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Fit fürs Ehrenamt
Landrat Köberle und KVHS-Direktor Schneider starten „Fit fürs Ehrenamt“

Limburg-Weilburg. Auch im ersten Halbjahr 2023 möchten der Landkreis Limburg-Weilburg und die Kreisvolkshochschule (KVHS) die heimischen Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler aus Vereinen und Verbänden wieder durch kostenfreie „Fit fürs Ehrenamt“-Kurse unterstützen. Die Themen der Präsenz- und Online-Veranstaltungen sind wieder vielfältig, sodass sicher alle Interessierten Angebote finden, die sie in ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit weiterbringen. Landrat Michael Köberle und KVHS-Direktor Michael Schneider erklären: „Unsere Gesellschaft ist auf freiwilliges Engagement angewiesen: Von Sport und Kultur über Rettungsdienst und Katastrophenschutz bis hin zu sozialen Dienstleistungen, wie etwa in Hospizdiensten oder bei Obdachlosentafeln. Auch die Arbeit in Gewerkschaften sowie die aktive Mitwirkung in der Kommunalpolitik sind wichtige Bereiche bürgerschaftlichen Engagements. Unser gesellschaftliches Leben wäre ohne ehrenamtlich tätige Menschen nicht aufrechtzuerhalten.“
Darum bieten der Landkreis und die Kreisvolkshochschule mit Förderung des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration nun schon seit mehreren Jahren das spezielle Fortbildungsprogramm „Fit fürs Ehrenamt“ an. Was für das erste Semester 2023 geplant ist, wurde nun im Kreishaus von Michael Köberle, Michael Schneider sowie der Sachgebietsleiterin Sport und Ehrenamt in der Kreisverwaltung, Jutta Mais, vorgestellt. Auch auf der Homepage des Landkreises Limburg-Weilburg ist der Flyer mit dem neuen Programm bereits eingestellt. Anmeldungen zu allen Angeboten sind über die KVHS möglich. Es geht um Themen wie Mitgliederfindung und -bindung, Mittelbeschaffung für Vereine oder Haftung und Risiken für Vorstandsmitglieder. In anderen Angeboten geht es um die moderne Kommunikation, das Einmaleins der Pressearbeit, aber auch um Digitalisierung in der Kommune und die Darstellung des Vereins auf Facebook und Instagram. Auch Demenz ist ein Thema, zu dem das neue „Fit fürs Ehrenamt“-Semester nützliche Informationen verspricht.
Wer zudem Anregungen für neue Themen hat, erreicht Jutta Mais unter Telefon: (06431) 296-369 oder per E-Mail unter ehrenamt@limburg-weilburg.de. Anmeldungen (mit Angabe von Anschrift und Kontaktdaten) für die Kurse sind möglich bei der KVHS unter Telefon: (06431) 91160 oder per E-Mail unter info@vhs-limburg-weilburg.de. Hier finden Interessierte den Flyer mit dem „Fit fürs Ehrenamt“-Angebot für das erste Semester 2023: https://www.landkreis-limburg-weilburg.de/fileadmin/landkreis/downloads/Fit__fu__rs_Ehrenamt.pdf

Bildunterschrift: Landrat Michael Köberle, Sachgebietsleiterin Jutta Mais, Rita Schmitt von der Kreisvolkshochschule und Kreisvolkshochschul-Direktor Michael Schneider (von rechts) stellten das „Fit fürs Ehrenamt“-Angebot für das erste Semester 2023 vor.

Neues Programm der vhs-Außenstelle Elz
Schon jetzt für Ihren Wunschkurs anmelden

Am 13. Februar startet das Frühjahr-/Sommersemester in der vhs-Außenstelle Elz. An-meldungen nimmt die Außenstellenleiterin Frau Petra Engelhardt, Elbestraße 5, 65604 Elz, Telefon: 06431/995011 entgegen. Im Internet ist das neue Programm abrufbar unter www.vhs-limburg-weilburg.de. Auch Online-Buchungen sind möglich.

Diese Kurse werden angeboten:

Vogelreichtum im Elzer Elbbachtal
Das Elbbachtal um die Elzer Neumühle herum zeichnet sich durch große Strukturvielfalt aus und ist daher ein Anziehungspunkt für viele Vogelarten. Am Bach und in den angrenzenden Feuchtgebieten brüten Eisvogel, Kanada- und Nilgans, aus den Gebüschen klingt der herrli-che Gesang von Nachtigall, Rotkehlchen oder Mönchsgrasmücke und in den Gartenanlagen finden viele weitere Kleinvogelarten wie Girlitz, Klappergrasmücke und sogar Gartenrot-schwanz Nahrung und Brutplatz. Auf unserem etwa 2-stündigen Rundgang lernen wir die für diese Biotope typischen Standvögel und etliche bereits zurückgekehrte Zugvögel kennen. Termin: 23. April, 7 Uhr.

Aerobic und Bodyforming
Dieser Kurs eignet sich für alle, die Spaß an Musik und Bewegung haben. Beginn: 13. Febru-ar, 19.30 Uhr, zwölf Termine.

Rückenfit – Rückenkräftigung
Entspannungs- und Atemübungen sorgen für Erholung und ein positives Körpergefühl. Be-ginn: 13. Februar, 16 Uhr, zwölf Termine.

Rückenfitness/Gesundheitstraining
Kraft-, Dehn- und Mobilisationsübungen zur Stärkung der Muskulatur. Die Teilnehmenden erwartet ein abwechslungsreiches Kursprogramm, bei dem auch Kleingeräte zum Einsatz kommen. Beginn: 15. Februar, 15.15 Uhr, acht Termine.

Gesundheitswandern
Gesundheitswandern kombiniert kurze Wanderungen mit wirksamen Bewegungs- und Ent-spannungsübungen! Es verbessert die Ausdauer, Beweglichkeit und das Gleichgewicht, so dass Sie sich sicherer bewegen können. Gesundheitswandern macht fit für den Alltag und das ohne Leistungsdruck. Außerdem macht es gute Laune, besonders mit Gleichgesinnten! Beginn: 1. März, 9.30 Uhr, fünf Termine.

Hinweise zum RS-Virus in der Wintersaison 2022/2023
Aktuell treten viele Atemwegserkrankungen der oberen und unteren Atemwege auf. Dabei wird derzeit vermehrt eine RS-Virus-Infektion durch das „Respiratory-Syncytial-Virus“ bzw. das „Respiratorische Synzytial-Virus“ (RSV) nachgewiesen. Diese Infektionen treten in unseren Breiten in der Regel gehäuft zwischen November und April auf, wobei Erkrankungsgipfel in unterschiedlichen Monaten möglich sind.
Das RSV ist weltweit verbreitet und einer der bedeutendsten Erreger von Atemwegsinfektionen bei Säuglingen (insbesondere bei Frühgeborenen) und Kleinkindern, wobei Erkran-kungen in jedem Lebensalter auftreten können. Schwere Erkrankungen können insbesondere bei Säuglingen und in allen Altersgruppen bei verschiedenen Vorerkrankungen (z. B. bei bestimmten Erkrankungen der Lunge und des Herzens, bei bestimmten neurologischen und muskulären Erkrankungen sowie bei „Immunschwäche“) auftreten.
Die Übertragung erfolgt insbesondere durch Tröpfcheninfektion, wobei auch eine Übertragung über Hände, Gegenstände und Oberflächen möglich ist.
Nach der Ansteckung tritt die Erkrankung meist nach zwei bis acht Tagen auf („Inkubationszeit“ durchschnittlich fünf Tage). Die Ansteckungsfähigkeit liegt meist bei drei bis acht Tagen, wobei eine Übertragung auch schon vor Ausbruch der Erkrankung bzw. vor Symptombeginn möglich ist und teilweise über einen langen Zeitraum anhalten kann. Meist dauert die Erkrankung drei bis zwölf Tage, wobei insbesondere Husten über mehr als vier Wochen anhalten kann.
Neben Infektionen ohne Symptome sind einfache Atemwegsinfektionen bis hin zu schweren Verläufen möglich. Fieber ist häufig. In der Regel finden sich zunächst Symptome der oberen Atemwege, wie z. B. Schnupfen, Husten und eventuell eine Rachenentzündung. Im Verlauf sind Symptome unterer Atemwegserkrankungen, wie u. a. stärkerer Husten, schnelleres Atmen, „giemende“ („pfeifende“) Geräusche beim Ausatmen und Atemnot möglich. Bei Frühgeborenen können Apnoen („Atempausen“ / „Atemstillstände“) auftreten.
Insbesondere wenn die Kinder schlapp sind, schlecht trinken bzw. „Fütterprobleme“ auftreten, sie bläuliche Lippen aufweisen, Atemprobleme bestehen oder eine anderweitige Verschlechterung des Zustands eintritt, ist eine Vorstellung bei einem Kinder- und Jugendarzt oder einer Kinder- und Jugendärztin dringend, auch an Wochenenden oder an Feiertagen, erforderlich.
Eine aktive Impfung existiert bislang nicht. Kinder mit relevanten Vorerkrankungen sind in der Regel bereits in pädiatrischer Vorbehandlung, wo bei Bedarf eine Beratung bezüglich einer passiven Immunisierung möglich bzw. ggf. bereits erfolgt ist.
Die Beachtung bekannter Hygienemaßnahmen (darunter z. B. regelmäßiges Händewa-schen, hygienisches Husten und Niesen sowie die Reinigung kontaminierter Gegenstände wie Kinderspielzeug) kann die Ausbreitung minimieren.
Während der Ansteckungsfähigkeit sollten Gemeinschaftseinrichtungen von Menschen, die durch Erkrankungen beeinträchtigt sind, nicht besucht werden und in der aktuellen Situation vermeidbare Ansteckungsrisiken generell soweit möglich reduziert werden. Insbesondere Angebote für Säuglinge, wie Krabbelgruppen und Säuglingstreffs, sollten bei „Infektsymptomen“ nicht besucht werden. Durch den verantwortungsvollen Schutz der vulnerablen Gruppen, wie Säuglinge und Kleinkinder sowie Menschen mit relevanten Vorerkrankungen, können schwere Verläufe und vermeidbare Krankenhausaufenthalte minimiert werden, was – nicht nur in der aktuellen Situation – von großer Wichtigkeit ist.
 
