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Kostenlose Energieberatung im Elzer Rathaus






Der nächste Termin "Energieberatung"
findet am 24. Oktober 2019 statt.

Es sind noch Plätze frei!

Ein Wimpernaufschlag aus dem Geschäftsleben
Neueröffnung „Heike Hirt Lashes“ – schöne Wimpern für Damen und Herren!

Schöne Augenblicke verspricht seit Ende September Heike Hirt mit ihrem WimpernStudio „Heike Hirt Lashes“ in der Limburger Str. 12a in Elz.
Die gebürtige Neusserin ist bereits seit 18 Jahren in der Beauty-Branche tätig und betreibt derzeit noch ein zweites Geschäft in Speyer. In ihrem Studio in Elz bietet Heike Hirt neben der klassischen Wimpernverlängerung und -verdichtung auch Lifting und Forming sowie verschiedene Pflegeprodukte an. Ergänzt wird ihr Sortiment durch schöne feminine Accessoires und modische Einzelteile. Die Öffnungszeiten sind momentan Donnerstag und Freitag von 9-18 Uhr sowie samstags von 10-16 Uhr sowie nach Terminvereinbarung unter 0174/8184188.
Bürgermeister Horst Kaiser, Beate Seibert-Simon (Gewerbevereinsvorsitzende) und Gerhard Richter (Geschäftsführer Gewerbeverein) gratulierten herzlich zur Eröffnung und wünschten viel Erfolg und gutes Gelingen!

"Kommission Neue Mitte" gegründet
Die Gemeindevertretung hat in ihrer jüngsten Sitzung im Bürgerhaus einstimmig die Einrichtung einer "Kommission Neue Mitte" zur Neugestaltung des Ortskerns auf den Weg gebracht.
Nach einer Vorlage des Gemeindevorstandes besteht die neue Kommission aus zehn Mitgliedern und dem Bürgermeister kraft seines Amtes. Nach dem politischen Stärkeverhältnis in der Gemeindevertretung benennt die CDU-Fraktion sechs Personen, die SPD-Fraktion vier Personen, darunter auch sachkundige Einwohner. Die Gemeinde hat sich ganz bewusst für die Einrichtung einer Kommission entschieden, weil Ausschüsse nur von Mitgliedern der Gemeindevertretung besetzt werden könnten. Der Kommission können aber auch sachkundige Bürger angehören. Die Sitzungen der Kommission sollen öffentlich sein. Die Kommission soll auch anderen Gästen den Zugang zur Mitgestaltung ermöglichen. Eine öffentliche Diskussion ist wichtig, sofern keine sensiblen Punkte besprochen werden.
Nach dem Ankauf der Gebäude an der Ecke Weberstraße/Rathausstraße rund um das ehemalige Hotel Schäfer hat die Gemeinde im Jahr 2015 den Grundstein für die Gestaltung der "Neuen Mitte" gelegt. Hinzu kam der Ankauf der Immobilie Schollmayer in der Rathausstraße. Mit diesem Gesamtareal besteht die historische Chance, Elz für Jahrzehnte voranzubringen.
Schon 2016 ist in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Darmstadt nach Lösungen für die Ortskerngestaltung gesucht worden. Studentinnen und Studenten haben dabei wirklich interessante Vorschläge entwickelt. Die Ergebnisse dieser Arbeit wurden durch die CDU-Fraktion bereits in einer "Zukunftswerkstatt" allen Interessierten präsentiert. Kernvorschläge mit Hotel, Gastronomie, Gewerbe, Durchgang von der Weberstraße zum Bürgerhaus, mehr Grün und ausreichenden Parkplätzen wurden erarbeitet.
Jetzt geht es bei der Arbeit der Kommission darum, die vielen Ideen und Gestaltungsmöglichkeiten zu einem großen Ganzen zusammenzufügen, um diese Jahrhundertmöglichkeit für Elz richtig zu nutzen. Also packen wir es an!

Albert Weil fühlt sich nach wie vor Elz verbunden

Die Firma Albert Weil AG, vertreten durch ihren Vorstandsvorsitzenden Klaus Rohletter, fühlt sich nach wie vor der Gemeinde Elz verbunden.
Über viele Jahre war der Bauhof der Firma Albert Weil in der Diersteiner Straße in Elz beheimatet, bis die Expansion, aber auch die Anfahrt mit den großen Baumaschinen einen Umzug ins Gewerbegebiet an der B49 in Offheim erforderlich machte.
Auch in diesem Jahr hat das Unternehmen der Gemeinde wieder eine Spende von 500,- € für Ausstattungsgegenstände in der Kinder- und Jugendbetreuung zukommen lassen. Die Gemeinde bedankt sich ganz herzlich für die Spende und die nach wie vor gezeigte Verbundenheit zu Elz.

Das Foto zeigt links Bgm Horst Kaiser und Klaus Rohletter im Außengelände der Kita Lollipop

Abschluss der Freibadsaison

Zum ersten Septemberwochenende wurde die diesjährige Freibadsaison offiziell beendet.
In diesem Jahr hatten wir eigentlich eine gute Schwimmbadsaison, wenn man vom Wetter ausgeht. Trotzdem konnten die Besucherzahlen der letzten Jahre bei weitem nicht erreicht werden:
2016: 46.400 Besucher, Einnahmen: 47.430,-€
2017: 40.100 Besucher, Einnahmen: 44.230,-€
2018: 78.450 Besucher, Einnahmen: 63.000,-€
2019: ca. 39.000 Besucher, Einnahmen: ca. 42.000,-€
Der Berichterstattung in der NNP konnten wir aber entnehmen, dass nicht nur bei uns der Schwimmbadbesuch deutlich schlechter war als im letzten Jahr. Alle Bäder im Umkreis verzeichneten eine durchwachsene Freibadbilanz. Der Bäderbetrieb Gravelius vergleicht unser Freibad dabei immer gerne mit einem ähnlich großen Bad in Westerburg: Dort kamen 33.000 Besucher, davon 2.000 Schüler.

 



Telekom startetet
Die Gemeindeverwaltung bittet alle Mitbürgerinnen und Mitbürger um Rückmeldung, wo es im Mobilfunkangebot der Telekom in Elz und Malmeneich noch „Funklöscher“ gibt.
Die Telekom will beim Ausbau des Mobilfunknetzes neue Wege gehen. Im Rahmen der Aktion „Wir jagen Funklöcher“ sollen 50 Funklöcher geschlossen werden. „Kommunen können durch die Aktion aktiver Partner in unserem Mobilfunkausbau werden“, sagt Walter Goldenits, Geschäftsführer Technik der Telekom Deutschland. Üblicherweise entscheidet die Telekom, wo ein neuer Standort entstehen soll. Im Vordergrund der Bewertung stehen marktwirtschaftliche und funktechnische Erwägungen. Deshalb gibt es Kommunen, die bei dieser Betrachtung immer wieder durchs Raster fallen. Genau an diese Kommunen wendet sich „Wir jagen Funklöcher“. „Hier zählt im Wesentlichen der Beitrag und der Wille der Gemeinden“, sagt Walter Goldenits. „Bei ‘Wir jagen Funklöcher' kommt die Initiative aus der Kommune, der Politik, der Bürgerschaft oder lokalen Unternehmen. Die Kommune tritt damit an die Seite der Telekom, um gemeinsam mit uns einen weißen Fleck mit Mobilfunk zu schließen.“
An „Wir jagen Funklöcher“ kann jede Kommune teilnehmen, die auf ihrem Gebiet ein LTE -Funkloch hat. Nötig ist unter anderem ein Beschluss des Gemeinderats. Gebraucht wird auch ein Standort für eine Antenne auf einem Dach oder eine freie Fläche für einen Mast (www.telekom.com/wirjagenfunkloecher). Im Gegenzug errichtet und betreibt die Telekom dort einen hochmodernen LTE-Standort. Die Telekom baut im Jahr rund 2.000 Antennen-Standorte neu auf. Die Aktion „Wir jagen Funklöcher“ ergänzt dieses jährliche Programm.

Der Ratsbeschluss wurde getroffen, die Gemeindevertreter haben dieser Ausschreibung der Telekom in ihrer letzten Sitzung zugestimmt. Über die Standorte der Mobilfunk-Antennen wurde sich auch schon Gedanken gemacht. Hier bieten öffentliche Gebäude einige Möglichkeiten als Standpunkte.
Rückmeldungen hierzu bitte direkt an die Gemeindeverwaltung Elz unter Angabe des unterversorgten Standortes schriftlich per Post oder per Mail an katja.schoenberger@elz-ww.de.

Der Wertstoffhof – eine tolle Einrichtung unserer Gemeinde
Als Wertstoffhof bezeichnet man eine zentrale Sammelstelle zur getrennten Erfassung von verwertbaren Abfällen, welche aus privaten Haushalten herrühren.
Das Konzept der Wertstoff- oder auch Recyclinghöfe gehört zu den sogenannten Bringsystemen. Auch in Elz handelt es sich um ein solches Bringsystem. Im Klartext bedeutet dies, dass der Bürger seinen Wertstoff „bringen“ muss. Diese Sammelstelle hat in Elz von März bis November jeden 1. Samstag im Monat von 9.00 bis 12.00 Uhr im Gewerbegebiet unterhalb der Feuerwache geöffnet.
„Wertstoffe sind Stoffe, die nach ihrem Gebrauch wieder genutzt, zu anderen Produkten umgewandelt oder in Rohstoffe aufgespaltet werden können. Man kann sie wiederverwerten, wodurch sie in den Wirtschaftskreislauf zurückkehren.“ Wertstoffe sind also, wie der Name schon sagt, von besonderem Wert!
Die Gemeinde Elz sieht die Vorhaltung des Wertstoffhofes als sinnvolle Einrichtung zur Steigerung des Umweltbewusstseins. Auch hilft der Wertstoffhof, zumindest in gewissem Maße illegale Ablagerungen von solchen Wertstoffen zu unterbinden bzw. einzudämmen.
Heutzutage besteht der Elzer Wertstoffhof aus Containern, die zur getrennten Sammlung aufgestellt sind. Fachpersonal vor Ort berät und unterweist die Bürger, die sich dieser Einrichtung bedienen. Der Elzer Wertstoffhof nimmt vorrangig Schrott und Edelmetalle, recyclingfähigen Bauschutt, Reifen (sowohl mit als auch ohne Felgen), Autobatterien, Grasabfälle bzw. Grünschnitt, A4-Holz an.
Doch gerade was den Bauschutt anbelangt, werden die Auflagen der Entsorgung und Trennung immer schwieriger und vor allem kostspieliger. Der Bauschutt muss frei von jeglichen Fremdstoffen sein. Zu diesen Fremdstoffen zählen Armierungsstahl, aber auch Kacheln, Fliesen und Badkeramik. Auch Yton, Bimsstein, Glasbausteine, Rigips- oder Heraklitplatten dürfen nicht im Bauschutt enthalten sein. Das Material muss sortenrein und recyclingfähig sein, ohne jegliche Fremdstoffe. Andere Materialien können zukünftig von den Bauhofmitarbeitern nicht mehr angenommen werden, weil wir unseren Bauschutt als Einbaumaterial für Straßenuntergründe und die Auffüllung von alten Steinbrüchen zur anschließenden Renaturierung wiederverwenden. Auf dem Elzer Wertstoffhof kostet die Entsorgung von 1 m³ (Höchstanlieferungsmenge) reinem Bauschutt 40 € und je 10-Liter-Eimer 0,60 €.
Alles andere Material muss direkt zum Abfallwirtschaftsbetrieb nach Beselich gebracht werden. Hier kostet eine Tonne reiner Bauschutt 25,00 € zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Zwei Tonnen beträgt die maximale Anlieferungsmenge. Die Kantenlänge des Bauschutts darf hierbei 40 cm nicht überschreiten. Wird die Mengenbegrenzung von zwei Tonnen überschritten, wird ein Gutachten über die Belastung des Bauschutts erforderlich. Yton, Bims, Rigisps, Glasbausteine und Heraklitplatten werden beim AWB als Baustellenabfall für die Gebühr von 237,- € zzgl. MwSt. je Tonne angenommen.

