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Betriebliche Gesundheitsförderung bei der Gemeinde Elz eingeführt
Mit der Zustimmung des Gemeindevorstands wurde für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde Elz nun ein Betriebliches Gesundheitsmanagement, kurz BGM eingeführt. Durch Corona war die Einführung der Präventionsmaßnahme etwas ins Stocken geraten, doch jetzt wurde das Gesundheitsprogramm für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Gemeinde zum 1. August 2021 umgesetzt. In einem Rahmenvertrag wurde das Präventionsprogramm nun mit einer Kooperation durch Alexander Arendt vom Sportpark Elz abgeschlossen. Der Zuschuss für die Teilnahme wird im Rahmen der Freibetragsregelung für steuerfreie Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung abgerechnet. Oberstes Ziel des Angebots eines Präventionsprogramms ist jedoch die Gesunderhaltung des Körpers, die Steigerung des Wohlbefindens und auch die Stressbewältigung. Unterschiedliche Kursangebote, wie Stoffwechseltraining, Herz-Kreislauf Training, Rückentraining, Kräftigungstraining und Beweglichkeitstraining sollen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern helfen gesund und fit zu bleiben, um das Leben auch zu genießen.
Durch das BGM-Angebot kann die Gemeinde Elz auch als Arbeitgeber im öffentlichen Dienst so ihre Attraktivität steigern. Hinzu kommt noch die Möglichkeit des E-Bike-Leasings und der vergünstigte Eintritt im Elzer Freibad. Wer also gesund und sportlich unterwegs sein will, hat bei der Gemeinde Elz als Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer viele Optionen geboten.

Bildunterschrift: 1. Beigeordneter Wolfgang Lindenmeyer, Alexander Arendt, Sportpark Elz und Bürgermeister Horst Kaiser.

Bitte Autos in Garagen und auf Stellplätzen parken
Laut Stellplatzsatzung müssen Hauseigentümer entsprechend der Baugenehmigung Stellplätze für ihre Fahrzeuge vorweisen. Viele Bürgerinnen und Bürger haben auch eine Garage für das Auto auf ihrem Grundstück. Oft passt dieses jedoch nicht mehr hinein, weil dort viele andere Sachen gelagert werden. Die Autos stehen dann meist auf der Straße!
Grundsätzlich werden Garagen jedoch genehmigt und gebaut, um dort das Kraftfahrzeug sicher abzustellen. Eine dauerhafte Nutzung der Garage als Abstellraum ist formell eine Umnutzung und daher genehmigungspflichtig.
Nach der Prüfung einer solchen Anzeige, kann die Ordnungs- und Baubehörde der Gemeinde Elz eine Freiräumung der Garage fordern, damit sie wieder zu ihrem Zweck genutzt werden kann. Leider bleiben auch freie oder freigeräumte Garage oft leer und das Auto aus Bequemlichkeit auf der Straße stehen - insbesondere dann, wenn die Stellplatzflächen häufiges Rangieren oder das Öffnen eines Tores erfordern.

Ich möchte gerne vermeiden, dass unser Ordnungsamt hier tätig werden und hart durchgreifen muss. Deshalb appelliere ich an die Vernunft aller Fahrzeughalter und Grundstückseigentümer, die gegebenen Parkflächen auch zu nutzen. Sie helfen uns gerade in der jetzt durch viele Baustellen in Elz angespannten Verkehrslage erheblich, die Situation zu verbessern.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung
Ihr Bürgermeister Horst Kaiser

In die erste Runde „Rückenwind“ gestartet
Vom 7. Juli bis zum 21. September 2021 nimmt Elz an der Aktion „Radfahren neu entdecken“ des Landes Hessen teil. In diesem Zeitraum über zwölf Wochen können Bürgerinnen und Bürger jeweils für zwei Wochen kostenfrei ein Pedelec, Lastenrad oder E-Bike testen.
Die erste Runde der Gratis-Ausleihe hat nun begonnen. Pünktlich am Mittwoch, dem 7. Juli wurden elf unterschiedliche Räder mit elektrischer Unterstützung angeliefert und aufgebaut. Die registrierten Teilnehmer konnten dann im Zeitfenster zwischen 11.30 und 12.00 Uhr die gebuchten Zweiräder abholen. Nach der Ausweiskontrolle und der Vertragsabwicklung gab Servicemitarbeiter Justin Basemann von Pedelity.de noch eine Einweisung zur Handhabung und Bedienung der elektrischen Gefährte. Auch die Sicherung der Fahrräder und der damit verbundene Versicherungsschutz wurden ausführlich erläutert. Dann ging es für die teils aufgeregten aber glücklichen E-Bike-Tester auch schon los. Für zwei Wochen können diese nun das Radfahren mit elektrischer Unterstützung ausprobieren und vielleicht erst mal schauen, ob sich eine Anschaffung für sie tatsächlich lohnt. Am 21. Juli müssen die Leihgefährte dann zurückgegeben werden und gehen dann nach einem technischen Check-up in die nächste zweiwöchige Verleihrunde. Auch der Auszubildende der Gemeindeverwaltung Elz, Sam Schneider möchte mal ein Lastenrad testen. Was er damit transportieren möchte, muss er sich aber noch ganz genau überlegen!
Die Aktion geht bis in den September. Interessenten können Sich noch für „Radfahren neu entdecken“ in Elz unter www.radfahren-neu-entdecken.de/teilnehmer registrieren. Einige wenige Termine und Räder sind noch frei!

Ferienspaß im Elzer Freibad
Kostenloser Ferienpass im Elter Rathaus erhältlich
Alle Kinder und Jugendlichen bis 17 Jahre aus Elz und Malmeneich können ab sofort bei der Gemeinde Elz auf der Gemeindekasse einen Ferienpass erhalten. Dieser Ferienpass - geht zurück auf einen Antrag der SPD-Fraktion in der vergangenen Sitzung der Gemeindevertretung, der einstimmig beschlossen wurde - berechtigt zum kostenlosen Schwimmbadbesuch währen der hessischen Sommerferien vom 17. Juli bis 29. August 2021.
Gerade die Kinder und Jugendlichen haben während der Pandemie besonders unter der Situation leiden müssen, da die Kontakte und die Freizeitaktivitäten weitgehend eingeschränkt waren. Dieser Verzicht soll nun mit diesem kostenlosen Freizeitangebot seitens der Gemeinde Elz belohnt werden.

Also vorbeikommen und sich den kostenlosen Ferienspaß im Elzer Freibad sichern!

Schwimmkurse für Kinder
Das unsere Kinder das Schwimmen in der heutigen Zeit auch noch erlernen ist besonders wichtig. Die SPD-Fraktion hat deshalb eine Subvention von Schwimmkursen in der vergangenen Sitzung der Gemeindevertretung beantragt, der einstimmig beschlossen wurde.

Die Abwicklung geschieht in einer Kooperation mit dem Ortsverband der DLRG. Diese wird in den ersten beiden Sommerferienwochen von 19. bis 30. Juli Schwimmkurse im Elzer Freibad und auch im Offheimer Hallenbad für Kinder ab 6 Jahren anbieten.
Im Elzer Freibad finden wochentags drei Kurse mit 10 Terminen für maximal 6 Teilnehmer von 8.30 bis 9.00 Uhr, von 9.15 bis 9.45 Uhr (leider bereits ausgebucht!) und von 10.00 bis 10.30 Uhr statt. Ein Schwimmkurs kostet hier 100,- €.
Zusätzlich bietet die DLRG im Hallenbad in Offheim noch in den Sommerferien jeweils mittwochs an sechs Terminen zwei Kurse von 18.00 bis 18.45 Uhr und von 18.45 bis 19.30 Uhr für 50,- € an. Hinzu kommt dann noch der Eintrittspreis von 3,- € für Nichtmitglieder des Hallenbadvereins.
Eine Anmeldung für alle Schwimmkurse erfolgt direkt über die DLRG. Nähere Informationen erhalten Sie über www.dlrg-elz.de.
Für Kinder aus Elz und Malmeneich, die an den Schwimmkursen teilnehmen, stellt die DLRG eine Teilnahmebescheinigung aus. Diese kann dann auf der Gemeindekasse eingereicht werden. Die Hälfte des erfolgreich absolvierten Schwimmkurses also 50 % (ohne Eintrittskosten), werden dann von der Gemeinde Elz erstattet.

Eine tolle Sache, findet auch das Seepferdchen!

LUCA-Schlüsselanhänger im Rathaus

An vielen Standorten müssen sich die Bürgerinnen und Bürger nun für Veranstaltungen oder Lokalbesuche mit der LUCA-App einbuchen, um die persönlichen Daten für die Kontaktverfolgung so einfach und unkompliziert zu hinterlassen, ohne ein Kontaktformular auszufüllen.
Nicht jeder verfügt jedoch über ein entsprechendes Smartphone, das für ein Herunterladen der LUCA-App und der Generierung eines persönlichen QR-Codes notwendig ist. Deshalb bietet die Gemeinde Elz nun durch die Bereitstellung des Landkreises Limburg-Weilburg ein LUCA-Schlüsselanhänger als Alternative an.
Dieser Schlüsselanhänger kann ab sofort beim Einwohnermeldeamt der Gemeinde Elz abgeholt werden. Dieser muss von den Sachbearbeiterinnen und den Sachbearbeitern dann über die Seriennummer des Anhängers mit den persönlichen Daten auf der Internetplattform registriert werden. Gebraucht wird jedoch eine Handynummer für die Registrierung. Per SMS wird eine TAN für die endgültige Anmeldung gesendet. Deshalb halten Sie bitte Ihr Handy und die Nummer für den Registrierungsvorgang bereit.
Danach funktioniert der Datenaustausch für den Nutzer durch das Vorhalten und Abscannen des Schlüsselanhängers an jedem LUCA-Standort.

Junge Frau gründet Existenz


Am Morgen des 1. Juli machte sich Bürgermeister Horst Kaiser mit Urkunde und Grünpflanze zu einer Geschäftseröffnung in der Luisenstraße 12 auf. Hier besuchte er im Hinterhaus des Anwesens eine junge Frau, die selbstbewusst in die Selbständigkeit startet. „Bejuco“ lautet der Name des kleinen, aber stattlich ausgestatteten Geschäftsraums und steht für „Benita Jung – Kosmetikinstitut“. Die Kosmetikerin hat eine staatliche Prüfung abgelegt und bietet in ihrem kleinen Kosmetikstudio kosmetische Gesichtsbehandlungen, Microdermabrasion, Wimpernextensions in der 1:1-Technik und Nagelmodellage an.

Die Existenzgründerin freut sich nun über rege Terminanfragen von Neukunden unter 0151 20224155 oder per E-Mail an benita.jung@bejuco.de. Termine sind nach vorheriger Absprache sind montags von 13.30 bis 18.30 Uhr, dienstags, mittwochs und freitags von 10.00 bis 18.30 Uhr, donnerstags von 13.30 bis 20.30 Uhr und samstags optional möglich.
Bürgermeister Horst Kaiser gratuliert der jungen Unternehmerin ganz herzlich und wünscht ihr für das kleine Kosmetikgeschäft und die Zukunft alles erdenklich Gute und viel Erfolg.

Elz blüht auf

Dass auf vielen Flächen in der Elzer Gemarkung Blühflächen zum Anlocken von Insekten angelegt wurden, darüber haben wir bereits ausführlich berichtet. Die Ergebnisse dieser Aussaaten unserer Landwirte und des Gemeindebauhofs sind jetzt überall an den Wegesrändern und auf den Wiesen und Getreidefeldern zu sehen. Bunte Blumen strecken ihre Blütenköpfe Richtung Sommersonne und wiegen im Wind. Rund um Elz blüht es auf, ebenso wie das Leben im Ort nach langer Zwangspause wiedererwacht und reges Treiben und Betriebsamkeit einkehrt. Auch die Insekten tun es diesem gleich und genießen die angelegten Blühflächen in vollen Zügen. Viel Bewegung zwischen den Blüten und Halmen und das Summen der Bienen zeigen uns, dass die Maßnahmen ihre Wirkung zeigen und dem Umweltschutz und dem Erhalt der Artenvielfalt dienen.

Sicherstellen der Wasserversorgung durch zusätzliche Verbindungsleitung

Im Rahmen der Breitbandverkabelung musste auch eine Leitung unter dem Elbbach in Richtung Fleckenbergweg verlegt werden. Hier haben wir uns als Gemeinde drangehängt und ein zusätzliches ca. 100 m langes PE-Rohr DN 125 für die Wasserversorgung im unteren Bereich „über der Elb“ mit verlegt und vor der Feldscheune mit dem bestehenden Netz wieder gekoppelt. Die alte Wasserleitung ist ca. 60 Jahre alt, und gerade die Unterquerung des Elbbaches ist ein sehr kritischer Bereich, für den wir nun eine zusätzliche Sicherheit geschaffen haben.
Bei der Anbindung auf der Bahnhofseite wurden ca. 50 m GGG-Rohr (duktiles Gussrohr) DN 125 verlegt. Zusätzlich wurden die Schieber ausgetauscht und ein zusätzlicher Hydrant gesetzt. Die Erdarbeiten wurden hauptsächlich durch die Firma Jakobi ausgeführt, die dort parallel das Glasfaserkabel verlegt hat. Im Bereich der Anbindung auf der Bahnhofseite wurden die Erdarbeiten durch unseren Bauhof erledigt. Unser Wassermeister Torsten Rompel hat diese Arbeiten komplett selbst organisiert und die Anschlussarbeiten durchgeführt. Lediglich beim Leistungsverzeichnis, Angebotseinholung und Auftragsvergabe hat das Bauamt ihn unterstützt. Zusätzlich hat unsere Mitarbeiterin im Bauamt die Arbeiter mit Kaffee und Kuchen versorgt.
Auf diese Weise haben wir sehr günstig mit nur rund 7.000 € Fremdkosten eine Redundanz zur alten Wasserleitung geschaffen.

Elzer Feuerwehr freut sich über Zuwachs in der Einsatzabteilung

Wir haben in der letzten Woche drei weitere Neuzugänge in die Einsatzabteilung unserer Elzer Feuerwehr bekommen. Darunter sind zwei fertig ausgebildete Einsatzkräfte, eine davon ist erfreulicherweise eine Feuerwehrfrau.
Somit haben wir erstmals die 60-Mitglieder-Marke in der Einsatzabteilung übertroffen.
Für die acht Nachwuchskräfte unserer Einsatzabteilung, die auf ihren Grundlehrgang warten, hat unser Gemeindebrandinspektor Hilmar von Schenck ein „Training-on-the-Job“-Konzept gestrickt, um sie gezielt und schnell in unser Team zu integrieren.
Dies aber vor allem, um sie bis zum Grundlehrgang bei Laune und bei unserer Truppe zu halten. Bei einer realistischen Einschätzung wird es etwa drei Jahre dauern, bis wir die Nachwuchskräfte alle durch den Grundlehrgang auf Kreisebene geschleust haben, da sich wegen Corona ein riesiger Lehrgangsbedarfs-Stau bei den Feuerwehren im Landkreis angesammelt hat.
Ich freue mich für unsere Feuerwehr, dass wir eine so gute Nachwuchsarbeit vorweisen können und bedanke mich bei allen Einsatzkräften für die hervorragende Arbeit.

Horst Kaiser, Bürgermeister

Erzieherin feiert 25-jähriges Dienstjubiläum
In der Kindertagesstätte „Unter’ m Regenbogen“ reihen sich die Dienstjubiläen. Ein erfülltes Vierteljahrhundert Arbeitszeit nach dem anderen wird gefeiert.
So führt nun Bärbel Weidenfeller den Jubiläumsreigen fort. Nach einer Leitungsfunktion in einer Kita in Oberursel und der Elternzeit kam die Erzieherin im April 2002 nach Elz in die Kindertageseinrichtung am Fleckenberg. Hier ist sie nun schon fast 20 Jahre tätig. Gemeinsam mit den Kolleginnen Bianca Orth und Nadine Fuhr betreut sie die Kinder der Regentropfengruppe. Zuvor war die engagierte Erzieherin mit Claudia Jörg in der Pustewindgruppe eingesetzt. Die dreifache Mutter und auch Oma von Enkelkindern weiß genau, was für eine gute Kindererziehung wichtig ist. Deshalb ist Bärbel Weidenfeller auch bei den Kindern und deren Eltern sehr beliebt. Die Kolleginnen und Kollegen in der Kita schätzen sie als freundliche und immer hilfsbereite Mitarbeiterin. Auch die ehemalig von ihr betreuten Kitakinder, die jetzt bereits in der Grundschule sind, kommen gerne in den Ferien zum Besuch auf ein Wiedersehen. Damit zeigt sich, welch wichtige Spuren Bärbel Weidenfellen als Erzieherin in den jungen Leben hinterlassen hat.
Auch Bürgermeister Horst Kaiser kommt in Begleitung des Amtsleiters Markus Schmidt und dem Vertreter des Personalrates, Daniel Mörsdorf in die Einrichtung, um der Mitarbeiterin zum 25-jährigen Dienstjubiläum herzlich zu gratulieren. Zum Dank und zur Anerkennung werden der Jubilarin Urkunde, Blumen und Präsente überreicht. Auch das Leitungsteam und die komplette Belegschaft der Kita „Unter’ m Regenbogen schließen sich den Glückwünschen an und hoffen noch auf ein paar gemeinsame Jahre.