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_RSV.html
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/R/RSV/RSV.html?cms_box=1&cms_current=RSV-Infektionen+%28Respiratorische+Synzytial-Viren%29&cms_lv2=2394296

Störungen der Straßenbeleuchtung online melden




Um den Entstörungsprozess defekter Straßenbeleuchtung zu verbessern bietet die Syna GmbH ein neues Onlineportal an. Unter https://www.syna.de/corp/stoerung-melden können alle Bürgerinnen und Bürger eine defekte Straßenleuchte oder eine Störung der Straßenbeleuchtung direkt online melden. Das erspart Zeit und unnötige Umwege und die Anliegen können so schnellstmöglich behoben werden.


Verbraucherberatung informiert:
DHB-Verbraucherberatung in Limburg und Bad Camberg macht Weihnachtsferien

Die DHB-Verbraucherberatungsstellen in Limburg und Bad Camberg sind in den Weihnachtsferien vom 19. Dezember bis zum 30. Dezember 2021 geschlossen.
Ab dem 02. Januar 2023 stehen wir gerne wieder für die Fragen der Ratsuchenden zur Verfügung.
Das Team der Verbraucherberatung wünscht Ihnen frohe Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr.

Öffnungszeiten der Beratungsstelle in Limburg sind:
Montag, Mittwoch und Freitag von 09.00 – 12.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag von 14.00 – 17.00 Uhr
Außenstelle Bad Camberg: Badehausweg 1
im Familiencentrum FaCe, Tel.: 06434/4028108
Öffnungszeit: Dienstag 09.00 – 12.00 Uhr

Die Verbraucherberatung Limburg befindet sich im Haus der Kreishandwerkerschaft, Schiede 32, 1. Stock, Tel.: 06431/22901.

Anschrift:
Hauswirtschafts- und Verbraucherberatung DHB Landesverband Hessen e.V.
Schiede 32
65549 Limburg

Bärenherz wächst
Neuer Standort des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes in Limburg
Nach Wiesbaden und Leipzig expandiert Bärenherz nun in eine weitere Stadt: Im hessischen Limburg an der Lahn wird eine Außenstelle des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes (AKJHD) aufgebaut. Für dieses bärenherzige Vorhaben ist aktuell eine spannende Sozialarbeiter/innen-Stelle in Teilzeit ausgeschrieben. Ab September 2022 werden in Limburg zudem Kurse für ehrenamtliche Kinderhospizbegleiterinnen und –begleiter angeboten. Dafür gibt es noch freie Plätze.

„Im Laufe der Jahre haben wir zunehmend Anfragen von Familien aus dem Untertaunus und Mittelhessen erhalten, die sich eine Begleitung und Entlastung durch den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst wünschen“, sagt Daniela Eisenbarth, Familienkoordinatorin und Leitung des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Bärenherz in Wiesbaden-Erbenheim und für den neuen Standort in Limburg zuständig. „Darüber freuen wir uns sehr, glauben aber, dass diese Anfragen nur die Spitze des Eisberges sind und weiterhin Familien in der Region wenig Anschluss zu kinderhospizlicher Versorgung haben.“ Bärenherz wird mit der Erweiterung des Angebots also der steigenden Nachfrage gerecht.

„Uns fehlen Ehrenamtliche aus dieser Region“
Der Bedarf bei Familien mit schwerstkranken Kindern ist nicht der einzige Grund für den Standortaufbau in Limburg. „Uns fehlen Ehrenamtliche aus dieser Region, welche die Familien regelmäßig besuchen und entlasten“, so Daniela Eisenbarth. Ehrenamtliche Kinderhospizbegleiterinnen und –begleiter sind eine tragende Säule der Bärenherz-Kinderhospizarbeit. Sie unterstützen in den unterschiedlichsten Bereichen und übernehmen oft die stillen - und manchmal kaum wahrgenommenen - aber so wichtigen Aufgaben im Alltag. Sie sind für die erkrankten Kinder da. Auch Geschwister finden bei ihnen ein offenes Ohr oder einen Menschen, der mit ihnen spielt. Außerdem kann ein umfangreiches Bärenherz-Jahresprogramm nur angeboten werden, weil ehrenamtlich Mitarbeitende bei der Vorbereitung und Umsetzung unterstützen.
Kurse für ehrenamtliche Kinderhospizbegleiterinnen und –begleiter starten im September 2022
Zudem finden Ehrenamtliche ihren Einsatz im ambulanten Dienst. Sie unterstützen Familien, die mit ihrem schwer erkrankten Kind zuhause sind. Für diese Aufgaben werden sie im Kurs für ehrenamtliche Kinderhospizbegleiterinnen und- begleiter ausgebildet: Der Kurs startet in Limburg am 22. September 2022.

Ansprechpartnerin:
Daniela Eisenbarth
Telefon: 0611 / 360 11 10 65
E-Mail: d.eisenbarth@baerenherz.de

Ausflugtipps mit der Bahn




Die neue Freizeitbroschüre der 3LänderBahn ist da!


 Broschüre

Ehrenamts-Card
Ehrenamtler können über Landkreis Ehrenamts-Card beantragen
Günstiger in Bäder, Museen, zu Sport und Kultur

Limburg-Weilburg. Bei der Anlaufstelle Ehrenamt im Sachgebiet Sport und Ehrenamt des Landkreises können alle in der Region Limburg-Weilburg ehrenamtlich Tätigen sich kostenfrei die Ehrenamts-Card (E-Card) beantragen. Dies lohnt sich, denn mit der E-Card gibt es hessenweit um die 1.700 Vergünstigungen. E-Card- Inhaberinnen und -Inhaber kommen beispielsweise günstiger in viele Frei- und Hallenbäder, Museen, Sport- und Kulturveranstaltungen und erhalten Rabatte in zahlreichen Geschäften.
Im Landkreis Limburg-Weilburg gibt es bereits 39 Angebote. Diese sind auf der Website www.deinehrenamt.de unter der Rubrik Limburg-Weilburg verzeichnet. Antragsteller für die E-Card müssen seit mindestens drei Jahren ehrenamtlich tätig sein und das mindestens pro Woche fünf Stunden. Das können sich die betreffenden Personen von den Verantwortlichen ihres Vereins, Verbandes oder ihrer Kirchengemeinde bestätigen lassen. Der Zeitaufwand mehrerer Ehrenämter kann addiert werden, um auf die notwendigen fünf Wochenstunden zu kommen. Keine E-Card kann allerdings ausgestellt werden, wenn die oder der Engagierte für sein Engagement mehr als eine reine Erstattung der Unkosten erhält. Wer dagegen auf eine Honorierung seines Arbeits- und Zeitaufwandes verzichtet, kann dafür im Landkreis Limburg-Weilburg mit E-Card vieles günstiger als andere erleben. Es kommen immer wieder neue Sponsoren dazu.
Auch wer mit seiner E-Card in anderen Regionen Hessens unterwegs ist, kann dort die unterschiedlichsten Vorzüge genießen. Einfach auf der Website www.deinehrenamt.de den gewünschten Ort bzw. Landkreis eingeben und schauen, welche Vorteile die E-Card dort bringen kann. „Mittlerweile haben alleine im Landkreis Limburg-Weilburg zirka 650 Ehrenamtliche die E-Card“, berichtet Nina-Elena Keßler von der Anlaufstelle Ehrenamt des Landkreises Limburg-Weilburg. Bürgerinnen und Bürger, die in ihren Genuss kommen wollen, können diese unkompliziert über das entsprechende Formular auf der Webseite des Landkreises beantragen. Landrat Michael Köberle erklärt: „Die Ehrenamts-Card soll ein Zeichen des Dankes und der Anerkennung für langjähriges ehrenamtliches Engagement sein. Die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger des Landkreises, ihre Zeit, ihr Wissen und ihre Erfahrungen für die Gemeinschaft einzusetzen, verdient meinen allerhöchsten Respekt“.
Die Anlaufstelle Ehrenamt sucht für die E-Card aus dem Landkreis Limburg-Weilburg übrigens immer neue Sponsoren. Eine Kooperation ist eine Win-win-Situation, denn auch die Sponsoren profitieren davon, wenn sie über die Ehrenamts-Card zusätzliche Gäste bzw. Kunden gewinnen und diese dauerhaft an sich binden können. Eine Vereinbarung ist keine Verpflichtung auf Dauer. Die Partner des Landkreises können ihre Angebote jederzeit wieder abändern oder auch ganz zurückziehen, so dass für sie kein Risiko besteht. Die Anlaufstelle Ehrenamt ist für die Bürgerschaft sowie potenzielle Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner unter der Telefonnummer 06431 296-222 oder per E-Mail unter Ehrenamt@Limburg-Weilburg.de erreichbar. Informationen und Antrag zur E-Card sind auf der Webseite des Landkreises unter www.landkreis-limburg-weilburg.de/kultur-freizeit/sport-ehrenamt/ehrenamt zu finden.

