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Kirmesanspiel
Das Kirmesanspiel am vergangenen Samstag war wieder Mal eine gelungene Auftaktveranstaltung für unsere Elzer Kirmes. Die vielen Kirmesburschenjahrgänge in ihren überwiegend karierten Hemden und die vielen Zaungäste des Fackelzuges, die dann auf dem Rathausplatz eintrafen, ließen das, was in zwei Wochen folgt schnell erahnen - unser Kirchweihfest, die größte Kirmes unserer Region. Der geballte Kirmesschrei aus hunderten von Kehlen und der Gesang des Kirmesliedes mit der Begleitung der Elzer Musikanten war über das ganze Dorf zu hören. Spätestens ab diesem Gänsehautmoment weiß jeder, das geliebte Volksfest ist nicht mehr weit.
Die Kirmesburschen und Mädchen hatten für die Bewirtung der vielen Gäste gesorgt und die Thekenmannschaften an Gondel, Bierwagen und Essenstheke hatten alle Hände voll zu tun. Bei sommerlichen Temperaturen blieben alle Anwesenden lange zum Feiern auf dem Rathausplatz und machten wenig Anstalten nach Mannebach zur Kirmes zu ziehen. Erst spät entschlossen sich die einzelnen Jahrgänge zum Aufbruch, bevor ein Gewitterschutt das harmonische und tolle Kirmesanspiel dann doch noch beendete.
Das Fest ist eingeläutet – die Kirmes kann kommen!

Kelz – Kult(o)ur nach Frankfurt am Main
Nach dem Motto: verschiedene Ansichten von Frankfurt ging die diesjährige Kultour des Kulturkreises Elzer Bürgerhaus e.V. in das neue Stadtviertel im Herzen der Mainmetropole.
50 Teilnehmer ließen sich vom wechselhaften Wetter nicht abschrecken und machten sich auf den Weg in die neue Altstadt nach Frankfurt. Unterwegs gab es das leckere Kulturkreis Frühstück „Weck und Worscht“. Pünktlich um 10.30 Uhr nahmen die Teilnehmer an einer sehr interessanten Führung durch die „Neue Altstadt“ teil und erfuhren allerlei Wissenswertes rund um den neuen Stadtteil. Bei einem gemeinsamen Gang zum Maintower bestand die Möglichkeit auf dem höchsten Bürohaus, aus dem 47. Stock - Frankfurt von oben zu besichtigen. Viele nutzten noch die Möglichkeit zur freien Verfügung, bevor es am Nachmittag zur Schiffstour auf den Main ging, um so die Ansicht vom Wasser aus auf Frankfurt zu bewundern. Einen schönen gemeinsamen Ausklang gab es in einem alteingesessenen Frankfurter Lokal in Schwanheim. Im „Seppche“ genossen alle Teilnehmer typische Frankfurter Spezialitäten.

Seniorenreise führte an die Ostsee
Vom 12.06.2019 bis 17.06.2019 waren die Elzer Senioren an der Ostsee.
Morgens um 06.00 Uhr ging es los. Auf der Autobahn hatten wir viele Baustellen und Staus.
Wir kamen dann gut gelaunt am späten Nachmittag in Wismar an und bezogen unsere Zimmer.
Am 2. Tag ging es durch Wismar mit Reiseführung. Nach der Stadtbesichtigung fuhren wir zur Insel Poel, mit alten Gutshäusern Bauernhöfen und Alleen.
Am 3. Tag fuhren wir mit unserer Reiseführerin nach Rostock und Warnemünde. Am heutigen Tag konnten wir die beiden Städte erkundigen mit fachkundiger Führung.
Heute hatten wir Glück. Für Wismar war ein kräftiges Gewitter angekündigt. Wir aber fuhren nach Rügen und konnten den Südteil von Rügen erkundigen. Hierbei bekamen nur etwas Regen ab, nicht aber von dem Gewitter das über Wismar zog.
Am 5. Tag haben wir die Halbinsel Fischland-Darß- Zingst erkundigt. Durch unsere fachkundige Führerin haben wir viel Neues gelernt.
Am letzten Tag fuhren wir wieder Richtung Heimat. Zum Glück mit weniger Staus als auf der Hinfahrt, so kamen wir am frühen Abend Glücklich und zufrieden mit vielen Erinnerungen wieder in Elz an.

Elzer Jugend-Rot-Kreuzler erneut Landessieger
Die Jugend-Rot-Kreuzler vom Elzer DRK holten sich erneut den Sieg beim Landeswettbewerb in Kriftel. Im September geht es zum Bundeswettbewerb nach Merseburg.
Elz. Im April gewann das JRK Team aus Elz der Stufe 1, Jahrgang 2007 bis 2009, den JRK-Kreiswettbewerb in Limburg und qualifizierte sich für den Landeswettbewerb. Dieser fand nun in Kriftel statt. Auch hier waren die Elzer sehr erfolgreich und qualifizierten sich für den Bundeswettbewerb im September in Merseburg. Bereits 2017 war das Team aus Elz Landessieger und verteidigte somit seinen Titel.
Im Team traten Kira Brühl, Johannes Eberhardt, Julius Jorda, Maya Bendel, Jonas Wundersee und Linh Nguyen an. Sie mussten ihr Wissen in der Ersten Hilfe zeigen, in der Theorie über das Rotkreuz, es gab einen musisch-kulturellen sowie sozialen Bereich und Spiel und Spaß. Um fit für den Wettbewerb zu sein, haben sich die Kinder neben den regulären Gruppenstunden zusätzlich getroffen. Auch mussten Hausaufgaben erledigt werden, welche dann zum Landesentscheid mitgenommen wurden. So mussten sie aus Wörtern wie Hilfsbereitschaft, Freundschaft oder Fürsorge ein Lied dichten und dieses mit Instrumenten aus Müll beim Wettbewerb vortragen. Hausaufgabe im Rotkreuz Bereich war es, sich im Rahmen des Jubiläums „100 Jahre Föderation“ intensiv über die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften und über das Internationale Komitee vom Roten Kreuz zu informieren. Im Wettbewerb mussten sie Fragen dazu beantworten. In den Einzeldisziplinen belegten die Elzer folgende Plätze: 1. Platz Bereich Sozial, 2. Platz Musisch-Kulturell, 2. Platz Rotkreuz Wissen, 1. Platz Erste Hilfe. Insgesamt erreichten sie den Gesamtsieg. Damit ist das JRK Elz das erste Team aus dem Kreis Limburg-Weilburg, welches zum zweiten Mal zum Bundeswettbewerb fahren wird. Dieser findet vom 06. bis 08. September in Merseburg statt. (lh)

Heißer Nachmittag für die Elzer Feuerwehr
Am Donnerstag, 1.August, wurde die Feuerwehr Elz um 14.49 Uhr mit ihren Tanklöschfahrzeugen zu einem brennenden Getreidefeld, das noch nicht abgeerntet war alarmiert. Die örtlichen Feuerwehren wurden mit Löschwasser bei der außerorts zwischen Obererbach und Niedererbach gelegenen Brandstelle versorgt.

Kurz nach der Rückkehr von diesem Einsatz wurde dann um 16.53 Uhr der komplette Löschzug zu einem brennenden Radlader auf dem Firmengrundstück eines Elzer Sägewerks alarmiert.
Eine schwarze Rauchsäule ließ Schlimmes befürchten. Dennoch hatten die Mitarbeiter geistesgegenwärtig reagiert und das Fahrzeug mit einem Gabelstabler von der Holzwand des Sägewerks ins Freigelände geschoben. Den 27 Einsatzkräften gelang es schnell, das Feuer unter Kontrolle zu bekommen und schließlich abzulöschen. Vermutlich entstand der Brand durch einen technischen Defekt im Motorbereich des Radladers.

Der Elzer Cup im Golfclub Westerwald

Der Elzer Cup im Golfclub Westerwald hatte mit 100 Teilnehmer eine Rekordbeteiligung. Auch der Wettergott spielte mit. Nach der Hitze der vergangenen Woche hatten die Temperaturen merklich abgekühlt, sodass alle Voraussetzungen für ein schönes Golfturnier gegeben waren. Das Turnier ist zu einem festen Bestandteil im Turnierkalender des Golfclubs Westerwald geworden. Die Sponsoren – alle Elzer Mitglieder- hatten zum 11. Elzer Cup eingeladen.
Alle Teilnehmer erhielten mit ihrer Scorekarte ein Tee-Geschenk sowie kühle Getränke und Obst mit auf die Runde.
Fairways und Grüns waren bestens präpariert. Somit waren alles Voraussetzungen für gutes Golfen gegeben.
Aufgrund der guten Verhältnisse gab es viele Unterspielungen, wodurch das Handicap verbessert wird. Das beste Ergebnis erzielte bei den Herren, Michael Dienethal mit 25 Bruttopunkten und bei den Damen Rita Scheer mit 24 Bruttopunkten.
In der Klasse A-Hcp bis 16,8- belegte Uwe Dillenberger mit 40 Nettopunkten den ersten Platz, gefolgt von Norbert Merz 38 Nettopunkte und Dieter Eidt mit 37 Nettopunkten.
Die Klasse B-Hcp 16.9 - 23.7- gewann Ilse Stahl mit 41 Nettopunkten, gefolgt von Heike Schmitz mit 37 Nettopunkten und Birgit Schramm-Deifel ebenfalls mit 37 Nettopunkten.
In der Klasse C-Hcp 23.8 -) belegte der Elzer Thomas Reichwein mit 39 Nettopunkten den ersten Platz, gefolgt von Ariane Fischer mit 38 Punkten sowie Peter Huf mit 32 Nettopunkten.
Natürlich wurden auch wieder Sonderpreise ausgespielt. Neary bei den Damen ging an Inge Schuster-Laux und bei den Herren an Norbert Merz. Nearest to the Line gewann Helmut Siry.

