>> Home/Aktuell >> Aktuelles >> ...aus dem weiteren Umkreis




Abfallwirtschaftsbetrieb informiert zur Biotonne

Plastik im Bioabfall gefährdet gute Qualität von regionalem Kompost
Landkreis Limburg-Weilburg führt Kontrollen von Bioabfällen in den Braunen Biotonnen durch und informiert über die umweltgerechte Befüllung.

Seit 10. Mai 2021 führt der Landkreis Limburg-Weilburg Kontrollen an den zur Leerung bereitgestellten Bioabfallsammelgefäße (Braune Tonne) durch. Dabei nehmen Mitabeiter*Innen den Inhalt der bereitgestellten Biotonnen unmittelbar vor dem Eintreffen des Sammelfahrzeugs in Augenschein. Die zu überprüfenden Gefäße werden in Stichproben und nach dem Zufallsprinzip ausgewählt.

Ist der Inhalt einwandfrei und nicht zu beanstanden wird das Gefäß mit einem grünen Anhänger versehen. Gefäße deren Inhalt durch Fehlwürfe belastet sind, sind entsprechend der geltenden Abfall- und Gebührensatzung des Landkreise Limburg-Weilburg von der Leerung auszuschließen d.h. sie bleiben ungeleert stehen. Gefäße mit verunreinigter Bioabfall werden durch einen roten Anhänger der mittels Plombe am Gefäß befestigt wird gekennzeichnet. Das nachfolgenden Sammelfahrzeug wird rot gekennzeichnete Gefäße nicht entleeren. Die roten Anhänger sind mit einer Telefonnummer versehen unter der die Bürger*Innen Informationen zum Grund der Beanstandung erhalten. Das weitere Vorgehen und die umweltgerechte Befüllung der Gefäße werden ebenfalls erläutert. Bürger*Innen dürfen die Anhänger nicht selbst entfernt. Die Kennzeichnungen werden erst nach erfolgter Nachsortierung durch die Bürger*Innen sowie einer erneuten Kontrolle durch Mitabeiter*Innen des AWB vom Gefäß abgenommen.

 



„Feld- und Wald-Knigge“ erscheint
Limburg-Weilburg. Wir alle verbringen unsere Freizeit gerne draußen in der Natur. Des Öfteren kommt es dabei zu Missverständnissen zwischen Erholungssuchenden und Land- oder Forstwirten. Der neue Feld- und Waldknigge möchte für ein besseres Miteinander und gegenseitiges Verständnis werben.
Neben einfachen Verhaltensregeln, die es während des Radfahrens auf Feldwegen oder beim Spaziergang mit dem Hund im Wald zu beachten gilt, werden in dieser Broschüre auch die Auswirkungen unseres Umgangs mit der Natur aufgezeigt.
Das Motto lautet ganz klar: „Rücksicht macht Wege breit“. Zwar haben Feldwege heute viele Funktionen, sie sind aber vor allem Wirtschaftswege für die Landwirte.
Über diese Wege erreichen die Landwirte ihre Äcker und Wiesen, um dort auch während Sonn- und Feiertagen unsere Lebensmittel und andere nachwachsenden Rohstoffe zu erzeugen. Bitte gewähren Sie dem landwirtschaftlichen Verkehr Vorrang! Denn nur durch gegenseitiges Verständnis können wir alle unsere Natur und Kulturlandschaft genießen.
Den Feld- und Wald-Knigge erhalten Sie im Kreishaus in Limburg, im Amt für den Ländlichen Raum in Hadamar und im Grünflächenamt der Landeshauptstadt Wiesbaden sowie bald auch in vielen Rathäusern der Landkreise Limburg-Weilburg und Rheingau-Taunus.

 Flyer Feld- und Wald-Knigge

Energie-Impulsberatung der LEA
Kostenfreies Online-Seminar-Angebot im Rahmen der Energie-Impulsberatung der LEA LandesEnergieAgentur Hessen GmbH
Für Hausbesitzende und alle anderen interessierten Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Limburg-Weilburg bietet die LEA in den kommenden Wochen Webinare zu verschiedenen Themen rund um die energetische Sanierung von Gebäuden an. Die Veranstaltungen sind kostenfrei und finden zu den folgenden Terminen jeweils von 19.00 bis 20.00 Uhr statt:

• Dienstag, 21. September 2021 Energetische Modernisierung jetzt! Überblick über die neuen Förderprogramme von Bund und Land
• Dienstag, 26. Oktober 2021 Keine Angst vor‘m Dämmen! Dämmstoffe und Dämmsysteme, die Ihr Haus fit für die Zukunft machen
• Dienstag, 9. November 2021 Heizung von heute für morgen! So erzeugen wir zukünftig Wärme für unsere Gebäude ohne Öl und Gas
• Donnerstag, 2. Dezember 2021 Jetzt die Sonne nutzen - für Wärme und Strom! Technologien, Einsatzmöglichkeiten, Kosten und Fördermöglichkeiten

Durchgeführt werden die Webinare von Experten der Energie-Impulsberatung, einem Angebot der LEA Hessen. Anmeldungen sind per E-Mail an Energie-Impuls-LKLM@keea.de möglich.
Weitere Informationen zur Energie-Impuls-Beratung der LEA können unter www.hessen-macht-50-50.de abgerufen werden.

Neues Programm der vhs-Außenstelle Elz
Schon jetzt für Ihren Wunschkurs anmelden

Am 20. September startet das Herbst-/Wintersemester in der vhs-Außenstelle Elz. Anmeldungen nimmt die Außenstellenleiterin Frau Petra Engelhardt, Elbestraße 5, 65604 Elz, Telefon: 06431/995011 entgegen. Im Internet ist das neue Programm abrufbar unter www.vhs-limburg-weilburg.de. Auch Online-Buchungen sind möglich.

Diese Kurse werden angeboten:

Vortrag: Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht
In diesem Vortrag erfahren Sie, wie jeder Einzelne sich bestmöglich auf einen Betreuungsfall vorbereiten kann und worauf besonders zu achten ist, denn: Vorsorge ist möglich und ratsam! Termin: 3. November, 19 Uhr
Aerobic und Bodyforming
Dieser Kurs eignet sich für alle, die Spaß an Musik und Bewegung haben. Beginn: 27. September, 19:30 Uhr, zwölf Termine.
Rückenfit – Rückenkräftigung
Entspannungs- und Atemübungen sorgen für Erholung und ein positives Körpergefühl. Beginn: 13. September, 16 Uhr, zwölf Termine.
Endlich Zeit für Englisch - Minigruppe (A1)
Für Teilnehmer/-innen mit Vorkenntnissen. Beginn: 22. September, 17 Uhr, zwölf Termine.
Französisch zum Auffrischen (A2/B1) – Minigruppe
Für Teilnehmer/-innen mit Vorkenntnissen. Beginn: 22. September, 18:30 Uhr, zwölf Termine.

Erlenbachschule auch in der Berufsorientierung Vorbild
Erlenbachschule als Schule mit herausragendem Berufsbildungskonzept ausgezeichnet
Vielfalt an Maßnahmen sowie enge Einbindung von Eltern und lokalen Unternehmen zentrale Erfolgsfaktoren
Elz, 16. Juli 2021. Als einer von 30 Schulen des Bundeslands Hessen wurde der Erlenbachschule Elz am 29. Juni 2021 das „Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung Hessen“ verliehen. Mit dem Zertifikat, werden Schulen ausgezeichnet, die sich auf dem Gebiet der Berufs- und Studienorientierung in herausragender Weise profiliert haben. Im Rahmen des Zertifizierungsverfahrens wurde allen Beteiligten ein hohes Maß an Kommunikation, Flexibilität, Kreativität, Geduld und Ausdauer abverlangt. Letztlich haben 12 Schulen in Hessen 2021 die OloV Erstzertifizierung erhalten.
Die feierliche Verleihung des Gütesiegels stand unter der Schirmherrschaft der Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammer. Sie fand in diesem Jahr virtuell statt. Tarek Al-Wazir, Minister im Hessischen Landesministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, betonte in seinem Video-Grußwort: „Wir wollen, dass nicht nur jede und jeder Jugendliche einen Ausbildungsplatz findet, sondern dass dieser auch passt ... Mit ihrem Engagement und mit ihrer abgestimmten Berufsorientierung tragen alle ausgezeichneten Schulen wesentlich dazu bei, spätere Ausbildungs- und Studienabbrüche zu verhindern. … Sorgen wir weiterhin gemeinsam dafür, dass junge Menschen alle Chancen haben und die Wirtschaft die qualifizierten Fachkräfte bekommt, die sie braucht.“ Und Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz hob den Stellenwert des Gütesiegels hervor: „Gerade in der Berufs- und Studienorientierung ist es nach den pandemiebedingten Einschränkungen von großer Bedeutung, schnell zur Normalität zurückzukehren. Ruhe und Planungssicherheit in der täglichen Arbeit werden im kommenden Schuljahr dafür sorgen, dass unsere Schülerinnen und Schüler wieder Erfahrungen im Praktikum, bei Betriebsbesichtigungen oder an Schnuppertagen in der Universität sammeln können.“

Wirksamer Mix gezielter Förder- und Informationsprojekte
Die Erlenbachschule Elz wurde aufgrund ihres vorbildlichen Angebots in der Berufsorientierung ausgezeichnet. Dieses stützt sich auf einen eigens konzipierten Schwerpunkt Berufs- und Studienorientierung (BSO), dessen Ziel es laut Rektorin Beate Kallenbach ist, „Schülerinnen und Schüler bei ihrem beruflichen Auswahlprozess zu begleiten, ihre Ausbildungsreife zu fördern sowie ihre Kompetenzen zu stärken.“ Die Schulleiterin verweist dabei auf die zentralen Elemente des Konzepts, die gerade in ihrer durchdachten Kombination bei den für die Zertifizierung zuständigen Gremien Anklang gefunden haben:
- Berufswahlpass: Bereits ab Klassenstufe 7 arbeiten Schülerinnen und Schüler mit dem Berufswahlpass, in dem alle Dokumente zur Berufsorientierung abgeheftet werden. Dazu gehört zum Beispiel die verpflichtende Teilnahme am Girls- und Boys-Day als erstem Praktikumstag. In den Klassen 8 und 9 finden jeweils zweiwöchige, begleitete Praktika statt.
- Runder Tisch mit lokalen Unternehmen/Abend der Berufe: Die Schule arbeitet in Form eines Runden Tisches mit Betrieben vor Ort zusammen. Basierend auf dieser engen Kooperation wird jährlich eine schulinterne Berufsmesse („Abend der Berufe“) für die Vorabgangsklassenschüler mit ihren Eltern durchgeführt.
- Techniktürme: Aufgrund der engen Zusammenarbeit konnte die Schule Unternehmen auch als Sponsoren von hochwertigen Techniktürmen gewinnen. Deren Einsatz dient der Förderung des praktischen Arbeitens und technischen Verständnisses schon in der Grundschule bis in die 6. Klassen.
- Teilnahme am Limburger Modell: Die Jahrgänge 8 und 9 nehmen am Limburger Modell teil, einer Kooperation von allgemeinbildenden Schulen mit Berufsschulen, die Einblick in verschiedene Berufsfelder bietet. Weitere Bestandteile des Konzepts sind ein intensiver Kontakt mit den Kammern, die Durchführung von Betriebserkundungen und Besuch von Berufsbildungsmessen. Die Zusammenarbeit mit der Berufsberatung und der Besuch des Berufsinformationszentrums sowie externe Bewerbungstrainings.
- Berufsorientierte Projekte – vom Schulgarten bis hin zu Mittagsverpflegung: Zudem gewinnt im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts die Berufsorientierung an Bedeutung. So werden in Projekten wie der selbstorganisierte Mittagsverpflegung (Schüler kochen für Schüler), dem Schüler-betreuten Pausenkiosk und der Arbeit im Schulgarten lebensnahe Erfahrungen mit Praxisbezug vermittelt und Selbstständigkeit gefördert.
- Einbindung der Eltern: Eltern werden verstärkt in die Berufswegplanung eingebunden. Dies geschieht auf unterschiedlichsten Ebenen, zum Beispiel im Rahmen eines dreitägigen Kompetenzfeststellungsverfahrens in den 7. Klassen (KomPo 7), mit anschließenden Beratungsgesprächen mit den Eltern.
- KomPo7: Kernelemente des Kompetenzfestellungsverfahrens sind eine Selbsteinschätzung der Schlüsselkompetenzen, ein bildbasierter Berufsfeldtest, ein Job-Interview sowie eine Gegenüberstellung von Selbst- und Fremdeinschätzung im Rahmen eines individuellen Feedbackgesprächs. KomPo7 unterstützt so das Erkennen von individuellen Kompetenzen und ersten beruflichen Neigungen wie auch die Vermittlung einer realistischen Arbeitswelt.