Neuer Parkplatz offiziell eröffnet
Das Parkproblem der letzten Monate in der Elzer Ortsmitte sollte seit dem vergangenen Wochenende wieder der Vergangenheit angehören. Denn Freitag wurde der neu geschaffene Parkplatz mit einem Kostenvolumen von 203.000 Euro in der Bachgasse mit 31 Stellplätzen offiziell seiner Bestimmung übergeben. Zwei davon sind für Bewohner des gemeindeeigenen historischen Hauses reserviert. Seit der alte gemeindliche Parkplatz hinter der Kreissparkasse nicht mehr zur Verfügung steht, hatten Elzer und auswärtige Gäste die letzten Wochen in Spitzenzeiten Probleme, einen Parkplatz nahe an der Einkaufsmeile zu finden. Der neue Parkplatz sorgt ab sofort dafür, dass in der Ortsmitte wieder genauso viele öffentliche Parkplätze wie vorher zur Verfügung stehen. Bürgermeister Horst Kaiser (CDU) berichtete, dass viele Bürger das anders wahrnehmen würden. Doch der vordere Parkplatz direkt hinter der Kreissparkasse sei ja bisher für Kreissparkassen-Mitarbeiter, die Ärzte und deren Kundschaft/Patienten reserviert und nicht für die Allgemeinheit nutzbar gewesen. Für das Kreissparkassen-Gebäude mit seinen Arztpraxen darüber gibt es bald auch hinter dem Gebäude laut Kaiser unter anderem in einer Tiefgarage wieder 36 Parkplätze. Vom neuen Parkplatz in der Bachgasse gibt es dank der Zustimmung der Familie Neitzel einen direkten fußläufigen Zugang am Geschäft Brillen-Plaz vorbei auf die Rathausstraße zu den Geschäften der Ortsdurchfahrt. Zwei Stunden könne man in der Bachgasse mit Parkscheibe kostenlos parken, kündigte der Bürgermeister an. Das ist so mit dem Gewerbeverein abgestimmt und sollte ausreichen, um in Ruhe seine Erledigungen in den Elzer Geschäften tätigen zu können. Was auf dem Parkplatz auch bald schon noch entstehen wird, sind zwei Ladestationen für E-Fahrzeuge. Das historische Gebäude Bachgasse 22 blieb stehen, da es denkmalgeschützt ist. Das Kellergeschoss des Gebäudes sei, wie der Elzer Verwaltungschef erläuterte, komplett freigelegt und abgedichtet worden. Vor dem Haus sei die Mauer abgerissen worden, damit die Autofahrer in der Bachgasse eine breitere Durchfahrt hätten. Horst Kaiser dankte Landrat Michael Köberle (CDU) dafür, dass der Strukturfonds des Landkreises die Schaffung des Parkplatzes mit 75.000 Euro gefördert habe. Köberle betonte, dass der Kreis die Gemeinde gerne bei diesem für die Gemeinde wichtigen Infrastrukturprojekt unterstützt habe. Im Herbst soll, wie Kaiser ankündigte, noch die Bepflanzung der den Parkplatz umgebenden Grünflächen erfolgen. Hierfür sind Ausgaben in Höhe von weiteren 22.000 Euro vorgesehen. Immerhin werden 500 Quadratmeter Grünfläche gestaltet, über die sich nach Meinung Kaisers auch die Anwohner freuen könnten. Für die Begrünung gebe es einen Zuschuss von 80 Prozent aus dem europäischen Regionalprogramm Leader. Horst Kaiser dankte bei dem Parkplatz-Projekt seinem Bauamtsleiter Torsten Wahler, den Mitarbeitern des Bauhofes, dem Planungsbüro Sabine Kraus aus Limburg und der bauausführenden Firm Cakir Bau aus Weilburg für die hervorragende Zusammenarbeit. Bürgermeister Kaiser stellte klar, dass der Parkplatz nur der erste Schritt zur Realisierung der „Neuen Mitte“ in Elz sein solle. Horst Kaiser kündigte an: „Die nächsten Schritte zur Aufwertung dieses zentralen Bereiches hinter dem Bürgerhaus sind eine Aufweitung des Erbachs mit einer Abtreppung zum Bachlauf hin, sowie die Verbreiterung der Zufahrt zu dem neuen Parkplatz und auch dem Parkplatz hinter dem Bürgerhaus“. Bürgermeister Kaiser weiß, dass die schmale Zufahrt von der Rathausstraße her noch ein Manko darstelle. Hier müsse die kommenden Wochen abgewartet werden, wie sich die Situation entwickle. Von daher hofft Kaiser, dass das vordere Stück des Bachlaufes ab der Rathausstraße bald überbaut werden kann und hier künftig zwei Fahrzeuge aneinander vorbeikommen könnten. Unter anderem hätten sich hier schon öfter Rettungsdienste beklagt, nur schwer in die Bachgasse zu kommen. Ein weiterer Schritt zur Gestaltung der „Neuen Mitte sei“ die Gestaltung des Bereichs vom ehemaligen Hotel Schäfer mit den angrenzenden Gebäuden der Familie Schollmayer. Über das weitere Vorgehen können sich alle Interessierten bei einer Bürgerversammlung am 13. Juli im Bürgerhaus informieren. (rok)

Bildunterschriften:
Foto1: Die offizielle Eröffnung des Parkplatzes nahmen gestern Bürgermeister Horst Kaiser (l.) und Landrat Michael Köberle vor.
Foto2: Die Mandatsträger und Projekt-Beteiligten freuten sich über die Fertigstellung des neuen Parkplatzes in der Bachgasse.
Fotos von Robin Klöppel

Corona-Impfung ohne Termin
Sicherlich werden sich einige in Elz schon über die lange Schlange nachmittags von der Limburger- in die Weberstraße gewundert haben. Der in der Praxis des kürzlich überraschend verstorbenen Allgemeinmediziners Hans-Jürgen Richter tätige Arzt Doctor Medic Tiberius Voicu bietet dort zusammen mit seinem Kollegen Dr. Walter Valeske in einem Zelt auf dem Parkplatz der Nassauischen Sparkasse von montags bis freitags außer feiertags ab 14 Uhr Corona-Impfungen für jedermann an. Von Anfang an gibt es dort den Impfstoff Astra Zeneca, mittlerweile auch Johnson & Johnson. Letzterer hat den Vorteil, dass man hierfür laut Voicu nur eine Impfung braucht. Wer geimpft werden möchte, muss kein Patient der Praxis Richter/Voicu und auch kein Elzer sein. Jeder kann vorbeikommen und sollte nur seine Versichertenkarte und nach Möglichkeit auch einen Impfpass mitbringen. Da sich die Impfmöglichkeit in Elz übers Internet längst weit herumgesprochen hat, hat der aus Rumänien stammende Wahl-Elzer zwischenzeitlich in Elz sogar schon viele Menschen aus dem Rhein-Main-Gebiet, aus Mainz geimpft und auch schon aus Bayern. Voicu wundert sich, dass das Impfen in anderen Bundesländern offenbar nach wie vor ein Problem sei, dass die Leute solch weite Wege zu ihm kämen. Denn Tiberius Voicu hat auch keine besonderen Beziehungen zu den Herstellern und bekommt bisher trotzdem immer genügend Impfstoff geliefert. Heimschicken musste er bisher noch niemanden, der zu den Öffnungszeiten des Impfzeltes erschien. Allerdings sollte man möglichst früh da sein oder eben im Zweifelsfall eine längere Wartezeit in Kauf nehmen. Denn immer mehr Interessenten stehen schon zwei Stunden vor der Öffnung an. „Viele Leute haben es nicht glauben können, dass sie hier ohne Termin kommen können“, sagt Voicu. An einem Tag seien in fünf Stunden 267 Personen geimpft worden, berichtet der Elzer Arzt. Mit zwei Ärzten schafften sie zirka einen Patienten pro Minute. Die Impfwilligen seien sehr zufrieden, kämen auch von weiter weg. „Sie können später auch ihre zweite Impfung mit Astra Zeneca hier wieder bekommen“, sagt Voicu. Der Mediziner geht davon aus, dass man sich künftig wie bei einer Grippeimpfung einmal jährlich auch gegen Covid 19 impfen lassen sollte, auch wenn das noch nicht hundertprozentig gesichert sei. Der Elzer Bürgermeister Horst Kaiser (CDU) zeigte sich sehr dankbar, dass Tiberius Voicu diese tolle Impfmöglichkeit vor Ort in Elz biete. Denn nicht für jeden Bürger sei es so einfach, zum Impfzentrum des Kreises nach Dietkirchen zu kommen. Das große Interesse an der Impfmöglichkeit in Elz zeige, wie groß der Bedarf sei. In schlanken Einheiten wie hier in Elz könne effektiv gearbeitet werden. Zu ihrem Hausarzt hätten die Menschen auch ein besonderes Vertrauen. Da Hausärzte rar gesät seien und mittlerweile viele Praxen Probleme hätten, Nachfolger zu finden, ist Kaiser sehr froh, dass Tiberius Voicu die Hausarztpraxis von Hans-Jürgen Richter übernehmen und fortführen wolle. Der Tod von Dr. Richter sei für alle sehr plötzlich gekommen. Von daher sei es wichtig für Elz, dass hier ein junger Arzt der Praxis Perspektive gebe. Gut sei, dass Voicu auch Giropraktiker sei. Voicu hatte bereits vor Richters Tod das Ziel, nach dessen Gang in den Ruhestand die Praxis in der Limburger Straße dauerhaft zu übernehmen. Da es sehr viel Arbeit ist, eine Praxis zu führen, wird er vorläufig auf Valeskes Unterstützung zurückgreifen. Der 37-Jährige, der in seiner Heimat den Studienabschluss des Doktor Medic erworben hat, ist seit 2019 in der Elzer Praxis Richter tätig.
In Elz gibt es übrigens auch ein neues Corona-Testzentrum auf dem REWE-Parkplatz, wo sich alle Interessierten kostenlos auf Covid 19 testen lassen können. Es wird von Diamond Media Events betrieben und ist montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr sowie 14 bis 18 Uhr geöffnet, samstags von 9 bis 12 und 14 bis 18 Uhr sowie sonntags von 9 bis 15 Uhr. (rok)

Bildunterschirften:
Foto1: Marcus Brückbauer, , die Arzthelferinnen Christiana Schulz, Sabrina Herr, Yvonne Knodt und Sarah Schubert, Tiberius Voicu und Horst Kaiser am Impfzelt in der Weberstraße.
Foto2: Schon lange vor Impfbeginn bildet sich täglich eine Schlange von Impfwilligen bis in die Hauptstraße.
Fotos: Klöppel

Mehrwegwindeln sind im Kommen
Wenn ein Neugeborenes in die Familie kommt, entwickeln viele Eltern den Wunsch nach Nachhaltigkeit und neuen Perspektiven zum Thema Umweltschutz. Gerade Mehrwegwindeln können hier einen Beitrag leisten, da so eine nicht unerhebliche Menge an Restmüll vermieden werden kann und Ressourcen geschont werden können.
Dieses Thema Mehrwegwindeln beschäftigt auch schon einige Familien in Elz. So erreichte den Bürgermeister den Brief einer jungen Mutter, die um einen finanziellen Mehrwegwindel-Zuschuss bat. Nach Prüfung des Anliegens konnte die Gemeindeverwaltung feststellen, dass in einigen wenigen Städten und Kreisen solche einmaligen Zuschüsse auf die Erstanschaffung in Höhe von 30 bis 75 Euro gewährt werden. Diese Bezuschussung ist jedoch naturgemäß mit einem Prüf- und Verwaltungsaufwand verbunden. Deshalb hat die Gemeindeverwaltung von dieser Fördermaßnahme abgesehen. Auch der Kreis Limburg-Weilburg bietet auf Nachfrage kein solches Förderprogramm an.
Trotzdem möchten wir seitens der Gemeinde Elz die Nutzer unterstützen, indem wir hier für die Mehrwegwindel einmal Werbung machen:
Die Kosten der Anschaffung von Mehrwegwindeln sind zu Beginn enorm, während sich der Kauf von Einwegwindeln über die Wickelzeit verteilt, relativiert sich aber in Summe für das erste Kind. Da Mehrwegwindeln aber für mehrere Kinder genutzt werden können, sind sie auf Dauer gesehen auch günstiger.
Der wichtigste Aspekt liegt hier beim Umweltschutz und der damit verbundenen Abfallreduzierung und der Ressourcenschonung: Bis ein Baby „sauber“ ist, benötigt es ca. 4.000 Windeln, was einem Abfallvolumen von 1.100 kg entspricht. 15 Bäume aus Monokulturen müssen für die Zellstoffherstellung dieser Menge herhalten, hinzu kommen noch viel Energie und Chemikalien für die Produktion.
Bei der Herstellung der Mehrwegwindeln werden deutlich weniger Rohstoffe verwendet als bei herkömmlichen Einwegwindeln. Mehrwegwindeln sind in der Regel mit plastikfreien Naturmaterialien aus Baumwolle und Wolle ausgestattet
Hautreizungen und Windeldermatitis können vermindert werden, da durch die Stoffwindeln mehr Luft an die Haut des Babys gelangen kann. Hautreizungen und Windeldermatitis sind somit kaum mehr existent. Auch werden die Kleinkinder in der Regel mit der Anwendung aus Erfahrungen schneller „trocken“.
Mehrwegwindeln sind inzwischen genauso einfach zu handhaben wie Einwegwindeln. Moderne Stoffwindelsysteme verfügen über Klettverschlüsse und Druckknöpfe und sind somit genauso leicht in der Handhabung wie Wegwerfwindeln. Hemmschuh ist für viele jedoch, dass es sich bei den Mehrwegwindeln um ein Selbstwaschsystem handelt, das auch mit Arbeitsaufwand verbunden ist.
Bei der Nutzung und Abwägung der beiden Windelsysteme sollten junge Familien deshalb genau überlegen und beim Kinderwunsch planen, welches Modell für sie und ihr Baby das Richtige ist. Den Umweltbonus hat auf jeden Fall die Stoffwindel!

Parkplatzbau in der Bachgasse nimmt Gestalt an



Gemeinsam mit dem Leiter des Gemeindebauamtes Torsten Wahler (links im Bild) überzeugte sich der 1. Beigeordnete Wolfgang Lindenmeyer (rechts im Bild) in der Bachgasse vom Fortschritt der Bauarbeiten für den neuen Parkplatz.
Gerade jetzt, wo durch die sinkende Inzidenz immer weitere Lockerung im Geschäftsleben absehbar seien, so Beigeordneter Lindenemyer, müssen entsprechende Parkmöglichkeit wieder zur Verfügung stehen. Bauamtsleiter Torsten Wahler zeigte sich überzeugt, dass voraussichtlich ab Mitte Juni der Parkplatz genutzt werden könne.

In der kommenden Woche sollen die Pflasterarbeiten weitestgehend abgeschlossen werden, anschließend erfolgen noch die Begleitarbeiten. Bautechnisch liege man - trotz kurzzeitigen Materialengpass - aber absolut im Soll. (te)

Bildunterschrift von links: Bauamtsleiter Dipl. Ing. Torsten Wahler, 1. Beigeordneter Wolfgang Lindenmeyer

Lindenmeyer besucht Kita-Baustelle


Baumaßnahme in der Kindertagesstätte "Unterm Regenbogen" schreitet voran


In Vertretung des Bürgermeisters überzeugte sich der 1. Beigeordnete Wolfgang Lindenmeyer (im Bild) persönlich vom Fortgang der Bauarbeiten in der Kindertagesstätte "Unterm Regenbogen". Die Baumaßnahme selbst wird im laufenden Betrieb der Kindertagesstätte durchgeführt, was durchaus eine logistische Herausforderung darstellt. So wurde durch einen Anbau eine Verlegung der Küche erforderlich, das Dach wurde angehoben um hier Möglichkeiten für weitere, individuelle Betreuung zu schaffen und vieles mehr. Wie die Leiterinnen der Einrichtung, Rita Gronow und Anette Duchscherer, berichten, war der Betreuungsaufand aufgrund der sich ständig ändernden Infektionslage durch die Corona-Pandemie schon nicht einfach. Zeitgleich dann noch die Baumaßnahmen durchzuführen, sei schon strapaziös gewesen.

Nunmehr, so der 1. Beigeordnete Wolfgang Lindenmeyer, gehen die Arbeiten allerdings so langsam in die Schlußphase und spätestens im Herbst werde die Einrichtung dann wieder in vollem Umfange nutzbar sein.(te)

Testzeiten aufgrund des großen Bedarfs ausgeweitet
Die Nachfrage und die Frequentierung ist enorm, die Zeitfenster für die Testungen sind zu eng und zu gering! Allein die Mitglieder des Sportvereins kommen mehrmals die Woche regelmäßig abends zum Test, um am Training teilnehmen zu können. Hinzu kommt jetzt noch die Wiedereröffnung nach Stufenplan des Sportstudios von Alexander Arendt. Dieser möchte seinen Kunden ein gutes Angebot machen und seinen Mitgliedern die Nutzung seines Sportparks durch negative Coronatests ermöglichen.
Diese hohe Nachfrage erfordert jetzt auch ein gesteigertes Angebot. Deshalb will nun das Busreiseunternehmen Schuy die Testmöglichkeiten ausweiten. Derzeit besteht das Angebot noch von 6.00 bis 8.00 Uhr „An der kleinen Seite 3“ vorwiegend für die Mitarbeiter der im Industriegebiet ansässigen Firmen und von 16.00 bis 18.00 Uhr im „Sandweg 36“ zur kostenlosen Bürgertestung für Jedermann.
Am neuen Standort des Reisebüros im „Sandweg 36“ wird nun ein Testbus als feste Station eingerichtet. Spätestens ab dem 31. Mai soll der neue Service mit deutlich ausgeweiteten Öffnungszeiten starten. Hier sind dann Testungen von Montag bis Freitag von 7.00 bis 20.00 Uhr und am Samstag und Sonntag von 10.00 bis 12.00 Uhr möglich. Zusätzlich bleibt das Angebot für Mitarbeitertestungen am alten Standort „An der kleinen Seite 3“ von montags bis freitags von 6.00 bis 8.00 Uhr, mittwochs sogar bis 10.00 Uhr bestehen.
Damit bietet Schuy-Exklusiv-Reisen in der Woche an 14 Stunden täglich durchgehend kostenfreie Bürgertests im Zweischichtbetrieb an. Das ermöglicht den vielen Handwerksbetrieben im Elzer Industriegebiet ein sicheres Arbeiten und den Bürgerinnen und Bürgern die Freitestung mit einem negativen Ergebnis für einen Termin zum Einkauf oder beim Friseur sowie für das Sportangebot der Vereine und der Besuch des Fitnessstudios. Auch der zukünftige abendliche Restaurantbesuch zum Essen ist mit diesem ausgeweiteten Angebot gesichert.
Der 1. Beigeordnete Wolfgang Lindenmeyer freut sich über diese Testerweiterung und regt an: „Nutzen Sie alle dieses tolle Angebot und nehmen damit sicher die neuen Öffnungsschritte wahr!“ Auch Beate Seibert-Simon vom Gewerbeverein begrüßt die Unterstützung der Gewerbetreibenden im Handwerk, dem Handel und der Gastronomie durch die Erweiterung des Testangebots: „Ein Negativtest macht vieles wieder möglich und gibt ein Stück Freiheit zurück!“

Bildunterschrift von links: 1. Beigeordneter Wolfgang Lindenmeyer, Marco Schuy, Schuy-Exklusiv-Reisen, Beate Seibert-Simon, Vorsitzende des Gewerbevereins und Alexander Arendt, Sportpark.

