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Erneut Lkw-Brand verhindert – Anfahrtswege durch Falschparker blockiert
Am Dienstag, 17. März, wurde die Feuerwehr Elz um 15.29 Uhr erneut auf die Autobahn in Fahrtrichtung Frankfurt alarmiert. Eine Polizeistreife hatte Flammen aus dem Rad eines niederländischen Lkw-Trailers, der Gefahrstoffe geladen hatte, entdeckt und die Feuerwehr angefordert.
21 Einsatzkräfte rückten daraufhin mit fünf Einsatzfahrzeugen aus.
Sie kamen aber nicht schnell voran. Am Schönstein ging es teilweise nur noch in Schrittgeschwindigkeit weiter, da die Fahrer die Einsatzfahrzeuge durch hirnlos beidseitig geparkte Pkw jonglieren mussten.
Die „Krönung“ kam zum Schluss: ein am engsten Punkt der Anfahrt, dem Abzweig vom Schönstein Richtung Notauffahrt, geparktes Wohnmobil.
Zum Glück kamen die Flammen am Lkw-Trailer nur aus zwei heiß gelaufenen Bremsen und erreichten die Ladung bis zum Eintreffen der Feuerwehr nicht, so dass letztlich Schlimmeres verhindert werden konnte.
Die Feuerwehr kühlte die auf bis zu 180 Grad erhitzten Bremsen mittels Sprühstrahl herunter und kontrollierte den Einsatzerfolg mit der Wärmebildkamera

Die Feuerwehr appelliert erneut an die Vernunft der Autofahrer:
Bedenken Sie beim Einparken Ihres Fahrzeugs immer, dass Rettungswagen und Feuerwehr noch eine Chance zum Durchkommen haben. Auch Sie könnten einmal auf schnelle Hilfe angewiesen sein.
Die Mindestdurchfahrtsbreite muss mindestens 3,05 Meter, besser aber 3,50 Meter betragen. Parken Sie in Kurven und engen Straßen daher bitte nie beidseitig, sondern versetzt.

Die Feuerwehr wird nun regelmäßig gemeinsam mit dem Ordnungsamt unangekündigte Probefahrten durch die allseits bekannten neuralgischen Straßenabschnitte vornehmen. Es darf nicht sein, dass Menschen Schaden nehmen, nur weil einige uneinsichtige Egoisten zu bequem sind, ein paar Meter mehr zu laufen!

Serienunfall mit fünf Fahrzeugen und drei Verletzten auf der Autobahn
Zu einem Serienunfall auf der Autobahn in Fahrtrichtung Frankfurt wurde die Feuerwehr Elz am Donnerstag, 12. März, um 15.51 Uhr alarmiert.
Fünf Fahrzeuge waren auf der Überholspur –vermutlich aufgrund zu geringem Sicherheitsabstand- aufeinandergeprallt. Von den sechs Insassen wurden drei Personen so schwer verletzt, dass sie ins Krankenhaus transportiert werden mussten.
Ursprünglich war eine deutlich höhere Zahl an Verletzten von der Unfallstelle gemeldet worden, so dass ein Großaufgebot an Rettungsmitteln aufgeboten wurde. Auch ein Rettungshubschrauber war zunächst alarmiert worden.
Um Folgeunfälle durch Gaffer auf der Gegenfahrbahn zu vermeiden, baute die Feuerwehr in Höhe der Mittelleitplanke eine Sichtschutzwand auf.
Nachdem die Verletzten versorgt und abtransportiert waren, kümmerten sich die Einsatzkräfte um ausgelaufene Betriebsstoffe.
Um 17.01 Uhr erreichte die Einsatzkräfte noch auf der Autobahn eine erneute Alarmierung auf die Bundesstraße 8 in der Ortsdurchfahrt Elz.
Hier war nach einem Unfall Kraftstoff ausgelaufen.
In Anbetracht der geringen Menge und des starken Berufsverkehrs sowie des Umleitungsverkehrs von der Autobahn wurde jedoch auf umfangreichere Einsatz-Maßnahmen verzichtet, weil dadurch der Verkehr vollständig zum Erliegen gekommen wäre.

Viele helfende Hände beim „Sauberhaften Frühjahrsputz“

Die Aktion „sauberhaftes Elz“ hat sich im Frühjahr zu einem festen Termin im Veranstaltungskalender der Gemeinde Elz etabliert. Bereits zum 14. Mal rief die Gemeinde Vereine und Mitbürger dazu auf, in und um Elz den Müll einzusammeln.
Der Aktion war in diesem Jahr eine intensive Diskussion vorausgegangen, ob diese Veranstaltung überhaupt durchgeführt werden sollte. Auch ärztlicher Rat wurde eingeholt und dieser besagte, dass Bewegung an der frischen Luft und die Tatsache, dass die Müllsammler eher vereinzelt unterwegs sind keines falls schaden könne. Gewisse Regeln im sozialen Miteinander müssen jedoch eingehalten werden. Die Gemeinde hat ihre Konsequenz gezogen und statt einem gemütlichen Beisammensitzen bei Erbsensuppe gab es eine Wurst auf die Hand.
Nahezu 130 Personen, so viele wie lange nicht mehr, waren gemeldet und sammelten fleißig Müll ein. Innerhalb von zwei Stunden füllten diese viele blaue Müllsäcke, welche am Ende alle auf dem Bauhof zusammengetragen wurden. Die beteiligten Vereine aktivierten vor allem ihre Kinder- und Jugendabteilungen, um sie für das Thema Umweltschutz und sauberes Elz zu sensibilisieren. Bürgermeister Horst Kaiser fasste einzelne Stimmen zusammen, die mehrheitlich angaben, dass die Sammelstellen insgesamt sauberer als in den Jahren zuvor vorgefunden wurden. Ein großer Erfolg der jährlichen Müllsammelaktion. Hierzu muss allerdings angemerkt werden, dass sich auch immer wieder regelrechte Abfall-Hotspots finden, wo große Mengen an illegal entsorgtem Müll vorgefunden werden, der dann immer schnellstmöglich von den Bauhofmitarbeitern entsorgt wird.
Die entlang der Sammelstrecken abgestellten Müllsäcke sammelte der Bauhof ein und brachte alles auf den Bauhof, wo die Müllsammelhelfer dann das Gesamtergebnis ihrer Arbeit sehen konnten. Viel Alltägliches, aber auch Kuriositäten konnten da erstaunte Augen erblicken, vom weggeworfenen Teppich über eine Gasflasche bis hin zu jede Menge Pfandflaschen, wo man sich fragt warum diese weggeworfen werden, denn Geld wirft schließlich auch niemand weg! Einfach unglaublich, was Menschen einfach achtlos in die Natur werfen!

 



Gemeinde Elz ehrte erfolgreiche Sportler

165 Sportler aus acht Vereinen wurden von ihren Vereinsvorständen für die Sportlerehrung der Gemeinde Elz gemeldet. Von Kreismeistern bis zu Deutschen Meistern reichte das Titelspektrum, das Bürgermeister Horst Kaiser während einer Feierstunde im Bürgerhaus auszeichnen durfte.
In seiner Begrüßungsrede betonte er die Wichtigkeit der Ausrichtung einer solchen Ehrungsveranstaltung. Zunächst geht es einmal darum, die besonderen Leistungen der Elzer Sportler auch einmal öffentlich zu würdigen. Sportliche Erfolge sind dabei natürlich auch ein Aushängeschild für eine Gemeinde. Viel wichtiger aber noch ist es den Vereinen, ihren Vorständen und Trainern während einer solchen Veranstaltung für ihr Engagement in Sachen Sportförderung zu danken. Die Arbeit der Sporttreibenden Vereine, vor allem die Jugendarbeit ist für die Kommunen unverzichtbar. Deshalb unterstützt und fördert die Gemeinde Elz den Sport mit Zuwendungen und sorgt für die entsprechende Sportstätteninfrastruktur.
Die Ehrungsveranstaltung wurde in ein kleines Rahmenprogramm eingebettet. Die Gardetanzabteilung des SV Elz unter der Leitung von Angelina Hejny sorgte zu Beginn und im Mittelteil der Veranstaltung für Unterhaltung und eine Augenweide. 31 Mädchen und zwei Solomariechen im Alter zwischen 8 und 16 Jahren tanzen dabei auf der Bühne. Zum Abschluss gaben sechs Kindertanzpaare des ATC Oranien Lateinamerikanische Tänze zum Besten. Durch das Programm des Nachmittags führte Sabine Stückel, die auch gekonnt, als „alte Leichtathletin“ die Ehrungen moderierte.
Bei so vielen Ehrungen hatten die Verantwortlichen alle Hände voll zu tun. Unterstützt wurde der Bürgermeister bei den einzelnen Gratulationen mit der Übergabe der entsprechenden Urkunde und eines Präsents von Ina Arnold und Jennifer Höhler. Blumen gab es zusätzlich für ganz besondere Leistungen.
Zwei der höchsten Titelträger, Gewichtheber Bernhard Riehn vom TV Elz sowie Tischtennisass Werner Englisch vom TTC Elz konnten leider nicht an der Ehrungsveranstaltung teilnehmen. Der gebürtige Pole Piotr Frackowiak vom TTC Elz nahm die Auszeichnung jedoch gerne persönlich entgegen und freute sich nach etlichen polnischen Titeln nun endlich auch den Deutschen Meistertitel seines Wahlheimatlandes inne zu haben.
Stolz dürfen alle erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler auf ihre Leistungen sein, die nicht nur Talent, sondern auch Willen und Ehrgeiz erfordern – Stolz ist auch die Gemeinde Elz!
Zum Abschluss der Sportlerehrung versammelten sich dann alle erfolgreichen Titelträger noch einmal auf der Bühne zum gemeinsamen Gruppenfoto.

 



Elzer Feuerwehr verhindert Lkw-Brand



Zu einem „qualmenden Lkw“ wurde die Feuerwehr Elz am Mittwoch, 04.03. um 12.27 Uhr auf die A3 in Fahrtrichtung Köln alarmiert.
Eine Rettungswagenbesatzung hatte auf der Rückfahrt von einem Einsatz bemerkt, dass der Lkw stark rauchend unterwegs war und den kroatischen Lkw-Fahrer informiert, der das noch gar nicht bemerkt hatte.
Beim Eintreffen der Feuerwehr stellte sich heraus, dass es einen technischen Defekt im Kühlsystem des Lkw-Motors gab, der zu einer großen Hitzeentwicklung geführt hatte.
Mit dem Schnellangriffsschlauch des Hilfeleistungslöschfahrzeuges wurde der Motorraum abgekühlt und der Einsatzerfolg mit der Wärmebildkamera kontrolliert.
Somit konnte größerer Schaden und vor allem ein Brand des mit Holz beladenen Fahrzeugs verhindert werden.
Die Feuerwehr Elz war mit vier Einsatzfahrzeugen und 20 Mann im Einsatz.

Rotjacken verabschieden langjährige Präsidentin
Am Fastnachtdienstag um 19.11 Uhr trafen sich die Rotjacken im Schützenhaus Elz zum Heringsessen.
Aber es war kein Heringsessen wie in den Jahren davor.
Nachdem alle satt waren meldete sich der Ehrenpräsident Bernd Schenk zu Wort.
In seiner Laudatio ehrte es die Verdienste der scheidenden Präsidentin Conny Welker-Günther für die Rotjacken und die Elzer Fastnacht.
Er überreichte ihr eine Urkunde und ein Präsent sowie den Ehrenorden der Rotjacken.
Dann bedankten sich auch die neuen Präsidenten Jörg Hammrich und Josef Nobitz bei ihrer Vorgängerin mit einem Präsent für die gute Zusammenarbeit.
Nun lies sich auch Bürgermeister Horst Kaiser in seiner Funktion als Vorsitzender des „Kulturkreis Elzer Bürgerhaus“ nicht lange bitten und bedankte sich ebenfalls für die gute und unkomplizierte Zusammenarbeit und überreichte eine Urkunde und einen Frühlingsgruß.
Es hatte sich zu dem Ereignis auch hoher Besuch angemeldet. Ex Prinzessin Christina aus Diez war mit ihrem Mann gekommen und bedankte sich bei Conny für die immer herzliche Aufnahme mit einem Blumenstrauß und für Rotjacken hatten sie auch noch einen Kasten Bier im Gepäck.
15 Jahre hat Conny Welker-Günther die Geschicke der Rotjacken gelenkt.
Sie hat geplant, Regie geführt und war immer mit Rat und Tat zur Stelle.
Unter ihrer Führung erhielt das Bürgerhaus eine neue Saaldeko, die Rotjacken erhielten einen Raum in den Katakomben des Bürgerhauses um ihre Requisiten aufzubewahren und sich zu Proben zu treffen. Sie organisierte Fahrten und Klausurtagungen. In ihrer letzten Kampagne als Präsidentin richtete sie einen Online-Verkauf für die Eintrittskarten ein und begleitete die Frauen der Frauenfastnacht auf ihrem Weg in den Kulturkreis und somit zu den Rotjacken. Kurz, sie war immer und überall ideenreich aktiv.
Aber sie geht den Rotjacken nicht verloren, sie bleibt dabei und will auch in Zukunft die Regie führen und den neuen Präsidenten zur Seite stehen.

Jahreshauptversammlung der Elzer Feuerwehr

Elzer Feuerwehr leistete vergangenes Jahr ehrenamtlich 11.781 Arbeitsstunden
Ein bewegtes Jahr mit vielen Aktivitäten liegt hinter den 58 Aktiven der Elzer Feuerwehr: sie rückten 2019 zu insgesamt 123 Einsätzen aus.
Bei den Einsätzen konnten 14 Menschen aus Notlagen gerettet werden, für fünf Menschen kam leider jede Hilfe zu spät, berichtete Wehrführer Hilmar von Schenck bei der Jahreshauptversammlung im Nassauer Hof.
Insgesamt waren 38 Brandeinsätze zu bewältigen, die Bandbreite erstreckte sich vom Brand von Hecken, über Fahrzeugbrände bis hin zu Brandeinsätzen in Firmen- und Wohngebäuden.
Bei den 85 Hilfeleistungs-Einsätzen reichte das Spektrum von der Notfall-Türöffnung bis hin zu schweren Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Menschen. Darunter waren auch sieben Einsätze mit Austritt von Gefahrstoffen.
14 Mal waren die Elzer Floriansjünger mit unterschiedlichsten Aufgabenstellungen auf der Autobahn, sowie zehn Mal außerhalb der Gemeindegrenzen im Einsatz.
Insgesamt, so von Schenck in seinem Jahresbericht, haben die Mitglieder der Einsatzabteilung dafür freiwillig und ehrenamtlich 11.781 unentgeltliche Arbeitsstunden aufgewendet.
41 Übungen am Standort mit über 2.400 Übungsstunden wurden von den Ausbildern gestaltet. Die besten Übungsbesuche hatten Gunther Heinritz und Christoph Hunsänger vorzuweisen, die je 40 Übungen besuchten.
Der Personalbestand der Einsatzabteilung ist im vergangenen Jahr auf 58 Aktive angestiegen, da sieben neue Aktive in die Einsatzabteilung eingetreten sind.
Dennoch sucht die Feuerwehr Elz nach wie vor Einsatzkräfte für den Tagesalarm -auch aus anderen Feuerwehren- die tagsüber in Elz arbeiten.

 



Der Osterhase war schon da …

Bereits vor Ostern gab es für die Schülerinnen und Schüler der Oranienschule viele kleine und größere Geschenke.
In Absprache mit den Klassenlehrerinnen und -lehrern hat der Schulverein der Oranienschule dringend benötigtes Spiel- und Lernmaterial angeschafft. Für jede Klasse wurde eine große Aufbewahrungsbox zur Verfügung gestellt. So konnte u. a. die Schulbibliothek aufgestockt und Lektüre im Wert von ca. 1.200,00 € angeschafft werden. Und damit neben dem Lernen auch das Spielen und Toben nicht zu kurz kommt, durften sich die Kinder über zahlreiche neue Spiele, wie z. B. Dobble, Halli Galli, Uno, Jenga, Mikado, Vier gewinnt usw. im Wert von ca. 1.500,00 € freuen. Auch für den Außenbereich wurden Schwungseile, Kreide und Fußbälle bereitgestellt.

Bei der Organisation und Bestellung waren dem Schulverein Frau Beate Seibert-Simon von der Schatzkiste und Frau Jasmin Geismar von Buch & Tee behilflich, die uns auch zusätzlich noch mit Sachspenden unterstützt haben. An dieser Stelle hierfür herzlichen Dank.

 



Erlenbachschüler beschäftigen sich mit Umwelt und Energie

Die große Welt und das eigene Leben genauer im Blick
Multimedia-Projekt Energievision 2050 informiert zu zentralen Umwelt- und Energiethemen und gibt Schülern der Erlenbachschule praktische Tipps für umweltbewusstes Handeln
Nachhaltigkeitsprojekt durch Kreis Limburg-Weilburg und Hessisches Umweltministerium finanziert
„Unseren Schülern die großen Entwicklungslinien und übergreifenden Zusammenhänge in Umweltfragen zu vermitteln, gleichzeitig aber auch eine lebensnahe, handlungsorientierte Anleitung zum umweltbewussten und energiesparenden Leben zu geben“, so fasst Beate Kallenbach, Rektorin der Erlenbachschule in Elz den pädagogischen Anspruch ihres Lehrer-Kollegiums in puncto Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit zusammen. Und dieser Anspruch der Schule, die 2019 durch das hessische Kultusministerium als Umweltschule ausgezeichnet wurde, wird nicht nur im täglichen Unterricht gelebt, sondern auch im Rahmen von Nachmittagsangeboten und Sonderveranstaltungen - so auch am Mittwoch, den 5. Februar 2020.

 



Feierstunde für den JRK-Vizemeister
Im September wurde eine Abordnung vom Jugend-Rot-Kreuz Elz (JRK Elz) groß empfangen, als sie als Vizemeister vom Jugend-Rot-Kreuz- Bundeswettbewerb aus Merseburg, Sachsen-Anhalt, zurückkehrten. Anlässlich dieses Erfolges gab es eine kleine Feierstunde.
Das erfolgreiche Team aus Kira Brühl, Maya Bendel, Linh Nguyen, Julis Jorda, Johannes Eberhardt und Jonas Wundersee setzte sich gegen 18 Teams aus den einzelnen Bundesländern durch und brachte den zweiten Platz mit nach Hessen. Zum zweiten Mal vertrat eine JRK-Gruppierung aus dem Kreis Limburg-Weilburg das Land Hessen beim Bundeswettbewerb. Vor zwei Jahren waren es ebenfalls die Elzer, die zum ersten Mal den Landkreis vertraten. Damals kamen sie mit dem sechsten Platz nach Hause. Wie groß war die Freude im letzten Jahr über den zweiten Platz.
Die sechs Kinder der Altersstufe eins, von sechs bis 12 Jahre, stellten sich der der Herausforderung und zeigten an verschiedenen Stationen ihr Wissen über die Erste Hilfe, aber auch Teamwork und Miteinander.
Bürgermeister Horst Kaiser gratulierte dem Team und richtete seinen Dank an die Ausbilder und Betreuer, welche bereits im Vorfeld zahlreiche Stunden zum Üben investierten. „Dieser Erfolg ist eine gute Werbung für die Nachwuchsarbeit“, so Kaiser. Zudem unterstrich er, dass sich das JRK an vielen Aktionen in Elz beteiligt. Er wünschte dem Team und dem gesamten JRK weiterhin viel Erfolg, denn bereits Mitte März beginnt findet der nächste Kreiswettbewerb statt.
Der DRK Kreisvorsitzende Manfred Michel freut sich ebenfalls über diesen Erfolg. Dieser beruhe nicht nur auf Glück, sondern auch auf einer großen Vorarbeit mit intensivem Lernen. „Ihr habt eine Vorbildfunktion für Gleichaltrige“, so Michel, „ihr seid Eurer Altersstufe ein Stück weit voraus.“ Damit meinte er nicht nur das Wissen um die Erste Hilfe, sondern auch das Allgemeinwissen. Sein Dank galt der gesamten Mannschaft und dem Ortsverband. „Bleibt dabei, denn wir brauchen euch auch später“, so seine abschließenden Worte. Den Glückwünschen schloss sich André Seidel, die JRK-Landesleitung, an und er hatte ein Bällebad mit, welches bei dem Team ganz oben auf der Wunschliste stand. Auch die JRK-Kreisleiterin Michaela Brockmann bedankte sich beim JRK Elz. Die Elzer seien so ehrgeizig, da sei ihr schon klar gewesen, dass diese mit einer guten Platzierung nach Hause kommen. Der nächste Kreiswettbewerb findet am 14. März in der Adolf-Reichwein-Schule statt und sie freut sich, dass sich wieder 21 Teams angemeldet haben. (hl)

Schüler gestalten Schule
Auf dem Weg zur Musikalischen Grundschule
Am 14. September 2019 war es offiziell: Der Erlenbachschule wurde in der Landesmusikakademie Schloss Hallenburg in Schlitz die Urkunde zur Aufnahme als Nachrückerschule zur Zertifizierung als Musikalische Grundschule durch Staatssekretär Dr. Manuel Lösel verliehen.
In zwei Schuljahren gilt es nun zu zeigen, dass wir über den Fachunterricht hinaus musikalisches Handeln verstärkt in den Schulvormittag streuen und integrieren.

„Mehr Musik vermittelt von mehr Beteiligten zu mehr Gelegenheiten in mehr Fächern“
Für unsere Schulkinder wünschen wir uns, dass Musik als normaler Lebensinhalt eines Heranwachsenden verstanden wird. Schule – insbesondere Grundschule- bildet dafür einen eigentlich perfekten Ort: Sie ist Lebensumfeld und Erfahrungsraum für jedes Kind, Ort für Erfolg und Misserfolg, für Interaktionen, für Gruppenerfahrungen, für Ersterfahrungen. Musik an dieser Stelle verstärkt einzubinden, leben zu lassen, zu verankern, ihre heilenden, motivierenden Kräfte ausspielen zu lassen ist unser Ziel.
Gesteuert, koordiniert und unterstützt wird dieser Prozess an unserer Schule durch Ulrike Jordan, unserer Musik-Fachfrau, die für dieses Projekt als Musik-Koordinatorin zusätzlich spezifisch fortgebildet wird. Die entscheidende Größe im Entwicklungsprozess ist das gemeinsame Interesse eines Kollegiums, sich als Musikalische Grundschule zu profilieren und die Bereitschaft, sich diesbezüglich fort- und weiterzubilden.
Am 20.02.2020 wurde die Integration von Musik in unser Schulleben auch visuell sichtbar. Unter der Federführung von Herrn Laux sorgten die 9. Klässler der Sekundarstufe im Rahmen des Projekts "Schüler gestalten Schule" für eine ganz besondere musikalische Note.

