 27. Juni, 22. August, 26. September und 24. Oktober festgelegt. Terminanfragen und Anmeldungen werden von Alexandra Blättel unter der Tel: 06431 9575-12 oder per Mail an alexandra.blaettel@elz.ww.de entgegengenommen.

Mitteilungen des Bürgermeisters aus der Gemeindevertretung

Die neue Mitte nimmt Gestalt an
Präsentation der studentischen Projektarbeiten der TU-Darmstadt
Nachdem ich Mitte Januar bei einem weiteren Testat von 10 Arbeitsgruppen aus Studenten der TU-Darmstadt dabei sein konnte, müssen die Studierenden ihre Arbeiten nun bis Ende Februar abschließen. Diese werden dann von den Betreuern, Dozenten und Professoren endgültig bewertet und sollen dann der Öffentlichkeit in Elz vorgestellt werden.
Diese Präsentation soll am 13. und 14. April 2019 jeweils von 10.30 bis 18.00 Uhr im großen Saal des Bürgerhauses stattfinden. Es werden sowohl Betreuer als auch Studenten anwesend sein, um den interessierten Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort zu den ausgestellten Entwürfen zu stehen. Es ist geplant allen Besuchern die Möglichkeit zu geben, ihre ganz persönlichen Favoriten auszuwählen. Dazu sollen alle Gäste mehrere farbige Klebepunkte erhalten, mit denen sie dann ihre Favoriten kennzeichnen können. Wir hoffen auf eine große Besucherzahl und freuen uns auf die Bewertungen und Rückmeldungen.

 



Händedesinfektion
Das Einwohnermeldeamt der Gemeinde Elz ist, wie auch die Bürgerbüros anderer Gemeinden und Städte, das meist frequentierte Amt im Haus. Hier herrscht das größte Kundenverkehrsaufkommen, Bürgerinnen und Bürger gehen ständig ein und aus und geben sich die Türklinke in die Hand.

Gerade in der kalten und nassen Winterzeit bringen die Besucherinnen und Besucher unweigerlich auch viele Keime und Krankheitserreger mit. Um unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor „Husten, Schnupfen, Heiserkeit“ zu schützen und Ansteckungen über Kontakt zu vermeiden, wurden jetzt zum Eingang der Büros des Einwohnermeldeamtes drei Händedesinfektionsspender angebracht.

Zur Vorbeugung und zum Schutz beider Seiten empfehlen wir ausdrücklich die Nutzung dieser Dienstleistung und machen hiermit unsere Bürgerinnen und Bürger auf die Anwendung der Händedesinfektion aufmerksam! „Saubere Hände“ vermindern das Risiko einer Übertragung von krankmachenden Erregern. Durch die Händedesinfektion wird eine Übertragung zum Zeitpunkt der Anwendung effektiv unterbunden. Hygiene-Fachleute sind sich einig: Grundsätzlich muss man im Alltag keine Desinfektionsmittel benutzen. Bei gesunden Menschen reicht das Händewaschen mit Seife aus. Ein Desinfektionsmittel kann aber durchaus sinnvoll sein, wenn es im Beruf zu regelmäßigem Kontakt mit verschiedenen Menschen kommt, wie in Großraumbüros oder in Büros, wo viele unterschiedliche Menschen verkehren.

Also nur Mut und ran an die Spender!

Appell an die Vernunft!
Seit Jahren haben wir immer wieder die gleichen Verkehrsprobleme in Elz, die zu großem Ärger bei den Betroffenen führen:
Die Bring- und Holsituation an beiden Elzer Schulen führt regelmäßig zu chaotischen Zuständen und viel Ärger bei den Anliegern aber auch bei den Eltern, die ihre Kinder zur Schule bringen oder abholen wollen.
Wenn zur gleichen Zeit 50 und mehr Eltern ihre Kinder an der gleichen Stelle aus dem Auto aussteigen lassen wollen, dann kann das nicht funktionieren. Da können wir uns noch so viele Gedanken machen, Markierungen auf der Straße aufbringen, Gebots- und Verbotsschilder aufstellen, nichts wird beachtet, es sei denn es wird mit einer Ordnungswidrigkeit und einer Geldbuße geahndet. Wir sind aber nicht in der Lage immer und zu jeder Zeit mit Ordnungskräften vor Ort zu sein.
Die Elternbeiräte der Schulen treten immer wieder an die Gemeinde heran mit Ideen wie man es besser machen könnte. So auch jüngst wieder der Elternbeirat der Oranienschule. Leider scheitern solche gut gemeinten Versuche aber an der Einsichtigkeit aller Beteiligten, selbst die Lehrerschaft hält sich nicht an die Benutzung der bereit gehaltenen Parkplätze, sondern parkt möglichst nah im Straßenraum.
Ich möchte hiermit an alle appellieren mitzuhelfen die Situation zu verbessern: Die Eltern sollten ihre Kinder früher, 100-200 m vor dem Eingang zur Schule, aus dem Auto lassen, das entkrampft ungemein, außerdem tut ein kurzer Fußweg den Kindern sicherlich gut. In diesem Zusammenhang möchte ich allen Eltern, die ihre Kinder zu Fuß zur Schule schicken ein großes Kompliment machen: Sie sorgen nicht nur dafür, dass ihre Kinder viel selbständiger sind oder werden, sondern ich bin mir auch sicher, dass diese Kinder hellwach in der Schule ankommen und so wesentlich aktiver in der ersten Stunde am Unterricht teilnehmen!
Die Lehrerschaft bitte ich dringend die ausgewiesenen Parkplätze zu nutzen und nicht im Straßenraum in unmittelbarer Nähe der Schule zu parken. Die Wege von den Parkplätzen bis ins Schulgebäude sind allemal zumutbar!
Parkende Fahrzeuge stellen aber nicht nur im Bereich der Schulen ein Problem dar, sondern insbesondere im Kerndorf und in den Wohnstraßen werden unnötig viele Fahrzeuge auf der Straße anstatt auf dem Stellplatz auf dem eigenen Grundstück abgestellt, mit dem Ergebnis, dass viele Straßen derart zugeparkt sind, dass Rettungsfahrzeuge und auch die Müllabfuhr nicht mehr durchkommen. Das kann so nicht mehr weitergehen, wir werden uns daher überlegen ob wir ähnlich wie in den Städten von Zeit zu Zeit mit einem Feuerwehrfahrzeug durch die Wohnstraßen fahren und alle Fahrzeuge, die das Durchfahren behindern, dann mit einer saftigen Strafe versehen. Es kann nicht sein, dass durch den Egoismus einzelner Bürgerinnen und Bürger andere darunter leiden müssen oder im Extremfall sogar die notwendige Hilfe zu spät kommt!
Horst Kaiser, Bürgermeister