„Kulturinsel“ nimmt Formen an
Das Fundament ist bereits gesetzt

1. Beigeordneter Wolfgang Lindenmeyer überzeugte sich gemeinsam mit Thomas Schmitt (Gemeindebauamt) vom Fortschritt der Arbeiten zur Errichtung der
Neuen „Kulturinsel“ am Rathausplatz. Unter starker finanzieller Beteiligung des Geschichts- und Museumsvereines sowie einer Förderung aus dem Leader-Programm
wird hier in Kürze noch eine Statue des aus Elz stammenden Domkantors Cuno und ein Bronzeguss des alten Elzer Ortskerns errichtet werden.
Bedauerlicherweise, so 1. Beigeordneter Lindenmeyer, müssen in der Bauphase einige Parkplätze auf dem Rathausplatz abgesperrt werden. Man bitte hier die Bürger
um Verständnis.

Foto: Gemeinde Elz
v.l.n.r. Thomas Schmitt (Gemeinde Elz), 1. Beigeordneter Wolfgang Lindenmeyer

Bürgerfinanzthema
Die Kosten des Ausbaus von Gemeindestraßen in den kommenden Jahren

Der Haushaltsplan der Gemeinde Elz für das Jahr 2021 ist seit Januar in Kraft. In ihm sind neben den zahlreichen Festsetzungen von Erträgen und Aufwendungen auch Investitionen für den Straßenbau vorgesehen. Die Planungen betreffen aber nicht nur das laufende Haushaltsjahr, sondern reichen im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen „mittelfristigen Finanzplanung“ bis in das Jahr 2024.

Darüber hinaus wird als „freiwilliger Bestandteil“ des Haushaltsplans auch ein sog. „längerfristiges Investitionsprogramm“ als Anlage zum Haushalt erstellt, in dem Investitionen ab 2025 abgebildet sind. Die Planung der längerfristigen Investitionen ist kein gesetzlicher Bestandteil der Haushaltsplanung, gleichwohl sind hier Vormerkungen für die künftigen Haushalte getroffen, die allerdings bei der jährlichen Haushaltsplanung angepasst werden.

Die geplanten Investitionen in den Straßenbau für die kommenden Jahre sind in nachfolgender Tabelle zusammengestellt:

Straßenbaumaßnahmen Jahr Kosten
I. Mittelfristige Investitionsplanung
Forstwiesring 2021 326.000 €
Endausbau Nassauischer Ring 2021 305.000 €
Theodor-Blank-Straße 2022 220.500 €
An der Flurscheide 2022 155.000 €
Fasanenweg 2023 84.000 €
Alter Dietkircher Weg 2023 184.000 €
Schwester-Ludwiga-Straße 2023 226.000 €
Summe mittelfristige Investitionsplanung 1.721.000 €
II. langfristige Investitionsplanung
Oranienstraße (zw. Flurscheide und Diersteiner Str.) 2025 260.000 €
Eisenbahnstr. (Kurtrierring bis Ende) 2025 350.000 €
Adolfstraße 2025 245.000 €
Erneuerung Raubleh 2026 155.000 €
Anlagenweg zw. Schulstr. u. Nußbaumschänke 2026 340.000 €
Summe langfristige Investitionsplanung 1.350.000 €
Gesamtsumme: 3.071.000 €

In den nächsten 4 Jahren werden ca. 1,7 Mio. € in den Straßenbau investiert, ab 2025 weitere 1,35 Mio., sodass das Investitionsvolumen bis 2026 ca. 3 Mio. beträgt. Der Schwerpunkt der Straßenbauinvestitionen bis 2024 liegt auf der Fertigstellung der Straßen im Baugebiet Fleckenberg. Straßenerneuerungsmaßnahmen sind in der Mehrzahl erst ab 2025 vorgesehen.

Nicht aufgeführt sind Straßenbaumaßnahmen, die bereits in den Haushalten bis 2020 enthalten sind, aber sich in der Ausführung befinden oder sich verzögert haben (Hintere Lattengasse, im Baugebiet Fleckenberg: Walderdorffstraße, Roterd, Cantor-Cuno-Weg; In Malmeneich: Am Hasslerbach).

Auch bei den 2021 und 2022 veranschlagten Straßenbauinvestitionen kann es aufgrund der Vielzahl an Baumaßnahmen in Elz zu Verzögerungen kommen

Gegenfinanziert werden die Maßnahmen mit Erschließungs- oder Straßenbeiträgen mit einem Volumen in Höhe von ca. 1,9 Mio. Euro. Den Erschließungsbeitrag zahlt man für die erstmalige Herstellung einer Straße. Der Begriff Erschließungsbeitrag erscheint umgangssprachlich irreführend, da mit dem Begriff „Erschließung eines Baugebietes“ auch die technische Ausstattung mit anderen Versorgungs¬einrichtungen wie Elektrizität, Gas oder Telekommunikationsleitungen verstanden wird. Die Rechtsgrundlage für die Erhebung des Erschließungsbeitrages findet sich im Baugesetzbuch. Gem. § 127 Baugesetzbuch besteht für die Gemeinden eine Erhebungspflicht. Die Gemeinden tragen 10% der Investitionskosten für die Herstellung einer Straße. Der Rest, also 90%, wird durch die angrenzenden Grundstückseigentümer getragen. Im Baugebiet Fleckenberg wurden alle Anlieger in den 90er Jahren zu Beiträgen in Höhe der Kosten der Baustraßen herangezogen. In den nächsten Jahren erfolgt die Restveranlagung für die Fertigstellung der Straßen.

Der Straßenbeitrag hat seine rechtliche Grundlage im Kommunalen Abgabengesetz (KAG). Der Straßenbeitrag wird für die Erneuerung einer Ortsstraße erhoben, weshalb auch der Begriff „Zweitausbaubeiträge“ gebräuchlich ist. Die Erhebung des Straßenbeitrages wird seit der Änderung des KAG vor einigen Jahren, bei der die Erhebungspflicht zu einer „Kann-Bestimmung“ geändert wurde, in vielen Gemeinden lebhaft diskutiert. Allerdings kann es sich kaum eine Gemeinde in der Größenordnung wie Elz leisten, auf eine entsprechende Gegenfinanzierung, sei es durch die Anhebung der Grundsteuer oder der Einführung eines „wiederkehrenden Beitrages“, zu verzichten. Unterm Strich bleibt es so oder so bei der Zahlungspflicht durch den Bürger, weil eine Finanzierung durch das Land nicht in Sicht ist. Mit der Gesetzesänderung wurde zum Vorteil der Bürger die Ratenzahlungsmöglichkeit auf 20 Jahre, bei einem Zinssatz von derzeit 0,12 Prozent (!) ausgedehnt. Diese Stundungs-möglichkeit gibt es bei der Grundsteuer und bei wiederkehrenden Beiträgen nicht.

Bei den abgerechneten Straßenbeiträgen der letzten Jahre belief sich der auf den Quadratmeter bezogene Beitrag auf durchschnittlich ca. 12 € pro qm. Hieraus können keine Schlussfolgerungen auf künftige abzurechnende Maßnahmen abgeleitet werden, weil insbesondere das Verhältnis der angrenzenden beitragspflichtigen Grundstücksflächen zu den Kosten in den einzelnen Straßen enorm unterschiedlich sein kann. Auch spielt eine Rolle, ob eine Straße überwiegend dem Anliegerverkehr, mit einem Finanzierungsanteil durch die Anlieger in Höhe von 75 Prozent, oder dem überwiegend innerörtlichen Durchgangsverkehr, mit einem Anteil von 50 Prozent, dient.

Insgesamt stehen den Investitionen in Höhe von ca. 3 Mio. € knapp 1,9 Mio. € als Beitragsfinanzierungen gegenüber. Ca. 1,1 Mio. € müssen aus allgemeinen Steuermitteln aufgebracht werden.

Elz, 14.05.2021
Schneider, Leiter Amt für Finanzen und Liegenschaften

Erzieherinnen legen Hand an

 

Die fleißigen Erzieherinnen aus der Kita „Unterm Regenbogen“ unterstützen die Renovierung der Kindertagesstätte tatkräftig. Alle sechs Gruppenräume werden renoviert und mit neuen Böden ausgestattet. Um den Hausmeister bei den Vorarbeiten zu unterstützen wurden jede Menge fleißige Hände gebraucht.

Im Zuge des Anbaus  werden die Funktionsräume erweitert, außerdem die Bäder renoviert und die Beleuchtung erneuert.


Carla Roth-Reusch geht in den Ruhestand

Während einer kleinen Feierstunde wurde Carla Roth-Reusch nach über 25 Jahren Tätigkeit bei der Gemeinde Elz Anfang Mai in der Kita „Unterm Regenbogen“ in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.
Zum 1. August 1995 hatte die Erzieherin ihre Arbeit zunächst in der Kita Lollipop aufgenommen. Mit der Neueröffnung der Kita „Unterm Regenbogen“ im Jahre 1966 wechselte sie die Einrichtung, wo sie bis heute ihren Dienst am Kind verrichtete. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Martina Saleh betreute die Erzieherin hier die Kinder der Sonnenstrahlengruppe. Für lange Zeit leitete Carla Roth-Reusch die Kindertageseinrichtung stellvertretend und galt in dieser Zeit immer als gute Ansprechpartnerin für Verwaltung, Kolleginnen und Kollegen, Eltern und Kinder gleichermaßen.
In ihrer Freizeit trifft man die dreifache Mutter und Oma von Enkelkindern gerne in der freien Natur beim Geocaching, einer Schnitzeljagd mit Hilfe von GPS-Daten, an.
Bürgermeister Horst Kaiser bedankte sich mit Blumen und Präsent bei der scheidenden Erzieherin und wünschte ihre für den dritten Lebensabschnitt alles Gute. Auch der Personalrat und die Belegschaft schloss sich zum Abschied den guten Wünschen an.

Neues „Schwergewicht“ auf dem Bauhof
Der Fuhrpark des Gemeindebauhofs Elz hat jetzt ein neues schwergewichtiges Gefährt in Betrieb genommen. Ein neuer Radlader mit 5150 kg Betriebsgewicht der Marke Wacker Neuson Typ WL 52 löst den 15 Jahre alten Radlader ab. Dieser Typ hat ein Knick-Pendel-Gelenk, dass das Manövrieren und Arbeiten auf kleinstem Raum erlaubt. Der 2,9L Dieselmotor mit 55kW (75PS) entspricht der aktuellen Abgasnorm. Einige Komfortfunktionen und Ausstattungen, wie Komfortsitz mit Luftfederung, Klimaanlage, etc. sind in der heutigen Zeit serienmäßig verbaut.
Das wichtigste Kriterium beim Kauf eines neuen Radladers war die Überladehöhe, damit der Salzstreuer auf dem neuen LKW für den Winterbetrieb beladen werden kann.
Die Werkstattnähe zur liefernden Firma Obijou im Industriegebiet machen Service- und Wartung des Geräts leicht. Zusätzlich wurden für bestimmte Baumaßnahmen nötige umfangreiche Zusatzausstattungen, wie Palettengabel, Hochkipp, Leichtgutschaufel und eine 4 in 1 Schaufel angeschafft. Der Gesamtpreis der Neuanschaffung schlägt mit rund 73.000,00 € zu Buche. Die Arbeitserleichterungen durch den neuen Radlader machen aber diese Investition auf jeden Fall wett.

Bildunterschrift: Bauhofleiter Ralf Schäfer, Bürgermeister Horst Kaiser, Thomas Baby, Bauamt und Walter Fachinger von der Firma Obijou.

Glasfaserverlegung der Syna schreitet voran
Zurzeit arbeiten 6 Firmen mit rund 15 Kolonnen gleichzeitig am Ausbau der Infrastruktur durch Glasfaserleitungen in Elz.
Darunter auch die Firma Abel und Weimer aus Limburg, die die Ausbauarbeiten in naher Zukunft in der Pfortenstraße beginnen wird. Dort wird die Maßnahme jedoch nicht ohne starke Einschränkungen für den Verkehr umzusetzen sein, da die Straßenverhältnisse hier sehr eng sind. Deshalb sollen die Bauarbeiten verstärkt in den Abendstunden erfolgen, um dem Tagesverkehr weitgehend uneingeschränkte Fahrt zu gewähren. Nähere Informationen werden dann zu gegebener Zeit noch bekannt gegeben.

Mit den jeweiligen Firmen werden entweder im Voraus oder unmittelbar während der Maßnahmen die Arbeiten abgestimmt, die jeweils in der Straße anfallen. Dabei müssen dann auch oft recht kurzfristig die Fragen Pflaster oder Asphalt, Ausbesserung der Rinne, bzw. der Bordsteine, etc. geklärt werden. Da die meisten Firmen auch noch mit mehreren Subunternehmen zusammenarbeiten, fällt unserem Bauamt hier die Abstimmung nicht immer leicht.
Grundsätzlich wird überall dort, wo auch noch eine Erdverkabelung des Stromnetzes erfolgt, auch das Leerrohr für die Breitbandverkabelung bis ins Haus verlegt. Wo bereits eine Erdverkabelung liegt, wird lediglich das Leerrohr für die Glasfaser in den Gehsteig eingebracht. Der Hausanschluss wird dann auf Wunsch erst nach der Vermarktung der Glasfaseranschlüsse erfolgen. Diese Vermarktung wird wohl im Sommer starten. Hier steht die Telekom als Kooperations-und Ausbaupartner im Wettbewerb mit anderen Anbietern.

Wir sind sehr froh, dass Elz so schnell mit Glasfaseranschlüssen bis in alle Häuser versorgt werden kann. Allerdings führt die Fülle der Baumaßnahmen auch zu unvermeidbaren Einschränkungen. Hier bitten wir alle Anlieger und alle Bürgerinnen und Bürger um Verständnis, wenn es zu Behinderungen oder Beschränkungen bei der Benutzung von Straßen und Bürgersteigen kommt.
Ich bin zusätzlich im Gespräch mit der Syna und der Telekom, aber auch mit einem weiteren Anbieter, der im Landkreis aktiv ist, um auch eine Versorgung der Außenbereichs-Liegenschaften (Aussiedlerhöfe, Mühlen, etc.) zu erreichen sowie auch zeitnah eine Glasfaserverkabelung bis in die Häuser in Malmeneich anzustoßen.