Rotjacken Elz mit neuer Frauenpower
Die Elzer Rotjacken und die Frauen der Frauenfastnacht haben sich zusammengetan und ihre erste gemeinsame Veranstaltung mit einem Riesenerfolg absolviert.
Am Fastnachtsamstag, 22.02. gab es im Bürgerhaus eine „Fastnachtsparty“ die es in sich hatte.
Eine Mischung aus kurzweiligem Programm und Party. Das Konzept kam an.
Das Programm eröffneten die Rotjacken mit ihrem Sketch „Die 7 Zwerge“ „Wer hat aus meinem Becherchen getrunken?“ und „wo ist denn das Schneewittchen?“ waren die großen Fragen die beantwortet werden mussten.
Jetzt hatten die Narren im Saal Zeit sich zu unterhalten und zu der Musik von DJ Pfeiffer zu tanzen.
Dann entführten die „Illusion Dancers“ vom Royal Ballett in die Welt der Bücher. Wunderschöne Kostüme und eine gelungene Choreographie fesselten das Publikum und die Tänzerinnen kamen um eine Zugabe nicht herum.
Und wieder war Zeit Party zu machen bevor die Frauen der Frauenfastnacht zu Melodie von Peter Maffays Hit „Und es war Sommer“ von den Problemchen der Frau um die 50 berichteten. Es blieb kein Auge trocken und so manche Frau erkannte sich wieder und die Männer nickten wissend.
Nach einer weiteren Party-Runde zeigten die „Montanas“ wie einfallsreich Frau sein kann, wenn sie vom Tangofieber gepackt wird und kein Tänzer griffbereit ist. Frau backt, Entschuldigung, bastelt sich einen Tänzer. Der lässt sich auch ganz prima führen. Das Publikum war begeistert und forderte auch hier seine Zugebe.
„Schwarzbraun ist die Haselnuss.“ ja, auch Heino gab sich die Ehre. Aber was war das? Er erschien in 13-facher Ausführung und strapazierte die Lachmuskeln des Publikums. Ein gelungener Auftritt der Frauen zusammen mit den Rotjacken.
Kurze Zeit später kam ein Paket an. Diesem entstieg DJ Matthes aus Brechen, der die Stimmung mit Schlagern aus den 70 ern auf die Spitze trieb.
Es wurde gefeiert bis zum Morgengrauen. Man kann gespannt sein was das Team sich für den Fastnachtsamstag 2021 einfallen lässt.
Auch der Altweiberdonnerstag am 20.02. war ein Erfolg. Einige Narren die den Hexenkessel so sehr vermissen machten spontan einen Umzug durch einige Straßen von Elz. Danach gesellten sie sich zu den anderen Freunden des Hexenkessels im Bürgerhaus, wo Taki zur Hexenkessel-Party eingeladen hatte.
Vielleicht kriegen wir Elzer es ja hin, dass der Hexenkessel im nächsten Jahr wie Phönix aus der Asche aufersteht. Wer dazu beitragen will sollte in den nächsten Wochen aufmerksam den „Blickpunkt“ lesen.

CDU Seniorenfassenacht wieder voller Erfolg
Bereits zum 28. Mal lud die Elzer CDU wieder alle Seniorinnen und Senioren in den großen Saal des katholischen Pfarrheims ein, diesmal mit dem neuen Aufzug auch barrierefrei und für Rollstuhlfahrer zugänglich. Dementsprechend gut war auch in diesem Jahr wieder der Besuch, und die versammelten Seniorinnen und Senioren verlebten einen sehr unterhaltsamen närrischen Nachmittag mit sehr gutem selbst gebackenem Kuchen, belegten Brötchen, Kaffee und Kaltgetränken.
Nachdem der Vorsitzende des CDU-Ortsverband Elz die närrische Schaar begrüßt hatte, führte Moderator Bernd Schmitt wieder gekonnt durch ein abwechslungsreiches und äußerst amüsantes Programm.
Hoher Besuch hatte sich ebenfalls angekündigt, Prinz Frank I. von Diez vom Holzheimer Ardecksberg kam mit seinem Gefolge zu Besuch und durfte sich nach seinem gekonnt vorgetragenen Prinzenlied über eine Zuwendung für seine Spendenaktion freuen. Die Tanzmädchen der KG Hadamar uneterhielten die Besucher zunächst mit einem Gardetanz und später noch einmal mit einem Schautanz, während Monika Schneider in einer Kombination von bekannten Liedern und einem Vortrag schöne Erinnerungen bei den Besuchern weckte.
Was das Internet unbd die moderne Technik heute so leisten machten Jörg Hammrich und sein Sohn Jannis bewußt. Alexa wußte auf fast alles eine Antwort und konterte ab und an auch mit Aussagen, die den Beteiligten so gar nicht in den Kram passten. Die Rolle der Alexa wurde aus dem Hintergrund von Lena Hammerich sehr gekonnt übernommen.
Petra Sander entführte die närrische Schaar wieder in den Keller des gemeindlichen Archivs und nahm dabei so manche Persönlichkeit des politischen Lebens aufs Korn.
Nachdem Ingrid Friedrich und Monika Schneider noch das alte Fassenachtslied "Ritz am Baa" gesungen hatten wirbelten zwei alte Damen mit Rollator über die Bühne. Pfarrer Steffen Henrich und Bürgermeister Horst Kaiser hatten nicht nur einiges sehr amüsantes zu berichten, sie bereicherten ihren Vortrrag auch mit zwei gesanglichen Einlagen -begleitet von Michael Schenk am Klavier-, bei denen das Publikum begeistert mitmachte.
Den Abschluß bildete wieder Bernd Schmit mit seinen Neuigkeiten aus der Wilhelmstraße. In seiner großen Familie gibt es ja immer viel Amüsantes zu berichten, so hatte seine Familie ihm zum Geburtstag einen Kunstflug mit einem Doppeldecker bei der Elzer Flugsportgruppe geschenkt, der ihm alles abverlangte, so schnell wird er das nicht wieder machen.
Zum Abschluß dankte Jürgen Wilhelm allen Mitwirkenden und den fleissigen Helfern hinter den Kulissen für den überaus gelungenen Nachmittag, die Spende am Ende soll wieder einem guten Zwecke, diesmal der Erneuerung der Beschallungsanlage im Pfarrheim, zu Gute kommen. (hk)

Kinderfastnacht lies Bürgerhaus erbeben
Gleich zu Anfang entführten 21 Tänzerinnen zwischen 6 und 8 Jahren der „Mini-Dancers“ vom Royal-Ballett die Kinder in die Welt von Harry Potter, wo „Hermines Einschulung in Hogwarts“ anstand.
Nach dieser zauberhaften Darbietung begrüßte Gerd Hammrich die Kinder und ihre Eltern.
Und dann ging es auch schon richtig los – die Bühne drohte zusammen zu brechen, so viele Kinder wollten mitmachen. Zunächst tanzen sie zu „Komm hol das Lasso raus“ und danach hoben sie ab, als das „Fliegerlied“ erklang.
Insgesamt 31 Tänzerinnen von 6-16 Jahren wirbelten beim Gardetanz über die Bühne.
Jetzt gab es was zu sehen – über 100 Kinder, die sich vorher zur Prämierung angemeldet hatten, gingen über die Bühne und stellten ihr Kostüm vor. Eine Augenweide.
Für die Kinder die nicht an der Prämierung teilnehmen wollten – die anderen durften selbstver-ständlich auch mitmachen – führte Heinz-Hermann Tropp eine Polonaise durch den Saal an.
Die KG-Hadamar schickte 26 Mädchen zwischen 8-11 Jahren die mit ihrem Tanz „Helau und Alaaf“ den Nerv der fastnachtsbegeisterten Kinder trafen.
Auf der Bühne wurde es jetzt turbulent. Mit Klopapier bewaffnet machten sich 2 Teams daran einen ihrer Mitspieler in eine Mumie zu verwandeln. Die Kinder hatten einen Heidenspaß.
Jetzt waren die „Sparkle-Dancers“ des Royal Ballett (26 Mädchen von 8 bis 11 Jahren) mit ihrem Tanz „Hebt die Tassen, lasst uns singen, Oma will das Tanzbein schwingen“ an der Reihe.
Und nun ging es auf große Fahrt, es stand die „Reise nach Jerusalem“ auf dem Plan. Ein bei den Kindern immer noch beliebter Klassiker.
Als letzte Tanzdarbietung verzauberten 4 Mädchen im Alter zwischen 10 und 16 Jahren die Kinder mit ihren Auftritten als Solo-Mariechen.
Danach durften die Kinder zu den Liedern „Kopf-Schulter-Knie-Fuß“ und „Rucki Zucki“ wieder die Bühne stürmen.
Nun folgte die Preisverleihung. Leider konnten nur 10 Gewinner (5 Einzelmasken und 1 Gruppe) ausgezeichnet werden, aber die Kinder waren durch die Reihe ganz toll maskiert und kostümiert.
Nach dem Finale kam dann das, worauf die Kinder sicher sehnsüchtig gewartet hatten: ein Bonbonhagel ging auf die kleinen Gäste nieder.

Frauenfastnacht

Wie Phönix aus der Asche

Im letzten Jahr fiel die Frauenfastnacht aus und es stand die Frage im Raum, wie es weitergehen soll. Nun stiegen die Frauen wie Phönix aus der Asche, brachten den Saal zum Brodeln und Verschwinden jetzt hoffentlich nie mehr von der Bildfläche.
Problematische Männerbeziehungen, Hürden des Lebens und die Integration in Elz waren Thema der Frauenfastnacht. Boten sie in den letzten Jahren immer zwei Sitzungen an, beschränkten sie sich in diesem Jahr auf eine Sitzung und die schlug ein wie eine Granate. Neu im Elzer Kulturkreis haben sie Ideen gewälzt, sich neuformiert und einfach nur gute Laune verbreitet.

„Hello again“
Direkt zu Beginn machten sie klar, dass sie gekommen sind, um zu bleiben. Denn auch für die Frauen war das Jahr unwahrscheinlich lang und man merkte ihnen an, dass sie froh sind, wieder auf der Bühne zu stehen. Mit Gesang und passenden Texten ließen sie keine Langeweile aufkommen und nahmen die närrischen Besucher vom ersten Moment an auf eine rauschende Sitzung mit. Bettina und Anja Wilhelm führten gekonnt durchs Programm. Immer wieder animierten sie die Besucherinnen zum Mitsingen und Mittanzen. Carmen Sehr begrüßte am Anfang alle und bedankte sich bei den zahlreichen Helfern, bevor die Frauen anstimmten „Ich glaub es geht schon wieder los.“

 



Sabine beschäftigt Feuerwehr
Arbeitsreiche Sturm-Nacht für die Feuerwehr
Eine relativ kurze Nachtruhe bescherte der starke Sturm den Aktiven der Feuerwehr Elz in der Nacht zum Dienstag, 11. Februar.
Um 00.51 Uhr erfolgte die erste Alarmierung. In der Victoriastraße waren vier Fahrzeuge von umgestürzten Fichten verschüttet worden.
Mit mehreren Kettensägen gelang es, drei der Fahrzeuge relativ unbeschädigt von Stämmen und Geäst freizulegen. Das vierte Fahrzeug erhielt dagegen einen "Volltreffer" und kam stark beschädigt aus dem Astgewirr zum Vorschein.
Einen weiteren Nadelbaum, der bereits vom Sturm angeschoben war und nur noch von einer kleinen Mauer gehalten wurde, entfernte die Feuerwehr mit Hilfe der Drehleiter.
Dieser Einsatz war noch nicht ganz abgearbeitet, als die Feuerwehr die Meldung erreichte, dass die B 8 nicht mehr befahrbar sei.
Eine erste Erkundung bestätigte die Situation: zwei dicke Eichen waren kurz vor Malmeneich auf die Bundesstraße gestürzt und hatten dabei mehrere Fichten mit sich gerissen. Dadurch war die Bundesstraße über eine Länge von 50 Metern regelrecht verschüttet.
Die Einsatzkräfte arbeiteten sich von zwei Seiten an die Blockade heran. Die Feuerwehr Malmeneich wurde zur Unterstützung und Verkehrsabsicherung hinzu alarmiert.
Zudem forderte der Einsatzleiter den Elzer Forstwirtschaftsmeister Daniel Mörsdorf samt Forstschlepper zur Unterstützung an.
Dadurch gelang es, die Fahrbahn bis zum Einsetzen des Berufsverkehrs wieder komplett frei zu machen.
Auf dem Rückweg zur Feuerwache kam die Alarmmeldung, dass die Kreisstraße nach Niedererbach oberhalb des Forsthauses ebenfalls von einem umgestürzten Baum blockiert sei.
Kurzerhand zog das Einsatz-Team komplett in Richtung Kreisstraße um.
Gegen 05.30 Uhr war dann endlich Feierabend für die 24 eingesetzten Wehrmänner.

Bereits am Vortag war die Feuerwehr gegen 11.50 Uhr zu einem sturmbedingten Rettungseinsatz in die Weberstraße angefordert worden. Hier war ein 76jähriger Mann vom Dach mehrere Meter in die Tiefe gestürzt und hatte sich schwere Kopfverletzungen zugezogen. Aufgrund der beengten baulichen Situation vor Ort musste die Drehleiter zur Rettung des Verletzten eingesetzt werden. Der Verletzte wurde mit Notarztbegleitung in eine Klinik gebracht.

Kirchenchor spendet für Kreismusikschule
Erlös aus Jubiläumskonzert an die Kreismusikschule
Mit einer Spende in Höhe von 500 Euro an die Kreismusikschule Limburg und je 200 Euro an die Kirchenchöre Niederhadamar und Offheim unterstützt der Kirchenchor „St. Johannes“ deren musikalische Arbeit. Der Elzer Kirchenchor möchte hiermit auch seinen Dank ausdrücken für die Mitwirkung am festlichen Jubiläumskonzert am 4. Adventssonntag letzten Jahres in der Pfarrkirche. Die drei Chöre aus Offheim, Niederhadamar und Elz und jugendliche Schülerinnen und Schüler der Kreismusikschule an der Harfe und Violine, am Vibraphon und im Blechbläserensemble bescherten den Zuhörern nämlich ein verzauberndes, stimmungs- und klangvolles Konzerterlebnis. Bei der Spendenübergabe betonte Musikschulleiter Peter Schreiber die besondere Klangwirkung und wertvolle Erfahrung, die die jungen Musikerinnen und Musiker beim Musizieren in einem Kirchenraum machen. Und er lädt den Elzer Kirchenchor zur weiteren musikalischen Zusammenarbeit ein… . (Margit Watzka)

Spendenübergabe aus Erlös des SPD-Kalenderverkaufs
Kalenderaktion 2020 der Elzer SPD
Am Samstag, dem 08.02.2020, überreichte die Elzer SPD am ‚Haus der Vereine’ den Erlös der Kalenderaktion 2020 an die DLRG, den Elternverein der Oranienschule und – wie jedes Jahr – mit einer kleineren Spende an den Bürgerfond Elz. Insgesamt konnten 1.300,00 € (600 / 600 / 100 Euro) zur Förderung dieser Elzer Vereine und als Unterstützung ihrer erfolgreichen Arbeit gespendet werden.
Der ‚Historische Kalender’ für das Jahr 2020 steht unter dem Motto „Elz im Wandel der Zeiten Damals und Heute“ und stellt aus unterschiedlichsten Betrachtungen und Blickwinkeln das Elz HEUTE und im letzten Jahrhundert gegenüber.
Unser Dank geht an alle Unterstützer, die zum Gelingen des Kalenders beigetragen haben. Das gilt in besonderem Maße für das Elzer Archiv und deren beispielhafte Arbeit, ohne deren Mithilfe ein Kalender in dieser Form kaum denkbar ist. Den KäuferInnen, die den Kalender 2020 erworben haben, wünschen wir viel Freude sowie schöne Erinnerungen an die „gute alte Zeit“!

Bildunterschrift:
das Foto zeigt die Vorsitzenden der beteiligten Elzer Vereine von links nach rechts Ingrid Friedrich, Winfried Weimer, Nicole Courtial und Thomas Lang im Kreise von Mitgliedern der DLRG und der SPD

P. S. Leider ist uns beim Verkauf des Kalenders auf dem Sternenmarkt ein kleiner Fehler unterlaufen. In der Zeit zwischen 16.00 und 18.00 Uhr wurde auch ein Exemplar des ‚Probedrucks’ verkauft, auf dem einige handschriftliche Korrekturen zu finden sind. Der/die KäuferIn kann sich gerne bei Henry Klinger (Tel. 06431 53498) melden, damit der offizielle und auch hochwertigere Kalender nachgereicht werden kann.

Die erfolgreiche Mondlandung der "Elzerprise"

Auf eine Reise zum Mond nahmen die Elzer Rotjacken das närrische Volk in diesem Jahr mit. Politik, Szenen aus dem Alltag sowie flotte Tänze verkürzten die Reisezeit.
Bereits in ihrem Kirmeslied besingen die Elzer "Auf dem Mars, auf dem Mond, überall ein Elzer wohnt", und so war es endlich an der Zeit, dass sich die Crew des Raumschiffs "Elzerprise" auf den Weg zum Mond machte. Da im letzten Jahr nach 30 Jahren Bernd Schenk sein Amt als Sitzungspräsident niedergelegt hatte, übernahmen Josef Nobitz und Jörg Hammrich das Kommando für die Reise in die Galaxie und setzten als erste Elzer einen Fuß auf den Mond. Mit dabei: ein volles Narrenschiff. Damit jeder Bescheid wusste, wie sich im Notfall zu verhalten ist, gab Stewardess Sarah Christina Günther eine Einweisung. "Beim Schunkeln hängen Sie sich ein", lautete etwa ein Tipp.
Damit die Fahrt nicht zu lange dauerte, wurde den Gästen an Bord des Raumschiffes ein buntes Programm geboten. Newcomer wie auch alte Hasen bereicherten das Programm. Als jüngste Büttenrednerin ließ sich Theresa Brümmer über den frühkindlichen Förderwahn der Eltern aus, was dazu führte, dass sie "bereits mit vier Jahren unter einem frühkindlichen Burnout litt." Manche Eltern können es aber auch übertreiben. Da sorgen Hodenkopfhörer dafür, dass bereits die Förderung beim Spermium anfängt. Ein wenig beneidet wird das dritte Kind, welches normal aufwachsen darf, aber dann haben die Eltern wenigstens jemanden zum Reden.

 



Kappensitzung der Rotjacken begeistert das Publikum

Mit der ersten Kappensitzung unter dem Motto „Auf dem Mars auf dem Mond, überall ein Elzer wohnt“ gelang es den Rotjacken im Kulturkreis Elz auf Anhieb das Publikum zu begeistern und mitzunehmen auf eine Reise ins närrische Universum.
Jörg Hammrich und Josef Nobitz haben das Kommando auf dem Raumschiff „Elzerprise“ übernommen und führten durch die Stationen des närrischen Universums. Nicht nur die Tänze mit tollen Kostümen der verschiedenen Abteilungen des Royal-Ballets und der Boardis aus Langendernbach wussten zu begeistern, neben tiefsinnigen politischen Reden gab es auch viel Klamauk und einen singenden und tanzenden Pfarrer zusammen mit dem Bürgermeister auf der Bühne zu bewundern. Das Publikum machte super mit und ließ sich spontan begeistern. Eine ausführliche Berichterstattung erfolgt in der nächsten Ausgabe des Blickpunkts. Wer bei der zweiten Sitzung am 08.02. um 19.31 Uhr noch dabei sein will, kann gerne online oder auch bei Conny Welker-Günther unter der Tel.-Nr. 06431 580870 Restkarten ordern.

Zwei schwere Verkehrsunfälle innerhalb weniger Stunden
Am 1. Februar war für zahlreiche Elzer Feuerwehr-Aktive die Nacht um 04.58 Uhr zu Ende.
Ein Lkw war auf der Autobahn in Fahrtrichtung Köln auf einen weiteren Lkw, der Stahlrohre geladen hatte, aufgefahren.
Dabei wurde der auffahrende Lkw so stark zerstört, dass Motoröl und weitere Betriebsstoffe in großer Menge ausliefen und die beiden rechten Fahrspuren auf großer Fläche bedeckten.
Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle und leuchtete sie großräumig aus, so dass die Umweltgefahr mittels auftragen eines Ölbindemittels alsbald gebannt war.
Der Sachschaden war beträchtlich, beiden Lkw-Fahrern ist glücklicherweise nichts passiert.

Nur wenige Stunden später, um 10.27 Uhr, wurde die Feuerwehr Elz erneut zu einem schweren Verkehrsunfall alarmiert.
Auf der Kreisstraße Richtung Offheim waren zwei Fahrzeuge kurz vor dem Ortseingang auf regennasser Fahrbahn frontal zusammengestoßen.
Beide Fahrzeugführer wurden dabei schwer verletzt und mussten mit einem Rettungswagen unter Notarztbegleitung ins Limburger Krankenhaus bzw. per Rettungshubschrauber in eine Universitätsklinik transportiert werden.
Die Kreisstraße war wegen der Rettungsarbeiten und während der Unfallaufnahme durch einen Gutachter mehrere Stunden voll gesperrt.

Neujahrsempfang und Sportlerehrung des TV Elz vor vollem Haus

Wenn der mitgliederstärkste Elzer Verein seine 1300 Mitglieder zu einem Neujahrsempfang einlädt und in diesem Rahmen seine vielen erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler ehrt, dann wird es eng und gesellig im Elzer Bürgerhaus. Die vom Vorstand, den „Montanas“ und weiteren fleißigen Händen gestellten Tische und Stühle reichten bei weitem nicht aus und so wurden eilig noch weitere Sitzgelegenheiten geschaffen.
Das kurzweilige und interessante Rahmenprogramm startete in diesem Jahr, wie es schon eine gute Tradition geworden ist, mit einer Vorführung der 3- bis 6-jährigen Kinder. Unter der Leitung von Waltraud Weber, Sonja Noll, Heike Fritz und Heike Meier erfahren jede Woche etwa 100 Kinder Spaß an Bewegung und setzen somit einen wichtigen Grundstein für ein sportliches Leben.
Durch den überraschenden Tod des 1. Vorsitzenden Heinz Hendel im letzten Jahr, der eine tiefe Lücke in die Reihen des Turnvereins geschlagen hat, übernahm der 2. Vorsitzende Peter Martin die Eröffnung der Veranstaltung. Als Ehrengast konnte zum ersten Mal Landrat Michael Köberle beim TV begrüßt werden sowie Bürgermeister Horst Kaiser und die stellvertretende Vorsitzende des Sportkreises Limburg-Weilburg Hildegard Stein. Sie alle dankten dem Vorstand, den Übungsleiterinnen und Übungsleitern und allen, die das aktive Vereinsleben überhaupt erst möglich machen und wünschten den Anwesenden alles Gute für das noch junge Jahr 2020. Die Vereinskasse konnte sich über Umschläge aus ihren Händen freuen.