Bürgermeister begrüßt neues Geschäft in Elz
Unter dem Namen #hashtec firmiert ein neues Geschäft in der Limburger Straße 20 und bietet neben einem breiten Angebot von Schreibwaren und Heliumballons professionelle Handyreparaturen an. Bürgermeister Horst Kaiser stattete dem neuen Laden einen Besuch ab und überbrachte zur Geschäftseröffnung die besten Wünsche.
Der Inhaber, Ahmed Saeed mit seinem Angestellten Safeer Ahmad haben sich in Elz umgesehen und festgestellt, dass es bestimmte Angebote im Einzelhandel fehlen. Diese Lücken wollen sie schließen.
Handyreparaturen finden vor Ort statt, es können alle Handymarken (Apple, Samsung, LG, Huawei, …) und auch alle Handymodelle repariert werden. Dies betrifft typische Schäden wie Display, Akku, Kamera, Home-Button, Wasserschaden sowie Probleme mit der iPhone-Software. Darüber hinaus findet man hier allerlei Handyzubehör für alle Handymodelle wie z.B. Ladekabel, Displayschutzfolie, Schutzhüllen, Kopfhörer und vieles mehr.
Im Bereich Schreibwaren und Heliumballons umfasst das Angebot alles rund um den Schul- Büro- und Schreibbedarf wie z.B. Hefte, Ordner, Blöcke, Füller, Stifte und vieles mehr. Außerdem werden hochwertige Heliumballons für viele feierliche Anlässe angeboten. Abgerundet wird das Angebot durch einen Hermes-Paketshop.
Bürgermeister Horst Kaiser wünscht dem Inhaber mit seiner Geschäftsidee viel Erfolg und freut sich, dass im Elzer Einzelhandel wieder eine Lücke geschlossen werden konnte.
Bildunterschrift von links: Safeer Ahmad, Bürgermeister Horst Kaiser, Ahmed Saeed

Daueraustellung und Beratung
Start HESA-Dauerausstellung „Gebäudesanierung“ im Rathaus der Gemeinde Elz Erste kostenlose „Bürgersprechstunde Energie“ am 21. Februar

Die Hessische Energiespar-Aktion (HESA) informiert im Rathaus der Gemeinde Elz, Rathausstraße 39, 65604 Elz, über Möglichkeiten der Gebäudesanierung in Form von Ausstellungstafeln. Thematischer Schwerpunkt bis zum 13. März: „Energiesparen im Altbau“. Das Thema der Ausstellung wechselt alle zwei Monate. Bis Ende des Jahres können interessierte Bürgerinnen und Bürger sich zu folgenden Themen informieren: „Sechs Schritte zum Energiesparhaus und Energiepass“ – „Der Stromsparplan“ – „Heizungswartung“ – „Warme Wände“.
Außerdem bietet die HESA kostenlose „Bürgersprechstunden Energie“ am 21. Februar, 21.März, 25. April, 23. Mai, 27. Juni, 22. August, 26. September und am 24. Oktober im Rathaus, jeweils ab 15.00 Uhr, an. Die Energieberatung führt der HESA-Regionalpartner und Energieberater Jürgen Kotz durch. Ratsuchende können sich bei Frau Alexandra Blättel, Telefon 06431 9575-12, alexandra.blaettel@elz-ww.de, anmelden.

Dargestellt werden die konkreten Schritte, mit denen Hauseigentümer ihre Immobilie zum Energiesparhaus machen können: Dämmung der Außenwand, Dämmung des Daches, Neue Verglasung als Zwei- oder Dreischeiben-Wärmeschutz-Isolierverglasung, Kellerdeckendämmung, Einsatz effizienter Heizsysteme, Solaranlage zur Warmwasserbereitung. Die grafische Übersicht zur „Hessischen Gebäudetypologie“ mit detaillierteren Berechnungsergebnissen ist unter https://www.energiesparaktion.de/wai1/showcontent.asp?ThemaID=4898 einsehbar. Berechnungsgrundlage für anstehende Sanierungsmaßnahmen am eigenen Gebäude ist der „Energiepass Hessen“, ein Beratungsinstrument der Hessischen Landesregierung. Er zeigt die Schwachstellen eines Hauses auf, ermittelt Einsparpotenziale und schlägt Handlungsmöglichkeiten vor. Der „Energiepass Hessen“ wird zum Selbstkostenpreis von 37,50 € angeboten. Infos unter www.energiesparaktion.de.

Die Hessische Energiespar-Aktion, www.energiesparaktion.de, ist ein Angebot der Hessischen LandesEnergieAgentur (LEA).