Konstituierende Sitzung der Gemeindevertretung
Matthias Schmidt zum Vorsitzenden der Gemeindevertretung gewählt
Die Gemeindevertretung Elz hat sich konstituiert. Bürgermeister Horst Kaiser eröffnete die Sitzung und gratulierte allen gewählten Gemeindevertretern. Mit einer Schweigeminute wurde des ehemaligen Beigeordneten Gerd Modemann (CDU), der am 29. März plötzlich verstorben war, gedacht. Modemann gehörte seit 2006 dem Gemeindevorstand an und habe sich als Beigeordneter in seiner ruhigen, sachlichen, kompetenten und ausgleichenden Art um das Wohl der Gemeinde verdient gemacht, würdigte Horst Kaiser die Verdienste des Verstorbenen.
Das ehrenamtliche und uneigennützige Engagement für die Mitgestaltung der Gemeinde sei ein wichtiger Baustein in der Demokratie. Nach der Wahl ist mit der Bürgerliste „Bürger für Elz“ neben CDU und SPD eine dritte Fraktion in die Gemeindevertretung eingezogen. Kaiser hofft auf eine gute und sachliche Zusammenarbeit und dass die gute kommunalpolitische Arbeit der Vergangenheit fortgesetzt wird.
Als ältestes Mitglied der Gemeindevertretung eröffnete Ingrid Friedrich (CDU) die Sitzung. Es sei für alle ein besonderer Tag, denn vor 75 Jahre sei das erste Parlament in Elz gebildet worden. Somit starten die gewählten Gemeindevertreter nicht nur in eine neue Legislaturperiode, sondern feiern auch ein Jubiläum der Demokratie. Von ihr gab es einen geschichtlichen Rückblick in die Anfangszeit des Parlaments in Elz, über den Wert der Demokratie überhaupt und dass das Bestreben der Parlamente darin besteht, das Beste für die Kommune zu erzielen. „Wenn es der Gemeinde gut geht, geht es auch den Bürgern gut“, so Friedrich. Dabei werde die Arbeit nicht immer einfach und bequem sein, doch gemeinsam ließe sich etwas bewegen. Nach ihrer Rede wurde der Vorsitzende der Gemeindevertretung gewählt.
CDU-Fraktionssprecher Bastian Hoffmann schlug Matthias Schmidt (CDU) vor. Nachdem der langjährige Vorsitzende Josef Neu im November 2019 überraschend starb, übernahm Matthias Schmidt im Februar 2020 sein Amt. Zu einer herausfordernden Zeit, denn er übernahm das Amt direkt zu Beginn der Corona-Pandemie. In dieser schwierigen Zeit zeigte er laut Hoffmann sehr gut, dass er das Parlament gut führen kann, ausgleichend und vermittelnd ist. Somit sei er der richtige Mann für den Vorsitz. Einstimmig bei eigener Enthaltung wählte das Parlament Matthias Schmidt zum Vorsitzenden.
„Nach einem wilden Wahlkampf freue ich mich über die Wahl“, so Matthias Schmidt. Er baue gerne Brücken zwischen den Fraktionen. Zudem freue er sich über einige junge Gesichter in den Reihen der Parlamentarier. Er wünscht sich, dass alle freundschaftlich, offen und wertschätzend miteinander umgehen. Dabei sollte jeder immer das Gemeindewohl im Auge haben, denn „wir vertreten die Gemeinde“. Daher sollte die Gemeindevertretung keine Entscheidungen treffen, die dem Einzelnen guttun, sondern nur, welche dem Wohle der Gemeinde dienen.
Themen warten genug auf die Anwesenden. Junge Familien wünschen sich seit Jahren Baugrundstücke. Die Attraktivität von Elz muss erhalten bleiben, ein Knackpunkt dabei ist der Erhalt des Einzelhandels. Die finanziellen Folgen der Pandemie müssen getragen werden und die Gemeinde muss sich bemühen, die gemeinschaftsstiftenden Feste zu erhalten. Ein weiteres Augenmerk fällt auf den Naturschutz. Elz müsse lebenswert für alle Generationen bleiben. „Wir haben genug zu tun. Machen wir uns an die Arbeit“, so Schmidt abschließend.
Als seine Stellvertreter wählte das Gremium einstimmig Thomas Lang (SPD), Herbert Martin (BL) und Bastian Hoffmann (CDU).
Die Besetzung der drei Ausschüsse findet im Benennungsverfahren statt. Dabei hat in jedem Ausschuss die CDU drei Sitze und die SPD sowie BL jeweils zwei Sitze.
Am Ende wählte das Gremium die Beigeordneten, welche anschließend vereidigt wurden. Die SPD und BL hatten eine gemeinsame Liste für die Wahl aufgestellt, welche 17 Stimmen erhielt. 14 Stimmen gingen an die Liste der CDU. Der neue Erste Beigeordnete der Gemeinde ist Wolfgang Lindenmeyer (SPD). Weitere Beigeordnete sind Bettina Wilhelm, Michael Eidt und Achim Schubert (alle CDU), Reiner Krämer und Thomas Braun (beide SPD) sowie Michael Eickenboom und Dirk Hammrich (beide BL). Mit ihrer Wahl in den Gemeindevorstand scheiden Bettina Wilhelm und Michael Eidt in der Gemeindevertretung aus. Für sie rücken Walter Schaaf und Sonja Peichl (alle CDU) nach. Bei SPD und BL gibt es keine Nachrücker, weil deren Kandidaten für den Gemeindevorstand kein Mandat in der Gemeindevertretung hatten. (hl, bl, hk)

Bildunterschriften:
Foto: Wahl des Vorsitzenden (B. Lormann) Ingrid Friedrich gratuliert Matthias Schmidt zur Wahl und übergibt die Glocke für die Sitzungsleitung
Foto: Antrittsrede von Matthias Schmidt (H. Lachnit)
Foto: Wahl des Gemeindevorstands (B. Lormann) obere Reihe von links: Michael Eidt, Achim Schubert, Dirk Hammrich, Michael Eickenboom, Rainer Krämer, untere Reihe von links: Thomas Braun, Matthias Schmidt, Bettina Wilhelm, 1. Beigeordneter Wolfgang Lindenmeyer, Bürgermeister Horst Kaiser

Neugestaltung des Kirchplatzes mit der Skulptur Cuno von Elz


Auf Initiative des Elzer Geschichts- und Museumsvereins und mit einem großen finanziellen Eigenanteil und viel Engagement des Vereins wurde im letzten Jahr ein Förderantrag bei LEADER gestellt, um einen Kirch- und Dorfplatz auf der Ecke vor der Kirche zum Rathausplatz zu gestalten.
Der neue Kultur- und Verweilort soll gleichzeitig Heimatverbundenheit und Nähe zu dem Musikantendorf Elz, seinen Einwohnern und den 60 Vereinen ausdrücken.
Dabei wird das Thema „Elzer Musikanten“ aufgegriffen und der Platz durch eine Skulptur eines sehr bedeutenden Elzer Musikers aus dem Mittelalter, „Cuno von Elz“ – erster Kantor am Limburger Dom (1293-1337), geschmückt. Geschaffen wurde die Skulptur des „Cuno von Elz“ von dem Bildhauer Uli Eulberg aus Limburg.
Zusätzlich wurde ein Relief vom alten Elzer Ortskern beauftragt, welches den neuen Treffpunkt noch ergänzt. Dieses Relief wiederum hat die Bildhauerin Dagmar Stransky aus Nörvenich entworfen und auch als Bronzeguss geschaffen.
Die Arbeiten für die Gestaltung des Kirchplatzes sollen im Zeitraum Mai/Juni ausgeführt und umgesetzt werden. Damit wird Elz um eine weitere ansprechende Sehenswürdigkeit reicher. Lassen Sie sich überraschen!

Bilder: Fotos von dem Platz, den bereits vorbereiteten Steinblöcken, der Skulptur und einer Skizze.

Blühwiesen werden wieder angelegt
Bereits im letzten Jahr haben wir von unseren Aktivitäten für Baumpflanzungen am Fleckenberg und das Anlegen von Blühflächen berichtet. Insgesamt wurden dabei 12 Flächen mit einer Gesamtfläche von 21.500 m² vorgestellt und unterschiedliche Samenmischungen zum Anlegen von Blühflächen ausgebracht. Dabei wurden alle geplanten Areale realisiert. Ausgesät wurde die kostenlos bereitgestellte Samenmischung Veitshöchheimer Bienenweide vom Imkerverband.
In diesem Jahr entfällt die Fläche an der Brunnenanlage im Hadamarer Graben weg. Stattdessen hat der Ortslandwirt Andreas Michel eine größere Fläche der Flurstücke 64 und 65 bereitgestellt und auch bereits eingesät. Diese beiden Grundstücke liegen am Flutgraben der B 8, am Weg rechts vom Sportplatz aus zur Hadamarer Straße in der Flur „Auf dem Hahn“. Damit hat der Landwirt eine Gesamtfläche von 5.400 m² bearbeitet und in diesem Jahr „Honigbrache für Bienen und Insekten“ eingebracht.
Silke Weckmann vom Birkenhof hat ebenfalls Blühwiesen, aber auch Nahrungs- und Rückzugsorte für andere Wildtiere und Amphibien angelegt. Gegenüber dem Grundstück mit den Pappeln am Schönstein wurden circa 5.000 m² Blühfläche mit ökologischem Saatgut für Gräser und Körnerleguminosen angelegt. Unmittelbar unterhalb des Birkenhofs wurde eine etwa 1.500 m² große Fläche mit einer Blühsamenmischung mit einem hohen Anteil an Sonnenblumen ausgebracht.
Darüber hinaus hat uns eine Familie ein Privatgrundstück am Schönstein mit ca. 2.500 m² angeboten, das wir gerne ebenfalls, zumindest mal für ein Jahr, als Blühwiese einsäen wollen. Eine weitere Fläche von 975 m² direkt daneben wurde uns ebenfalls von privat als dauerhafte Blühwiese zur Verfügung gestellt.
Die Brückenbaustelle am Elbbach wird ebenfalls mit einer Fläche von ca. 1.000 m² neu angelegt. Entlang der B 8 am Ortsausgang Elz Richtung Malmeneich wird der Blühstreifen mit den Obstbäumen wegen Überalterung neu angelegt und auch an der Dreisbach (ca. 500 m vor dem Hof der Familie Strecker) wird eine Fläche von ca. 1.500 m² neu eingesät. Der Blühstreifen entlang der B 8 vom Ortsausgang bis hinter die zentrale Sportanlage muss ebenfalls neu angelegt werden, weil die Vielfalt im Bewuchs sich stark reduziert hat und Disteln überhandnehmen.
Auf dem Friedhof wollen wir nun noch im Bereich hinter dem Memoriam-Garten Blumenbeete anlegen, die ganz bewusst mit verschiedenen Blumen bepflanzt werden. Wir waren übereingekommen, dass die Anlage einer Blühwiese auf dem Friedhof nicht angesagt ist, da sich in den Samenmischungen immer auch Disteln finden, die auf dem Friedhof mit Sicherheit zu großem Ärger führen würden, wenn die sich dort im Rahmen einer Blühwiese entwickeln und verbreiten.
Allen Unterstützern dieser besonderen Förderaktion für Natur und Insekten danke ich in diesem Rahmen ganz herzlich für die Bereitschaft Flächen zur Verfügung zu stellen.
An dieser Stelle möchte ich aber auch noch eine Lanze für unsere Landwirte brechen: Sie sorgen nicht nur dafür, dass wir gesunde und ausreichend Lebensmittel auf den Tisch bekommen, sondern sie pflegen auch unsere Kulturlandschaft und bringen sich mit dem Anlegen von Blühflächen aktiv ein.
Umso ärgerlicher ist es, wenn Spaziergänger und andere uneinsichtige Personen die Wirtschaftswege mit ihren Autos zustellen und den Landwirten das Leben schwer machen.

Elz, den 26. April 2021
Horst Kaiser, Bürgermeister

Marktraumumstellung geht weiter
Syna stellt das Gasnetz von L- auf H-Gas im Gebiet Dehrn und Elz um

Frankfurt, 27. April 2021: Die Erdgasumstellung von L- auf H-Gas im Netzgebiet der Süwag-Netztochter Syna GmbH geht weiter. Am 04. Mai 2021 findet die Umstellung auf H-Gas in Teilen des Landkreises Limburg-Weilburg und des Rhein-Lahn-Kreises statt. Das betroffene Gasnetz umfasst die Orte Löhnberg, Mengerskirchen, Merenberg, Aull, Gückingen, Hambach, Hadamar, Runkel, Dornburg, Elz, Villmar, Beselich, Waldbrunn, Elbtal und Brechen mit den zugehörigen Ortsteilen. Mit fast 19.000 Haushalten, die bei dieser Schaltung auf H-Gas umgestellt werden, handelt es sich um das bisher größte Umstellungsgebiet.

Das H-Gas wird über die Gasnetzkoppelpunkte Dehrn und Elz in das Verteilnetz eingeleitet und verdrängt das vorhandene L-Gas.
„Um den vollständigen Austausch zu ermöglichen, ist es stellenweise erforderlich unser Gasnetz zu entspannen und das L-Gas kontrolliert ‚abzufackeln‘. Ob wir im aktuellen Netzbereich abfackeln müssen, wird sich im Zuge der Umstellung zeigen.“, erklärt Matthias Kramer, Syna-Netzingenieur und Projektverantwortlicher der Marktraumumstellung. Das „Abfackeln“ würde dann sukzessive an verschiedenen Punkten des Verteilnetzes über sogenannte „Ausblaselanzen“ erfolgen. Die dadurch entstehende Gasflamme kann eine Höhe von bis zu 10 Metern erreichen und ist weithin sichtbar. Weiterhin entstehen bei den Strömungsgeschwindigkeiten erhöhte Pfeifgeräusche im Bereich von über 120 Dezibel. Für den Fall, dass eine solche Maßnahme notwendig ist, meldet sie der Netzbetreiber im Vorfeld bei den örtlichen Behörden, der Polizei und Feuerwehr an.

Die Gasverbrauchsgeräte in den betroffenen Städten und Gemeinden werden aktuell für die Umstellung auf H-Gas angepasst. Dabei spielt der Anpassungszeitpunkt eine wichtige Rolle. Es gibt sowohl Gasgeräte, die zwingend vor der Versorgung mit H-Gas anzupassen sind, als auch Gasgeräte, welche bis zu sechs Wochen nach der sogenannten „Begasung“ angepasst werden können.

Hintergrundinformation
Marktraumumstellung: Die Umstellung von L-Gas auf H-Gas - auch Marktraumumstellung genannt – ist das bisher größte Infrastrukturprojekt der deutschen Erdgaswirtschaft, seit es die leitungsgebundene Erdgasversorgung gibt. Aufgrund des rückläufigen Erdgasvorkommens der Förderstätten von L-Gas in Deutschland und den Niederlanden müssen die Versorgungsgebiete in Nord- und Westdeutschland bis zum Jahre 2030 umgestellt werden. Insgesamt sind in Deutschland etwa 5,5 Mio. Gasgeräte von der Erdgasumstellung betroffen.
Bedingt durch die unterschiedlichen Brenneigenschaften von L-Gas und H-Gas wird die Syna GmbH in ihrem Versorgungsnetz circa 50.000 Gasgeräte in Wohnhäusern, Gewerbe-, und Industrieunternehmen zwischen 2019 und 2021 umstellen.

Elz-Taler 2.0 geht nochmals in Verlängerung!

Die Einlösefrist für den Elz-Taler 2.0 wurde aufgrund des anhaltenden Lockdowns nochmals, sowohl für die Talerbesitzer als auch für die teilnehmenden Geschäfte, auf den 30. Juni 2021 verlängert. Alle Elzer haben so die Möglichkeit noch vorhandene Taler-Gutscheine bis zum voraussichtlichen Ende der Bundesnotbremse einzulösen. Nutzen Sie also diese Verlängerung und unterstützen damit weiter unsere heimischen Geschäfte und Gastonomen.

Unser Einzelhandel und unsere Gaststätten sind jeden Taler wert!

Wiederaufforstungen im Gemeindewald haben begonnen
Im Gemeindewald Elz haben die Trockenjahre 2018 – 2020 leider auch deutliche Spuren hinterlassen. Die Fichte mit ihrem flachen Wurzelsystem hat am stärksten darunter gelitten, da in den obersten Bodenschichten nicht genügend Wasser zur Verfügung stand. Das führte dazu, dass die Bäume auf den Befall von Borkenkäfern nicht mehr mit Harzfluss als Abwehrreaktion reagieren konnten. Die massive Vermehrung der Insekten führte zum Absterben fast aller Fichten im Gemeindewald. Auf einer Fläche, die mit der Größe von etwa 40 Fußballfeldern vergleichbar ist, mussten die Bäume gefällt werden.
Die Schäden bei den tiefer wurzelnden Buchen sind in Elz nur vereinzelt sichtbar. Man erkennt zwar in bestimmten Bereichen, dass auch der „Urbaum“ unserer Wälder mit der Hitze und der Trockenheit kämpft, größere Schäden blieben aber bisher aus. Es bleibt für den Wald zu hoffen, dass es ein verregnetes Jahr wird, da der Bodenwasserspeicher bisher nicht wieder gefüllt ist.
Auf den Schadflächen soll für die Zukunft ein klimastabilerer Wald entstehen. Jede Fläche wird dazu individuell nach folgenden Kriterien bewertet und entsprechend behandelt:
1.) Haben sich bereits Waldbäume natürlich angesamt (Fachbegriff: „Naturverjüngung“), und sind diese Bäume klimastabil zu bewerten?
--> Dann überlassen wir die Entwicklung zunächst der Natur oder ergänzen einzelne Baumarten, um später einen Mischwald zu erzielen.
2.) Die angesamten Bäume sind nicht klimastabil (z.B. Fichten Naturverjüngung)
--> Es werden klimastabile Baumarten dazu gepflanzt und in den nächsten Jahren gefördert.
3.) Auf der Fläche ist keine Naturverjüngung vorhanden. Brombeeren und Holunderbüsche dominieren und verhindern die Ansamung von Waldbäumen über lange Zeit.
--> Wir pflanzen klimastabile Baumarten.
4.) Tote Fichten stehen noch auf der Fläche und können nicht gefällt werden.
--> Diese Bereiche überlassen wir der Natur und beobachten in den nächsten Jahren was passiert. Da die langsam zusammenbrechenden toten Bäume eine große Gefahr darstellen, dürfen keine Infrastrukturlinien in der Nähe sein. Für alle im Wald Arbeitenden, aber auch alle Waldbesucher müssen diese Flächen aus Sicherheitsgründen für lange Zeit gesperrt bleiben.
In diesem Frühjahr sind von Daniel Mörsdorf, dem Auszubildenden Iven Herborn und Mitarbeitern der Forstfirma Uhl 8.250 Bäume gepflanzt worden. Tief wurzelnde Traubeneichen, Lärchen, Douglasien, Küstentannen, Nordmanntannen, Vogelkirschen, Roterlen, Bergahorne, Rotbuchen, Weißtannen, Walnüsse und Baumhaselbäume wurden ausgebracht.
Das geschah auf sieben verschiedenen Flächen, vier davon im Mittelfeldwald und drei Flächen befinden sich auf der „Staffeler Seite“, kurz vor Görgeshausen.
Mit der Pflanzung von Weißtannen wurde eine Versuchsfläche angelegt. Die Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft betreut im „Projekt Weißtanne“ bundesweit solche Pflanzflächen, die über Jahre beobachtet werden. Man erwartet sich Erkenntnisse zur richtigen Behandlung dieser Baumart.
Die Pflanzarbeiten sind passend zum Austrieb der Bäume für dieses Frühjahr abgeschlossen. Etwa ein Viertel der Fläche wurde bis hierhin geschafft. Weiter geht es dann im Herbst, nach Abschluss des Wachstums.
Wir freuen uns darüber, dass etliche Bürger angeboten haben, das Forstteam bei den Anpflanzungen zu unterstützen. Coronabedingt war das bisher leider nicht möglich, wird aber im Herbst dankbar aufgegriffen.