 



1300 Euro für den Elzer Bürgerfonds
Mit einer Spende in Höhe von 1300 Euro hat der Elzer Gesangverein „Germania“ mit Männerchor und gemischtem Chor „Salto Vocale“ den Elzer Bürgerfonds unterstützt. Den obligatorischen Spendenscheck überreichten am Sonntag im Vereinslokal „Nassauer Hof“ der Vorsitzende Martin Sommer zusammen mit seiner Stellvertreterin Antje Masten-Schäfer an den Vorstand des Bürgerfonds mit der Ersten Gemeindebeigeordneten Ingrid Friedrich an der Spitze.
Die „Germania“ hatte zum Abschluss des Jubiläumsjahres zum 175-jährigen Bestehen am 15. Dezember in der Elzer Pfarrkirche ein Wohltätigkeitskonzert veranstaltet. Mitwirkende waren alle von Chorleiter Jürgen Faßbender geleiteten gemischten Chöre wie „Salto Vocale“ Elz, Quartettverein Villmar, Kreml Chor Zollhaus und „Thalia“ Ebernhahn sowie ein Bläser-Ensemble des Musikvereins Elz.
Wie die Bürgerfonds-Vorsitzende Ingrid Friedrich bei der Spendenübergabe betonte, sei die „Germania“ nicht nur ein Chor mit langer Tradition, sondern ein Verein mit Erfolg. Wenn auch zum Ende des Jubiläumsjahres der Männerchor seine Aktivität eingestellt habe und dies ein bitterer Einschnitt für den Verein bedeute, der Verein lebe mit engagierten Menschen und einem gemischten Chor weiter. Friedrich dankte dem Vorstand der „Germania“ für seinen tollen Entschluss, den Erlös aus dem Wohltätigkeitskonzert dem Bürgerfonds zu überlassen. Dieser Fonds helfe seit Jahrzehnten in Not geratenen Elzer Bürgern. Als Beispiel nannte Ingrid Friedrich Zuschüsse in Höhe von 80 bis 90 Prozent an Eltern, für die das Teilhabegesetz nicht greife und Schwierigkeiten hätten, die Teilnahmegebühr für Kinder an Klassenfahrten zu zahlen. Auch fließe regelmäßig Geld des Bürgerfonds an Elzer Senioreneinrichtungen. Im Durchschnitt kommen jährlich im Bürgerfonds rund 10 000 Euro an Spenden zusammen.
Wie Bürgermeister Horst Kaiser, auch Mitglied im Vorstand des Bürgerfonds, bei der Scheckübergabe sagte, sei der Bürgerfonds ausschließlich auf Spenden angewiesen. Denn die Mitgliedschaft im Bürgerfonds sei gebührenfrei. Aber dafür zahle sich das ehrenamtliche Engagement aus.
Ingrid Friedrich überraschte den „Germania“-Vorstand auch noch mit einer Auszeichnung. Zum Dank an die finanzielle Unterstützung überreichte sie dem „Germania“-Vorsitzenden Martin Sommer den Bürgerfonds-Spendentaler. bl

Gegen das Vergessen – Stolpersteine erinnern uns

Am 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz haben
Bundespräsident Steinmeier und Ministerpräsident Bouffier in eindrucksvollen Reden sich gegen das Vergessen und gegen die Verharmlosung der unsäglichen Nazi-Verbrechen gewandt. In den Medien erinnerten die noch lebenden letzten Zeitzeugen an ihre Leiden und die unmittelbar erlebten Massenmorde an Juden, Sinti und Roma, Kriegsgefangenen, Schwulen und Oppositionellen. Zugleich wurde zum Kampf gegen den sich verstärkenden Antisemitismus, Rassismus und friedensfeindlichen Nationalismus aufgefordert.
In Elz haben wir mit der Zustimmung aller Fraktionen in den letzten Jahren mit der Verlegung der Stolpersteine an die Verfolgung, Tötung und Inhaftierung von jüdischen Mitbürgern, geistig und körperlich Behinderten und einheimischen Oppositionellen während der Nazi-Diktatur erinnert und Zeichen gesetzt. Aufgrund der umfangreichen mit zahlreichen Dokumenten belegten Forschungen von Frau Hartmann-Menz wurden die Leidenswege der Verfolgten detailliert dargestellt und vor ihren Wohnungen in den Dorfstraßen Stolpersteine verlegt. Dabei waren auch Schüler der Erlenbachschule als Vortragende mit eingebunden. Diese Aktion hinterließ bei vielen nachhaltige und bedrückende Eindrücke.

 



Verabschiedung von Mitgliedern aus dem Seniorenbeirat

Anlässlich der Dankeschön-Feier für die Helfer des Eiszaubers wurden drei Mitglieder des Seniorenbeirats aus diesem Gremium verabschiedet. Vorher gab Bürgermeister Horst Kaiser einen kurzen Rückblick über die Arbeit des Seniorenteams, dem heutigen Seniorenbeirat:
Sein Vorgänger, Winfried Schumacher hatte Ende der 90iger Jahre die Initiative ergriffen und zusammen mit Frau Krampol, die damals in Elz wohnte und auch auf diesem Gebiet beruflich engagiert war, das Seniorenteam gegründet mit der Zielsetzung besondere Angebot für die Elzer Senioren zu entwickeln und anzubieten.
Karl Fritz war zunächst ihr Stellvertreter, da er aber im Grunde genommen die ganze Arbeit machte, hat er dann auch die Leitung des Seniorenteams schnell in 2000 übernommen und zuerst Alfons Martin hinzugewonnen, im Jahr 2002 kam dann auch Alois Witteyer hinzu.
Eine Wahl gab es damals nicht, es wurden Leute angesprochen ob sie Interesse an einer Mitarbeit haben und wenn das gegeben war dann waren sie aktiv dabei.
In den ersten Jahren erfreuten sich die Mehrtagesfahrten einer so großen Nachfrage, dass oftmals drei oder gar vier Busse eingesetzt werden mussten, eine organisatorische Herausforderung.
Auch der Grillnachmittag in den Anlagen wurden immer sehr gut angenommen, es gab immer viel zu tun, daher ist damals auch recht bald noch Gisela Mörsdorf dazu gekommen.
An dieser Stelle wurde aber auch posthum noch einmal ganz herzlich Karl Fritz für alles gedankt, was dieser im Seniorenteam für die Elzer Senioren geleistet hat.
Leider ist er im letzten Jahr ganz kurz nachdem er in die neue Wohnung in der Schulstraße umgezogen war sehr unglücklich gestürzt und danach leider nicht mehr auf die Beine gekommen und dann im August 2019 verstorben.

 



Neujahrsempfang des Geschichts- und Museumsvereins

Ein neuer Boden für die Johanneskapelle
Die Johanneskapelle in Elz ist ein wichtiges, kulturelles Erbe. Der Elzer Geschichts- und Museumsverein sammelt Spenden, um den Boden der Kapelle zu sanieren.
Die Johanneskapelle ist jedem in Elz bekannt. Damit über den Gehannsdoag am 24. Juni hinaus die Kapelle weiter genutzt werden kann, möchte der Elzer Geschichts- und Museumsverein den Boden der Kapelle mit den Keramikfliesen sanieren. „Der Fußboden im Inneren der Kapelle ist durch aufsteigende Nässe sehr unansehnlich geworden“, erklärte der Vorsitzende Josef Schmitt beim Neujahrsempfang das Projekt, „es sieht immer so aus, als ob dort nie geputzt wird.“ Und dieser Zustand soll nun geändert werden.
Bereits in der Vergangenheit konnte die Johanneskapelle, welche ursprünglich 1642 von Fürst Johann Ludwig errichtet wurde von der Spendenbereitschaft der Bevölkerung profitieren. So war 1991 der Neubau der Kapelle dank einer großzügigen Spende der Familie Johan Faust möglich. Die Bronzeglocke aus dem Jahr 1756 stiftete die Familie Helmut Laux, der Verein kam für den Glockenstuhl und die Läutetechnik auf. Die Figur des Johannes des Täufers schnitzte Bäckermeister Heinz Schenk mit finanzieller Unterstützung seiner Jahrgangskollegen. Erst in den letzten Jahren wurde das handgeschmiedete Eisentor an der Kapelle angebracht, gestiftet von der Familie Kulbach aus Elz und ebenfalls ehrenamtlich von der Schlosserei Jeuck eingebaut. Und so warb Schmitt auch jetzt wieder um Spenden, um unter dem Motto „Für Elz Gutes tun – Elz schöner machen“ den Boden der Kapelle auf Vordermann zu bringen.

 



Philipp Amthor kam zum Neujahrsempfang der CDU

Klare Kante der CDU ist notwendig
Zu ihrem Neujahresempfang hatte die CDU Elz den Bundestagsabgeordneten Philipp Amthor zu Gast. Er forderte eine klare Linie für die Politik der Partei, um wieder nach vorne zu kommen. Auf jede Frage eine Antwort parat überzeugte er als Redner vor vollem Haus.
„Es läuft nicht alles perfekt, aber wir treten dafür ein, die Dinge besser zu machen.“ Dies war das Fazit des Bundestagsabgeordnete Philipp Amthor, der knapp drei Stunden beim Neujahrsempfang der CDU Elz mit den Besuchern diskutierte.
Die Ankündigung, dass Philipp Amthor nach Elz kommt, lockte neben den CDUlern viele Zuhörer, die neugierig auf den Bundespolitiker waren. Als jüngster direkt gewählter Bundestagsabgeordneter, der sehr stark die konservativen Werte der Partei vertritt, differenzieren sich die Meinungen in der öffentlichen Wahrnehmung sehr auseinander. Er zog an dem Abend viele junge Menschen an, aber auch Menschen anderer Parteien. Er überzeugte mit einem selbstbewussten Auftreten, einer klar strukturierten Rede und eine Antwort auf jede Frage. Bevor er auf die eigene Partei zu sprechen kam, widmete er sich den politischen Gegner, welche er in den Grünen und der AfD sah. Den beiden Parteien sei gemeinsam, dass sie sich die Angst der Menschen als Grundlage ihrer Politik zunutze machen. Die einen nutzen die Angst vor den Klimaauswirkungen (die Grünen), die anderen die Angst vor Migration (AfD). „Aber beide betreiben Populismus, Vereinfachung und stumpfe Politik“, so Amthor. Und nur, weil die Grünen gerade bei den Medien beliebt sind, sollte nicht bedingungslos mit ihnen gekuschelt werden. Doch eines musste er dann doch zugeben, was sich die CDU bei den Grünen abschauen könnte. „Inhalte müssen wir nicht kopieren, aber was wir kopieren können, ist die gute Laune“, so Amthor mit einem Augenzwinkern.

 



Neujahrskonzert des Salonorchesters

Umtriebige Götter und sanfte Melodien
Mit seinem Neujahrskonzert verzauberte das Salonorchester die Zuhörer im vollbesetzten Bürgerhaus. Am Ende gab es wohlverdiente Standing Ovation.
Musikliebhaber wissen es – das Neujahrskonzert vom Salonorchester Elz ist ein Geheimtipp und eine absolute Empfehlung. Mit hochkarätiger Unterhaltungsmusik und klasse Sängern stellt dieses Konzert eine Bereicherung der Musiklandschaft dar. Und so war auch beim diesjährigen Konzert der Saal wieder bis zum letzten Stuhl besetzt.
Der Höhepunkt des Konzertes waren am Ende die Auszüge aus der Operette „Orpheus in der Unterwelt“, arrangiert vom Dirigenten Lothar Welzel und war eine Hommage an Jacques Offenbach nachträglich zum 200. Geburtstag. In der Sage singt Orpheus göttergleich und bringt selbst Felsen zum Weinen. Er begibt sich in die Unterwelt, um seine gestorbene Eurydike zurückzuholen. In der Operette wandelt sich die Geschichte ein wenig, so manches wird aufs Korn genommen. So ist Orpheus ein mittelloser Künstler und Eurydike kann seine Musik nicht mehr hören. Sie singt davon, dass Musik für sie Folter und Pein sind. Daher findet sie es auch gar nicht so schlecht, in die Unterwelt entführt zu werden, wo Jupiter ihr als Mücke Avancen macht, aber auch Wächter Styx davon träumt, eine gute Partie für sie zu sein. Am amüsantesten waren jedoch die Auszüge, bei denen die gelangweilten Götter revoltieren und keine Lust mehr auf Nektar und Menuett tanzen haben, sondern in der Unterwelt Champagner trinken und Can Can tanzen wollen. Da hielt es am Ende auch nicht mehr die Zuhörer und sie klatschten den Rhythmus des Can Can kräftig mit.

 



Sternsinger waren unterwegs
Frieden – im Libanon und weltweit:
Elzer und Malmeneicher Sternsingerinnen und Sternsinger erfolgreich für Projekte für Kinder und Jugendliche unterwegs

„Frieden – im Libanon und weltweit“ – unter diesem Motto waren die Sternsingerinnen und Sternsinger am vergangenen Wochenende in Elz und und zwischen den Jahren in Malmeneich unterwegs. Sie brachten den Segen von der Krippe und die Botschaft, dass JEDER Mensch bei Gott willkommen ist, unter die Leute.
Von wenigen Ausnahmen abgesehen wurden sie freundlich empfangen und konnten bisher mehr als 10.000 € für Kinderprojekte einsammeln. Wie dringend Friedensprojekte sind, wird in diesen Tagen deutlicher denn je.
Außerdem erhielten die Kinder große Mengen von Süßigkeiten, die sie mit sozialen Einrichtungen teilten.
Das Sternsingerteam und die Pfarrgemeinde bedanken sich herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern für ihre Großzügigkeit, ganz besonders aber bei den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die sich in diesem Jahr für die gute Sache eingesetzt haben, sei es in den Sternsingergruppen oder bei den wichtigen Arbeiten im Hintergrund: Fahrdienste, Kochen, Organisation der Aktion…
Wer nicht besucht wurde, sei es, weil er nicht zuhause war oder weil dem zuständigen Sternsingertrupp ein Fehler unterlaufen ist (das kommt leider in geringem Maße immer wieder vor und dafür bitten wir herzlich um Entschuldigung!), der kann sich in der Elzer Pfarrkirche am Schriftenstand gerne einen gesegneten Aufkleber abholen und ihn an seiner Haustür anbringen. Spenden werden natürlich auch noch entgegen genommen, am besten zu den Öffnungszeiten im Pfarrbüro oder in einem gekennzeichneten Umschlag in der Kollekte.

Das Bild zeigt eine Abordnung der Elzer Sternsinger*innen beim Gottesdienst am 5. Januar.

Erfolgreicher Abschluss von zwei Wochen Eiszauber
Zwei Wochen Elzer Eiszauber liegen hinter uns, und wir können sehr zufrieden sein. Vom Eröffnungstag an hatten wir über eine Woche lang sehr gutes Wetter, bis es dann ab dem 11.12. richtig ungemütlich wurde. Allerdings gab es auch dann immer wieder schöne Abschnitte und die Eisbahn wurde gut genutzt.
Das Vormittagsangebot der Schulen wurde wieder recht gut angenommen, lediglich am 11.12. wurde aufgrund des sehr regnerischen Wetters abgesagt und am 13.12. mussten die Kinder früher aufhören, weil es einfach durch den einsetzenden Schneeregen zu nass wurde.
Die Eislaufkurse, die von dem Diezer Eis- und Rollsportclub durchgeführt wurden, waren wieder alle ausgebucht.
Die Belegung der Dienstschichten, anfangs etwas schleppend, konnte dann doch komplettiert werden.
Die Umstellung auf die Porzellantassen und das Spülen im Rathauskeller hat auch gut funktioniert.
Zum Abschluss am Samstagabend gab es wieder Livemusik mit der Elzer Kultband Mooderlabbe. Die 12 Musiker mit ihrem Bandleader Christoph Ries sorgten wieder für beste Unterhaltung sowohl mit weihnachtlichen Titeln als auch mit Evergreens und trafen so jeden Geschmack.
Das Wetter machte mit und so war der Abschlussabend wieder überaus gelungen und sehr gut besucht.
Dass ein Besuch an der Eisbahn nicht nur etwas für die jungen und jung gebliebenen Besucher ist, zeigte der Besuch des sicherlich ältesten Gastes, Johannes Meyerrose, der in diesem Jahr seinen 90. Geburtstag feiern konnte und an dem Treiben rund um die Eisbahn seine helle Freude hatte.
Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei den Verantwortlichen in der Verwaltung und vom Bauhof, sowie allen Helfern für die Dienste an der Eisbahn bedanken. Mein Dank geht aber auch an die Hüttenbetreiber, die für eine gute Verköstigung gesorgt haben, sowie auch an Eric Schröder, der mit seinem jungen Unternehmen „Diamond Media Events“ für eine sehr stimmungsvolle Beleuchtung und eine sehr gute Beschallung gesorgt hat.
Der Elzer Eiszauber ist nach wie vor die Elzer Attraktion in der Adventszeit und so werden wir das auch im nächsten Jahr wieder fortführen.

Horst Kaiser, Bürgermeister

Beate Kallenbach neue Schulleiterin der Erlenbachschule
Nachdem Beate Kallenbach zwei Jahre die Erlenbachschule kommissarisch geleitet hat, wurde sie nun offiziell zur Schulleiterin der Erlenbachschule ernannt.
„Endlich“ – das Wort liegt in der Luft. Endlich wird ein Schritt vollzogen und findet eine Ernennung statt, auf die schon lange gewartet wurde. Ein großer Schritt, denn endlich erhält die Erlenbachschule Elz eine neue Schulleiterin. Ein kleiner Schritt mit wenigen Veränderungen, denn seit zweieinhalb Jahren erfüllt Beate Kallenbach diese Aufgaben bereits kommissarisch und nun wurde sie endlich in einer kleinen Feierstunde zur neuen Schulleiterin ernannt. An der Erlenbachschule ist sie die 12. Schulleiterin und zudem die erste weibliche Schulleiterin. Alles Daten und Fakten, die an einem so besonderen Tag zur Sprache kamen.
Der Schulamtsdirektor durfte die Ernennungsurkunde offiziell übergeben und er freute sich sehr darüber. Da er selbst 18 Jahre an der Erlenbachschule tätig war, hat diese einen Großteil seiner beruflichen Vergangenheit geprägt und er fühlt sich mit der Schule verbunden.
Er warf einen kurzen Blick auf den beruflichen Werdegang von Beate Kallenbach. 1984 machte sie ihr Abitur, 1990 erhielt sie ihr Diplom als Biologin in Bonn und war bis 2000 als Biologin in verschiedenen Bereichen tätig, bevor sie sich zu einem Lehramtsstudium in Biologie und Deutsch für die Realschule entschied. 2006 kam sie an die Erlenbachschule in Elz. Und so lobe Herr auch das Engagement und die Entwicklungen an der Schule. Die Schule ist ausgezeichnet als Umweltschule, mit dem gleitenden Unterrichtsbeginn und den individuellen Lernzeiten gibt es ein neues Konzept in der Grundschule, die Schüler kochen für Schüler und die Grundschule hat einen musikalischen Schwerpunkt. „Voneinander lernen, miteinander leben, miteinander Arbeiten wird an dieser Schule gelebt“, so Herr. Er wünschte Kallenbach bei der Überreichung Führungsstärke, Mut und Entschlusskraft für die zukünftigen Aufgaben. „Ich freue mich sehr, dass ich die Schule nach zweieinhalb Jahren leiten darf“, bedankte sich Kallenbach, „aber die lobenswerten Dinge habe ich nicht alleine erreicht, sondern es ist die Arbeit des ganzen Kollegiums.“ Es gratulierten ebenfalls Heinz Valentin für den Kreis, Bürgermeister Horst Kaiser, der ehemalige Schulleiter Günther Seip und Marcus Görg-Kollig von der Oranienschule in Elz. (hl)

Weihnachtsmarkt mit Sternenglanz
Bei trockenkalten Temperaturen lockte der Elzer Sternenmarkt viele Besucher am ersten Adventssonntag auf den Weihnachtsmarkt rund um die Eisbahn auf den Rathausplatz. Hier konnten sich alle bei Lichterglanz, Weihnachtsmelodien und Gewürzduft auf Weihnachten einstimmen und sich eine Atempause nehmen, bevor die hektische Adventszeit ihren Lauf nimmt.
Weihnachtlicher Schmuck und handgefertigte Adventsdekorationen gab es an den Hütten und Ständen zu bestaunen und für kleines Geld natürlich auch zu erwerben. Nützliches für den Alltagsgebrach konnte man bei den Marktbeschickern in der Lehrgasse finden. Vereine und Verbände sorgten mit vielen unterschiedlichen Köstlichkeiten für das leibliche Wohl der Marktgäste. Die heißen Gaumenfreuden von Eintopf bis Glühwein und Punsch nahmen bei den winterlichen Temperaturen reißenden Absatz und wärmten Hände und Herzen.
Auch das Rahmenprogramm des Tages konnte sich sehen lassen. Eine besondere Sternschnuppe des Sternenmarktes war neben dem Anziehungsmagnet Eisbahn die lebendige Krippe unter der Markthalle. Echte Tiere und ein dreimalig aufgeführtes Krippenspiel der Amateurbühne „theater am bach“ brachten da nicht nur Kinderherzen zum Höherschlagen. Der große Weihnachtsengel auf Stelzfüßen ließ seinen Gefährten, den Weihnachtsmann eher klein erscheinen und diente als beliebtes Fotomotiv. Doch konnte er bei den Kindern doch noch punkten, wenn er seinen Jutesack mit den Süßigkeiten öffnete. Eine Runde auf dem Karussell, eine Kutschfahrt oder der Besuch des Puppentheaters im Historischen Rathaussaal rundeten das Kinder- und Familienprogramm ab. Musikalische Sternchen bot der Musikverein mit einem Platzkonzert, das Querflötenensemble der Kreismusikschule Limburg und die U40 des MGV Frohsinn mit einem Ständchen. Ein ganz neuer Gast aus Blech, ein lebensgroßer Nussknacker begrüßte alle Besucher am Eingang des Marktes.
Auch die Kaufleute des Elzer Gewerbevereins beteiligten sich mit vielen Aktionen am Marktgeschehen. Alle waren zufrieden mit dem Sternenmarkt und zogen am Ende des Tages eine positive Bilanz. Glückliche Gäste, gleichmütige Teilnehmer und ein entspannter Veranstalter, so wünscht man sich einen harmonischen Weihnachtsmart unter Sternen.