Zufriedene Schüler und Eltern bei der Durchführung von KomPo 7 vom 12.-14. Juli 2021
Mit der Digitalisierung der Kompetenzfeststellung konnte KomPo 7 im aktuellen Schuljahr wieder regulär stattfinden und war ein erfolgreicher Abschluss des Schuljahres.
Positive Rückmeldungen erhielt die Schule von ihren Schülerinnen und Schülern und deren Eltern. Dilara Dincer gefiel, dass sie beim Bau der Murmelbahn mit anderen Klassenkameraden als sonst zusammenzuarbeiten konnte. Auch die Jobinterviews wurden gelobt: „Es war toll, von jemandem, der wirklich in dem beschriebenen Beruf arbeitet, Informationen zu bekommen. Besonders die Erfahrungen, von denen der Hochbautechniker von Weton berichtet hat, fand ich interessant."
Für Jugendliche ist insbesondere der unmittelbare Kontakte zu Meistern, Gesellen, Azubis etc. in konkreten Berufsfeldern aufschlussreich. Greifbar werden die Informationen nicht zuletzt auch dadurch, dass sie von Vertretern lokal bekannter Unternehmen vermittelt werden. Dies kommt dem allgemeinen Trend einer stärkeren lokalen Lebensorientierung junger Menschen entgegen.

Fit fürs Ehrenamt
Landrat Köberle und vhs-Direktor Schneider präsentieren
zweite Runde des Projekts „Fit fürs Ehrenamt“

Aufgrund der guten Erfahrungen und den zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern im vergangenen Frühjahr freuen sich der Landkreis Limburg-Weilburg und die Kreisvolkshochschule Limburg-Weilburg, in diesem Herbst erneut ein Programm der Reihe „Fit fürs Ehrenamt“ für die ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürger anbieten zu können. Pandemiebedingt werden Online-Angebote eine bedeutende Rolle spielen.

Den Initiatoren ist es ein wichtiges Anliegen, ehrenamtlich Engagierte bestmöglich zu unterstützen. Mit dem Fortbildungsprogramm „Fit fürs Ehrenamt“ möchte der Landkreis gemeinsam mit der Kreisvolkshochschule einen Beitrag zur Qualifizierung der ehrenamtlich Tätigen leisten, sodass diese gut gerüstet an ihre Aufgaben herangehen können. Das neue Programm reicht von den Themen „Vereine verwalten mit GLS-Vereinsmeister“, „Klimaschutz im Ehrenamt“, „Basiskompetenz Demenz“ über „Videokonferenzen und Online-Kurse“ bis hin zu „Einmaleins der Pressearbeit“. Aber auch weitere Themen werden angeboten. Zusätzlich wurde eine eigene, informative Seminarreihe für neue Mandatsträger geplant. Alleine in Hessen engagieren sich rund zwei Millionen Menschen ehrenamtlich in den verschiedensten Lebensbereichen. Sport und Kultur, Rettungsdienst und Katastrophenschutz, soziale Dienstleistungen, die Arbeit in Gewerkschaften und die aktive Mitwirkung in der Kommunalpolitik sind wichtige Bereiche bürgerschaftlichen Engagements. Ohne ehrenamtlich tätige Menschen wäre dies alles nicht aufrechtzuerhalten. Landrat Michael Köberle und vhs-Direktor Michael Schneider freuen sich, wenn viele Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich einbringen, von diesem kostenfreien Angebot Gebrauch machen.

Für die Veranstaltungsorganisation ist die Kreisvolkshochschule zuständig. Dorthin sind unter Telefon 06431-91160 Fragen wie auch Anmeldungen zu richten.
Online ist das Bildungsangebot sowohl unter www.vhs-limburg-weilburg.de als auch auf der Homepage des Landkreises unter www.landkreis-limburg-weilburg.de, Rubrik Kultur & Freizeit, Sport und Ehrenamt, abrufbar. Der Flyer mit den Kursangeboten steht auf beiden Webseiten zum Download bereit.

Bildunterschrift: Christopher Schenk von der vhs, vhs-Direktor Michael Schneider, Jutta Mais aus dem Sachgebiet Sport und Ehrenamt der Kreisverwaltung sowie Landrat Michael Köberle (von links) präsentierten das neue Programm.

Braune Tonnen werden kontrolliert
Jörg Sauer macht auf Kontrollen der braunen Tonnen aufmerksam
Limburg-Weilburg. Ob auf Feldern, in Flüssen oder in den Meeren – Plastikabfälle sind nicht nur unschön anzusehen, sondern stellen eine massive Gefahr für unsere Ökosysteme und damit unsere Nahrung dar. Seit 1993 werden die im Landkreis Limburg-Weilburg anfallenden Bio- und Grünabfälle aus den braunen Tonnen in den Kompostierungsanlagen Weinbach-Gräveneck und Beselich-Obertiefenbach (seit 1997) kompostiert. Die Getrenntsammlung von Bioabfällen ist seit 2015 in ganz Deutschland Pflicht. Die Behauptung „Das schmeißen die sowieso alles auf den gleichen Haufen“ ist schlichtweg falsch.
Jede und jeder Einzelne mag vielleicht nur hier und da mal nicht kompostierbare Dinge in die braune Tonne werfen, insgesamt werden diese „Kleinigkeiten“ jedoch zu einem großen Problem. Mittlerweile müssen mehr als 12.000 Tonnen Bioabfall über geeignete Verwertungsanlagen teuer nachbehandelt werden, 1.400 Tonnen sind nicht mehr zu retten und kommen in die Müllverbrennung. Das verursacht erhebliche Logistik- und Entsorgungskosten, die gegebenenfalls höhere Abfallgebühren verursachen, es ist schlecht für das Klima und der wertvolle Rohstoff Kompost wird zerstört.
Dabei wäre es so einfach: „Mit der richtigen Befüllung der Biotonnen kann jeder einen großen Beitrag zur Schließung eines wichtigen Stoffkreislaufs beitragen“, sagt Bernd Caliari, Betriebsleiter des Abfallwirtschaftsbetriebes Limburg-Weilburg. Bioabfälle müssen so beschaffen sein, dass sie von Kleinstlebewesen, Bakterien und anderen Mikroorganismen in kürzester Zeit in Kompost umgewandelt werden können und weder die technischen Behandlungsschritte stören noch bei der Güteüberwach¬ung des hergestellten Komposts zu Beanstandungen führen. Ob etwas in die Biotonne darf oder nicht, kann man grundsätzlich an dem Merkmal „Natürlichkeit“ festmachen. Ist etwas in der Natur gewachsen, darf es in die braune Biotonne, wie zum Beispiel:
- Grün- und Gartenabfälle
- alle verrottbaren Küchenabfälle
- verdorbene Joghurts (ohne Becher)
- abgenagte Knochen, Saucenreste etc.
Idealerweise wickelt man Gemüse- und Obstreste, Kaffeefilter und Teebeutel in verrottbares Zeitungs- oder Küchenpapier ein. Das Papier kann überschüssige Feuchtigkeit aufnehmen, was sich gut auf den Kompostierungsprozess auswirkt, und es hat den Vorteil, dass sich unangenehme Gerüche aus der Biotonne deutlich verringern. Wenn die Biotonne darüber hinaus im Sommer an einem schattigen oder kühlen Ort steht und der Deckel stets verschlossen ist, bleiben Maden und Fliegen fern. Dass Plastiktüten und -netze, Bauschutt, Glas, Hygieneartikel und Kunststoffver¬packungen nicht in die braune Tonne gehören, ist offensichtlich, aber auch die von der Werbeindustrie angepriesenen kompostierbaren Bioabfallbeutel verrotten viel zu langsam und gehören deshalb nicht in die braune Tonne. Aus der Praxis berichtet Michael Schneider, Betriebsleiter der Kompostierungsanlage Beselich: „Auch Bioabfallbeutel, die als für die Biotonne geeignet gelten, beeinträchtigen die gute Qualität des erzeugten Komposts sehr, da sie sich nicht in der sehr kurzen Rottezeit im Kompostwerk in gute Komposterde umwandeln lassen. Darüber hinaus stören sie den gesamten Prozess¬ablauf an sehr vielen Stellen, wo maschinell sortiert werden muss.“
Aus all diesen Gründen startet der Landkreis Limburg-Weilburg ab dem 10. Mai mit der Kontrolle Bioabfallsammelgefäße (braune Tonne). „Der Landkreis Limburg-Weilburg hat sich für diese Aktion entschieden, da alle vorangegangenen Maßnahmen im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit keine messbare Auswirkung auf eine Verbesserung der Qualität des Bioabfalls hatten“, erklärt der Erste Kreisbei¬geordnete Jörg Sauer. Biokompost wird auch auf landwirtschaftlichen Nutzflächen ausgebracht, auf denen regionale Produkte für den regionalen Markt wachsen. Ein hoher Anteil von Plastik im Kompost erschwert die Ernte, ist gesundheitsschädlich und führt auch hier wieder zu steigenden Preisen. „Jede und jeder Einzelne ist bei der Vermeidung von Plastikmüll gefragt“, so der Appell von Jörg Sauer. „Nur gemeinsam können wir etwas bewegen. Deshalb wollen wir mit dieser Aktion zusammen mit der Unterstützung unserer Bürgerinnen und Bürger daran arbeiten, unsere Umwelt zu schonen und die Kosten für die Müllentsorgung als auch für unsere regionalen Lebensmittel nicht unnötig zu verteuern“ betont Jörg Sauer.
Bei der Kontrollaktion werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Abfallwirtschaftsbetriebs Limburg-Weilburg (AWB) den Inhalt der bereitgestellten Biotonnen unmittelbar vor dem Eintreffen des Sammelfahrzeugs in Augenschein nehmen. Die Gefäße werden in Stichproben und nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. Ist der Inhalt einwandfrei und nicht zu beanstanden, wird das Gefäß mit einem grünen Anhänger versehen. Gefäße mit verunreinigtem Bioabfall werden durch einen roten Anhänger, der mittels Plombe am Gefäß befestigt wird, gekennzeich¬net. Die roten Anhänger sind mit einer Telefonnummer versehen, unter der die Bürgerinnen und Bürger Informationen zum Grund der Beanstandung erhalten. Das nachfolgende Sammelfahrzeug wird rot gekennzeichnete Gefäße nicht entleeren. Die Kennzeichnungen werden nach erfolgter Nachsortierung oder einer allerdings kostenpflichtigen Sonderleerung durch die Bürgerinnen und Bürger sowie einer erneuten Kontrolle durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des AWB vom Gefäß abgenommen. „Der erste Probelauf an einigen Orten im Landkreis wurde von den dort wohnenden Menschen mit großer Mehrheit positiv aufgenommen und unterstützt“, so Sauer. Und so sollte es nach Meinung des zuständigen Dezernenten auch sein: Gemeinsam Gutes tun – „Für unsere Umwelt, unsere Nahrungsmittel und für die Gemeinschaft.“

Bildunterschrift: Gefäße mit verunreinigtem Bioabfall werden künftig durch einen roten Anhänger gekennzeichnet.

Nützliches Dokument im Fall der Fälle
Notfallausweis kommt heraus

Limburg-Weilburg. Es gibt sie schon in unterschiedlichster Form von Krankenkassen und Patientenverbänden mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen und Inhalten. Ziel des Kreisseniorenbeirates war es aber „für möglichst viele Bewohnerinnen und Bewohner des Kreises, möglichst viele Informationen gebündelt und übersichtlich auf möglichst kleinem Platz unterzubringen. Wir wollen ja auch, dass das Dokument wirklich immer mitgeführt werden kann.“ – so fasst es Bernd Michel vom Vorstand des Kreisseniorenbeirates zusammen.