Illegale Corona-Party an den Elzer Teichanlagen

Am vergangenen Wochenende, in der Nacht von Samstag, den 17. auf Sonntag, den 18. April haben sich unbekannte Personen an der vereinseigenen Teichanlage "Mordschau" im Elzer Wald getroffen. Das ernüchternde Gesamtbild am Sonntagvormittag lässt eindeutig auf eine illegale Corona-Party schließen. Die Bilder der Hinterlassenschaften lassen Bände sprechen und führen bei den Eigentümern zu Unverständnis und Wut.

Leere Glasflaschen wurden mutwillig zerstört und in den Teich geworfen, Müll, Verpackungen und Plastikbecher wurden an Ort und Stelle liegen gelassen oder einfach im Wasser oder in die Hecken verteilt. Hinzu kommt noch die Entwendung von Holz, das für ein großes Lagerfeuer genutzt wurde. Nicht nur, dass sich dieses unglaubliche Spektakel in der Nacht während der gerade geltenden Ausgangssperre ereignet haben muss, so wurde hier auch fremdes Eigentum betreten und benutzt. Holz wurde für das große Lagerfeuer entwendet und entzündet, abgesehen davon wurde über die Gefährlichkeit eines offenen Feuers im Wald wohl nicht nachgedacht.

Die Gewässerwarte des Sportangelvereins Limburg e.V. haben als Eigentümer der Teichanlage den Unrat und Dreck dieses „Saufgelages“ bereits eingesammelt und aufgeräumt. Dennoch will der Verein diesen Hausfriedensbruch und diese grobe Verunreinigung ihrer Naturanlage nicht auf sich sitzen lassen und hat diesen Vorfall zur Anzeige bei der Polizei gebracht. Sachdienliche Hinweise zu den unbekannten Personen und Ereignissen werden zur Klärung hier gerne entgegengenommen.

Bürgermeister pflanzt Baum im Schwimmbad


Anlässlich seines 65. Geburtstags und aufgrund der Tatsache, dass auch in diesem Jahr keine Geburtstagsfeier stattfinden konnte, entschloss sich Bürgermeister Horst Kaiser, der Gemeinde einen Baum zu spenden und diesen auch eigens im Schwimmbad zu pflanzen.

Da er selbst begeisterter Schwimmer ist und alles daransetzen wird, das Schwimmbad auch in diesem Jahr wieder spätestens im Juni zu öffnen, weiß er auch, wie wichtig schattenspendende Bäume auf dem weitläufigen Areal des Schwimmbades sind.
Immer wieder müssen Bäume aufgrund von Standsicherheitsgründen oder Schädlingsbefall
entfernt werden, deshalb muss auch immer wieder neu gepflanzt werden.
Aus diesem Grund hat er dort nun zusammen mit dem neuen stellvertretenden Bauhofleiter
Marco Jack einen Bergahorn gepflanzt und wünscht dem Baum nun nur noch gutes Gedeihen und hofft, dass künftig viele Schwimmbadbesucher ihre Freude an dem schattenspendenden Baum haben werden.


Die beiden Fotos zeigen Marco Jack und Bürgermeister Horst Kaiser bei der Pflanzaktion. (hk)

Neuer Behindertenparkplatz in der Langgasse

Durch den Wegfall des Parkplatzes hinter der Kreissparkasse nach Ostern fällt dort auch ein Behindertenparkplatz weg. Der Bauhof hat inzwischen auf dem Parkplatz in der Langgasse entlang dem Erbach einen Parkplatz verbreitert, sodass hier nun ein Behindertenparkplatz ausgewiesen werden kann (vgl. beigefügte Skizze). Auf diesem Parkplatz soll künftig insgesamt eine Parkzeitbeschränkung auf 2 Stunden mit Parkscheibe gelten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der umliegenden Geschäfte, Arztpraxen und der Kreissparkasse werden gebeten die Parkplätze in der Eisenbahnstraße zu nutzen, damit Besucher der Geschäfte und Arztpraxen hier parken können.
Auch die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung werden durch ihr Parkverhalten dafür sorgen, dass auf dem Rathausplatz mehr Platz für Besucher bleibt. Hier gilt weiterhin die Parkzeitbeschränkung auf 4 Stunden per Parkscheibe, ebenso gilt diese Regelung künftig auf dem Parkplatz hinter dem Bürgerhaus. Wir bitten alle um Verständnis und um Beachtung der neuen Regelung. Am neuen Parkplatz in der Bachgasse wird intensiv gearbeitet, sodass hier in Kürze insgesamt weitere 31 Parkplätze incl. zweier Behindertenparkplätze zur Verfügung stehen werden. (hk)

Neues Wohnen in der Elzer Mitte

Die Kreissparkasse Limburg (KSK) wird hinter ihrer Zweigstelle 16 seniorengerechte Wohnungen bauen.

Für das Projekt hatte die Sparkasse den heutigen Gemeindeparkplatz im Tausch gegen ihre zwei Grundstücke beim Bürgerhaus erworben. Architekt Jörg Groh, Bürgermeister Horst Kaiser und Sparkassenvorstand Patrick Ehlen trafen sich nun und haben den geplanten Bauablauf besprochen. Bereits in der letzten Februarwoche wurden die Büsche und Bäume noch rechtzeitig vor der Brutzeit gerodet.
Ab dem 6. April beginnen heimische Unternehmen mit den eigentlichen Arbeiten um den Neubau fürs Seniorenwohnen zu errichten. Der Elzer Architekt Jörg Groh rechnet hierfür mit etwa anderthalb Jahren Bauzeit. „Mit Blick auf die Zielgruppe Senioren werden alle Wohnungen barrierefrei sein, zwei darüber hinaus auch rollstuhlgerecht“, erläutert Groh. „Küche, Ess- und Wohnbereich werden offen gestaltet, dazu gibt es ein oder zwei Schlafzimmer, teilweise auch einen begehbaren Kleiderschrank oder ein Arbeitszimmer. Die Wohnungsflächen werden zwischen 53 und 115 Quadratmetern liegen, es wird also eine Mischung für alle Interessen geben. Außerdem errichten wir einen Gemeinschaftsraum mit Küche und Toiletten, für kleinere Feiern.“

Bürgermeister Kaiser freut sich: „Mit dem Grundstückstausch haben wir als Gemeinde eine wichtige Fläche für die Gestaltung unserer Neuen Mitte erhalten. Die Sparkasse bekennt sich zum Standort Elz. Und die Elzer Senioren bekommen mit dem Neubau die Möglichkeit, in die Ortsmitte zu ziehen, wo sie z.B. weniger das Auto brauchen und mehr mit dem Rad oder zu Fuß erreichen.“
„Verträgliche Miethöhe bei hoher Wohnqualität sind uns wichtig“, so KSK-Vorstandsvorsitzender Ehlen. „Dazu zählt besonders die ‚zweite Miete‘, die Nebenkosten. Weil wir nachhaltig unterwegs sein wollen, bauen wir nicht nach Mindestnorm, sondern nach KfW55-Standard! Das bedeutet für uns zwar höhere Baukosten, aber für die Mieter stabilere Nebenkosten bei steigenden Energiepreisen.“
Bauen ohne Lärm, Erschütterung und Einschränkungen während der Bauzeit geht nicht. „Dafür bitten wir schon heute um Verständnis“, sagen die drei Baubeteiligten unisono, „aber das Projekt wird es für Elz lohnen.“
Die größten Einschränkungen wird es für die Bediensteten und Besucher der Sparkasse und der Arztpraxen geben. Auch wird der öffentliche Parkplatz in der Langgasse am Erbach entlang mit einer Parkzeitbeschränkung auf 2 Stunden mit Parkscheibe versehen. Für die beiden Ärzte wird es hier reservierte Parkplätze geben. Die Bediensteten der Sparkasse, der Arztpraxen und der umliegenden Geschäfte sind aufgerufen die weiter weg liegenden Parkplätze an der Bahnlinie entlang der Eisenbahnstraße und den Parkplatz an der Mühlstraße hinter der Bahnlinie zu nutzen. Auch der Parkplatz hinter dem Bürgerhaus wird daher mit einer Parkzeitbeschränkung auf 4 Stunden mit Parkscheibe versehen. Ziel dieser Maßnahmen ist, die Parkplätze für Besucher freizuhalten und dafür zu sorgen, dass Dauerparker auf Parkplätze etwas weiter weg ausweichen (vgl. hierzu die Skizze mit den rot eingekreisten Parkplatzsymbolen). Das Ganze gilt zunächst einmal für die Bauzeit, wir bitten alle um Verständnis, aber bei einer Baumaßnahme sind solche Einschränkungen nun mal nicht zu vermeiden.
An der Fertigstellung des neuen Parkplatzes in der Bachgasse wird intensiv gearbeitet, hier werden dann künftig insgesamt 31 Parkplätze zur Verfügung stehen. Auch hier soll dann eine Parkzeitbeschränkung auf 4 Stunden mit Parkscheibe gelten.

Quartierstreff, Wandelgang und Junge Pflege
In den nächsten Tagen beginnen die Sanierungsarbeiten im Altenzentrum St. Josefshaus in Elz.
Der Träger, der Caritasverband für den Bezirk Limburg, stellte Bürgermeister Horst Kaiser bei einem Ortstermin die geplanten Veränderungen vor. Neben der umfassenden Sanierung der Räume wird es auch ein neues Konzept für die Einrichtung geben. Beim Rundgang durch das Haus begleiteten ihn unter Einhaltung der Hygieneregeln Geschäftsführer Max Prümm, Abteilungsleiter Othmar Hicking, Heimleiter Christoph Höhn und Hans-Peter Schick vom Vorstand des Caritasverbandes.
Der Festsaal des St. Josefshauses, wo sich auch die Kapelle befindet, wird heller und großzügiger. Er erhält mehr Deckenhöhe, zusätzliche Fenster und einen separaten Zugang von außen. „So erreichen wir direkten Austausch und Begegnung“, so Hans-Peter Schick. Im Erdgeschoss der Einrichtung ist wieder ein beschützender Bereich für 16 Personen geplant, der nun mit einem Rundwandelgang ausgestattet wird. Dafür entsteht ein Durchbruch zum Innenhof. „Ziel ist es, den Demenzkranken, die oft einen großen
Bewegungsdrang verspüren, das Gefühl einer grenzenlosen Bewegungserfahrung zu geben“, berichtet Christoph Höhn, der als Heimleiter des St. Josefshauses die Ausarbeitung des Konzepts übernommen hat. Geplant sind außerdem 60 bis 64 vollstationären Plätzen und acht Appartements für Betreutes Wohnen in ersten und zweiten Stock des Hauses. Die schönen Parkettböden der Bewohnerzimmer sowie die Einbauschränke werden aufgearbeitet und bleiben erhalten.

Angebote für Elzer Bürger und Vereine
Die größte Veränderung im Gebäude wird das Dachgeschoss erfahren, wo der Bereich für die „Junge Pflege“ mit barrierefreiem Zugang zur Dachterrasse entsteht. Das Angebot ist das erste dieser Art im Landkreis Limburg-Weilburg. Es wendet sich an junge Pflegebedürftige im Alter von 18 bis 65 Jahren, die aufgrund von Unfällen oder schwereren chronischen bzw. neurologischen Erkrankungen, zum Beispiel nach einem Schlaganfall, auf Hilfe angewiesen sind. Junge Pflegebedürftige haben andere Ansprüche
und Interessen als Senioren, auf die hier gezielt eingegangen werden kann.
Außerdem werden in dieser Etage die Büros für die Verwaltung des Hauses eingerichtet und es steht ein großzügiger Raum für den „Quartierstreff“ zur Verfügung, von dem sich auch Bürgermeister Horst Kaiser beeindruckt zeigte. Das St. Josefshaus war bislang schon gut ins Dorfgeschehen vernetzt, nun soll es aber noch mehr Möglichkeiten geben, die Gruppen, Vereine aber auch Einzelpersonen aus Elz in Anspruch nehmen können, wenn die Einrichtung 2022 wiedereröffnet wird.
Angebote wie „Jung für Alt“, Internet-Café, ein Repair-Café und ein Offener Mittagstisch sind angedacht, bei der Ideensammlung beteiligen sich bereits die Gemeinde und der Seniorenbeirat. Um die organisatorische Unterstützung kümmert sich ein Quartiersmanager.

Bildunterschrift: Christoph Höhn, Horst Kaiser, Max Prümm, Othmar Hicking und Hans-Peter Schick vor dem Haupteingang des St. Josefshauses.

Verabschiedung in der Kita Regenbogen

Mitte März verabschiedete sich Birgit Nink von den Kindern und den KollegInnen der Kindertagesstätte „Unter’m Regenbogen“ in die wohlverdiente Rentenzeit. Seit dem 1. Juni 2009 war die Herschbacherin hier für die Gemeinde Elz tätig. Eingeteilt war die ausgebildete Erzieherin in der „Schneeflöckchengruppe“ und hat hier viele Elzer Kinder durch die Kindergartenzeit begleitet. Gruppenübergreifend hat die engagierte Frau, selbst Mutter von vier mittlerweile erwachsenen Kindern, mit Hingabe das Projekt „Zahlenland“ und „Sprache – der Schlüssel zur Welt“ den Kleinsten vermittelt.
Nun wird Birgit Nink bald selbst Oma, erwartet mit Sehnsucht ihr erstes Enkelkind! Mit dem Eintritt in den dritten Lebensabschnitt möchte sie nun viel Zeit mit dem Nachwuchs und der Familie verbringen. Als naturverbundene Frau kann sie Ihre Freizeit nun im Garten oder während ausgedehnten Spaziergängen genießen.
Bürgermeister Horst Kaiser bedankte sich mit Präsent und Blumen in der Einrichtung bei der scheidenden Erzieherin und wünschte ihr für die weitere Zukunft alles erdenklich Gute, vor allem aber einen Ruhestand in Gesundheit. Der Personalrat, vertreten durch Markus Schmidt, schloss sich den guten Wünschen an.

Zur kostenlosen Energieberatung anmelden!
Sanieren, sparen, Klima schonen
Mit dem Eintritt in den wohlverdienten Ruhestand hat die Gemeinde Elz zum Ende des vergangenen Jahres ihren engagierten Energieberater Jürgen Kotz verloren. Dieser hat viele Elzer Bürgerinnen und Bürger in kostenlosen Bürgersprechstunden kompetent und umfangreich in Sachen Energieeinsparung und Förderung im Elzer Rathaus beraten.

Als Nachfolger konnte uns die LandesEnergieAgentur Hessen GmbH (LEA Hessen) nun endlich einen neunen Regionalpartner für die Beratung im Bereich energieeffizientes Bauen und Sanieren nennen. Ein junger Mann, Dipl-Ing. Torben Schmitt wird ab sofort die „Energie-Impulsberatungen” der LEA Hessen für Elz übernehmen. Diese Beratung ist weiterhin kostenlos und bietet eine erste Orientierung. Torben Schmitt kann Sie in einem Gespräch bei Ihren ersten Schritten zum energieeffizienten Eigenheim unterstützen. Das spart Kosten, Nerven, Zeit und am Ende auch viel Energie.

Aufgrund der weiter anhaltenden Pandemielage können derzeit noch keine persönlichen Beratungstermine im Elzer Rathaus angeboten werden. Es besteht jedoch die Möglichkeit einer Online-Beratung über eine Videokonferenz zu verabreden. Wenn Sie über die digitalen Grundlagen für solch ein Onlinemeeting verfügen, dürfen Sie sich gerne im Rathaus bei Alexandra Blättel unter Tel: 06431 9575-12 oder per Mail an alexandra.blaettel@elz.de für eine digitale Energie-Impulsberatung anmelden. Mit der Anmeldung werden einige persönliche Daten: Name, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse benötigt. Ebenso bedarf es dem Einverständnis, dass die Daten zum Beratungszweck an die LEA Hessen übermittelt werden dürfen.

Nähere Information zu dieser Energie-Impulsberatung können Sie der offiziellen Internetseite der LEA Hessen unter www.hessen-macht-50-50.de/energie-impulsberatung entnehmen.