Bildunterschrift: Sachgebietsleiterin Jutta Mais und Landrat Michael Köberle werben für eine Beantragung der E-Card.

Ausflugtipps im Landkreis Limburg-Weilburg
Die Region Limburg-Weilburg hat viel zu bieten

Egal, ob Sie zu einer Tages- oder Wochenendtour, für einen längeren Urlaub oder auch geschäftlich in unsere Region kommen - es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten der Freizeitgestaltung.
Das Lahntal zwischen den Städten Limburg und Weilburg ist eine der romantischsten Flusslandschaften Deutschlands. Beim Wasserwandern auf der Lahn mit dem Kanu gibt es Burgen, Schlösser und den einzigen Schiffstunnel Deutschlands zu entdecken.
Der nördlich angrenzende Westerwald ist eine herrliche Mittel-Gebirgslandschaft, die weitab von Industrie, Lärm und Hektik ruhige Stunden und viel Erholung garantiert. Über 200 Kilometer markierte Wanderwege laden hier zu Ausflügen in die Natur ein.
Im südlich angrenzenden Taunus bildet das Kneippheilbad Bad Camberg mit seinem Kurpark und diversen Kurkonzerten sowie dem historischen Amthof den Mittelpunkt des Tourismus. Darüber hinaus verbinden über 600 Kilometer ausgeschilderte Radwanderwege das Lahntal mit dem Westerwald und dem Taunus.
In dieser Broschüre haben wir für Sie jede Menge Ausflugstipps zusammengefasst und möchten Ihnen gerne die eine oder andere Anregung für einen interessanten und kurzweiligen Aufenthalt geben, bei dem sowohl aktive Naturgenießer als auch Kulturliebhaber auf ihre Kosten kommen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen schon heute viel Spaß im Lahntal zwischen Westerwald und Taunus.

Broschüre Ausflugtipps 2022

Ehrenamts-Card

Ehrenamtliches Engagement ist ein unverzichtbarer Bestandteil des Lebens in unseren Städten und Gemeinden. Es stärkt die Solidarität und das Vertrauen und festigt so den Zusammenhalt in einer Gemeinschaft.

Das Ehrenamt wird in vielfältiger Weise ausgeübt - ob im sozialen, kulturellen, sportlichen
oder politischen Bereich, für die Umwelt oder den Tierschutz. Dies alles macht unser Zusammenleben in der Gesellschaft so wertvoll.

Die Ehrenamts-Card soll ein Zeichen des Dankes und der Anerkennung für langjährigen
ehrenamtlichen Einsatz sein. Die Bereitschaft, Zeit, Wissen und Erfahrungen für die Gemeinschaft einzusetzen, verdient Respekt und Anerkennung.

Mit der Ehrenamts-Card sagen wir Danke für Ihr Engagement!

 Antrag
 Folder

Neue Einkaufsbroschüre
Landrat Köberle und Erster Kreisbeigeordneter Sauer präsentieren die Broschüre "Regionale Entdeckungen"

Limburg-Weilburg. Die handliche Broschüre „Regionale Entdeckungen im Nassauer Land“ weist Verbraucherinnen und Verbrauchern den Weg zu regional erzeugten Produkten und beantwortet somit die Frage nach der Herkunft von Lebensmitteln. Das „Nassauer Land“ vereint die Landkreise Limburg-Weilburg und Rheingau-Taunus sowie die Landeshauptstadt Wiesbaden zu einer Region. Immer mehr direktvermarktende Landwirtinnen und Landwirte des Projektgebiets bieten eine große Vielfalt an hochwertigen Produkten direkt auf ihren Höfen an. Das Angebot beinhaltet Säfte, Edelbrände aus heimischem Korn, Forellen, Obst, Gemüse, Fleisch und Wurstspezialitäten, Eier und Geflügel aus Freilandhaltung, Milchprodukte aus eigener Hofmolkerei, Honig, Getreideprodukte und vieles mehr. Für den Einkaufsführer konnten insgesamt 112 Betriebe gewonnen werden. Etwa ein Viertel der Betriebe bieten ihre Produkte in Bio-Qualität an.
Direktvermarktung und ökologische Landwirtschaft sind im Trend
Aktuelle Marktanalysen zeigen einen starken Umsatzzuwachs in Einkaufstätten mit regionalen und biologischen Produkten. Das Einkaufen in Hofläden, auf Wochenmärkten oder im Online-Handel wurde besonders in der Pandemie zum Trend. Während in der Vergangenheit vor allem der Preis von Lebensmitteln ausschlaggebend war, legen die Menschen, die nun öfter zuhause kochen, zunehmend Wert auf eine gesunde Ernährung sowie Qualität und Frische der Produkte. Auch Themen wie Nachhaltigkeit sowie Klima- und Ressourcenschutz sind in aller Munde. In der Direktvermarktung kann oftmals Verpackungsmüll eingespart werden und zusätzlich schonen kurze Transportwege das Klima. Die Verbraucherinnen und Verbraucher treten direkt mit den Erzeugerinnen und Erzeugern in Kontakt, die gerne Fragen beantworten und am Ende durch faire Preise gestärkt werden. „Der neue Einkaufsführer soll dazu beitragen, Erzeuger, Vermarkter und Verbraucher zu vernetzen sowie die Vielfalt in unserer Region sichtbar und erlebbar zu machen. Durch unsere Projekte im Rahmen der Ökomodell-Region Nassauer Land möchten wir die Region langfristig nachhaltiger machen“, erläutert Landrat Michael Köberle.
Als Printversion und Download erhältlich
Im Einkaufsführer „Regionale Entdeckungen im Nassauer Land“ werden die Betriebe und Verkaufsstellen – nach Gemeinden und Stadtteilen sortiert – dargestellt. „Übersichtskarten helfen außerdem bei der Suche nach Betrieben in der Region. Zudem erhalten Sie weitere spannende Informationen“, betont der Erste Kreisbeigeordnete Jörg Sauer. Der kostenfreie Einkaufsführer liegt unter anderem in Kreis-, Stadt- und Gemeindeverwaltungen, in Tourist-Informationen und bei den teilnehmenden Betrieben zum Mitnehmen bereit, außerdem gibt es auch eine Onlineversion hier zum Download unter www.landkreis-limburg-weilburg.de/politik-verwaltung/bereiche-ansprechpartner/amt-fuer-den-laendlichen-raum-umwelt-veterinaerwesen-und-verbraucherschutz/fachdienst-landwirtschaft/oekomodell-region-nassauer-land

Bei Fragen oder Anmerkungen wenden Sie sich gerne an Anna Bernhardt und Sander Hoogendam, das Projektmanagement der Ökomodell-Region, im Amt für den Ländlichen Raum, Umwelt, Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Landkreises Limburg-Weilburg, Mail: oekomodellregion@limburg-weilburg.de, Telefon: 06431-296-5817.

Bildunterschrift:
Der Erste Kreisbeigeordnete Jörg Sauer und Landrat Michael Köberle (oben, von links) sowie Sander Hoogendam und Anna Bernhardt (unten, von links) präsentieren die handliche Broschüre „Regionale Entdeckungen im Nassauer Land“.

Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung

Landrat Köberle macht auf Angebot im Landkreis Limburg-Weilburg aufmerksam
Der Landkreis Limburg-Weilburg bietet seit 2019 eine Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung mit der Möglichkeit einer gerichtsmedizinischen Spurensicherung an.
„Somit wird eine schnelle, zeitnahe medizinische Erstversorgung von Gewaltopfern gewährleistet und eine Lücke im System der Versorgung von Opfern sexueller Gewalt geschlossen“, teilt Landrat Michael Köberle mit. Jetzt können Vergewaltigungsopfer, die keine Anzeige bei der Polizei stellen wollen, eine ärztliche Versorgung im St. Vincenz-Krankenhaus in Limburg erhalten, die forensischen Spuren und Beweismittel werden gesichert. Im Kreiskrankenhaus Weilburg wird eine medizinische Erstversorgung angeboten.
Für die Spurensicherung, den Transport und die anschließende Lagerung im Institut für Rechtsmedizin Gießen entstehen den Vergewaltigungsopfern keine Kosten.
Innerhalb eines Jahres haben Betroffene Zeit, sich für oder gegen eine polizeiliche Anzeige zu entscheiden. Die Erfahrung der sexuellen Gewalt ist für Betroffene eine traumatische Belastung. Deshalb ist es wichtig, nicht allein zu bleiben. Die Beratungs- und Präventionsstelle „Gegen unseren Willen“ und die Beratungsstelle pro familia in Limburg führen klärende und unterstützende Gespräche.

 



Abfallwirtschaftsbetrieb informiert zur Biotonne

Plastik im Bioabfall gefährdet gute Qualität von regionalem Kompost
Landkreis Limburg-Weilburg führt Kontrollen von Bioabfällen in den Braunen Biotonnen durch und informiert über die umweltgerechte Befüllung.

Seit 10. Mai 2021 führt der Landkreis Limburg-Weilburg Kontrollen an den zur Leerung bereitgestellten Bioabfallsammelgefäße (Braune Tonne) durch. Dabei nehmen Mitabeiter*Innen den Inhalt der bereitgestellten Biotonnen unmittelbar vor dem Eintreffen des Sammelfahrzeugs in Augenschein. Die zu überprüfenden Gefäße werden in Stichproben und nach dem Zufallsprinzip ausgewählt.

Ist der Inhalt einwandfrei und nicht zu beanstanden wird das Gefäß mit einem grünen Anhänger versehen. Gefäße deren Inhalt durch Fehlwürfe belastet sind, sind entsprechend der geltenden Abfall- und Gebührensatzung des Landkreise Limburg-Weilburg von der Leerung auszuschließen d.h. sie bleiben ungeleert stehen. Gefäße mit verunreinigter Bioabfall werden durch einen roten Anhänger der mittels Plombe am Gefäß befestigt wird gekennzeichnet. Das nachfolgenden Sammelfahrzeug wird rot gekennzeichnete Gefäße nicht entleeren. Die roten Anhänger sind mit einer Telefonnummer versehen unter der die Bürger*Innen Informationen zum Grund der Beanstandung erhalten. Das weitere Vorgehen und die umweltgerechte Befüllung der Gefäße werden ebenfalls erläutert. Bürger*Innen dürfen die Anhänger nicht selbst entfernt. Die Kennzeichnungen werden erst nach erfolgter Nachsortierung durch die Bürger*Innen sowie einer erneuten Kontrolle durch Mitabeiter*Innen des AWB vom Gefäß abgenommen.

 



„Feld- und Wald-Knigge“ erscheint
Limburg-Weilburg. Wir alle verbringen unsere Freizeit gerne draußen in der Natur. Des Öfteren kommt es dabei zu Missverständnissen zwischen Erholungssuchenden und Land- oder Forstwirten. Der neue Feld- und Waldknigge möchte für ein besseres Miteinander und gegenseitiges Verständnis werben.
Neben einfachen Verhaltensregeln, die es während des Radfahrens auf Feldwegen oder beim Spaziergang mit dem Hund im Wald zu beachten gilt, werden in dieser Broschüre auch die Auswirkungen unseres Umgangs mit der Natur aufgezeigt.
Das Motto lautet ganz klar: „Rücksicht macht Wege breit“. Zwar haben Feldwege heute viele Funktionen, sie sind aber vor allem Wirtschaftswege für die Landwirte.
Über diese Wege erreichen die Landwirte ihre Äcker und Wiesen, um dort auch während Sonn- und Feiertagen unsere Lebensmittel und andere nachwachsenden Rohstoffe zu erzeugen. Bitte gewähren Sie dem landwirtschaftlichen Verkehr Vorrang! Denn nur durch gegenseitiges Verständnis können wir alle unsere Natur und Kulturlandschaft genießen.
Den Feld- und Wald-Knigge erhalten Sie im Kreishaus in Limburg, im Amt für den Ländlichen Raum in Hadamar und im Grünflächenamt der Landeshauptstadt Wiesbaden sowie bald auch in vielen Rathäusern der Landkreise Limburg-Weilburg und Rheingau-Taunus.

 Flyer Feld- und Wald-Knigge

Erlenbachschule auch in der Berufsorientierung Vorbild
Erlenbachschule als Schule mit herausragendem Berufsbildungskonzept ausgezeichnet
Vielfalt an Maßnahmen sowie enge Einbindung von Eltern und lokalen Unternehmen zentrale Erfolgsfaktoren
Elz, 16. Juli 2021. Als einer von 30 Schulen des Bundeslands Hessen wurde der Erlenbachschule Elz am 29. Juni 2021 das „Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung Hessen“ verliehen. Mit dem Zertifikat, werden Schulen ausgezeichnet, die sich auf dem Gebiet der Berufs- und Studienorientierung in herausragender Weise profiliert haben. Im Rahmen des Zertifizierungsverfahrens wurde allen Beteiligten ein hohes Maß an Kommunikation, Flexibilität, Kreativität, Geduld und Ausdauer abverlangt. Letztlich haben 12 Schulen in Hessen 2021 die OloV Erstzertifizierung erhalten.
Die feierliche Verleihung des Gütesiegels stand unter der Schirmherrschaft der Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammer. Sie fand in diesem Jahr virtuell statt. Tarek Al-Wazir, Minister im Hessischen Landesministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, betonte in seinem Video-Grußwort: „Wir wollen, dass nicht nur jede und jeder Jugendliche einen Ausbildungsplatz findet, sondern dass dieser auch passt ... Mit ihrem Engagement und mit ihrer abgestimmten Berufsorientierung tragen alle ausgezeichneten Schulen wesentlich dazu bei, spätere Ausbildungs- und Studienabbrüche zu verhindern. … Sorgen wir weiterhin gemeinsam dafür, dass junge Menschen alle Chancen haben und die Wirtschaft die qualifizierten Fachkräfte bekommt, die sie braucht.“ Und Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz hob den Stellenwert des Gütesiegels hervor: „Gerade in der Berufs- und Studienorientierung ist es nach den pandemiebedingten Einschränkungen von großer Bedeutung, schnell zur Normalität zurückzukehren. Ruhe und Planungssicherheit in der täglichen Arbeit werden im kommenden Schuljahr dafür sorgen, dass unsere Schülerinnen und Schüler wieder Erfahrungen im Praktikum, bei Betriebsbesichtigungen oder an Schnuppertagen in der Universität sammeln können.“

Wirksamer Mix gezielter Förder- und Informationsprojekte
Die Erlenbachschule Elz wurde aufgrund ihres vorbildlichen Angebots in der Berufsorientierung ausgezeichnet. Dieses stützt sich auf einen eigens konzipierten Schwerpunkt Berufs- und Studienorientierung (BSO), dessen Ziel es laut Rektorin Beate Kallenbach ist, „Schülerinnen und Schüler bei ihrem beruflichen Auswahlprozess zu begleiten, ihre Ausbildungsreife zu fördern sowie ihre Kompetenzen zu stärken.“ Die Schulleiterin verweist dabei auf die zentralen Elemente des Konzepts, die gerade in ihrer durchdachten Kombination bei den für die Zertifizierung zuständigen Gremien Anklang gefunden haben:
- Berufswahlpass: Bereits ab Klassenstufe 7 arbeiten Schülerinnen und Schüler mit dem Berufswahlpass, in dem alle Dokumente zur Berufsorientierung abgeheftet werden. Dazu gehört zum Beispiel die verpflichtende Teilnahme am Girls- und Boys-Day als erstem Praktikumstag. In den Klassen 8 und 9 finden jeweils zweiwöchige, begleitete Praktika statt.
- Runder Tisch mit lokalen Unternehmen/Abend der Berufe: Die Schule arbeitet in Form eines Runden Tisches mit Betrieben vor Ort zusammen. Basierend auf dieser engen Kooperation wird jährlich eine schulinterne Berufsmesse („Abend der Berufe“) für die Vorabgangsklassenschüler mit ihren Eltern durchgeführt.
- Techniktürme: Aufgrund der engen Zusammenarbeit konnte die Schule Unternehmen auch als Sponsoren von hochwertigen Techniktürmen gewinnen. Deren Einsatz dient der Förderung des praktischen Arbeitens und technischen Verständnisses schon in der Grundschule bis in die 6. Klassen.
- Teilnahme am Limburger Modell: Die Jahrgänge 8 und 9 nehmen am Limburger Modell teil, einer Kooperation von allgemeinbildenden Schulen mit Berufsschulen, die Einblick in verschiedene Berufsfelder bietet. Weitere Bestandteile des Konzepts sind ein intensiver Kontakt mit den Kammern, die Durchführung von Betriebserkundungen und Besuch von Berufsbildungsmessen. Die Zusammenarbeit mit der Berufsberatung und der Besuch des Berufsinformationszentrums sowie externe Bewerbungstrainings.
- Berufsorientierte Projekte – vom Schulgarten bis hin zu Mittagsverpflegung: Zudem gewinnt im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts die Berufsorientierung an Bedeutung. So werden in Projekten wie der selbstorganisierte Mittagsverpflegung (Schüler kochen für Schüler), dem Schüler-betreuten Pausenkiosk und der Arbeit im Schulgarten lebensnahe Erfahrungen mit Praxisbezug vermittelt und Selbstständigkeit gefördert.
- Einbindung der Eltern: Eltern werden verstärkt in die Berufswegplanung eingebunden. Dies geschieht auf unterschiedlichsten Ebenen, zum Beispiel im Rahmen eines dreitägigen Kompetenzfeststellungsverfahrens in den 7. Klassen (KomPo 7), mit anschließenden Beratungsgesprächen mit den Eltern.
- KomPo7: Kernelemente des Kompetenzfestellungsverfahrens sind eine Selbsteinschätzung der Schlüsselkompetenzen, ein bildbasierter Berufsfeldtest, ein Job-Interview sowie eine Gegenüberstellung von Selbst- und Fremdeinschätzung im Rahmen eines individuellen Feedbackgesprächs. KomPo7 unterstützt so das Erkennen von individuellen Kompetenzen und ersten beruflichen Neigungen wie auch die Vermittlung einer realistischen Arbeitswelt.