Ein Notfallausweis ist ein Dokument, in dem einerseits für die medizinische Behandlung wichtige oder sogar lebenswichtige Informationen und andererseits auch relevante Kontaktdaten festgehalten werden. Er richtet sich längst nicht nur an Senioren, denn ob Schlaganfall oder Verkehrsunfall: Jede/r kann von der einen Minute auf die andere zum medizinischen Notfall werden. Ist man dann nicht ansprechbar, ist ein Notfallausweis unter den persönlichen Papieren für Ersthelfende, Ärzte und Rettungsdienste äußerst hilfreich. Anhand des Ausweises können zudem Kontaktpersonen im Handumdrehen benachrichtigt werden.

Auch Landrat Michael Köberle begrüßt die Initiative des Kreisseniorenbeirates und schätzt die Vorteile des handlichen Dokuments: „Der ausgefüllte Notfallausweis, der einmal geklappt die Größe einer Scheckkarte hat, sollte stets zusammen mit dem Personalausweis bei sich getragen werden und passt in jede Brieftasche und jedes Portemonnaie.“
In den neuen Notfallausweis des Kreises sind auf der Vorderseite Name und Adresse einzutragen und ein Lichtbild einzukleben. Im Innenteil können neben Hausarzt, Krankenkasse und Personen mit Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht usw. auch Informationen zu Vorerkrankungen, medikamentösen Therapien, Organspende, Blutgruppe eingetragen werden. Außerdem ist unter Bemerkungen Platz für weitere Informationen, wie beispielswiese zu Allergien oder Impfungen. Auf der Rückseite können zwei Personen mit Adresse und Telefonnummer angegeben werden, die im Notfall zu verständigen sind.

„Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele Menschen diesen Ausweis nutzen und sich ein wenig Zeit nehmen, um ihn umfassend und deutlich auszufüllen. Dann kann er wirklich Leben retten und gibt ein Gefühl von Sicherheit“, ist sich Frank F. König, Vorsitzender des Kreisseniorenbeirates sicher.
Die Ausweise liegen am Servicepunkt der Kreisverwaltung und in den Verwaltungen der Städte und Gemeinden aus und können kostenfrei mitgenommen werden.

Notfallseelsorge Limburg-Weilburg verstärkt sein Team
Ausbildung des Malteser Hilfsdienstes
Nahezu 25 Jahre ist die Notfallseelsorge Limburg-Weilburg Teil der Rettungskette unseres Landkreises. Über die Zentrale Leitstelle werden die MitarbeiterInnen von Führungskräften, Notärzten, Rettungsdiensten und Polizei bei Verkehrsunfällen, plötzlichen Todesfällen, Suizid, plötzlichem Kindstod, während einer Reanimation sowie bei der Überbringung einer Todesnachricht angefordert und stehen Tag und Nacht zur Begleitung und Betreuung von Familienangehörigen in diesen besonders belastenden Situationen zur Verfügung.
Der Tod des langjährigen Stellv. Vorsitzenden Alois Heun im vergangenen Jahr sowie die Corona-Pandemie, unter der MitarbeiterInnen sich aus den verschiedensten beruflichen und privaten Gründen aus dem Bereitschaftsteam herausnahmen, schmälerten das bisherige Team. In der Folge verabschieden sich die beiden tatkräftigen MitarbeiterInnen Elisabeth Geller und Karin Couvé wegen Wohnortwechsel aus der Mitarbeitergruppe.
Elisabeth Geller hat seit 2007 bis Mai diesen Jahres viele Bereitschaften und Einsätze geleistet und stand stets für Betroffene zur Verfügung. Frau Geller übernahm nach dem Tod von Alois Heun den kommissarischen stellvertretenden Vorsitz und war als zuverlässig und souverän bei der Zentralen Leitstelle sowie bei Rettungskräften bekannt. Sie hinterlässt, wie auch eine weitere Kollegin, Frau Karin Couvé, eine große Lücke. Frau Couvé war seit 2018 Mitarbeiterin im Team.
Jetzt erfährt die Mitarbeitergruppe Verstärkung durch neun MitarbeiterInnen. Letztendlich konnte das Basis-Seminar nach mehrfacher Verschiebung auf Grund der Corona-Situation nunmehr im Priesterseminar Limburg stattfinden. Die Neuen im Team erfuhren zu Beginn des Basis-Seminares eine fundierte fachliche Ausbildungs-Grundlage über den Malteser Hilfsdienst durch die Ausbilder Rainer Boos, Heinz-Georg Muth und Regina Stelzner unter der Koordination des stellvertretenden Diözesanreferent PSNV (Psychosoziale Notfallversorgung) Sebastian A. Schindler. Ziel dieser Ausbildung an weiteren fünf Wochenenden ist die Zertifizierung.
Annelie Becker (Runkel), Nina Blisch (Dauborn), Silvia Heinze (Oberbrechen), Maria Luise Höhler (Niederbrechen), Andrea Köhler (Falkenbach), Silke Lennartz (Wolfenhausen), Jessica Magnus (Oberzeuzheim), Grit Rodestock (Weilburg) und Manuela Schäfer (Obertiefenbach) haben sich entschieden das bisherige Mitarbeiterteam zu verstärken und künftig für Alarmierungen zur Verfügung zu stehen.
Im Jahre 2019 betreuten die Mitarbeiter in 192 Einsätze 806 Menschen in besonders belastenden Situationen. Coronabedingt wurden 2020 insgesamt 132 Einsätze mit der Betreuung von 385 Menschen dokumentiert. In laufenden Jahr 2021 konnten die MitarbeiterInnen Angehörige bei über 40 Alarmierungen unterstützen. Die zurzeit hohe Inzidenz auf Grund der Pandemie lässt eine Alarmierung nur in besonderen Situationen zu. Nach einer Immunisierung durch Impfmaßnahmen sieht das Team unter der Vorsitzenden Hedi Sehr sowie der neuen kommissarischen Stellv. Vorsitzenden Andrea Köhler wieder den Anforderungen zu umfangreicheren Alarmierungen über den Meldeempfänger entgegen.
Das Team wird auch weiterhin die Prävention mit dem Vortrag „Stress und Stressbewältigung für Einsatzkräfte“ anbieten. Darüber hinaus leisten die MitarbeiterInnen ebenso Einsatznachsorge nach besonders belastenden Einsätzen. Das Führungsteam freut sich auf Normalität, damit die monatlichen Treffen wie Supervision und Dienstabende sowie verschiedene Ausbildungsmodule zur Unterstützung der Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter dazu gehören.
Am Basis-Kurs nahmen darüber hinaus auch Hannah Falkenstein (Frankfurt) sowie Svenja Leimbach und Alexandra Rommel (Hofheim-Main-Taunus-Kreis) teil.

Wer sich für eine Mitarbeit in der Notfallseelsorge Limburg-Weilburg interessiert, kann sich gerne an die Vorsitzende Hedi Sehr unter der Handy-Nr. 0171 21 466 04 oder hedi.sehr@notfallseelsorge-limburg-weilburg.de wenden.

Foto: Copyright Heike Lachnit
Auf dem Foto fehlen Annelie Becker und Sebastian Schindler!

Jetzt schnell noch die Ausbildungsplatzförderung des Landkreises sichern
Ausbildungsplatzförderung des Landkreises Limburg-Weilburg geht in die nächste Runde
Mit dem Programm zur Ausbildungsplatzförderung unterstützen der Landkreis Limburg-Weilburg und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Limburg-Weilburg-Diez GmbH (WFG) heimische Unternehmen, die Ausbildungsplätze bereitstellen. Gleichzeitig soll natürlich ausbildungswilligen Jugendlichen geholfen werden, einen geeigneten Ausbildungsplatz zu finden. „Gerade die aktuelle Situation macht es für junge Menschen nicht leichter, heimatnah den passenden Ausbildungsplatz zu finden. Um die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft zu sichern und dem Fachkräftemangel im Landkreis Limburg-Weilburg entgegenzuwirken, benötigen wir insbesondere den qualifizierten Nachwuchs“, sagt Landrat Michael Köberle. In der heutigen Zeit würden Bildung und Ausbildung zu einem zentralen Faktor für den Landkreis.
Für die Bereitstellung eines Ausbildungsplatzes können Betriebe im Kreisgebiet einen einmaligen nicht rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von 511,29 Euro bis 1.278,29 Euro pro Lehrstelle erhalten. Das Programm richtet sich insbesondere an Betriebe, die erstmalig ausbilden, wie beispielsweise Startups oder junge Unternehmen. Aber auch Betriebe, die weibliche Bewerberinnen in typischen „Männerberufen“ ausbilden, Jugendliche aus der überbetrieblichen Ausbildung freier Träger oder insolventer Betriebe übernehmen oder im Verbund ausbilden, werden finanziell unterstützt, erläutert WFG-Geschäftsführer Lars Wittmaack.
Die aktuellen Vergaberichtlinien und Antragsformulare stehen auf der Internetseite der WFG (www.wfg-limburg-weilburg-diez.de) zum Herunterladen bereit. Dort sind auch die aktuellen Förderprogramme des Landes Hessen zu finden.

Gerne steht die Wirtschaftsförderung für Details zur Ausbildungsförderung telefonisch unter 06431-296 417 zur Verfügung.
Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez
Schiede 20
65549 Limburg
www.wfg-limburg-weilburg-diez.de

Aktion Generation – lokale Familien stärken
Wettbewerb „Aktion Generation – lokale Familien stärken“ 2021 gestartet
Die siebte Runde des Wettbewerbs „Aktion Generation – lokale Familien stärken“ ist gestartet. Der Wettbewerb dient als Auszeichnung für gelungene kommunale Strategien der bedarfsgerechten Vernetzung und Ausrichtung von Angeboten im senioren- und generationenpolitischen Bereich. Das teilen der Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch (CDU) sowie die Landtagsabgeordneten Andreas Hofmeister und Joachim Veyhelmann (beide ebenfalls CDU) mit.
Im Fokus liegen insbesondere generationenübergreifende Projekte, die darauf abzielen, dass Menschen verschiedener Altersgruppen und Generationen zusammenkommen, sich gegenseitig unterstützen und bestenfalls voneinander und miteinander lernen. Ausgezeichnet werden daher Initiativen, die das Miteinander von Jung und Alt fördern, die vor Ort Verantwortung füreinander übernehmen und dabei bestehende Strukturen, Angebote und Hilfen nutzen und miteinander verknüpfen. „Intergenerative Solidarität in Zeiten der Pandemie“ ist das Schwerpunktthema des Wettbewerbs, der durch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration ausgerichtet wird.
„Die Corona-Pandemie hat den generationenübergreifenden Kontakt deutlich erschwert. Insbesondere ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger, die als Mitglieder der Risikogruppe unter besonderem Schutz stehen müssen, haben in der Pandemie Unterstützung gebraucht und auch erfahren. Vielerorts gab es Projekte und Initiativen, die dazu beigetragen haben, den Kontakt zwischen Jung und Alt aufrechtzuerhalten und zugleich dabei zu unterstützen, die Pandemie zu bewältigen“, so die CDU-Politiker, „das gesellschaftliche Miteinander ist in diesen Zeiten wichtiger denn je. Ein gutes Zusammenleben lebt durch die gegenseitige Rücksichtnahme steigert daher den Kontakt zwischen den Generationen und beugt Anonymität und Isolation vor.“
Dementsprechend sollen Projekte ausgezeichnet werden, die ein Beispiel geben und zur Nachahmung anregen. Daher ist es wichtig, dass die Projekte nicht nur unter den jeweiligen örtlichen Voraussetzungen gelingen, sondern dass sie sich auch auf andere Orte übertragen lassen. Die eingereichten Projekte sollen ein nachhaltiges Engagement beinhalten. Organisation und Finanzierung der Projekte sollen so angelegt sein, dass von einem dauerhaften Bestand ausgegangen werden kann – auch nach der Corona-Pandemie. Bei der Bewertung der eingereichten Projekte werden daher Innovationsgehalt, generationenübergreifender Ansatz, Nachhaltigkeit, Netzwerkcharakter und Verknüpfung von Haupt- und Ehrenamt berücksichtigt.
Bewerben können sich Kommunen und Gebietskörperschaften sowie Vereine, Verbände, Kirchen und Institutionen in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Kommunen. Die Bewerbungsunterlagen sind bis zum 30. Juni 2021 beim Hessischen Ministerium für Soziales und Integration unter der E-Mailadresse lebenimalter@hsm.hessen.de einzureichen. Sofern der Bewerbung Flyer etc. beigefügt sind, benötigt das Ministerium diese in 9-facher Ausfertigung ergänzend auf dem Postweg, Hessisches Ministerium für Soziales und Integration, Abteilung II Familie/Referat II 5, Sonnenberger Straße 2/2a, 65193 Wiesbaden. Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch eine Jury, die sich aus einem breit aufgestellten Expertengremium der Hessischen Landesregierung und Landesverwaltung, der Kommunalen Spitzenverbände u. a. zusammensetzt. Die Preisverleihung findet im Oktober 2021 statt. Die Preissumme beträgt insgesamt 50.000 Euro.