 



Swingender Mühlensommer
Zum jährlichen Mühlensommer waren in diesem Jahr die Offheimer Jazzbären zu Gast in Elz. Mit ihren swingenden Melodien vertrieben sie die Regenwolken.
Kurz vor elf Uhr begann es über der Schwanenmühle in Elz zu tröpfeln. Doch wenn dann Hits wie „Wochenend und Sonnenschein“ oder „Icecream“ erklingen, da lässt sich auch jeder Regen vertreiben und es wurde ein angenehmer Vormittag beim Frühschoppen des Kulturkreis Elz. Die Offheimer Jazzbären sind ein gern gesehener Gast in Elz und hatten Songs im Gepäck, welche das Sommerfeeling heraufbeschworen und die Sonne herauslockten. Aber dank der nächtlichen Abkühlung waren es angenehme Temperaturen, so dass zahlreiche Besucher den Weg zur Mühle fanden.
Die Jazzcombo sind Hermann Weimer mit Klarinette und Saxophon, sein Schwager Michael Storck am Keybord, ihre Söhne Markus Weimer am Schlagzeug und Tobias Storck am Kontrabass sowie am Banjo Gereon Brenk. Sie gründeten sich 2008 und sind seitdem aus der Region nicht mehr wegzudenken. Das Quintett ist dem Dixieland und New Orleans Jazz sehr verbunden, welche mit swingenden, lockeren Melodien locken. Es ist eine gute Laune Musik und bei „Veronika, der Lenz ist da“ oder „My Bonnie is over the ocean“ sangen auch einige Gäste des Mühlensommers mit. Bekannte Größen wie Louis Armstrong oder Duke Ellington erklangen im Hof der Schwanenmühle. Selbst Bürgermeister Horst Kaiser, Vorsitzender vom Kulturkreis, ließ es sich nicht nehmen, sein Akkordeon auszupacken und mit den Jazzbären zu swingen. Tolle Elemente im Jazz sind die freien Improvisationen, die sich harmonisch in die Gesamtstücke einfügen. Gerne spendete das Publikum dann auch den einzelnen Künstlern Applaus, wenn diese sich gekonnt schwungvoll auf ihren Instrumenten austobten.
Der Elzer Mühlensommer ist eine schöne Gelegenheit, zusammen zu kommen, feine Musik zu genießen und sich dabei zu unterhalten. (hl)

Ein Festival für Groß und Klein

Erneut zeigte sich das Wutzkopp Festival als eine Veranstaltung für Alle Altersklassen und für Familien. Bis tief in die Nacht wurde im Schwimmbad getanzt und gefeiert.
Wenn am Ende die Kinder bei den Bands mit auf der Bühne stehen und fleißig auf ihren Luftgitarren mitrocken und wenn die älteste Teilnehmerin auf dem Festival mit 92 Jahren ihren Spaß hat, dann zeigt dies den Kern dieses Festivals. Von Anfang an so gedacht und bis heute so gefeiert, ist es ein Festival für die ganze Familie, für Jung und Alt, für Groß und Klein. Bis tief in die Nacht feierten die Besucher auf dem Gelände des Elzer Freibades.
Zwar gab es zu Beginn des Festivals um 16 Uhr mal einen kurzen, heftigen Regenschauer, doch den restlichen Abend blieb es trocken. Nicht erst ab 16 Uhr wurde gefeiert. Schon kurz vor zwölf reihten sich die Oldtimer in der Hauptstraße von Elz hintereinander, um einen Platz auf dem Rathausplatz zu finden. Da wurde geschaut, gefachsimpelt und sich getroffen. 168 Oldtimer nahmen dieses Jahr an der Fahrt teil und die Faszination ist ungebrochen. Der älteste Teilnehmer der Oldtimerfahrt war Ernst Müller mit 82 Jahren, der auf einem Motorrad mitfuhr. Das älteste Fahrzeug war ein Bentley Baujahr 1928 sowie ein Daimler-Benz von 1936. Der Publikumsliebling war ein VW Bus von Jörg Jung. Auf dem Rathausplatz gab es Unterhaltung von dem Trio Ordonez, die mit ihren akustischen Gitarren und rauchigen Stimmen „Hotel California“ oder „Knocking on heavens door“ zum Besten gaben.
Damit auf dem Festivalgelände alles reibungslos verlief, jeder zu trinken und zu essen bekam, waren 130 Helfer von den vier Elzer Vereinen Feuerwehr, DRk, DLRG und Elzer Musikanten im Einsatz. Diese haben auch im Vorfeld alles aufgebaut und waren am Sonntag dabei, die Spuren des Festivals zu beseitigen. Dieses Engagement lobte auch der Schirmherr, Landrat Manfred Köberle, welcher ebenfalls an der Oldtimerfahrt teilnahm: „Ein großer Dank geht an die Vereine, die das Festival hier stemmen.“

 



Singen am Erlenbach

Von der Nordsee in den Westerwald
Ein bisschen Quiz, ein bisschen Nostalgie, ein bisschen Unterhaltung, dazu jede Menge Freude, alte Schlager und gemeinsamer Gesang: Das "Singen am Erlenbach" war für viele Besucher wieder ein großes Ereignis.
Die Frage des Abends lautete: "Wer hat das gesungen?", und obwohl Moderator Gerd Hammrich in seiner fröhlichen Art etliche Male versuchte, sein Publikum an der Nase herumzuführen, gelang ihm das nicht recht. Die singenden Gäste des Kulturkreises kannten sich aus und wussten ganz häufig, wer Interpret des jeweiligen Schlagers war, und das, obwohl das Liedgut oft schon Jahrzehnte alt ist. Beim "weißen Mond von Maratonga", den Lolita schon 1957 musikalisch bewundert hatte, sangen im idyllischen Hof der Familie Christoph Schäfer in der Oberdorfstraße 49 viele Lolitas etwas älteren Semesters begeistert mit, schickten die Sehnsucht auf Reisen und hofften, dass Märchen und Träume wahr werden.
Wie immer wurde das "Singen am Erlenbach" zum wunderbar romantischen Abend. Im Hof, zwischen blühenden rosa und blauen Hortensien und unter dem schützenden Dach der großen Kastanie, wurden Liebe und Leid, Glück und Freud, Heimat und Natur besungen. Offheim, Eschhofen, Schadeck, Dehrn, Diez - von überallher waren Mitsänger gekommen, auch Stimmen aus den Elzer Altersheimen, die begleiteten mit leiseren Gesängen die jüngere Generation. Unterstützung erhielten alle Sänger von einer kleinen Abordnung des MGV Frohsinns, die sich mit ihrem Vorsitzenden Johannes Schäfer und Nachwuchssängern auf Stühlen und Bierzeltganituren eingefunden hatten. Und als Gerd Hammrich vom singenden Bäckermeister Heino und seinen Liedern (Wer hat die Fischer von St. Juan gesungen?) berichtete, konnte Johannes Schäfer, sehr zum Vergnügen der Besucher, gleich von einem Treffen mit dem Berufskollegen erzählen, der gar kein singender Bäcker, sondern in Wirklichkeit ein singender Konditor ist!

 



Partnerschaft mit Waldmünchen gepflegt

Delegation aus Elz zu Gast in Waldmünchen
- bei Trenck-Premiere und Festzug

Die Premiere des Festspiels „Trenck der Pandur“ das in der Grenzstadt vor 70 Jahren uraufgeführt wurde und seither jedes Jahr in Szene gesetzt wird, war auch Anlass des Besuches einer Delegation aus der Partnergemeinde Elz am vergangenen Festwochenende.
Bürgermeister Horst Kaiser führte die sechsköpfige Elzer Gruppe mit seiner Frau Jutta und der ersten Beigeordneten und seiner Stellvertreterin Ingrid Friedrich sowie den Beigeordneten Gisela Mörsdorf und Wolfgang Lindenmeyer mit Gattin an. Elisabeth Haring-Ruhland, Mitarbeiterin in der Stadtverwaltung begleitete die Besucher am Samstag in das „Haus der Natur“ in Klentsch (Tschechien). Dort konnten die Elzer nicht nur diese beeindruckende Einrichtung, sondern auch die zweite Partnergemeinde Waldmünchens kennenlernen.
Danach ging es nach Althütte, wo die Gäste das neu entstandene Aktivzentrum besuchten. Die Elzer Delegation war begeistert vom Informations- und Sportangebot und genoss danach die Atmosphäre im „Bergstüberl“. Elisabeth und Walter Ruhland, mit den Elzern befreundet seit 1973, waren in Althütte mit von der Partie.

 



tab macht Karl Schäfer zum Ehrenmitglied
An der Premiere der diesjährigen Freilichtveranstaltung von „Les Miserables“ auf der Neumühle in Elz gab es für den Gastgeber Karl Schäfer ein besonderes Gastgeschenk – die Ehrenmitgliedschaft des Vereins.
Karl Schäfer gehört mit seiner Frau Ute zu den Gründungsmitgliedern des Vereins im Oktober 1995. In den nun 24 Jahren des Bestehens des theater am bachs (tab), dessen Name an die Freilichtaufführungen auf der Neumühle und dem naheliegenden Elbbach angelehnt ist, stellte Karl Schäfer und seine Familie bereits zum 10. Male ihr Anwesen für die Freilichtveranstaltungen des Vereins zur Verfügung, angefangen mit „Mirandolina“ 1996. Danach folgten die Stücke „Der Schinderhannes“ (1998), „Der fröhliche Weinberg“ (2000), „Der zerbrochene Krug“ (2002), „D‘ Schwed im Land“ (2004), „Der grüne Kakadu“ (2007), „Der eingebildete Kranke“ (2010), „Jedermann“ (2013), Viel Lärm um nichts/Robin Hood (2016) und der diesjährigen Aufführung von „Les Miserables“.
Die Ehrenmitgliedschaft des „theater am bachs“ wurde bislang erst 2 Mal verliehen – an Hugo Harbich, den ersten Vorsitzendes des Vereins und 2014 an Gerhard „Egge“ Egenolf. Die Ernennung von Karl Schäfer anlässlich der Premiere am 06.07. ist die Anerkennung seiner Verdienste für das tab, da gerade die über die Grenzen von Elz bekannten Freilichtaufführungen auf der Neumühle ein Meilenstein für den Erfolg des noch jungen Vereins ist. Karl Schäfer, der auch die Auszeichnung als Ehrenbürger von Elz trägt, wurde die Urkunde zur Ernennung in Anwesenheit des Premierenpublikums feierlich durch Alina und Jörg Schmidt überreicht.
„Karl, nochmals meinen Dank für Deine Verdienste um das kulturelle Leben von Elz und dem theater am bach. „Les Miserables“ war wieder eine wunderschöne Zeit auf der Neumühle, für uns, für Euch und die rund 1.400 Zuschauer.