Zufriedene Schüler und Eltern bei der Durchführung von KomPo 7 vom 12.-14. Juli 2021
Mit der Digitalisierung der Kompetenzfeststellung konnte KomPo 7 im aktuellen Schuljahr wieder regulär stattfinden und war ein erfolgreicher Abschluss des Schuljahres.
Positive Rückmeldungen erhielt die Schule von ihren Schülerinnen und Schülern und deren Eltern. Dilara Dincer gefiel, dass sie beim Bau der Murmelbahn mit anderen Klassenkameraden als sonst zusammenzuarbeiten konnte. Auch die Jobinterviews wurden gelobt: „Es war toll, von jemandem, der wirklich in dem beschriebenen Beruf arbeitet, Informationen zu bekommen. Besonders die Erfahrungen, von denen der Hochbautechniker von Weton berichtet hat, fand ich interessant."
Für Jugendliche ist insbesondere der unmittelbare Kontakte zu Meistern, Gesellen, Azubis etc. in konkreten Berufsfeldern aufschlussreich. Greifbar werden die Informationen nicht zuletzt auch dadurch, dass sie von Vertretern lokal bekannter Unternehmen vermittelt werden. Dies kommt dem allgemeinen Trend einer stärkeren lokalen Lebensorientierung junger Menschen entgegen.

Nützliches Dokument im Fall der Fälle
Notfallausweis kommt heraus

Limburg-Weilburg. Es gibt sie schon in unterschiedlichster Form von Krankenkassen und Patientenverbänden mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen und Inhalten. Ziel des Kreisseniorenbeirates war es aber „für möglichst viele Bewohnerinnen und Bewohner des Kreises, möglichst viele Informationen gebündelt und übersichtlich auf möglichst kleinem Platz unterzubringen. Wir wollen ja auch, dass das Dokument wirklich immer mitgeführt werden kann.“ – so fasst es Bernd Michel vom Vorstand des Kreisseniorenbeirates zusammen.

Ein Notfallausweis ist ein Dokument, in dem einerseits für die medizinische Behandlung wichtige oder sogar lebenswichtige Informationen und andererseits auch relevante Kontaktdaten festgehalten werden. Er richtet sich längst nicht nur an Senioren, denn ob Schlaganfall oder Verkehrsunfall: Jede/r kann von der einen Minute auf die andere zum medizinischen Notfall werden. Ist man dann nicht ansprechbar, ist ein Notfallausweis unter den persönlichen Papieren für Ersthelfende, Ärzte und Rettungsdienste äußerst hilfreich. Anhand des Ausweises können zudem Kontaktpersonen im Handumdrehen benachrichtigt werden.

Auch Landrat Michael Köberle begrüßt die Initiative des Kreisseniorenbeirates und schätzt die Vorteile des handlichen Dokuments: „Der ausgefüllte Notfallausweis, der einmal geklappt die Größe einer Scheckkarte hat, sollte stets zusammen mit dem Personalausweis bei sich getragen werden und passt in jede Brieftasche und jedes Portemonnaie.“
In den neuen Notfallausweis des Kreises sind auf der Vorderseite Name und Adresse einzutragen und ein Lichtbild einzukleben. Im Innenteil können neben Hausarzt, Krankenkasse und Personen mit Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht usw. auch Informationen zu Vorerkrankungen, medikamentösen Therapien, Organspende, Blutgruppe eingetragen werden. Außerdem ist unter Bemerkungen Platz für weitere Informationen, wie beispielswiese zu Allergien oder Impfungen. Auf der Rückseite können zwei Personen mit Adresse und Telefonnummer angegeben werden, die im Notfall zu verständigen sind.

„Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele Menschen diesen Ausweis nutzen und sich ein wenig Zeit nehmen, um ihn umfassend und deutlich auszufüllen. Dann kann er wirklich Leben retten und gibt ein Gefühl von Sicherheit“, ist sich Frank F. König, Vorsitzender des Kreisseniorenbeirates sicher.
Die Ausweise liegen am Servicepunkt der Kreisverwaltung und in den Verwaltungen der Städte und Gemeinden aus und können kostenfrei mitgenommen werden.

Notfallseelsorge Limburg-Weilburg verstärkt sein Team
Ausbildung des Malteser Hilfsdienstes
Nahezu 25 Jahre ist die Notfallseelsorge Limburg-Weilburg Teil der Rettungskette unseres Landkreises. Über die Zentrale Leitstelle werden die MitarbeiterInnen von Führungskräften, Notärzten, Rettungsdiensten und Polizei bei Verkehrsunfällen, plötzlichen Todesfällen, Suizid, plötzlichem Kindstod, während einer Reanimation sowie bei der Überbringung einer Todesnachricht angefordert und stehen Tag und Nacht zur Begleitung und Betreuung von Familienangehörigen in diesen besonders belastenden Situationen zur Verfügung.
Der Tod des langjährigen Stellv. Vorsitzenden Alois Heun im vergangenen Jahr sowie die Corona-Pandemie, unter der MitarbeiterInnen sich aus den verschiedensten beruflichen und privaten Gründen aus dem Bereitschaftsteam herausnahmen, schmälerten das bisherige Team. In der Folge verabschieden sich die beiden tatkräftigen MitarbeiterInnen Elisabeth Geller und Karin Couvé wegen Wohnortwechsel aus der Mitarbeitergruppe.
Elisabeth Geller hat seit 2007 bis Mai diesen Jahres viele Bereitschaften und Einsätze geleistet und stand stets für Betroffene zur Verfügung. Frau Geller übernahm nach dem Tod von Alois Heun den kommissarischen stellvertretenden Vorsitz und war als zuverlässig und souverän bei der Zentralen Leitstelle sowie bei Rettungskräften bekannt. Sie hinterlässt, wie auch eine weitere Kollegin, Frau Karin Couvé, eine große Lücke. Frau Couvé war seit 2018 Mitarbeiterin im Team.
Jetzt erfährt die Mitarbeitergruppe Verstärkung durch neun MitarbeiterInnen. Letztendlich konnte das Basis-Seminar nach mehrfacher Verschiebung auf Grund der Corona-Situation nunmehr im Priesterseminar Limburg stattfinden. Die Neuen im Team erfuhren zu Beginn des Basis-Seminares eine fundierte fachliche Ausbildungs-Grundlage über den Malteser Hilfsdienst durch die Ausbilder Rainer Boos, Heinz-Georg Muth und Regina Stelzner unter der Koordination des stellvertretenden Diözesanreferent PSNV (Psychosoziale Notfallversorgung) Sebastian A. Schindler. Ziel dieser Ausbildung an weiteren fünf Wochenenden ist die Zertifizierung.
Annelie Becker (Runkel), Nina Blisch (Dauborn), Silvia Heinze (Oberbrechen), Maria Luise Höhler (Niederbrechen), Andrea Köhler (Falkenbach), Silke Lennartz (Wolfenhausen), Jessica Magnus (Oberzeuzheim), Grit Rodestock (Weilburg) und Manuela Schäfer (Obertiefenbach) haben sich entschieden das bisherige Mitarbeiterteam zu verstärken und künftig für Alarmierungen zur Verfügung zu stehen.
Im Jahre 2019 betreuten die Mitarbeiter in 192 Einsätze 806 Menschen in besonders belastenden Situationen. Coronabedingt wurden 2020 insgesamt 132 Einsätze mit der Betreuung von 385 Menschen dokumentiert. In laufenden Jahr 2021 konnten die MitarbeiterInnen Angehörige bei über 40 Alarmierungen unterstützen. Die zurzeit hohe Inzidenz auf Grund der Pandemie lässt eine Alarmierung nur in besonderen Situationen zu. Nach einer Immunisierung durch Impfmaßnahmen sieht das Team unter der Vorsitzenden Hedi Sehr sowie der neuen kommissarischen Stellv. Vorsitzenden Andrea Köhler wieder den Anforderungen zu umfangreicheren Alarmierungen über den Meldeempfänger entgegen.
Das Team wird auch weiterhin die Prävention mit dem Vortrag „Stress und Stressbewältigung für Einsatzkräfte“ anbieten. Darüber hinaus leisten die MitarbeiterInnen ebenso Einsatznachsorge nach besonders belastenden Einsätzen. Das Führungsteam freut sich auf Normalität, damit die monatlichen Treffen wie Supervision und Dienstabende sowie verschiedene Ausbildungsmodule zur Unterstützung der Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter dazu gehören.
Am Basis-Kurs nahmen darüber hinaus auch Hannah Falkenstein (Frankfurt) sowie Svenja Leimbach und Alexandra Rommel (Hofheim-Main-Taunus-Kreis) teil.