Neubau Elbbachbrücke
Direkt nach der Elzer Kirmes geht es mit dem Bauvorhaben Elbbachbrücke los. Die umfangreichen Bauarbeiten wurden an die Firma Peter Gross Bau in Koblenz vergeben und sind für den Zeitraum von September 2019 bis Ende August 2020 geplant. Ein detaillierter Bauzeitenplan liegt noch nicht vor.
Begonnen werden die Arbeiten zunächst mit der Baustelleneinrichtung und dem Abtragen der Böschung. Darauf wird eine einspurige Behelfsbrücke mit einem Gehweg errichtet. Das Befahren der Notbrücke wird durch eine Ampelanlage geregelt. Die Tonnagebegrenzung beträgt 3,5 Tonnen, Rettungstransportwagen (RTW) dürfen die Brücke passieren. Die Feuerwehrfahrzeuge müssen auf Grund der Gewichtsüberschreitung einen anderen Weg nehmen.
Nach der Fertigstellung der Behelfsbrücke wird die alte Brücke gesperrt und mit dem Abriss begonnen, der Neubau erfolgt direkt im Anschluss. Die neue Brücke wird insgesamt breiter als die alte, da zu beiden Seiten der Fahrbahn deutlich breitere Gehwege von zwei Metern vorgesehen werden.
Gespräche bezüglich der Verkehrsordnung- und Sicherung während der Baumaßnahme fanden bereits Ende August mit der Verkehrsbehörde, der Polizei, dem Kreisbauamt, der Stadt Limburg, den Planern und dem Ordnungs- und Bauamt der Gemeinde Elz und der Straßenverkehrsbehörde Limburg-Weilburg statt. Ebenso kamen die Versorgungsträger der Syna und der Telekom zu diesem Ortstermin hinzu, um die vorhandenen Pläne zu erörtern und zu besprechen. Mit dem Beginn der Baustelle werden sich immer donnerstags alle am Bauprojekt Beteiligten zum Jour-Fix-Termin vor Ort einfinden, um alle nötigen Absprachen zu treffen, damit der Zeitplan auch eingehalten werden kann und ein reibungsloser Ablauf der Baumaßnahme erfolgt.
Die Bushaltestellen in der Offheimer Straße und beim Evangelischen Gemeindezentrum in der Offheimer Straße werden während der gesamten Bauzeit nicht angefahren. Die Busfahrgäste müssen in Richtung Limburg auf die Haltestellen in der Rathausstraße bzw. Limburger Straße oder die Sammelbushaltestelle in Offheim ausweichen. Der Busverkehr Richtung Hadamar wird nur von Bussen an den Haltestellen in der Rathausstraße bzw. Hadamarer Straße angefahren. Wir bitten dies zu beachten.

Plan der Behelfsumfahrung
Seitenansicht und Querschnitt der Brücke
Längsschnitt der Brücke

Bei Rot bleib steh’n, bei Grün darfst du geh’n!
Alle kennen das aus dem Straßenverkehr: Das Ampelmännchen zeigt an, ob man die Straße überqueren darf oder nicht. „Doch was hat es mit einer Ampelanlage bei einer Behörde auf sich“, fragt sich da die interessierte Bürgerin, der aufmerksame Bürger.
Solch eine Lichtzeichenanlage wurde nämlich kürzlich beim Einwohnermeldeamt der Gemeindeverwaltung Elz installiert. Über den Türen befinden sich jetzt kleine Ampeln, die anzeigen, wenn der Platz bei einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter frei ist. Das signalisiert das grüne Männchen und der Eintritt in das Büro ist der Bürgerin oder dem Bürger gewährt. Rot sagt aus: Die Sachbearbeiterin, der Sachbearbeiter an diesem Platz ist derzeit belegt und der Zutritt ist nicht erlaubt.
Das Anbringen einer Ampelanlage wurde notwendig, da man die Büros als Kundin/Kunde nicht mehr einsehen kann und die sensible Datenarbeit der Rathausmitarbeiter ständig durch ein ungebetenes Eintreten gestört wurde. Auch die jeweiligen Antragsteller können so nun ohne Unterbrechung ihre Anliegen bearbeiten lassen. Für die Bürgerin, den Bürger vor der Tür heißt es bei Rot also warten. Schaltet die Ampel auf Grün, darf man eintreten und Platz nehmen!

Ein lachendes Gesicht verschenkt
In der vergangenen Woche hat die Gemeinde Elz ein Geschenk erhalten. Bruno Reuscher von der Verkehrswacht Hessen hat Bürgermeister Horst Kaiser und Ordnungsamtsleiter Markus Schmidt eine Geschwindigkeits-Anzeigetafel übergeben. Im Rahmen der Aktion „Ein Smiley für die Verkehrssicherheit“ haben seit 2017 jedes Jahr 48 hessische Kommunen ein solches Dialog-Display erhalten. In diesem Jahr konnte sich die Gemeinde Elz nun über ein Messgerät für die Geschwindigkeit der Autofahrer freuen.
Das Dialog-Display misst die Geschwindigkeit eines sich nähernden Autos und zeigt anhand eines leuchtenden Smileys an, ob diese auch angemessen ist. Ist der Wagen zu schnell, bekommt man ein grimmiges Gesicht gezeigt. Ist die Geschwindigkeit zulässig, leuchtet ein lachender Smiley auf.
Mit diesen Anzeigetafeln soll dem Autofahrer bewusstgemacht werden, mit welchem Tempo er besonders in Wohngebieten und 30-Kilomete-Zonen unterwegs ist. Gerade bei Kitas, Schulen, Altenheimen und sonstigen Einrichtungen macht es Sinn, den Fuß vom Gaspedal zu nehmen und die Geschwindigkeit sogar deutlich zu reduzieren. Die Auswertungen der Dialog-Displays machen deutlich, dass sie wirkungsvoll funktionieren. Der lachende Smiley führt beim Verkehrsteilnehmer oft zu einer als Herausforderung verstandenen Reaktion, die einen emotionalen Anreiz bieten kann, die Geschwindigkeit zu senken.
Im Zuge der Schulwegsicherung und im Hinblick auf die Kampagne „Zu Fuß zur Schule gehen“ wurde die Messtafel gleich in der Nähe der Oranienschule installiert. Hier sind die sogenannten Elterntaxis auch gerne mal auf dem letzten Drücker zu schnell unterwegs und gefährden damit andere Kinder, die nicht zur Schule gefahren werden. Hier erhoffen wir uns durch die Geschwindigkeitsanzeige ein deutliches Umdenken der Verkehrsteilnehmer und mehr Sicherheit.
Deshalb ergeht hiermit der Appell an alle Autofahrer, insbesondere an die Eltern unserer Schulkinder: Wenn Sie fahren, tun Sie dies angemessen und verdienen sich ein Lächeln unserer Geschwindigkeitsanzeige. Besser noch: Lassen Sie Ihr Kind zu Fuß zur Schule gehen, zumindest aber das letzte Stück des Weges. Das entspannt die Verkehrslage rund um Schulen zu Beginn und Ende der Schulzeit ungemein und sorgt gleichzeitig für mehr Verkehrssicherheit.

Freizeitanlage „Unterm Wassergraben“ nimmt Gestalt an
Bei der Neugestaltung der Freizeitanlage Unterm Wassergraben, auch Skaterplatz genannt, geht es voran.
Einstimmig beschlossen die Gemeindevertreter aus Elz, den Skaterplatz für die Jugendlichen durch eine Neugestaltung aufzuwerten. Bereits im Jahr 2016 wurden für dieses Projekt 15 000 Euro in den Haushalt eingestellt. Letztes Jahr lagen die vollständigen Planungen vor, und für 2019 stellten die Gemeindevertreter weitere 70 000 Euro für die Gestaltung in den Haushalt.
Mit den 15 000 Euro wurden im letzten Jahr die ersten Arbeiten am Gelände umgesetzt. Zusammen mit Jugendlichen wurden die Sitzgelegenheit im vorderen Teil des Areals realisiert. Mit großen Steinen wurden im Halbkreis auf zwei Ebenen Möglichkeiten zum Verweilen geschaffen. Weiterhin richteten die Mitarbeiter vom Bauhof fünf Parkplätze ein, und es wurde ein Zaun aufgestellt, damit die jungen Leute nicht mehr mit dem Auto auf den Platz fahren können. In diesem Sommer erhielt die Sitzgelegenheit eine Überdachung und die ersten Baumbepflanzungen wurden vorgenommen.
Auf dem Basketball-Feld wurden die Feldmarkierungen neu eingezeichnet. Die Errichtung eines sogenannten Käfigs, ein umlaufender vier Meter hoher Zaun um das Spielfeld ist bereits in Arbeit. Größere Haufen von Muttererde kündigen den nächsten Arbeitsschritt an. Mit diesem Boden wird ein Fahrradparcour, ein sogenannter Pumptrack, realisiert.
Im vorderen Teil des Geländes werden noch Bewegungselemente für Jung und Alt installiert. Erste Pflanzen wurden im letzten Jahr gesetzt, weitere Anpflanzungen sollen am Ende der Maßnahme den gesamten Platz noch bereichern.
Immer wieder gibt es Kritik, dass die Jugendlichen keinen Platz für sich in der Gemeinde haben. Parallel kritisierten Bürger, dass die Jugendlichen, welche sich auf dem Freizeitgelände aufhalten, ihren Müll dort hinterlassen. Daher erhoffen sich die Gemeindevertreter, dass durch die Neugestaltung die Jugendlichen einen Platz für sich erhalten mit dem sie sich identifizieren können. Zudem besteht die Hoffnung, dass sie mehr darauf achten, den für sie geschaffenen Platz sauber zu halten. Erste Tendenzen zeigten sich bereits. Bei den Ferienspielen, welche in der ersten Ferienwoche auf dem Platz stattfanden, bemerkte der Jugendpfleger Helder Machado, dass der Platz sauberer sei als in den vergangenen Jahren. Weiterhin sieht die Gemeinde vor, dass die Mitarbeiter des Bauhofes mindestens zweimal pro Woche den Platz reinigen. Es ist noch einiges zu tun, doch wenn der Platz fertig ist, plant die Gemeinde ein Einweihungsfest.

Wie weiter mit den Straßenbeiträgen in Elz?

Bei der Bürgerversammlung in Elz ging es gestern nur um ein Thema. Wie soll die Gemeinde in Zukunft die grundhafte Sanierung von Straßen finanzieren?
Drei Möglichkeiten für die zukünftige Finanzierung der Straßen gibt es – wie bisher die einmaligen Straßenbeiträge der Anlieger, die wiederkehrenden Straßenbeiträge oder über die Grundsteuer. Ottmar Barke, unabhängiger Sachverständiger sowie langjähriger oberster Richter am Verwaltungsgerichtshof in Hessen empfahl am Ende seines Vortrages, dass die Gemeinde bei den einmaligen Straßenbeiträgen direkt von den Anliegern bleiben soll. Nach seinem Vortrag gab es bei einigen Anwesenden ein Umdenken, manche beharrten auf ihrer Meinung. Wie es weiter geht, müssen am Ende die Gemeindevertreter entscheiden.
Dafür, dass das Thema Straßenbeiträge auf den Elzer Straßen heiß diskutiert wird, waren mit rund 130 Zuhörern weniger Bürger anwesend, als wie Bürgermeister Horst Kaiser gerechnet hatte. Diese erhielten einen zweieinhalbstündigen Einblick in die hessische Gesetzgebung zu Straßenbeiträgen und Steuern. Teilweise war der Vortrag etwas langatmig und mit Wiederholungen gespickt, aber so stellte Barke sehr ausführlich dar, was verschiedene Abrechnungsmodelle bedeuten. Die Hessische Gemeindeordnung gibt vor, dass sich eine Kommune über Steuern und Beitrage finanzieren muss. 2018 nahm die Hessische Landesregierung den Zwang zur Erhebung aus diesem Passus raus. Dennoch ist die Gemeinde weiterhin dazu verpflichtet, einen ausgeglichenen Haushalt vorzuweisen. Sie darf nur Kredite aufnehmen, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Die Gemeinde selbst hat wenig Gestaltungsmöglichkeiten. Über die Hebesätze kann die Grundsteuer beeinflusst werden. Die Gemeinde erhält zudem anteilig Umsatz- und Einkommenssteuer, aber diese kann sie nicht beeinflussen.

 



Hessenkasse bringt Motivation für ausgezeichnete Arbeit

Das Land fördert in Elz die Anschaffung eines Katastrophenschutz-Löschgruppenfahrzeuges LF 10 KatS sowie eines Rüstfahrzeuges aus dem Investitionsprogramm der Hessenkasse. Für den Gemeindebrandinspektor ist dies eine Investition in die Zukunft sowie eine Motivation für die Einsatzkräfte.
Die 55 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Elz mussten in diesem Jahr bereits zu 90 Einsätzen ausrücken und konnten elf Menschen das Leben retten. Neben dem klassischen Einsatzspektrum in der Gemeinde erfüllt die Feuerwehr auch einige Sonderaufgaben. Sie ist Autobahnfeuerwehr im Bereich der A3, Tunnelfeuerwehr für die Tunnelbauwerke auf der ICE-Strecke sowie Sonderfahrzeug-Standort, der auf Anforderung regelmäßig zahlreiche Nachbargemeinden mit Spezialtechnik unterstützt. Die Feuerwehr Elz ist gut ausgerüstet, doch das 30 Jahre alte LF KatS 10 sowie das 28 Jahre alte Rüstfahrzeug sind so langsam in die Jahre gekommen.
Durch das Investitionsprogramm Hessenkasse erhält die Gemeinde Elz finanzielle Unterstützung bei der Anschaffung. Staatssekretär Patrick Burghardt übergab den Förderbescheid über 277.253 Euro an die Gemeinde. Von der WI-Bank kommt eine Cofinanzierung von 66.084 Euro, so dass die Gemeinde eine Investition von 343.000 Euro erhält.