Der Elzer Eiszauber mit märchenhafter Wirkung
Klirrende Kälte, sternenklarer Himmel, heiße Getränke, eine glasklare Eisfläche und viele, viele Besucher, die sich, dick verpackt in Mütze und Schal, in mehreren Reihen an die Bande drängten: Bei der Eröffnung des Elzer Eiszaubers stimmte einfach alles. Umso vergnügter wagte sich Bürgermeister Horst Kaiser selbst aufs Glatteis, allerdings nur, um alle Anwesenden zu begrüßen; den 100 Helfern, die rund 500 Stunden im Einsatz sind, ganz herzlich zu danken und die Sponsoren zu würdigen. Zudem kündigte er die Höhepunkte des diesjährigen Eiszaubers, der noch bis zum 15. Dezember läuft, an. Dazu gehören die beiden After-Work-Partys, jeweils donnerstags 5. und 12. Dezember ab 19 Uhr. Am Nikolausabend erhalten alle Erwachsenen mit Nikolausmütze ein Glas Sekt und die Kinder eine süße Überraschung. Das "Christmas Medley" am Freitag, 6. Dezember, ab 20 Uhr, verspricht eine bunte Mischung aus alten und neuen Weihnachtsliedern. Die Schlagerfans können sich auf Samstag, 7. Dezember, ebenfalls ab 20 Uhr, freuen. Der Hüttenzauber am Freitag, 13. Dezember, steht ganz im Zeichen der Gaudi-Musik und beginnt ebenfalls um 20 Uhr. Die beliebte Elzer Band Moderlabbe krönt die Veranstaltungsreihe am Samstag, 14. Dezember. Am nächsten Abend, 15. Dezember, 20 Uhr, heißt es, Abschied nehmen vom Wintermärchen.
Für einen glanzvollen Auftakt unter der neuen, zweiten Traverse mit riesengroßer Discokugel, die ihr Licht in tiefrot und grün, blau und violette aufs Eis warf, sorgte wie immer die Showtanzgruppe des Eis- und Rollsportclubs Diez mit ihren spektakulären Auftritten - mal märchenhaft, mal elegant, mal weihnachtlich und in jedem Augenblick so zauberhaft, dass die Besucher auf dem großen Platz hinter dem Elzer Rathaus richtig begeistert waren. Weihnachten kann kommen. Die Einstimmung auf die Festtage ist mit dem Elzer Eiszauber auch in diesem Jahr gelungen. (aic)

• SÜWAG (Geldspende)
• Spedition Stähler (Geldspende)
• Vereinigte Volksbank (Geldspende)
• Kreissparkasse Limburg (Geldspende)
• Firma Jutec (Geldspende)
• Krandienst Weimer (Hilfe bei der Aufstellung des großen Weihnachtsbaumes)
• Firma Bagger Schenk (für die kostenlose Bereitstellung des Tiefladers für den Transport des großen Weihnachtsbaumes)
• Fa. Obijou (Leihgabe des Bauzaunes und Baggers)
• Firma A&M Service (für das kostenlose Anfertigen der Eintrittskarten)
• Eis- und Rollsportsportclub Diez e.V. (Showtänze bei der Eröffnung sowie der kostenlosen Durchführung eines 3-tägigen Schlittschuhkurses)
• alle Firmen die uns mit der Bandenwerbung unterstützt haben
• Freiwillige Feuerwehr (für das Schmücken des Weihnachtsbaumes)
• dem Förderverein SWZ und dem Bürgerfonds für das Vorbereiten der neuen Sterne für den großen Weihnachtsbaum und Bündeln der Kugeln für die Weihnachtsbäume in den anderen Straßen
• Dem Seniorenteam, allen Vereinen und freiwilligen Helfern, die Dienste an der Kasse, am Tor und Schlittschuhverleih übernehmen
• Der DLRG und der CDU-Fraktion für viele Schichten Eisbahndienst
• Guido Mader für kostenlose Getränke für die Eisbahnbediensteten
• Günter Cox für eine Industriespülmaschine
• Firma Lekkerland für Süßigkeiten

Vielen Dank allen Geld- und Sachspendern! Ohne diese Unterstützung wäre dieses Eisvergnügen nicht denkbar.

Gemeinsame Jahreshauptversammlung der Feuerwehren

Wappenteller für Guido Mader

Die gemeinsame Jahreshauptversammlung der Feuerwehren Elz und Malmeneich wird nicht nur genutzt, um auf das Jahr zurückzublicken, sondern den Einsatzkräften für ihr Engagement zu danken und Ehrungen vorzunehmen.
Der derzeitige stellvertretende Gemeindebrandinspektor Guido Mader trat 1984 in die Jugendfeuerwehr ein und kam 1987 in die Einsatzabteilung. Von da an übernahm er auch verschiedene Aufgaben in der Feuerwehr wie Jugendgruppenleiter, Jugendwart und Gemeindejugendfeuerwehrwart. Seit 2005 ist er stellvertretende Wehrführer, wurde 2006 Atemschutzgerätewart und ist seit 2014 der stellvertretende Gemeindebrandinspektor. Dieses ehrenamtliche Engagement würdigte Bürgermeister Horst Kaiser mit der Überreichung des Wappentellers der Gemeinde Elz. Da Guido Mader Mitarbeiter auf dem Bauhof ist, sei er laut Kaiser immer verfügbar, wofür er ihn dankte. Mader selbst war von dieser Auszeichnung völlig überrascht und hatte nicht damit gerechnet.

 



Gedenken zum Volkstrauertag
Genauso trüb wie das Wetter, war auch die Stimmung am Sonntagmorgen auf dem Malmeneicher Friedhof. Diese war dem Anlass entsprechend, denn die Zusammenkunft galt dem Gedenken zum Volkstrauertag. Der Besuch war schwach, das stimmte an diesem Gedenktag umso trauriger.

Immer in der trüben und dunklen Jahreszeit trifft man sich am dritten Sonntag im November am Volkstrauertag, um den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft aller Völker und Nationen zu gedenken. Dieses Ritual gegen das Vergessen findet hier bei uns immer im Wechsel an den Kriegerdenkmälern auf den Friedhöfen in Elz und Malmeneich statt.
In diesem Jahr war das Augenmerk der Gedenkstunde besonders auf unser Nachbarland Polen gerichtet. Am 1. September 1939 überfiel die deutsche Wehrmacht ohne Kriegserklärung dieses Land und entfachte damit den Zweiten Weltkrieg, der sechs Jahre dauerte und rund 60 Millionen Menschen das Leben kostete. Das unsagbare Leid, welches mit diesem Überfall auf das polnische Volk hereinbrach und die Folgen dieser Geschichte dürfen niemals in Vergessenheit geraten. „Gerade heute, wo rechte Kräfte wie die AfD die dunklen Seiten der Deutschen Geschichte gerne relativieren wollen, ist es wichtig, sich der Gräueltaten der Naziherrschaft zu erinnern!“, so Bürgermeister Horst Kaiser. Pfarrer Steffen Henrich und Pfarrerin Susanne Stock schlossen sich den Worten des Bürgermeisters mit gemeinsamen Fürbitten für den Frieden in dieser Welt an. Der Musikverein Elzer Musikanten und der MGV Frohsinn sorgten mit Liedbeiträgen für die entsprechende musikalische Untermalung der Veranstaltung. Kränze zum Gedenken an die Gefallenen wurden in der Trauerhalle in Malmeneich und am Ehrenmal auf dem Elzer Friedhof abgelegt.

Schild für Katholische öffentliche Bücherei
Unübersehbar prangt der Schriftzug „Bücherei Elz“ seit einigen Wochen an der Außenfassade der Bücherei. Mit seinem grünen Logo, stilisierte Bücher in einem Kreis, fällt es jedem schon von weitem auf.
„Das ist eine prima Werbung für uns!“ freut sich Büchereileiterin Sabine Berneiser. „Wir hoffen, dass so noch mehr Leser den Weg zu uns finden und unser umfangreiches Angebot kennenlernen.“ Ein Besuch der Bücherei lohnt sich, denn auf 200 Quadratmetern gibt es viel zu entdecken: Fast 12.000 Medien, Romane, Sachbücher für Kinder und Erwachsene, Hörbücher für Groß und Klein, DVDs, Zeitschriften, Tiptoi-Bücher und ganz neu 80 Tonies. Wer neugierig auf einen Besuch ist, schaut während der Öffnungszeiten einfach mal vorbei. Diese sind montags von 16.00 bis 19.00 Uhr sowie mittwochs und samstags von 16.00 bis 18.00 Uhr. Unter www.koeb-elz.de und auf Facebook informiert die Bücherei über Aktuelles wie Neuanschaffungen und Veranstaltungen.
Büchereimitarbeiterin Astrid Blees hatte die Idee, die große Fläche der Fassade für einen Schriftzug zu nutzen. Eugen Mörsdorf entwarf diesen und die Firma Schleich-Werbung setzte ihn um. Die Kosten für das Schild in Höhe von knapp 600,- Euro übernahmen je zur Hälfte die Gemeinde und die Firma Schleich-Werbung.
Bereits im Juli wurde die Bücherei innen komplett gestrichen und erstrahlt seitdem in neuem Glanz.

Bildunterschrift:
von links: Thomas Schmitt (Bauamt), Frau Hartmann von der Firma Schleich-Werbung, Büchereileiterin Sabine Berneiser, Bürgermeister Horst Kaiser.

St. Martin ist ein guter Mann
Beim Martinszug in Elz am Montag, 11. November, kamen wieder viele Kinder mit ihren meist selbstgebastelten Laternen und erleuchteten den Abendhimmel. Nach einer Einführung in die Geschichte des heiligen Martins durch Pastoralreferentin Renate Ruß und nach einem kleinen Martinsspiel in der Katholischen Pfarrkirche ging der Martinszug ab dem Hirtenplatz los. Der Umzug verlief weiter durch die Lehrgasse, Oberdorfstraße und Schäferstraße, über das Josefshaus zur Gräbenstraße, Lehrgasse und wieder zurück zum Rathausplatz. Dort warteten Martinsbrezel und Martinsfeuer auf die Kinder. Zudem spielten die Elzer Musikanten bekannte Martinslieder und luden zum Mitsingen ein. Die DLRG-Ortsgruppe sorgte für Heißgetränke und die Feuerwehr für die Sicherheit beim Umzug und beim Martinsfeuer. Das echte Pferd des St. Martins stellt in Elz jedes Jahr die Familie Eufinger zur Verfügung. In Malmeneich macht das immer die Familie Istel. Hier startete der Martinszug bereits am Samstag, 09. November nach dem Martinsspiel in der Nikolauskapelle. Die Malmeneicher Feuerwehr sorgte da nicht nur für das anschließende Martinsfeuer und die Sicherheit am Feuerwehrgerätehaus, sondern auch für die Bewirtung der Laternengäste mit Martinsbrezel, heißem Apfelsaft für die Kinder und Glühwein für die Erwachsenen.
Bürgermeister Horst Kaiser bedankt sich bei allen Helfern recht herzlich für den guten Verlauf der beiden Martinsaktionen, die immer in Kooperation mit der Katholischen Kirchengemeinde veranstaltet werden. Der beachtliche Erlös von 646 € aus den beiden Martinszügen Elz und Malmeneich geht in diesem Jahr an das Sternsingerwerk. Das Geld ist für Straßenkinder in Indien bestimmt.
Eine gute Sache, das Teilen – findet auch der St. Martin!

Zufriedene Gäste beim Seniorennachmittag

In Elz leben 1380 Bürger, die älter als 70 Jahre sind. Rund 210 von ihnen kamen im Bürgerhaus zusammen, um auf Einladung der Gemeinde einen unbeschwerten Seniorennachmittag zu feiern. Ein tolles Programm wurde an diesem Nachmittag geboten. 90 Mitwirkende sorgten auf der Bühne dafür, dass die Gäste neben Kaffee, Kuchen und netten Gesprächen auch ein kurzweiliges Rahmenprogramm erleben durften. Nach dem Abendbrot konnten alle Besucher somit zufrieden den Heimweg antreten, bzw. mit dem DRK-Fahrservice nachhause fahren.

Anwesend waren Besucher der Jahrgänge 1922 bis 1949. Mit fünfzehn Personen war der Jahrgang 1940 bei den Anmeldungen am stärksten vertreten. Allerdings fühlen sich viele der 70-Jährigen offenbar für einen Seniorennachmittag noch nicht alt genug. Denn von den erstmalig Eingeladenen war nur eine Person vertreten und das war unser Seniorenbeauftragter Bernd Michel. In der Pause des Programms wurden die ältesten anwesenden Senioren geehrt und erhielten von Bürgermeister Horst Kaiser ein Präsent. Zum Erinnerungsfoto traf man sich dann im Foyer.

 



Fester Bestandteil der Elzer Vereinsfamilie

Nachdem im Oktober die DLRG Elz Einblicke in ihre Arbeit gab und mit einer Fahrzeugausstellung ihren 50. Geburtstag feierte, ehrte sie nun in einer Feierstunde langjährig aktive Mitglieder.
Mit einem lustigen Lied über die Bade- und Schwimmregeln wurde die akademische Feier zum 50-jährigen Bestehen des DLRG Elz durch die Jugend unter Klavierbegleitung von Michael Schenk eröffnet. Ohne die vielzähligen Helfer wären alle Aufgaben der Ortsgruppe im Laufe des Jahres nicht zu leisten, so der Vorsitzende Winfried Weimer zur Begrüßung. „Ich bin stolz, dass dies meine Familie und die DLRG mitträgt“, so Weimer weiter. Daher bedankte er sich bei allen Mitgliedern für ihren Einsatz. Er bedankte sich weiterhin bei der Elzer Vereinsfamilie für das gute Miteinander. In seinen Grußworten zeigte auch Bürgermeister Horst Kaiser auf, wie wichtig die DLRG in Elz ist. Sie sei aus dem alltäglichen Leben nicht mehr wegzudenken, habe sie sich doch dem Schutz und der Lebensrettung rund ums Wasser verschrieben. Und dies beginne bereits beim Schwimmunterricht, denn dies ist die erste Maßnahme, um Tod durch Ertrinken zu vermeiden. Weiterhin leisten die Mitglieder der DLRG viele Beckendienste im Schwimmbad. „Der Schwimmbadbetrieb sei ohne die DLRG nicht möglich“, legte Kaiser dar. Darüber hinaus bereichert der Verein diverse Veranstaltungen wie die Märkte, das Wutzkopp-Festival, den Martinszug wie auch die Dienste an der Eisbahn. „Ihr seid ein wahrer Freund und Helfer in unserer Gemeinde“, so Kaiser, „dafür möchte ich euch heute herzlichen Dank sagen.“ Ohne die DLRG wäre der Veranstaltungskalender in Elz ärmer.

 



Kraftvolles Kirchenkonzert

Bereits zum dritten Mal luden die Elzer Musikanten in der Herbstzeit zu einem Kirchenkonzert ein. Das erste Jahr mit dem neuen Dirigenten ist rum und das Blasorchester hat sich sehr gut weiterentwickelt.
Das letzte Kirchenkonzert war die Premiere für den Dirigenten Wolfram Domay, der im August 2018 die Elzer Musikanten im Dirigat übernahm. Im Gegensatz zum letzten Jahr, wo aufgrund der kurzen Probenzeit auf bekannte Stücke zurückgegriffen wurde, konnten in diesem Jahr die Musiker neue Stücke einstudieren. Und die Lust auf mehr, die im letzten Jahr erzeugt wurde, wurde in diesem Jahr nicht enttäuscht. Fulminant und brausend war der Auftritt der Elzer Musikanten und zu Recht riss Domay am Ende die Arme hoch und schlug die Hände kraftvoll zusammen. Er sprühte voller Energie und Dankbarkeit und er hatte alles Recht dazu. Die Elzer Musikanten haben sich in dem Jahr sehr gut unter im weiterentwickelt.

 



Herbstkonzert des Frohsinns

Für das diesjährige Herbstkonzert des MGV Frohsinn am Sonntag, den 27. Oktober hatten die Sänger um ihren Dirigenten, Nicolas Ries, auch diesmal ein kurzweiliges Konzerterlebnis vorbereitet. Als musikalische Gäste konnten das Frauenchorensemble „Belcanto“ unter der Leitung von Ute Schäfer gewonnen werden. Daneben war das „Quartetto turbulento“ mit einem sehr unterhaltsamen Programmbeitrag zu erleben.
Den Auftakt in den Nachmittag bestritt jedoch der Kinderchor des Frohsinns, die „Kleinlauten“ unter der Leitung von Jonas van Baajen. Die jungen Sängerinnen und Sänger präsentierten u.a. zwei Stücke, die zurZeit im Rahmen der Vorbereitung einer Musicalproduktion im kommenden Jahr erarbeitet werden. In Zusammenarbeit mit dem MGV Liederblüte aus Oberweyer wollen die Kinderchöre beider Vereine das Musical „Tabaluga“ auf die Bühne bringen.
Der große Chor des Frohsinns präsentierte sich mit einem abwechslungsreichen Programm, das von den unerlässlichen „Klassikern“ des Repertoires, wie etwa dem beschwingten „Ei, Mädchen vom Lande“ über das nachdenkliche „Vater unser“ der vielen als Sängerin bekannten Hanne Haller bis hin zu Kompositionen zeitgenössischer Komponisten reichte. Das „Ich stand in Waldesschatten“ entstammt der Feder des renommierten Chorleiters Jens Röth.

 



Besondere Momente mit dem Kulturkreis
Der Kulturkreis Elz hatte wieder zu einem musikalischen Dinner mit 4-Gang-Menü und musikalischer Begleitung ins Bürgerhaus eingeladen.
Bürgermeister Horst Kaiser begrüßte in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Kulturkreis Elz die Besucher des Abends und stellte bereits das Programm des Kulturkreis Elz für die nächsten Wochen und das folgende Jahr vor. Neben der Kampagneneröffnung für die Fassenacht 2020 am 15.11. im Bürgerhaus stellte er kurz die Veranstaltungen der Rotjacken und der Frauenfassenacht ab dem 01.02.2020 vor. Ein besonderer Hinweis erfolgte für eine 2-Tagesfahrt zum Musical Robin Hood nach Fulda am 15. Juli nächsten Jahres. Wer hier dabei sein will, sollte sich bereits in den nächsten Wochen entscheiden, denn die Nachfrage ist sehr groß.
Nach der Begrüßung und einem Sektempfang eröffnete dann der Liedermacher Klaus-André Eickhoff den Abend mit dem Titel „Dieser Moment“. Mit diesem Titel war auch das Motto des Abends umschrieben, denn neben dem vorzüglichen herbstlichen 4-Gang-Menü sorgte der Künstler immer wieder für nachdenkliche und heitere Momente mit seinen Liedern, die alle eigentlich alltägliche Dinge und Lebenssituationen sehr treffend beschreiben. Sowohl gesanglich als auch sehr virtuos am Piano wusste Klaus-André Eickhoff zu überzeugen und begeisterte seine Zuhörer mit Titeln wie z.B. „Mein Wäscheberg“, „Im Stadion“, „Die Sache mit der deutschen Sprache“ oder dem „Mittelstreifenschleicher“.
Klaus-André Eickhoff gelingt es dabei die alltäglichen Dinge sehr zutreffend zu beschreiben und oftmals auch gekonnt aufs Korn zu nehmen. Kein Wunder, dass der Künstler ohne Zugabe den Abend nicht beenden durfte.
Auch die Küche wusste zu überzeugen, sodass es insgesamt ein in jeder Hinsicht genussreicher Abend mit vielen schönen „Momenten“ wurde.
Horst Kaiser dankte dann auch am Ende den fleißigen Helfern des Kulturkreises für die gute Vorbereitung und die Deko, sowie dem Bürgerhauswirt Taki und seinem Küchen- und Serviceteam für die gute Bewirtung.

Mundart sorgt für großen Spaß

Um es vorneweg zu nehmen: Es war ein knappes Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Jury tat sich schwer - so viele tolle Beiträge trugen die kreativen Mundart-Autoren beim Mundartwettbewerb der NNP und des Kulturkreis Elz im Elzer Bürgerhaus vor. Sieger wurde Dieter Ehinger aus Wallmerod mit seinem Beitrag "Dot Siebzischjährische Juhrgangstreffe", den zweiten Platz holte sich Josef Friedrich aus Lindenholzhausen, der über das Thema Mundart sinnierte und Dritte wurde Elisabeth Heinz aus Niedertiefenbach mit ihrer Geschichte über die Kittelschürz - die gleich auch zum Publikumsliebling avancierte.
Aber auch die Beiträge von Bernd Bay aus Bad Camberg über Opas Art, Geschenke einzukaufen, der "Grillen-Zirp" von Ursula Grolig aus Eschenau, das "mettwochs omens dobbel" von Lilo Holzbach aus Hadamar und der Besuch bei der falschen Beerdigung der Diezerin Hannelore Koch sorgen für viel Gelächter und Applaus. Mit ebenso unterhaltsamen wie tiefsinnigen Vorträgen sammelten auch Rita Wörsdörfer aus Salz ("Mir komme vom Westerwald"), Dorothea Schmidts (Seelbach) "Ischias" und die Kriegserinnerung von Rudolf Laux aus Villmar viele Fans um sich.
Die zumeist schon etwas älteren Mundartdichter präsentierten mit klugen Köpfen ein ebenso vielseitiges wie kreatives literarisches Engagement - ganz ohne Handy, Internet und Vorlagen. Sie bewiesen, dass selber denken nicht nur Spaß macht, sondern auch einzigartige Ergebnisse bringt. Und das wurde passend und farbig vom Rahmenprogramm unterstrichen. Als echter Blickfang zeigte sich die Senioren-Tanzgruppe aus Salz. Petra Sander, Petra und Philipp Stöhr lieferten - natürlich in Platt - einen lustigen Sketch rund um einen Hochzeitsbesuch. Als echter Knüller entpuppte sich der kleine Ausflug in die Schule "annodozumol" - der hochdeutsch sprechende Lehrer Bernd Schmitt wurde von seinen Platt schwetzenden Schülern Emilia Keck, Josephine Keck, Romy Dörnbrack, Michel Reitz und Jannis Hammrich herrlich aufs Glatteis geführt.

 



„Meine Rache an den Nazis“

Zu einer bewegenden Lesung mit anschließendem Rap-Konzert lud die Verdi mit vielen Unterstützern ins Elzer Bürgerhaus. Zu Gast war die Auschwitz-Überlebende Esther Bejarano mit der Band Microphone Mafia. Sie richteten einen flammenden Appell gegen Krieg und für mehr Miteinander an die Besucher.
Elz. Mehrmals standen die rund 600 Besucher im Bürgerhaus Elz, um Esther Bejarano ihren Respekt und ihren Applaus zu schenken, so bewegend war der Abend. Bereits zur Begrüßung durch Stefan Schneider, Bezirksvorsitzender der Verdi Limburg-Weilburg war spürbar, wie großartig der Abend werden würde. „Die Zahl der Besucher übertrifft deutlich unsere Erwartungen“, so Schneider, „das ist ein klares Zeichen gegen Antisemitismus und Rassismus.“ Und der Applaus war groß.
„Wenn ich hier oben stehe, rede, singe, tanze und lache, dann ist es meine Rache an den Nazis“, so Esther Bejarano, welche Auschwitz überlebt hat. Die 94-Jährige kam mit 18 Jahren mit einem Transport im Viehwaggon nach Auschwitz. Direkt nach der Ankunft fand die erste Selektion statt, ihr wurden die Haare geschert, die Würde wurde genommen durch die Behandlung. Ihr wurde die Nummer 41948 eintätowiert. „Namen wurden abgeschafft, wir waren nur noch Nummern“, liest sie aus ihrem Buch vor. Sie hatte dann das Glück, dass sie in das Mädchenorchester kam, „sonst wäre ich verreckt.“ Viele Besucher bewunderten, mit welcher starken Stimme sie aus ihren Erinnerungen las und dass sie überhaupt in der Lage war, von diesen Zeiten zu sprechen, ohne dass ihr die Stimme brach. Da sie väterlicherseits eine christliche Großmutter hatte und somit zu einem viertel arisch war, kam sie nach Ravensbrück. Dort arbeitete sie dann bei Siemens in der Montage. Im Januar 1945 seien die Mischlinge zu Ariern erklärt worden. „So ein Schwachsinn! Wie viele Mischlinge hatte man schon ermordet“, so Bejarano, „ich nutzte die Vorteile, die sich dadurch ergaben, doch im Herzen blieb ich Jüdin.“ Mit dem Ende des Krieges begab sie sich auf den sogenannten Todesmarsch, doch sie und sieben weitere Mädchen konnten fliehen und fanden Rettung bei den Amerikanern. Mitten auf dem Platz eines Dorfes in Mecklenburg-Vorpommern verbrannten die amerikanischen Soldaten ein Bildnis von Hitler auf dem Dorfplatz. Bejarano spielte Akkordeon bei dieser Siegesfeier. „Das war meine Befreiung, meine zweite Geburt“, beendete sie ihre Lesung und das Publikum stand auf zu Standing Ovations.