Jörg Schmidt, Vorsitzender tab.

Amateurbühne theater am bach Elz spielt Freilicht auf der Neumühle

„Les Misérables“ werden lebendig
Für die künstlerische Leiterin Genia Gütter war es ein langgehegter Traum, Victor Hugos „Les Misérables“ zu inszenieren. Und dieser Traum ist diesen Sommer in Erfüllung gegangen. Das gesamte theater am bach wirkte daran mit, diesen Traum zu realisieren. Genia Gütter schrieb die dramaturgische Fassung und über 40 Darsteller im Alter zwischen 6 und 66 Jahren hauchten den Figuren Leben ein. Auch wenn das Wetter nicht immer stabil war, erlebten alle zum wiederholten Male einen Sommernachtstraum. Und wie sagte Genie Gütter zum Schluß? „Es war Magie“.
Das theater am bach hatte sich der Geschichte von dem armen Tagelöhner Jean Valjean angenommen, großartig verkörpert von Thorben Horn, der wegen Diebstahl und Ausbruchversuchen über 14 Jahre im Gefängnis saß, bis er freikam. Erneut bediente er sich des Diebstahls und klaute das wertvolle Silber von Bischof Myriel (sehr gütig verkörpert von Steffen Jainta). Wieder aufgegriffen behauptete er, es geschenkt bekommen zu haben und der Bischof stimmt dem zu und gibt ihm noch einen Silberleuchter oben drauf. Gemahnt ihn aber an, damit Gutes zu tun. Und so wandelt sich Jean Valjean zu einem rechtschaffenden Bürger, baut eine Fabrik auf, wird Bürgermeister und tut Gutes. Dabei begegnet ihm Fantine (Sarah Horn), welche ein Kind hat. Dieses ist bei den Wirtsleuten Thenadier (Heike und Lutz Lachnit) untergekommen, die das Kind als Magd behandeln und aus der Mutter stetig Geld herauspressen. Als alleinerziehende Mutter sozial verachtet, führt der Weg von Fantine nach unten – sie verkauft Haare und Zähne, landet als Prostituierte auf der Straße, wo sie auch stirbt. Dort begegnet sie auch Valjean und vertraut ihm das Leben ihrer Tochter Cosette an. Dieser holt sie aus den Fängen von den Thenadiers und hütet sie wie ein Schatz.

 



Mädchenfreizeit
Seit vielen Jahren steht die Mädchenfreizeit nun schon auf dem Sommerprogramm
der katholischen Jugend Elz.
Dieses Jahr verbrachten die Teilnehmerinnen der Mädchenfreizeit ihre Zeit vom
08. - 14. Juli im Thomas-Morus-Haus in Hilders in der Rhön.
Allein die Anreise war ein Abenteuer für sich. Um das Haus zu erreichen, mussten die Teilnehmerinnen nämlich zunächst einen verhältnismäßig steilen Berg bezwingen, da der Reisebus zu lang für die kurvenreiche Auffahrt war. Verschwitzt und völlig erschöpft kamen die Mädels dann endlich am Haus an. Oben angekommen hieß es schließlich Natur pur. Der Koffertransport erfolgte mit einem Lieferwagen.
Ein Haus, welches gefühlt mitten im nirgendwo lag, umzingelt von Bäumen, Wiesen und einer Kuhweide und dann auch noch das schlechte Netz. Trotz dieser, für heutige Teenager, misslichen Lage verbrachten Teilnehmerinnen und Gruppenleiterinnen eine schöne Zeit in der „MF 2019“.
Ein festes Thema hatte die diesjährige MF zum ersten Mal nicht. Stattdessen hatte jeder Tag ein neues Tagesthema. So setzten sich die Teilnehmerinnen mit dem „Anderssein“, der „Natur und Umwelt“, der „Freundschaft“ und dem „Abschied“ auseinander.
Für Unterhaltung sorgten ein Ausflug nach Fulda, ein Nachmittag im Freizeitbad, eine Wanderung mit den Rangern im Biosphärenreservat, sowie der ein oder andere Filmeabend. Abgesehen davon gestalteten die Mädchen in Workshops ihre eigenen Mäppchen und bastelten ein Memoboard.
Über den Besuch unserer Pastoralreferentin Renate Ruß haben wir uns sehr gefreut,
da sie beim Ausflug am Mittwoch nach Fulda dabei war und am Abend einen Wortgottesdienst mit uns feierte.
Nach einer wunderschönen Freizeit ist es wieder an der Zeit sich bei der Leitung
Alexandra Laux, den Gruppenleiterinnen Carla, Lara, Lena, Fenja und Nele, sowie dem
Küchenteam Norbert und Klaus zu danken.

O Täler weit, oh Höhen

Zeltlager der kath. Jugend Elz im Schondratal

Wieder einmal ging es für 61 Jungs und 13 Betreuer ins Zeltlager. Ziel war diesmal der Jugendzeltplatz Schondratal bei Detter in der Bayrischen Rhön. Da weit und breit kein mobiler Empfang möglich war konnten sich die Jungs vollkommen in der idyllischen Talaue der Schondra im Naturparks Rhön austoben. Neben Wasserplantschen und Dämme bauen gab es ein Bootsrennen, im Lager wurde der Elzer Superhandwerker gesucht mit Schreinerarbeiten der Zelte, die dann von einer Jury benotet wurden, oder das große Familientreffen-Mafia-Gruppenspiel. Am Wandertag wurden verschiedenen Ziele angelaufen, wie der alte Pilgerort Heiligkreuz, der Aussichtsberg Wilder Weißstein, die Sippachsmühle, oder der Dreistelz mit seinem Aussichtsturm. Ausflüge führten zum Freizeitpark Geiselwind, und zum Terassenbad nach Bad Kissingen. Abends in der Lagerrunde wurden dann verschiedene Spiele gespielt, z.B. Quiz dich fit, Glücksrad, oder Klartext, bei dem die Zelte um den Einzel- und Gesamtsieg am Ende des Lagers spielten. Zwischendurch ertönte dann immer am knisternden Lagerfeuer "Bolle reiste jüngst zu Pfingsten" oder "Wer hat die Kokosnuss geklaut" durch die menschenleere Talaue. Traditionell kommen natürlich aus der Heimat Bürgermeister Hort Kaiser und geistlicher Beistand angereist, dieses Mal in Person von Diakon Georg Muth. Es wurde eine stimmungsvolle Andacht unter dem Blätterdach gefeiert, und dabei wurde auch der ehemalige Lagerleiter Hermann Martin für seine 51. Zeltlagerteilnahme von der Pfarrgemeinde geehrt. Eine tolle Leistung und ein bewundernswerter Einsatz für junge Menschen. Das Küchenteam um Bastian Hoffmann, Steffen Kopp und Jens Konhäuser zauberte auch wieder ein Lächeln ins Gesicht der Jungs, wenn es leckeres Haschee mit Nudeln oder Klöße, Rotkraut und Rouladen aus der gusseisernen Riesenpfanne servierte. Und von Max Möller wurden wieder die Bratwürste für den Abschluss-Grillabend persönlich vorbeigebracht, auch hierfür ein herzliches Dankeschön an die Metzgerei Möller. Man kann also sagen, dass das diesjährige Zeltlager eine runde Sache war. Im nächsten Jahr geht es nach 2009 mal wieder in die Elzer Partnergemeinde Waldmünchen, wegen der großen Entfernung auch wieder ein Tag länger als üblich. Anmeldung dazu ist am Samstag, den 18.01.2020.


Ferienspiele der Gemeinde Elz

Hey, hey, Wickie
Mit einem kleinen Theaterstück gingen die diesjährigen Elzer Ferienspiele zu Ende. Zusammen mit dem theater am bach gestaltete die Gemeinde die Ferienspiele unter dem Motto „Wikinger“.
Die ganze Woche über wurde fleißig gebastelt, geprobt und auch gespielt. Am Freitag fanden die Ferienspiele ihren Höhepunkt mit einer kleinen Theateraufführung. Bereits vor dem Auftritt freut sich Ida Eickenboom darauf. „Ich bin das dritte Jahr dabei, aber dieses Jahr hat es mir besonders Spaß gemacht“, so die Neunjährige. Ihr Helm, ihr Schild und ihr Schutzpanzer besitzen einen Adler als Wappentier. Alles selbst von ihr gebastelt. Und dann geht es auch schon los.
Über 60 Kinder haben sich eine Woche lang mit dem Thema Wikinger beschäftigt. Lutz Lachnit vom theater am bach hat ein kleines Stück geschrieben und mit den Kindern einstudiert. In vier Gruppen spielten die Ferienkinder das Stück. Ihre Requisiten bastelten sie alle selbst und waren am Ende wie ihr Vorbild Wickie mit Helm, Hemd, Schild und Streitaxt ausgerüstet.
Die Wikinger hatten großen Hunger. Sie angelten und hatten reichen Fang. Doch der wurde ihnen über Nacht gestohlen. Also begaben sie sich auf große Fahrt und suchten den Dieb. Sie wurden fündig in einer alten Burg. Erst wurden sie gefangengenommen, aber konnten sich befreien. Sie stellten die Diebe zur Rede. Diese gestanden, dass sie selbst Hunger hatten. Also zeigten die Wikinger ihnen, wie sie angeln können. Und am Ende fingen sie zusammen Fische und merkten, dass man gemeinsam sehr viel stärker ist als allein. „Freunde helfen sich“, so die Wikinger am Ende alle zusammen.