Bildunterschrift von links nach rechts:
Holger Steinebach, Mitarbeiter im Amt für Finanzen, Gemeindebrandinspektor Hilmar von Schenck, Vorsitzender der SPD-Fraktion Thomas Lang, Bürgermeister Horst Kaiser, Staatssekretär Burghardt, 1. Beigeordnete Ingrid Friedrich

 



Neue Standesbeamtin



Seit dem 1. August hat die Gemeinde Elz eine weitere Standesbeamtin. Nach der erfolgreichen Weiterbildung unterstützt Marijana Wingenbach ab sofort das Team der Standesbeamten und Standesbeamtinnen um Markus Schmidt. Gleich am ersten Tag nach ihrem Urlaub bekam die junge Frau vom Einwohnermeldeamt die Bestellungsurkunde von Bürgermeister Horst Kaiser überreicht und darf damit nun Trauungen übernehmen. Wir wünschen der neuen Standesbeamtin in ihrem neuen Tätigkeitsgebiet viel Erfolg – Auf dass sie viele glückliche Paare traue!

Ausstellungswechsel der HESA-Dauerausstellung
Aktueller Schwerpunkt der HESA-Dauerausstellung „Gebäudesanierung“ im Rathaus der Gemeinde Elz: „Austausch alter Heizungsumwälzpumpen“
Nächste kostenlose „Bürgersprechstunden Energie“ am 22. August


Die Hessische Energiespar-Aktion (HESA) informiert im Rathaus der Gemeinde Elz, Rathausstraße 39, 65604 Elz, über Möglichkeiten der Gebäudesanierung. Thematischer Schwerpunkt bis zum 10. Oktober „Austausch alter Heizungsumwälzpumpen“. Außerdem bietet die HESA kostenlose „Bürgersprechstunden Energie“ am 22. August, 26. September und am 24. Oktober im Rathaus, jeweils ab 15.00 Uhr, an. Die Energieberatung führt der HESA-Regionalpartner und Energieberater Jürgen Kotz durch. Um Anmeldung wird gebeten bei Frau Alexandra Blättel: Telefon 06431 9575-12 oder Mail alexandra.blaettel@elz-ww.de.

Alte Heizungsumwälzpumpen sind stille Dauerläufer und ihr Stromverbrauch wird deshalb unterschätzt: Die HESA weist auf das Förderprogramm des Bundeswirtschaftsministeriums „Förderung der Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen und hydraulischen Abgleich“ zum Einbau effizienter Pumpen und der Optimierung der Heizungsanlage hin. Die Antragstellung erfolgt auf einem Formular der BAFA unter www.bafa.de. Nach der Bestätigung mit persönlicher Vorgangsnummer kann der Fachhandwerker loslegen.
Fachbetriebssuche unter www.shk-hessen.de.
Einzelheiten sind auf den Seiten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie eingestellt: http://www.bafa.de/DE/Energie/Energieeffizienz/Heizungsoptimierung/heizungsoptimierung_node.html.

Die Hessische Energiespar-Aktion, www.energiesparaktion.de, ist ein Angebot der Hessischen LandesEnergieAgentur (LEA).

Syna modernisiert das Stromnetz in Elz
Stürme und Orkane gefährden immer wieder eine zuverlässige Stromversorgung. Um
Störungen durch Unwetter vorzubeugen, setzt die Süwag-Netztochter Syna GmbH wo es möglich ist auf Erdkabel. Aktuell verlegt der Netzbetreiber in einem weiteren Bauabschnitt im Ortskern von Elz, bis hin zum Ortsausgang B8 Richtung Hadamar, Erdkabel-Hausanschlüsse unter die Erde. Dazu werden Kabel in die Gehwege gelegt und rund 650 Hausanschlüsse in den Häusern vorgenommen. Alle Hauseigentümer die davon betroffen sind, werden von der Syna direkt kontaktiert.

„Mit der Baumaßnahme steigert die Syna die Leistungsfähigkeit und Versorgungssicherheit des Stromnetzes in der Region“, erklärt Syna-Standortleiter Jouke Landman. Die Gesamtbaumaßnahme wird circa zwei Jahre in Anspruch nehmen. Mit der Ausführung der Tiefbauarbeiten wurde die Firmen Schermuly und Triesch beauftragt. Die Syna bittet um Verständnis für mögliche Behinderungen durch die Baumaßnahmen.

Bei weiteren Fragen steht der zuständige Netzplaner Peter Rompel unter der Telefonnummer 06482-9125-123 gerne zur Verfügung.

Neuer Werkstattwagen für Bauhof
Nach zwölf Jahre intensiver Nutzung war es nun soweit: Das Verfügungsfahrzeug des Bauhofleiters, welches gleichzeitig als Werkstattwagen ausgebaut ist, musste ersetzt werden. Ausgewählt wurde nach intensiver Prüfung als Antriebsquelle ein Dieselmotor der neuesten Generation und Abgastechnik Euro 6dtemp. Nach Auswertung der Angebote kam nur noch ein Peugeot Partner von Auto-Kaiser infrage. Das Fahrzeug wurde nun an den Bauhof übergeben und wird nun noch als Werkstattwagen ausgestattet.
Damit ist der Bauhofleiter in der Lage kurzfristig zu reagieren, wenn es erforderlich ist, zumal das Fahrzeug auch für den Einsatz abseits befestigter Wege konzipiert ist.
Bürgermeister Horst Kaiser wünscht Bauhofleiter Ralf Schäfer und seinen Männern allzeit gute und sichere Fahrt.

Bildunterschrift von links: Verkaufsberater Michael Friedrich, Walter Kaiser, Bauhofleiter Ralf Schäfer und Bürgermeister Horst Kaiser

Sommerzeit – Freibadzeit mit Badespaß!

An heißen Sommertagen gibt es nichts Schöneres, als sich im kühlen Nass des Elzer Freibads zu erfrischen, zu schwimmen oder auf der schönen Liegewiese ein Sonnenbad zu nehmen. Ein Freizeitspaß der sportlich und erholsam gleichermaßen sein kann.
Jedoch im Hochbetrieb kommt der Spaß auch manchmal an seine Grenzen. Gerade dann, wenn den Anweisungen des Schwimmbadpersonals, das für Sicherheit und Ordnung im Schwimmbad zu sorgen hat, nicht Folge geleistet wird. Geahndetes Fehlverhalten wird dann oft lauthals bestritten und diskutiert. Wortgefechte bringen überhitze Gemüter gar zum überkochen – da geht es wörtlich gar manchmal unter die Gürtellinie.
Die Benutzung eines Freibads ist, wie die Nutzung aller Einrichtungen des öffentlichen Raums, an Regeln und Vorgaben gebunden und das Personal hat die Einhaltung dieser Vorgaben umzusetzen. Doch manchmal fehlt es im Umgang mit dem Allgemeineigentum, aber auch im Umgang des zwischenmenschlichen Bereichs heutzutage an Respekt und Toleranz. Vom guten Ton einmal ganz abgesehen.
Unser schönes Elzer Freibad soll auch weiterhin ein Ort für Freizeitspaß und Erholung bleiben. Auch das Schwimmbadpersonal soll weiterhin gerne seine Arbeit verrichten und Spaß daran haben. Deshalb bitten wir alle Badegäste zur Einhaltung der Regeln und Vorgaben und gegenseitigen Respekt, damit wir auch zukünftig auf Sicherheitspersonal und Hausverbote verzichten können.

Bitte schwimmen Sie alle mit – manchmal auch gegen den Strom!

Holzvermarktung aus einer Hand
Limburg-Weilburg Kommunen gründen in Weilmünster eine Gesellschaft zur Vermarktung
Limburg, Bad Camberg, Weilburg, Hünfelden, Villmar, Runkel, Beselich, Elz, Elbtal, Waldbrunn, Weilmünster und Leun vermarkten ihr Holz künftig gemeinsam. Nötig machte das das Bundeskartellamt.
Zwölf Kommunen aus den Forstamtsbezirken Weilburg und Weilmünster haben gestern im Weilmünsterer Bürgerhaus die Holzmarkt Taunus Westerwald GmbH gegründet. Sie besitzen zusammen 14 500 Hektar kommunale Forstflächen und wollen als Verbund künftig 70 000 Festmeter Holz pro Jahr vermarkten. Bis ein hauptamtlicher Geschäftsführer gefunden ist, übernimmt vorübergehend der Weilmünsterer Verwaltungschef Mario Koschel die Geschäfte.
Da Hessen Forst nur noch bis Ende September die Holzvermarktung vieler Kommunen zentral regelt, mussten sich die heimischen Kommunen etwas einfallen lassen. Insbesondere für Elz, mit ca. 437 ha Waldfläche einer der drei kleinsten Waldbesitzer ergibt eine gemeinsame Holzvermarktung Sinn, um Kosten einzusparen und durch eine zum Verkauf stehende höhere Holzmenge zusammen bessere Preise erzielen zu können.
Bis die Bürgermeister und ihre Stellvertreter aus Limburg, Bad Camberg, Weilburg, Hünfelden, Villmar, Runkel, Beselich, Elz, Elbtal, Waldbrunn, Weilmünster und Leun die Verträge unterzeichnen konnten, dauerte es aber über eine Stunde. Notar Dr. Ralf Bletz musste die Formalien einhalten und die Vertragsvereinbarung komplett vorlesen. Obwohl ihm die Bürgermeister der Region persönlich bekannt sind, hatte der Weilburger Jurist auch die Personalien zu prüfen.
Das Bundeskartellamt erwartet von der hessischen Landesregierung, den Holzmarkt in Hessen durch mehr Angebotsvielfalt zu stärken. Folglich trafen sich die zu den Forstamtsbezirken Weilburg und Weilmünster zählenden Kommunen im vergangenen August das erste Mal, um über Alternativen zu diskutieren. Denn Hessen Forst wird sich nach und nach aus der Holzvermarktung in Kommunal- und Privatwäldern mit über 100 Hektar Größe zurückziehen. Vom Land Hessen gab es einen Zuschuss in Höhe von 4.140 Euro zur Erstellung des Geschäftplanes der Holzmarkt GmbH.
Die maximale Förderung bei 14.500 ha sind 250.000 EUR abzgl. Gründungs- und Geschäftsplankosten.
Warum nicht alle Kommunen des Kreises mitmachten? Einige schlossen sich anderen Verbünden an oder entschieden sich für die Holzvermarktung auf eigene Faust. Die beteiligten Bürgermeister finden die entstandene Größe aber genau richtig. Das Gebiet sei nicht zu groß, so dass sich Interessenten die Stämme in den unterschiedlichen Kommunen anschauen könnten, andererseits sei der Geschäftsbereich des Verbundes aber so groß, dass er bessere Preise erzielen und für alle Beteiligten wirtschaftlich arbeiten könne.
Bürgermeister Horst Kaiser ist sich sicher, dass der eingeschlagene Weg für Elz genau richtig ist. Mit der Beförsterung durch Hessen-Forst in Person von Förster Ralf Heukelbach besteht eine hervorragende und vertrauensvolle Zusammenarbeit, den Verkauf zusammen mit den kommunalen Partnern zu organisieren bietet Synergieeffekte, die es zu nutzen gilt. Einer allein auf dem Markt hat nie die Schlagkraft und das Potential einer gut funktionierenden Gemeinschaft. Gerade den großen Holzaufkäufern kann man nur mit einem entsprechenden Angebot überhaupt gerecht werden. Insgesamt werden solche interkommunalen Zusammenarbeiten immer wichtiger.

Bericht und Bild aus der NNP vom 29.06.2019

Kunst im neuen Kleid
Die Künstlerin und Fotografin Claudia Wernert, die weit über 20 Jahre Erfahrung aufweist, hat in ihrer neuen Wahlheimat Niederhadamar vor rund zwei Jahren ein kleines Geschäft eröffnet.
Die Freude an der Region und die Kontaktfreudigkeit im Umfeld, brachten sie mit ihrer Freundin Gabi Schardt, sehr schnell mit Olga und Andrej Bengel und Roman Raichel von Ilessa Bella Moden zusammen.
Im März dieses Jahres entstand die Idee, zusammen in die Räumlichkeiten von Raumausstattung Edel (Rathausstr. 4) in Elz einzuziehen. Nach einer umfänglichen Renovierung fand die Eröffnung am 19. Mai 2019 zum Maiglöckchenmarkt statt.
Die Leitung von Ilessa Bella Moden / Elz übernahm Gabi Schardt. Sie ist Ihre Ansprechperson in Sachen Mode und steht Ihnen mit ihrem Modeteam gerne zur Seite.
Das Jungunternehmen vertreibt seit mehreren Jahren italienische Damenmode (Gr. 36 - 52) in ihren Boutiquen in Ransbach-Baumbach, Kandel und jetzt auch in Elz, sowie in ihrem Onlineshop.
Claudia Wernert bietet neben Fotografie jeder Art eigen gemalte Bilder in Oel und Acryl, Fotodrucke, Pass-u. Bewerbungsbilder und Grafik Design an. Accessoires aus dem europäischen Umland ergänzen den Geschäftsbereich eindrucksvoll. So zeigt sich Elz mit dem neuen Geschäftsmodell „Shop in Shop“ von StoneART und Ilessa Bella Moden sehr modern, farbenfroh und unterhaltsam.
Die Öffnungszeiten Mo-Fr von 9.30 – 18.30 Uhr und Sa von 10.00 – 14.00 Uhr
Bürgermeister Horst Kaiser begrüßte diese neue Geschäftsidee in Elz und überbrachte Urkunden und Grünpflanzen als Präsent. Auch die Vorsitzende des Gewerbevereins Beate Seibert-Simon schloss sich mit den besten Wünschen zur Geschäftseröffnung an.