Bildunterschrift v. l.: Jürgen Kotz (HESA-Regionalpartner und Energieberater), Alexandra Blättel (Vorzimmer), Bürgermeister Horst Kaiser, Verena Nijssen (Klimaschutzmanagerin LK Limburg-Weilburg) und Klaus Fey (HESA) anlässlich Start HESA-Dauerausstellung
Foto © Klaus Fey/Hessische Energiespar-Aktion

Preise liegen zur Abholung bereit!
Von der Weihnachtsverlosung auf der Eisbahn bei der ersten After-Work-Party liegen noch viele tolle Preise zur Abholung bereit. Diese wurden von den Elzer Geschäften gestiftet. Die Gewinner, die am Abend der Losziehung nicht anwesend waren, können ihre Preise noch immer im Rathaus bei Rita Laux, Zimmer 13 abholen. (Gewinn-Losnummern: 185, 300, 312, 316, 322, 341, 346, 347, 354, 357, 402, 403, 435, 499, 500)
Durch den Loseverkauf konnten 518,00 Euro eingenommen und der Mädchenwohngruppe Elz zugeführt werden. Diese hat das Geld bestimmt bereits gut investiert!

Neue Skulptur für Elz
Josef Schmitt stiftete anlässlich seines 75.Geburtstags die Skulptur „Winkende Mädchen“, welche er nun an die Gemeinde übergab.
Bereits 2013 stiftete Josef Schmidt die Figur „Das singende Mädchen“, welche am Elzer Backesplatz steht. Zu seinem 75.Geburtstag spendet er jetzt eine zweite Skulptur. Am Eingang von der Pfortenstraße kommend stehen die „Winkenden Mädchen“, eine Bronzeskulptur des Stuttgarter Künstlers Manfred Welzel.
Zu einer kleinen Einweihung kamen einige Elzer zusammen. Bürgermeister Horst Kaiser freute sich sehr, die Figur der Öffentlichkeit vorstellen zu dürfen. Er lobte Josef Schmitt als Visionär und Ideengeber, der die Gemeinde bereichert wie mit den Skulpturen, aber auch durch die Glastafeln an verschiedenen historischen Orten. Und durch sein Engagement in Elz sei es ihm als Vorsitzender des Geschichts- und Museumsvereins gelungen, auch junge Leute für Traditionen und Geschichte zu begeistern. Und so sei es auch eine Idee von Schmitt, rund um das Backes eine Art Skulpturenpark entstehen zu lassen. Und die „Winkenden Mädchen“ würden sehr gut in die Nähe des Kindergartens passen, verdeutlichen sie doch den täglichen Abschied der Eltern von ihren Kindern. „Unsere Dorfgemeinschaft braucht solche Menschen wie dich und dem bürgerschaftlichen Engagement“, beendete Kaiser seine Begrüßung.
Auch Werner Wittayer, ehemaliges Mitglied des Gemeindevorstandes, bedankte sich für das Sponsoring der Figur, was sehr lobenswert sei. „Jeder ist dazu aufgefordert, dem nachzueifern“, so Wittayer. Auch Bastian Hoffmann, stellvertretende Vorsitzende vom Geschichtsverein bedankte sich für die Spende. Sie sei ein weiterer Baustein in der Ortsmitte, welche den Platz vor dem Backes schmücke. Und er dankte auch für die Visionen von Schmitt, denn nur mit Visionen lasse sich etwas entwickeln.
Josef Schmitt stellte kurz den Bildhauer Manfred Welzel aus Stuttgart vor, der leider im Januar verstarb. Er lernte den Künstler 1990 kennen und es entwickelte sich mit den Jahren ein Kontakt. Bereits als 15-Jähriger begann Welzel 1941 bis 1943 seine Bildhauerlehre in Berlin. 1943 wurde er zum Kriegsdienst eingezogen. 1947 begann er ein Studium der Bildhauerei an der Akademie für bildende Künste in Berlin. Danach folgten Studienreisen nach Italien, Griechenland und Kreta. 1954 bekam er den renommierten Georg-Kolbe-Preis der Stadt Berlin für sein künstlerisches Schaffen verliehen. Im gleichen Jahr zog er nach Stuttgart um, wo er als freischaffender Künstler und Dozent an der Hochschule tätig war. Schmitt freue sich sehr, dass er diese Skulptur erwerben und der Gemeinde stiften konnte. (hl)