Wer sich für eine Mitarbeit in der Notfallseelsorge Limburg-Weilburg interessiert, kann sich gerne an die Vorsitzende Hedi Sehr unter der Handy-Nr. 0171 21 466 04 oder hedi.sehr@notfallseelsorge-limburg-weilburg.de wenden.

Foto: Copyright Heike Lachnit
Auf dem Foto fehlen Annelie Becker und Sebastian Schindler!

Neues Beratungsangebot für Frauen
Neues Beratungsangebot im Landkreis startet am Internationalen Frauentag
Limburg-Weilburg. Seit einem Jahr befinden wir uns in der Situation zwischen Lockdown, Homeschooling und Homeoffice, was bedeutet das für die Gleichstellung der Geschlechter? Unterschiedliche Studien belegen, dass offensichtlich die Corona-Krise Frauen doppelt belastet und althergebrachte Rollenbilder vermehrt wieder übernommen werden. Die Corona-Maßnahmen wirken sich auf das Leben von Frauen anders aus als auf das der Männer.
Hierzu ein paar Fakten:
75 Prozent der Beschäftigten im Gesundheitswesen sind Frauen, somit systemrelevant;
70 Prozent Frauen arbeiten im Einzelhandel zu Gehältern im Niedriglohnsektor und müssen enorme Einkommenseinbußen durch Schließungen und Kurzarbeitergeld hinnehmen;
52 Prozent aller erwerbstätigen Mütter arbeiten in systemrelevanten Berufen,
Frauen in systemrelevanten Berufen infizieren sich häufiger mit Corona als berufstätige Männer im Beruf;
75 Prozent Frauen arbeiten in Minijobs wie beispielsweise im Gastgewerbe, hier hat Corona zu einem massiven Einbruch von Beschäftigungen geführt;
60 Prozent aller Alleinerziehenden erfahren durch die zunehmende Dreifach-Belastung Erwerbs-, Sorge- und Koordinierungsarbeit Überforderung und Erschöpfung.

Aufgrund des anhaltenden Lockdowns hat sich der Arbeitskreis „Frau und Beruf“ ent-schieden, die für den diesjährigen Internationalen Frauentag am 8. März 2021 geplante Podiumsdiskussion zum Thema „Frauen in Führung“ abzusagen, so die Kreisfrauenbeauftragte und Leiterin des Arbeitskreises „Frau und Beruf“, Ute Jungmann-Hauff.
Der Arbeitskreis, ein Netzwerk engagierter Frauen aus Bildung, Beratung und Wirtschaft, hat sich anlässlich des Internationalen Frauentags zum Ziel gesetzt, Frauen in Corona-Zeiten mit einem neuen Beratungsangebot zu unterstützen. Die berufliche Fort- und Weiterbildung sowie die Schaffung besserer Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind die Arbeitsschwerpunkte des Arbeitskreises. Jetzt sollen Frauen durch ein neues Beratungs- und Informationsangebot davon profitieren.
„Aus den vielen telefonischen Kontakten erhielten wir Einblicke in die derzeitigen Lebensumstände von Familien, alleinerziehenden Müttern, älteren Frauen und Rentnerinnen, wie sie unter Corona leiden, sei es im Homeoffice, mit Homeschooling oder durch Einsamkeit. Auch Frauen, die in den sogenannten „systemrelevanten“ Berufen arbeiten und an ihre physischen und psychischen Grenzen gekommen sind, rufen um Hilfe“, so die Frauenbeauftragte Ute Jungmann-Hauff.
Jede der erfahrenen Beraterinnen arbeitet in ihrem beruflichen Bereich mit Frauen.
„Wir bieten Zeit für ein Gespräch, um über Ängste und Nöte während Corona zu sprechen. Neue Wege aufzuzeigen ist eine gute Möglichkeit, nach vorne zu schauen und Neues auszuprobieren“, erklärt der Arbeitskreis.

Der Arbeitskreis bietet
- Lösungshilfen bei Problemen im beruflichen Umfeld unter Corona-Bedingungen,
- Hilfestellungen bei organisatorischen Problemen im Homeoffice,
- Unterstützung im Zeitmanagement und beim Homeschooling,
- Unterstützung bei Arbeitsplatzverlust und beruflicher Zukunftsangst,
- Hilfen bei der beruflichen Neuorientierung
- Planung eines neuen Lebensabschnittes.

Das neue Beratungs- und Informationsangebot richtet sich an
- alle Frauen, die in Corona-Zeiten besondere Situationen erleben und durch eingeschränkte oder fehlende Nutzung von Kindertagesstätten und Schulen überfordert sind und an Hilfen und Tipps interessiert sind,
- Frauen, die sich im Übergang in die Rente befinden oder alleinlebende Frauen, die wenig soziale Kontakte haben,
- Frauen, die überlegen, was sie beruflich nach der Krise machen wollen, ob sie vielleicht eine Weiterbildung oder eine Umschulung machen wollen oder eine berufliche Neuorientierung brauchen,
- Frauen, die aufgrund von Arbeitsplatzverlust Existenzängste und Angst vor Altersarmut haben,
- Frauen, die sich in der Berufsfindungsphase befinden und an weiterführenden Informationen und Unterstützung interessiert sind.

Wie kann das Angebot genutzt werden?
Termine werden über E-Mail vereinbart!

Beratungsangebot: Schule, Ausbildung, Bewerbung, Berufliche Orientierung, Studium und allgemeine Berufs-/Lebensberatung
m.breuer@jobaktiv-lm.de
Martina Breuer
jobaktiv Beratungsstelle für Jugendberufshilfe (JBH) im Bistum Limburg

Beratungsangebot: Sicherung der Existenz, Grundsicherungsleistungen, Leistungen für Familien im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepaketes (BuT), Vereinbarkeit Familie und Beruf
Anne.Fachinger@jobcenter-ge.de
Anne Fachinger
Beauftragte für Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt
Jobcenter Limburg-Weilburg

Beratungsangebot: Dritter Lebensabschnitt, Rente, Ehrenamt
Carmen.vonfischke@stadt.limburg.de
Carmen von Fischke
Magistrat der Kreisstadt Limburg
Frauenbüro Stadt Limburg, Seniorenangelegenheiten

Beratungsangebot: Wiedereinstieg, berufliche Neuorientierung
u.jungmann-hauff@limburg-weilburg.de
Ute Jungmann-Hauff
Frauenbüro Landkreis Limburg-Weilburg

Beratungsangebot: Homeschooling gekonnt organisieren; im Homeoffice gut rüber-kommen; bei individuellen Hobbies über den Tellerrand denken
OLE-jankowski@web.de
Dr. Kyra Naudascher-Jankowski
OLE-Limburg

Beratungsangebot: Alltagsorganisation für alleinlebende Frauen, Homeoffice und Motivationshilfen
barbaraoedekoven@googlemail.com
Barbara Oedekoven
Vorsitzende Frauen in Aufsichtsräten, Frankfurt

Beratungsangebot: Ausbildung – berufliche Fortbildung
j.golinski@limburg.ihk.de
Jutta Golinski
Geschäftsbereichsleiterin, Aus- und Weiterbildung
Industrie- und Handelskammer Limburg

Beratungsangebot: Existenzsicherung, Weiterbildung, berufliche Veränderung, eigene Wege gehen, Frauennetzwerk
sabine_buehler@t-online.de
Sabine Bühler
FRIDA e.V. Business Netzwerk

Beratungsangebot: Lebensberatung für Frauen*
s.matulla@bistumlimburg.de
Stefanie Matulla
Referentin für Mädchen*- und Frauen*arbeit im Bistum Limburg

Beratungsangebot: Aufbruch als Chance, Wiedereinstieg, berufliche und private Neu-orientierung sowie Neuentwicklung, Neuanfang
Margit.Geiger@eruprotima.de und Margit.Geiger1@gmx.de
Margit Geiger
Coach und Trainerin

Zugang zum Beratungs- und Hilfeangebot finden Sie auf der Homepage des Frauenbüros des Landkreises Limburg-Weilburg:
https://www.landkreis-limburg-weilburg.de/leben-im-landkreis/soziales/frauenbuero

Die Erlenbachschule stellt sich vor!