Bildunterschrift:
Beate Seibert-Simon, Ursula Edel, Gabi Schardt, Claudia Wernert und Bürgermeister Horst Kaiser

Neuer Pritschenwagen für den Bauhof

Der Bauhof hat einen neuen Pritschenwagen erhalten. Das neue Fahrzeug vom Typ Renault Master ist ein Euro 6 Dieselfahrzeug mit Add Blue und verfügt über eine Kippvorrichtung. Diese soll den Männern vom Bauhof das Abladen der unterschiedlichen Ladungen in vielen Fällen deutlich erleichtern. Auch bei diesem Fahrzeug wurde wieder auf die Lackierung in „Kommunalorange“ wert gelegt.
Der zuständige Mitarbeiter für die technische Wartung und Betreuung der Bauhof-Fahrzeuge und Maschinen, Volker Schäfer, sorgt noch für einige Beklebungen mit Leuchtfolie. Dann geht das Fahrzeug in den Einsatz.

Allzeit gute Fahrt!

Bildunterschrift: Bürgermeister Horst Kaiser und Bauhofmitarbeiter Volker Schäfer

Bürgerfinanzthema
Positiver Jahresabschluss 2018

Der Gemeindevorstand hat nunmehr den Aufstellungsbeschluss für die Jahresrechnung 2018 gefasst. Das ordentliche Ergebnis (für Unternehmen die Gewinn- und Verlustrechnung) schließt mit einem Plus in Höhe von ca. 980.000 € ab. Der ursprüngliche Haushalt 2018 wurde im ordentlichen Ergebnis mit einem Überschuss in Höhe von 573.364,00 € verabschiedet. Somit konnte eine Verbesserung gegenüber dem ursprünglichen Haushalt in Höhe von knapp über 400.000 € erzielt werden.

Insbesondere Steuermehrerträge bei der Gewerbesteuer, Einsparungen bei Zuweisungen und Zuschüssen sowie Einsparungen bei den Abschreibungen trugen zu diesem verbesserten Ergebnis bei.

Die ordentlichen Erträge überschritten den Haushaltsansatz um 3,46%, die ordentlichen Aufwendungen blieben mit lediglich 0,01% unter den bereitgestellten Haushaltsmitteln, sozusagen eine „Punktlandung“.

Bei den ordentlichen Erträgen (insgesamt plus ca. 547.000 €) wirken sich am deutlichsten die Steuermehrerträge bei der Gewerbesteuer (ca. +530.000 €) aus. Allerdings blieben der Einkommens- und Umsatzsteueranteil mit ca. 40.000 € unter den Veranschlagungen, die Steuermehrerträge sind mit plus ca. 490.000 € jedoch immer noch deutlich. Auch verbesserten sich die Zuweisungen vom Land, zum einen für die Kindertagesstätten, zum anderen durch eine Sonderzahlung für den Kommunalen Finanzausgleich, so dass in diesem Bereich ca. 115.000 € mehr als veranschlagt zu verzeichnen sind. Dagegen mussten bei den „sonstigen ordentlichen Erträgen“ Ertragsausfälle in Höhe von ca. 112.000 € hingenommen werden. Maßgeblich war hier der Ertragsausfall für die geplante Wertabschöpfung eines Grundstückes, für das sich die Bauleitplanung verzögert.

Bei den ordentlichen Aufwendungen (insgesamt minus ca. 2.100 €) mussten zum einen aufgrund der höheren Gewerbesteuererträge höhere Gewerbesteuerumlagen (ca. 101.000 €) abgeführt werden. Aufgrund der verzögerten Investitionstätigkeit blieben die Abschreibungen mit ca. 63.000 € deutlich unter der Veranschlagung. Auch die Aufwendungen für Zuweisungen und Zuschüsse blieben mit ca. 66.000 € hinter der Mittelveranschlagung.

Das verbleibende ordentliche Ergebnis verzeichnet nunmehr zum 31.12.2018 einen positiven Betrag in Höhe von ca. 1,5 Mio. €. Dieses bildet die Rücklage aus Überschüssen des ordentlichen Ergebnisses. Da auch schon für 2017 erstmals eine positive ordentliche Rücklage in Höhe von ca. 533.000 € bestand, musste für den Haushalt 2019 erstmals seit Einführung der Doppik kein Haushaltssicherungskonzept vorgelegt werden.

Auch das Haushaltsjahr 2019 wird voraussichtlich mit einem positiven ordentlichen Ergebnis abschließen. Der positive Trend hält also an.

Elz, 12.06.2019
Thomas Schneider, Leiter Amt für Finanzen und Liegenschaften

Renaturierung des Erbachs
Die Ausschreibung für die Renaturierung des Erbachs durch das beauftragte Büro wurde inzwischen submittiert. Der Auftrag wurde an die Firma Zehe aus Burkardroth bei Bamberg vergeben, Das Unternehmen ist auf solche Arbeiten spezialisiert und hat diese Maßnahme nahezu 40% günstiger angeboten als ein Unternehmen aus der näheren Region. Die Arbeiten sollen in Kürze beginnen.

Der Hauptteil der Arbeiten betrifft den Erbach zwischen der Bahnlinie und der Einmündung in den Elbbach. Ein weiterer Arbeitsschritt ist die Entfernung des alten Wehres im Bereich des Lagerplatzes Natursteine Martin.

Für die gesamte Maßnahme erhalten wir einen Zuschuss in Höhe von 85% und auch eine beträchtliche Menge an Ökopunkten. Dennoch werden wir im Haushalt 2020 nicht um eine Nachfinanzierung herumkommen.

 Lageplan - Gesamtübersicht

Ausbau von Wirtschaftswegen

Das Teilstück des Wirtschaftsweges von Malmeneich nach Hundsangen, welches bisher noch nicht asphaltiert war, wurde inzwischen ausgebaut, ebenso der Anschluss zum Fußweg entlang der Obererbacher Straße. Für diese Maßnahme wurden Kosten von ca. 30.000 € veranschlagt. Der Weg wurde so ausgebaut, dass er auch von landwirtschaftlichen Fahrzeugen mit hoher Tonnage passiert werden dann.

Zurzeit ist die Firma Kohlhaas noch mit Restarbeiten am Fleckenbergweg beschäftigt. Anschließend wird der Wirtschaftsweg in Verlängerung der Straße „Auf der Offheimer Höhe“ incl. einer Verbindung zum „Forstwiesring“ von der Firma Kohlhaas noch mit einer wassergebundenen Decke hergerichtet. Aufgrund der dort vorliegenden Gegebenheiten muss auch noch eine Drainage verlegt werden.

40 000 Euro Zuschuss für die Kulturinsel Elz
Bericht aus der NNP vom 17.06.2019

Die Elzer sind ein rühriges Völkchen. Davon konnten sich die Anwesenden bei der Übergabe eines wichtigen Förderbescheids überzeugen. Die Einwohner sind in mehr als 60 Vereinen organisiert, davon allein in zehn Chören, wie Josef Schmitt, der Vorsitzende des Geschichts- und Museumsvereins, stolz berichtete.
Er hatte die Idee, einen kleinen Platz mit einer Skulptur des Cuno von Elz zu schaffen, der als Treff- und Ausgangspunkt für Kultur- und Freizeitaktivitäten genutzt werden kann.
Das Projekt "Kulturinsel Elz", das mit 40 137 Euro aus dem europäischen Förderprogramm LEADER unterstützt wird, knüpft an bereits existierende kulturelle oder hinweisgebende Angebote in Elz an. Die Kulturinsel soll Ausgangspunkt für Führungen, beispielsweise von Schülergruppen und Interessierten aus der Region sowie Touristen sein. Die Platzanlage dient dabei der Bündelung von Informationen und Hinweisen zu Rad- und Wanderwegen sowie kulturellen Einrichtungen und Sehenswürdigkeiten in Elz und der Region. Infotafeln geben Hinweise zur Geschichte und den historischen Bezügen, insbesondere zwischen Elz, Hadamar und Limburg. Die Gesamtinvestition beträgt rund 71 000 Euro.
Bürgermeister Horst Kaiser (CDU) freute sich über den vom
1. Hauptamtlichen Kreisbeigeordneten Jörg Sauer (SPD) überreichten Zuwendungsbescheid. "Das ist das erste Mal, dass Elz EU-Fördermittel aus dem LEADER-Programm erhält", stellten beide fest. "Europa ist in Elz angekommen!"
Die Freude über die zugesagten Fördermittel beflügelte die Gedanken, und so entstanden bereits die nächsten Projektideen. "Die Förderperiode läuft bis Ende 2020 und Fördergelder sind noch vorhanden", erläuterte Helmut Jung, Vorsitzender des Vereins Regionalentwicklung Limburg-Weilburg.
Das Projekt steht in engem Bezug zur Entwicklungsstrategie der LEADER-Region Limburg-Weilburg. Der Treffpunkt für Kultur, Geschichte und Brauchtum trägt unter anderem den Entwicklungszielen "Erhaltung und Stärkung der Kernbereiche in allen Stadt- und Ortsteilen", "Stärkung der Identifikation und Förderung von lokalem Kulturgut" in der Region sowie der Förderung des Tourismus in den Seitentälern der Lahn Rechnung.og

Bürgermeister Horst Kaiser und Vize-Landrat Jörg Sauer (vorne von links) bei der Übergabe des Förderbescheids. Hinter ihnen Geschichtsvereinsvorsitzender Josef Schmitt. Foto: privat

Blumendiebstahl geht weiter
Auch die Gemeinde Elz hat Blumenverluste zu verzeichnen. In dem frisch bepflanzten Beet des Fahrbahnteilers in der Offheimer Straße fehlten über Nacht drei große Botanien und zwölf weitere Sommerblühpflanzen. Einfach ausgemacht und mitgenommen. Blumendiebstahl scheint sich zur Mode zu entwickeln. Hier macht man es sich auf Kosten der Allgemeinheit schnell mal schön. Der Fahrbahnteiler – kostenlose Selbstbedienung im Vorbeifahren! Dabei soll das bunte Beet in der Ortseinfahrt doch alle erfreuen.
Auch in diesem Fall bitten wir um sachdienliche Hinweise an das Ordnungsamt Tel: 06431 9575-30. Werfen Sie doch bitte ein Auge auf unsere gemeinschaftliche Blumenpracht!

Blumenschmuck entwendet
Jetzt ist die Zeit, Balkon, Terrasse, Hof und Vorgarten mit bunten Sommerblumen zu schmücken. Da werden sämtliche Kübel, Töpfe, Tröge, Ampeln und Behälter bepflanzt. Auch wenn die Pflege der Blumendekoration bei großer Sommerhitze mit viel Aufwand verbunden ist, so will es doch jeder schön haben im Sommer und gibt für Gefäße, Pflanzerde, Dünger und unterschiedliche Blumen auch gerne eine kleine Stange Geld aus. Von den unzähligen Gießkannen voll Wasser, die es zu schleppen gilt, einmal ganz abgesehen.
Umso ärgerlicher, wenn Diebe bei Nacht und Nebel die fertig gepflanzten Behältnisse aus Hof und Garten einfach abtransportieren und die schöne Pracht am nächsten Morgen fehlt. So geschah es in der vergangenen Woche nach uns bekannten Meldungen in der Viktoriastraße, der Freiherr-vom-Stein-Straße und Sudetenstraße.
Auch diese Diebstähle sind keine Kavaliersdelikte und sollten unbedingt der Polizei gemeldet werden. Hier macht es sich ein Übeltäter wohl auf Kosten anderer in seinem Garten besonders schön und denkt sich beim Betrachten der Blumenbeute: „Mit einem nächtlichen Raubzug Zeit und Geld gespart!“
Sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung nimmt das Ordnungsamt der Gemeinde Elz unter Tel: 06431 9575-30 gerne entgegen.

Baumscheiben in der Limburger Straße neu bepflanzt
Als Baumscheibe bezeichnet man im Gartenbau den Boden um das untere Ende eines Baumstammes. Ist die Baumscheibe durch eine befahrbare Baumscheibenabdeckung bedeckt, wird dies als Wurzelbrücke bezeichnet. Da Wurzeln vom Baumstamm ausgehend in alle Richtungen wachsen, ist das Profil rund um den Baumstamm bei uns in Elz meist rechteckig durch Betonsteine eingefasst. Der Bodenbereich kennzeichnet sich durch besonders hoch im Erdreich liegende Wurzeln. Hier wird nicht gehackt oder umgegraben, um die Wurzeln ungestört zu lassen. Trotzdem darf der Boden rund um den Baum nicht verdichtet sein, damit ausreichend Feuchtigkeit und Nährstoffe in diesem Bereich in das Erdreich eindringen können. Die Grundpflege der Baumscheibe gehört zu den gärtnerischen Maßnahmen unseres Bauhofs. Die direkten Anlieger einer solchen Baumscheibe übernehmen meist die Pflege der Bepflanzung durch Säuberung und Wässerung. Für ein schönes und ansehnliches Orts- und Straßenbild wurden nun einheitlich Bodendeckerrosen in den Farben Weiß, Rot und Rosa gepflanzt. Ist der Bereich dann einmal flächendeckend zugewachsen, schützt das den Baum und hält die Bodenfeuchtigkeit. Zusätzlich sieht es dann auch noch schön aus. Wichtig ist natürlich, dass alle Bürgerinnen und Bürger darauf achten, dass die Baumscheiben nicht als Müllablagerungsplätze oder Hundetoiletten missbraucht werden. Sonst wären alle Bemühungen vergebens.