Das Plus hat ein Ende – Weiße Ware und Co. bekommen ein neues Label
Auf dem Energielabel, das den Verbrauch von Haushaltsgeräten mittels einer mehrfarbigen Skala bewertet, gehören die Angaben A+, A++ und A+++ der Vergangenheit an. Ab dem 1. März müssen Kühl- und Gefriergeräte, Geschirrspüler, Waschmaschinen, Fernsehgeräte und Monitore das überarbeitete EU-Energielabel tragen, wo die sieben Stufen mit den Buchstaben A bis G gekennzeichnet werden und die Richtwerte für die einzelnen Verbrauchslevel strenger sind als bisher. Außerdem müssen sich auf den Geräten zusätzliche Informationen etwa zur Lautstärke und dem Fassungsvolumen finden sowie ein QR-Code, über den weitere Angaben abrufbar sind.
Die EU-Kommission begründet die Reform des Energielabels damit, dass immer mehr energieeffiziente Produkte entwickelt werden und auf den Markt kommen. Dabei waren die Unterschiede zwischen den A-Klassen durch die Plus-Kennzeichnung jedoch für Verbraucher wenig ersichtlich. Es war kaum noch möglich einzuschätzen, welche Typen von Geräten wirklich effizienter sind, bestätigte auch der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv).
Am grundlegenden Prinzip des Energielabels ändert sich nichts: Weiterhin soll es eine Farbskala von Dunkelgrün (sehr gut) bis Rot (sehr schlecht) geben, die dem Käufer eine schnelle Orientierung ermöglicht, wie energieeffizient ein Produkt ist. Je nach Produktkategorie gibt es unterschiedliche Berechnungsgrundlagen. Bei Kühlgeräten bemisst sich die Effizienz zum Beispiel daran, wie viel hineinpasst und ob sie ein Gefrierfach haben. Aber auch der Reparaturaufwand fließt mit ein.
So lassen sich die alten Kategorien nicht einfach umrechnen. Bisherige A+++-Geräte kommen unter anderem in die neue Kategorie C. Die meisten Geräte der Spitzenklasse werden in D eingestuft, einige schaffen sogar nur in E. Die neue Klasse A soll zunächst ganz leer bleiben, damit Hersteller einen Ansporn zur Innovation haben und weiterhin effizientere Geräte entwickeln.
Leuchtmittel, Glühbirnen und andere Lichtquellen werden erst vom 1. September 2021 an neu ausgezeichnet. Boiler und Heizgeräte müssen erst 2025 mit der dann nicht mehr ganz so neuen Kennzeichnung bewertet werden.
Getreu dem Motto "Reparieren statt wegwerfen" müssen neue Elektrogeräte wie Kühlschränke, Waschmaschinen und Fernseher künftig leichter reparierbar sein. Deshalb sind ab dem 1. März die Hersteller zusätzlich verpflichtet, Ersatzteile bis zu zehn Jahre lang vorrätig zu halten. Dadurch soll beispielsweise verhindert werden, dass eine Spülmaschine nur wegen eines defekten Sprüharms verschrottet werden muss.

Fairteiler der Gemeinde Elz für den Umweltpreis nominiert
640.000. Das ist nicht nur fast die Einwohnerzahl von Frankfurt, sondern auch die Anzahl der Schweine, deren Fleisch in Deutschland jedes Jahr in Privathaushalten in den Müll geworfen wird. Die Initiative Foodsharing versucht mit ihren ehrenamtlichen Helfern gegen die allgegenwärtige Lebensmittelverschwendung anzugehen. Und das mit Erfolg. Der foodsharing Bezirk Limburg, Diez und Umgebung hat fast 200.000 kg Lebensmittel gerettet. Es gibt inzwischen über 300 Lebensmittelretter, die foodsaver genannt werden, die täglich die Lebensmittel abholen, die der Einzelhandel nicht mehr verkaufen kann. Teil dieses Engagements sind auch die sogenannten Fairteiler; Orte an denen noch genießbare Lebensmittel kostenfrei von jedermann abgeholt werden können und somit vor der Tonne gerettet werden.

Auf Einladung der Elzer SPD haben sich am Freitag die Verantwortlichen der Foodsharing-Gruppe Limburg, Diez und Umgebung mit dem Ersten Kreisbeigeordneten Jörg Sauer und Bürgermeister Horst Kaiser zur Besichtigung eines solchen Fairteilers in der Lehrgasse in Elz getroffen. Kaiser bedankte sich bei den Beteiligten von foodsharing. „Der fairteiler ist eine Bereicherung für Elz, weil er nachhaltig und sozial wichtig ist. Unser Ziel ist ein Bewusstsein für Lebensmittel zu schaffen und Verschwendung zu vermeiden“

Anlass des Treffens war die Nominierung des Projektes für den Umweltpreis der Gemeinde Elz durch den Elzer SPD-Ortsverein. Jörg Sauer war begeistert von dem Projekt und dem ehrenamtlichen Engagement und konnte sich auch weitere Projekte und Unterstützung auch auf regionaler Ebene vorstellen.
Silke Diefenbach und Benedikt Michel von foodsharing.de leiten das Projekt in Elz. „Ich fülle täglich die Regale und meist sind sie auch sehr schnell wieder geleert.“, erklärt Diefenbach. Die Mitbegründerin der lokalen foodsharing-Gruppe Anne Olschewski bedankte sich bei der Gelegenheit für die gute Kooperation mit der Politik und hob die außerordentlich gute und schnelle Umsetzung des Fairteilers in Elz hervor.
Die Verbraucherzentrale erklärt: Jahr für Jahr landen in Deutschland rund 12 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Verbraucherinnen und Verbraucher werfen pro Kopf etwa 75 Kilogramm Lebensmittel im Jahr weg. In der Summe sind das jedes Jahr Lebensmittel im Wert von circa 20 Milliarden Euro. „Erst wenn die Menschen nicht abends vor vollen Regalen stehen wollen, sondern die Gesellschaft das Thema angeht und Druck ausübt, dann können wir wirklich etwas bewegen“, hofft auch Rebecca Lefèvre von foodsharing. (Rebecca Lefèvre)

Bildunterschrift von links:
Anne Olschewski, 1. KB Jörg Sauer, Bgm Horst Kaiser, Benedikt Michel, Silke Diefenbach und Rebecca Lefèvre

Straßenbaumaßnahme in der hinteren Lattengasse schreitet stetig voran

Bereits in der 45. Kalenderwoche des vergangenen Jahres 2020 hat die Firma Frank Schmidt aus Solms mit den Straßen-, Kanal-, und Wasserbauarbeiten in der Lattengasse begonnen.
Im Moment werden die Kanalbauarbeiten und die Wasserleitungsarbeiten parallel zueinander ausgeführt. Diese Arbeiten sollen in etwa drei Wochen bis zur Höhe des Sportparks abgeschlossen sein.
Im Anschluss daran werden die Wasserhausanschlüsse vom Anfang des ersten Bauabschnitts Lattengasse/Einmündung Friedhofstraße bis zum Sportpark an die Haushalte angeschlossen. Nach einer Absprache mit der SYNA soll dann die Verkabelungen mit Glasfaser für den Breitbandausbau verlegt werden. Ist alles unter der Erde verlegt, können dann die Straßenbauarbeiten beginnen: Dabei werden die Gehwege mit Pflastersteinen gepflastert und die Fahrbahn asphaltiert und fertiggestellt.
Die gesamten Bauarbeiten mit allen erforderlichen Maßnahmen sind im Zeitplan und eine Verzögerung durch signifikante Störungen ist aus heutiger Sicht nicht absehbar.
Im 2. Bauabschnitt vom Sportpark bis zur Einmündung „An der Schleicherwies“ werden dann die Arbeiten im gleichen Verfahren wie im 1. Bauabschnitt ausgeführt.

Gelände in der Bachgasse 22 für Parkplatzbau plan gemacht

Der Abriss der Gebäude in der Bachgasse 22 ist nach der Entkernung für den Parkplatzbau bereits durch das heimische Baggerunternehmen Schenk erfolgt.
Der direkt angrenzende Nachbar an das Gelände ist derzeit damit beschäftigt eine Gabionenwand entlang der Grenze zu seinem Grundstück zu errichten.
Die Ausschreibung für die Herrichtung des Parkplatzes wird jetzt an die 18 Firmen, die sich für diese Baumaßnahme beworben haben verschickt.
Für das Anlegen der Grünanlage mit einer mehr als 500 m² großen Grünfläche wurde ein Förderantrag als Regionalentwicklungsprojekt „Grüner Korridor“ im Rahmen des LEADER-Programms gestellt. Hier ist es möglich bis zu 80% von maximal 20.000 € Kosten als Zuschuss zu erhalten. Die Zusage steht jedoch noch aus. Diese erwarten wir aber mit Zuversicht.
Auf der Fläche sollen zwei Ruhebänke mit Blick auf den Erbach und das Bürgerhaus aufgestellt werden. Ebenso soll eine großzügige Abstellmöglichkeit für Fahrräder geschaffen werden. Zwei Parkplätze werden behindertengerecht ausgeführt. Im hinteren Bereich des Parkplatzes soll eine E-Ladesäule mit zwei Ladeanschlüssen geschaffen werden.

Baustart im St. Josefshaus
Das Caritas-Altenzentrum St. Josefshaus in Elz ist über 30 Jahre alt und soll bis 2022 umfassend saniert werden. Die Bewohnerinnen und Bewohner sind bereits im Oktober in andere Einrichtungen umgezogen, doch seitdem war der Träger, der Caritasverband für den Bezirk Limburg, nicht untätig. Das Gebäude wurde für die anstehenden Bautätigkeiten vorbereitet und kann nun an die Firma Albert Weil AG übergeben werden, um mit der Sanierung zu beginnen.

Mittlerweile ist das St. Josefshaus vollständig leergeräumt. Brauchbare Möbel wurden an andere Einrichtungen gegeben und die noch funktionstüchtigen Pflegebetten an die Kolping-Rumänienhilfe Obererbach gespendet und nach Rumänien abtransportiert. Ausgebaut wurden unter anderem die Küchenzeilen, alle Türschlösser, die Rufanlage und die Türen der Einbauschränke. Etliches wurde eingelagert, um nach der Sanierung wiederverwendet zu werden. Für die Mitarbeiter des Caritasverbandes war das ein Stück harte Arbeit, bei der sowohl die Hausmeister des Heimverbundes, Mike Metz und Manuel Merkel, ordentlich zugepackt haben, aber auch Abteilungsleiter der Caritas-Seniorendienste, Othmar Hicking sowie mehrere Mitarbeiter der Wohnungslosenhilfe. „Wenn ein gutes Team vor Ort ist, geht das Hand in Hand“, so Manuel Merkel, der sich über die Unterstützung über Abteilungsgrenzen hinweg sehr freute.

Der Generalunternehmer, die Albert Weil AG, beginnt in den nächsten Wochen mit Abrissarbeiten im Gebäude. „Wir sind gut im Zeitplan und rechnen mit einer 16-monatigen Bauzeit“, berichtet Caritas-Geschäftsführer Max Prümm. Geplant ist auch neben der Sanierung ein neues Konzept. Neben 60 bis 64 vollstationären Plätzen und acht Appartements für Betreutes Wohnen wird es acht bis neun Plätze für die so genannte „Junge Pflege“ geben. Sie ist für Menschen unter 65 Jahren gedacht, die aufgrund einer Erkrankung oder eines Unfalls pflegebedürftig sind. Im Erdgeschoss ist wieder ein beschützender Bereich geplant, der auch einen „Wandelgang“ bietet, in dem sich Demenzkranke, die oft einen großen Bewegungsdrang verspüren, frei bewegen können. Neu wird auch der Quartierstreff sein, mit dem sich die Einrichtung noch mehr nach außen öffnen möchte und Gruppen und Vereinen im Ort dazu einlädt, sich zu beteiligen. Bei der Ideensammlung besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Gemeinde Elz und dem Seniorenbeirat. Der Seniorenbeirat wünscht sich einen „offenen Quartierstreff, überkonfessionell und zugänglich für Jedermann“ und kann sich Angebote wie „Jung für Alt“, ein Internet-Café, ein Repair-Café oder einen Offenen Mittagstisch gut vorstellen.

Auch in der Umbauphase bleibt der Caritasverband in Elz präsent. Christoph Höhn, Heimleiter des St. Josefshauses, freut sich über die Unterstützung und gute Vernetzung vor Ort. Für das Angebot Essen auf Rädern, das bislang vom St. Josefshaus aus verteilt wurde, können die Fahrer einen Raum im Pfarrheim als Umschlagplatz nutzen, dafür dankt der Verband der Katholischen Kirchengemeinde St. Johannes der Täufer ganz herzlich. Die Mahlzeiten werden in der Zentralküche in Niederbrechen gekocht, dorthin geliefert und dann von den ehrenamtlichen Fahrern ausgefahren.

Bildunterschrift: Die Caritas-Mitarbeiter Manuel Merkel (Heimverbund) sowie Uwe Rehermann und Marc-Denis Rohr (Holzwerkstatt) bei der Räumung der Zimmer im Dachgeschoss des St. Josefshauses (v. li. n. re.).
Bildquelle: Caritasverband für den Bezirk Limburg e.V.

Neue Arztpraxis im Gewerbegebiet eröffnet
Bürgermeister Horst Kaiser und die Vorsitzende des Gewerbevereins, Beate Seibert-Simon statteten Anke Klein und Ihrem Team einen Besuch ab und gratulierten mit Urkunde und Blumen zur Praxiseröffnung. Seit Anfang Januar 2021 ist die neue Praxis im Elzer Gewerbegebiet im Betrieb. Die Räumlichkeiten sind hell und freundlich eingerichtet. Zwar liegt die Praxis nicht im Ortsmittelpunkt, ist jedoch gut mit dem Auto und auch mit dem Bus (Haltestelle im Sandweg) zu erreichen. Auch Parkmöglichkeiten stehen ausreichend zur Verfügung.
Die Fachärztin für Allgemeinmedizin Anke Klein hat sich gleich neben dem Elzer Freibad im Sandweg 32 mit einer eigenen Hausarztpraxis niedergelassen. Viele Elzer kennen die Ärztin bereits, denn zuvor hatte sie für lange Jahre in der Gemeinschaftspraxis von Dr. H.J. Richter und Anke Klein praktiziert. Neben der Allgemeinmedizin hat sich die Wahlelzerin auch der Homöopathie verschrieben. Auch die Praxisräume hat sie nicht erst jetzt bezogen, sondern sie wurden bereits seit einigen Jahren für Homöopathie und manuelle Schmerztherapie, modifiziert nach Liebscher und Bracht, von der engagierten Medizinerin genutzt.
Nun aber war es an der Zeit, mit einem eigenen Team in einer Einzelpraxis zu praktizieren, zumal sie ausreichend Standbeine und medizinische Erfahrung vorweisen kann. Gerade baut Anke Klein sich mit ihren Mitarbeiterinnen einen eigenen Patientenstamm auf und betreut von Jung bis Alt Patienten aller gesetzlichen und privaten Krankenkassen. Ein Besuch der neuen Hausarztpraxis ist nach einer vorherigen Terminvereinbarung unter Tel: 06431 9090105 möglich. Die Sprechzeiten sind von Montag bis Freitag von 8.30 bis 11.30 Uhr, dienstags nur bis 10.00 Uhr und Montag-, Dienstag- und Donnerstagnachmittag von 15.00 bis 19.00 Uhr. Am Wochenende hat die dreifache Mutter frei und kümmert sich liebevoll um ihre Familie.

Bürgerfinanzthema


Was kostet die Neue Mitte Elz?


Das kommunalpolitisch bedeutendste Thema ist zurzeit die Neugestaltung der „Neuen Mitte“ von Elz. Mit der „Neuen Mitte“ bezeichnet die Kommunalpolitik die Neugestaltung des Bereichs vom ehemaligen Hotel Schäfer bis zur Bachgasse beim Bürgerhaus.

Die Gemeinde Elz hat mit dem Erwerb exponierter Gebäude und Flächen die Weichen für eine Neugestaltung im Ortskern gestellt, damit die Grundstücke und Gebäude nicht dem freien Markt überlassen werden und die Gemeinde so einen wirkungsvollen Einfluss auf die Entwicklung ausüben kann.

 Bericht zu Veranschlagung und Kosten

Interessenbekundung „Neue Mitte“
Das Interesse an der Planung der "Neuen Mitte" zur Gestaltung des Areals rund um das ehemalige Hotel Schäfer ist mit vier Vorschlägen recht groß.
Das vorangegangene Interessenbekundungsverfahren wurde Ende September in der Hessischen Ausschreibungsdatenbank veröffentlicht. Der zunächst angegebene Termin für eine Rückmeldung bis zum 23.November wurde dann auf Wunsch einiger Interessenten wegen der Corona-Beschränkungen für alle noch einmal auf den 4. Dezember verlängert.
Bis zu diesem Termin sind insgesamt vier Interessenbekundungen eingegangen, die nun aufgrund eines aktuellen Antrags der CDU-Fraktion nicht nur im Gemeindevorstand und der Ortskernkommission vorgestellt und beraten werden sollen, sondern auch in der Öffentlichkeit. Die CDU-Fraktion legt hier großen Wert darauf, dass die Elzer Bürgerinnen und Bürger möglichst intensiv in die Bewertung und Auswahl der eingegangenen Vorschläge eingebunden werden.
Aufgrund der aktuellen Kontaktbeschränkungen durch die Corona-Pandemie ist das allerdings kein leichtes Unterfangen. Hier muss geprüft werden, inwieweit anstelle von einer groß angelegten Präsentation der Vorschläge im Bürgerhaus andere Wege gefunden werden, um die Bürgerinnen und Bürger zu informieren und einzubinden.
Fakt ist, dass fast bei allen Interessenbekundungen die gewünschte Kombination aus Gastronomie, Hotel, Gewerbe und Wohnen mehr oder weniger stark ausgeprägt eingeplant wurde. Festzustellen ist in jedem Fall, dass das Interesse an diesem Standort recht groß ist. Der eingeschlagene Weg und die Vorgehensweise werden damit bestätigt und wir dürfen gespannt sein, wie das Projekt weiter voranschreitet und sich entwickelt.

Erweiterung der Kita Regenbogen geht voran

Bei der Erweiterung der Kindertagesstätte „Unter’m Regenbogen“ schreiten die Bauarbeiten stetig voran. Die Dachdeckerarbeiten durch die Firma Gresser wurden in der vergangenen Woche abgeschlossen. Die Firma Susak hat bereits mit dem Innenausbau begonnen. Auch die Firmen Rossbach und Kulbach werden mit Elektroinstallation und der Erweiterung der Heizung ebenfalls noch vor Weihnachten anfangen. Die restlichen Gewerke, wie Fliesen, Außenputz, Bodenbelag und Möblierung sind in der Vorbereitung zur Ausschreibung durch unser Bauamt.

Inzwischen haben wir auch eine Information über den Umfang der Förderung, die wir von Bund und Land erwarten können. Hier werden wir ca. 175.000 € Zuschuss erhalten, da wir auch noch 25.000 € aus dem Zukunftsfonds des Landkreises abrufen können, erreichen wir somit insgesamt eine Förderung von ca. 200.000 €. Diese Fördersumme ist zwar deutlich geringer als ursprünglich in Aussicht gestellt, aber mehr als wir zuletzt erwarten konnten.