 



Lkw-Brand beschäftigt Feuerwehr über acht Stunden auf der Autobahn

Um 6.10 Uhr wurde die Feuerwehr Elz am 2. Juli zu einem Lkw-Brand auf die A 3 in Fahrtrichtung Frankfurt alarmiert. Ein niederländischer Sattelzug war aus noch unbekannten Gründen in Brand geraten. In Windeseile hatten die Flammen auf die 24 Tonnen Ladung, durchweg Elektroschrott mit hohem Kunststoffanteil, übergegriffen.
Da die Ladung sehr dicht gepresst und von unten nach oben brannte, war der Löscheinsatz sehr langwierig, da der eingesetzte Löschschaum die unteren Brandzonen kaum erreichte.
Aufgrund der Kunststoffummantelung alter Kabel entstand eine sehr starke Rauchentwicklung, die direkt Richtung Limburg-Staffel zog. Daher wurde über Rundfunkdurchsagen und KATWARN eine Bevölkerungswarnung herausgegeben, Türen und Fenster zu schließen.
Da die Löschwasservorräte der vier eingesetzten Elzer Lösch- bzw. Tanklöschfahrzeuge nicht ausreichten, wurden die Nachbarfeuerwehren Limburg und Nentershausen mit ihren Tanklöschfahrzeugen hinzu alarmiert. Mittels der Tanklöschfahrzeuge wurde dann ein Pendelverkehr eingerichtet, der stetig Löschwasser zur Einsatzstelle nachlieferte.
Auch nach dem ablöschen der größten Flammen gestalteten sich die Nachlöscharbeiten extrem zeitaufwändig. Dabei kam auch die Drehleiter der Feuerwehr Elz kam zum Einsatz, um den Sattelauflieger von oben her abzulöschen.
Es bildete sich ein Rückstau bis zum Dernbacher Dreieck. Auch auf den Umleitungsstrecken inklusive sämtlicher Schleichwege hieß es über Stunden stop and go.
Der komplette Atemschutzgerätebestand der eingesetzten Elzer Fahrzeuge kam reihum zum Einsatz. Bereits während des Einsatzes begannen die Atemschutzgerätewarte mit dem Füllen der Atemluftflaschen in der Feuerwache und führten gefüllte Geräte zur Einsatzstelle nach.
Erst nachdem ein Containerfahrzeug mit Greifarm eines heimischen Recyclingbetriebs das zusammengeschmorte Brandgut Stück für Stück entlud, kam man an die immer noch schwelenden Brandherde, die zum Teil durch massive Platten abgedeckt und somit für die Löschmittel unerreichbar waren, heran. Bis gegen 14.15 Uhr war die Feuerwehr Elz mit den Nachlöscharbeiten beschäftigt.
Die vollständige Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft der Einsatzfahrzeuge hat weitere drei Stunden in Anspruch genommen. Insgesamt waren rund 45 Feuerwehrmänner im Einsatz.


Unkrautbekämpfung aus dem Ruder gelaufen

Mit der Meldung „Heckenbrand an Mehrfamilienhaus, starke Rauchentwicklung“ wurde die Feuerwehr Elz am 28. Juni um 10.31 Uhr in die Freiherr-vom-Stein-Straße alarmiert. Ein großer Rauchpilz stand über Elz-Süd.
Eine Unkrautvernichtungs-Aktion mittels Gasbrenner –mittlerweile auch in Elz eine „klassische“ Brandursache- war außer Kontrolle geraten und hatte eine angrenzende Thuja-Hecke in Brand gesetzt. Das harzreiche Gehölz zündete sofort durch.
Die meterhohen Flammen bedrohten auch zwei angrenzende Gartenhäuser bzw. Schuppen. Zudem wurde ein im Hof geparktes Motorrad beschädigt.
Beherzte Nachbarn leiteten mit ihren Gartenschläuchen erste Löschmaßnahmen ein, den Rest besorgte die Feuerwehr, die mit zwei Wasser führenden Löschfahrzeugen im Einsatz war.

Erlenbachschule – Projektwoche und Schulfest 2019

Alle zwei Jahre veranstaltet die Erlenbachschule eine Projektwoche. Im Rahmen dieses besonderen pädagogischen Angebots können Schüler in verschiedenen Arbeitsgruppen ihren Neigungen und Interessen nachgehen. In diesem Jahr stand die Projektwoche unter dem Motto „Umwelt und Kultur“. In der ersten Juni-Woche beschäftigten sich die Schüler und Schülerinnen mit der Zweit- bzw. Weiternutzung von Gebrauchsgegenständen (Upcycling), erkundeten den Elbbach oder das Umland, führten eine Entdeckungsreise in den Wald durch, gestalteten Wände der Schule mit ansprechenden Bildern oder nahmen an besonderen Projekten wie „kicken und lesen“ teil. Zu den Attraktionen zählten unter anderem auch der Aufbau einer Gartenhütte für die im Schulgarten benötigten Arbeitsgeräte und sonstigen Materialen, die Gestaltung von Insektenhotels oder die weitere Verschönerung und Komplettierung des Schulgartens. Im Ergebnis können jetzt auch Obst, Gemüse und Salat für das bereits etablierte Schulprojekt „Schüler kochen für Schüler“ geerntet werden. Außerdem hatten Schüler und Schülerinnen der Klassen 8 bis 10 die Möglichkeit, an einer Studienreise nach in die Nähe von Canterbury in England teilzunehmen.

 



Pinocchio zu Besuch in Waldmünchen
Musicalgala von Pinocchio `90 e. V.
(Bericht und Bilder von Elke Tweedale aus Waldmünchen)
Alles passte perfekt am vergangenen Samstagabend auf der Trenckbühne, denn von der ausverkauften Bühne über einen traumhaften Sommerabend bis zu der tollen Truppe von Pinocchio `90 e.V. aus Waldmünchens Partnerstadt Elz wirkte alles zusammen, um den vielen Zuschauern einen erlebnisreichen Abend zu schenken. Bereits zum siebten Mal konnte Bürgermeister Markus Ackermann die Elzer Freunde auf der Freilichtbühne begrüßen, wo sonst Oberst Trenck wütet. Er begrüßte den Vorsitzenden von Pinocchio `90 Peter Kirchbergermit seiner Truppe, die seit ein paar Tagen bereits mit den örtlichen Begebenheiten geprobt haben und, so Ackermann sicher tolle Highlights aus den Musicals auf die Bühne zaubern.
Dann gehörte die Bühne den Darstellern, die alle Zuschauer auf eine Reise durch viele Musicals mitnahmen, angefangen bei "Rent" bis zu "Flashdance" und "Footlose". Bekannte Melodien wie das Lied aus Mary Poppins "Mit einem Teelöffel Zucker." oder den Mega-Hits von Elton John aus dem Musical König der Löwen "Can you feel the love tonight" bekamen viel Applaus. Einige Solo-Stimmen der jungen Darsteller waren einen besonderen Applaus wert, denn was die Elzer Freunde da wieder auf die Bühne zauberten war durchweg hochklassig. Und die Waldmünchner bekamen auch schon einen kleinen Vorgeschmack aus dem neuesten Projekt von Pinocchio ´90 e. V., dem Musical Shrek. Schon alleine die Maske vom Ogar Shrek war toll gestaltet und nach dem "Tratzerl", wie man in Bayern sagt, hoffen die Waldmünchner natürlich, dass in ein paar Jahren das ganze Musical auf der Trenckbühne gespielt wird. Peter Kirchberger dankte nach einem großen Schlussapplaus seiner Truppe, aber auch Bürgermeister Markus Ackermann und Kulturreferent Hans Ruhland, sowie ACG-Sound für die tolle Technik und gute Betreuung, das macht so eine Aufführung sehr angenehm und bringt allen Spaß. Dafür gab es einen besonderen Tropfen Wein, der nicht zu kaufen sei, so Kirchberger, sondern nur durch besondere Freundschaft zu bekommen ist. Auch seine Truppe vergaß Peter Kirchberger nicht und dankte hier vor allem Nicole Jost, die im Hintergrund wirkt und dafür sorgt, dass jeder mit der neuen Bühne vor Ort zurechtkommt, die Stückte und die Choreografien einstudiert, ja einfach der gute Geist im Hintergrund ist.
Mit einem letzten tollen Ausschnitt aus dem Musical Shrek verabschiedeten sich die Elzer Freunde wieder bis zum nächsten Mal.

Kindertheater zum Maiglöckchenmarkt

Zum Maiglöckchenmarkt beteiligte sich der Kulturkreis zusammen mit dem Elzer Gewerbeverein mit einem Kindertheater. Die Schauspielerin Beatrice Hutter verzauberte mit dem Stück „Antonia und Wiwaldi in den Jahreszeiten“. Mit der Musik von Antonio Vivaldi, eingängigen Liedern und viel Witz verzauberte die Schauspielerin die kleinen und großen Zuschauer.
In den Jahreszeiten lässt sich viel erleben. Schlitten fahren im Winter, an den Blumen riechen im Frühling, die Sonne im Sommer genießen und bunte Blätter im Herbst sammeln. Das Ganze untermalte sie mit Geigenklängen und lustigen Liedern. Von Anfang an bezog sie die Kinder mit in ihr Spiel ein, stellte fragen und bewegte sich mit ihnen. Viel Gelächter ertönte durch den Saal des historischen Rathauses. Viel gekichert wurde, als sich Beatrice Hutter ein Taschentuch in die Nase steckte, um innerhalb von Sekunden zu einem Doktor zu werden.
Mit kleinen Mitteln gelang es der Schauspielerin, vom ersten Moment an den Funken überspringen zu lassen und viel Spaß ins Publikum zu transportieren.