Die Saison ist eröffnet
Bericht aus der NNP vom 20.05.2019 von Heike Lachnit

Das Freibad lockt die Badegäste mit 22 Grad Wassertemperatur
Seit Samstag ist das Elzer Freibad geöffnet. Die ersten Besucher freuten sich, dass sie endlich wieder ihre Bahnen schwimmen können.
Bei 14 Grad Außentemperatur zeigte das Thermometer für das Wasser immerhin milde 22 Grad an. Und das morgens um 9 Uhr. "Zum Schwimmen ist die Temperatur optimal", sagte Birgit Martin, und auch Waltraud Zimmer zeigte sich zufrieden mit der Temperatur. Die beiden freuten sich, dass das Schwimmbad endlich wieder geöffnet ist. Immerhin sieben Badegäste kamen zur Eröffnung, es gab ein freudiges Hallo.
Neue Badegäste konnte Bürgermeister Horst Kaiser am ersten Tag nicht im Becken begrüßen. Es sind immer dieselben Männer und Frauen, die häufig am Frühschwimmen teilnehmen - immer montags und donnerstags von 7.30 Uhr bis 8.30 Uhr - oder dann später von 10 Uhr an ihre Bahnen schwimmen.
Damit das Wasser auch wirklich immer die richtige Temperatur hat, wurde vor ein paar Tagen noch ein neuer Heizkessel eingebaut, und auch die Gastherme ist neu. Damit werde das Wasser beheizt, bis die Solartherme die nötige Leistung erbringt, sagte Kaiser. Auch die Entkalkungsanlage bei den Duschen wurde erneuert, da dort Kalk immer ein großes Problem war. Und Kaiser konnte einen neuen Bademeister begrüßen: Peter Schütz hat bereits früher im Elzer Freibad ausgeholfen, jetzt ist er immer da. Und wenn das Schwimmbad voll ist, wird er von der DLRG unterstützt.
Am Schwimmbad sei immer etwas zu tun, sagte Kaiser. Am ersten Tag überprüfte er höchstselbst, dass alles in Ordnung ist. Er entdeckte zum Beispiel einen Hydranten, der etwas aus dem Rasen hinausschaute. Damit kein Besucher stolpert, wurde schnell noch Erde aufgefüllt. Auch die Spielgeräte wurden ausgebessert und neu lackiert, damit sich die Kinder nicht verletzen.
Und es gibt noch mehr zu tun: So hat die Gemeinde einen Förderantrag für eine neue solarthermische Anlage gestellt. Die alte sei schon in die Jahre gekommen und müsse erneuert werden, sagte Kaiser. Doch bevor der Antrag nicht bewilligt sei, werde die Gemeinde nichts machen. Der Bürgermeister geht davon aus, dass die Erneuerung erst im kommenden Jahr in Angriff genommen wird. Auch das Bademeister-Haus am Beckenrand muss dringend ersetzt werden, es sei an einigen Stellen marode.

Bürgermeister Horst Kaiser dazu:

Die ersten Schwimmer konnten es gar nicht erwarten: Bereits kurz von 9.00 Uhr waren die ersten begeisterten Schwimmerinnen und Schwimmer im Wasser, welches dank der guten Vorbereitung genau 22° C Wassertemperatur aufzeigte.
Das sonnige Wetter am Samstag sorgte dann dafür, dass die Thermische Solaranlage schon früh für zusätzliche Wärme sorgen konnte.
Alles wurde gut vorbereitet, das Bad und die große Liegewiese mit den vielen Schatten spendenden Bäumen präsentieren sich in Bestform und laden zum Schwimmen und Erholen ein. Und das zu absolut vorteilhaften Preisen. Das Elzer Schwimmbad hat als einziges Bad in der ganzen Region die Eintrittspreise nicht erhöht und ist damit besonders familienfreundlich.

Die Regelöffnungszeiten sind
montags, dienstags, donnerstags, freitags 10.00 - 19.30 Uhr, Einlass bis
18.45 Uhr
mittwochs 10.00 - 20.30 Uhr, Einlass bis 19.45 Uhr samstags, sonntags, feiertags 9.00 - 19.00 Uhr, Einlass bis 18.15 Uhr

Während der Sommerferien
montags - freitags ab 9.30 Uhr

Frühschwimmen
montags und donnerstags 7.30 - 8.30 Uhr, außer an Feiertagen

Witterungsbedingt kann eine Abweichung von diesen Zeiten erfolgen. Dies wird durch einen entsprechenden Aushang am Eingang des Schwimmbades bekanntgemacht.

Anschaffung eines Spülmobils
Auf die Frage der Anschaffung eines Spülmobils hat sich eine neue Situation ergeben. Ein Elzer Bürger hat selbst die Initiative ergriffen und der Gemeinde eine gebrauchte, aber gut erhaltene und voll gebrauchsfähige Gewerbespülmaschine zur Verfügung gestellt. Diese edle Spende ersetzt kein Spülmobil, hilf aber zunächst einmal weiter, Plastikmüll zu vermeiden.
Die Industriespülmaschine soll nun fest im Keller des Elzer Rathauses installiert werden. Dies bietet die Möglichkeit, dass alle Veranstaltungen rund um das Rathaus mit einer Spülgelegenheit bedient werden können: Die Hüttenbetreiber des Elzer Eiszaubers, verschiedene Stände der Vereine bei den Märkten rund ums Rathaus bis hin zum Haus der Vereine können diesen Service dann nutzen.
Darüber hinaus hat uns der Verschönerungsverein mitgeteilt, dass die Küche in den Anlagen für die Installation einer Spülmaschine zu klein sei, außerdem aber auch kein Bedarf bestehe, da man in der Lage sei das anfallende Porzellan und das Besteck bei den Veranstaltungen von Hand zu spülen.
Damit ist das Einsatzpotential für ein Spülmobil denkbar gering geworden. Die neue Lösung der zentralen Spülmaschine im Rathaus kann schon einmal den Eiszauber abdecken und damit viele Einwegbecher einsparen. Der Bauausschuss hat daher grünes Licht für die Bestellung von geeigneten Glühweinbechern gegeben. Die Tassen bekommen dann natürlich auch einen entsprechenden Aufdruck und werden im Pfandsystem vergeben.
Jetzt geht es noch darum mit den Standbetreibern und einigen in Frage kommenden Vereinen die Anschaffung von weiterem erforderlichen Geschirr abzustimmen.
Das Thema Spülmobil und Vermeidung von Einmal- und Plastikgeschirr ist jedoch noch nicht vom Tisch. Hiermit wird sich der Bauausschuss auch weiterhin beschäftigen.

Erhalt des Bildstocks
Am neuen Standort des Bildstocks in der Friedrich-Ebert-Straße wurde inzwischen vom Gemeindebauhof auf dem gegenüberliegenden Friedhof ein Fundament mit umgebender Pflasterfläche geschaffen. Die Friedrich-Dessauer-Schule plant nun zeitnah mit der eigentlichen Baumaßnahme, dem Aufbau des Bildstocks zu beginnen.
Allerdings hat sich inzwischen noch eine interessante Gestaltungsmöglichkeit für den Bildstock ergeben: Der frühere Landesrestaurator Josef Weimer möchte eine Sandstein-Relief-Platte mit den 14 Nothelfern zur Verfügung stellen, die in eine Nische des Bildstocks eingesetzt werden könnte. Das hätte gegenüber der bisherigen kleinen Skulpturnische, in der meist nur ein künstlicher Blumenschmuck stand den Vorteil, dass der Bildstock keiner ständigen Pflege bedarf und sich dennoch sehr repräsentativ darstellen würde, wie eine Skizze zeigt.
Dadurch kann eine erhebliche optische Verbesserung des Bildstocks erzielt werden. Die Sandstein-Relief-Platte wertet den Bildstock deutlich auf und er erhält dadurch eine neue Wahrnehmung.

Schwimmbadsaison kann kommen

Im Elzer Schwimmbad wird derzeit alles für die kommende Saison vorbereitet. Noch wird überall gewerkelt was das Zeug hält, damit alles bestens vorbereitet ist, wenn die ersten Badegäste kommen. Die Eintrittspreise bleiben stabil, und wir werden wieder dafür sorgen, dass das Wasser immer wohl temperiert ist, mindestens aber 22°C bietet. Es wurde ein neuer Heizkessel eingebaut, damit die thermische Solarheizung unterstützt werden kann, wenn die Nächte mal besonders kalt sind, oder aber die Sonne nicht ausreichend scheint.
Aufgrund der Wetterprognosen für die nächsten 14 Tage gehen wir nicht von einem Eröffnungstermin vor dem 15. Mai aus, wahrscheinlich wird das Schwimmbad am 18.05. erstmals bei freiem Eintritt öffnen. Die Wettervorhersage prognostiziert kalte Nächte mit Temperaturen unter 3°C und Tageshöchsttemperaturen unter 18°C, sodass in der ersten Maihälfte wohl kaum Badewetter zu erwarten ist. Freuen wir uns auf eine schöne Saison ab Mitte/Ende Mai.

Bildunterschrift von links:
Bürgermeister Horst Kaiser, Bauhofleiter Ralf Schäfer, Schwimmbadbetreiber Andreas Gravelius und Bademeister Peter Schütz.

Fahrradabstellplätze
Der Gemeindevorstand sollte gemäß CDU-Antrag vom 04.02.2019 prüfen, ob für die Bike+Ride-Offensive des Bundesumweltministeriums kostengünstig Fahrradstellplätze an den beiden Elzer Bahnhöfen errichtet werden können.
Wir haben nun die Vorgaben geprüft, die der Förderung einer solchen Maßnahme zu Grunde liegen. Gleichzeitig haben wir auch den Bedarf ermittelt, inwieweit wir den Förderrichtlinien gerecht werden können.
Über einen Zeitraum von zwei Monaten haben wir die Situation beobachtet und mussten leider feststellen, dass die Benutzer der Züge nicht mit dem Fahrrad kommen. Außerdem existiert am Bahnhof an der Offheimer Straße bereits ein überdachter Fahrradständer mit vier Halterungen, der kaum Nutzung findet.
Die Verwaltung sieht daher keinen Bedarf an großangelegten Fahrradabstellplätzen, welche dann mindestens 10 Stellplätze vorweisen müssen. Hinzu kommt, dass eine Mindestausgabe von 25.000,-€ erforderlich ist, um die Mindestfördersumme von 10.000,-€ zu erhalten. Diese Kriterien können wir leider nicht erfüllen und fallen somit nicht in die Größenordnung einer solchen Förderung.
Am Südbahnhof haben wir laut Vorgabe auch keine eigene Fläche, die wir nutzen könnten, um Fahrradständer zu montieren. Auf der anderen Seite besteht dort aber auch bereits jetzt eine ausreichende Möglichkeit, Fahrräder an dem Absturzgitter anzuketten.

Jedoch sollen am Bürgerhaus Fahrradabstellplätze in Eigeninitiative geschaffen werden. Hier sollen Bügel aufgestellt werden, an denen die Fahrräder angekettet werden können. Die neuen Stellplätze müssen den SGSV oder den ADFC Anforderung entsprechen, ein Halten und Sichern des Fahrrads nur am Vorderrad ist nicht mehr ausreichend. Der Stellplatz muss mit einem Bügel ausgestattet sein, an dem der Radfahrer mit einem Schloss den Rahmen des Fahrrads festmachen kann. Die Bügel können nach Bedarf kostengünstig im Set angeschafft werden und von unserem Bauhof an geeigneten Stellen einbetoniert und gesichert werden.
Wir sind insgesamt bemüht mehr für Radfahrer zu tun, insbesondere was Abstellmöglichkeiten an öffentlichen Einrichtungen anbelangt.