Neueröffnung Rats

Trotz der aktuellen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie hat das Rats seit 26.11.2020 für die Abholung aber auch den Lieferservice seiner Speiseangebote geöffnet.
Der neue Pächter Celal Akkilic und sein Bruder möchten mit Pizza aus dem Steinofen, Pasta, Salaten, sowie Fleisch und Fisch-Angeboten ihre Gäste begeistern.
Wenn die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie dann mal überstanden sind, sollen die Gäste zusätzlich mit einer wöchentlich wechselnden Wochenkarte, einem Frühstücksangebot sowie einem Mittagstisch begrüßt werden.

Die aktuellen Öffnungszeiten sind:
Montag, Mittwoch, Donnerstag und Sonntag 11.00 – 14.00 Uhr und 17.00 – 22.00 Uhr
Freitag und Samstag 11.00 – 14.00 Uhr und 17.00 – 23.00 Uhr, Dienstag Ruhetag.

Selbstverständlich können im Rats auch die Elz-Taler aus der aktuellen Aktion eingelöst werden. Wir wünschen dem neuen Pächter viel Erfolg und viele zufriedene Gäste.

Einweihung Memoriam-Garten

Eröffnung Gärtnerbetreute Grabanlage -
Bestehendes Grabangebot in Elz erweitert

Am 20. November 2020 wurde die gärtnerbetreute Grabanlage in Elz auf dem Friedhof eröffnet. Der Betrieb Gartencenter Mertz GbR und die Treuhandstelle für Dauergrabpflege Hessen-Thüringen GmbH sowie die Friedhofsverwal-tung Elz haben im Auftrag der Gemeinde Elz das bestehende Bestattungsangebot erweitert. Es handelt sich dabei um ein gärtnerbetreutes Grabfeld mit Urnenreihen- und Urnenwahlgräbern, die ausschließlich über ein Komplettangebot erworben werden können. Mit diesem neuen Grabkonzept wollen die Beteiligten den Friedhof in Elz als Ort für Trauer und Erinnerung stärken und die gewachsene Friedhofskultur weiter unterstreichen.
Das neue Bestattungsangebot der gärtnerbetreuten Grabanlage beinhaltet folgende Leistungen, die über die Nutzungszeit von 15 bzw. 30 Jahren entstehen: Die gärtnerische Grabpflege für die gesamte Nutzungszeit, Instandhaltungen nach gärtnerischen Erfordernissen, sowie die Kosten für das Grabmal inklusive der ers-ten Beschriftung. Die Friedhofsgebühren werden separat von der Gemeinde laut aktueller Satzung erhoben.

 



Syna und Telekom unterzeichnen Absichtserklärung zum FTTH-Ausbau

Fiber to the Home (FTTH) - Glasfaseranschluss bis ins Haus
Im gesamten Ortsgebiet von Elz wurde eine Erdverkabelung der Freileitungen für die Stromversorgung angestrebt. Bereits im Oktober 2018 wurde mit der letzten Bauphase der Verkabelung der Ortsmitte begonnen.
In diesem Zuge hat die Syna entschieden eine FTTx-Struktur (FTT heißt “Fiber to the”, also „Glasfaser bis” und ist der Oberbegriff für Glasfaseranschluss-Techniken bis zum Endverbraucher, das „x“ steht für „unterschiedlich weit zum Endkunden“) mit aufzubauen, um das Netz auch für die Zukunft zu gestalten. Parallel dazu konnte ein Vertrag mit der Telekom abgeschlossen werden, um das Netz für schnelles Internet zu vermarkten und damit den FTTH-Ausbau (Fiber to the Home - Glasfaseranschluss bis ins Haus) sicherzustellen. Für diese gemeinschaftliche Baumaßnahme mit der Ortsnetz-Verkabelung wurden die Tiefbaufirmen Triesch, Schermuly, Abel&Weimer und Jakobi zur Bauausführung beauftragt. Dabei handelt es sich um eine sehr umfangreiche Maßnahme, in der Tiefbauarbeiten mit 700 Hausanschlussumstellungen bis Ende 2021 abzuwickeln sind.
Der Bauabschnitt Elz 2, der von den Firma Klenk und Firma Reuschenbach durchgeführt wird, ist die Fortführung des Glasfaserausbaus, ohne Hausanschlüsse, der bis 31.03.2022 erledigt werden soll.

Die Syna und die Telekom haben für den Ausbau der Breitband-Infrastruktur und das Angebot von Breitband-Produkten in Elz eine Absichtserklärung verfasst, die in dieser Woche über eine Videokonferenz-Schaltung von der Gemeinde Elz unterzeichnet wurde.
Die Syna, Netztochter der Süwag Energie AG, plant den Bau und Betrieb passiver FTTH-Netzinfrastrukturen sowie die Verlegung unbeschalteter Glasfaserkabel in Teilen des Gemeindegebietes Elz. Die Telekom wiederum plant den aktiven Betrieb und damit die Beschaltung des Glasfasernetzes, um die Einwohner des entsprechenden Gebiets mit gigabitfähigen Produkten zu versorgen. Zu diesem Zweck wird die Syna der Telekom das von ihr errichtete oder zu errichtende Glasfasernetz zur Anmietung zur Verfügung stellen.

Hier eine Übersicht über die aktuell geplanten Ausbaugebiete:
Die 1. Ausbau-Phase ist blau markiert. Hier wird die Erdverkabelung Strom mit der Verlegung Glasfaser direkt kombiniert und ist bereits komplett in Arbeit.
Die 2. Ausbau-Phase ist orange markiert, dort wird nur FTTH verlegt. Diese Arbeiten sollen in Kürze beginnen.

Zurzeit werden folgende Arbeiten durchgeführt:
• Firma Triesch (Hofackerweg & Oberdorfstraße)
• Firma Schermuly (Verdelmannstraße/Hadamarer Straße)
• Firma Jakobi (Langgasse)
• Firma Abel und Weimer (Schönaustraße, anschl. Adolfstraße, Lubentiusstraße und Hofmannstraße)
• Firma, Klenk aus Modautal, (Bereich Elz „über der Elb“)
• Firma Klenk und Firma Reuschenbach werden im Bereich „Elz-Süd“ die Arbeiten übernehmen

All diese Bauarbeiten werden zu erheblichen Einschränkungen was das Parken, aber auch was das Befahren unserer Ortsstraßen anbelangt, führen. Hier kann ich nur alle Anlieger und die Verkehrsteilnehmer um Verständnis und Geduld bitten. Wir sollten froh sein, dass wir einen Breitbandausbau mit Glasfaser bis ins Haus ohne Vorbedingungen bekommen. Gerade die aktuelle Corona-Pandemie zeigt uns, wie wichtig leistungsfähige Internetzugänge sind. Die Syna und die Telekom starten ihre Zusammenarbeit mit diesem Projekt in der Gemeinde Elz, d.h. wir sind hier die erste Gemeinde, die in den Genuss dieses Ausbaus kommt!
Details über das Projekt bezüglich des zeitlichen Ablaufs und das geplante Angebot seitens der Telekom folgen in Kürze über den Blickpunkt und weitere Medien.
Hierzu bitten wir noch um etwas Geduld!


Erfreuliche Nachrichten
Elz kann sich gleich über zwei Förderbescheide aus dem Zukunftsfonds des Landkreises freuen
Auf Initiative von Landrat Michael Köberle hat der Kreistag die Einrichtung des Zukunftsfonds Limburg-Weilburg – Stark und Innovativ – beschlossen. Ziel des Fonds ist die Stärkung der ländlichen Regionen des Landkreises Limburg-Weilburg im Hinblick auf Infrastruktur und Mobilität, insbesondere für ältere Menschen. Hierzu zählen auch die Förderung und Ausbildung im kommunalen Brandschutz sowie der in den Fokus rückende Klimaschutz. Der Fonds besteht aus insgesamt vier Säulen. Säule A beschäftigt sich mit preisgünstigem Wohnraum und setzt auf das von 2017 bis 2020 laufende Programm des Landkreises zur Errichtung von preisgünstigem Wohnungsbau mit 1,2 Millionen Euro pro Jahr – also 4,8 Millionen Euro insgesamt – auf. Jährlich werden für die Säule A nunmehr 1,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Säule B wird die kommunale Infrastruktur, unter anderem Sammeltaxi, Radverkehrsnetze, Breitband, Revitalisierung von Ortskernen, Sanierung von Bausubstanzen, ortsbildgerechte gestalterische Maßnahmen und soziale Einrichtungen (Kinderbetreuung etc.), mit jährlich einer Million Euro gefördert. 100.000,00 Euro stehen für Säule C bereit, womit der kommunale Brandschutz unterstützt werden soll. 100.000,00 Euro stehen ferner in Säule D für den kommunalen Klimaschutz und entsprechende Nachhaltigkeitsprojekte zur Verfügung.

Im Rahmen dieser Ausschreibung hat sich die Gemeinde Elz zunächst mit dem Projekt „Neugestaltung der Fläche Bachgasse 22“ hinter dem Bürgerhaus um eine Förderung der Maßnahme beworben. Für die Umgestaltung des Grundstücks in einen Parkplatz mit Grünanlage wurde eine Fördersumme aus dem Zukunftsfonds der Säule B in Höhe von 75.000,00 Euro bewilligt.
Da bis zur Gesamtfördersumme von 100.000,00 Euro jedoch noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft waren, reichte die Gemeinde Elz einen zweiten Antrag auf Förderung der „Erweiterung der Kindertagesstätte ‚Unter’m Regenbogen‘“ am Fleckenberg ein. Hierfür wurde nun auch noch einer Fördersumme von 25.000,00 Euro stattgegeben.

Aufgrund der aktuellen Coronalage wurden die beiden Bewilligungsbescheide seitens der Kreisverwaltung per Post zugestellt. Mit Freude und Stolz zeigen die 1. Beigeordnete Ingrid Friedrich und Bürgermeister Horst Kaiser die Dokumente. Beide sind sich einig: „Das Fördergeld wird in beiden Projekten gut und zukunftssicher eingesetzt.“

Alte Grabsteine für die Nachwelt erhalten


Auf Empfehlung der Friedhofskommission sollen die Grabsteine verdienter Bürger zur Erinnerung für die Nachwelt erhalten bleiben und an geeigneter Stelle wieder aufgestellt werden. Welche Grabsteine einen Ehrenplatz erhalten sollen, sofern diese noch auf unseren Friedhöfen vorhanden sind, entscheidet der Gemeindevorstand.
Die ersten beiden Gräber wurden nun abgeräumt und die Grabsteine an zentraler Stelle am Hauptweg unweit der Trauerhalle wiedererrichtet. Es handelt sich hierbei um die Gräber von unserem Heimatdichter Paul Blättel und von dem ehemaligen Elzer Pfarrer Alois Weier. Neben jedem Grabstein wurde eine kleine Gedenktafel aufgestellt, die dem Friedhofsbesucher eine kurze Erläuterung zur Person liefert.

 



Warntag – Sirenenmigration 2021
Viele von Ihnen habe sich sicherlich gewundert, dass am 10. September, dem bundesweiten Warntag in Elz keine Sirenen heulten. Neben anderen Gemeinden im Kreisgebiet hat sich die Gemeinde Elz nicht an diesem Warntag beteiligt. Hierzu folgende Information:
Vorgeschichte:
Bis 1984 wurde die Feuerwehr Elz noch ausschließlich per (Elektro-)Sirene alarmiert.
Danach wurde die Alarmierung der Feuerwehr sukzessive und Ende der achtziger Jahre schließlich komplett auf die „stille Alarmierung“ per Funkmeldeempfänger umgestellt. Danach waren die Sirenen als Alarmierungsmittel nicht mehr erforderlich. Die vorhandenen Sirenen wurden -soweit möglich- zur Warnung der Bevölkerung weiter betriebsbereit gehalten. Durch Baumaßnahmen verschwanden inzwischen die vormaligen Sirenenstandorte auf dem Rathaus- und auf dem Bahnhofsdach. Mit dem Bau des Mehrfamilienhauses in der Weberstraße wurde die dort auf einem Mast (als letzte neu) erstellte Sirene „abgeklemmt“.
Aktuelle Situation:
Derzeit gibt es im Ortsteil Elz nur noch drei funktionierende Sirenen: Erlenbachschule, Luisenstraße und Oranienstraße (jeweils als E 57 Elektro-Dachsirene). Im Ortsteil Malmeneich ist die einzig erforderliche Sirene auf dem ehemaligen Schlauchturm der Feuerwehr betriebsbereit. Alle vorhandenen Sirenen sind per Analogfunk ansteuerbar.
Neue Situation:
Nach einer Mitteilung des Kreisbrandinspektors vom 15.11.2018 entfällt absehbar die Verfügbarkeit des flächigen Analogfunks mit der Umstellung der Telekom-Netze auf die IP-Netze. Anstatt der derzeit analogen Auslösung der Sirenen zur Bevölkerungswarnung müsste dann eine zeitnahe Umrüstung auf ausschließlich digitale Sirenenauslösung angestrebt werden. Aufgrund dieser Sachlage empfahl der Kreisbrandinspektor die baldige Notwendigkeit sowie die aktuelle Ausleuchtung hinsichtlich der kommunalen Pflichtaufgabe gem. § 3 Abs. 1 Nr. 5 HBKG zu überprüfen.
Wir planen daher in Elz in 2021 drei neue Sirenenstandorte mit der neuen digitalen Technik und Hochleistungssirenen auszustatten. In Malmeneich wird die Sirene im gleichen Jahr durch ein digitales Empfangsgerät ergänzt, wodurch die vollumfängliche Nutzbarkeit und die flächenweite Abdeckung in Malmeneich gewährleistet ist.

CDU-Fraktion stellt Anfrage zur Elzer Wasserversorgung
Aus derzeitiger Sicht verfügt die Gemeinde Elz über eine sichere Wasserversorgung!
Aus drei Brunnen am Altschauerborn schöpft die Gemeinde das kostbare Trinkwasser. Dieses Wasser durchfließt von Westen her ein devonisches Massenkalkgebiet. Das erklärt auch den relativ hohen Kalkanteil mit einer Härte von ca. 21° dH. Ein vierter Brunnen befindet sich im Wald in unmittelbarer Nähe des bestehenden Grillplatzes. Das hier geförderte Wasser ist weniger kalkhaltig. Dieser Brunnen ergänzt die Brunnen am Altschauer Born sehr gut und sorgt für zusätzliche Reserven.
Das Wasser wird aus den insgesamt vier Brunnen zunächst zum Hochbehälter für die Tiefzone gefördert und von dort weiter gepumpt zum Hochbehälter oberhalb vom Sonderlandeplatz für die Hochzone und weiter zum Hochbehälter am Offheimer Kopf für Malmeneich.
Allerdings müssen wir auch feststellen, dass der Wasserpegel durch die anhaltend heißen Sommer immer mehr sinkt. Gerade in diesem Sommer wurde sehr viel Wasser dem Ortsnetzt entnommen. Dadurch ist der Wasserspiegel in unseren Brunnen um ca. 10 cm abgesunken.
Wir vermuten, dass der außergewöhnlich hohe Wasserverbrauch der Tatsache geschuldet ist, dass sich viele Privatleute in der Coronazeit einen eigenen Pool in den Garten gestellt haben. Wir müssen leider davon ausgehen, dass diese Pools über Außenwasserzähler, die nur für die Gartenbewässerung gedacht sind, befüllt wurden. Eine solch missbräuchliche Nutzung wollen wir in Zukunft unterbinden, denn das Wasser in den Pools darf zum Ende der Nutzung nicht im Garten ausgebracht werden, da es mit Chemikalien, Sonnenschutz und Körperflüssigkeiten belastet und verschmutzt wurde und daher dem Abwasserkanal zugeführt werden muss.
Wir machen uns hier verwaltungsseitig Gedanken, ob wir die maximale Entnahmemenge über einen Außenwasserzähler künftig begrenzen. Grundsätzlich sind wir alle gehalten, mit der Ressource Trinkwasser so sparsam wie möglich umzugehen. Der Bau von Zisternen für die Gartenbewässerung ist daher auf jeden Fall zu empfehlen.

Wenn beim letzten Großbrand in Elz bei der Zimmerei Reichwein in der Presse zu lesen war, dass die Wasserversorgung der Gemeinde Elz nicht in der Lage gewesen sei eine ausreichende Löschwasserversorgung bereitzustellen, dann ist das falsch. Die Versorgung aus dem Elzer Ortsnetz war zu jeder Zeit stabil und es wurden in der Spitze hier bis zu 160 m³ pro Stunde entnommen.
Unterstützt wurden die Löscharbeiten aufgrund der Grenzlage durch die Staffeler Wasserversorgung. Leider musste die EVL bereits nach einer halben Stunde diese Bereitstellung aufgeben, da der Nachschub zum Staffeler Hochbehälter fehlte. Die spätere Zusatzversorgung aus dem Hochbehälter der Firma „MeierGuss“ wurde aufgebaut, um durch den Einsatz von Lahnwasser die Nutzung von Trinkwasser zu reduzieren und somit diese Ressource zu schonen.
Auch die Darstellung, dass die Dimension der Rohrleitungen in der Limburger Straße geringer ist als in der Eisenbahnstraße entspricht nicht der Tatsache. Durch eine zweiseitige Versorgung der Limburger Straße ist die Realität hier eher gegenteilig.
Durch die missverständliche Berichterstattung ist ein falsches Bild über die Qualität der Wasserversorgung in Elz entstanden. Zu keiner Zeit des Großbrandes war die Elzer Wasserversorgung in Gefahr. Hierfür sorgte während des gesamten außergewöhnlichen Löscheinsatzes auch unser Wassermeister. Dieser überwachte eine stabile Löschwasserversorgung und stellte dabei die Trinkwasserversorgung sicher.