 



Regionaler Herbstmarkt bei sommerlichen Temperaturen

Sonnenschein und milde Spätsommertemperaturen lockten am Sonntag zahlreiche Besucher nach Elz. Auch ein kurzer Regenschutt am Vormittag tat da dem beliebten Herbstmarkt keinen Abbruch. Der Gewerbeverein und die Gemeinde hatten zum Schlemmern, Stöbern und Shoppen in den Geschäften und auf der Straße eingeladen. Von den rund 100 Flohmarktständen auf der Durchfahrtstraße waren in diesem Jahr leider 35 nicht besetzt. Laut DRK haben sich dafür in diesem Jahr einfach keine Interessenten gefunden. So gab es einige leere Parkbuchten auf der Hauptstraße zu verzeichnen. Trotzdem waren diejenigen, die einen Stand gebucht hatten mit den Verkäufen am Ende des Tages sehr zufrieden. Auch der Gewerbeverein sammelt jedes Jahr Spenden für seinen Flohmarktstand. Der Erlös wird dann in vollem Umfang weitergegeben. In diesem Jahr geht der gesammelte Betrag an die Jugendfeuerwehr der Gemeinde.
Auf dem Rathausplatz war auch was los. Zum 50-jährigen Bestehen hatte die DLRG Elz zu einer Fahrzeugschau eingeladen. Vor allem die Demonstration der Sandsäcke und deren Einsatzmöglichkeiten stieß auf große Neugierde, so der Leiter des Einsatzes, Tobias Weimer. Mit fünf vollen Paletten Sandsäcken, rund vier Tonnen Sand, hatten die Mitglieder des DLRG eine effektive Barrikade gegen Wasser aufgebaut, welche nicht mal bis an die Knie reichte. "Drei Sandsäcke alleine reichen als Hochwasserschutz nicht aus", erklärte Weimer. Für die Demonstration füllten die Einsatzkräfte des DLRG dann auch noch zusätzliche Sandsäcke, denn normalerweise haben sie nur zwei fertige Paletten im Vereinsheim stehen. Auch die Fahrzeuge wurden vor allem von den Kindern ausgiebig begutachtet, wobei die Boote noch am interessantesten waren.

 



Volles Haus beim Oktoberfest über der Elb
Beim Oktoberfest der U40 des MGV Frohsinn und des Elzer Radfahrverein ging wieder so richtig die Post ab. In der festlich weiß-blau geschmückten Radfahrhalle und den angrenzenden Festzelten feierten ca. 300 Dirndl- und Lederhosenträger bis tief in die Nacht ausgelassen ein fröhliches Fest. Leckeres Märzen-Festbier und deftige Speisen bildeten die Grundlage für ein Wohlfühlambiente. An den Zapfhähnen und in der Küche gab es keine Pausen.
Um 20 Uhr verkündete Hausherr und Haxenmeister Andreas Gerlach „O`zapft is“. Die Elzer Musikanten machten den musikalischen Auftakt und brachten das Publikum mit zünftiger Blasmusik in Bewegung und feuerten die Gäste mit „die Krüge hoch“ an, die Gläser zu leeren. Nicht nur wegen der sommerlichen Außentemperaturen bildeten sich bei den Gästen die ein oder andere Schweißperle.
Die Stimmung steigerte sich noch, als DJ Eric Schröder (Diamond Media Events) das musikalische Zepter übernahm. Von „Cordula Grün“ bis „Hulapalu“ war alles dabei, was die Boxen an Ohrwürmern hergaben. Die Gäste standen auf den Bänken und tanzten in jedem Winkel.
Es ist festzustellen, dass das Oktoberfest eine immer größere Beliebtheit insbesondere beim jungen Publikum findet. Vor allem die angebauten Zelte waren gut gefüllt mit Kirmesburschenjahrgängen. So war es nur logisch, dass auch der Kirmesschrei und das Elzer Kirmeslied nicht fehlen durften. Die Veranstaltung hat wieder einmal gezeigt, dass das Oktoberfest im Brötzenmühlental ein absoluter Renner ist und im Veranstaltungskalender der Gemeinde Elz nicht wegzudenken ist. (ts)

Großübung der Feuerwehr Elz

Großbrand im ehemaligen Hotel Schäfer

Rauch stieg aus den Fenstern des ehemaligen Hotel Schäfers. Aus dem ersten und zweiten Stock schauten Menschen aus den Fenstern und riefen um Hilfe. Das Feuer entstand durch eine Explosion im Heizungsraum im ersten Stock. Zügig hatte sich ein Folgebrand durch die alte Bausubstanz gefressen. Mehrere Personen waren in ihren Zimmern eingeschlossen oder lagen verletzt auf den Fluren.
Dieses Szenario bot sich den Einsatzkräften bei einer nicht angekündigten Alarmübung der Feuerwehr Elz am Samstagnachmittag gegen 14.30 Uhr. Zusätzlich zur Elzer Feuerwehr war die Feuerwehr Malmeneich, die Feuerwehr Limburg, der Elzer Katastrophenschutz-Löschzug und der Sanitätszug des DRK mit dem DRK Elz sowie Frickhofen alarmiert worden.
Die Nachbarn aus Limburg unterstützten mit ihrer Drehleiter, einem Tanklöschfahrzeug und dem Gerätewagen Atemschutz, wie das auch der Alarmplan für solche Gebäude in Elz vorsieht. Insgesamt 78 Einsatzkräfte wirkten bei der vom Zugführer des Katastrophenschutz-Löschzugs, Dominik Hunsänger, vorbereiteten Großübung mit. Damit die Übung unter realistischen Bedingungen ablaufen konnte, war das Gebäude mit Disco-Nebel komplett verraucht worden, so dass die zahlreichen Atemschutz-Trupps mit „Null-Sicht“ zu kämpfen hatten. Ebenso mussten während der Übung realitätsnah Zimmertüren aufgebrochen werden, um an eingeschlossene Personen heran zu kommen bzw. die Räume zu kontrollieren.

 



Mit kulinarischen Angeboten Vielfalt leben

„Kulinarische Reise“ als Beitrag der Erlenbachschule zur Interkulturellen Woche in Elz auf positives Echo gestoßen.

Vielfalt leben, ist ein zentrales Leitmotiv der Erlenbachschule in Elz. Und diese Grundidee des schulischen Lebens ist nicht nur Theorie, sondern wird regelmäßig für Schüler, Eltern, Lehrer wie auch die breitere Öffentlichkeit erlebbar – zuletzt im Rahmen der Interkulturellen Woche Ende September in Elz. Hier hatte die Erlenbachschule, an der derzeit knapp 500 Schüler aus etwa 25 Nationen in Grund- und Mittelstufenschule unterrichtet werden, Elzer Bürger zu einer „Kulinarischen Reise zu den Herkunftsländern unserer Schüler“ eingeladen.
Im Rahmen dieser kulinarischen Reise entwickelten die Schüler Ideen für die zu präsentierenden Gerichte, forschten mit Unterstützung ihrer Familien nach Rezepten und kochten die entsprechenden Gerichte dann selbst in der Schulküche. Sie legten dabei für die verschiedenen Tage der Motto-Woche regionale Schwerpunkte fest. So gab es einen Frankreich-Tag mit französischer Kartoffelsuppe und frischem Baguette, Flammkuchen und hausgemachtem Mousse au Chocolat oder einen Pakistan-Tag mit knusprigem Gemüse im Teigmantel, Reis mit würziger Linsensoße und Sawaiyyan, einem besonders gewürzten Dessert aus Milch und Nudeln.

 



Kleine Künstler ganz groß

Zu einem kleinen Geheimtipp hat sich das Schülerkonzert „Wer will, der kann“ vom Kulturkreis Elz entwickelt. Hier können kleine Stars und Sternchen vor Publikum auftreten und ihr Instrument präsentieren.
Bei der Vielfalt an Musikinstrumenten und Stücken ist es Bürgermeister Horst Kaiser sowie Vorsitzender des Kulturkreis Elz nicht bange um die musikalische Zukunft in der Region. Beim Schülerkonzert „Wer will, der kann“ traten neben dem Kinderchor „Die Kleinlauten“ und dem Jugendorchester der Elzer Musikanten 19 junge Musiker auf, um ihre Instrumente und verschiedene Stücke, vom Volkslied bis hin zu Musical-Melodien zu präsentieren. Der Kulturkreis bietet einmal im Jahr den Nachwuchsmusikern eine Bühne, um vor kleinem Publikum die erste Scheu vor einem Auftritt zu verlieren.
Die achtjährige Irem Mehmed war das erste Mal dabei. Sie nutzte vor dem Konzert nochmal die Chance, ihr Stück am Klavier zu üben. Sie war schon etwas nervös. Sie präsentierte von Anne Terzibaschitsch „Wilder Ritt“ und von der anfänglichen Nervosität war ihr beim Auftritt nichts mehr anzumerken. Mit einem Strahlen im Gesicht kam sie von der Bühne. Faszinierend war Jakob Laube, der mit gerade mal fünf Jahren sich an den Flügel wagte und „Pachelbbel Canon“ von Pachelbel spielte. Da darf jeder gespannt sein, was in den nächsten Jahren von dem kleinen Mann noch kommt.

 



Abschied vom Männerchor der „Germania“

Mit einem bunten Melodienstrauß aus Chorgesang und Salonorchester sowie dem Auftritt des Royal-Balletts beendete die Elzer Sängervereinigung „Germania“ am Samstag im Bürgerhaus ihre Jubiläumsveranstaltungen zum 175-jährigen Bestehen. Für den Männerchor der „Germania“ war es der letzte Auftritt.
„Germania“-Vorsitzender Martin Sommer brachte es bei der Begrüßung der Gäste auf den Punkt. Zwei Herzen schlugen an diesem Abend in seiner Brust. Das eine mit Freude über die 175-jährige Sangestradition und das andere mit Traurigkeit, weil an diesem Abend der Männerchor der „Germania“ seine aktive Zeit beende. Chorgesang bestehe nun weiterhin mit dem erfolgreichen gemischten Chor „Salto Vocale“ und der Hoffnung, dass in Zukunft wieder einmal in der „Germania“ ein Männerchor heranwachse.
Als zum Jubiläumsabschluss und dem angekündigten Ende des Männerchors Gesang mit musikalischer Begleitung des Salonorchesters erklang, genügte ein Blick in die Vereinsgeschichte, um an die Vereinsgründer zu denken. Denn vor 175 Jahren, als in Deutschland große Hungersnot herrschte, versammelten sich 25 Sänger, darunter elf Musiker, um im heutigen Gasthaus „Schützenhof“ den Gesangverein „Germania“ ins Leben zu rufen.

 



Harmonische Kirmestage bei Traumwetter

Am Wochenende feierten die Elzer ihr 165. Kirchweihfest. Auch in diesem Jahr war ihnen der Wettergott wieder hold und bescherte herrliches Kirmeswetter. Vier Tage lang traf man sich auf den Straßen und in den Gaststätten, kam miteinander ins Gespräch und genoss das Miteinander.
Traditionell begann die Elzer Kirmes am Samstag um 19.00 Uhr mit dem Baumstellen. Dazu trugen 98 Kirmesburschen zukünftiger und ehemaliger Jahrgänge den tonnenschweren Kirmesbaum mit reiner Muskelkraft rund ums Karree durch die Gassen von Elz und stellten ihn unter der fachkundigen Anleitung von Daniel Mörsdorf und Mitarbeitern des Elzer Bauhofs. Für einen reibungslosen Ablauf des Baumstellens haben die jungen Männer zuvor an einer Schulung teilgenommen. Sobald der Kranz frei hing, der am Donnerstag zuvor unter der Mitwirkung von Andreas Schenk von den Kirmesmädchen gebunden wurde, stimmten die Elzer Musikanten das Kirmeslied an und die Kirmesburschen 2019 konnten ins Bürgerhaus einziehen, wo die Band Noisic mit Cover-Rock für Stimmung sorgte.

Am Sonntag ging es für die Kirmesburschen mit ihren Mädchen in Begleitung der Elzer Musikanten auf den Friedhof, um zusammen mit Pfarrer Henrich und Bürgermeister Kaiser aller Verstorbenen der Gemeinde zu gedenken. Danach zog man mit Musik zum feierlichen Hochamt in die Kirche unter Mitwirkung des Kirchenchors. Nach der Mittagspause traf man sich in der Kirche zur Dankandacht wieder. Im Anschluss daran ging es weiter zum Kirmesständchen mit Empfang bei Bürgermeister und Pfarrer im Pfarrgarten. Bei schönem Spätsommerwetter genossen alle Gäste Quetschekuchen und fairen Kaffee im Zuge der fairen Wochen. Darauf wurde um den Kirmesbaum getanzt.
Die Kinder drängte es auf die Karussells und die „Dohlemer Boube“ heizten den ganzen Kirmesplatz mit bester Livemusik ein. Alle feierten das Kirchweihfest ausgelassen und hatten viel Spaß.

 



Kirmesanspiel
Das Kirmesanspiel am vergangenen Samstag war wieder Mal eine gelungene Auftaktveranstaltung für unsere Elzer Kirmes. Die vielen Kirmesburschenjahrgänge in ihren überwiegend karierten Hemden und die vielen Zaungäste des Fackelzuges, die dann auf dem Rathausplatz eintrafen, ließen das, was in zwei Wochen folgt schnell erahnen - unser Kirchweihfest, die größte Kirmes unserer Region. Der geballte Kirmesschrei aus hunderten von Kehlen und der Gesang des Kirmesliedes mit der Begleitung der Elzer Musikanten war über das ganze Dorf zu hören. Spätestens ab diesem Gänsehautmoment weiß jeder, das geliebte Volksfest ist nicht mehr weit.
Die Kirmesburschen und Mädchen hatten für die Bewirtung der vielen Gäste gesorgt und die Thekenmannschaften an Gondel, Bierwagen und Essenstheke hatten alle Hände voll zu tun. Bei sommerlichen Temperaturen blieben alle Anwesenden lange zum Feiern auf dem Rathausplatz und machten wenig Anstalten nach Mannebach zur Kirmes zu ziehen. Erst spät entschlossen sich die einzelnen Jahrgänge zum Aufbruch, bevor ein Gewitterschutt das harmonische und tolle Kirmesanspiel dann doch noch beendete.
Das Fest ist eingeläutet – die Kirmes kann kommen!

Schwer was los in der Kita Lollipop
Am 31. August 2019 fand in der Kita Lollipop ein Bautag statt. Das Außengelände wurde unter der Koordination von Landschaftsplaner Matthias Jansen auf Vordermann gebracht, damit im nächsten Jahr neue Aktionsmöglichkeiten wie z.B. eine Seillandschaft, Wasser-Matschbereich und Kletterbäume eingefügt werden können. Es soll ein naturnahes Gelände werden mit vielen variablen Möglichkeiten, die zum Experimentieren, Bewegen und Spielen einladen.
Eltern, Kinder und Erzieher packten tatkräftig an. Da wurden Steine gehebelt, Baumstämme bewegt und Erdarbeiten getätigt. Für die Verpflegung war ebenfalls bestens gesorgt.
Trotz großer Hitze wurde viel geschafft.
Von BILD hilft e.V „Ein Herz für Kinder“ hat die Kita bereits eine Wasserkaskade, Matschküche und einen Schrank mit Funktionsmaterial gespendet bekommen. Dafür sagen wir herzlichen Dank und ebenso für die Getränkespende am Bautag von Rewe Kauferstein Elz.

Kelz – Kult(o)ur nach Frankfurt am Main
Nach dem Motto: verschiedene Ansichten von Frankfurt ging die diesjährige Kultour des Kulturkreises Elzer Bürgerhaus e.V. in das neue Stadtviertel im Herzen der Mainmetropole.
50 Teilnehmer ließen sich vom wechselhaften Wetter nicht abschrecken und machten sich auf den Weg in die neue Altstadt nach Frankfurt. Unterwegs gab es das leckere Kulturkreis Frühstück „Weck und Worscht“. Pünktlich um 10.30 Uhr nahmen die Teilnehmer an einer sehr interessanten Führung durch die „Neue Altstadt“ teil und erfuhren allerlei Wissenswertes rund um den neuen Stadtteil. Bei einem gemeinsamen Gang zum Maintower bestand die Möglichkeit auf dem höchsten Bürohaus, aus dem 47. Stock - Frankfurt von oben zu besichtigen. Viele nutzten noch die Möglichkeit zur freien Verfügung, bevor es am Nachmittag zur Schiffstour auf den Main ging, um so die Ansicht vom Wasser aus auf Frankfurt zu bewundern. Einen schönen gemeinsamen Ausklang gab es in einem alteingesessenen Frankfurter Lokal in Schwanheim. Im „Seppche“ genossen alle Teilnehmer typische Frankfurter Spezialitäten.

Seniorenreise führte an die Ostsee
Vom 12.06.2019 bis 17.06.2019 waren die Elzer Senioren an der Ostsee.
Morgens um 06.00 Uhr ging es los. Auf der Autobahn hatten wir viele Baustellen und Staus.
Wir kamen dann gut gelaunt am späten Nachmittag in Wismar an und bezogen unsere Zimmer.
Am 2. Tag ging es durch Wismar mit Reiseführung. Nach der Stadtbesichtigung fuhren wir zur Insel Poel, mit alten Gutshäusern Bauernhöfen und Alleen.
Am 3. Tag fuhren wir mit unserer Reiseführerin nach Rostock und Warnemünde. Am heutigen Tag konnten wir die beiden Städte erkundigen mit fachkundiger Führung.
Heute hatten wir Glück. Für Wismar war ein kräftiges Gewitter angekündigt. Wir aber fuhren nach Rügen und konnten den Südteil von Rügen erkundigen. Hierbei bekamen nur etwas Regen ab, nicht aber von dem Gewitter das über Wismar zog.
Am 5. Tag haben wir die Halbinsel Fischland-Darß- Zingst erkundigt. Durch unsere fachkundige Führerin haben wir viel Neues gelernt.
Am letzten Tag fuhren wir wieder Richtung Heimat. Zum Glück mit weniger Staus als auf der Hinfahrt, so kamen wir am frühen Abend Glücklich und zufrieden mit vielen Erinnerungen wieder in Elz an.

Heißer Nachmittag für die Elzer Feuerwehr
Am Donnerstag, 1.August, wurde die Feuerwehr Elz um 14.49 Uhr mit ihren Tanklöschfahrzeugen zu einem brennenden Getreidefeld, das noch nicht abgeerntet war alarmiert. Die örtlichen Feuerwehren wurden mit Löschwasser bei der außerorts zwischen Obererbach und Niedererbach gelegenen Brandstelle versorgt.

Kurz nach der Rückkehr von diesem Einsatz wurde dann um 16.53 Uhr der komplette Löschzug zu einem brennenden Radlader auf dem Firmengrundstück eines Elzer Sägewerks alarmiert.
Eine schwarze Rauchsäule ließ Schlimmes befürchten. Dennoch hatten die Mitarbeiter geistesgegenwärtig reagiert und das Fahrzeug mit einem Gabelstabler von der Holzwand des Sägewerks ins Freigelände geschoben. Den 27 Einsatzkräften gelang es schnell, das Feuer unter Kontrolle zu bekommen und schließlich abzulöschen. Vermutlich entstand der Brand durch einen technischen Defekt im Motorbereich des Radladers.

Der Elzer Cup im Golfclub Westerwald

Der Elzer Cup im Golfclub Westerwald hatte mit 100 Teilnehmer eine Rekordbeteiligung. Auch der Wettergott spielte mit. Nach der Hitze der vergangenen Woche hatten die Temperaturen merklich abgekühlt, sodass alle Voraussetzungen für ein schönes Golfturnier gegeben waren. Das Turnier ist zu einem festen Bestandteil im Turnierkalender des Golfclubs Westerwald geworden. Die Sponsoren – alle Elzer Mitglieder- hatten zum 11. Elzer Cup eingeladen.
Alle Teilnehmer erhielten mit ihrer Scorekarte ein Tee-Geschenk sowie kühle Getränke und Obst mit auf die Runde.
Fairways und Grüns waren bestens präpariert. Somit waren alles Voraussetzungen für gutes Golfen gegeben.
Aufgrund der guten Verhältnisse gab es viele Unterspielungen, wodurch das Handicap verbessert wird. Das beste Ergebnis erzielte bei den Herren, Michael Dienethal mit 25 Bruttopunkten und bei den Damen Rita Scheer mit 24 Bruttopunkten.
In der Klasse A-Hcp bis 16,8- belegte Uwe Dillenberger mit 40 Nettopunkten den ersten Platz, gefolgt von Norbert Merz 38 Nettopunkte und Dieter Eidt mit 37 Nettopunkten.
Die Klasse B-Hcp 16.9 - 23.7- gewann Ilse Stahl mit 41 Nettopunkten, gefolgt von Heike Schmitz mit 37 Nettopunkten und Birgit Schramm-Deifel ebenfalls mit 37 Nettopunkten.
In der Klasse C-Hcp 23.8 -) belegte der Elzer Thomas Reichwein mit 39 Nettopunkten den ersten Platz, gefolgt von Ariane Fischer mit 38 Punkten sowie Peter Huf mit 32 Nettopunkten.
Natürlich wurden auch wieder Sonderpreise ausgespielt. Neary bei den Damen ging an Inge Schuster-Laux und bei den Herren an Norbert Merz. Nearest to the Line gewann Helmut Siry.