Verleihung des Stadtrechtssiegels an Werner Wittayer
Höchste Ehrung der Gemeinde für kommunalpolitisches Engagement
Wittayer wirbt für das ehrenamtliche Engagement
Für sein 50-jähriges kommunalpolitisches Engagement erhielt Werner Wittayer die höchste Ehrung der Gemeinde Elz, das Stadtrechtssiegel, verliehen. In seinen Dankesworten plädierte er dafür, dass sich mehr Menschen für das Allgemeinwohl der Gesellschaft einbringen müssen.
Der 77-jährige Werner Wittayer (SPD) erhielt als vierter Bürger in Elz die höchste Auszeichnung der Gemeinde, das Stadtrechtssiegel, für sein langjähriges Engagement in der Kommunalpolitik verliehen. 1966 trat er in die SPD ein und bereits 1968 wurde Teil der Gemeindevertretung. Vor wenigen Wochen trat er aus dem Gemeindevorstand zurück.
Von der Verleihung war er echt überrascht, da er erst einen Tag vorher darüber informiert wurde. Zudem freute er sich, dass seine Familie, die SPD- Fraktion sowie viele Wegbegleiter anwesend waren. „Ich finde es wichtig, dass das Ehrenamt geehrt wird“, so Wittayer in seinen Dankesworten, „das Ehrenamt zu fördern ist dringend notwendig.“ Leider nehme das Ehrenamt auf vielen Ebenen ab, nicht nur in der Politik. „Es sollte für jeden Bürger Pflicht sein, einen Teil seiner Zeit für das Gemeinwohl zu opfern.“ Doch in der schnelllebigen Zeit würde der Egoismus und das Materielle im Vordergrund stehen als das Dienen. Und jeder, der sich bereits ehrenamtlich engagiert, sollte dafür werben. Neben dem Ehrenamt allgemein wendete er sich in seinen Dankesworten auch der Politik zu. Diese werde nicht zu Hause oder an den Stammtischen gemacht, sondern in den Gremien. 1968 begann er als Lehrer für Politik und Geschichte in Hadamar. „Wie sollte ich den Schülern politische Grundsätze beibringen, wenn ich sie nicht vorlebe“, begründete er seine Motivation, sich wählen zu lassen. Und diese Faszination ließ ihn nicht mehr los. Er forderte alle Anwesenden auf, die demokratische Flamme in Elz am Leuchten zu halten. „Das Licht der Demokratie wackelt und flackert“, so Wittayer, „wir müssen aufpassen, dass es nicht erlischt.“ Abschließend sagte er, er sei ein Anhänger der friedlichen und demokratischen Weltordnung und habe sich dafür auf unterster Ebene eingesetzt.
Vor der Verleihung gab Bürgermeister Horst Kaiser einen Rückblick auf das kommunalpolitische Wirken von Werner Wittayer. Es war eine kleine politische Zeitreise, die aber auch zeigte, dass es viele Themen gibt, die auch heute noch aktuell sind. So gab es zwischen den Parteien immer wieder starke Diskussionen, wenn es um die Ankäufe alter Gebäude im Ortskern ging. Auch die Unterstützung der Kindergärten oder die Sicherheit an den Schulen war in den 50 Jahren immer wieder Thema. Dabei sei das Klima in der Gemeindevertretung immer von „leidenschaftlichen Diskussionen“ geprägt gewesen, von einem „kämpferischen und engagierten Auftreten“ und auch mal heftigen Streitereien. Aber Kaiser bekräftigte auch, dass es in der Politik nur vorangeht, wenn gegensätzliche Meinungen ausgetauscht werden und sich dann auch neue Ideen entwickeln können. „Werner Wittayer vertritt immer seine Meinung, verschließt sich aber auch nicht guten Argumenten.“ Über viele Jahre habe er durch sein Wirken die Gemeinde mitgestaltet.
Als er 1968 in die Gemeindevertretung gewählt wurde, wurde er auch direkt stellvertretender Gemeindevertretervorsitzende. 1986 wurde er SPD-Fraktionsvorsitzender und übte dieses Amt über 20 Jahre aus. Zwischendurch machte er auch immer mal wieder Pausen, aber nicht, weil er nicht mehr wollte, sondern weil er sich auf Kreisebene engagierte. 2006 wurde Witteyer in den Gemeindevorstand gewählt. Große Themen waren der Neubau der Turnhalle in Elz, die B8-Umgehung, die Gestaltung des Ortskernes oder der Kunstrasen auf dem Sportplatz.
Und neben seinem kommunalpolitischen Engagement war Wittayer auch viele Jahre im Ortsgericht tätig.
Auch Thomas Lang, Vorsitzender SPD Elz, blickte kurz zurück. Ohne Werner Wittayer stünde er nicht da, wo er heute stehe. „Danke, für die Arbeit, die du immer geleistet hast“, so Lang. (hl)

Müllfrevel nimmt kein Ende!


Das Entsorgen von Müll und überflüssigen Baustoffen in der freien Natur nimmt kein Ende! Auch über die Weihnachtsfeiertage mussten wir leider wieder wild abgelagerten Müll entsorgen. Hierbei handelte es sich offensichtlich um überflüssiges Dämmmaterial, dann das Material war z.T. noch neu und unbenutzt (vgl. Foto). Das Material wurde am Wirtschaftsweg unterhalb vom Neunmorgen-Hof vom Ortslandwirt Andreas Michel abgeladen. Darüber hinaus wurden mehr als 20 30-l-Kanister (Farbe Leuchtorange), die vorher für Dieseltreibstoff verwendet wurden, einfach weiter unten im Hadamarer Graben abgeladen, sowie weiterer Sperrmüll.
Wer zu diesen Ablagerungen irgendwelche sachdienlichen Hinweise geben kann, soll sich bitte bei der Gemeindeverwaltung melden, Tel. 957530 oder auch 957510. (hk)

Verkratzte Autos
In der Schulstraße herrscht durch die Schule das angrenzende Marktgelände und das neue Sportstudio mit Friseur oft eine angespannte Parksituation. Das stimmt! Dieser Zustand scheint jemandem ein Dorn im Auge zu sein. Dem Ordnungsamt der Gemeinde Elz wurde jetzt innerhalb kurzer Zeit mittlerweile das fünfte Auto, alle ordnungsgemäß geparkt, gemeldet, welche vom Besitzer verkratzt und im Lack geschädigt vorgefunden wurden. Alle Fälle wurden bereits der Polizei gemeldet und zur Anzeige gegen unbekannt gebracht. Das Ordnungsamt vermutet noch weitere Beschädigungen an geparkten Autos in dieser Straße, von denen die Halter vielleicht noch gar keine Kenntnis genommen haben. Sachdienliche Hinweise und Anzeigen zu diesen Vorfällen nimmt die Polizeidirektion Limburg unter Tel: 06431 91400 entgegen.

Bürgerfinanzthema

Haushaltsrede des Bürgermeisters zum Haushalt 2019

Für eine zuverlässige Erdgasversorgung
Syna errichtet neuen Netzkoppelpunkt in Elz
Um eine zuverlässige Energieversorgung zu gewährleisten, muss das Erdgasnetz regelmäßig gewartet und modernisiert werden. In Elz plant die Süwag-Netztochter Syna GmbH aktuell eine große Modernisierungsmaßnahme. Der Netzkoppelpunkt in der Limburger Straße an der A3 in Elz regelt die Erdgasversorgung vom vorgelagerten Hochdrucknetz in das örtliche Netz. Die Syna plant jetzt einen neuen Netzkoppelpunkt auf der anderen Seite der A3 zu errichten.
Die neue Anlage verfügt über moderne Automationstechnik und stellt zukünftig einen wichtigen Knotenpunkt für die intelligente Erdgasversorgung in der Region dar. Nach Inbetriebnahme des neuen Koppelpunktes wird die Station in der Limburger Straße demontiert. Die Baumaßnahme soll vorrausichtlich im März 2019 abgeschlossen werden. Die Syna investiert ca. 2 Millionen Euro in die Modernisierungsmaßnahme.