Nachbarschaftsstreitigkeiten vermeiden
Liebe Elzer Bürgerinnen und Bürger,
der Sommer und die Einschränkungen, welche seit Anfang des Jahres durch Corona wirksam sind, haben dazu geführt, dass vielerorts Einiges in Bewegung kam. Es wurden Gärten und Häuser hergerichtet und renoviert, es wurde gepflanzt, geschnitten, gestemmt, gebohrt, gehämmert, gehäckselt und vieles mehr. Das alles jedoch nicht immer zur Freude der Nachbarschaft. Dabei könnte der Stress oft mit etwas Rücksichtnahme und bei Kenntnis der Lärmschutzvorschriften leicht vermieden werden.
Alle lärmerzeugenden Werkzeuge, Geräte und Maschinen dürfen an Sonn- und Feiertagen ganztags sowie an Werktagen (montags bis samstags) von 20.00 bis 7.00 Uhr und 13.00 bis 15.00 Uhr privat nicht benutzt werden. Für besonders lärmintensive Geräte wie Freischneider, Grastrimmer, Laubbläser und -sammler ist der Betrieb auf die Zeiten von 9.00bis 13.00 Uhr und 15.00 bis 17.00 Uhr beschränkt.
Abgesehen von den gesetzlichen Vorschriften gibt es allgemein übliche Regeln, die im Sinne eines guten nachbarschaftlichen Zusammenlebens beachtet werden sollten. Dazu gehört zum Beispiel auch die Mittagsruhe von 13.00 bis 15.00 Uhr, die zwar gesetzlich nicht verankert ist, aber trotzdem vielfach eingehalten wird. Gönnen Sie sich und Ihren Nachbarn diese Erholungspause und unterlassen Sie in dieser Zeit Tätigkeiten, die mit besonderer Lärmimmission verbunden sind.
Ein weiterer Punkt, welcher immer wieder zu Streitigkeiten unter Nachbarn führen kann, ist der Rückschnitt von Hecken, Sträuchern oder Bäumen. Gerade nach einer intensiven Vegetationsperiode kann es sein, dass das Grün über die Grundstücksgrenze zum Nachbarn oder auf eine angrenzende Straße bzw. (Wirtschafts-) Weg hinaus gewuchert ist.
An dieser Stelle bitte ich Sie, einmal aufmerksam die Einfriedungen Ihres Grundstücks zu betrachten und hier ggf. zu handeln. Aber bitte als Nachbar nicht einfach losschneiden, was das Zeug hält. Auch hier gibt es ein entsprechendes Regelwerk, eine Orientierungshilfe „Nachbarrecht“ des Hessischen Ministeriums für Justiz, das es zu beachten gilt. Weiterhin sind in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September eines jeden Jahres lediglich ein schonender Form- und Pflegeschnitt sowie Rückschnitte, die der Verkehrssicherheit dienen, zulässig. Radikalere Maßnahmen dürfen zum Schutz von Brut-, Nist- und Lebensstätten vieler Tier- und Pflanzenarten nur außerhalb des vorbenannten Zeitraums vorgenommen werden.
Es ist nicht immer einfach, bei den vielen Vorschriften und Regeln alles einzuhalten. Manchmal ist auch etwas nicht bekannt, geht vergessen oder die Sinnhaftigkeit einer Maßnahme steht in Frage, weil die eigene Auffassung eine andere ist. Doch Unwissenheit und Unterlassung schützen bekanntlich vor Strafe nicht. Wichtig bleiben der gegenseitige Dialog und die Kompromissbereitschaft aller Beteiligten. Um ein friedliches Zusammenleben zu ermöglichen, braucht es ein wenig Toleranz und Entgegenkommen auf allen Seiten. Durch die Bereitschaft für Gespräche der Betroffenen untereinander kann Verständnis füreinander geschaffen werden und unnötige Konflikte können vermieden werden. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen ein gutes Auskommen mit Ihrem Nachbarn.

Ihr Bürgermeister Horst Kaiser

Poolwasser muss richtig entsorgt werden
Sommerzeit ist Badezeit. Wegen Corona wurden viele eigene Pools oder Schwimmbecken angeschafft und befüllt. Doch nach dem Badespaß am Ende des Sommers muss das Pool- und Schwimmbadwasser richtig entsorgt werden.
Das Einfachste wäre, die Versickerung auf dem eigenen Grundstück, doch das ist verboten. Mit der Versickerung würden Verschmutzungen unerlaubt in den Untergrund und somit in das Grundwasser eingeleitet.
Das Frischwasser, mit dem der Pool befüllt wird, wird in der Regel chemisch behandelt oder durch Aktivsauerstoff verändert. Auch Sand, Laub, Sonnencreme, Haare, Schweiß und Körperflüssigkeiten sorgen für Verunreinigungen. Laut dem Wasserhaushaltsgesetz handelt es sich damit um verändertes Wasser, sprich Schmutzwasser. Dieses Wasser darf auf keinen Fall ins Grundwasser gelangen. Das Abwasser gilt als belastet und muss über den Schmutz- oder Mischwasserkanal entsorgt werden.
Da das Poolwasser also der Kanalisation zugeführt werden muss, erfordert dies auch, dass die vorherige Befüllung mit Frischwasser nicht über den Gartenwasserzähler erfolgen darf, da für diese Entsorgung auch Abwassergebühren bezahlt werden müssen. Über den Gartenwasserzähler darf ausschließlich die Bewässerung des Gartens erfolgen, dafür fallen keine Abwassergebühren an, da das Wasser im Boden versickert und von den Pflanzen aufgenommen und nicht dem Abwasser zugeführt wird. Eine Befüllung des Schwimmbades über einen Gartenzähler würde eine Abgabenhinterziehung darstellen, die mit einer Geldbuße geahndet werden kann.

Abernten von Obstbäumen
Aufgrund eines Beschlusses der Gemeindevertretung am 29.06.2020 soll die Gemeinde Elz Bürgern das Abernten von Obstbäumen ermöglichen, wo es die Eigentümer nicht selbst tun. Gemeindliche Flächen, auf den sich Obstbäume befinden, werden zurzeit geprüft und werden dafür zur Verfügung gestellt.

Die Gemeinde bittet darüber hinaus, Eigentümer von Flächen, auf denen sich Obstbäume befinden, sich bei der Gemeinde zu melden, wenn sie nicht selbst das Obst abernten. Die Gemeinde wird dann die Flächen bzw. den Kontakt an interessierte Bürger vermitteln.

Interessierte sowohl für das Abernten als auch für die Genehmigung zum Abernten privater Bäume mögen sich bitte bei der Gemeindeverwaltung Elz, Telefon 957545 oder 957546 melden.

Projekt KOMPASS – aktueller Status
Es ist nun schon fast ein Jahr her, dass die Gemeinde Elz in enger Zusammenarbeit mit der Polizei eine erste Sicherheitskonferenz im Rahmen des Projekts KOMPASS durchgeführt hat. Die Beteiligung war seinerzeit sehr gut.
KOMPASS steht für „KOMmunalProgrAmmSicherheitsSiegel“.
Die hessische Polizei bietet mit dem Programm die Möglichkeit, gemeinsam mit den Kommunen und den Bürgern, sowohl die spezifisch kommunalen Sicherheits¬bedürfnisse, als auch die Sorgen und Ängste der Bürger zu erheben, zu analysieren und zusammen ein passgenaues Lösungsangebot zu entwickeln. Es geht um gelebte, kommunale Kriminalprävention, um das Ausmaß der Kriminalität zu senken und das subjektive Sicherheits¬gefühl zu steigern.
Was seinerzeit von den zahlreichen Vertretern von Vereinen, Schulen und anderen Institutionen vorgetragen und protokolliert wurde, wurde in der Zwischenzeit in einer umfangreichen Sicherheitsanalyse zusammengetragen und sehr anschaulich dokumentiert.
Nun sollten in einem weiteren Schritt die Sicherheitsanalyse und daraus folgende Maßnahmen, die in enger Zusammenarbeit zwischen der Polizei und der Gemeinde erarbeitet werden, dem Teilnehmer¬kreis aus der ersten Sicherheitskonferenz präsentiert werden.
Leider haben sich aber nun aufgrund der aktuellen Corona-Virus-Krise insbesondere für die Polizei, aber auch für die Gemeindeverwaltung andere Prioritäten ergeben, die dazu führen, dass aktuell nicht weiter an dem Projekt gearbeitet werden kann. Sobald sich die Lage wieder normalisiert hat und wieder Kapazitäten für die weiteren Aktivitäten verfügbar sind, werden wir wieder aktiv werden und Sie über den weiteren Fortgang informieren.

H. Kaiser, Bürgermeister

Freifunk hat sich in Elz gut etabliert

Seit Anfang 2017 gibt es nun freies WLAN über „Freifunk“ in Elz. Nicht nur die Gemeinde bietet Freifunk im Rathaus, auf dem Rathausplatz und im Jugendhaus an, sondern auch in vielen Gaststätten, Arztpraxen, Geschäften, weiteren Einrichtungen und auch Privatleuten ist freies WLAN über Freifunk verfügbar. Folgende Geschäfte, Arztpraxen und öffentliche Einrichtungen bieten freies WLAN über Freifunk an und haben dies auch mit dem beigefügten Logo gekennzeichnet:
Avanti
Brillen Plaz
Bürgerhaus
Friseur Müller
Hörstudio Hessel
Jugendhaus
Kleine Kneipe
Rats Mein Fachwerk
Rathaus und Rathausplatz
Zahnarztpraxis Rösner
Schatzkiste
Schützenhof
Sportpark Elz
Top Hair
Dorfgemeinschaftshaus Malmeneich

Was aber ist Freifunk?
Das Freifunkangebot in Elz konnte in Zusammenarbeit mit den Freifunkern Limburg (www.freifunk-limburg.de) verwirklicht werden. Hierbei handelt es sich um eine ehrenamtliche Gruppierung, die seit Herbst 2015 in der Region aktiv ist und inzwischen den Freifunk in einer Zusammenarbeit mit der Freifunk Mainz e.V. betreibt. Der Schutz der privaten Daten ist gesichert, es werden keine Daten erhoben die Nutzung ist vollkommen anonym. Ein Freifunk-Router wird mit dem vorhandenen Router verbunden, damit besteht auch die Kontrolle in welchem Umfang ein Breitbandanschluss genutzt werden kann.

 



Wegebenennungen in den großen Gärten

Bereits für den Haushalt 2015 hatte die CDU die Benennung der Wege in den großen Gärten zwischen Reithalle und Bahnhof mit Straßenschildern beantragt. Hintergrund des Antrages war seinerzeit, dass im Falle eines Notfalls es sehr schwierig ist, Rettungs- und Hilfskräften klar darzustellen, wo sie hinkommen müssen, denn das Wegesystem war bisher nicht gekennzeichnet.
Dem Antrag wurde stattgegeben, jedoch wurde die Umsetzung zunächst einmal aus Kostengründen zurückgestellt. Nun wurde die Maßnahme durchgeführt und alle Wege mit Straßenschildern gekennzeichnet.
Anbei eine Skizze mit den Namen der Wege: Die Wege südlich des Erbachs sind alle nach Obst, die Wege nördlich des Erbachs nach Blumen benannt.
Wir hoffen, dass durch die Beschilderung die Orientierung und damit auch die Angabe, wo gegebenenfalls ein Hilfseinsatz erforderlich sein wird, künftig deutlich einfacher und auch genauer möglich ist.

Der Wertstoffhof – eine tolle Einrichtung unserer Gemeinde
Als Wertstoffhof bezeichnet man eine zentrale Sammelstelle zur getrennten Erfassung von verwertbaren Abfällen, welche aus privaten Haushalten herrühren.
Das Konzept der Wertstoff- oder auch Recyclinghöfe gehört zu den sogenannten Bringsystemen. Auch in Elz handelt es sich um ein solches Bringsystem. Im Klartext bedeutet dies, dass der Bürger seinen Wertstoff „bringen“ muss. Diese Sammelstelle hat in Elz von März bis November jeden 1. Samstag im Monat von 9.00 bis 12.00 Uhr im Gewerbegebiet unterhalb der Feuerwache geöffnet.
„Wertstoffe sind Stoffe, die nach ihrem Gebrauch wieder genutzt, zu anderen Produkten umgewandelt oder in Rohstoffe aufgespaltet werden können. Man kann sie wiederverwerten, wodurch sie in den Wirtschaftskreislauf zurückkehren.“ Wertstoffe sind also, wie der Name schon sagt, von besonderem Wert!
Die Gemeinde Elz sieht die Vorhaltung des Wertstoffhofes als sinnvolle Einrichtung zur Steigerung des Umweltbewusstseins. Auch hilft der Wertstoffhof, zumindest in gewissem Maße illegale Ablagerungen von solchen Wertstoffen zu unterbinden bzw. einzudämmen.
Heutzutage besteht der Elzer Wertstoffhof aus Containern, die zur getrennten Sammlung aufgestellt sind. Fachpersonal vor Ort berät und unterweist die Bürger, die sich dieser Einrichtung bedienen. Der Elzer Wertstoffhof nimmt vorrangig Schrott und Edelmetalle, recyclingfähigen Bauschutt, Reifen (sowohl mit als auch ohne Felgen), Autobatterien, Grasabfälle bzw. Grünschnitt, A4-Holz an.
Doch gerade was den Bauschutt anbelangt, werden die Auflagen der Entsorgung und Trennung immer schwieriger und vor allem kostspieliger. Der Bauschutt muss frei von jeglichen Fremdstoffen sein. Zu diesen Fremdstoffen zählen Armierungsstahl, aber auch Kacheln, Fliesen und Badkeramik. Auch Yton, Bimsstein, Glasbausteine, Rigips- oder Heraklitplatten dürfen nicht im Bauschutt enthalten sein. Das Material muss sortenrein und recyclingfähig sein, ohne jegliche Fremdstoffe. Andere Materialien können zukünftig von den Bauhofmitarbeitern nicht mehr angenommen werden, weil wir unseren Bauschutt als Einbaumaterial für Straßenuntergründe und die Auffüllung von alten Steinbrüchen zur anschließenden Renaturierung wiederverwenden. Auf dem Elzer Wertstoffhof kostet die Entsorgung von 1 m³ (Höchstanlieferungsmenge) reinem Bauschutt 40 € und je 10-Liter-Eimer 0,60 €.
Alles andere Material muss direkt zum Abfallwirtschaftsbetrieb nach Beselich gebracht werden. Hier kostet eine Tonne reiner Bauschutt 25,00 € zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Zwei Tonnen beträgt die maximale Anlieferungsmenge. Die Kantenlänge des Bauschutts darf hierbei 40 cm nicht überschreiten. Wird die Mengenbegrenzung von zwei Tonnen überschritten, wird ein Gutachten über die Belastung des Bauschutts erforderlich. Yton, Bims, Rigisps, Glasbausteine und Heraklitplatten werden beim AWB als Baustellenabfall für die Gebühr von 237,- € zzgl. MwSt. je Tonne angenommen.

Zusätzliche Abfallbehälter im Einsatz

„Mein Elz soll sauber bleiben!“
Das Thema Hundekot und Kleinmüll beschäftigen seit etlichen Jahren sowohl die Gemeindegremien als auch das Ordnungsamt – so begründete man den Antrag, Geldmittel bereitzustellen und die Verwaltung mit der Erarbeitung eines Konzeptes zur Aufstellung von weiteren Abfallbehältern zu beauftragen.
Nach Beschluss durch die Gemeindevertretung wurden Mittel in Höhe von 3.000 € in den Haushaltsplan 2016 eingestellt. Es wurde knapp kalkuliert und der Betrag wurde für die Aufstellung und den Betrieb von etwa 15 neuen Abfallbehältern bereitgestellt. Hinzu kommen jährliche Betriebskosten, da die Behälter von den Mitarbeitern des Bauhofs geleert werden müssen. Auf die Anschaffung von Hundekotspendern und Tüten wurde bewusst verzichtet. Um diese sollen sich die verantwortungsbewussten Hundehalter selbst kümmern. Die Beutel sind preiswert und immer zur Hand, wenn sie von Zuhause mitgenommen werden. In anderen Orten haben die Erfahrungen gezeigt, dass die Beutel aus den Spendern oft einfach nur herausgezogen und achtlos in der Landschaft verstreut werden. Es wurde im Blickpunkt auch ein Aufruf veröffentlicht, damit Bürger Vorschläge für mögliche Standorte der Abfallbehälter machen konnten.



Dauerbrenner Hundekot!

Bei der Gemeindeverwaltung häufen sich seit längerer Zeit wieder die Beschwerden, dass Spazier- und Gehwege, öffentliche Plätze und Grünanlagen in Elz mit Hundekot verschmutzt seien. Von den gesundheitlichen Risiken für Kinder und der Unfallgefahr gebrechlicher Menschen, die mit herumliegenden Hunde-Exkrementen verbunden sind ganz abzusehen ist der Anblick unappetitlichem und erzeugt Ekel.
Auch die Mitarbeiter des Gemeindebauhofs beschweren sich zunehmend, wenn Ihnen beim Mähen der Gemeinde-grünflächen der Hundekot regelrecht um die Ohren fliegt! Selbst Schutzkleidung und Visier helfen da nicht aus, weil der Arbeiter durch die Rotation des Mähers von Kopf bis Fuß versaut ist. Kein Wunder, das diese Arbeit keinem mehr Spaß macht.
Daher noch einmal der dringende Appell an alle Hundehalter: Gemeindliche Grünanlagen und öffentliche Plätze und Wege sind keine Hundeklos! Hundehaufen sind grundsätzlich ordnungsgemäß zu entfernen und zu entsorgen.


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