Neues Beratungsangebot für Frauen
Neues Beratungsangebot im Landkreis startet am Internationalen Frauentag
Limburg-Weilburg. Seit einem Jahr befinden wir uns in der Situation zwischen Lockdown, Homeschooling und Homeoffice, was bedeutet das für die Gleichstellung der Geschlechter? Unterschiedliche Studien belegen, dass offensichtlich die Corona-Krise Frauen doppelt belastet und althergebrachte Rollenbilder vermehrt wieder übernommen werden. Die Corona-Maßnahmen wirken sich auf das Leben von Frauen anders aus als auf das der Männer.
Hierzu ein paar Fakten:
75 Prozent der Beschäftigten im Gesundheitswesen sind Frauen, somit systemrelevant;
70 Prozent Frauen arbeiten im Einzelhandel zu Gehältern im Niedriglohnsektor und müssen enorme Einkommenseinbußen durch Schließungen und Kurzarbeitergeld hinnehmen;
52 Prozent aller erwerbstätigen Mütter arbeiten in systemrelevanten Berufen,
Frauen in systemrelevanten Berufen infizieren sich häufiger mit Corona als berufstätige Männer im Beruf;
75 Prozent Frauen arbeiten in Minijobs wie beispielsweise im Gastgewerbe, hier hat Corona zu einem massiven Einbruch von Beschäftigungen geführt;
60 Prozent aller Alleinerziehenden erfahren durch die zunehmende Dreifach-Belastung Erwerbs-, Sorge- und Koordinierungsarbeit Überforderung und Erschöpfung.

Aufgrund des anhaltenden Lockdowns hat sich der Arbeitskreis „Frau und Beruf“ ent-schieden, die für den diesjährigen Internationalen Frauentag am 8. März 2021 geplante Podiumsdiskussion zum Thema „Frauen in Führung“ abzusagen, so die Kreisfrauenbeauftragte und Leiterin des Arbeitskreises „Frau und Beruf“, Ute Jungmann-Hauff.
Der Arbeitskreis, ein Netzwerk engagierter Frauen aus Bildung, Beratung und Wirtschaft, hat sich anlässlich des Internationalen Frauentags zum Ziel gesetzt, Frauen in Corona-Zeiten mit einem neuen Beratungsangebot zu unterstützen. Die berufliche Fort- und Weiterbildung sowie die Schaffung besserer Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind die Arbeitsschwerpunkte des Arbeitskreises. Jetzt sollen Frauen durch ein neues Beratungs- und Informationsangebot davon profitieren.
„Aus den vielen telefonischen Kontakten erhielten wir Einblicke in die derzeitigen Lebensumstände von Familien, alleinerziehenden Müttern, älteren Frauen und Rentnerinnen, wie sie unter Corona leiden, sei es im Homeoffice, mit Homeschooling oder durch Einsamkeit. Auch Frauen, die in den sogenannten „systemrelevanten“ Berufen arbeiten und an ihre physischen und psychischen Grenzen gekommen sind, rufen um Hilfe“, so die Frauenbeauftragte Ute Jungmann-Hauff.
Jede der erfahrenen Beraterinnen arbeitet in ihrem beruflichen Bereich mit Frauen.
„Wir bieten Zeit für ein Gespräch, um über Ängste und Nöte während Corona zu sprechen. Neue Wege aufzuzeigen ist eine gute Möglichkeit, nach vorne zu schauen und Neues auszuprobieren“, erklärt der Arbeitskreis.

Der Arbeitskreis bietet
- Lösungshilfen bei Problemen im beruflichen Umfeld unter Corona-Bedingungen,
- Hilfestellungen bei organisatorischen Problemen im Homeoffice,
- Unterstützung im Zeitmanagement und beim Homeschooling,
- Unterstützung bei Arbeitsplatzverlust und beruflicher Zukunftsangst,
- Hilfen bei der beruflichen Neuorientierung
- Planung eines neuen Lebensabschnittes.

Das neue Beratungs- und Informationsangebot richtet sich an
- alle Frauen, die in Corona-Zeiten besondere Situationen erleben und durch eingeschränkte oder fehlende Nutzung von Kindertagesstätten und Schulen überfordert sind und an Hilfen und Tipps interessiert sind,
- Frauen, die sich im Übergang in die Rente befinden oder alleinlebende Frauen, die wenig soziale Kontakte haben,
- Frauen, die überlegen, was sie beruflich nach der Krise machen wollen, ob sie vielleicht eine Weiterbildung oder eine Umschulung machen wollen oder eine berufliche Neuorientierung brauchen,
- Frauen, die aufgrund von Arbeitsplatzverlust Existenzängste und Angst vor Altersarmut haben,
- Frauen, die sich in der Berufsfindungsphase befinden und an weiterführenden Informationen und Unterstützung interessiert sind.

Wie kann das Angebot genutzt werden?
Termine werden über E-Mail vereinbart!

Beratungsangebot: Schule, Ausbildung, Bewerbung, Berufliche Orientierung, Studium und allgemeine Berufs-/Lebensberatung
m.breuer@jobaktiv-lm.de
Martina Breuer
jobaktiv Beratungsstelle für Jugendberufshilfe (JBH) im Bistum Limburg

Beratungsangebot: Sicherung der Existenz, Grundsicherungsleistungen, Leistungen für Familien im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepaketes (BuT), Vereinbarkeit Familie und Beruf
Anne.Fachinger@jobcenter-ge.de
Anne Fachinger
Beauftragte für Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt
Jobcenter Limburg-Weilburg

Beratungsangebot: Dritter Lebensabschnitt, Rente, Ehrenamt
Carmen.vonfischke@stadt.limburg.de
Carmen von Fischke
Magistrat der Kreisstadt Limburg
Frauenbüro Stadt Limburg, Seniorenangelegenheiten

Beratungsangebot: Wiedereinstieg, berufliche Neuorientierung
u.jungmann-hauff@limburg-weilburg.de
Ute Jungmann-Hauff
Frauenbüro Landkreis Limburg-Weilburg

Beratungsangebot: Homeschooling gekonnt organisieren; im Homeoffice gut rüber-kommen; bei individuellen Hobbies über den Tellerrand denken
OLE-jankowski@web.de
Dr. Kyra Naudascher-Jankowski
OLE-Limburg

Beratungsangebot: Alltagsorganisation für alleinlebende Frauen, Homeoffice und Motivationshilfen
barbaraoedekoven@googlemail.com
Barbara Oedekoven
Vorsitzende Frauen in Aufsichtsräten, Frankfurt

Beratungsangebot: Ausbildung – berufliche Fortbildung
j.golinski@limburg.ihk.de
Jutta Golinski
Geschäftsbereichsleiterin, Aus- und Weiterbildung
Industrie- und Handelskammer Limburg

Beratungsangebot: Existenzsicherung, Weiterbildung, berufliche Veränderung, eigene Wege gehen, Frauennetzwerk
sabine_buehler@t-online.de
Sabine Bühler
FRIDA e.V. Business Netzwerk

Beratungsangebot: Lebensberatung für Frauen*
s.matulla@bistumlimburg.de
Stefanie Matulla
Referentin für Mädchen*- und Frauen*arbeit im Bistum Limburg

Beratungsangebot: Aufbruch als Chance, Wiedereinstieg, berufliche und private Neu-orientierung sowie Neuentwicklung, Neuanfang
Margit.Geiger@eruprotima.de und Margit.Geiger1@gmx.de
Margit Geiger
Coach und Trainerin

Zugang zum Beratungs- und Hilfeangebot finden Sie auf der Homepage des Frauenbüros des Landkreises Limburg-Weilburg:
https://www.landkreis-limburg-weilburg.de/leben-im-landkreis/soziales/frauenbuero

Die Erlenbachschule stellt sich vor!

Förderverein für regionale Entwicklung e.V.

Mit den "Azubi-Projekten" geben wir Auszubildenden und Studierenden (unter Anleitung erfahrener Ausbilder) die Möglichkeit, praktische Berufserfahrung an realen Webseitenprojekten zu sammeln.
Im Rahmen dessen können sich Kommunen, Vereine, öffentliche und soziale Einrichtungen und kleinere Unternehmen kostenfrei eine barrierefreie Webseite erstellen lassen. Derzeit suchen wir im Rahmen des Förderprogramms "Hessen vernetzt" neue Projektpartner aus Hessen.

Auch die Barrierefreiheit der Webseiten stellt für uns schon seit Jahren einen wichtigen Aspekt unserer Webseitenförderprogramme dar. Bei der Erstellung jeder Webseite werden daher die zur Barrierefreiheit geltenden Standards eingehalten und die notwendigen technischen Voraussetzungen gegeben.

Bei Fragen zum Förderprogramm können Sie sich gerne telefonisch an uns wenden, eine E-Mail an info@azubi-projekte.de schreiben oder unter www.azubi-projekte.de alles Wichtige nachlesen.


Für alle Ihre Rückfragen erreichen Sie uns telefonisch von
Montag bis Freitag in der Zeit von 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr und
Montag bis Donnerstag von 13.00 Uhr bis ca. 16.00 Uhr sowie
Freitag von 13.00 Uhr bis ca. 15.00 Uhr
unter der Rufnummer 0331 - 550 474 71.

Adresse
Arthur-Scheunert-Allee 2
14558 Nuthetal

Süwag rät zu Energiesparen in Zeiten von #WirbleibenzuHause
In Zeiten von #WirbleibenzuHause sind wir die meiste Zeit des Tages in den eigenen vier Wänden. Homeoffice und Homeschooling tragen dazu bei, dass der private Energieverbrauch steigt und damit auch die Energiekosten. Mit den Energiespartipps des regionalen Energiedienstleisters Süwag kann jeder seine Energiekosten für die Zeit des empfohlenen häuslichen Aufenthalts senken. Und natürlich auch darüber hinaus.

Fernseher und Laptop
Vermeiden sollte man einen hohen Stromverbrauch im Stand-by-Modus. Daher sollten Geräte grundsätzlich abgeschaltet werden und erst wieder an, wenn sie wirklich benötigt werden. Mithilfe von Mehrfach-Steckdosenleisten mit Kippschalter geht das Abschalten schnell und einfach. Beim Kauf neuer Geräte lohnt ein Blick auf das Energieeffizienzlabel. Der jährliche Energieverbrauch von Fernseher, Spielekonsole und Co. ist auf einem Label angegeben. Beispiel: Ein Fernseher der Klasse A verbraucht rund 70 Prozent weniger Strom als ein ineffizientes Modell der Klasse F.

Helligkeit und Licht
LED´s verbrauchen bis zu 90 Prozent weniger Energie als herkömmliche Glühlampen und punkten mit einer langen Lebensdauer von bis zu 25.000 Stunden. Daher empfiehlt die Süwag bei der Beleuchtung der Wohnräume auf LED umzusteigen. Die wichtigsten Qualitätsunterschiede zwischen den Anbietern sind die Bereiche Helligkeit und Lichtqualität. In Bezug auf die Helligkeit ist die Einheit Lumen (Lichtstrom) eine wichtige Kenngröße. Führende Verbrauchermagazine sehen beispielsweise eine 60W Glühlampe bei 600 Lumen. Eine vergleichbare Helligkeit erreicht eine LED bereits mit etwa 6-9 Watt. Auch die Farbtemperatur ist ein wichtiger Faktor. Im mitteleuropäischen Raum wird warmweißes Licht mit einer Farbtemperatur von 2.500 bis 3.000 Kelvin als angenehm empfunden.