 



Swingender Mühlensommer
Zum jährlichen Mühlensommer waren in diesem Jahr die Offheimer Jazzbären zu Gast in Elz. Mit ihren swingenden Melodien vertrieben sie die Regenwolken.
Kurz vor elf Uhr begann es über der Schwanenmühle in Elz zu tröpfeln. Doch wenn dann Hits wie „Wochenend und Sonnenschein“ oder „Icecream“ erklingen, da lässt sich auch jeder Regen vertreiben und es wurde ein angenehmer Vormittag beim Frühschoppen des Kulturkreis Elz. Die Offheimer Jazzbären sind ein gern gesehener Gast in Elz und hatten Songs im Gepäck, welche das Sommerfeeling heraufbeschworen und die Sonne herauslockten. Aber dank der nächtlichen Abkühlung waren es angenehme Temperaturen, so dass zahlreiche Besucher den Weg zur Mühle fanden.
Die Jazzcombo sind Hermann Weimer mit Klarinette und Saxophon, sein Schwager Michael Storck am Keybord, ihre Söhne Markus Weimer am Schlagzeug und Tobias Storck am Kontrabass sowie am Banjo Gereon Brenk. Sie gründeten sich 2008 und sind seitdem aus der Region nicht mehr wegzudenken. Das Quintett ist dem Dixieland und New Orleans Jazz sehr verbunden, welche mit swingenden, lockeren Melodien locken. Es ist eine gute Laune Musik und bei „Veronika, der Lenz ist da“ oder „My Bonnie is over the ocean“ sangen auch einige Gäste des Mühlensommers mit. Bekannte Größen wie Louis Armstrong oder Duke Ellington erklangen im Hof der Schwanenmühle. Selbst Bürgermeister Horst Kaiser, Vorsitzender vom Kulturkreis, ließ es sich nicht nehmen, sein Akkordeon auszupacken und mit den Jazzbären zu swingen. Tolle Elemente im Jazz sind die freien Improvisationen, die sich harmonisch in die Gesamtstücke einfügen. Gerne spendete das Publikum dann auch den einzelnen Künstlern Applaus, wenn diese sich gekonnt schwungvoll auf ihren Instrumenten austobten.
Der Elzer Mühlensommer ist eine schöne Gelegenheit, zusammen zu kommen, feine Musik zu genießen und sich dabei zu unterhalten. (hl)

Ein Festival für Groß und Klein

Erneut zeigte sich das Wutzkopp Festival als eine Veranstaltung für Alle Altersklassen und für Familien. Bis tief in die Nacht wurde im Schwimmbad getanzt und gefeiert.
Wenn am Ende die Kinder bei den Bands mit auf der Bühne stehen und fleißig auf ihren Luftgitarren mitrocken und wenn die älteste Teilnehmerin auf dem Festival mit 92 Jahren ihren Spaß hat, dann zeigt dies den Kern dieses Festivals. Von Anfang an so gedacht und bis heute so gefeiert, ist es ein Festival für die ganze Familie, für Jung und Alt, für Groß und Klein. Bis tief in die Nacht feierten die Besucher auf dem Gelände des Elzer Freibades.
Zwar gab es zu Beginn des Festivals um 16 Uhr mal einen kurzen, heftigen Regenschauer, doch den restlichen Abend blieb es trocken. Nicht erst ab 16 Uhr wurde gefeiert. Schon kurz vor zwölf reihten sich die Oldtimer in der Hauptstraße von Elz hintereinander, um einen Platz auf dem Rathausplatz zu finden. Da wurde geschaut, gefachsimpelt und sich getroffen. 168 Oldtimer nahmen dieses Jahr an der Fahrt teil und die Faszination ist ungebrochen. Der älteste Teilnehmer der Oldtimerfahrt war Ernst Müller mit 82 Jahren, der auf einem Motorrad mitfuhr. Das älteste Fahrzeug war ein Bentley Baujahr 1928 sowie ein Daimler-Benz von 1936. Der Publikumsliebling war ein VW Bus von Jörg Jung. Auf dem Rathausplatz gab es Unterhaltung von dem Trio Ordonez, die mit ihren akustischen Gitarren und rauchigen Stimmen „Hotel California“ oder „Knocking on heavens door“ zum Besten gaben.
Damit auf dem Festivalgelände alles reibungslos verlief, jeder zu trinken und zu essen bekam, waren 130 Helfer von den vier Elzer Vereinen Feuerwehr, DRk, DLRG und Elzer Musikanten im Einsatz. Diese haben auch im Vorfeld alles aufgebaut und waren am Sonntag dabei, die Spuren des Festivals zu beseitigen. Dieses Engagement lobte auch der Schirmherr, Landrat Manfred Köberle, welcher ebenfalls an der Oldtimerfahrt teilnahm: „Ein großer Dank geht an die Vereine, die das Festival hier stemmen.“

 



Singen am Erlenbach

Von der Nordsee in den Westerwald
Ein bisschen Quiz, ein bisschen Nostalgie, ein bisschen Unterhaltung, dazu jede Menge Freude, alte Schlager und gemeinsamer Gesang: Das "Singen am Erlenbach" war für viele Besucher wieder ein großes Ereignis.
Die Frage des Abends lautete: "Wer hat das gesungen?", und obwohl Moderator Gerd Hammrich in seiner fröhlichen Art etliche Male versuchte, sein Publikum an der Nase herumzuführen, gelang ihm das nicht recht. Die singenden Gäste des Kulturkreises kannten sich aus und wussten ganz häufig, wer Interpret des jeweiligen Schlagers war, und das, obwohl das Liedgut oft schon Jahrzehnte alt ist. Beim "weißen Mond von Maratonga", den Lolita schon 1957 musikalisch bewundert hatte, sangen im idyllischen Hof der Familie Christoph Schäfer in der Oberdorfstraße 49 viele Lolitas etwas älteren Semesters begeistert mit, schickten die Sehnsucht auf Reisen und hofften, dass Märchen und Träume wahr werden.
Wie immer wurde das "Singen am Erlenbach" zum wunderbar romantischen Abend. Im Hof, zwischen blühenden rosa und blauen Hortensien und unter dem schützenden Dach der großen Kastanie, wurden Liebe und Leid, Glück und Freud, Heimat und Natur besungen. Offheim, Eschhofen, Schadeck, Dehrn, Diez - von überallher waren Mitsänger gekommen, auch Stimmen aus den Elzer Altersheimen, die begleiteten mit leiseren Gesängen die jüngere Generation. Unterstützung erhielten alle Sänger von einer kleinen Abordnung des MGV Frohsinns, die sich mit ihrem Vorsitzenden Johannes Schäfer und Nachwuchssängern auf Stühlen und Bierzeltganituren eingefunden hatten. Und als Gerd Hammrich vom singenden Bäckermeister Heino und seinen Liedern (Wer hat die Fischer von St. Juan gesungen?) berichtete, konnte Johannes Schäfer, sehr zum Vergnügen der Besucher, gleich von einem Treffen mit dem Berufskollegen erzählen, der gar kein singender Bäcker, sondern in Wirklichkeit ein singender Konditor ist!

 



Partnerschaft mit Waldmünchen gepflegt

Delegation aus Elz zu Gast in Waldmünchen
- bei Trenck-Premiere und Festzug

Die Premiere des Festspiels „Trenck der Pandur“ das in der Grenzstadt vor 70 Jahren uraufgeführt wurde und seither jedes Jahr in Szene gesetzt wird, war auch Anlass des Besuches einer Delegation aus der Partnergemeinde Elz am vergangenen Festwochenende.
Bürgermeister Horst Kaiser führte die sechsköpfige Elzer Gruppe mit seiner Frau Jutta und der ersten Beigeordneten und seiner Stellvertreterin Ingrid Friedrich sowie den Beigeordneten Gisela Mörsdorf und Wolfgang Lindenmeyer mit Gattin an. Elisabeth Haring-Ruhland, Mitarbeiterin in der Stadtverwaltung begleitete die Besucher am Samstag in das „Haus der Natur“ in Klentsch (Tschechien). Dort konnten die Elzer nicht nur diese beeindruckende Einrichtung, sondern auch die zweite Partnergemeinde Waldmünchens kennenlernen.
Danach ging es nach Althütte, wo die Gäste das neu entstandene Aktivzentrum besuchten. Die Elzer Delegation war begeistert vom Informations- und Sportangebot und genoss danach die Atmosphäre im „Bergstüberl“. Elisabeth und Walter Ruhland, mit den Elzern befreundet seit 1973, waren in Althütte mit von der Partie.

 



tab macht Karl Schäfer zum Ehrenmitglied
An der Premiere der diesjährigen Freilichtveranstaltung von „Les Miserables“ auf der Neumühle in Elz gab es für den Gastgeber Karl Schäfer ein besonderes Gastgeschenk – die Ehrenmitgliedschaft des Vereins.
Karl Schäfer gehört mit seiner Frau Ute zu den Gründungsmitgliedern des Vereins im Oktober 1995. In den nun 24 Jahren des Bestehens des theater am bachs (tab), dessen Name an die Freilichtaufführungen auf der Neumühle und dem naheliegenden Elbbach angelehnt ist, stellte Karl Schäfer und seine Familie bereits zum 10. Male ihr Anwesen für die Freilichtveranstaltungen des Vereins zur Verfügung, angefangen mit „Mirandolina“ 1996. Danach folgten die Stücke „Der Schinderhannes“ (1998), „Der fröhliche Weinberg“ (2000), „Der zerbrochene Krug“ (2002), „D‘ Schwed im Land“ (2004), „Der grüne Kakadu“ (2007), „Der eingebildete Kranke“ (2010), „Jedermann“ (2013), Viel Lärm um nichts/Robin Hood (2016) und der diesjährigen Aufführung von „Les Miserables“.
Die Ehrenmitgliedschaft des „theater am bachs“ wurde bislang erst 2 Mal verliehen – an Hugo Harbich, den ersten Vorsitzendes des Vereins und 2014 an Gerhard „Egge“ Egenolf. Die Ernennung von Karl Schäfer anlässlich der Premiere am 06.07. ist die Anerkennung seiner Verdienste für das tab, da gerade die über die Grenzen von Elz bekannten Freilichtaufführungen auf der Neumühle ein Meilenstein für den Erfolg des noch jungen Vereins ist. Karl Schäfer, der auch die Auszeichnung als Ehrenbürger von Elz trägt, wurde die Urkunde zur Ernennung in Anwesenheit des Premierenpublikums feierlich durch Alina und Jörg Schmidt überreicht.
„Karl, nochmals meinen Dank für Deine Verdienste um das kulturelle Leben von Elz und dem theater am bach. „Les Miserables“ war wieder eine wunderschöne Zeit auf der Neumühle, für uns, für Euch und die rund 1.400 Zuschauer.

Jörg Schmidt, Vorsitzender tab.

Amateurbühne theater am bach Elz spielt Freilicht auf der Neumühle

„Les Misérables“ werden lebendig
Für die künstlerische Leiterin Genia Gütter war es ein langgehegter Traum, Victor Hugos „Les Misérables“ zu inszenieren. Und dieser Traum ist diesen Sommer in Erfüllung gegangen. Das gesamte theater am bach wirkte daran mit, diesen Traum zu realisieren. Genia Gütter schrieb die dramaturgische Fassung und über 40 Darsteller im Alter zwischen 6 und 66 Jahren hauchten den Figuren Leben ein. Auch wenn das Wetter nicht immer stabil war, erlebten alle zum wiederholten Male einen Sommernachtstraum. Und wie sagte Genie Gütter zum Schluß? „Es war Magie“.
Das theater am bach hatte sich der Geschichte von dem armen Tagelöhner Jean Valjean angenommen, großartig verkörpert von Thorben Horn, der wegen Diebstahl und Ausbruchversuchen über 14 Jahre im Gefängnis saß, bis er freikam. Erneut bediente er sich des Diebstahls und klaute das wertvolle Silber von Bischof Myriel (sehr gütig verkörpert von Steffen Jainta). Wieder aufgegriffen behauptete er, es geschenkt bekommen zu haben und der Bischof stimmt dem zu und gibt ihm noch einen Silberleuchter oben drauf. Gemahnt ihn aber an, damit Gutes zu tun. Und so wandelt sich Jean Valjean zu einem rechtschaffenden Bürger, baut eine Fabrik auf, wird Bürgermeister und tut Gutes. Dabei begegnet ihm Fantine (Sarah Horn), welche ein Kind hat. Dieses ist bei den Wirtsleuten Thenadier (Heike und Lutz Lachnit) untergekommen, die das Kind als Magd behandeln und aus der Mutter stetig Geld herauspressen. Als alleinerziehende Mutter sozial verachtet, führt der Weg von Fantine nach unten – sie verkauft Haare und Zähne, landet als Prostituierte auf der Straße, wo sie auch stirbt. Dort begegnet sie auch Valjean und vertraut ihm das Leben ihrer Tochter Cosette an. Dieser holt sie aus den Fängen von den Thenadiers und hütet sie wie ein Schatz.

 



Mädchenfreizeit
Seit vielen Jahren steht die Mädchenfreizeit nun schon auf dem Sommerprogramm
der katholischen Jugend Elz.
Dieses Jahr verbrachten die Teilnehmerinnen der Mädchenfreizeit ihre Zeit vom
08. - 14. Juli im Thomas-Morus-Haus in Hilders in der Rhön.
Allein die Anreise war ein Abenteuer für sich. Um das Haus zu erreichen, mussten die Teilnehmerinnen nämlich zunächst einen verhältnismäßig steilen Berg bezwingen, da der Reisebus zu lang für die kurvenreiche Auffahrt war. Verschwitzt und völlig erschöpft kamen die Mädels dann endlich am Haus an. Oben angekommen hieß es schließlich Natur pur. Der Koffertransport erfolgte mit einem Lieferwagen.
Ein Haus, welches gefühlt mitten im nirgendwo lag, umzingelt von Bäumen, Wiesen und einer Kuhweide und dann auch noch das schlechte Netz. Trotz dieser, für heutige Teenager, misslichen Lage verbrachten Teilnehmerinnen und Gruppenleiterinnen eine schöne Zeit in der „MF 2019“.
Ein festes Thema hatte die diesjährige MF zum ersten Mal nicht. Stattdessen hatte jeder Tag ein neues Tagesthema. So setzten sich die Teilnehmerinnen mit dem „Anderssein“, der „Natur und Umwelt“, der „Freundschaft“ und dem „Abschied“ auseinander.
Für Unterhaltung sorgten ein Ausflug nach Fulda, ein Nachmittag im Freizeitbad, eine Wanderung mit den Rangern im Biosphärenreservat, sowie der ein oder andere Filmeabend. Abgesehen davon gestalteten die Mädchen in Workshops ihre eigenen Mäppchen und bastelten ein Memoboard.
Über den Besuch unserer Pastoralreferentin Renate Ruß haben wir uns sehr gefreut,
da sie beim Ausflug am Mittwoch nach Fulda dabei war und am Abend einen Wortgottesdienst mit uns feierte.
Nach einer wunderschönen Freizeit ist es wieder an der Zeit sich bei der Leitung
Alexandra Laux, den Gruppenleiterinnen Carla, Lara, Lena, Fenja und Nele, sowie dem
Küchenteam Norbert und Klaus zu danken.

O Täler weit, oh Höhen

Zeltlager der kath. Jugend Elz im Schondratal

Wieder einmal ging es für 61 Jungs und 13 Betreuer ins Zeltlager. Ziel war diesmal der Jugendzeltplatz Schondratal bei Detter in der Bayrischen Rhön. Da weit und breit kein mobiler Empfang möglich war konnten sich die Jungs vollkommen in der idyllischen Talaue der Schondra im Naturparks Rhön austoben. Neben Wasserplantschen und Dämme bauen gab es ein Bootsrennen, im Lager wurde der Elzer Superhandwerker gesucht mit Schreinerarbeiten der Zelte, die dann von einer Jury benotet wurden, oder das große Familientreffen-Mafia-Gruppenspiel. Am Wandertag wurden verschiedenen Ziele angelaufen, wie der alte Pilgerort Heiligkreuz, der Aussichtsberg Wilder Weißstein, die Sippachsmühle, oder der Dreistelz mit seinem Aussichtsturm. Ausflüge führten zum Freizeitpark Geiselwind, und zum Terassenbad nach Bad Kissingen. Abends in der Lagerrunde wurden dann verschiedene Spiele gespielt, z.B. Quiz dich fit, Glücksrad, oder Klartext, bei dem die Zelte um den Einzel- und Gesamtsieg am Ende des Lagers spielten. Zwischendurch ertönte dann immer am knisternden Lagerfeuer "Bolle reiste jüngst zu Pfingsten" oder "Wer hat die Kokosnuss geklaut" durch die menschenleere Talaue. Traditionell kommen natürlich aus der Heimat Bürgermeister Hort Kaiser und geistlicher Beistand angereist, dieses Mal in Person von Diakon Georg Muth. Es wurde eine stimmungsvolle Andacht unter dem Blätterdach gefeiert, und dabei wurde auch der ehemalige Lagerleiter Hermann Martin für seine 51. Zeltlagerteilnahme von der Pfarrgemeinde geehrt. Eine tolle Leistung und ein bewundernswerter Einsatz für junge Menschen. Das Küchenteam um Bastian Hoffmann, Steffen Kopp und Jens Konhäuser zauberte auch wieder ein Lächeln ins Gesicht der Jungs, wenn es leckeres Haschee mit Nudeln oder Klöße, Rotkraut und Rouladen aus der gusseisernen Riesenpfanne servierte. Und von Max Möller wurden wieder die Bratwürste für den Abschluss-Grillabend persönlich vorbeigebracht, auch hierfür ein herzliches Dankeschön an die Metzgerei Möller. Man kann also sagen, dass das diesjährige Zeltlager eine runde Sache war. Im nächsten Jahr geht es nach 2009 mal wieder in die Elzer Partnergemeinde Waldmünchen, wegen der großen Entfernung auch wieder ein Tag länger als üblich. Anmeldung dazu ist am Samstag, den 18.01.2020.


Ferienspiele der Gemeinde Elz

Hey, hey, Wickie
Mit einem kleinen Theaterstück gingen die diesjährigen Elzer Ferienspiele zu Ende. Zusammen mit dem theater am bach gestaltete die Gemeinde die Ferienspiele unter dem Motto „Wikinger“.
Die ganze Woche über wurde fleißig gebastelt, geprobt und auch gespielt. Am Freitag fanden die Ferienspiele ihren Höhepunkt mit einer kleinen Theateraufführung. Bereits vor dem Auftritt freut sich Ida Eickenboom darauf. „Ich bin das dritte Jahr dabei, aber dieses Jahr hat es mir besonders Spaß gemacht“, so die Neunjährige. Ihr Helm, ihr Schild und ihr Schutzpanzer besitzen einen Adler als Wappentier. Alles selbst von ihr gebastelt. Und dann geht es auch schon los.
Über 60 Kinder haben sich eine Woche lang mit dem Thema Wikinger beschäftigt. Lutz Lachnit vom theater am bach hat ein kleines Stück geschrieben und mit den Kindern einstudiert. In vier Gruppen spielten die Ferienkinder das Stück. Ihre Requisiten bastelten sie alle selbst und waren am Ende wie ihr Vorbild Wickie mit Helm, Hemd, Schild und Streitaxt ausgerüstet.
Die Wikinger hatten großen Hunger. Sie angelten und hatten reichen Fang. Doch der wurde ihnen über Nacht gestohlen. Also begaben sie sich auf große Fahrt und suchten den Dieb. Sie wurden fündig in einer alten Burg. Erst wurden sie gefangengenommen, aber konnten sich befreien. Sie stellten die Diebe zur Rede. Diese gestanden, dass sie selbst Hunger hatten. Also zeigten die Wikinger ihnen, wie sie angeln können. Und am Ende fingen sie zusammen Fische und merkten, dass man gemeinsam sehr viel stärker ist als allein. „Freunde helfen sich“, so die Wikinger am Ende alle zusammen.

 



Lkw-Brand beschäftigt Feuerwehr über acht Stunden auf der Autobahn

Um 6.10 Uhr wurde die Feuerwehr Elz am 2. Juli zu einem Lkw-Brand auf die A 3 in Fahrtrichtung Frankfurt alarmiert. Ein niederländischer Sattelzug war aus noch unbekannten Gründen in Brand geraten. In Windeseile hatten die Flammen auf die 24 Tonnen Ladung, durchweg Elektroschrott mit hohem Kunststoffanteil, übergegriffen.
Da die Ladung sehr dicht gepresst und von unten nach oben brannte, war der Löscheinsatz sehr langwierig, da der eingesetzte Löschschaum die unteren Brandzonen kaum erreichte.
Aufgrund der Kunststoffummantelung alter Kabel entstand eine sehr starke Rauchentwicklung, die direkt Richtung Limburg-Staffel zog. Daher wurde über Rundfunkdurchsagen und KATWARN eine Bevölkerungswarnung herausgegeben, Türen und Fenster zu schließen.
Da die Löschwasservorräte der vier eingesetzten Elzer Lösch- bzw. Tanklöschfahrzeuge nicht ausreichten, wurden die Nachbarfeuerwehren Limburg und Nentershausen mit ihren Tanklöschfahrzeugen hinzu alarmiert. Mittels der Tanklöschfahrzeuge wurde dann ein Pendelverkehr eingerichtet, der stetig Löschwasser zur Einsatzstelle nachlieferte.
Auch nach dem ablöschen der größten Flammen gestalteten sich die Nachlöscharbeiten extrem zeitaufwändig. Dabei kam auch die Drehleiter der Feuerwehr Elz kam zum Einsatz, um den Sattelauflieger von oben her abzulöschen.
Es bildete sich ein Rückstau bis zum Dernbacher Dreieck. Auch auf den Umleitungsstrecken inklusive sämtlicher Schleichwege hieß es über Stunden stop and go.
Der komplette Atemschutzgerätebestand der eingesetzten Elzer Fahrzeuge kam reihum zum Einsatz. Bereits während des Einsatzes begannen die Atemschutzgerätewarte mit dem Füllen der Atemluftflaschen in der Feuerwache und führten gefüllte Geräte zur Einsatzstelle nach.
Erst nachdem ein Containerfahrzeug mit Greifarm eines heimischen Recyclingbetriebs das zusammengeschmorte Brandgut Stück für Stück entlud, kam man an die immer noch schwelenden Brandherde, die zum Teil durch massive Platten abgedeckt und somit für die Löschmittel unerreichbar waren, heran. Bis gegen 14.15 Uhr war die Feuerwehr Elz mit den Nachlöscharbeiten beschäftigt.
Die vollständige Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft der Einsatzfahrzeuge hat weitere drei Stunden in Anspruch genommen. Insgesamt waren rund 45 Feuerwehrmänner im Einsatz.


Unkrautbekämpfung aus dem Ruder gelaufen

Mit der Meldung „Heckenbrand an Mehrfamilienhaus, starke Rauchentwicklung“ wurde die Feuerwehr Elz am 28. Juni um 10.31 Uhr in die Freiherr-vom-Stein-Straße alarmiert. Ein großer Rauchpilz stand über Elz-Süd.
Eine Unkrautvernichtungs-Aktion mittels Gasbrenner –mittlerweile auch in Elz eine „klassische“ Brandursache- war außer Kontrolle geraten und hatte eine angrenzende Thuja-Hecke in Brand gesetzt. Das harzreiche Gehölz zündete sofort durch.
Die meterhohen Flammen bedrohten auch zwei angrenzende Gartenhäuser bzw. Schuppen. Zudem wurde ein im Hof geparktes Motorrad beschädigt.
Beherzte Nachbarn leiteten mit ihren Gartenschläuchen erste Löschmaßnahmen ein, den Rest besorgte die Feuerwehr, die mit zwei Wasser führenden Löschfahrzeugen im Einsatz war.