Elz, 7. November 2018

Brennholz aus dem Gemeindewald Elz

In der Wintersaison 2018 / 2019 wird im Gemeindewald Elz wieder Brennholz zur Selbstaufarbeitung in folgenden Varianten angeboten:
1.)     Kronenholz / Schlagabraum:
Dafür wird dem Kunden ein Waldstück zugewiesen, in dem das Restholz aus Durchforstungen aufgearbeitet werden kann. Der Preis richtet sich nach der Qualität und der Stärke des Holzes und nach der Geländeausformung.
2.)    Stammholz am Weg:
Bei dieser Variante werden 4-6 m lange Stämme an einem mit PKW befahrbarem Weg bereit gestellt. Es werden zwei Preiskategorien (Buche und Eiche) angeboten.
Die Kosten für das Brennholz sehen wie folgt aus:
Kronenholz                            16-25 €/rm
Stammholz Buche (Hbu; Esh)  52 €/fm (das entspricht etwa 36 €/rm)
Stammholz Eiche (Ah; Rei)     48 €/fm (das entspricht etwa 34 €/rm)



Täter treiben in der Halloween-Nacht ihr Unwesen

Elz kommt nicht zur Ruhe. Am Morgen der Allerheiligen findet die Gemeinde den Rathausplatz in einem wüsten Zustand vor. Die sechs Blumenkübel, die den Brunnen begrenzen, liegen umgestürzt zu Boden. Alle Blumenbehälter sind beschädigt und können nicht mehr verwendet werden. Ein Auto, das auf dem Rathausplatz geparkt stand, war mit dem weißen Pulver von Feuerlöschern massiv versaut. Diese wurden zuvor im Parkdeck der Erlenbachhalle entwendet. Die dort angebrachte Videoüberwachung sollte gegebenenfalls eine Aufklärung über die im Zusammenhang stehenden Taten versprechen. Zusätzlich wurde Anzeige bei der Polizei erstattet.
Diese Reihe an Sachbeschädigungen, Vandalismus und Vermüllung auf Kosten der Allgemeinheit können so nicht weitergehen. Hier hört der Spaß auf! Der Sachschaden für die Gemeinde beträgt mindestens 7.000 €.
Deshalb bittet der Bürgermeister eindringlich um die Unterstützung alle Elzer Bürgerinnen und Bürger. Nur durch aufmerksame und wachsame Augen und Zivilcourage können wir gemeinsam diesem Treiben ein Ende setzen. Bitte helfen Sie uns, wenn Sie etwas beobachten konnten.

Illegale Müllablagerungen am We­ges­rand

In Elz hat es am Wo­chen­en­de drei Fäl­le von il­le­ga­ler Müll­ab­la­ge­rung ge­ge­ben. Zum ei­nen wur­de ei­ne al­te, teil­wei­se ab­ge­brann­te Hüt­te bei der Mord­schau an den Fischtei­chen ei­nen Hang hin­un­ter­ge­kippt. Die­ser Müll kann nur mit gro­ßem Auf­wand ent­fernt wer­den. Zum an­de­ren wur­den wurde in der Feuerwehrzufahrt zur A3 am Elzer Berg in Fahrtrichtung Köln das Mobiliar einer kompletten Badeinrichtung abgelegt. Außerdem wurde auf dem Wirt­schafts­weg vom Schönstein zum Bir­ken­hof ober­halb des Bauernhofes auf der rech­ten Sei­te gro­ße Men­gen Bau­schutt ab­ge­la­gert. Ein Mul­den­kip­per oder ein ähnlich großer LKW muss diese Masse an Material wohl über die „schwarze Abfahrt“ der A3 angefahren haben. Beim Rangieren oder Wenden hat der Fahrer noch ein Hin­weis­schild auf der ge­gen­über­lie­gen­den Sei­te des Weges um­ge­fah­ren.
Ei­ne sol­che Men­ge von wild ab­ge­kipp­tem Bau­schutt hat die Gemeinde Elz noch nicht er­lebt. Es ist nicht aus­zu­schlie­ßen, dass um­weltschä­di­gen­de Be­stand­tei­le mit­ent­sorgt wur­den. Die Untersuchungen des Abfalls haben ergeben, dass es sich bei dem Müll und Schutt wohl um eine aufgegebene Tankstelle oder eine Autoreparaturwerkstatt handeln muss. Bürgermeister Horst Kai­ser hat An­zei­ge bei der Po­li­zei er­stat­tet und hofft, dass mit de­ren Hil­fe der Ver­ur­sa­cher aus­fin­dig ge­macht wer­den kann. Die Ermittlungen laufen bereits. Die Gemeinde bit­tet auch die Bür­ger, hier Spaziergänger, sich zu mel­den, falls sie et­was Ver­däch­ti­ges in dieser Sache be­ob­ach­tet ha­ben.