Heizen und Lüften
Nicht alle Räume einer Wohnung müssen den ganzen Tag auf 22 Grad beheizt werden. Deshalb rät die Süwag zu dem Einsatz von Systemen zur intelligenten Steuerung der Heizkörper. Programmierbare Thermostatventile, die die Wärmezufuhr in einstellbaren Zeitintervallen auf die tatsächliche Nutzung regeln, sparen Energie. Zudem sollte man seine Heizkörper mindestens einmal im Jahr gründlich von innen und außen entstauben. Nur so kann die Luft gut zirkulieren. Vermeiden sollte man auf alle Fälle den „Dauer-Kipp-Zustand“ beim Lüften. Besser ist es, mindestens zweimal täglich einige Minuten die Fenster zum Stoßlüften zu öffnen. Je nach Jahreszeit dauert es vier bis 30 Minuten bis ein Raum vollständig gelüftet ist.

Küche und Kochen
Kochen mit Deckel kostet ein Drittel weniger Energie als ohne Deckel. Der Topf sollte immer passend zur Herdplattengröße sen. Ob Tee oder Pasta – das Wasser kann im elektrischen Wasserkocher erhitzt werden. Der ist schneller und benötigt weniger Energie als der Topf auf dem Herd. Lebensmittel kühlt man am besten bei 6 bis 7 Grad. Für die Gefriertruhe reicht eine Temperatur von minus 18 Grad. Kühlschrank und Gefriergerät stehen am besten dort, wo es kälter ist: nicht neben Heizkörper, Herd oder Spülmaschine. Der Kühlschrank sollte etwas von der Wand weg stehen, sodass der Rückkühler gut arbeiten kann. Außerdem sollte auf der Oberseite des Kühlschranks nichts stehen, damit der Wärmeabfluss nach oben funktioniert. Auch das Abtauen des Gefrierfachs, bzw. der Kühltruhe reduziert den Stromverbrauch.

Verbraucherberatung informiert:
Verbraucherberatung Limburg im DHB –
Netzwerk Haushalt, Landesverband Hessen e.V

Änderung der Beratungszeiten ab Februar 2021

Die Beraterinnen der Verbraucherberatung Limburg sind auch in den Zeiten des „Lockdown“ weiterhin gerne für Sie da. Zwar können in dieser Zeit keine persönlichen Beratungen in der Beratungsstelle vor Ort erfolgen, doch telefonisch sind wir auch weiterhin während unserer Öffnungszeiten unter der Rufnummer 06431-22901 für Sie erreichbar.
Ab Februar 2021 ändern sich unsere Beratungszeiten für den Mittwoch.

Die neuen Öffnungszeiten lauten:
Montags und freitags 9.00-12.00 Uhr
Dienstags und donnerstags 14.00-17.00 Uhr
Mittwochs 11.00-14.00 Uhr

Anschrift:
Hauswirtschafts- und Verbraucherberatung DHB Landesverband Hessen e.V.
Schiede 32
65549 Limburg

Qualitativ hochwertiger Freiwilligendienst in der Erlenbachschule Elz
Seit dem Schuljahr 2018/2019 leisten junge Erwachsene ein freiwilliges soziales Jahr an der Erlenbachschule in Elz. Sie unterstützen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer im Unterricht, leiten Arbeitsgemeinschaften oder engagieren sich im Projekt "Schüler kochen für Schüler", mit dem die Schule ihre eigene Mittagessen-Versorgung sicherstellt . Dies sind nur einige ihrer vielfältigen Aufgabengebiete, die auch nach Neigung, Interesse oder Berufswunsch gefunden werden.
Die Erlenbachschule bietet darüber hinaus die Möglichkeit, auch im Erfahrungsfeld der Inklusion zu arbeiten und den eigenen Horizont zu erweitern: Junge Erwachsene leisten individuelle Hilfestellung für Kindern mit verschiedenen emotionalen und sozialen Förderbedarfen sowie Kindern mit Beeinträchtigung in der geistigen Entwicklung.
Seit August 2020 leisten wieder vier hochmotivierte junge Freiwillige ihren Dienst in der Erlenbachschule. Eine Begleitung des Dienstes wird durch wöchentlich stattfindende Reflexions- und Anleitungsgespräche sichergestellt. Diese werden von Jutta Laux, der Koordinatorin für Freiwilligendienste an der Erlenbachschule moderiert. Auch inhaltliche Fragestellungen, zum Beispiel der Umgang mit herausfordernden Schülern und Schülerinnen, Kommunikationsstrategien oder respektvolles Grenzen setzen, sind Themengebiete, die im Rahmen der Anleitungsgespräche zur Sprache kommen.
Dieses Engagement wurde jetzt von der Fachstelle Freiwilligendienste im Bistum Limburg mit der Verleihung des "Zertifikats Qualitätsstandards für Einsatzstellen im Bereich der Freiwilligendienste in katholischer Trägerschaft" gewürdigt. Der Erlenbachschule Elz wurde nach erfolgreicher Evaluation die Einhaltung aller Qualitätsstandards bescheinigt. Diese Auszeichnung erfreut alle in diesem Rahmen aktiven Personen, besonders die Koordinatorin Jutta Laux, die aktuellen FSJlerinnen Dana Brauer, Jolene Gabb, Hannah Stucke und Francesca Zeller sowie natürlich die Schulleitung Beate Kallenbach und Diana Zadrus.
Interessenten an einem freiwilligen sozialen Jahr in der Erlenbachschule Elz können sich ab sofort für das Schuljahr 2021/2022 bewerben.

Jahrbuch 2021 des Landkreises
Landrat Michael Köberle präsentierte das neue Jahrbuch 2021 des Landkreises
Ein Stück Heimat in Zeiten der Corona-Pandemie

Limburg-Weilburg. Ein Virus aus China mit dem Namen „Corona“ hat unser Leben im Jahr 2020 maßgeblich beeinflusst – leider im negativen Sinne. Kontakte wurden be-schränkt, Feste abgesagt, unser Leben und die Begegnungen mit unseren Mitmen-schen, die den Alltag so abwechslungsreich und liebenswert machen, konnten nicht mehr stattfinden. Auch das so beliebte Jahrbuch des Landkreises Limburg-Weilburg musste daher diesmal ohne die offizielle Präsentation beim ebenso beliebten Heimat-kundlertreffen erscheinen. „Dies tut mir sehr leid – aber die Corona-Pandemie ließ es diesmal leider nicht zu. Mit der Hoffnung auf bessere Zeiten und der Rückkehr zur Nor-malität verbinde ich zugleich auch eine große Vorfreude, im Herbst 2021 wieder in ge-wohnter Form zu dieser ebenso schönen wie wichtigen Veranstaltung einladen zu dür-fen“, so Landrat Michael Köberle bei der Präsentation des neuen Jahrbuches 2021.
Aber trotz Corona und einer damit verbundenen, immensen Mehrbelastung für das Sachgebiet Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wurde auch in diesem Jahr wieder ein ebenso umfangreiches wie informatives Jahrbuch erstellt. Die Themen finden sich – wie gewohnt – unter den Rubriken „Zeitgeschehen“, „Heimatgeschichte“, „Erzählungen, Es-says, Berichte“, „Menschen“ sowie „Natur, Umwelt und Technik“. So berichtet der Presse-sprecher des Landkreises, Jan Kieserg, über die Corona-Pandemie im Landkreis Lim-burg-Weilburg, Franz-Josef Sehr beschäftigt sich mit der Entstehung der Gemeinde Beselich, Bürgermeister a. D. Hans-Peter Schick beschreibt den inzwischen 25 Jahre alten City-Bus in Weilburg und Dr. Rüdiger Fluck widmet sich dem Herrnwäldchen in Haintchen. Aber natürlich gibt es noch ganz viel mehr lesenswerte Geschichten in unse-rem Jahrbuch zu entdecken, insbesondere die erstmals darin aufgeführte Rubrik „Se-hens- und Wissenswertes aus dem Landkreis“. „Ausdrücklich danke ich allen Autorinnen und Autoren, die wieder mit viel Herzblut und Akribie ein tolles, lesenswertes Buch ge-schrieben haben. Herzlichen Dank auch dem Redaktionsteam unseres Sachgebietes Presse- und Öffentlichkeitsarbeit aus dem Referat Büro Landrat mit Pressesprecher Jan Kieserg, Simone Frohne, Nadine Welcker und Heike Wetzling sowie dem Rekom-Verlag für das große Engagement“, so Landrat Michael Köberle abschließend.
In den Buchhandlungen, der Camberger Bücherbank sowie in den Kreisverwaltungen Limburg und Weilburg wird das Jahrbuch 2021 für den gewohnten Verkaufspreis von 8,90 Euro angeboten. Zudem wird im Kreishaus in Limburg ab sofort das Buch „Die Orte des Kreises Limburg-Weilburg in der amtlichen Statistik – Wohnen und Arbeiten“ von Heinz-Kurt Rompel angeboten.

Bildunterschrift: Landrat Michael Köberle präsentiert das neue Jahrbuch 2021.

Geflügelpest wieder auf dem Vormarsch
Limburg-Weilburg. Die Geflügelpest kündigt sich wieder an. Nach einer Serie von Ausbrüchen bei Geflügel und Wildvögeln in Russland und Kasachstan seit Ende Juli sowie in Israel und in den Niederlanden Mitte und Ende Oktober 2020 ist die Geflügelpest nun auch wieder in Deutschland angekommen. Ende Oktober 2020 sind mehrere HPAI H5-Fälle bei Wildvögeln nahezu zeitgleich an der Nord- und Ostseeküste sowie in Hamburg aufgetreten. Seit dieser Zeit entwickelt sich das Seuchengeschehen in Norddeutschland stetig weiter. So sind bis Donnerstag, 19. November 2020, allein mehr als 200 positive Fälle bei Wildvögeln, vor allem bei Wildenten und Gänsen, aber auch bei Möwen, Schwänen und anderen Wildvogelarten bis hin zu Greifvögeln entlang der deutschen Küstenregionen nachgewiesen worden.
Damit steigt das Risiko weiterer Ausbrüche von HPAIV H5 in Deutschland und die Gefahr der Ausbreitung in Wasservogelpopulationen. Damit steigt aber auch die Gefahr des Eintrags in Nutzgeflügelhaltungen und kleinere Vogelbestände durch direkte und indirekte Kontakte zu Wildvögeln. Die Risikoeinschätzung für die Geflügelhaltungen wird vom Friedrich-Löffler-Institut (FLI) derzeit daher als hoch eingestuft. Dies zeigen auch die aktuellen Ausbrüche von Geflügelpest in mehreren Nutzgeflügelhaltungen in Norddeutschland. Dabei waren sowohl kleine Hobbyhaltungen wie auch große Geflügelhaltungen mit vielen Tausend Tieren betroffen. „Der Schutz und der Erhalt unserer Geflügelbestände in unserem Landkreis Limburg-Weilburg hat auch in der Corona-Zeit eine hohe Priorität“, so Jörg Sauer, Erster Kreisbeigeordneter des Landkreises.


Deswegen ist es für alle Geflügelhalterinnen und Geflügelhalter jetzt enorm wichtig, selbst Vorbereitungen zu treffen. Die Biosicherheit in den Geflügelhaltungen ist die beste Maßnahme, um die Geflügelpest von den eigenen Tieren fernzuhalten. Kontakte zwischen Geflügel und Wildvögeln müssen unbedingt verhindert werden!
Aktuelle Informationen finden sich auf der Homepage des Landkreises unter „Weitere Informationen und Downloads“ im Fachdienst Veterinärwesen und Verbraucherschutz sowie auf der Webseite des FLI (www.fli.de) sowie auf der Seite des Hessischen Umweltministeriums (https://umwelt.hessen.de/verbraucher/tiergesundheit-tierseuchen/tierkrankheiten-tierseuchen). Alle verdächtigen, toten oder kranken Vögel sollten unbedingt untersucht werden. Sollten Sie noch Fragen haben, stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachdienstes Veterinärwesen und Verbraucherschutz telefonisch unter 06431-296 5869 oder per Mail unter poststelle.avv@limburg-weilburg.de zur Verfügung.