Ein Markt für Jung und Alt

Einen ebenso abwechslungsreichen wie spannenden Maiglöckchenmarkt mit offenen Geschäften, Kunsthandwerkermarkt und vielen Ideen erlebten die Besucher am Sonntag, dem 19. Mai 2019 in Elz. Der Maiglöckchenmarkt hatte für alle Altersklassen etwas parat: Vom Bungee-Trampolin über den Streichelzoo mit Hühnern und eine Präsentation der Feuerwehr war alles dabei. "Hier kann man ja richtig was erleben", staunten die Eltern, die mit ihren beiden Sprösslingen von Bad Camberg nach Elz gekommen waren, um erstmals den Maiglöckchenmarkt zu besuchen. Sie hatten recht: Gerade für Familien mit Kindern gab es in der dritten Auflage des Maiglöckchenmarktes viel zu sehen, zu entdecken und zu erleben.
Dafür sorgten nicht nur die Händler auf dem Krammarkt, sondern auch die Kunsthandwerker, die auf dem Rathausplatz standen und alles Mögliche anboten: Selbst gemachte Hundehalsbänder, Märchenbrunnen, selbst angefertigte Mäppchen und Schlafsäcke, kleine Steinskulpturen, Lavendelsäckchen und viele andere kleine, aber feine Dinge zum Kaufen und Benutzen. Gleich dahinter stand der Elz-Streichelzoo mit Küken und Hühnern und rechts davon das große Bungee-Trampolin, das der Gewerbeverein für jeweils vier kleine Sportskanonen gleichzeitig geordert hatte. Das nutzten die Kinder mit riesigem Vergnügen, schreiend, lachend und johlend erhoben sie sich gut gesichert in die Lüfte - und besahen sich den Markt von oben. Karussell und eine Hüpfburg standen ebenfalls zur Verfügung.
Auf hohes Interesse stießen auch die Vorführungen der Freiwilligen Feuerwehr. Infostand und Löschzug mit den unterschiedlichen Fahrzeugen durften von den Besuchern unter die Lupe genommen werden, gleich 23 Meter ragte die Leiter in den Himmel. Die Feuerwehr-Kameraden führten Brandursachen vor und zeigten den kleinen Gästen auch, wie gelöscht wird. Beispielsweise, dass ein Fettbrand im Topf nicht mit Wasser, sondern mit einem Tuch oder einem Deckel erstickt wird.

 



Erster Gesundheitsvortrag gut angenommen
Der erste Gesundheitsvortrag, den der Elzer Seniorenbeirat zum Thema Herz-Kreislauferkrankungen organisiert hatte wurde sehr gut angenommen.
Prof. Dr. med. Stephan Steiner vom St. Vincenz-Krankenhaus referierte sehr anschaulich und eingehend über Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems und erläuterte insbesondere die Funktion des Herzes mit den Herzkranzgefäßen und den bekannten Problemen wie Vorkammerflimmern, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck usw. sehr anschaulich. Er ging auch auf Maßnahmen die jeder Einzelne ergreifen ein, um solchen Erkrankungen vorzubeugen, wie z.B. auf das Rauchen zu verzichten, regelmäßig Sport zu treiben und sich möglichst viel zu bewegen. Auch Maßnahmen in einer Notfallsituation wie z.B. der Einsatz eines Defibrillators -solche Geräte sind im Bürgerhaus, bzw. im Sommer im Schwimmbad, und im Foyer des Rathauses verfügbar- wurden besprochen. Die rund 30 Besucher hatten sowohl zwischendurch als auch anschließend die Möglichkeit Fragen zu stellen, was auch sehr intensiv genutzt wurde.
Bürgermeister Horst Kaiser bedankte sich anschließend mit einem Hönigpräsent bei Dr. Steiner für den gelungenen Vortrag und kündigte in loser Folge weitere Vorträge in diesem Rahmen zu den wichtigsten Krankheitsbildern an.

Viel Liebe beim Muttertagskonzert

Wolfram Domay ist erst seit August 2018 neuer Dirigent der Elzer Musikanten. Doch beim Jahreskonzert im Bürgerhaus war schon deutlich seine Handschrift zu spüren. Seine Art ist freundlich, motivierend, sein Können unbestreitbar. Die Musiker wirkten motiviert und in großer Spiellaune. Viele hatten im Laufe des Abends die Gelegenheit, bei verschiedenen Stücken ihre Qualität als Solisten zu zeigen. Ein richtig gutes Niveau für ein Amateurorchester, was hier geboten wurde. Das Publikum im gut besetzten Bürgerhaus dankte es den Aktiven mit tosendem Applaus. Die Elzer Musikanten hätten es verdient, dass sich beim nächsten Jahreskonzert mal mehr jüngere und neue Zuhörer auf sie einlassen. Denn das Repertoire ist sehr vielfältig, so dass sich ein Konzertbesuch für kleines Geld auch für diejenigen Musikfreunde lohnt, die unter den Musikern keinen Verwandten oder Freund haben. Dafür dass die Zahl der aktiven Musiker im Erwachsenenorchester konstant über 40 bleibt, sorgt die gute Jugendarbeit, die bereits ab dem dritten Schuljahr mit Instrumentalunterricht separat für die Blech- und Holzbläser beginnt.

 



Kirmes in Malmeneich
Malmeneich feiert ausgelassen, aber auch besinnlich sein Kirchweihfest
Ein rauschendes Party-Wochenende erlebten die Malmeneicher mit ihren Gästen aus dem ganzen Umland auf der diesjährigen Kirmes im Elzer Ortsteil. Auch Kälte und Dauerregen taten da den Kirmesveranstaltungen im Wonnemonat Mai keinen Abbruch. Neben den Eisheiligen feierten Jung und Alt ausgelassen am Freitagabend die Malle-Party und am Samstagabend mit den „Dohlemer Boube“, während es am Sonntag und Montag eher besinnlich mit Fest- und Dankgottesdienst und Blasmusik weiterging. Der traditionelle Frühschoppen sollte da an beiden Tagen natürlich auch nicht fehlen. Nur der offizielle Programmteil, die Begrüßung aller Ehrengäste wurde auf den Montagnachmittag bei Kaffee und Kuchen verschoben, bevor die Kirmes am Abend mit der Schlagerparty ihren Ausklang fand.
Die Mallorca-Party war vom Zuschauerinteresse auch bei ihrer fünften Auflage der Höhepunkt der Malmeneicher Kirmes. Da heizten die Party-Stars Mickie Krause, Almklausi und Tobee die Stimmung bei etwa 1500 Gästen bis zu später Stunde an. Das bunt gemischte Publikum hatte seinen Spaß und blieb trotz Alkoholpegel fröhlich und friedlich. Mächtig getanzt wurde im gut besuchten Festzelt am Samstagabend zum abwechslungsreichen Musikprogramm der jungen „Buben aus Talheim“. Die fünf Jungs machten einfach nur Spaß und brachten das Festzelt mit gekonnten Coversongs zum Kochen.
Schon früh am Sonntagmorgen machten sich die fleißigen Reinigungskräfte auf, um die letzten Spuren der großen Partysause im und um das Festzelt zu beseitigen und alles für den Festgottesdienst vorzubereiten. Dieser fand wieder unter der Mitwirkung einer Abordnung der „Elzer Musikanten“ statt. Am Nachmittag traf sich dann die ganze Kirmesgesellschaft mit Gefolge um den Kirmesbaum. Hier wurde dann zur Blasmusik der „Hundsänger Musikanten“ getanzt und ins Festzelt eingezogen. Bürgermeister Horst Kaiser richtete hier seinen Gruß an alle Kirmesgäste. Auch Pastoralreferentin Renate Ruß betonte in ihrer Ansprache den Ursprung des Kirchweihfestes, die Weihe der mehr als 100 Jahre alten Nikolauskapelle. Gut, dass der Pfarrer sich am Nachmittag durch die Pastoralreferentin vertreten ließ, so dass der Bürgermeister auch mal mit der Geistlichkeit einen Tanz wagen konnte. Ebenso besinnlich ging es dann auch am Kirmesmontag zu. Die Malmeneicher verstehen es, ihr Kirchweihfest zu feiern. Lassen wir uns überraschen, was die Verantwortlichen des Kultur- und Freizeitvereins sich für das nächste Jahr einfallen lassen, wenn die erste Kirmes der Region auf den 1. Mai fällt.

Sing-Party des MGV Frohsinn

Unter dem Motto „Sing-Party“ fand am Samstag, den 04. Mai im Elzer Bürgerhaus die diesjährige Hörbar der U40 des MGV Frohsinn statt. Mit der Hörbar haben die Sänger ein Konzertformat kreiert mit dem in lockerer Konzertatmosphäre neue Freunde für den Chorgesang gewonnen werden sollen. Zurecht mit Stolz und Zufriedenheit verwies der Vorsitzende, Johannes Schäfer, darauf, dass zuletzt fünf junge Männer den Weg in die U40 gefunden hätten. Ein überaus erfreuliches Zeichen, das Bestätigung und Zuversicht für den eingeschlagenen Weg des Ensembles ist. Zur Konzertidee der „Hörbar“ gehört es, dass mit der U40 und namhaften Gastchören die Vielfalt der Musikgattung „Chorgesang“ demonstriert werden soll. Als Gäste konnten in diesem Jahr zum wiederholten Male die Sängerinnen und Sänger von „YouNJoy“ unter der Leitung von Mathias Schmidt. Das Ensemble ist schon seit vielen Jahren untrennbar verbunden mit den Begriffen „anspruchsvollste Chormusik“ auch „jenseits der traditionellen Formen der Chorliteratur“. Auch diesmal wurden die Sängerinnen und Sänger mit Titeln wie „Skyfall“ (Satz: Leo Hoepner) oder „Stitches“ (Satz: Kay Rihan) diesem Ruf gerecht.