Erlenbachschule – Projektwoche und Schulfest 2019

Alle zwei Jahre veranstaltet die Erlenbachschule eine Projektwoche. Im Rahmen dieses besonderen pädagogischen Angebots können Schüler in verschiedenen Arbeitsgruppen ihren Neigungen und Interessen nachgehen. In diesem Jahr stand die Projektwoche unter dem Motto „Umwelt und Kultur“. In der ersten Juni-Woche beschäftigten sich die Schüler und Schülerinnen mit der Zweit- bzw. Weiternutzung von Gebrauchsgegenständen (Upcycling), erkundeten den Elbbach oder das Umland, führten eine Entdeckungsreise in den Wald durch, gestalteten Wände der Schule mit ansprechenden Bildern oder nahmen an besonderen Projekten wie „kicken und lesen“ teil. Zu den Attraktionen zählten unter anderem auch der Aufbau einer Gartenhütte für die im Schulgarten benötigten Arbeitsgeräte und sonstigen Materialen, die Gestaltung von Insektenhotels oder die weitere Verschönerung und Komplettierung des Schulgartens. Im Ergebnis können jetzt auch Obst, Gemüse und Salat für das bereits etablierte Schulprojekt „Schüler kochen für Schüler“ geerntet werden. Außerdem hatten Schüler und Schülerinnen der Klassen 8 bis 10 die Möglichkeit, an einer Studienreise nach in die Nähe von Canterbury in England teilzunehmen.

 



Pinocchio zu Besuch in Waldmünchen
Musicalgala von Pinocchio `90 e. V.
(Bericht und Bilder von Elke Tweedale aus Waldmünchen)
Alles passte perfekt am vergangenen Samstagabend auf der Trenckbühne, denn von der ausverkauften Bühne über einen traumhaften Sommerabend bis zu der tollen Truppe von Pinocchio `90 e.V. aus Waldmünchens Partnerstadt Elz wirkte alles zusammen, um den vielen Zuschauern einen erlebnisreichen Abend zu schenken. Bereits zum siebten Mal konnte Bürgermeister Markus Ackermann die Elzer Freunde auf der Freilichtbühne begrüßen, wo sonst Oberst Trenck wütet. Er begrüßte den Vorsitzenden von Pinocchio `90 Peter Kirchbergermit seiner Truppe, die seit ein paar Tagen bereits mit den örtlichen Begebenheiten geprobt haben und, so Ackermann sicher tolle Highlights aus den Musicals auf die Bühne zaubern.
Dann gehörte die Bühne den Darstellern, die alle Zuschauer auf eine Reise durch viele Musicals mitnahmen, angefangen bei "Rent" bis zu "Flashdance" und "Footlose". Bekannte Melodien wie das Lied aus Mary Poppins "Mit einem Teelöffel Zucker." oder den Mega-Hits von Elton John aus dem Musical König der Löwen "Can you feel the love tonight" bekamen viel Applaus. Einige Solo-Stimmen der jungen Darsteller waren einen besonderen Applaus wert, denn was die Elzer Freunde da wieder auf die Bühne zauberten war durchweg hochklassig. Und die Waldmünchner bekamen auch schon einen kleinen Vorgeschmack aus dem neuesten Projekt von Pinocchio ´90 e. V., dem Musical Shrek. Schon alleine die Maske vom Ogar Shrek war toll gestaltet und nach dem "Tratzerl", wie man in Bayern sagt, hoffen die Waldmünchner natürlich, dass in ein paar Jahren das ganze Musical auf der Trenckbühne gespielt wird. Peter Kirchberger dankte nach einem großen Schlussapplaus seiner Truppe, aber auch Bürgermeister Markus Ackermann und Kulturreferent Hans Ruhland, sowie ACG-Sound für die tolle Technik und gute Betreuung, das macht so eine Aufführung sehr angenehm und bringt allen Spaß. Dafür gab es einen besonderen Tropfen Wein, der nicht zu kaufen sei, so Kirchberger, sondern nur durch besondere Freundschaft zu bekommen ist. Auch seine Truppe vergaß Peter Kirchberger nicht und dankte hier vor allem Nicole Jost, die im Hintergrund wirkt und dafür sorgt, dass jeder mit der neuen Bühne vor Ort zurechtkommt, die Stückte und die Choreografien einstudiert, ja einfach der gute Geist im Hintergrund ist.
Mit einem letzten tollen Ausschnitt aus dem Musical Shrek verabschiedeten sich die Elzer Freunde wieder bis zum nächsten Mal.

Kindertheater zum Maiglöckchenmarkt

Zum Maiglöckchenmarkt beteiligte sich der Kulturkreis zusammen mit dem Elzer Gewerbeverein mit einem Kindertheater. Die Schauspielerin Beatrice Hutter verzauberte mit dem Stück „Antonia und Wiwaldi in den Jahreszeiten“. Mit der Musik von Antonio Vivaldi, eingängigen Liedern und viel Witz verzauberte die Schauspielerin die kleinen und großen Zuschauer.
In den Jahreszeiten lässt sich viel erleben. Schlitten fahren im Winter, an den Blumen riechen im Frühling, die Sonne im Sommer genießen und bunte Blätter im Herbst sammeln. Das Ganze untermalte sie mit Geigenklängen und lustigen Liedern. Von Anfang an bezog sie die Kinder mit in ihr Spiel ein, stellte fragen und bewegte sich mit ihnen. Viel Gelächter ertönte durch den Saal des historischen Rathauses. Viel gekichert wurde, als sich Beatrice Hutter ein Taschentuch in die Nase steckte, um innerhalb von Sekunden zu einem Doktor zu werden.
Mit kleinen Mitteln gelang es der Schauspielerin, vom ersten Moment an den Funken überspringen zu lassen und viel Spaß ins Publikum zu transportieren.

Ein Markt für Jung und Alt

Einen ebenso abwechslungsreichen wie spannenden Maiglöckchenmarkt mit offenen Geschäften, Kunsthandwerkermarkt und vielen Ideen erlebten die Besucher am Sonntag, dem 19. Mai 2019 in Elz. Der Maiglöckchenmarkt hatte für alle Altersklassen etwas parat: Vom Bungee-Trampolin über den Streichelzoo mit Hühnern und eine Präsentation der Feuerwehr war alles dabei. "Hier kann man ja richtig was erleben", staunten die Eltern, die mit ihren beiden Sprösslingen von Bad Camberg nach Elz gekommen waren, um erstmals den Maiglöckchenmarkt zu besuchen. Sie hatten recht: Gerade für Familien mit Kindern gab es in der dritten Auflage des Maiglöckchenmarktes viel zu sehen, zu entdecken und zu erleben.
Dafür sorgten nicht nur die Händler auf dem Krammarkt, sondern auch die Kunsthandwerker, die auf dem Rathausplatz standen und alles Mögliche anboten: Selbst gemachte Hundehalsbänder, Märchenbrunnen, selbst angefertigte Mäppchen und Schlafsäcke, kleine Steinskulpturen, Lavendelsäckchen und viele andere kleine, aber feine Dinge zum Kaufen und Benutzen. Gleich dahinter stand der Elz-Streichelzoo mit Küken und Hühnern und rechts davon das große Bungee-Trampolin, das der Gewerbeverein für jeweils vier kleine Sportskanonen gleichzeitig geordert hatte. Das nutzten die Kinder mit riesigem Vergnügen, schreiend, lachend und johlend erhoben sie sich gut gesichert in die Lüfte - und besahen sich den Markt von oben. Karussell und eine Hüpfburg standen ebenfalls zur Verfügung.
Auf hohes Interesse stießen auch die Vorführungen der Freiwilligen Feuerwehr. Infostand und Löschzug mit den unterschiedlichen Fahrzeugen durften von den Besuchern unter die Lupe genommen werden, gleich 23 Meter ragte die Leiter in den Himmel. Die Feuerwehr-Kameraden führten Brandursachen vor und zeigten den kleinen Gästen auch, wie gelöscht wird. Beispielsweise, dass ein Fettbrand im Topf nicht mit Wasser, sondern mit einem Tuch oder einem Deckel erstickt wird.

 



Erster Gesundheitsvortrag gut angenommen
Der erste Gesundheitsvortrag, den der Elzer Seniorenbeirat zum Thema Herz-Kreislauferkrankungen organisiert hatte wurde sehr gut angenommen.
Prof. Dr. med. Stephan Steiner vom St. Vincenz-Krankenhaus referierte sehr anschaulich und eingehend über Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems und erläuterte insbesondere die Funktion des Herzes mit den Herzkranzgefäßen und den bekannten Problemen wie Vorkammerflimmern, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck usw. sehr anschaulich. Er ging auch auf Maßnahmen die jeder Einzelne ergreifen ein, um solchen Erkrankungen vorzubeugen, wie z.B. auf das Rauchen zu verzichten, regelmäßig Sport zu treiben und sich möglichst viel zu bewegen. Auch Maßnahmen in einer Notfallsituation wie z.B. der Einsatz eines Defibrillators -solche Geräte sind im Bürgerhaus, bzw. im Sommer im Schwimmbad, und im Foyer des Rathauses verfügbar- wurden besprochen. Die rund 30 Besucher hatten sowohl zwischendurch als auch anschließend die Möglichkeit Fragen zu stellen, was auch sehr intensiv genutzt wurde.
Bürgermeister Horst Kaiser bedankte sich anschließend mit einem Hönigpräsent bei Dr. Steiner für den gelungenen Vortrag und kündigte in loser Folge weitere Vorträge in diesem Rahmen zu den wichtigsten Krankheitsbildern an.

Viel Liebe beim Muttertagskonzert

Wolfram Domay ist erst seit August 2018 neuer Dirigent der Elzer Musikanten. Doch beim Jahreskonzert im Bürgerhaus war schon deutlich seine Handschrift zu spüren. Seine Art ist freundlich, motivierend, sein Können unbestreitbar. Die Musiker wirkten motiviert und in großer Spiellaune. Viele hatten im Laufe des Abends die Gelegenheit, bei verschiedenen Stücken ihre Qualität als Solisten zu zeigen. Ein richtig gutes Niveau für ein Amateurorchester, was hier geboten wurde. Das Publikum im gut besetzten Bürgerhaus dankte es den Aktiven mit tosendem Applaus. Die Elzer Musikanten hätten es verdient, dass sich beim nächsten Jahreskonzert mal mehr jüngere und neue Zuhörer auf sie einlassen. Denn das Repertoire ist sehr vielfältig, so dass sich ein Konzertbesuch für kleines Geld auch für diejenigen Musikfreunde lohnt, die unter den Musikern keinen Verwandten oder Freund haben. Dafür dass die Zahl der aktiven Musiker im Erwachsenenorchester konstant über 40 bleibt, sorgt die gute Jugendarbeit, die bereits ab dem dritten Schuljahr mit Instrumentalunterricht separat für die Blech- und Holzbläser beginnt.

 



Kirmes in Malmeneich
Malmeneich feiert ausgelassen, aber auch besinnlich sein Kirchweihfest
Ein rauschendes Party-Wochenende erlebten die Malmeneicher mit ihren Gästen aus dem ganzen Umland auf der diesjährigen Kirmes im Elzer Ortsteil. Auch Kälte und Dauerregen taten da den Kirmesveranstaltungen im Wonnemonat Mai keinen Abbruch. Neben den Eisheiligen feierten Jung und Alt ausgelassen am Freitagabend die Malle-Party und am Samstagabend mit den „Dohlemer Boube“, während es am Sonntag und Montag eher besinnlich mit Fest- und Dankgottesdienst und Blasmusik weiterging. Der traditionelle Frühschoppen sollte da an beiden Tagen natürlich auch nicht fehlen. Nur der offizielle Programmteil, die Begrüßung aller Ehrengäste wurde auf den Montagnachmittag bei Kaffee und Kuchen verschoben, bevor die Kirmes am Abend mit der Schlagerparty ihren Ausklang fand.
Die Mallorca-Party war vom Zuschauerinteresse auch bei ihrer fünften Auflage der Höhepunkt der Malmeneicher Kirmes. Da heizten die Party-Stars Mickie Krause, Almklausi und Tobee die Stimmung bei etwa 1500 Gästen bis zu später Stunde an. Das bunt gemischte Publikum hatte seinen Spaß und blieb trotz Alkoholpegel fröhlich und friedlich. Mächtig getanzt wurde im gut besuchten Festzelt am Samstagabend zum abwechslungsreichen Musikprogramm der jungen „Buben aus Talheim“. Die fünf Jungs machten einfach nur Spaß und brachten das Festzelt mit gekonnten Coversongs zum Kochen.
Schon früh am Sonntagmorgen machten sich die fleißigen Reinigungskräfte auf, um die letzten Spuren der großen Partysause im und um das Festzelt zu beseitigen und alles für den Festgottesdienst vorzubereiten. Dieser fand wieder unter der Mitwirkung einer Abordnung der „Elzer Musikanten“ statt. Am Nachmittag traf sich dann die ganze Kirmesgesellschaft mit Gefolge um den Kirmesbaum. Hier wurde dann zur Blasmusik der „Hundsänger Musikanten“ getanzt und ins Festzelt eingezogen. Bürgermeister Horst Kaiser richtete hier seinen Gruß an alle Kirmesgäste. Auch Pastoralreferentin Renate Ruß betonte in ihrer Ansprache den Ursprung des Kirchweihfestes, die Weihe der mehr als 100 Jahre alten Nikolauskapelle. Gut, dass der Pfarrer sich am Nachmittag durch die Pastoralreferentin vertreten ließ, so dass der Bürgermeister auch mal mit der Geistlichkeit einen Tanz wagen konnte. Ebenso besinnlich ging es dann auch am Kirmesmontag zu. Die Malmeneicher verstehen es, ihr Kirchweihfest zu feiern. Lassen wir uns überraschen, was die Verantwortlichen des Kultur- und Freizeitvereins sich für das nächste Jahr einfallen lassen, wenn die erste Kirmes der Region auf den 1. Mai fällt.

Sing-Party des MGV Frohsinn

Unter dem Motto „Sing-Party“ fand am Samstag, den 04. Mai im Elzer Bürgerhaus die diesjährige Hörbar der U40 des MGV Frohsinn statt. Mit der Hörbar haben die Sänger ein Konzertformat kreiert mit dem in lockerer Konzertatmosphäre neue Freunde für den Chorgesang gewonnen werden sollen. Zurecht mit Stolz und Zufriedenheit verwies der Vorsitzende, Johannes Schäfer, darauf, dass zuletzt fünf junge Männer den Weg in die U40 gefunden hätten. Ein überaus erfreuliches Zeichen, das Bestätigung und Zuversicht für den eingeschlagenen Weg des Ensembles ist. Zur Konzertidee der „Hörbar“ gehört es, dass mit der U40 und namhaften Gastchören die Vielfalt der Musikgattung „Chorgesang“ demonstriert werden soll. Als Gäste konnten in diesem Jahr zum wiederholten Male die Sängerinnen und Sänger von „YouNJoy“ unter der Leitung von Mathias Schmidt. Das Ensemble ist schon seit vielen Jahren untrennbar verbunden mit den Begriffen „anspruchsvollste Chormusik“ auch „jenseits der traditionellen Formen der Chorliteratur“. Auch diesmal wurden die Sängerinnen und Sänger mit Titeln wie „Skyfall“ (Satz: Leo Hoepner) oder „Stitches“ (Satz: Kay Rihan) diesem Ruf gerecht.

 



Schweigegang am Karfreitag zur Mordschau
Bei klarem, trockenen und damit idealen Wetter machte sich am Karfreitag an der Elzer Pfarrkirche um 6 Uhr in der Frühe kurz vor dem Sonnenaufgang wieder eine stattliche Pilgergemeinde, zu der auch wieder eine große Gruppe aus Offheim gehörte, auf den Weg zur Mordschau. Die Prozession wurde angeführt von einer beachtlichen Gruppe diesjähriger Firmbewerber. Auf dem Weg zum Wald hin schlossen sich noch viele weitere Pilger dem Schweigegang an.
An der Gedenkstätte am Kreuz, das von der Katholischen Jugend und dem Katholische Gesellenverein auf die Initiative ihres Vorsitzenden, des Elzer Heimatdichters Paul Blättel, am Karfreitag des Jahres 1933 in der Mordschau aufgestellt wurde, hatten sich bereits viele Bürger aus den Nachbargemeinden versammelt, bevor der Wortgottesdienst begann. In einer von Werteverlust und Glaubenskrise geprägten Zeit, erhält der Pilgergang am frühen Morgen des Karfreitags, der seit mittlerweile über 80 Jahren Bestand hat, vor allem durch das Element des Schweigens sowie des meditativen Charakters eine große Bedeutung.
Die von der Kolpingsfamilie Elz vorbereiteten Schrifttexte, Gebete und Lieder beim Wortgottesdienst an der Andachtsstätte im Wald standen in diesem Jahr unter dem Leitgedanken „Menschen am Kreuzweg". Dabei wurden die „Menschen am Weg“ ins Blickfeld genommen – Menschen, die als Zeitgenossen Jesu Zeugen waren oder Täter, Helfer oder Mitleidende – ebenso aber auch Menschen, die die Kreuzwege unserer Zeit mitverantworten, die am Wegrand stehen und beobachten, die mitgehen, mitkämpfen und mitleiden.
Neben Pastoralreferentin Renate Ruß und Jutta Müller Kaiser gestalteten Diakon Hans Georg Muth, Albert Friedrich, Hans Georg Schmidt und Günther Ernst diesen Wortgottesdienst am Kreuz in der Mordschau.
Nach dem Segen lud Renate Ruß alle Gläubigen zu den weiteren Gottesdiensten am Karfreitag und an Ostern ein. Sie bedankte sich bei den Männern und Frauen der DRK-Ortsgruppe Elz, bei den Mitarbeitern des Gemeindebauhofs, die die Wege im Wald wieder vorbildlich in Ordnung gebracht hatten, und bei den „Freunden der Mordschau“, einer Gruppe der Kolpingsfamilie Elz unter Leitung von Heiner Egenolf, die die Anlage am Kreuz der Mordschau wieder liebevoll hergerichtet und mit Neupflanzungen versehen hatten.

Vielfältiges, kulturelles Programm
In seiner Jahreshauptversammlung präsentierte der Kulturkreis Elzer Bürgerhaus ein buntes kulturelles Programm für das neue Jahr.
Einige Veranstaltungen wie die Fastnacht und das Konzert mit der Schülerband Teachers Despair liefen schon. Aber für das weitere Jahr hat der Kulturkreis Elzer Bürgerhaus noch einige kulturelle Highlights vor, welche bei der Jahreshauptversammlung vorgestellt wurden. Am 19. Mai gibt es im Rahmen des Maiglöckchenmarktes etwas für Kinder. Im Historischen Rathaus tritt Beatrice Hutter auf und zeigt „Antonia und Wiwaldi in den Jahreszeiten“. Am 10. Juli ist im Rahmen des Mühlensommers das Singen am Erlenbach im schönen Anwesen der Familie Schäfer in der Oberdorfstraße geplant. Ebenfalls zum Mühlensommer lädt der Kulturkreis am 28. Juli auf die Schwanenmühle zum musikalischen Frühschoppen mit den Offheimer Jazzbären ein.
Wer sich schon immer die neue Altstadt in Frankfurt anschauen wollte, hat dazu am 17. August mit der Kult(o)ur Gelegenheit. Am 22. September findet das jährliche Schülerkonzert „Wer will, der kann“ statt. Im Oktober findet im historischen Rathaus ein Konzert mit Piano und Querflöte statt. Ebenfalls im Oktober soll zusammen mit der Nassauischen Neuen Presse der Mundart Wettbewerb stattfinden. Zu einem musikalischen Diner mit Klaus-Andre Eickhoff und Songpoesie sowie Musikkabarett wird am 2. November eingeladen.
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung ehrte der Vorsitzende Horst Kaiser für 25 Jahre Mitgliedschaft Waltraud Jefremow, Elfriede Moser und Marlene Schmidt. Für zehn Jahre Vorstandsarbeit ehrte er Guido Brümmer. Er bedankte sich bei Simone Knapp, welche nach 12,5 Jahren die Gemeinde verlassen und somit auch das Amt der Geschäftsführerin des Kulturkreises abgegeben hat. Er bedankte sich ebenfalls bei Alexandra Blättel, welche das Amt übergangsweise übernahm. Als neue Geschäftsführerin wählte die Versammlung an dem Abend Claudia Braun-Wotrubez. Wiedergewählt wurden Horst Kaiser als Vorsitzender sowie Peter Jefremow als Schatzmeister. (hl)

Mehr Grün und mehr Aufenthaltsmöglichkeiten

Seit Oktober befassten sich 86 Studenten mit Elz und wie sich dieses für die Zukunft entwickeln kann. Ihre Projektarbeiten stellten sie nun der Öffentlichkeit vor. Der Publikumsgewinner war ein Konzept mit sehr viel Grün.
Die Gemeindevertreter möchten die Elzer Mitte rund um das ehemalige Hotel Schäfer entwickeln. Dafür suchten sie die Kooperation mit der TU Darmstadt Fachbereich Architektur. Im Oktober fand mit 86 Studenten ein zweitägiger Workshop statt, in dem sich die Studenten gemeinsam mit Stadtführern Elz anschauten und erste Ideen entwickelten. Am Wochenende stellten sie nun ihre Konzepte der Öffentlichkeit vor. Bürgermeister Horst Kaiser lobte die herausgekommenen Arbeiten der Studenten. Vor allem sei es interessant, wie junge Menschen mit ihrem Blick von außen die Gemeinde wahrnehmen.
Das Studienprojekt zur Stadtentwicklung trägt den Namen „Seiltänzer und fahrende Musikanten“ und wurde von Professor Dr. Anette Rudolph-Cleff, Dr. Björn und Frederik Helms betreut. Der Titel erschien ihnen sehr passend, da Schausteller wie Seiltänzer und auch Musikanten eng mit der Elzer Geschichte verbunden sind, aber auch das Leben an der B8 einem „Seiltanz, Eierlauf, Balanceakt“ gleiche. Bevor es an die einzelnen Konzepte ging, gab es eine kleine Einführung. Auch wenn ein großes Augenmerk auf der Ortsmitte lag, setzten sich die Studenten auch mit den Randlagen auseinander, dem Gewerbegebiet sowie den verschiedenen Wegen in Elz. Die Elzer sind stolz auf ihre Vereine und nicht umsonst heißt der Slogan „Elz, da ist Leben drin“. Doch die Studenten fanden im öffentlichen Raum das Gemeindeleben nicht widergespiegelt und daher gab es sehr viele Ideen, wie die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum gestärkt werden könnte, so Dr.Björn Hekmati. Hekmati betonte jedoch auch, dass es sich nicht um fertige Bebauungspläne handelt, sondern um Ideen und Denkanstöße. Die Kommunalpolitiker und Bürger müssen sich gemeinsam auf den Weg machen und für sich die Frage klären, was sie perspektivisch für ihre Gemeinde wollen.

 



Essen von der Hand in den Mund bei der Elzer Foodtruck-Meile

Essen am laufenden Meter, rechts einen Burger, links einen Wrap: Alle Hände voll zu essen hatten die Besucher der zweiten Foodtruck-Meile am zweiten Aprilwochenende in Elz. Bummeln, einkaufen und auf Streetfoodjagd konnte man auf Einladung des Veranstalters Michael Schorn, der Gemeinde Elz und des Gewerbevereins gehen.
Dabei kommt es auf die richtige Mischung an: Offensichtlich nicht nur im Kochtopf, sondern auch bei einer Foodtruck-Meile. In Elz gab es jedenfalls internationales Streetfood von deftig bis süß und vegan bis vegetarisch. Das Event mit seinem großen Angebot zog trotz eisiger Temperaturen viele Gäste aus nah und fern an. Drei Tage lang wurde in warmen Winterjacken auf dem Rathausplatz gekostet und geschlemmt Die Besucher, darunter auch zahlreiche auswärtige Gäste, probierten und teilten mit Freuden die verschiedensten Variationen. Je ungewöhnlicher die Speisen aussahen, umso besser kamen sie an. Zudem reagierten die Marktbeschicker rasch auf die Bedürfnisse ihrer Gäste. Als das Thermometer am Eröffnungsabend nur sieben Grad anzeigte, schenkte der Flammkuchenwirt französischen Glühwein aus. Der sorgte für warme Finger und warme Gedanken. Die Kollegen reagierten rasch und boten später und an den anderen Tagen ebenfalls heiße Getränke an.