Interessanter und informativer Waldbegang

Jede Menge interessante Zahlen und Fakten über den Elzer Wald erfuhren die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses sowie des Bau- und Umweltausschusses beim diesjährigen Waldbegang. Neben dem Zahlenwerk für den Forsthaushalt, der anschließend im Bürgerhaus beraten wurde, nahmen die Mandatsträger an verschiedenen Stationen am Samstag, den 20. Oktober, den Elzer Wald unter den fachkundigen Ausführungen von Vertretern des Forstes genauer unter die Lupe.
Zunächst ging es zum ehemaligen Kalksteinbruch (ca. 150 Meter vom Elzer Grillplatz entfernt). Bis 1920 wurde hier Kalkstein abgebaut, wie Forstwirtschaftsmeister Daniel Mörsdorf wusste. Für ca. 13.000 € wurde hier der Baumbestand beseitigt, sog. Himmelsteiche angelegt (diese speisen sich ausschließlich über Regenwasser) und Wildblumen eingesät. Die Maßnahme werde durch Landesmittel im Zusammenhang für Ausgleichsmaßnahmen für den Elzer Windpark gefördert, berichtete Revierförster Ralf Heukelbach. Zusammen mit der nun sichtbar gewordenen Felswand bilde das neue Biotop Lebensraum für Ringel- und Schlingnattern, Gelbbachunken und Waldbienen, erklärte Daniel Mörsdorf.
Danach ging es an die Mordschau. Anhand eines „angerissenen“ Fichtenbestandes erläuterte Forstamtsleiter Johannes Maassen die enormen Schäden am Fichtenbestand, die durch den Sturm Friedericke einerseits und insbesondere durch die diesjährige anhaltende Trockenheit resultierten. Der Einschlag von Fichtenholz belaufe sich im laufenden Jahr deshalb auf die vierfache Menge im Verhältnis des sonst Üblichen. Daniel Mörsdorf verdeutlichte in seinen Ausführungen noch näher die Borkenkäferproblematik, die sich durch die anhaltende Trockenheit verstärkte und ebenfalls den Fichtenbestand massiv in Mitleidenschaft zog.

 



Wieder Manipulation an Ehrentafel

Mit Schrecken musste Bürgermeister Horst Kaiser am frühen Sonntagmorgen auf dem Weg zum Schlemmermarkt feststellen, dass sich schon wieder jemand an der Ehrentafel für Erhard Weimer zu schaffen gemacht hatte. Die beiden oberen Befestigungen waren entfernt worden und die Glastafel hing nur noch an den beiden unteren Befestigungen. Um weiteres Unheil zu vermeiden wurde die Glastafel dann sofort abmontiert. So wie sich die Sache darstellt, wurde der oder die Täter möglicherweise bei dem Vorhaben die Gedenktafel abzumontieren gestört und hat dann das Weite gesucht.
Die Gemeinde bittet daher alle Bürgerinnen und Bürger, die vielleicht etwas beobachtet haben, dies unbedingt beim Bürgermeister (Tel. 957510) oder im Ordnungsamt (Tel. 957530) zu melden.
Die Gedenktafel befindet sich an der Rückwand der öffentlichen katholischen Bücherei. Jeder fragt sich, was die Motive für den oder diejenigen sein können sich an der Gedenktafel zu schaffen zu machen. Im April wurde die Tafel schon einmal demontiert und anschließend komplett zerstört, der Täter, auf den es durchaus Hinweise gibt, konnte aber leider bisher nicht ermittelt werden. Umso mehr bitten wir die Bevölkerung mitzuhelfen wachsam zu sein und Meldung zu erstatten, damit wir den oder die Täter endlich erwischen können. (hk)

Ausbau Gewerbegebiet mit Glasfaseranschluss

Das Unternehmen „Deutsche Glasfaser“, mit Sitz in Borken engagiert sich privatwirtschaftlich für den Breitbandausbau in ländlichen Regionen. Das Unternehmen plant, baut und betreibt zukunftssichere FTTH-Glasfasernetze für Privathaushalte und Unternehmen jeglicher Größe. Die Deutsche Glasfaser versorgt aktuell mehr als 300.000 Haushalte und Unternehmen mit Glasfaseranschlüssen direkt. Für Ende 2018 visiert die Deutsche Glasfaser bundesweit den Anschluss von knapp einer halben Million Haushalten an das echte Glasfasernetz an.
Für unsere Kommune wurde ein Angebot unterbreitet privatwirtschaftlich, d.h. ohne Kosten für die Gemeinde das gesamte Gewerbegebiet am Sandweg mit FTTH-Anschlüssen auszustatten. Dies bietet sich an, da neben der Ferngasleitung seinerzeit auch ein Hauptglasfaserstrang verlegt wurde, der hierfür genutzt werden kann.
Der Gemeindevorstand hat inzwischen einen Kooperationsvertrag mit dem Unternehmen vereinbart, der den flächendeckenden Ausbau vorsieht, sofern sich mindestens 10 Kunden finden, die jetzt einen FTTH-Anschluss der „Deutsche Glasfaser“ abnehmen wollen.

Ihr Bürgermeister Horst Kaiser


Gemeinde soll für Wohnraum sorgen
Ein zunehmendes Problem, welches uns im Sozialamt massiv beschäftigt und viel Zeit kostet ist die Unterstützung von Bürgern, die aus unterschiedlichen Gründen wohnungslos geworden sind.
Räumungsklagen nehmen aus verschiedenen Gründen zu. Ein weiteres Problem ist der Familiennachzug. Die Gemeinden sind verpflichtet wohnungslosen zumindest eine Notunterkunft zur Verfügung zu stellen. Aber auch das ist fast unmöglich, denn wir können nicht beliebig viele Notunterkünfte bereithalten.
Mein Appell geht daher an alle Elzer Bürgerinnen und Bürger. Sowohl an Mieter, die auch in der Pflicht stehen sich so zu verhalten, dass es zu keiner Räumungsklage kommt, als auch an die Eigentümer von Wohnungen: Bitte lassen sie keine Wohnungen ungenutzt leer stehen. Es wird dringend Wohnraum zu bezahlbaren Konditionen benötigt!  

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Ihr Bürgermeister Horst Kaiser

Das Projekt KOMPASS startet in Elz

Bezüglich des CDU-Antrages zur Installation einer Videoüberwachung im hinteren Bereich des Rathausplatzes wurde dem Ordnungsamt von der Polizeidirektion Limburg mitgeteilt, dass hier kein Kriminalitätsschwerpunkt besteht und daher keine Notwendigkeit für eine Videoüberwachung gesehen wird.
Um aber dem Sicherheitsbedürfnis unserer Mitbürger zu entsprechen, hat der Gemeindevorstand auf meine Empfehlung hin beschlossen, dass wir uns an der Sicherheitsinitiative KOMPASS der hessischen Polizei beteiligen.