Babylotsen-Projekt jetzt auch im Landkreis Limburg-Weilburg
Landrat Michael Köberle freut sich über Vertragsunterzeichnung mit Kinderschutzbund
Rund um die Geburt eines Kindes entstehen mitunter verschiedene Informations- und Unterstützungsbedarfe. Hier setzt das Projekt „Babylotse“ konkret an und möchte jungen Familien, gerade in ausgeprägten Belastungssituationen, eine früh-zeitige und systematische Unterstützung zukommen lassen. Insbesondere ist für eine gesunde Kindesentwicklung das frühzeitige Erkennen von Familien mit hohen psycho-sozialen Belastungen und das Überleiten in das System der Frühen Hilfen eine wichtige Voraussetzung. „Aus diesem Grund haben wir uns als Landkreis Limburg-Weilburg dazu entschlossen, im Rahmen der Frühen Hilfen das Angebot zu erweitern und gemeinsam mit dem St. Vincenz-Krankenhaus in Limburg und dem Deutschen Kinderschutzbund Limburg-Weilburg e.V. (DKSB) ein Babylotsensystem zu etablieren. Dieser Entscheidung sind eine Vielzahl von Gesprächen mit allen beteiligten Akteuren vorausgegangen“, so Landrat Michael Köberle bei der entsprechenden Vertragsunterzeichnung im Kreishaus in Limburg.
Konkret handelt es sich um eine Anlehnung an das evaluierte Babylotsen-Projekt der Stiftung SeeYou aus Hamburg. Landrat Köberle: „Ziel des Projektes ist es, über einen systematischen Zugang allen werdenden Eltern im Krankenhaus ein Beratungsangebot anzubieten und gleichzeitig durch ein Screeningverfahren Familien mit einem erhöhten Unterstützungsbedarf zu erkennen und den Familien direkt nach der Geburt zielgerechte Hilfe anbieten zu können. Das Projekt wurde deutschlandweit bereits mehrfach an ver-schiedenen Stellen erprobt und zeigt durchweg positive Ergebnisse.“
Der Kreistag Limburg-Weilburg hat in seiner Sitzung Mitte Februar beschlossen, dieses sinnvolle Projekt zu fördern und zur Umsetzung eine jährliche Kostenbeteiligung des Landkreises bis zu einer Höhe von 52.000 Euro festgelegt. Als Anstellungsträger soll der DKSB fungieren, was den Grundsätzen der Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Ju-gendhilfe mit Trägern der freien Jugendhilfe entspricht. Etwaige generierte Fördermittel und Zuschüsse für dieses Projekt reduzieren den Zuschuss des Landkreises. Hierzu hat der DKSB mit Unterstützung von Landrat Michael Köberle die umliegenden Landkreise kontaktiert. Der Rhein-Lahn-Kreis hat eine jährliche Kostenbeteiligung in Höhe von 8.840 Euro zugesagt. Zudem beteiligt sich das Land im Jahr 2020 mit einer Zuwendung in Höhe von rund 7.800 Euro.

Bildunterschrift:
Nach der Vertragsunterschrift zum Babylotsen-Projekt (von links): Landkreis-Netzwerkkoordinatorin Helena Schneider, der Leiter des Amtes für Jugend, Schule und Familie, Joachim Hebgen, die pädagogische Geschäftsführerin des DKSB, Michaela Hanzlik, Fachdienstleiter Uwe Hannappel, die stellvertretende Vorsitzende des DKSB-Kreisverbandes, Silke Arnold, Landrat Michael Köberle und DKSB-Schatzmeister Wolfgang Erk.

Störungen der Straßenbeleuchtung online melden




Um den Entstörungsprozess defekter Straßenbeleuchtung zu verbessern bietet die Syna GmbH ein neues Onlineportal an. Unter https://www.syna.de/corp/stoerung-melden können alle Bürgerinnen und Bürger eine defekte Straßenleuchte oder eine Störung der Straßenbeleuchtung direkt online melden. Das erspart Zeit und unnötige Umwege und die Anliegen können so schnellstmöglich behoben werden.


Wirtschaftsförderung im Landkreis

Ab sofort individuelle Beratungen statt Gruppenseminare

Anstelle ihrer monatlichen Seminarveranstaltungen für Gründerinnen und Gründer bietet die Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez GmbH (WFG) auf Grund der Pandemie nun individuelle Beratungstermine an.

Steht Ihr Konzept schon in groben Zügen, können Sie sich an den reservierten Sprechtagen einstündige Termine für eine individuelle Beratung geben lassen. In diesen Gesprächen erhalten Sie ein erstes Feedback zu Ihrem Vorhaben und Antworten auf offene Fragen. Weiterhin stellt Ihnen die WFG gezielt weitere Informationen für Ihr Gründungsvorhaben zur Verfügung und vermittelt ggf. Kontakte zu internen und externen Experten aus dem WFG-Netzwerk.

Die nächsten Termine sind am 24.09.2020, 22.10.2020, 26.11.2020 und am 10.12.2020 jeweils von 10.00 bis 16.00 Uhr.

Gerne reserviert die WFG einen Termin für Ihr Vorhaben. Bitte reichen Sie vorab möglichst ein Kurzkonzept über Ihr Gründungsvorhaben ein. Ihre Terminanfrage richten Sie an info@wfg-lwd.de oder vereinbaren Sie den Termin telefonisch mit unserem Sekretariat unter Tel. 06431- 296-417.

Landrat gibt Ausflugstipps
In Corona-Zeiten: Landrat Köberle präsentiert Ausflugstipps im Landkreis
Limburg-Weilburg. So mancher Deutsche denkt bei dem Wort „Reisen" mit Vorliebe an das mediterrane Klima, die norddeutschen Strände oder die Berge – das sind die Top-Reiseziele für tausende Deutsche. „Aber auch kleine Ausflüge können – gerade in Corona-Zeiten – Freude bereiten. Zum Beispiel in unserem schönen Landkreis Limburg-Weilburg. Egal, ob eine Tages- oder Wochenendtour, ein längerer Urlaub oder auch geschäftliche Besuche in unserer Region – es gibt gerade in Corona-Zeiten eine Vielzahl von Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. In einer Broschüre haben wir jede Menge aktuelle Ausflugstipps zusammengefasst und möchten den Menschen damit gerne die eine oder andere Anregung für einen interessanten und kurzweiligen Aufenthalt geben“, betont Landrat Michael Köberle.
Das Lahntal zwischen Limburg und Weilburg ist eine der romantischsten Flusslandschaften Deutschlands. Beim Wasserwandern auf der Lahn mit dem Kanu gibt es Burgen, Schlösser und den einzigen Schiffstunnel Deutschlands zu entdecken. Der nördlich angrenzende Westerwald ist bekanntermaßen eine herrliche Mittelgebirgslandschaft, die weitab von Industrie, Lärm und Hektik ruhige Stunden und viel Erholung garantiert. Über 200 Kilometer markierte Wanderwege laden hier zu Ausflügen in die Natur ein. Im südlich angrenzenden Taunus bildet das Kneippheilbad Bad Camberg mit seinem Kurpark und diversen Kurkonzerten sowie dem historischen Amthof den Mittelpunkt des Tourismus. Darüber hinaus verbinden über 600 Kilometer ausgeschilderte Radwanderwege das Lahntal mit dem Westerwald und dem Taunus. „Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen schon heute viel Spaß im Lahntal zwischen Westerwald und Taunus. Dafür lege ich Ihnen unsere Broschüre ‚Ausflugstipps 2020‘ ans Herz, die in gedruckter Form in den Kreishäusern in Limburg und Weilburg erhältlich ist sowie im Internet unter https://www.landkreis-limburg-weilburg.de/fileadmin/landkreis/downloads/tourismus/Broschuere_2020.pdf
digital gelesen werden kann“, so Landrat Michael Köberle abschließend.

Bildunterschrift: Landrat Michael Köberle präsentiert die Broschüre „Ausflugstipps 2020“, denn gerade in Corona-Zeiten gewinnen Kurztrips innerhalb des Landkreises Limburg-Weilburg an Bedeutung.

Nachwuchssorgen bei der Notfallseelsorge Limburg-Weilburg e.V.
Nach einem tödlichen Verkehrsunfall eines Rettungsassistenten gründete sich die Notfallseelsorge Limburg-Weilburg e.V. im September 1996. Dabei überlegten Pfarrer Bernd-Volker Sponholz und der Rettungsassistent Stephan Schienbein gemeinsam, wie man künftig den Gesprächsbedarf nach einem tragischen Vorfall koordinieren kann. Denn gerade nach dem Tod eines Kollegen galt es das Erlebte für alle unmittelbar am Geschehen Beteiligten zu verarbeiten.
Die Aufgabe der Notfallseelsorge Limburg-Weilburg e.V. ist es, Menschen in akuten Notfall- und Grenzsituationen zu betreuen und zu begleiten und die Einsatzkräfte von Polizei, Rettungsdiensten, Feuerwehren und weiteren Hilfsorganisationen zu unterstützen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommen aus den unterschiedlichsten Berufen und engagieren sich ehrenamtlich in der Notfallseelsorge. Sie haben sich qualifiziert, um Menschen in akuten belastenden Ereignissen zu begleiten und zu stabilisieren. Sie bieten praktische Hilfe an und unterstützen die Betroffenen in einer unvorhergesehenen Krisensituation.
Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger werden gerufen, wenn schnell seelsorglicher Beistand notwendig ist: z.B. bei Verkehrsunfällen zur Betreuung von Betroffenen an der Unfallstelle, bei der Überbringung einer Todesnachricht zur Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen der Polizei, bei Einsätzen, die Kinder und insbesondere Kleinkinder betreffen, nach Unfällen mit Kindern oder nach plötzlichem Kindstod, bei Suizid und Suizidversuchen zur akuten Betreuung gerade der Angehörigen, bei plötzlichem Tod im häuslichen Bereich zur Betreuung der Angehörigen, bei Haus- und Wohnungsbränden zur Betreuung der Betroffenen und zur Unterstützung und Betreuung von Einsatzkräften während und nach extremen Einsätzen.
Die unmittelbare Hilfe der Notfallseelsorge kann in den vorgenannten Situationen durch Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Notärzte sowie Hilfesuchende über die Notfallnummer 112 angefordert werden. Die diensthabenden Notfallseelsorger werden dann über die Zentrale Leitstelle alarmiert.
Die Notfallseelsorge sucht einerseits passive Mitglieder, die diese wichtige Arbeit mit ihrer Mitgliedschaft unterstützen. Gleichzeitig werden aber auch dringend Menschen benötigt, die den Verein durch eine aktive Mitarbeit bereichern. Notfallseelsorger kommen aus ganz unterschiedlichen Berufsgruppen, doch nicht jeder ist für diese besondere Aufgabe geeignet. Der persönliche Umgang mit tragischen Ereignissen und dem Tod und dessen Folgen bedarf der kritischen Prüfung einer psychischen und mentalen Belastbarkeit. Eine gewisse Lebenserfahrung und die bereits erfolgte Berührung mit dem Thema „Tod und Trauer“ können eine gute Voraussetzung für dieses Engagement sein. Empathie, also ein besonderes Einfühlungsvermögen ist zwingend notwendig. Der Notfallseelsorger muss die Bereitschaft und die Fähigkeit mitbringen, Empfindungen, Emotionen, Gedanken, Motive und Persönlichkeitsmerkmale einer anderen Person zu erkennen, zu verstehen und nachzuempfinden. Es bedarf einer Hilfsbereitschaft aus achtsamem Mitgefühl und einer angemessenen Reaktion auf die Gefühle der betroffenen Menschen in Trauer und Schmerz. Die Arbeit mit Betroffenen im Einsatz basiert in der Regel auf einer nonverbalen Kommunikationsebene im Sinne von Wahrnehmung und Zuhören, Tröstung durch Anwesenheit und Dasein, unterstützende Hilfe und Gesten, die meist weniger Worte bedürfen. Auch ein hohes Maß an Stressbewältigung und Eigenschutz ist Grundvoraussetzung bei dieser Hilfeleistung.
Selbstverständlich führt erst eine umfassende Ausbildung sowie die Begleitung durch erfahrene Kolleginnen und Kollegen zum Einsatz in der Notfallseelsorge. Durch die Teilnahme an Dienst- und Gesprächsabenden über einen längeren Zeitraum hinweg und den Besuch von Basis- und Aufbauseminaren werden die Teilnehmer für ihre Aufgaben geschult und durch die Malteserschule zertifiziert. Hinzu kommen Kurse in Prävention und Einsatznachsorge sowie Stressmanagement.
Wenn Sie in Ihrer kritischen Selbstwahrnehmung für diesen höchst sensiblen ehrenamtlichen Einsatz bereit sind, dann melden Sie sich gerne bei:

Notfallseelsorge Limburg-Weilburg e.V.
Hedi Sehr (Vorsitzende)
Kellerweg 2a
65614 Beselich-Obertiefenbach

Tel: 06484 91031
Mobil: 0171 21 466 04
hedi.sehr@notfallseelsorge-limburg-weilburg.de
www.notfallseelsorge-limburg-weilburg.de

Bildunterschriften:
Gruppenbild: Foto Ehrlich (Presse©Foto-Ehrlich.de)
Einzelbild: Hedi Sehr, Vorsitzende der Notfallseelsorge Limburg-Weilburg e.V., von privat
Busunglück: Presseportal Wiesbaden 112 .de, Foto von Michael Ehresmann
Übung beim Einsatz mit Kind: Foto von Heike Lachnit
Übung in der Kuhbacher Kristallhöhle, Foto von privat

Abfallwirtschaftsbetrieb öffnet Pforten für Selbstanlieferer
Limburg-Weilburg. Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Limburg-Weilburg öffnet ab Mittwoch, 22. April 2020, seine Pforten für Bürgerinnen und Bürger des Kreises, die Abfälle selbst anliefern wollen. Dies gab der Erste Kreisbeigeordnete des Landkreises, Jörg Sauer (SPD), bekannt. „Wir werden für Selbstanlieferer von Montag bis Freitag, jeweils 7.30 bis 15.30 Uhr, den Wertstoffhof in Beselich wieder öffnen“, so Sauer.
Der AWB werde alle nötigen Schutz- und Hygienemaßnahmen treffen, um sowohl für die Kolleginnen und Kollegen des Betriebes als auch die Kundinnen und Kunden eine sichere Anlieferung zu gewährleisten. „Wir werden nur eine begrenzte Anzahl von Fahrzeugen gleichzeitig auf das Gelände lassen“, erläuterte Sauer, sodass es phasenweise zu Wartezeiten kommen könne. Das Personal werde dies am Eingang entsprechend steuern.
Angenommen werden Bauschutt, Elektroschrott, Altpapier, Altmetall, Altholz und Sperrmüll. Dies allerdings ausschließlich in sogenannten „haushaltsüblichen Mengen“, also bis etwa 300 Liter Kofferraumvolumen oder zwei Kubikmeter Sperrmüll. Zudem bat Sauer darum, im Regelfall bargeldlos zu bezahlen. Das Holsystem für die übrigen Abfallgefäße gehe weiter wie gewohnt.

Bildunterschrift: Der Erste Kreisbeigeordnete Jörg Sauer (Zweiter von rechts) mit Bernd Caliari, Andreas Schneider, Anja Steioff und Rainer Hennermann (von rechts) vom Abfallwirtschaftsbetrieb.

Landkreis unterstützt Gutscheinportal für Gastronomie und Einzelhandel
Um die heimische Gastronomie und den Einzelhandel in der Zeit der Coronabedingten Einschränkungen zu unterstützen, hat die Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez GmbH unter www.wirsindlimburgweilburg.de eine regionale Plattform für Gutscheinverkäufe im Landkreis Limburg-Weilburg installiert. Auf dieser Plattform sind alle bereits bestehenden und neuen Gutscheininitiativen der Region zusammengefasst und zentral dargestellt, um einen umfassenden Überblick zu geben, welche Unternehmen Sie durch den Erwerb von Gutscheinen aktiv unterstützen können. „Wir möchten mit diesem Projekt als Region die vorhandenen Kräfte bündeln und aktive Unterstützung für unsere heimische Wirtschaft leisten. Die Nutzung der Plattform durch die teilnehmenden Unternehmen ist kostenfrei. Je nach Bezahlsystem der Gewerbetreibenden können allerdings geringe Gebühren für die Zahlungsabwicklung anfallen. Das Portal wirsindlimburgweilburg.de tritt bewusst nicht in Konkurrenz mit bereits bestehenden An-geboten und Initiativen, sondern ergänzt diese als zentrale und kreisweite Plattform für den Gutscheinverkauf“, so die Initiatoren. Unterstützt wird die Initiative durch den Landkreis Limburg-Weilburg und die Stadt Limburg, die Sparkassen und Volksbanken, die Wirtschaftsjunioren Limburg-Weilburg-Diez und viele andere Partner.
„Bitte nutzen Sie die Möglichkeit, mit Gutscheinen Gutes zu tun, und teilen Sie diese Information auch möglichst breit. Kaufen Sie jetzt Gutscheine von Ihren Lieblingsbetrieben und helfen diesen damit durch die Krise. Das Geld landet umgehend beim Unternehmen und hilft dabei, Mieten, Personal und andere Rechnungen zu bezahlen, obwohl der reguläre Betrieb zurzeit bei den meisten nicht oder nur eingeschränkt möglich ist. Sobald die Unternehmen wieder regulär öffnen dürfen, können Sie Ihre erworbenen Gutscheine dann einlösen. Lassen Sie uns die heimische Wirtschaft in dieser schwierigen Zeit gemeinsam stärken!“, betonen die Initiatoren abschließend.

Der Abfallwirtschaftsbetrieb Limburg-Weilburg informiert:
20 Jahre MBS-Anlage Westerwald
Vor 20 Jahren - am 21. Januar 2000 - nahm die MBS-Anlage Westerwald GmbH & Co. KG in Rennerod ihren Betrieb mit der allerersten Abfallanlieferung auf.
Seither verarbeitete sie bis zum diesjährigen Firmenjubiläum insgesamt 1.808.752 Tonnen an Restabfällen, vorwiegend aus den kommunalen Haushaltssammlungen der Landkreise Limburg-Weilburg und Westerwald. Dementsprechend übernimmt die MBS-Anlage Westerwald nach wie vor die entscheidende Rolle zur Sicherstellung der regionalen Entsorgungssicherheit für diese beiden Landkreise, welche inzwischen die Eigentümer der MBS-Anlage geworden sind. Unter dieser kommunalen Gesellschaftsführung blickt die MBS-Anlage positiv in die Zukunft, gut gerüstet für die Herausforderungen in der Abfallwirtschaft.
Die Grundlage hierfür ist das zugrunde liegende Verarbeitungsverfahren. So werden den angelieferten Rohabfällen zunächst durch eine biologische Trocknung ca. 27 Masseprozent an Feuchtigkeit entzogen. Anschließend erfolgt eine mechanische Zerkleinerung des getrockneten Materials, um dessen Sortierfähigkeit zu steigern. Aus dem zerkleinerten Trockengemisch werden sodann die wiederverwertbaren bzw. recyclingfähigen Stoffe automatisiert ausgeschleust (z.B. Metalle, Glas, Steine, Sand). Aus dem ursprünglichen Abfall erhält man auf diese Weise recyclingfähige Rohstoffe. Von der jeweils ursprünglichen Abfallanlieferung verbleibt auf diese Weise nur noch ein durchschnittlicher Gewichtsanteil von ca. 55 Prozent übrig – dieses Trockengemisch wird als „Trockenstabilat“ bezeichnet. Es weist einen annähernd doppelt so hohen Brennwert wie nicht getrocknete Braunkohle auf und eignet sich daher als echter Ersatzbrennstoff für den Einsatz in Heizkraftwerken, Zementwerken oder anderen, auf Primärenergien basierenden Industrieanlagen. Zu diesem Zweck kann das Trockenstabilat auf Kundenwunsch in verschiedenen Körnungen aufbereitet werden. Im Ergebnis reduziert dieses Verarbeitungsverfahren also in einem ersten Schritt durch eine gezielte Recyclingsortierung das Masseaufkommen von Abfällen und generiert in einem zweiten Schritt aus dem Sortierrest einen bewährten Ersatzbrennstoff als Substitut für fossile Primärenergieträger.

Kein Erfolg aber ohne das richtige Team! Zu diesem Team gehören 18 überaus engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Region, die teilweise ebenfalls schon seit 20 Jahren den reibungslosen Betrieb der Anlage sicherstellen. Vor allem sie sind der Garant dafür, dass die angelieferten Abfälle auch in den kommenden Jahren umweltschonend verwertet werden.

Foto (©Matthias Ketz) der MBS Anlage Rennerod

Gleich zwei Betriebe aus dem Landkreis ausgezeichnet
Limburg-Weilburg. Das Weinhaus Schultes in Limburg und das Restaurant Schützenhof in Elz setzen auf regionale Küche und dürfen sich über eine besondere Auszeichnung freuen. Beiden Betrieben wurden die jeweils für drei Jahre gültigen Urkunden überreicht, die sie als „Hessen á la carte“-Betrieb ausweisen. Eine stetig steigende Zahl an Gästen legt bei der Auswahl des Speiselokals besonderen Wert auf regionale Produkte und ein erkennbares Bekenntnis zur Heimat. Gerade die hessische Küche ist dabei regional – traditionell – innovativ – ursprünglich und nachhaltig. Oliver Birkhölzer, Inhaber des frisch renovierten Weinhaus Schultes, sieht hierin eine besondere Stärke: „Seit der Neueröffnung kommen immer wieder auch Gäste, die schon als Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern im geschichtsträchtigen Gastraum gespeist haben, der jetzt – quasi als Seele des Hauses – originalgetreu wiederhergestellt werden konnte.“ Seit der Restaurierung warten außerdem drei Gästezimmer und eine Ferienwohnung mit „Wohlfühl-Erker und romantischem Altstadtblick“ auf Übernachtungsgäste.
Die Mitglieder der Qualitätsgemeinschaft „Hessen á la carte“ lassen sich alle drei Jahre nach einem Zehn-Punkte-Kriterienkatalog zertifizieren. Beide heimischen Betriebe haben bei dieser Zertifizierung zwei von maximal drei hessischen Löwen erzielt. Für jeden Gast erkennbar tragen sie ein rot-weißes „Hessen á la carte“-Schild und bieten in ihren Speisekarten Wildgerichte, regional erzeugtes Gemüse und typisch hessische Menüs an. Das Weinhaus Schultes ist erstmals bei der Zertifizierung dabei, der Schützenhof in Elz bereits seit Beginn der Kooperation Anfang der 90er-Jahre. Das Gasthaus Schützenhof befindet sich bereits seit über 300 Jahren in Familienbesitz. „So lange stehe ich aber noch nicht hinter dem Herd“, schmunzelt Willi Jahn. Trotz der bereits 43 Jahre gemeinsamen Kochens mit seiner Gattin Marion seien sie noch immer glücklich verheiratet ergänzt der Chefkoch mit einem Augenzwinkern, während er eine Broschüre aus der Anfangszeit von „Hessen á la carte“ vorzeigt.
Neben den beiden jetzt ausgezeichneten Betrieben setzt auch das Landhaus Schaaf in Runkel voll und ganz auf die typisch hessische Küche, wird aber turnusmäßig erst im kommenden Jahr wieder zertifiziert. „Hessen á la carte“ ist eine Initiative des Hotel- und Gastronomieverbandes DEHOGA Hessen e.V. und des Hessischen Tourismusver¬bandes e.V. Gefördert wird die Kooperation durch das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen. Aktuell verteilen sich über 100 ausgezeichnete Betriebe über die unterschiedlichen Regionen Hessens.