Neue Baugebiete werden für die Schaffung von Wohnraum geprüft
Die Gemeinde Elz würde gerne weiteres Bauland erschließen. Dazu müssen sich aber auf den infrage kommenden Flächen genügend verkaufsbereite Eigentümer finden. Drei Flächen kommen in Betracht
Das Angebot an bebaubaren Grundstücken ist knapper geworden, doch die Nachfrage nach Baugrundstücken, gerade durch junge Familien ist groß! Deshalb will die Gemeinde Elz die Grundstückseigentümer von drei potenziellen Flächen "Am Schönstein", "Am Schwimmbad" und am Offheimer Bach" hinsichtlich ihrer Verkaufsbereitschaft befragen.
Inzwischen wurden bereits die Eigentümer der Flächen "Am Schönstein" und "Am Schwimmbad" (Kinnchesahlen) angeschrieben. Erste Rückmeldungen liegen dazu auch schon vor. Als Nächstes wird der Gemeindevorstand auch die Eigentümer der innen liegenden Fläche hinter der Springstraße am "Offheimer Bach" anschreiben. Aufgrund der vielen kleinen Parzellen und der zahlreichen Erbengemeinschaften ist die Abfrage jedoch mit relativ viel Aufwand verbunden.
In den 90er Jahren wurden in Elz mit dem Baugebiet "Fleckenberg" und dem Baugebiet "Am Hasslerbach" in Malmeneich rund 280 Baugrundstücke ausgewiesen. In beiden Gebieten ist die Bebauung zum größten Teil erfolgt. Die Ausweisung weiterer Baugebiete ist nicht unbegrenzt möglich. Der Regionale Raumordnungsplan Mittelhessen und der Flächennutzungsplan sehen aber eine mögliche Erweiterung der Bebauung in den drei genannten Bereichen vor.
Im Anschreiben an die Grundstückseigentümer wird diesen ein Ankaufspreis von 23,50 Euro pro Quadratmeter angeboten. Dieser Preis entspricht auch einem Grundsatzbeschluss des zuständigen Gremiums der Stadt Limburg für den Ankauf weiter zu entwickelnder Grundstücke im Außenbereich. Der Elzer Gemeindevorstand kam überein, den Limburger Grundsatzbeschluss analog in Elz anzuwenden, jedoch muss laut einen früheren Beschluss der Gemeindevertretung die Zustimmungsquote zum Verkauf an die Gemeinde von mindestens 80 Prozent vorliegen, um Gebiete als Bauland weiterzuentwickeln.

Barrierefreie Bushaltestellen
Derzeit werden die beiden Bushaltestellen in der Hadamarer Straße barrierefrei ausgebaut. Angeregt und geplant wurde dies von der Verkehrsgesellschaft Lahn-Dill-Weil mbH, die damit ein Förderprogramm des Bundes aufgegriffen hat und zusammen mit den Kommunen für barrierefreie Haltestellen sorgen will. 80 Prozent der Kosten werden über das Förderprogramm getragen, 20 Prozent teilen sich die Gemeinde und die VLDW.
Auf der Seite Richtung Hadamar wurde der Bordstein angehoben, um einen barrierefreien Einstieg in den Bus zu gewährleisten. An der Gehwegbreite hat sich an dieser Stelle nichts geändert. Richtung Elz hinein befand sich bisher eine Haltebucht, welche zurückgebaut wird. Zukünftig wird der Bus auf der Straße halten. Hier wird auch noch eine kleine Pflanzinsel geschaffen, zusätzlich sollen zwei Bäume an der neuen Bushaltestelle gepflanzt werden.
In Zukunft obliegt es dann den Gemeinden, Programme zum Ausbau der weiteren Bushaltestellen aufzulegen. In Elz gibt es derzeit noch kein solches Programm, aber das Förderprogramm läuft noch über drei Jahre, so dass es auch in Elz demnächst Thema sein wird.
Aus Sicht der Gemeinde gilt es zunächst alle Bushaltestellen in Elz zu erfassen und zu sehen, welche Bushaltestellen am stärksten frequentiert werden. Auch können wir nicht jede Bushaltestelle am aktuellen Standort umbauen, da teilweise Grundstückseinfahrten eine Anhebung des Bordsteins und des Gehwegs auf eine Höhe von 20 cm verhindern. Dies sind Dinge, die geprüft werden müssen und alles Weitere muss dann in den nächsten Haushaltsplanungen festgelegt werden.

Bildunterschrift:
Hier ein Foto von der barrierefreien Bushaltestelle und einem Handschlag mit dem Polier der Firma Schütz. Der junge Mann heißt Ali Özgül, ist Elzer Bürger und stolz darauf dieses Projekt in seiner Heimatgemeinde durchzuführen.

Projekte im Buch nachschlagen



Zur Ausstellung und den einzelnen Studienprojekten zur Stadtentwicklung der Technischen Universität Darmstadt gibt es ein Buch unter dem Titel „Elz – Seiltänzer & fahrende Musikanten“. In diesem Buch kann jeder sich noch einmal ganz in Ruhe die einzelnen Projektarbeiten der Architektur-Studenten ansehen. Der Katalog im Softcover umfasst insgesamt 170 Seiten. Hier sind nicht nur die 15 Entwürfe, die in der Ausstellung gezeigt wurden, sondern alle 33 gefertigten Projektarbeiten enthalten. Außerdem beinhaltet das Buch viele Hintergrundinformationen zur Aufgabenstellung und den gegebenen Randbedingungen. Die vielen Entwürfe, Zeichnungen, Skizzen, Bilder und Beschreibungen zeigen eindrucksvoll die vielen unterschiedlichen Ideen, die sich die jungen Studierenden über die städtebauliche Entwicklung der Gemeinde Elz für die Zukunft gemacht haben.

Drei dieser Buchexemplare liegen in der Katholischen öffentlichen Bücherei zur Ausleihe bereit. Wer ein eigenes Exemplar haben möchte, kann dieses über den Buchhandel beim Verlag unter der ISBN 978-3-940548-64-1 für 29,- € bestellen und erwerben.

Moderne LED-Konzepte
Syna rüstet die Straßenbeleuchtung in Elz um
Erster Sanierungsschritt abgeschlossen
Die Süwag-Netztochter Syna GmbH stellt aktuell die Straßenbeleuchtung im Auftrag der Gemeinde Elz von konventionellen Leuchtmitteln auf LED-Technik um. Der erste Sanierungsabschnitt wurde bereits abgeschlossen. Insgesamt 596 LED-Leuchten sorgen jetzt in Elz für klare Sichtverhältnisse.

Die Vorteile, mit denen man im Rathaus im wahrsten Sinne des Wortes rechnet, sind erheblich. Der Wechsel auf die modernen LED-Leuchtmittel schont das Klima und den kommunalen Haushalt. Insgesamt rechnet die Gemeindeverwaltung mit einer Energieeinsparung von mehr als 116.000 kWh, das entspricht einer Haushaltsentlastung von etwa 24.000 Euro. Zum Vergleich: Die alten Straßenlampen verbrauchten zwischen 68 und 250 Watt, die neuen, hellen LED-Lampen leuchten teilweise mit nur 15 Watt. Weiterer Pluspunkt bildet die lange Lebensdauer der Leuchtmittel.

Die Umrüstungsphase wird mit rund 22.000 Euro vom Land Hessen gefördert. Die restlichen Kosten betragen etwa 195.000 Euro. Nach Überzeugung von Bürgermeister Horst Kaiser ist diese Summe gut investiert, nicht nur in Hinblick auf den Klimaschutz. „Wir rechnen mit einer Amortisationsdauer von rund acht Jahren“, betont Syna-Kommunalbetreuer Uwe Steinebach. „Für die Bürger zählt natürlich in erster Linie das höhere Sicherheits- und Komfortempfinden“, weiß Bürgermeister Kaiser. Die Straßen sind deutlich besser ausgeleuchtet, und das, obwohl der Energieverbrauch der neuen Leuchten erheblich reduziert werden konnte.

Der zweite Sanierungsabschnitt ist für 2020 eingeplant und soll eine weitere Einsparung von 70.000 kWh bringen.

Elzer fühlen sich sicher


Laut einer nichtrepräsentativen Umfrage fühlen sich 97 Prozent der Elzer sicher in der Gemeinde. Dies war das Ergebnis einer Umfrage unter den Elzer Bürgerinnen und Bürgern, welches bei der ersten Sicherheitskonferenz vorgestellt wurde.

In enger Zusammenarbeit mit der Polizei und den Bürgern nimmt Elz am Projekt Kompass teil. Kompass steht für „KOMmunalProgrAmmSicherheitsSiegel“. Die hessische Polizei bietet mit dem Programm die Möglichkeit, gemeinsam mit den Kommunen und den Bürgern, sowohl die spezifisch kommunalen Sicherheitsbedürfnisse, als auch die Sorgen und Ängste der Bürger zu erheben, zu analysieren und zusammen ein passgenaues Lösungsangebot zu entwickeln. Es geht um gelebte, kommunale Kriminalprävention, um das Ausmaß der Kriminalität zu senken und das subjektive Sicherheitsgefühl zu steigern, so Hauptkommissarin Jasmin Scherer vom Wiesbadener Polizeipräsidium. Zusammen mit dem Bürgermeister Horst Kaiser sowie Frank Göbel, Leiter der Polizeidirektion Limburg-Weilburg, hat sie zur ersten Sicherheitskonferenz in einem nichtöffentlichen Rahmen geladen. Vertreter von Vereinen, Schulen und anderen Institutionen nutzten zahlreich die Möglichkeit, in diesem Rahmen offen ihre Meinung zu sagen und den damit so wichtigen Aspekt des Programms, die enge Zusammenarbeit zwischen Bürgern, Polizei und Kommunen, mit Leben zu füllen.

 



Erster Energieberatungstag im Elzer Rathaus
Frank Blättel ist energiebewusst und da war es nicht ganz verwunderlich, dass er der erste auf der Anmeldeliste war, der die kostenlose Energieberatung der HESA durch den unabhängigen Energieberater und Regionalpartner Jürgen Kotz im Elzer Rathaus in Anspruch nahm. Vieles hat er Zuhause schon umgesetzt, um Energie einzusparen: Das Haus ist gedämmt, eine Solaranlage auf dem Dach installiert, die Leuchtmittel auf LED umgestellt und die Elektrogeräte sind auf den neusten Stand gebracht. Mobil ist er mit einem Hybrid unterwegs. Was in unmittelbarer Zukunft anliegt, ist die Erneuerung der Heizungsanlage. Das war auch der Grund, warum er sich beraten lassen wollte.
Jürgen Kotz berät nicht nur, durch welche Maßnahmen man Energie einsparen kann und wie energieeffizient sie sind, sondern er weist auch darauf hin, wo es die entsprechenden Zuschüsse und Fördermaßnahmen für die jeweilige Veränderung gibt. Verkaufen ist nicht sein Geschäft, da verweist er auf die hiesigen Handwerksbetriebe, Bauunternehmen und Baufachmärkte. Auch diese können von einer guten Energieberatung des Kunden nur profitieren.
Ein weiterer Bürger aus Elz hat sich für diesen Tag zur Bürgersprechstunde angemeldet, um sich rund um das Thema Energie beraten zu lassen. Auch für den nächsten Termin, am 21. März liegt schon die erste Anmeldung vor. Das Thema Energie scheint unseren Bürgern doch ein Anliegen zu sein. Weitere Beratungstermine werden in diesem Jahr immer einmal im Monat an einem Donnerstag ab 15.00 Uhr angeboten. Die weiteren Termine wurden auf 21. März, 25. April, 23. Mai, 27. Juni, 22. August, 26. September und 24. Oktober festgelegt. Terminanfragen und Anmeldungen werden von Alexandra Blättel unter der Tel: 06431 9575-12 oder per Mail an alexandra.blaettel@elz.ww.de entgegengenommen.

Händedesinfektion
Das Einwohnermeldeamt der Gemeinde Elz ist, wie auch die Bürgerbüros anderer Gemeinden und Städte, das meist frequentierte Amt im Haus. Hier herrscht das größte Kundenverkehrsaufkommen, Bürgerinnen und Bürger gehen ständig ein und aus und geben sich die Türklinke in die Hand.

Gerade in der kalten und nassen Winterzeit bringen die Besucherinnen und Besucher unweigerlich auch viele Keime und Krankheitserreger mit. Um unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor „Husten, Schnupfen, Heiserkeit“ zu schützen und Ansteckungen über Kontakt zu vermeiden, wurden jetzt zum Eingang der Büros des Einwohnermeldeamtes drei Händedesinfektionsspender angebracht.

Zur Vorbeugung und zum Schutz beider Seiten empfehlen wir ausdrücklich die Nutzung dieser Dienstleistung und machen hiermit unsere Bürgerinnen und Bürger auf die Anwendung der Händedesinfektion aufmerksam! „Saubere Hände“ vermindern das Risiko einer Übertragung von krankmachenden Erregern. Durch die Händedesinfektion wird eine Übertragung zum Zeitpunkt der Anwendung effektiv unterbunden. Hygiene-Fachleute sind sich einig: Grundsätzlich muss man im Alltag keine Desinfektionsmittel benutzen. Bei gesunden Menschen reicht das Händewaschen mit Seife aus. Ein Desinfektionsmittel kann aber durchaus sinnvoll sein, wenn es im Beruf zu regelmäßigem Kontakt mit verschiedenen Menschen kommt, wie in Großraumbüros oder in Büros, wo viele unterschiedliche Menschen verkehren.

Also nur Mut und ran an die Spender!