Förderverein für regionale Entwicklung e.V.

Mit den "Azubi-Projekten" geben wir Auszubildenden und Studierenden (unter Anleitung erfahrener Ausbilder) die Möglichkeit, praktische Berufserfahrung an realen Webseitenprojekten zu sammeln.
Im Rahmen dessen können sich Kommunen, Vereine, öffentliche und soziale Einrichtungen und kleinere Unternehmen kostenfrei eine barrierefreie Webseite erstellen lassen. Derzeit suchen wir im Rahmen des Förderprogramms "Hessen vernetzt" neue Projektpartner aus Hessen.

Auch die Barrierefreiheit der Webseiten stellt für uns schon seit Jahren einen wichtigen Aspekt unserer Webseitenförderprogramme dar. Bei der Erstellung jeder Webseite werden daher die zur Barrierefreiheit geltenden Standards eingehalten und die notwendigen technischen Voraussetzungen gegeben.

Bei Fragen zum Förderprogramm können Sie sich gerne telefonisch an uns wenden, eine E-Mail an info@azubi-projekte.de schreiben oder unter www.azubi-projekte.de alles Wichtige nachlesen.


Für alle Ihre Rückfragen erreichen Sie uns telefonisch von
Montag bis Freitag in der Zeit von 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr und
Montag bis Donnerstag von 13.00 Uhr bis ca. 16.00 Uhr sowie
Freitag von 13.00 Uhr bis ca. 15.00 Uhr
unter der Rufnummer 0331 - 550 474 71.

Adresse
Arthur-Scheunert-Allee 2
14558 Nuthetal

Babylotsen-Projekt jetzt auch im Landkreis Limburg-Weilburg
Landrat Michael Köberle freut sich über Vertragsunterzeichnung mit Kinderschutzbund
Rund um die Geburt eines Kindes entstehen mitunter verschiedene Informations- und Unterstützungsbedarfe. Hier setzt das Projekt „Babylotse“ konkret an und möchte jungen Familien, gerade in ausgeprägten Belastungssituationen, eine früh-zeitige und systematische Unterstützung zukommen lassen. Insbesondere ist für eine gesunde Kindesentwicklung das frühzeitige Erkennen von Familien mit hohen psycho-sozialen Belastungen und das Überleiten in das System der Frühen Hilfen eine wichtige Voraussetzung. „Aus diesem Grund haben wir uns als Landkreis Limburg-Weilburg dazu entschlossen, im Rahmen der Frühen Hilfen das Angebot zu erweitern und gemeinsam mit dem St. Vincenz-Krankenhaus in Limburg und dem Deutschen Kinderschutzbund Limburg-Weilburg e.V. (DKSB) ein Babylotsensystem zu etablieren. Dieser Entscheidung sind eine Vielzahl von Gesprächen mit allen beteiligten Akteuren vorausgegangen“, so Landrat Michael Köberle bei der entsprechenden Vertragsunterzeichnung im Kreishaus in Limburg.
Konkret handelt es sich um eine Anlehnung an das evaluierte Babylotsen-Projekt der Stiftung SeeYou aus Hamburg. Landrat Köberle: „Ziel des Projektes ist es, über einen systematischen Zugang allen werdenden Eltern im Krankenhaus ein Beratungsangebot anzubieten und gleichzeitig durch ein Screeningverfahren Familien mit einem erhöhten Unterstützungsbedarf zu erkennen und den Familien direkt nach der Geburt zielgerechte Hilfe anbieten zu können. Das Projekt wurde deutschlandweit bereits mehrfach an ver-schiedenen Stellen erprobt und zeigt durchweg positive Ergebnisse.“
Der Kreistag Limburg-Weilburg hat in seiner Sitzung Mitte Februar beschlossen, dieses sinnvolle Projekt zu fördern und zur Umsetzung eine jährliche Kostenbeteiligung des Landkreises bis zu einer Höhe von 52.000 Euro festgelegt. Als Anstellungsträger soll der DKSB fungieren, was den Grundsätzen der Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Ju-gendhilfe mit Trägern der freien Jugendhilfe entspricht. Etwaige generierte Fördermittel und Zuschüsse für dieses Projekt reduzieren den Zuschuss des Landkreises. Hierzu hat der DKSB mit Unterstützung von Landrat Michael Köberle die umliegenden Landkreise kontaktiert. Der Rhein-Lahn-Kreis hat eine jährliche Kostenbeteiligung in Höhe von 8.840 Euro zugesagt. Zudem beteiligt sich das Land im Jahr 2020 mit einer Zuwendung in Höhe von rund 7.800 Euro.

Bildunterschrift:
Nach der Vertragsunterschrift zum Babylotsen-Projekt (von links): Landkreis-Netzwerkkoordinatorin Helena Schneider, der Leiter des Amtes für Jugend, Schule und Familie, Joachim Hebgen, die pädagogische Geschäftsführerin des DKSB, Michaela Hanzlik, Fachdienstleiter Uwe Hannappel, die stellvertretende Vorsitzende des DKSB-Kreisverbandes, Silke Arnold, Landrat Michael Köberle und DKSB-Schatzmeister Wolfgang Erk.

Der Abfallwirtschaftsbetrieb Limburg-Weilburg informiert:
20 Jahre MBS-Anlage Westerwald
Vor 20 Jahren - am 21. Januar 2000 - nahm die MBS-Anlage Westerwald GmbH & Co. KG in Rennerod ihren Betrieb mit der allerersten Abfallanlieferung auf.
Seither verarbeitete sie bis zum diesjährigen Firmenjubiläum insgesamt 1.808.752 Tonnen an Restabfällen, vorwiegend aus den kommunalen Haushaltssammlungen der Landkreise Limburg-Weilburg und Westerwald. Dementsprechend übernimmt die MBS-Anlage Westerwald nach wie vor die entscheidende Rolle zur Sicherstellung der regionalen Entsorgungssicherheit für diese beiden Landkreise, welche inzwischen die Eigentümer der MBS-Anlage geworden sind. Unter dieser kommunalen Gesellschaftsführung blickt die MBS-Anlage positiv in die Zukunft, gut gerüstet für die Herausforderungen in der Abfallwirtschaft.
Die Grundlage hierfür ist das zugrunde liegende Verarbeitungsverfahren. So werden den angelieferten Rohabfällen zunächst durch eine biologische Trocknung ca. 27 Masseprozent an Feuchtigkeit entzogen. Anschließend erfolgt eine mechanische Zerkleinerung des getrockneten Materials, um dessen Sortierfähigkeit zu steigern. Aus dem zerkleinerten Trockengemisch werden sodann die wiederverwertbaren bzw. recyclingfähigen Stoffe automatisiert ausgeschleust (z.B. Metalle, Glas, Steine, Sand). Aus dem ursprünglichen Abfall erhält man auf diese Weise recyclingfähige Rohstoffe. Von der jeweils ursprünglichen Abfallanlieferung verbleibt auf diese Weise nur noch ein durchschnittlicher Gewichtsanteil von ca. 55 Prozent übrig – dieses Trockengemisch wird als „Trockenstabilat“ bezeichnet. Es weist einen annähernd doppelt so hohen Brennwert wie nicht getrocknete Braunkohle auf und eignet sich daher als echter Ersatzbrennstoff für den Einsatz in Heizkraftwerken, Zementwerken oder anderen, auf Primärenergien basierenden Industrieanlagen. Zu diesem Zweck kann das Trockenstabilat auf Kundenwunsch in verschiedenen Körnungen aufbereitet werden. Im Ergebnis reduziert dieses Verarbeitungsverfahren also in einem ersten Schritt durch eine gezielte Recyclingsortierung das Masseaufkommen von Abfällen und generiert in einem zweiten Schritt aus dem Sortierrest einen bewährten Ersatzbrennstoff als Substitut für fossile Primärenergieträger.

Kein Erfolg aber ohne das richtige Team! Zu diesem Team gehören 18 überaus engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Region, die teilweise ebenfalls schon seit 20 Jahren den reibungslosen Betrieb der Anlage sicherstellen. Vor allem sie sind der Garant dafür, dass die angelieferten Abfälle auch in den kommenden Jahren umweltschonend verwertet werden.