Bildunterschriften
Gasthaus Schützenhof: (von links): Willi und Marion Jahn (Inhaber Schützenhof, Elz), Ulrike Petersen (Lahntal Tourismus Verband e.V.) und Lars Wittmaack (Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez GmbH)

Verbraucherzentrale Hessen informiert

Erste Energieausweise verlieren Gültigkeit!

Energieausweise sind zehn Jahre gültig, die ersten wurden im Juli 2008 ausgestellt
In diesem Jahr verfallen die ersten Energieausweise. Eigentümer, die 2008 einen Energieausweis für ihr Gebäude erstellen ließen, müssen ihn erneuern, sobald sie ihr Haus oder eine Wohnung darin wieder vermieten oder verkaufen wollen. Auch Eigentümergemeinschaften brauchen einen aktuellen Energieausweis für das gesamte Gebäude, sobald eine Wohnung einen neuen Mieter oder Käufer erwartet.
Der Energieausweis ermöglicht es potentiellen Käufern oder Mietern, die energetische Qualität eines Gebäudes zu bewerten. Er unterscheidet die Effizienzklassen A bis G, wobei Klasse „A“ energetisch besonders gute Gebäude kennzeichnet, während Klasse „G“ einem Gebäude eine schlechte energetische Wirksamkeit bescheinigt. Die konkreten Energiekosten sagt der Energieausweis jedoch nicht vorher, da er den individuellen Einfluss der Bewohner ausklammert.
Eigenheimbesitzer, die ihr Haus weder verkaufen noch vermieten wollen, benötigen keinen Energieausweis. Alle anderen begehen eine Ordnungswidrigkeit, für die ein Bußgeld verhängt werden kann.
Tauschen Eigentümer den Heizkessel in ihrem Haus aus, modernisieren sie Fenster oder ergreifen andere Maßnahmen, um das Gebäude energieeffizienter zu gestalten, sollten sie in ihrem eigenen Interesse den Energieausweis erneuern. Nur so bildet er die verbesserten energetischen Eigenschaften des Hauses auch ab.
Die Energieberatung der Verbraucherzentrale bietet Miet- oder Kaufinteressenten Hilfestellung bei der Bewertung der Angaben im Energieausweis an. Zudem berät sie Hauseigentümer bei der Frage, ob ein Energieausweis erforderlich und welcher Energieausweis in ihrem Falle geeignet ist. Informationen zu kompetenter Energieberatung und anbieterunabhängige Energiespartipps finden Sie auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder kostenfrei unter 0800 – 809 802 400.



Anbieterwechsel bei der Altglassammlung

Wer ist zuständig?
Überfüllte Altglascontainer werden schnell zum Schandfleck und stören das Stadtbild.
Zum Jahresende findet ein Austausch sämtlicher im Landkreis Limburg-Weilburg bereitgestellten Altglassammelcontainer statt. Grund für den Austausch der rund 700 Behälter ist ein Wechsel auf Seiten der Entsorgungsunternehmen. Die Auftraggeberin „Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH“ mit Sitz in Köln hat das Entsorgungsunternehmen SUEZ Mitte GmbH & Co. KG mit Sitz in Dillenburg für die Jahre 2018 bis 2020 mit der Entleerung der Altglascontainer im Landkreis beauftragt.

Durch den Austausch der Container und dem hohen Aufkommen an Altglas zum Jahreswechsel kann es in den nächsten Wochen zu Verzögerungen bei der Altgassammlung kommen. Der Abfallwirtschaftsbetrieb appelliert daher an die Bürgerinnen und Bürger ihr Altglas bei betroffenen Standorten wieder mit nach Hause zu nehmen oder zu einem anderen Containerstandort zu bringen. Dies entschärft die Situation erheblich und sollte nicht zuletzt aus Sicherheitsgründen selbstverständlich sein. Daher wird gebeten sowohl die Aufnahmekapazität der Sammelcontainer als auch die zulässigen Entsorgungszeiten zu beachten. Das Abstellen und Zurücklassen von Altglas neben den Sammelcontainern ist auch bei überfüllten Standorten grundsätzlich untersagt.

An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass die Zuständigkeit bei der Altglassammlung demnach weder bei den Städten und Gemeinden noch beim Landkreis Limburg-Weilburg bzw. beim Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) liegt und diese daher den Bürgerinnen und Bürgern bei Fragen zur Leerung nicht weiterhelfen können.

Vielmehr sollte man die kostenlose Hotline 0 800-188 99 66 nutzen und sich direkt an das zuständige Sammelunternehmen wenden. Diese Telefonnummer findet man auf jedem Altglascontainer sowie auf den Abfallkalendern.

Abfallwirtschaftsbetrieb Limburg-Weilburg
Niederstein Süd
65614 Beselich


Radroutenplaner Hessen

Neue Version mit zusätzlichen Möglichkeiten zur Nutzung und Mitwirkung
Der Radroutenplaner Hessen ist ein Angebot des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung. Er ist der innovative Routenplaner für alle Fahrradfahrer in Hessen. Ob ein- oder mehrtägige Radtouren, der Weg zu Schule, Arbeit und Einkauf oder die sportliche Mountainbiketour: Alles lässt sich mit dem Radroutenplaner Hessen planen.
Hier können Sie sich Ihre persönlichen Radrouten im Internet unter www.radroutenplaner.hessen.de zusammenstellen.

Radwegweisung in Hessen



Wirtschaftsförderung in der Region Limburg-Weilburg-Diez




Die Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez GmbH (WFG) wurde 1994 gegründet und versteht sich als kundenorientierter Dienstleister und erste Anlaufstelle für unternehmerische Vorhaben in der Region.
Die Gesellschafterstruktur der WFG mit Akteuren aus Landkreis, Kommunen und der Wirtschaft sowie zahlreiche langjährige Partner stellen das attraktive Netzwerk der WFG dar. Wir unterstützen Unternehmen, Investoren und Existenzgründer mit einem qualifizierten Beratungs- und Dienstleistungsangebot. Sprechen Sie uns an!

Wirtschaftsförderung
Flyer

Nein zu Gewalt an Mädchen und Frauen

Immer am 25. November rufen wir uns am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen dieses Thema in Erinnerung, um jede Form der Diskriminierung und Gewalt gegenüber Frauen zu bekämpfen. Die Zahlen sind erschreckend, denn
•    jede 3. Frau in Deutschland ist von sexueller und körperlicher Gewalt betroffen.
•    25% aller Frauen erleben körperliche und/oder sexuelle Gewalt in der Partnerschaft.
•    2 von 3 Frauen erleben sexuelle Belästigung.
•    24% der Frauen werden Opfer von Stalking.
•    42% der Frauen erleben Formen von psychischer Gewalt.



Bildungsratgeber ist da

 

 

„Integration plus“ im Landkreis Limburg-Weilburg nennt sich der neue Bildungsratgeber, den die Bildungsberatung des Hessencampus Limburg-Weilburg gemeinsam mit der Kreisvolkshochschule Limburg-Weilburg, dem Landkreis Limburg-Weilburg und dem Bundesministerium des Inneren herausgegeben hat. In dieser Broschüre findet der interessierte Leser alles von der frühkindlichen und der schulischen Bildung bis hin zur Weiterbildung und dem Studium.  Auch Fördermaßnahmen und Integrationsförderung sind hier beschrieben.
Den Bildungswegweiser gibt es nicht nur als Broschüre, sondern er steht auch zum Download bereit.


Der Abfallwirtschaftsbetrieb Limburg-Weilburg informiert

Das Schadstoffmobil –Sonderabfälle richtig entsorgen

Schadstoffhaltige Sonderabfälle die unsachgemäß oder unachtsam entsorgt werden, können ernste Umweltschäden hervorrufen. Viele Produkte die wir im Haushalt oder Garten verwenden enthalten Inhaltsstoffe die Pflanzen, Tieren und Menschen gefährlich werden können. Reste und nicht mehr benötigte oder unbrauchbare gewordene Produkte werden somit zu Schadstoffabfällen die gesondert gesammelt und fachgerecht entsorgt werden müssen, um Schäden zu vermeiden.



Deutscher Engagementpreis

Der Deutsche Engagementpreis ist der Dachpreis für freiwilliges Engagement. Rund 500 verschiedene Ehrungen gibt es für die 23 Millionen bürgerschaftlich engagierten Menschen in Deutschland. Sie alle verdienen unsere besondere Wertschätzung, denn sie gestalten aktiv unser Gemeinwohl. Um zu zeigen, wie wichtig die Anerkennung dieser Menschen, Initiativen und Projekte ist, sind die Preisträgerinnen und Preisträger der bestehenden Engagement- und Bürgerpreise für den Deutschen Engagementpreis nominiert.
Das Onlineportal des Deutschen Engagementpreises stellt aktuelle Projekte und Initiativen engagierter Menschen, Organisationen, Verwaltungen und Unternehmen vor, die sich vorbildlich für das Gemeinwohl einsetzen. In der Datenbank Preiselandschaft sind alle Auszeichnungen für bürgerschaftliches Engagement anhand verschiedener Kriterien recherchierbar.
Der Deutsche Engagementpreis würdigt das bürgerschaftliche Engagement der Menschen in unserem Land und all jene, die dieses Engagement durch die Verleihung von Preisen sichtbar machen. Gemeinsam stärken wir eine Kultur der Wertschätzung. Engagierte Menschen sollen motiviert werden, sich bei den zahlreichen Preisen um eine Auszeichnung zu bewerben. Bislang noch nicht engagierte Menschen möchte der Deutsche Engagementpreis anregen, sich freiwillig zu engagieren.
Nähere Informationen erhalten Sie über www.deutscher-engagementpreis.de.


Verbrauchertipp: Mit der RMV-Tageskarte Geld sparen

RMV-Tageskarte
•    Die RMV-Tageskarte berechtigt eine Person zu beliebig vielen Fahrten an einem Kalendertag im gewählten Gültigkeitsbereich in allen RMV-Verkehrsmitteln.
•    Sie gilt am Geltungstag bis zum Betriebsschluss beziehungsweise bis zur letzten als Nachtlinie gekennzeichneten Fahrt.
•    Die Tageskarte gibt es auch für Kinder von 6 bis einschließlich 14 Jahren zum ermäßigten Preis.
•    Die Tageskarte kostet etwas weniger als das Doppelte einer Einzelfahrkarte, ist also oft bereits ab der 2. Fahrt preiswerter als Einzelfahrkarten. Ausgenommen sind Frankfurt sowie Wiesbaden und Mainz. Hier lohnt sich eine Tageskarte erst ab der 3. Fahrt.
•    Die Tageskarte ich auch als RMV-HandyTicket erhältlich.


Hessische Initiative für Energieberatung im Mittelstand

Die Hessische Initiative für Energieberatung im Mittelstand richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen aller Branchen in Hessen. Sie informiert über die bestehenden Beratungs- und Fördermöglichkeiten zur Energiekostensenkung. Für Betriebe, die noch keine Maßnahmen zur Energieeffizienz identifiziert haben, bietet z.B. die kostenlose Erstanalyse vor Ort durch qualifizierte Umweltingenieure den Einstieg. Denn schon mit einfachen Sofortmaßnahmen können  bis zu zwanzig Prozent der  Energiekosten gesenkt werden. Die Initiative ist unabhängig, vertreibt und bewirbt keine Produkte und wird von Hessischen Kammern, Unternehmerverbänden, Gewerkschaften und der Hessischen Landesregierung getragen. Das RKW Hessen leitet das Projekt. Alle Informationen zum Programm, Praxisbeispiele, Effizienztipps, Angebote und Kontaktdetails gibt es auf www.energieeffizienz-hessen.de


Hessen hat die besten Karten


Die Familienkarte Hessen


Auf Antrag kostenlos und einkommensunabhängig
für alle Familien aus Hessen mit mindestens einem Kind
unter 18 Jahren!

Bereits über eine halbe Million Menschen profitieren bisher von den Leistungen:

  • Unfallversicherungsschutz
  • Serviceleistungen für Familien
  • Zahlreiche und vielfältige Vergünstigungen
  • Elternratgeber
  • Infos und Hilfestellung zum Thema "Vorsorge treffen"


Jetzt anmelden unter: www.familienkarte.hessen.de


 Startseite Kontakt Impressum Datenschutz Hilfe