Appell an die Vernunft!
Seit Jahren haben wir immer wieder die gleichen Verkehrsprobleme in Elz, die zu großem Ärger bei den Betroffenen führen:
Die Bring- und Holsituation an beiden Elzer Schulen führt regelmäßig zu chaotischen Zuständen und viel Ärger bei den Anliegern aber auch bei den Eltern, die ihre Kinder zur Schule bringen oder abholen wollen.
Wenn zur gleichen Zeit 50 und mehr Eltern ihre Kinder an der gleichen Stelle aus dem Auto aussteigen lassen wollen, dann kann das nicht funktionieren. Da können wir uns noch so viele Gedanken machen, Markierungen auf der Straße aufbringen, Gebots- und Verbotsschilder aufstellen, nichts wird beachtet, es sei denn es wird mit einer Ordnungswidrigkeit und einer Geldbuße geahndet. Wir sind aber nicht in der Lage immer und zu jeder Zeit mit Ordnungskräften vor Ort zu sein.
Die Elternbeiräte der Schulen treten immer wieder an die Gemeinde heran mit Ideen wie man es besser machen könnte. So auch jüngst wieder der Elternbeirat der Oranienschule. Leider scheitern solche gut gemeinten Versuche aber an der Einsichtigkeit aller Beteiligten, selbst die Lehrerschaft hält sich nicht an die Benutzung der bereit gehaltenen Parkplätze, sondern parkt möglichst nah im Straßenraum.
Ich möchte hiermit an alle appellieren mitzuhelfen die Situation zu verbessern: Die Eltern sollten ihre Kinder früher, 100-200 m vor dem Eingang zur Schule, aus dem Auto lassen, das entkrampft ungemein, außerdem tut ein kurzer Fußweg den Kindern sicherlich gut. In diesem Zusammenhang möchte ich allen Eltern, die ihre Kinder zu Fuß zur Schule schicken ein großes Kompliment machen: Sie sorgen nicht nur dafür, dass ihre Kinder viel selbständiger sind oder werden, sondern ich bin mir auch sicher, dass diese Kinder hellwach in der Schule ankommen und so wesentlich aktiver in der ersten Stunde am Unterricht teilnehmen!
Die Lehrerschaft bitte ich dringend die ausgewiesenen Parkplätze zu nutzen und nicht im Straßenraum in unmittelbarer Nähe der Schule zu parken. Die Wege von den Parkplätzen bis ins Schulgebäude sind allemal zumutbar!
Parkende Fahrzeuge stellen aber nicht nur im Bereich der Schulen ein Problem dar, sondern insbesondere im Kerndorf und in den Wohnstraßen werden unnötig viele Fahrzeuge auf der Straße anstatt auf dem Stellplatz auf dem eigenen Grundstück abgestellt, mit dem Ergebnis, dass viele Straßen derart zugeparkt sind, dass Rettungsfahrzeuge und auch die Müllabfuhr nicht mehr durchkommen. Das kann so nicht mehr weitergehen, wir werden uns daher überlegen ob wir ähnlich wie in den Städten von Zeit zu Zeit mit einem Feuerwehrfahrzeug durch die Wohnstraßen fahren und alle Fahrzeuge, die das Durchfahren behindern, dann mit einer saftigen Strafe versehen. Es kann nicht sein, dass durch den Egoismus einzelner Bürgerinnen und Bürger andere darunter leiden müssen oder im Extremfall sogar die notwendige Hilfe zu spät kommt!
Horst Kaiser, Bürgermeister

Daueraustellung und Beratung
Start HESA-Dauerausstellung „Gebäudesanierung“ im Rathaus der Gemeinde Elz Erste kostenlose „Bürgersprechstunde Energie“ am 21. Februar

Die Hessische Energiespar-Aktion (HESA) informiert im Rathaus der Gemeinde Elz, Rathausstraße 39, 65604 Elz, über Möglichkeiten der Gebäudesanierung in Form von Ausstellungstafeln. Thematischer Schwerpunkt bis zum 13. März: „Energiesparen im Altbau“. Das Thema der Ausstellung wechselt alle zwei Monate. Bis Ende des Jahres können interessierte Bürgerinnen und Bürger sich zu folgenden Themen informieren: „Sechs Schritte zum Energiesparhaus und Energiepass“ – „Der Stromsparplan“ – „Heizungswartung“ – „Warme Wände“.
Außerdem bietet die HESA kostenlose „Bürgersprechstunden Energie“ am 21. Februar, 21.März, 25. April, 23. Mai, 27. Juni, 22. August, 26. September und am 24. Oktober im Rathaus, jeweils ab 15.00 Uhr, an. Die Energieberatung führt der HESA-Regionalpartner und Energieberater Jürgen Kotz durch. Ratsuchende können sich bei Frau Alexandra Blättel, Telefon 06431 9575-12, alexandra.blaettel@elz-ww.de, anmelden.

Dargestellt werden die konkreten Schritte, mit denen Hauseigentümer ihre Immobilie zum Energiesparhaus machen können: Dämmung der Außenwand, Dämmung des Daches, Neue Verglasung als Zwei- oder Dreischeiben-Wärmeschutz-Isolierverglasung, Kellerdeckendämmung, Einsatz effizienter Heizsysteme, Solaranlage zur Warmwasserbereitung. Die grafische Übersicht zur „Hessischen Gebäudetypologie“ mit detaillierteren Berechnungsergebnissen ist unter https://www.energiesparaktion.de/wai1/showcontent.asp?ThemaID=4898 einsehbar. Berechnungsgrundlage für anstehende Sanierungsmaßnahmen am eigenen Gebäude ist der „Energiepass Hessen“, ein Beratungsinstrument der Hessischen Landesregierung. Er zeigt die Schwachstellen eines Hauses auf, ermittelt Einsparpotenziale und schlägt Handlungsmöglichkeiten vor. Der „Energiepass Hessen“ wird zum Selbstkostenpreis von 37,50 € angeboten. Infos unter www.energiesparaktion.de.

Die Hessische Energiespar-Aktion, www.energiesparaktion.de, ist ein Angebot der Hessischen LandesEnergieAgentur (LEA).

Bildunterschrift v. l.: Jürgen Kotz (HESA-Regionalpartner und Energieberater), Alexandra Blättel (Vorzimmer), Bürgermeister Horst Kaiser, Verena Nijssen (Klimaschutzmanagerin LK Limburg-Weilburg) und Klaus Fey (HESA) anlässlich Start HESA-Dauerausstellung
Foto © Klaus Fey/Hessische Energiespar-Aktion

Neue Skulptur für Elz
Josef Schmitt stiftete anlässlich seines 75.Geburtstags die Skulptur „Winkende Mädchen“, welche er nun an die Gemeinde übergab.
Bereits 2013 stiftete Josef Schmidt die Figur „Das singende Mädchen“, welche am Elzer Backesplatz steht. Zu seinem 75.Geburtstag spendet er jetzt eine zweite Skulptur. Am Eingang von der Pfortenstraße kommend stehen die „Winkenden Mädchen“, eine Bronzeskulptur des Stuttgarter Künstlers Manfred Welzel.
Zu einer kleinen Einweihung kamen einige Elzer zusammen. Bürgermeister Horst Kaiser freute sich sehr, die Figur der Öffentlichkeit vorstellen zu dürfen. Er lobte Josef Schmitt als Visionär und Ideengeber, der die Gemeinde bereichert wie mit den Skulpturen, aber auch durch die Glastafeln an verschiedenen historischen Orten. Und durch sein Engagement in Elz sei es ihm als Vorsitzender des Geschichts- und Museumsvereins gelungen, auch junge Leute für Traditionen und Geschichte zu begeistern. Und so sei es auch eine Idee von Schmitt, rund um das Backes eine Art Skulpturenpark entstehen zu lassen. Und die „Winkenden Mädchen“ würden sehr gut in die Nähe des Kindergartens passen, verdeutlichen sie doch den täglichen Abschied der Eltern von ihren Kindern. „Unsere Dorfgemeinschaft braucht solche Menschen wie dich und dem bürgerschaftlichen Engagement“, beendete Kaiser seine Begrüßung.
Auch Werner Wittayer, ehemaliges Mitglied des Gemeindevorstandes, bedankte sich für das Sponsoring der Figur, was sehr lobenswert sei. „Jeder ist dazu aufgefordert, dem nachzueifern“, so Wittayer. Auch Bastian Hoffmann, stellvertretende Vorsitzende vom Geschichtsverein bedankte sich für die Spende. Sie sei ein weiterer Baustein in der Ortsmitte, welche den Platz vor dem Backes schmücke. Und er dankte auch für die Visionen von Schmitt, denn nur mit Visionen lasse sich etwas entwickeln.
Josef Schmitt stellte kurz den Bildhauer Manfred Welzel aus Stuttgart vor, der leider im Januar verstarb. Er lernte den Künstler 1990 kennen und es entwickelte sich mit den Jahren ein Kontakt. Bereits als 15-Jähriger begann Welzel 1941 bis 1943 seine Bildhauerlehre in Berlin. 1943 wurde er zum Kriegsdienst eingezogen. 1947 begann er ein Studium der Bildhauerei an der Akademie für bildende Künste in Berlin. Danach folgten Studienreisen nach Italien, Griechenland und Kreta. 1954 bekam er den renommierten Georg-Kolbe-Preis der Stadt Berlin für sein künstlerisches Schaffen verliehen. Im gleichen Jahr zog er nach Stuttgart um, wo er als freischaffender Künstler und Dozent an der Hochschule tätig war. Schmitt freue sich sehr, dass er diese Skulptur erwerben und der Gemeinde stiften konnte. (hl)

Verleihung des Stadtrechtssiegels an Werner Wittayer
Höchste Ehrung der Gemeinde für kommunalpolitisches Engagement
Wittayer wirbt für das ehrenamtliche Engagement
Für sein 50-jähriges kommunalpolitisches Engagement erhielt Werner Wittayer die höchste Ehrung der Gemeinde Elz, das Stadtrechtssiegel, verliehen. In seinen Dankesworten plädierte er dafür, dass sich mehr Menschen für das Allgemeinwohl der Gesellschaft einbringen müssen.
Der 77-jährige Werner Wittayer (SPD) erhielt als vierter Bürger in Elz die höchste Auszeichnung der Gemeinde, das Stadtrechtssiegel, für sein langjähriges Engagement in der Kommunalpolitik verliehen. 1966 trat er in die SPD ein und bereits 1968 wurde Teil der Gemeindevertretung. Vor wenigen Wochen trat er aus dem Gemeindevorstand zurück.
Von der Verleihung war er echt überrascht, da er erst einen Tag vorher darüber informiert wurde. Zudem freute er sich, dass seine Familie, die SPD- Fraktion sowie viele Wegbegleiter anwesend waren. „Ich finde es wichtig, dass das Ehrenamt geehrt wird“, so Wittayer in seinen Dankesworten, „das Ehrenamt zu fördern ist dringend notwendig.“ Leider nehme das Ehrenamt auf vielen Ebenen ab, nicht nur in der Politik. „Es sollte für jeden Bürger Pflicht sein, einen Teil seiner Zeit für das Gemeinwohl zu opfern.“ Doch in der schnelllebigen Zeit würde der Egoismus und das Materielle im Vordergrund stehen als das Dienen. Und jeder, der sich bereits ehrenamtlich engagiert, sollte dafür werben. Neben dem Ehrenamt allgemein wendete er sich in seinen Dankesworten auch der Politik zu. Diese werde nicht zu Hause oder an den Stammtischen gemacht, sondern in den Gremien. 1968 begann er als Lehrer für Politik und Geschichte in Hadamar. „Wie sollte ich den Schülern politische Grundsätze beibringen, wenn ich sie nicht vorlebe“, begründete er seine Motivation, sich wählen zu lassen. Und diese Faszination ließ ihn nicht mehr los. Er forderte alle Anwesenden auf, die demokratische Flamme in Elz am Leuchten zu halten. „Das Licht der Demokratie wackelt und flackert“, so Wittayer, „wir müssen aufpassen, dass es nicht erlischt.“ Abschließend sagte er, er sei ein Anhänger der friedlichen und demokratischen Weltordnung und habe sich dafür auf unterster Ebene eingesetzt.
Vor der Verleihung gab Bürgermeister Horst Kaiser einen Rückblick auf das kommunalpolitische Wirken von Werner Wittayer. Es war eine kleine politische Zeitreise, die aber auch zeigte, dass es viele Themen gibt, die auch heute noch aktuell sind. So gab es zwischen den Parteien immer wieder starke Diskussionen, wenn es um die Ankäufe alter Gebäude im Ortskern ging. Auch die Unterstützung der Kindergärten oder die Sicherheit an den Schulen war in den 50 Jahren immer wieder Thema. Dabei sei das Klima in der Gemeindevertretung immer von „leidenschaftlichen Diskussionen“ geprägt gewesen, von einem „kämpferischen und engagierten Auftreten“ und auch mal heftigen Streitereien. Aber Kaiser bekräftigte auch, dass es in der Politik nur vorangeht, wenn gegensätzliche Meinungen ausgetauscht werden und sich dann auch neue Ideen entwickeln können. „Werner Wittayer vertritt immer seine Meinung, verschließt sich aber auch nicht guten Argumenten.“ Über viele Jahre habe er durch sein Wirken die Gemeinde mitgestaltet.
Als er 1968 in die Gemeindevertretung gewählt wurde, wurde er auch direkt stellvertretender Gemeindevertretervorsitzende. 1986 wurde er SPD-Fraktionsvorsitzender und übte dieses Amt über 20 Jahre aus. Zwischendurch machte er auch immer mal wieder Pausen, aber nicht, weil er nicht mehr wollte, sondern weil er sich auf Kreisebene engagierte. 2006 wurde Witteyer in den Gemeindevorstand gewählt. Große Themen waren der Neubau der Turnhalle in Elz, die B8-Umgehung, die Gestaltung des Ortskernes oder der Kunstrasen auf dem Sportplatz.
Und neben seinem kommunalpolitischen Engagement war Wittayer auch viele Jahre im Ortsgericht tätig.
Auch Thomas Lang, Vorsitzender SPD Elz, blickte kurz zurück. Ohne Werner Wittayer stünde er nicht da, wo er heute stehe. „Danke, für die Arbeit, die du immer geleistet hast“, so Lang. (hl)