 



Schweigegang am Karfreitag zur Mordschau
Bei klarem, trockenen und damit idealen Wetter machte sich am Karfreitag an der Elzer Pfarrkirche um 6 Uhr in der Frühe kurz vor dem Sonnenaufgang wieder eine stattliche Pilgergemeinde, zu der auch wieder eine große Gruppe aus Offheim gehörte, auf den Weg zur Mordschau. Die Prozession wurde angeführt von einer beachtlichen Gruppe diesjähriger Firmbewerber. Auf dem Weg zum Wald hin schlossen sich noch viele weitere Pilger dem Schweigegang an.
An der Gedenkstätte am Kreuz, das von der Katholischen Jugend und dem Katholische Gesellenverein auf die Initiative ihres Vorsitzenden, des Elzer Heimatdichters Paul Blättel, am Karfreitag des Jahres 1933 in der Mordschau aufgestellt wurde, hatten sich bereits viele Bürger aus den Nachbargemeinden versammelt, bevor der Wortgottesdienst begann. In einer von Werteverlust und Glaubenskrise geprägten Zeit, erhält der Pilgergang am frühen Morgen des Karfreitags, der seit mittlerweile über 80 Jahren Bestand hat, vor allem durch das Element des Schweigens sowie des meditativen Charakters eine große Bedeutung.
Die von der Kolpingsfamilie Elz vorbereiteten Schrifttexte, Gebete und Lieder beim Wortgottesdienst an der Andachtsstätte im Wald standen in diesem Jahr unter dem Leitgedanken „Menschen am Kreuzweg". Dabei wurden die „Menschen am Weg“ ins Blickfeld genommen – Menschen, die als Zeitgenossen Jesu Zeugen waren oder Täter, Helfer oder Mitleidende – ebenso aber auch Menschen, die die Kreuzwege unserer Zeit mitverantworten, die am Wegrand stehen und beobachten, die mitgehen, mitkämpfen und mitleiden.
Neben Pastoralreferentin Renate Ruß und Jutta Müller Kaiser gestalteten Diakon Hans Georg Muth, Albert Friedrich, Hans Georg Schmidt und Günther Ernst diesen Wortgottesdienst am Kreuz in der Mordschau.
Nach dem Segen lud Renate Ruß alle Gläubigen zu den weiteren Gottesdiensten am Karfreitag und an Ostern ein. Sie bedankte sich bei den Männern und Frauen der DRK-Ortsgruppe Elz, bei den Mitarbeitern des Gemeindebauhofs, die die Wege im Wald wieder vorbildlich in Ordnung gebracht hatten, und bei den „Freunden der Mordschau“, einer Gruppe der Kolpingsfamilie Elz unter Leitung von Heiner Egenolf, die die Anlage am Kreuz der Mordschau wieder liebevoll hergerichtet und mit Neupflanzungen versehen hatten.

Vielfältiges, kulturelles Programm
In seiner Jahreshauptversammlung präsentierte der Kulturkreis Elzer Bürgerhaus ein buntes kulturelles Programm für das neue Jahr.
Einige Veranstaltungen wie die Fastnacht und das Konzert mit der Schülerband Teachers Despair liefen schon. Aber für das weitere Jahr hat der Kulturkreis Elzer Bürgerhaus noch einige kulturelle Highlights vor, welche bei der Jahreshauptversammlung vorgestellt wurden. Am 19. Mai gibt es im Rahmen des Maiglöckchenmarktes etwas für Kinder. Im Historischen Rathaus tritt Beatrice Hutter auf und zeigt „Antonia und Wiwaldi in den Jahreszeiten“. Am 10. Juli ist im Rahmen des Mühlensommers das Singen am Erlenbach im schönen Anwesen der Familie Schäfer in der Oberdorfstraße geplant. Ebenfalls zum Mühlensommer lädt der Kulturkreis am 28. Juli auf die Schwanenmühle zum musikalischen Frühschoppen mit den Offheimer Jazzbären ein.
Wer sich schon immer die neue Altstadt in Frankfurt anschauen wollte, hat dazu am 17. August mit der Kult(o)ur Gelegenheit. Am 22. September findet das jährliche Schülerkonzert „Wer will, der kann“ statt. Im Oktober findet im historischen Rathaus ein Konzert mit Piano und Querflöte statt. Ebenfalls im Oktober soll zusammen mit der Nassauischen Neuen Presse der Mundart Wettbewerb stattfinden. Zu einem musikalischen Diner mit Klaus-Andre Eickhoff und Songpoesie sowie Musikkabarett wird am 2. November eingeladen.
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung ehrte der Vorsitzende Horst Kaiser für 25 Jahre Mitgliedschaft Waltraud Jefremow, Elfriede Moser und Marlene Schmidt. Für zehn Jahre Vorstandsarbeit ehrte er Guido Brümmer. Er bedankte sich bei Simone Knapp, welche nach 12,5 Jahren die Gemeinde verlassen und somit auch das Amt der Geschäftsführerin des Kulturkreises abgegeben hat. Er bedankte sich ebenfalls bei Alexandra Blättel, welche das Amt übergangsweise übernahm. Als neue Geschäftsführerin wählte die Versammlung an dem Abend Claudia Braun-Wotrubez. Wiedergewählt wurden Horst Kaiser als Vorsitzender sowie Peter Jefremow als Schatzmeister. (hl)

Geschäftseröffnung

Das Ladenlokal in der Weberstraße 1, das alle Elzer mit dem „Hosen Hugo“ in Erinnerung bringen, bleibt nicht leer. Die Ehefrau des verstorbenen Elzer Originals Elfriede Hering hat das Bekleidungsgeschäft nach vielen Jahren aufgegeben. Doch Besitzer Helmut Schäfer konnte eine Nachfolge für das kleine Geschäft mit bester Lage an der Elzer Hauptmeile finden und somit einem weiteren Leerstand entgegenwirken. Kleidung gibt es in der „Boutique EMA“ nach wie vor zu kaufen. Die neue Inhaberin Emira Tric führt Damen- und Hijab-Mode. Natürlich sind die passenden Accessoires dazu auch im Angebot. Bürgermeister Horst Kaiser folgte gerne der Einladung zur Neueröffnung am 30. März. Gemeinsam mit dem Ehepaar Schäfer gratulierte er dem EMA-Team und wünschte viel Erfolg. Zur Begrüßung überbrachte er eine Urkunde und eine Grünpflanze als Geschenk der Gemeinde.

Mehr Grün und mehr Aufenthaltsmöglichkeiten

Seit Oktober befassten sich 86 Studenten mit Elz und wie sich dieses für die Zukunft entwickeln kann. Ihre Projektarbeiten stellten sie nun der Öffentlichkeit vor. Der Publikumsgewinner war ein Konzept mit sehr viel Grün.
Die Gemeindevertreter möchten die Elzer Mitte rund um das ehemalige Hotel Schäfer entwickeln. Dafür suchten sie die Kooperation mit der TU Darmstadt Fachbereich Architektur. Im Oktober fand mit 86 Studenten ein zweitägiger Workshop statt, in dem sich die Studenten gemeinsam mit Stadtführern Elz anschauten und erste Ideen entwickelten. Am Wochenende stellten sie nun ihre Konzepte der Öffentlichkeit vor. Bürgermeister Horst Kaiser lobte die herausgekommenen Arbeiten der Studenten. Vor allem sei es interessant, wie junge Menschen mit ihrem Blick von außen die Gemeinde wahrnehmen.
Das Studienprojekt zur Stadtentwicklung trägt den Namen „Seiltänzer und fahrende Musikanten“ und wurde von Professor Dr. Anette Rudolph-Cleff, Dr. Björn und Frederik Helms betreut. Der Titel erschien ihnen sehr passend, da Schausteller wie Seiltänzer und auch Musikanten eng mit der Elzer Geschichte verbunden sind, aber auch das Leben an der B8 einem „Seiltanz, Eierlauf, Balanceakt“ gleiche. Bevor es an die einzelnen Konzepte ging, gab es eine kleine Einführung. Auch wenn ein großes Augenmerk auf der Ortsmitte lag, setzten sich die Studenten auch mit den Randlagen auseinander, dem Gewerbegebiet sowie den verschiedenen Wegen in Elz. Die Elzer sind stolz auf ihre Vereine und nicht umsonst heißt der Slogan „Elz, da ist Leben drin“. Doch die Studenten fanden im öffentlichen Raum das Gemeindeleben nicht widergespiegelt und daher gab es sehr viele Ideen, wie die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum gestärkt werden könnte, so Dr.Björn Hekmati. Hekmati betonte jedoch auch, dass es sich nicht um fertige Bebauungspläne handelt, sondern um Ideen und Denkanstöße. Die Kommunalpolitiker und Bürger müssen sich gemeinsam auf den Weg machen und für sich die Frage klären, was sie perspektivisch für ihre Gemeinde wollen.

 



Essen von der Hand in den Mund bei der Elzer Foodtruck-Meile

Essen am laufenden Meter, rechts einen Burger, links einen Wrap: Alle Hände voll zu essen hatten die Besucher der zweiten Foodtruck-Meile am zweiten Aprilwochenende in Elz. Bummeln, einkaufen und auf Streetfoodjagd konnte man auf Einladung des Veranstalters Michael Schorn, der Gemeinde Elz und des Gewerbevereins gehen.
Dabei kommt es auf die richtige Mischung an: Offensichtlich nicht nur im Kochtopf, sondern auch bei einer Foodtruck-Meile. In Elz gab es jedenfalls internationales Streetfood von deftig bis süß und vegan bis vegetarisch. Das Event mit seinem großen Angebot zog trotz eisiger Temperaturen viele Gäste aus nah und fern an. Drei Tage lang wurde in warmen Winterjacken auf dem Rathausplatz gekostet und geschlemmt Die Besucher, darunter auch zahlreiche auswärtige Gäste, probierten und teilten mit Freuden die verschiedensten Variationen. Je ungewöhnlicher die Speisen aussahen, umso besser kamen sie an. Zudem reagierten die Marktbeschicker rasch auf die Bedürfnisse ihrer Gäste. Als das Thermometer am Eröffnungsabend nur sieben Grad anzeigte, schenkte der Flammkuchenwirt französischen Glühwein aus. Der sorgte für warme Finger und warme Gedanken. Die Kollegen reagierten rasch und boten später und an den anderen Tagen ebenfalls heiße Getränke an.