KOMPASS steht für das KOMmunalProgrAmm SicherheitsSiegel

Es sollen passgenaue Sicherheitskonzepte durch die beteiligten Sicherheitspartner Kommune, Polizei, Bürger und weitere gesellschaftliche Akteure erarbeitet und gemeinsam umgesetzt werden. Der Start des Projektes in Elz findet aller Voraussicht nach im Oktober statt. Damit wird dann auch der CDU-Haushaltsbegleitantrag eine Umfrage zum Thema Sicherheit durchzuführen abgedeckt werden, da dies eine Teilaktivität im Projekt sein wird.

Für mehr Sicherheit in unserer Gemeinde
Ihr Bürgermeister Horst Kaiser


Entwässerung an der A3
Auf meine nachdrückliche Forderung bei Hessen-Mobil endlich für eine gesicherte Ableitung des Oberflächenwassers von der A3 zu sorgen, wurde der Graben auf der Nordseite der A3 unterhalb des Waldrandes neu profiliert und inzwischen auch die ausgewaschenen Gräben und tiefen Furchen in der Blühfläche dort wieder verfüllt.
Jetzt steht noch eine Instandsetzung des Weges aus und die Ertüchtigung des Rückhaltebeckens auf der Staffeler Seite, wo das Wasser hingeführt wird. Es ist abzuwarten, ob die erfolgten Arbeiten seitens Messen-Mobil ausreichen oder ob hier weitere Maßnahmen erfolgen müssen.

Ihr Bürgermeister Horst Kaiser

IB nimmt Sonderkündigungsrecht in Anspruch
Der Mieter und Betreiber der Jugendhilfeeinrichtung, der Internationale Bund, hat den Mietvertrag im ehemaligen Hotel Schäfer in der Rathausstraße 1-3 kurzfristig zum Jahresende gekündigt. Grund für die Kündigung, die Auslastung der Einrichtung ist stark zurückgegangen. Derzeit sind nur noch 11 junge Leute, minderjährige Jugendliche in dem Haus untergebracht. Im Mietvertrag war vorgesehen, dass ein Sonderkündigungsrecht besteht, wenn die Belegung über mehr als drei Monate unter 20 Personen fällt.
Grundsätzlich ist das ja erfreulich, denn die Unterbringung dort ist sehr aufwändig und kostet den Steuerzahler viel Geld. Für die Gemeinde ist das aber weniger gut, weil die Einnahmen durch den Mietvertrag jetzt entfallen.
Was nun mit der Immobilie wird, ist noch vollkommen offen. Das anstehende Projekt mit der TU-Darmstadt zur Erarbeitung von Entwicklungsperspektiven für die „Neue Mitte“ und weitere Bereiche von Elz bekommt daher umso mehr Bedeutung.

Ihr Bürgermeister Horst Kaiser

Sanierungsarbeiten im Bürgerhaus schreiten stetig voran
Inzwischen wurde die Terrasse vor der Bürgerhausgaststätte neugestaltet und dabei auch geringfügig erweitert. Dazu wurde eine Leuchte umgesetzt, die sowohl die Zufahrt als auch den Terrassenbereich besser ausgeleuchtet.
Die Renovierungsmaßnahmen im Treppenhaus der Gaststätte und im Foyer zum großen Saal sollen jetzt nach der Kirmes beginnen. Im Oktober soll dann auch die Belüftung des kleinen Saales verbessert werden. Leider mussten wir feststellen, dass Teile der Luftführung in der Decke aufgegangen sind und ein Großteil der Frischluft gar nicht bis in den kleinen Saal kommt, sondern in die Zwischendecke eingeblasen wird. Hierzu muss die Decke geöffnet und die Luftführung instandgesetzt bzw. neu verrohrt werden. In diesem Zusammenhang wird dann anschließend auch noch einmal überprüft, ob künftig für die Belüftung des kleinen Saales eine Klimaanlage zur Kühlung der angesaugten Luft eingebaut werden kann. Zunächst aber einmal muss der Luftdurchsatz und eine gute Belüftung des kleinen Saales sichergestellt. werden. Alle Gewerke sind inzwischen vergeben, so dass die Arbeiten nun auch zügig beginnen können.
Um den aktuellen Brandschutzanforderungen gerecht zu werden, müssen auch noch mehrere Brandschutztüren geprüft und gegebenenfalls ersetzt werden.

Ihr Bürgermeister Horst Kaiser

Rathausneubau vor 25 Jahren

Neuer Rathauskomplex setzt städtebauliche Akzente
Von Bernd Lormann
Dem Neubau des Elzer Rathauses vor 25 Jahren ging ein Sturm der Entrüstung voraus. Ein im modernen Baustil geplanter Neubau passte vielen Elzern nicht in das Ambiente der alten Bauwerke von historischem Rathaus, Stricksinehaus und Fachwerkhaus „Hupphannes“, heute Rats-Cafe. Die Folge war die Gründung einer neuen politischen Partei, der Freien Wählergemeinschaft (FWG). Sie sorgte vor 25 Jahren auch dafür, dass die CDU-Fraktion ihre absolute Mehrheit in der Gemeindevertretung verlor und die FWG zusammen mit der SPD einige wichtige kommunalpolitische Ämter besetzte. Werner Wittayer (SPD) wurde Vorsitzender der Gemeindevertretung und Maria Matter (FWG) Erste Beigeordnete.

 



Der Bildstock kann kein Denkmal werden

Alle Bemühungen zum Erhalt des Bildstockes an der Friedrich-Ebert-Straße durch Aufnahme in die Landesdenkmalliste waren vergebens, da die zuständige Denkmalbehörde das Bauwerk für „historisch nicht so wichtig“ hält.
Der Bildstock befindet sich komplett auf privatem Grund. Da, wo früher ein Garten angrenzte, befindet sich heute eine Ausfahrt. Die Anlieger wünschen hier eine Umsetzung des Bildstocks, da dieser die Sicht bei der Ausfahrt behindert.
Zunächst standen die Chancen für den Erhalt nicht schlecht, da die erste Besichtigung des Bildstocks durch den Denkmalbeirat auf einen Erfolg des Vorhabens hindeutete. Ähnliche Bauwerke anderer Gemeinden in vergleichbarem Zustand haben es auf die Denkmalliste geschafft. Doch dann entschieden Vertreter der Oberen und Unteren Denkmalbehörde bei einem weiteren Ortstermin anders.