Bürgerfinanzthema

Haushaltsrede des Bürgermeisters zum Haushalt 2019

Für eine zuverlässige Erdgasversorgung
Syna errichtet neuen Netzkoppelpunkt in Elz
Um eine zuverlässige Energieversorgung zu gewährleisten, muss das Erdgasnetz regelmäßig gewartet und modernisiert werden. In Elz plant die Süwag-Netztochter Syna GmbH aktuell eine große Modernisierungsmaßnahme. Der Netzkoppelpunkt in der Limburger Straße an der A3 in Elz regelt die Erdgasversorgung vom vorgelagerten Hochdrucknetz in das örtliche Netz. Die Syna plant jetzt einen neuen Netzkoppelpunkt auf der anderen Seite der A3 zu errichten.
Die neue Anlage verfügt über moderne Automationstechnik und stellt zukünftig einen wichtigen Knotenpunkt für die intelligente Erdgasversorgung in der Region dar. Nach Inbetriebnahme des neuen Koppelpunktes wird die Station in der Limburger Straße demontiert. Die Baumaßnahme soll vorrausichtlich im März 2019 abgeschlossen werden. Die Syna investiert ca. 2 Millionen Euro in die Modernisierungsmaßnahme.

Elz, 7. November 2018

Brennholz aus dem Gemeindewald Elz

In der Wintersaison 2018 / 2019 wird im Gemeindewald Elz wieder Brennholz zur Selbstaufarbeitung in folgenden Varianten angeboten:
1.)     Kronenholz / Schlagabraum:
Dafür wird dem Kunden ein Waldstück zugewiesen, in dem das Restholz aus Durchforstungen aufgearbeitet werden kann. Der Preis richtet sich nach der Qualität und der Stärke des Holzes und nach der Geländeausformung.
2.)    Stammholz am Weg:
Bei dieser Variante werden 4-6 m lange Stämme an einem mit PKW befahrbarem Weg bereit gestellt. Es werden zwei Preiskategorien (Buche und Eiche) angeboten.
Die Kosten für das Brennholz sehen wie folgt aus:
Kronenholz                            16-25 €/rm
Stammholz Buche (Hbu; Esh)  52 €/fm (das entspricht etwa 36 €/rm)
Stammholz Eiche (Ah; Rei)     48 €/fm (das entspricht etwa 34 €/rm)



Ausbau Gewerbegebiet mit Glasfaseranschluss

Das Unternehmen „Deutsche Glasfaser“, mit Sitz in Borken engagiert sich privatwirtschaftlich für den Breitbandausbau in ländlichen Regionen. Das Unternehmen plant, baut und betreibt zukunftssichere FTTH-Glasfasernetze für Privathaushalte und Unternehmen jeglicher Größe. Die Deutsche Glasfaser versorgt aktuell mehr als 300.000 Haushalte und Unternehmen mit Glasfaseranschlüssen direkt. Für Ende 2018 visiert die Deutsche Glasfaser bundesweit den Anschluss von knapp einer halben Million Haushalten an das echte Glasfasernetz an.
Für unsere Kommune wurde ein Angebot unterbreitet privatwirtschaftlich, d.h. ohne Kosten für die Gemeinde das gesamte Gewerbegebiet am Sandweg mit FTTH-Anschlüssen auszustatten. Dies bietet sich an, da neben der Ferngasleitung seinerzeit auch ein Hauptglasfaserstrang verlegt wurde, der hierfür genutzt werden kann.
Der Gemeindevorstand hat inzwischen einen Kooperationsvertrag mit dem Unternehmen vereinbart, der den flächendeckenden Ausbau vorsieht, sofern sich mindestens 10 Kunden finden, die jetzt einen FTTH-Anschluss der „Deutsche Glasfaser“ abnehmen wollen.

Ihr Bürgermeister Horst Kaiser


Gemeinde soll für Wohnraum sorgen
Ein zunehmendes Problem, welches uns im Sozialamt massiv beschäftigt und viel Zeit kostet ist die Unterstützung von Bürgern, die aus unterschiedlichen Gründen wohnungslos geworden sind.
Räumungsklagen nehmen aus verschiedenen Gründen zu. Ein weiteres Problem ist der Familiennachzug. Die Gemeinden sind verpflichtet wohnungslosen zumindest eine Notunterkunft zur Verfügung zu stellen. Aber auch das ist fast unmöglich, denn wir können nicht beliebig viele Notunterkünfte bereithalten.
Mein Appell geht daher an alle Elzer Bürgerinnen und Bürger. Sowohl an Mieter, die auch in der Pflicht stehen sich so zu verhalten, dass es zu keiner Räumungsklage kommt, als auch an die Eigentümer von Wohnungen: Bitte lassen sie keine Wohnungen ungenutzt leer stehen. Es wird dringend Wohnraum zu bezahlbaren Konditionen benötigt!  

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Ihr Bürgermeister Horst Kaiser

Das Projekt KOMPASS startet in Elz

Bezüglich des CDU-Antrages zur Installation einer Videoüberwachung im hinteren Bereich des Rathausplatzes wurde dem Ordnungsamt von der Polizeidirektion Limburg mitgeteilt, dass hier kein Kriminalitätsschwerpunkt besteht und daher keine Notwendigkeit für eine Videoüberwachung gesehen wird.
Um aber dem Sicherheitsbedürfnis unserer Mitbürger zu entsprechen, hat der Gemeindevorstand auf meine Empfehlung hin beschlossen, dass wir uns an der Sicherheitsinitiative KOMPASS der hessischen Polizei beteiligen.

KOMPASS steht für das KOMmunalProgrAmm SicherheitsSiegel

Es sollen passgenaue Sicherheitskonzepte durch die beteiligten Sicherheitspartner Kommune, Polizei, Bürger und weitere gesellschaftliche Akteure erarbeitet und gemeinsam umgesetzt werden. Der Start des Projektes in Elz findet aller Voraussicht nach im Oktober statt. Damit wird dann auch der CDU-Haushaltsbegleitantrag eine Umfrage zum Thema Sicherheit durchzuführen abgedeckt werden, da dies eine Teilaktivität im Projekt sein wird.

Für mehr Sicherheit in unserer Gemeinde
Ihr Bürgermeister Horst Kaiser


Entwässerung an der A3
Auf meine nachdrückliche Forderung bei Hessen-Mobil endlich für eine gesicherte Ableitung des Oberflächenwassers von der A3 zu sorgen, wurde der Graben auf der Nordseite der A3 unterhalb des Waldrandes neu profiliert und inzwischen auch die ausgewaschenen Gräben und tiefen Furchen in der Blühfläche dort wieder verfüllt.
Jetzt steht noch eine Instandsetzung des Weges aus und die Ertüchtigung des Rückhaltebeckens auf der Staffeler Seite, wo das Wasser hingeführt wird. Es ist abzuwarten, ob die erfolgten Arbeiten seitens Messen-Mobil ausreichen oder ob hier weitere Maßnahmen erfolgen müssen.

Ihr Bürgermeister Horst Kaiser

Rathausneubau vor 25 Jahren

Neuer Rathauskomplex setzt städtebauliche Akzente
Von Bernd Lormann
Dem Neubau des Elzer Rathauses vor 25 Jahren ging ein Sturm der Entrüstung voraus. Ein im modernen Baustil geplanter Neubau passte vielen Elzern nicht in das Ambiente der alten Bauwerke von historischem Rathaus, Stricksinehaus und Fachwerkhaus „Hupphannes“, heute Rats-Cafe. Die Folge war die Gründung einer neuen politischen Partei, der Freien Wählergemeinschaft (FWG). Sie sorgte vor 25 Jahren auch dafür, dass die CDU-Fraktion ihre absolute Mehrheit in der Gemeindevertretung verlor und die FWG zusammen mit der SPD einige wichtige kommunalpolitische Ämter besetzte. Werner Wittayer (SPD) wurde Vorsitzender der Gemeindevertretung und Maria Matter (FWG) Erste Beigeordnete.

 



Wasser im Keller?

Bei Starkregenereignissen, wie wir sie in den letzten Jahren immer häufiger erleben, laufen immer wieder Keller voller Wasser. Dabei handelt es sich nicht immer ausschließlich um Regenwasser, oft dringt auch das Abwasser aus der Kanalisation ein, weil selbst Kanäle mit großem Querschnitt solch geballte Wassermassen nicht schnell genug abfließen lassen. Es kommt zum Rückstau und das Wasser sucht sich unaufhaltsam seinen Weg. Auch Rückstauklappen versagen da gelegentlich ihren Dienst oder die bauliche Beschaffenheit lässt keinen nachträglichen Einbau zu. Dinge, an denen sich oftmals wenig verbessern lässt.Umso wichtiger ist die Einhaltung der Straßenreinigung. Die Regenrinne muss regelmäßig von Bewuchs, Dreck, Straßenabrieb und Ansandungen befreit werden, damit das Wasser ungehindert abfließen kann. Auch ist es wichtig den anfallenden Schmutz nicht in den Gully zu kehren, sondern mit dem Kehrblech aufzunehmen und zu entsorgen. Verstopfte Gullys und damit verdreckte Kanäle verhindern einen sauberen und schnellen Abfluss! Deshalb ist die Straßenreinigung eine unbedingte Bürgerpflicht, der jeder nachkommen sollte. Nicht nur weil es schöner aussieht, ein sauberer Gehsteig mit freiem Floss vor dem Haus – nein, die Straßenpflege dient auch dem Hochwasserschutz!

Zusätzliche Abfallbehälter im Einsatz

„Mein Elz soll sauber bleiben!“
Das Thema Hundekot und Kleinmüll beschäftigen seit etlichen Jahren sowohl die Gemeindegremien als auch das Ordnungsamt – so begründete man den Antrag, Geldmittel bereitzustellen und die Verwaltung mit der Erarbeitung eines Konzeptes zur Aufstellung von weiteren Abfallbehältern zu beauftragen.
Nach Beschluss durch die Gemeindevertretung wurden Mittel in Höhe von 3.000 € in den Haushaltsplan 2016 eingestellt. Es wurde knapp kalkuliert und der Betrag wurde für die Aufstellung und den Betrieb von etwa 15 neuen Abfallbehältern bereitgestellt. Hinzu kommen jährliche Betriebskosten, da die Behälter von den Mitarbeitern des Bauhofs geleert werden müssen. Auf die Anschaffung von Hundekotspendern und Tüten wurde bewusst verzichtet. Um diese sollen sich die verantwortungsbewussten Hundehalter selbst kümmern. Die Beutel sind preiswert und immer zur Hand, wenn sie von Zuhause mitgenommen werden. In anderen Orten haben die Erfahrungen gezeigt, dass die Beutel aus den Spendern oft einfach nur herausgezogen und achtlos in der Landschaft verstreut werden. Es wurde im Blickpunkt auch ein Aufruf veröffentlicht, damit Bürger Vorschläge für mögliche Standorte der Abfallbehälter machen konnten.



Dauerbrenner Hundekot!

Bei der Gemeindeverwaltung häufen sich seit längerer Zeit wieder die Beschwerden, dass Spazier- und Gehwege, öffentliche Plätze und Grünanlagen in Elz mit Hundekot verschmutzt seien. Von den gesundheitlichen Risiken für Kinder und der Unfallgefahr gebrechlicher Menschen, die mit herumliegenden Hunde-Exkrementen verbunden sind ganz abzusehen ist der Anblick unappetitlichem und erzeugt Ekel.
Auch die Mitarbeiter des Gemeindebauhofs beschweren sich zunehmend, wenn Ihnen beim Mähen der Gemeinde-grünflächen der Hundekot regelrecht um die Ohren fliegt! Selbst Schutzkleidung und Visier helfen da nicht aus, weil der Arbeiter durch die Rotation des Mähers von Kopf bis Fuß versaut ist. Kein Wunder, das diese Arbeit keinem mehr Spaß macht.
Daher noch einmal der dringende Appell an alle Hundehalter: Gemeindliche Grünanlagen und öffentliche Plätze und Wege sind keine Hundeklos! Hundehaufen sind grundsätzlich ordnungsgemäß zu entfernen und zu entsorgen.


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