Foto (©Matthias Ketz) der MBS Anlage Rennerod

Verbraucherzentrale Hessen informiert

Erste Energieausweise verlieren Gültigkeit!

Energieausweise sind zehn Jahre gültig, die ersten wurden im Juli 2008 ausgestellt
In diesem Jahr verfallen die ersten Energieausweise. Eigentümer, die 2008 einen Energieausweis für ihr Gebäude erstellen ließen, müssen ihn erneuern, sobald sie ihr Haus oder eine Wohnung darin wieder vermieten oder verkaufen wollen. Auch Eigentümergemeinschaften brauchen einen aktuellen Energieausweis für das gesamte Gebäude, sobald eine Wohnung einen neuen Mieter oder Käufer erwartet.
Der Energieausweis ermöglicht es potentiellen Käufern oder Mietern, die energetische Qualität eines Gebäudes zu bewerten. Er unterscheidet die Effizienzklassen A bis G, wobei Klasse „A“ energetisch besonders gute Gebäude kennzeichnet, während Klasse „G“ einem Gebäude eine schlechte energetische Wirksamkeit bescheinigt. Die konkreten Energiekosten sagt der Energieausweis jedoch nicht vorher, da er den individuellen Einfluss der Bewohner ausklammert.
Eigenheimbesitzer, die ihr Haus weder verkaufen noch vermieten wollen, benötigen keinen Energieausweis. Alle anderen begehen eine Ordnungswidrigkeit, für die ein Bußgeld verhängt werden kann.
Tauschen Eigentümer den Heizkessel in ihrem Haus aus, modernisieren sie Fenster oder ergreifen andere Maßnahmen, um das Gebäude energieeffizienter zu gestalten, sollten sie in ihrem eigenen Interesse den Energieausweis erneuern. Nur so bildet er die verbesserten energetischen Eigenschaften des Hauses auch ab.
Die Energieberatung der Verbraucherzentrale bietet Miet- oder Kaufinteressenten Hilfestellung bei der Bewertung der Angaben im Energieausweis an. Zudem berät sie Hauseigentümer bei der Frage, ob ein Energieausweis erforderlich und welcher Energieausweis in ihrem Falle geeignet ist. Informationen zu kompetenter Energieberatung und anbieterunabhängige Energiespartipps finden Sie auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder kostenfrei unter 0800 – 809 802 400.



Anbieterwechsel bei der Altglassammlung

Wer ist zuständig?
Überfüllte Altglascontainer werden schnell zum Schandfleck und stören das Stadtbild.
Zum Jahresende findet ein Austausch sämtlicher im Landkreis Limburg-Weilburg bereitgestellten Altglassammelcontainer statt. Grund für den Austausch der rund 700 Behälter ist ein Wechsel auf Seiten der Entsorgungsunternehmen. Die Auftraggeberin „Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH“ mit Sitz in Köln hat das Entsorgungsunternehmen SUEZ Mitte GmbH & Co. KG mit Sitz in Dillenburg für die Jahre 2018 bis 2020 mit der Entleerung der Altglascontainer im Landkreis beauftragt.

Durch den Austausch der Container und dem hohen Aufkommen an Altglas zum Jahreswechsel kann es in den nächsten Wochen zu Verzögerungen bei der Altgassammlung kommen. Der Abfallwirtschaftsbetrieb appelliert daher an die Bürgerinnen und Bürger ihr Altglas bei betroffenen Standorten wieder mit nach Hause zu nehmen oder zu einem anderen Containerstandort zu bringen. Dies entschärft die Situation erheblich und sollte nicht zuletzt aus Sicherheitsgründen selbstverständlich sein. Daher wird gebeten sowohl die Aufnahmekapazität der Sammelcontainer als auch die zulässigen Entsorgungszeiten zu beachten. Das Abstellen und Zurücklassen von Altglas neben den Sammelcontainern ist auch bei überfüllten Standorten grundsätzlich untersagt.

An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass die Zuständigkeit bei der Altglassammlung demnach weder bei den Städten und Gemeinden noch beim Landkreis Limburg-Weilburg bzw. beim Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) liegt und diese daher den Bürgerinnen und Bürgern bei Fragen zur Leerung nicht weiterhelfen können.

Vielmehr sollte man die kostenlose Hotline 0 800-188 99 66 nutzen und sich direkt an das zuständige Sammelunternehmen wenden. Diese Telefonnummer findet man auf jedem Altglascontainer sowie auf den Abfallkalendern.

Abfallwirtschaftsbetrieb Limburg-Weilburg
Niederstein Süd
65614 Beselich


Radroutenplaner Hessen

Neue Version mit zusätzlichen Möglichkeiten zur Nutzung und Mitwirkung
Der Radroutenplaner Hessen ist ein Angebot des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung. Er ist der innovative Routenplaner für alle Fahrradfahrer in Hessen. Ob ein- oder mehrtägige Radtouren, der Weg zu Schule, Arbeit und Einkauf oder die sportliche Mountainbiketour: Alles lässt sich mit dem Radroutenplaner Hessen planen.
Hier können Sie sich Ihre persönlichen Radrouten im Internet unter www.radroutenplaner.hessen.de zusammenstellen.

Radwegweisung in Hessen



Wirtschaftsförderung in der Region Limburg-Weilburg-Diez




Die Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez GmbH (WFG) wurde 1994 gegründet und versteht sich als kundenorientierter Dienstleister und erste Anlaufstelle für unternehmerische Vorhaben in der Region.
Die Gesellschafterstruktur der WFG mit Akteuren aus Landkreis, Kommunen und der Wirtschaft sowie zahlreiche langjährige Partner stellen das attraktive Netzwerk der WFG dar. Wir unterstützen Unternehmen, Investoren und Existenzgründer mit einem qualifizierten Beratungs- und Dienstleistungsangebot. Sprechen Sie uns an!

Wirtschaftsförderung
Flyer

Nein zu Gewalt an Mädchen und Frauen

Immer am 25. November rufen wir uns am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen dieses Thema in Erinnerung, um jede Form der Diskriminierung und Gewalt gegenüber Frauen zu bekämpfen. Die Zahlen sind erschreckend, denn
•    jede 3. Frau in Deutschland ist von sexueller und körperlicher Gewalt betroffen.
•    25% aller Frauen erleben körperliche und/oder sexuelle Gewalt in der Partnerschaft.
•    2 von 3 Frauen erleben sexuelle Belästigung.
•    24% der Frauen werden Opfer von Stalking.
•    42% der Frauen erleben Formen von psychischer Gewalt.



Bildungsratgeber ist da

 

 

„Integration plus“ im Landkreis Limburg-Weilburg nennt sich der neue Bildungsratgeber, den die Bildungsberatung des Hessencampus Limburg-Weilburg gemeinsam mit der Kreisvolkshochschule Limburg-Weilburg, dem Landkreis Limburg-Weilburg und dem Bundesministerium des Inneren herausgegeben hat. In dieser Broschüre findet der interessierte Leser alles von der frühkindlichen und der schulischen Bildung bis hin zur Weiterbildung und dem Studium.  Auch Fördermaßnahmen und Integrationsförderung sind hier beschrieben.
Den Bildungswegweiser gibt es nicht nur als Broschüre, sondern er steht auch zum Download bereit.


Der Abfallwirtschaftsbetrieb Limburg-Weilburg informiert

Das Schadstoffmobil –Sonderabfälle richtig entsorgen

Schadstoffhaltige Sonderabfälle die unsachgemäß oder unachtsam entsorgt werden, können ernste Umweltschäden hervorrufen. Viele Produkte die wir im Haushalt oder Garten verwenden enthalten Inhaltsstoffe die Pflanzen, Tieren und Menschen gefährlich werden können. Reste und nicht mehr benötigte oder unbrauchbare gewordene Produkte werden somit zu Schadstoffabfällen die gesondert gesammelt und fachgerecht entsorgt werden müssen, um Schäden zu vermeiden.



Verbrauchertipp: Mit der RMV-Tageskarte Geld sparen

RMV-Tageskarte
•    Die RMV-Tageskarte berechtigt eine Person zu beliebig vielen Fahrten an einem Kalendertag im gewählten Gültigkeitsbereich in allen RMV-Verkehrsmitteln.
•    Sie gilt am Geltungstag bis zum Betriebsschluss beziehungsweise bis zur letzten als Nachtlinie gekennzeichneten Fahrt.
•    Die Tageskarte gibt es auch für Kinder von 6 bis einschließlich 14 Jahren zum ermäßigten Preis.
•    Die Tageskarte kostet etwas weniger als das Doppelte einer Einzelfahrkarte, ist also oft bereits ab der 2. Fahrt preiswerter als Einzelfahrkarten. Ausgenommen sind Frankfurt sowie Wiesbaden und Mainz. Hier lohnt sich eine Tageskarte erst ab der 3. Fahrt.
•    Die Tageskarte ich auch als RMV-HandyTicket erhältlich.


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