 



Zuhören und selbst singen

Zu einem etwas anderen Abend lud die Germania Elz ein. Zuerst hieß es zuzuhören. Später waren die Besucher aufgefordert, selbst zu singen.
In ihrem Jubiläumsjahr möchte die Germania mal neue Wege beschreiten. Dies begann im Herbst, als es neben Gesang auch Theater und Redebeiträge gab. Und dies setzten sie jetzt fort mit ihrem Konzert "Hör zu! Sing du!" Sie wollten nicht nur allein oben auf der Bühne stehen, sondern auch jedem Besucher die Möglichkeit des Mitmachens anbieten. Und was eignet sich da nicht besser als Karaoke. Aus über 1000 Titeln konnten Lieder gewählt werden und die Besucher nutzten die Chance rege. Bis tief in die Nacht wurde allein, im Duett oder zu mehreren Sängern Schlager, Rock und deutscher Pop abgeschmettert und alle hatten sehr viel Spaß.
Bevor es jedoch an das eigene Singen ging, sorgten fünf verschiedene Chöre für einen lockeren Einstieg in den Abend. Und die Beiträge zeigten einmal mehr, wie variantenreich die Chormusik sein kann. Der gemischte Chor Salto Vocale begann unter Leitung von Jürgen Faßbender auf kisuaheli „The Lords Prayer“, um dann “Eine neue Liebe“ hinterherzuschieben. Im Herbst ist ein gemeinsames Konzert mit dem Kreml-Chor aus Zollhaus geplant und einige Sänger kamen jetzt schon mit auf die Bühne und sangen „Angels“ von Robbie Williams. Unter Leitung von Bettina Scholl brachten die Mimos aus Staffel das Publikum zum Lachen mit ihrem Lied „Vetter Michel“ und sangen recht klassisch „Fields of Gold“ von Sting. Eher in die klassische Männerchorliteratur ging es mit dem Männerchor der Germania unter Leitung von Frank Sittel. Sie präsentierten von Friedrich Silcher „Nun leb wohl, du kleine Gasse“ und „Das Mädchen vom Lande“ von Walther Schneider.

 



Kult-Wanderung vom Lubentius bis zum Seltersbrunnen
Am 6. April machten sich 26 wanderlustige Mitglieder und Freunde des Kulturkreises Elz bei idealem Wanderwetter auf zur Kult-Wanderung von der Lubentius-Basilika zum Seltersbrunnen.
Die ca. 17 km lange Wegstrecke führte von Dietkirchen über Ennerich, vorbei an Lindenholzhausen zur Berger Kirche, weiter vorbei an Brechen nach Niederselters zur historischen Brunnenanlage. Wanderwart Bernd Schenk hatte alles im Vorfeld gut vorbereitet und die Strecke bereits abgelaufen, dabei musste er umdisponieren, da einige Wegstrecken am 06.04. wegen einer Sportveranstaltung gesperrt waren. Außerdem sorgte er in der Lubentius-Basilika, in der Berger Kirche und auch im Seltersbrunnen für kompetente Führungen und Erläuterungen. In der Dietkircher Basilika durften die Elzer Besucher sogar ins Beinhaus, und die Freunde der Berger Kirche kredenzten der Elzer Gruppe sogar zwei leckere Suppen als Stärkung zur Mittagszeit. In Selters übernahm der frühere Bürgermeister Norbert Zabel die Führung durch die ehemalige Brunnenanlage und erläuterte nicht nur anschaulich die bewegte Geschichte dieses weltweit bekannten Brunnens, sondern auch die jüngste grundhafte Sanierung mit den derzeitigen Nutzungen. Nachdem alle vom Haustrunk gekostet hatten, begab man sich zum Bahnhof und nahm den Zug zurück bis Elz Süd, um anschließend die Wanderung mit einem guten Essen im Bürgerhaus beim Taki ausklingen zu lassen. Alles in allem eine tolle Wanderung mit vielen kulturellen und auch landschaftlich reizvollen Ausblicken.

Neueröffnung in den Elzer Anlagen

Pünktlich zur Freiluftsaison und Biergartenzeit hat nun das Café Nussbaum in den Elzer Anlagen am ersten Aprilwochenende unter neuer Leitung wiedereröffnet. Nach der langen Winterpause mit Renovierungsarbeiten geht es jetzt in dem schmucken Lokal mit großer Außenterrasse weiter mit Café - Kultur und Events. Der Vorstand des Verschönerungsvereins der Elzer Anlagen freut sich über die Nachfolge, ebenso natürlich Bürgermeister Horst Kaiser und die Mitglieder des Gewerbevereins. Alle brachten dem Team um Inhaberin Diana Weber ihre Glückwünsche zur Geschäftseröffnung und wünschen für den Start und den weiteren Betrieb viel Erfolg und Spaß.

Bildunterschrift:
Vom Gewerbeverein Beate Seibert-Simon und Pia Jorda, Andreas Weber, Ehemann der Inhaberin und Bürgermeister Horst Kaiser.

Baumpflanzaktion des Firmjahrgangs 2019
Sechzehn Jugendliche trafen sich am Samstag, 06.04.2019 auf dem Parkplatz am Bahnübergang im Wald, zwischen Elz und Niedererbach, am Samstagmorgen, um 9.00 Uhr zur gemeinsamen Baumpflanzaktion. Die Aktion, ein Projekt im Rahmen der Firm Vorbereitung, stand unter dem Motto „Bewahrung der Schöpfung“.
Förster Ralf Heukelbach begrüßte die Jugendlichen bei klarem, noch leicht nebligem Wetter und dankte allen, dass sie sich für das Gemeinwesen zu einer solch frühen Uhrzeit im Elzer Wald eingefunden hatten. Anschließend wurden die Jugendlichen über die Geschichte des Holzes im Wald informiert. Dabei wurde die Bedeutung des Einsatzes von Holz, als Brenn- und Baumaterial in den letzten Jahrhunderten, kurz skizziert. Weiterhin wurden die klimatischen Ansprüche der Baumarten aber auch die Auswirkungen des Klimawandels für Wachstum und die Qualität der heute zu pflanzenden Baumarten aufgezeigt. Ganz besonders wies er auf den Sommer 2018 hin, welcher für den Wald zu trocken gewesen war. Die Fichte, mit ihrem großen Bestand in unseren Wäldern, habe ganz besonders unter der Trockenheit des Jahres 2018 gelitten. Die Bäume konnten durch das fehlende Wasser nicht mehr genug Abwehrkräfte aufbauen und wurden somit zum „gefundenen Fressen“ für den Borkenkäfer. Die extremen Wetterlagen, Stürme, Regenmassen, Trockenzeiten machten sich auch im Elzer Wald bemerkbar. Daniel Mörsdorf, Forstwirtschaftsmeister, erklärte anschaulich wie, wo und in welcher Weise die Lärchensetzlinge, welche aus Züchtungen hiesiger Baumschulen stammen, in das ausgesuchte Waldstück einzupflanzen und welche Schutzmaßnahmen anzuwenden sind. Damit die Setzlinge nicht von dem männlichen Rotwild als „Reinigungshilfe“ für ihr Hirschgeweih missbraucht werden können, wurden ihnen als Schutz zwei dünne Holzpfeiler, im Abstand einer Faustbreite, zur Seite in den Boden eingeschlagen. Zweihundertsiebzig Lärchensetzlinge setzten die sechzehn Firmbewerber bis halbzwölf Uhr in den Elzer Wald, an historischer Stätte, einer Ansiedlung von keltischen Hügelgräbern. Anschließend wurden alle mit frischen Brötchen und heißem Leberkäse, sowie mit Wasser zur Stärkung und als ein kleines Dankeschön durch Gemeindereferentin Christa Mohr begrüßt. Vielleicht interessiert ja den einen oder anderen der Beruf des Forstwirtes oder Försters, da auch hier der Fachkräftemangel sich bemerkbar macht und fleißige Hände dringend gesucht werden. Ein großes Dankeschön an alle Mitwirkenden. (Stefan Hummrich, Katechet)

Mit Schwung in die nächsten Jahre

Mit einer Idee fing vor 100 Jahren alles an, mit einer Vision soll es in die nächsten 100 Jahre gehen. Das Jubiläum feierte der Kirchenchor Elz mit einem Festgottesdienst sowie einem Festakt.
Zum Festgottesdienst holte sich der Kirchenchor musikalische Unterstützung bei ihrer Mozartmesse. Die Sänger und Sängerinnen wurden von Mitgliedern des Salonorchesters begleitet, von Torsten Schenk an der Orgel und von Dorothee Laux, Anja Krüger, Stefan Heep und Jens Pitton als Solisten. Es war ein sehr festlicher, gut besuchter Gottesdienst. Danach ging es zu einer Feierstunde ins Pfarrheim.
Dort erzählte der Vorsitzende Hans-Georg Schmidt von einer Idee, aus der damals im April 1919 der Kirchenchor entstand. Es gab Höhen und Tiefen in der 100-jährigen Geschichte. Aber die Liebe zur Musik, das gesellige Miteinander und die Chorgemeinschaft führten dazu, dass alle Herausforderungen gemeistert werden konnten. Mal war es die Erntezeit, dann der Krieg, welche die Reihen der Sänger ausdünnten. In den Jahren 2015, 2016 und 2018 bestand die große Herausforderung, nach dem 40-jährigen Dirigat von Willibald Schenk einen neuen Chorleiter zu finden. Dies gestaltete sich recht schwierig. Über diese Zeit halfen Maria Ringel, Torsten Schenk, Josef Schmitt und Waltraud Jung hinweg, die immer mal wieder die Chorproben übernahmen. Im letzten Sommer fand der Kirchenchor dann Gregor Meilinger, der auch direkt ins kalte Wasser geworfen wurde, denn das Jubiläum stand vor der Tür.

 



10 Jahre Radhaus Pacak

Eine kleine Fahrradwerkstatt entwickelt sich zum Fachgeschäft mit besonderem Angebot
Vor 10 Jahren, im März 2009 in der Limburger Str. 21 auf einer Fläche von ca. 70 qm hat Bernhard Pacak mit viel Schrauberleidenschaft, Fahrrad-Begeisterung und Engagement begonnen, die Elzer Fahrräder zu reparieren. Sehr schnell war er als kompetenter und kundenfreundlicher Anlaufpunkt für Fahrradreparaturen auch komplizierter Art bekannt und das Geschäft musste durch Nachbarräume erweitert werden. Immer mehr Neuräder und E-Bikes nebst Zubehör füllten die engen Räume. In der Werkstatt kam ein Auszubildender hinzu. Die Kundschaft hat das Geschäft wachsen lassen.
Mit einem Fest wurden die neuen großzügigen Geschäftsräume in der Bachgasse im Januar 2017 bezogen und die Kunden können in der „Gläsernen Werkstatt“ ihre Räder wieder zum Rollen bringen lassen, den „Ergonomie-Service“ und die individuelle Radanpassung in Anspruch nehmen und finden über 150 Neuräder nebst umfangreichem Zubehör bereit zur Probefahrt im Geschäft. Fahrradleasing rundet das Kundenangebot ab.
Jetzt ist das Radhaus Pacak 10 Jahre alt und das wurde am Freitag 05.04.2019 gründlich gefeiert.
Zu diesem schönen Geburtstag hat Herr Kaiser als Bürgermeister und Vertreter der Gemeinde Elz Herrn Pacak seine herzlichen Glückwünsche übermittelt.