 



Wasser im Keller?

Bei Starkregenereignissen, wie wir sie in den letzten Jahren immer häufiger erleben, laufen immer wieder Keller voller Wasser. Dabei handelt es sich nicht immer ausschließlich um Regenwasser, oft dringt auch das Abwasser aus der Kanalisation ein, weil selbst Kanäle mit großem Querschnitt solch geballte Wassermassen nicht schnell genug abfließen lassen. Es kommt zum Rückstau und das Wasser sucht sich unaufhaltsam seinen Weg. Auch Rückstauklappen versagen da gelegentlich ihren Dienst oder die bauliche Beschaffenheit lässt keinen nachträglichen Einbau zu. Dinge, an denen sich oftmals wenig verbessern lässt.Umso wichtiger ist die Einhaltung der Straßenreinigung. Die Regenrinne muss regelmäßig von Bewuchs, Dreck, Straßenabrieb und Ansandungen befreit werden, damit das Wasser ungehindert abfließen kann. Auch ist es wichtig den anfallenden Schmutz nicht in den Gully zu kehren, sondern mit dem Kehrblech aufzunehmen und zu entsorgen. Verstopfte Gullys und damit verdreckte Kanäle verhindern einen sauberen und schnellen Abfluss! Deshalb ist die Straßenreinigung eine unbedingte Bürgerpflicht, der jeder nachkommen sollte. Nicht nur weil es schöner aussieht, ein sauberer Gehsteig mit freiem Floss vor dem Haus – nein, die Straßenpflege dient auch dem Hochwasserschutz!

Der Keltenweg wird zur Baustelle

Immer wieder hatten Anwohner im Keltenweg über Überflutungen geklagt. Inzwischen steht fest, warum der Kanal die Wassermengen bei Starkregen nicht aufnehmen kann. Er ist dringend sanierungsbedürftig.
Eine Kamerafahrt machte sichtbar, dass der Kanal im Keltenweg jede Menge Risse aufweist und undicht ist. Auch die Hausanschlüsse sind seinerzeit  nicht fachgerecht angeschlossen worden, wie es eigentlich sein sollte. Der Kanal aus dichtungslosen Falzbeton-Rohren wurde so mehrmals unsachgemäß angeschlagen. Dies führt zu weiteren Undichtigkeiten und erheblichen Querschnittsverengungen. Fazit der Untersuchungen ist die Einstufung in die Schadensklasse 0! Dies bedeutet, es besteht hier der umgehende Bedarf einer umfangreichen Sanierung. Die Ausschreibung für die Erneuerung des Kanals, der Wasserleitung und auch der Straßenoberfläche im Keltenweg ist bereits in Arbeit.

 



Zusätzliche Abfallbehälter im Einsatz

„Mein Elz soll sauber bleiben!“
Das Thema Hundekot und Kleinmüll beschäftigen seit etlichen Jahren sowohl die Gemeindegremien als auch das Ordnungsamt – so begründete man den Antrag, Geldmittel bereitzustellen und die Verwaltung mit der Erarbeitung eines Konzeptes zur Aufstellung von weiteren Abfallbehältern zu beauftragen.
Nach Beschluss durch die Gemeindevertretung wurden Mittel in Höhe von 3.000 € in den Haushaltsplan 2016 eingestellt. Es wurde knapp kalkuliert und der Betrag wurde für die Aufstellung und den Betrieb von etwa 15 neuen Abfallbehältern bereitgestellt. Hinzu kommen jährliche Betriebskosten, da die Behälter von den Mitarbeitern des Bauhofs geleert werden müssen. Auf die Anschaffung von Hundekotspendern und Tüten wurde bewusst verzichtet. Um diese sollen sich die verantwortungsbewussten Hundehalter selbst kümmern. Die Beutel sind preiswert und immer zur Hand, wenn sie von Zuhause mitgenommen werden. In anderen Orten haben die Erfahrungen gezeigt, dass die Beutel aus den Spendern oft einfach nur herausgezogen und achtlos in der Landschaft verstreut werden. Es wurde im Blickpunkt auch ein Aufruf veröffentlicht, damit Bürger Vorschläge für mögliche Standorte der Abfallbehälter machen konnten.



Dauerbrenner Hundekot!

Bei der Gemeindeverwaltung häufen sich seit längerer Zeit wieder die Beschwerden, dass Spazier- und Gehwege, öffentliche Plätze und Grünanlagen in Elz mit Hundekot verschmutzt seien. Von den gesundheitlichen Risiken für Kinder und der Unfallgefahr gebrechlicher Menschen, die mit herumliegenden Hunde-Exkrementen verbunden sind ganz abzusehen ist der Anblick unappetitlichem und erzeugt Ekel.
Auch die Mitarbeiter des Gemeindebauhofs beschweren sich zunehmend, wenn Ihnen beim Mähen der Gemeinde-grünflächen der Hundekot regelrecht um die Ohren fliegt! Selbst Schutzkleidung und Visier helfen da nicht aus, weil der Arbeiter durch die Rotation des Mähers von Kopf bis Fuß versaut ist. Kein Wunder, das diese Arbeit keinem mehr Spaß macht.
Daher noch einmal der dringende Appell an alle Hundehalter: Gemeindliche Grünanlagen und öffentliche Plätze und Wege sind keine Hundeklos! Hundehaufen sind grundsätzlich ordnungsgemäß zu entfernen und zu entsorgen.


 Startseite Kontakt Impressum Datenschutz Hilfe