 



Zuhören und selbst singen

Zu einem etwas anderen Abend lud die Germania Elz ein. Zuerst hieß es zuzuhören. Später waren die Besucher aufgefordert, selbst zu singen.
In ihrem Jubiläumsjahr möchte die Germania mal neue Wege beschreiten. Dies begann im Herbst, als es neben Gesang auch Theater und Redebeiträge gab. Und dies setzten sie jetzt fort mit ihrem Konzert "Hör zu! Sing du!" Sie wollten nicht nur allein oben auf der Bühne stehen, sondern auch jedem Besucher die Möglichkeit des Mitmachens anbieten. Und was eignet sich da nicht besser als Karaoke. Aus über 1000 Titeln konnten Lieder gewählt werden und die Besucher nutzten die Chance rege. Bis tief in die Nacht wurde allein, im Duett oder zu mehreren Sängern Schlager, Rock und deutscher Pop abgeschmettert und alle hatten sehr viel Spaß.
Bevor es jedoch an das eigene Singen ging, sorgten fünf verschiedene Chöre für einen lockeren Einstieg in den Abend. Und die Beiträge zeigten einmal mehr, wie variantenreich die Chormusik sein kann. Der gemischte Chor Salto Vocale begann unter Leitung von Jürgen Faßbender auf kisuaheli „The Lords Prayer“, um dann “Eine neue Liebe“ hinterherzuschieben. Im Herbst ist ein gemeinsames Konzert mit dem Kreml-Chor aus Zollhaus geplant und einige Sänger kamen jetzt schon mit auf die Bühne und sangen „Angels“ von Robbie Williams. Unter Leitung von Bettina Scholl brachten die Mimos aus Staffel das Publikum zum Lachen mit ihrem Lied „Vetter Michel“ und sangen recht klassisch „Fields of Gold“ von Sting. Eher in die klassische Männerchorliteratur ging es mit dem Männerchor der Germania unter Leitung von Frank Sittel. Sie präsentierten von Friedrich Silcher „Nun leb wohl, du kleine Gasse“ und „Das Mädchen vom Lande“ von Walther Schneider.

 



Kult-Wanderung vom Lubentius bis zum Seltersbrunnen
Am 6. April machten sich 26 wanderlustige Mitglieder und Freunde des Kulturkreises Elz bei idealem Wanderwetter auf zur Kult-Wanderung von der Lubentius-Basilika zum Seltersbrunnen.
Die ca. 17 km lange Wegstrecke führte von Dietkirchen über Ennerich, vorbei an Lindenholzhausen zur Berger Kirche, weiter vorbei an Brechen nach Niederselters zur historischen Brunnenanlage. Wanderwart Bernd Schenk hatte alles im Vorfeld gut vorbereitet und die Strecke bereits abgelaufen, dabei musste er umdisponieren, da einige Wegstrecken am 06.04. wegen einer Sportveranstaltung gesperrt waren. Außerdem sorgte er in der Lubentius-Basilika, in der Berger Kirche und auch im Seltersbrunnen für kompetente Führungen und Erläuterungen. In der Dietkircher Basilika durften die Elzer Besucher sogar ins Beinhaus, und die Freunde der Berger Kirche kredenzten der Elzer Gruppe sogar zwei leckere Suppen als Stärkung zur Mittagszeit. In Selters übernahm der frühere Bürgermeister Norbert Zabel die Führung durch die ehemalige Brunnenanlage und erläuterte nicht nur anschaulich die bewegte Geschichte dieses weltweit bekannten Brunnens, sondern auch die jüngste grundhafte Sanierung mit den derzeitigen Nutzungen. Nachdem alle vom Haustrunk gekostet hatten, begab man sich zum Bahnhof und nahm den Zug zurück bis Elz Süd, um anschließend die Wanderung mit einem guten Essen im Bürgerhaus beim Taki ausklingen zu lassen. Alles in allem eine tolle Wanderung mit vielen kulturellen und auch landschaftlich reizvollen Ausblicken.

Neueröffnung in den Elzer Anlagen

Pünktlich zur Freiluftsaison und Biergartenzeit hat nun das Café Nussbaum in den Elzer Anlagen am ersten Aprilwochenende unter neuer Leitung wiedereröffnet. Nach der langen Winterpause mit Renovierungsarbeiten geht es jetzt in dem schmucken Lokal mit großer Außenterrasse weiter mit Café - Kultur und Events. Der Vorstand des Verschönerungsvereins der Elzer Anlagen freut sich über die Nachfolge, ebenso natürlich Bürgermeister Horst Kaiser und die Mitglieder des Gewerbevereins. Alle brachten dem Team um Inhaberin Diana Weber ihre Glückwünsche zur Geschäftseröffnung und wünschen für den Start und den weiteren Betrieb viel Erfolg und Spaß.

Bildunterschrift:
Vom Gewerbeverein Beate Seibert-Simon und Pia Jorda, Andreas Weber, Ehemann der Inhaberin und Bürgermeister Horst Kaiser.

Baumpflanzaktion des Firmjahrgangs 2019
Sechzehn Jugendliche trafen sich am Samstag, 06.04.2019 auf dem Parkplatz am Bahnübergang im Wald, zwischen Elz und Niedererbach, am Samstagmorgen, um 9.00 Uhr zur gemeinsamen Baumpflanzaktion. Die Aktion, ein Projekt im Rahmen der Firm Vorbereitung, stand unter dem Motto „Bewahrung der Schöpfung“.
Förster Ralf Heukelbach begrüßte die Jugendlichen bei klarem, noch leicht nebligem Wetter und dankte allen, dass sie sich für das Gemeinwesen zu einer solch frühen Uhrzeit im Elzer Wald eingefunden hatten. Anschließend wurden die Jugendlichen über die Geschichte des Holzes im Wald informiert. Dabei wurde die Bedeutung des Einsatzes von Holz, als Brenn- und Baumaterial in den letzten Jahrhunderten, kurz skizziert. Weiterhin wurden die klimatischen Ansprüche der Baumarten aber auch die Auswirkungen des Klimawandels für Wachstum und die Qualität der heute zu pflanzenden Baumarten aufgezeigt. Ganz besonders wies er auf den Sommer 2018 hin, welcher für den Wald zu trocken gewesen war. Die Fichte, mit ihrem großen Bestand in unseren Wäldern, habe ganz besonders unter der Trockenheit des Jahres 2018 gelitten. Die Bäume konnten durch das fehlende Wasser nicht mehr genug Abwehrkräfte aufbauen und wurden somit zum „gefundenen Fressen“ für den Borkenkäfer. Die extremen Wetterlagen, Stürme, Regenmassen, Trockenzeiten machten sich auch im Elzer Wald bemerkbar. Daniel Mörsdorf, Forstwirtschaftsmeister, erklärte anschaulich wie, wo und in welcher Weise die Lärchensetzlinge, welche aus Züchtungen hiesiger Baumschulen stammen, in das ausgesuchte Waldstück einzupflanzen und welche Schutzmaßnahmen anzuwenden sind. Damit die Setzlinge nicht von dem männlichen Rotwild als „Reinigungshilfe“ für ihr Hirschgeweih missbraucht werden können, wurden ihnen als Schutz zwei dünne Holzpfeiler, im Abstand einer Faustbreite, zur Seite in den Boden eingeschlagen. Zweihundertsiebzig Lärchensetzlinge setzten die sechzehn Firmbewerber bis halbzwölf Uhr in den Elzer Wald, an historischer Stätte, einer Ansiedlung von keltischen Hügelgräbern. Anschließend wurden alle mit frischen Brötchen und heißem Leberkäse, sowie mit Wasser zur Stärkung und als ein kleines Dankeschön durch Gemeindereferentin Christa Mohr begrüßt. Vielleicht interessiert ja den einen oder anderen der Beruf des Forstwirtes oder Försters, da auch hier der Fachkräftemangel sich bemerkbar macht und fleißige Hände dringend gesucht werden. Ein großes Dankeschön an alle Mitwirkenden. (Stefan Hummrich, Katechet)

Mit Schwung in die nächsten Jahre

Mit einer Idee fing vor 100 Jahren alles an, mit einer Vision soll es in die nächsten 100 Jahre gehen. Das Jubiläum feierte der Kirchenchor Elz mit einem Festgottesdienst sowie einem Festakt.
Zum Festgottesdienst holte sich der Kirchenchor musikalische Unterstützung bei ihrer Mozartmesse. Die Sänger und Sängerinnen wurden von Mitgliedern des Salonorchesters begleitet, von Torsten Schenk an der Orgel und von Dorothee Laux, Anja Krüger, Stefan Heep und Jens Pitton als Solisten. Es war ein sehr festlicher, gut besuchter Gottesdienst. Danach ging es zu einer Feierstunde ins Pfarrheim.
Dort erzählte der Vorsitzende Hans-Georg Schmidt von einer Idee, aus der damals im April 1919 der Kirchenchor entstand. Es gab Höhen und Tiefen in der 100-jährigen Geschichte. Aber die Liebe zur Musik, das gesellige Miteinander und die Chorgemeinschaft führten dazu, dass alle Herausforderungen gemeistert werden konnten. Mal war es die Erntezeit, dann der Krieg, welche die Reihen der Sänger ausdünnten. In den Jahren 2015, 2016 und 2018 bestand die große Herausforderung, nach dem 40-jährigen Dirigat von Willibald Schenk einen neuen Chorleiter zu finden. Dies gestaltete sich recht schwierig. Über diese Zeit halfen Maria Ringel, Torsten Schenk, Josef Schmitt und Waltraud Jung hinweg, die immer mal wieder die Chorproben übernahmen. Im letzten Sommer fand der Kirchenchor dann Gregor Meilinger, der auch direkt ins kalte Wasser geworfen wurde, denn das Jubiläum stand vor der Tür.

 



10 Jahre Radhaus Pacak

Eine kleine Fahrradwerkstatt entwickelt sich zum Fachgeschäft mit besonderem Angebot
Vor 10 Jahren, im März 2009 in der Limburger Str. 21 auf einer Fläche von ca. 70 qm hat Bernhard Pacak mit viel Schrauberleidenschaft, Fahrrad-Begeisterung und Engagement begonnen, die Elzer Fahrräder zu reparieren. Sehr schnell war er als kompetenter und kundenfreundlicher Anlaufpunkt für Fahrradreparaturen auch komplizierter Art bekannt und das Geschäft musste durch Nachbarräume erweitert werden. Immer mehr Neuräder und E-Bikes nebst Zubehör füllten die engen Räume. In der Werkstatt kam ein Auszubildender hinzu. Die Kundschaft hat das Geschäft wachsen lassen.
Mit einem Fest wurden die neuen großzügigen Geschäftsräume in der Bachgasse im Januar 2017 bezogen und die Kunden können in der „Gläsernen Werkstatt“ ihre Räder wieder zum Rollen bringen lassen, den „Ergonomie-Service“ und die individuelle Radanpassung in Anspruch nehmen und finden über 150 Neuräder nebst umfangreichem Zubehör bereit zur Probefahrt im Geschäft. Fahrradleasing rundet das Kundenangebot ab.
Jetzt ist das Radhaus Pacak 10 Jahre alt und das wurde am Freitag 05.04.2019 gründlich gefeiert.
Zu diesem schönen Geburtstag hat Herr Kaiser als Bürgermeister und Vertreter der Gemeinde Elz Herrn Pacak seine herzlichen Glückwünsche übermittelt.

 



Katholische öffentliche Bücherei
Jubiläumsfeier 40 Jahre Bücherei Elz – 25 Jahre Bücherei im Stricksinehaus

Im September 2018 begann anlässlich des Jubiläums eine Reihe von Aktivitäten, um dieses gebührend zu feiern. So gab es für die Leser an einem Samstag Nachmittag Kaffee und Kuchen, es gab zwei Autorenlesungen, Buchausstellungen uvm.
Das Doppeljubiläum fand seinen krönenden Abschluss mit einer Feierstunde am Sonntag, 31. März. Pfarrer Gereon Rehberg, Mitglieder von Pfarrverwaltungsrat und Pfarrgemeinderat, Bürgermeister Horst Kaiser, Vertreter der Gemeinde, Schulen, Kitas und Förderer der Bücherei gratulierten herzlich, denn die Bücherei ist in Elz ein sehr beliebter Treffpunkt für Groß und Klein. Nach der Kirmes 1993 zog die Bücherei vom Jugendheim ins Stricksinehaus um. Es war eine sehr gute Entscheidung, denn von da an entwickelte sich die Bücherei rasant. Die Ausleihzahlen liegen seit vielen Jahren bei um die 20.000, es melden sich jährlich zwischen 100 und 120 Leser neu an, der Bestand wächst und wandelt sich beständig. So waren Anfang der 2000er Jahre CD-ROMs und VHS-Kassetten der Renner, heute sind es E-Paper, DVDs und Tiptoi-Bücher. Jährlich besuchen rund 70 Vorschulkinder der drei Elzer Kitas die Bücherei – Leseförderung fängt bereits bei den Jüngsten an. Auch die beiden Elzer Schulen und die Grundschule Offheim kommen mit ihren Klassen, damit die Kinder lernen, die Bücherei selbständig zu nutzen. Die Bücherei ist ein lebendiger Ort mit einem modernem Angebot in attraktiven Räumlichkeiten. Hierfür wurde sie in den Jahren 2001, 2009 und 2016 mit dem Hessischen Bibliothekspreis für ehrenamtlich geführte Bibliotheken in Hessen ausgezeichnet und 2011 mit dem Deutschen Bürgerpreis. Hinter all diesen Aktivitäten steht ein Team von 24 Frauen und zwei Männern, das ausschließlich ehrenamtlich arbeitet. Am Jubiläumstag stießen dann auch alle Gäste auf die teilweise jahrzehntelange Arbeit der Büchereimitarbeiter an. Klaudia Bünning von der Fachstelle für Büchereiarbeit und Pfarrer Gereon Rehberg ehrten folgende Mitarbeiter: Für 40 Jahre: Edeltraud Hartung, Edith Rayer, Anne Meudt und Irene Müller-Schwertel. Für 35 Jahre: Ursula Michel. Für 30 Jahre: Undine Krämer. Für 25 Jahre: Sabine Berneiser (davon 10 Jahre Büchereileitung), Barbara Schäfer, Beate Gasteier. Für 20 Jahre: Klaus Weis. (sb)

Jahreskonzert Teacher's Despair

Soul und Blues auf der Bühne

Die Musiker von Teachers Despair sind gerngesehene Gäste in Elz. Ihr Jahreskonzert stand unter dem Titel „Blues Brothers and Soul Sisters“.
Am Ende mussten die Musiker kapitulieren, denn nach drei Stunden Musik waren sie einfach fix und fertig. Sie hätten dem Publikum gerne noch mehr Zugaben gegeben, aber es ging nicht mehr. Doch das die Zuhörer überhaupt nach so vielen Zugaben verlangte, bewies, wie großartig das Konzert war. Unter dem Motto „Blues Brothers and Soul Sisters“ ließen Teachers Despair den Soul und Blues auferstehen.
Seit einem Jahr haben die 25 Musiker der Schulband der Fürst-Johann-Ludwig-Schule in Hadamar unter Leitung ihres Lehrers Christoph Ries am Programm gefeilt und geprobt. Und am Freitag präsentierten sie das Ergebnis dieser harten Probenarbeit. Der erste Teil war etwas ruhiger und gediegener, im zweiten Teil ging dann die Pos ab und die Zuhörer nutzten die freie Fläche vor der Bühne zum Tanzen. Schwerpunktmäßig gab es Musik im Stil der 60er Jahre zu hören, was Christoph Ries auch dazu hinreißen ließ zu erzählen, dass manche Stücke den Musikern nicht bekannt waren. Dem Publikum dafür umso mehr. Aber nicht nur Stars der damaligen Zeit waren zu hören, sondern auch Künstler der heutigen Zeit, die diesen Stil perfekt in ihren Songs umsetzen. Und so erklangen im Bürgerhaus „Way down we go“ der isländischen Band Kaleo und „Rolling in the Deep“ von Adele neben „You can`t tell love“ von Diana Ross oder „Ain`t no sunshine“ von Bill Withers.

 



10 Jahre schöne Momente
Den ersten runden Geburtstag durfte dieser Tage die Boutique MOMENT by Nadja Schroth feiern. Zu den ersten Gratulanten gehörte auch Bürgermeister Horst Kaiser, der seitens der Gemeinde Elz seine Glückwünsche überbrachte.
Vor 10 Jahren hat die gelernte Einzelhandelskauffrau Nadja Schroth den Laden, der zuvor Evita hieß, übernommen. „Es war Liebe auf den ersten Blick“, beschreibt die Geschäftsführerin ihren ersten Eindruck und so hat sie das kleine Geschäft mit den Jahren verändert und weiterentwickelt.
Hierzu besucht sie mit ihrem Team regelmäßig Fachmessen und informiert sich darüber hinaus im Netz und in Fachzeitschriften über die Veränderungen der Modebranche. Im selbstbestimmten Sortiment führt sie die Marken: Cambio, Marc Aurel, Marc O Polo, dazu MosMosh, No mansland, 0039 Italy, Lieblingsstück, VMP und Freequent und kleinere Labels in den Größen 34 – 46. Abgerundet werden die Kollektionen von Highlights aus der Marc O Polo Shoes Kollektion, sowie Taschen und Accessoires. Zeitgemäße Trends setzt Nadja Schroth gerne für ihre Kundinnen um. Sie bietet sportlich-elegante, individuelle, aber auch extravagante Mode für die Frau ab Mitte 30. Dabei macht die Modeberaterin ihren Kundinnen auch gerne Mut auf etwas „Neues“.
In den kleinen, gemütlichen Verkaufsräumen werden nicht nur Verkaufsgespräche geführt, sondern auch Themen ausgetauscht. Eine besondere Atmosphäre für den Kunden wird über ein Verkaufserlebnis geschaffen. Sehr gerne wird sich beim Einkauf auch mal Zeit für eine Tasse Kaffee, ein kühles Getränk oder ein Gläschen Sekt genommen. Regelmäßige Modeschauen mit den aktuellen Modellen werden zu den Jahreszeiten angeboten. Das alles macht ein Besuch bei Moment so besonders und ist bei einem Versandeinkauf nicht gegeben. Schauen Sie doch einfach mal vorbei!

Kaffee to go und viel Kleinkram
Vergangene Woche musste die Aktion „Sauberhaftes Elz“ aufgrund des Wetters verschoben werden. 120 Bürger aus 12 Vereinen sammelten am Samstag Müll in der Gemarkung.
Nur eine Absage gab es durch die Verschiebung der Aktion „Sauberhaftes Elz“ um eine Woche. Der SV Elz musste aufgrund eines Spieles seine Teilnahme absagen, so Ina Arnold von der Gemeinde Elz. Aber der Verein habe versprochen, später rund um den Fußballplatz den Müll einzusammeln. Ansonsten waren insgesamt 12 Vereine mit rund 120 Erwachsenen und vor allem vielen Kindern sowie Jugendlichen in der Elzer Gemarkung unterwegs. Vom Theater, Kulturkreis, dem DRK, der Feuerwehr, dem DLRG, der Ahmadiyya Gemeinde, dem Turnverein, dem Musikverein, den Anglern und der Flugsportgruppe waren Mitglieder auf den Beinen.
Mit Müllsäcken und Handschuhen von der Gemeinde ausgestattet, machten sich die Müllsammler um 10 Uhr auf, um alles aufzusammeln, was nicht in die Natur gehört. Waren in den Anfangsjahren der Aktion immer auch große Gegenstände wie Fahrräder oder Waschmaschinen unter den Sammelstücken, machten die Sammler in den letzten Jahren die Erfahrung, dass der Müll abnahm. Die vollen blauen Säcke stellten sie an den Straßenrand, wo die Mitarbeiter vom Bauhof sie aufluden und zum Bauhof fuhren.
„Ich habe den Eindruck, dass es mit dem Müll in der Landschaft nicht mehr so schlimm ist“, so Bürgermeister Horst Kaiser (CDU) mittags am Bauhof, wo es für alle Helfer was zu trinken und eine warme Suppe gab. Er bedankte sich bei allen Beteiligten für ihr Engagement, vor allem bei den vielen Kindern und Jugendlichen. In den letzten Jahren hat der Kleinkram und vor allem die Kaffee to go Becher zugenommen. Einige Kuriositäten waren dennoch dabei wie eine Matratze in einem Graben, der als Abfluss dient bei Regen sowie eine Sauerstoff- und Stickstoffflasche.
Aber Horst Kaiser musste auch zugeben, dass die illegalen Müllablagerungen zugenommen haben, wobei es doch Sperrmüll und die Deponie in Beselich gibt. Werden die Verursacher nicht gefunden, dann bleiben die Kosten an der Gemeinde hängen. So habe erst vor kurzem jemand 15 Tonnen Müll, wohl von einem Abriss einer Tankstelle, auf einem Wirtschaftsweg abgelagert. Die Gemeinde hat die Entsorgung 5.000 Euro gekostet.
Durch das Hochwasser letzte Woche wurden einige Bäume aus dem Boden gerissen und viel Unrat angeschwemmt. Damit wird der Bauhof noch ein wenig beschäftigt sein. Vor allem müssen die Bäume entfernt werden, weil sie Barrieren bilden, die beim nächsten Regen wieder problematisch sein können. (hl)

Schützenhof zählt zu den besten Dorfgasthäusern Hessens

Festakt und Auszeichnung:
„Die 50 besten Dorfgasthäuser in Hessen“
Die 50 besten Dorfgasthäuser stehen fest! In einem gemeinsamen Wettbewerb haben der DEHOGA Hessen und der Brauerbund Hessen/Rheinland-Pfalz den gleichnamigen Wettbewerb ausgelobt. Unter der Schirmherrschaft des Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier fand am 18. März 2019 mit der Preisverleihung in der Sektkellerei Falkenberg in Flörsheim am Main der feierliche Höhepunkt statt.

„Gute Dorfgasthäuser sind der Mittelpunkt einer jeden Ortsgemeinschaft. Hier werden seit Generationen Kontakte und Freundschaften gepflegt und Geselligkeit gelebt. Sie prägen mit ihrer Geschichte und ihren Geschichten die Dörfer und Gemeinden und bieten den Menschen ein Stück Zuhause.“ Mit diesen Worten begrüßte der Präsident des hessischen Hotel- und Gastronomieverbandes, Gerald Kink, vor 300 geladenen Gästen die 50 Siegerbetriebe.

 



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