 



Katholische öffentliche Bücherei
Jubiläumsfeier 40 Jahre Bücherei Elz – 25 Jahre Bücherei im Stricksinehaus

Im September 2018 begann anlässlich des Jubiläums eine Reihe von Aktivitäten, um dieses gebührend zu feiern. So gab es für die Leser an einem Samstag Nachmittag Kaffee und Kuchen, es gab zwei Autorenlesungen, Buchausstellungen uvm.
Das Doppeljubiläum fand seinen krönenden Abschluss mit einer Feierstunde am Sonntag, 31. März. Pfarrer Gereon Rehberg, Mitglieder von Pfarrverwaltungsrat und Pfarrgemeinderat, Bürgermeister Horst Kaiser, Vertreter der Gemeinde, Schulen, Kitas und Förderer der Bücherei gratulierten herzlich, denn die Bücherei ist in Elz ein sehr beliebter Treffpunkt für Groß und Klein. Nach der Kirmes 1993 zog die Bücherei vom Jugendheim ins Stricksinehaus um. Es war eine sehr gute Entscheidung, denn von da an entwickelte sich die Bücherei rasant. Die Ausleihzahlen liegen seit vielen Jahren bei um die 20.000, es melden sich jährlich zwischen 100 und 120 Leser neu an, der Bestand wächst und wandelt sich beständig. So waren Anfang der 2000er Jahre CD-ROMs und VHS-Kassetten der Renner, heute sind es E-Paper, DVDs und Tiptoi-Bücher. Jährlich besuchen rund 70 Vorschulkinder der drei Elzer Kitas die Bücherei – Leseförderung fängt bereits bei den Jüngsten an. Auch die beiden Elzer Schulen und die Grundschule Offheim kommen mit ihren Klassen, damit die Kinder lernen, die Bücherei selbständig zu nutzen. Die Bücherei ist ein lebendiger Ort mit einem modernem Angebot in attraktiven Räumlichkeiten. Hierfür wurde sie in den Jahren 2001, 2009 und 2016 mit dem Hessischen Bibliothekspreis für ehrenamtlich geführte Bibliotheken in Hessen ausgezeichnet und 2011 mit dem Deutschen Bürgerpreis. Hinter all diesen Aktivitäten steht ein Team von 24 Frauen und zwei Männern, das ausschließlich ehrenamtlich arbeitet. Am Jubiläumstag stießen dann auch alle Gäste auf die teilweise jahrzehntelange Arbeit der Büchereimitarbeiter an. Klaudia Bünning von der Fachstelle für Büchereiarbeit und Pfarrer Gereon Rehberg ehrten folgende Mitarbeiter: Für 40 Jahre: Edeltraud Hartung, Edith Rayer, Anne Meudt und Irene Müller-Schwertel. Für 35 Jahre: Ursula Michel. Für 30 Jahre: Undine Krämer. Für 25 Jahre: Sabine Berneiser (davon 10 Jahre Büchereileitung), Barbara Schäfer, Beate Gasteier. Für 20 Jahre: Klaus Weis. (sb)

Jahreskonzert Teacher's Despair

Soul und Blues auf der Bühne

Die Musiker von Teachers Despair sind gerngesehene Gäste in Elz. Ihr Jahreskonzert stand unter dem Titel „Blues Brothers and Soul Sisters“.
Am Ende mussten die Musiker kapitulieren, denn nach drei Stunden Musik waren sie einfach fix und fertig. Sie hätten dem Publikum gerne noch mehr Zugaben gegeben, aber es ging nicht mehr. Doch das die Zuhörer überhaupt nach so vielen Zugaben verlangte, bewies, wie großartig das Konzert war. Unter dem Motto „Blues Brothers and Soul Sisters“ ließen Teachers Despair den Soul und Blues auferstehen.
Seit einem Jahr haben die 25 Musiker der Schulband der Fürst-Johann-Ludwig-Schule in Hadamar unter Leitung ihres Lehrers Christoph Ries am Programm gefeilt und geprobt. Und am Freitag präsentierten sie das Ergebnis dieser harten Probenarbeit. Der erste Teil war etwas ruhiger und gediegener, im zweiten Teil ging dann die Pos ab und die Zuhörer nutzten die freie Fläche vor der Bühne zum Tanzen. Schwerpunktmäßig gab es Musik im Stil der 60er Jahre zu hören, was Christoph Ries auch dazu hinreißen ließ zu erzählen, dass manche Stücke den Musikern nicht bekannt waren. Dem Publikum dafür umso mehr. Aber nicht nur Stars der damaligen Zeit waren zu hören, sondern auch Künstler der heutigen Zeit, die diesen Stil perfekt in ihren Songs umsetzen. Und so erklangen im Bürgerhaus „Way down we go“ der isländischen Band Kaleo und „Rolling in the Deep“ von Adele neben „You can`t tell love“ von Diana Ross oder „Ain`t no sunshine“ von Bill Withers.

 



10 Jahre schöne Momente
Den ersten runden Geburtstag durfte dieser Tage die Boutique MOMENT by Nadja Schroth feiern. Zu den ersten Gratulanten gehörte auch Bürgermeister Horst Kaiser, der seitens der Gemeinde Elz seine Glückwünsche überbrachte.
Vor 10 Jahren hat die gelernte Einzelhandelskauffrau Nadja Schroth den Laden, der zuvor Evita hieß, übernommen. „Es war Liebe auf den ersten Blick“, beschreibt die Geschäftsführerin ihren ersten Eindruck und so hat sie das kleine Geschäft mit den Jahren verändert und weiterentwickelt.
Hierzu besucht sie mit ihrem Team regelmäßig Fachmessen und informiert sich darüber hinaus im Netz und in Fachzeitschriften über die Veränderungen der Modebranche. Im selbstbestimmten Sortiment führt sie die Marken: Cambio, Marc Aurel, Marc O Polo, dazu MosMosh, No mansland, 0039 Italy, Lieblingsstück, VMP und Freequent und kleinere Labels in den Größen 34 – 46. Abgerundet werden die Kollektionen von Highlights aus der Marc O Polo Shoes Kollektion, sowie Taschen und Accessoires. Zeitgemäße Trends setzt Nadja Schroth gerne für ihre Kundinnen um. Sie bietet sportlich-elegante, individuelle, aber auch extravagante Mode für die Frau ab Mitte 30. Dabei macht die Modeberaterin ihren Kundinnen auch gerne Mut auf etwas „Neues“.
In den kleinen, gemütlichen Verkaufsräumen werden nicht nur Verkaufsgespräche geführt, sondern auch Themen ausgetauscht. Eine besondere Atmosphäre für den Kunden wird über ein Verkaufserlebnis geschaffen. Sehr gerne wird sich beim Einkauf auch mal Zeit für eine Tasse Kaffee, ein kühles Getränk oder ein Gläschen Sekt genommen. Regelmäßige Modeschauen mit den aktuellen Modellen werden zu den Jahreszeiten angeboten. Das alles macht ein Besuch bei Moment so besonders und ist bei einem Versandeinkauf nicht gegeben. Schauen Sie doch einfach mal vorbei!

Kaffee to go und viel Kleinkram
Vergangene Woche musste die Aktion „Sauberhaftes Elz“ aufgrund des Wetters verschoben werden. 120 Bürger aus 12 Vereinen sammelten am Samstag Müll in der Gemarkung.
Nur eine Absage gab es durch die Verschiebung der Aktion „Sauberhaftes Elz“ um eine Woche. Der SV Elz musste aufgrund eines Spieles seine Teilnahme absagen, so Ina Arnold von der Gemeinde Elz. Aber der Verein habe versprochen, später rund um den Fußballplatz den Müll einzusammeln. Ansonsten waren insgesamt 12 Vereine mit rund 120 Erwachsenen und vor allem vielen Kindern sowie Jugendlichen in der Elzer Gemarkung unterwegs. Vom Theater, Kulturkreis, dem DRK, der Feuerwehr, dem DLRG, der Ahmadiyya Gemeinde, dem Turnverein, dem Musikverein, den Anglern und der Flugsportgruppe waren Mitglieder auf den Beinen.
Mit Müllsäcken und Handschuhen von der Gemeinde ausgestattet, machten sich die Müllsammler um 10 Uhr auf, um alles aufzusammeln, was nicht in die Natur gehört. Waren in den Anfangsjahren der Aktion immer auch große Gegenstände wie Fahrräder oder Waschmaschinen unter den Sammelstücken, machten die Sammler in den letzten Jahren die Erfahrung, dass der Müll abnahm. Die vollen blauen Säcke stellten sie an den Straßenrand, wo die Mitarbeiter vom Bauhof sie aufluden und zum Bauhof fuhren.
„Ich habe den Eindruck, dass es mit dem Müll in der Landschaft nicht mehr so schlimm ist“, so Bürgermeister Horst Kaiser (CDU) mittags am Bauhof, wo es für alle Helfer was zu trinken und eine warme Suppe gab. Er bedankte sich bei allen Beteiligten für ihr Engagement, vor allem bei den vielen Kindern und Jugendlichen. In den letzten Jahren hat der Kleinkram und vor allem die Kaffee to go Becher zugenommen. Einige Kuriositäten waren dennoch dabei wie eine Matratze in einem Graben, der als Abfluss dient bei Regen sowie eine Sauerstoff- und Stickstoffflasche.
Aber Horst Kaiser musste auch zugeben, dass die illegalen Müllablagerungen zugenommen haben, wobei es doch Sperrmüll und die Deponie in Beselich gibt. Werden die Verursacher nicht gefunden, dann bleiben die Kosten an der Gemeinde hängen. So habe erst vor kurzem jemand 15 Tonnen Müll, wohl von einem Abriss einer Tankstelle, auf einem Wirtschaftsweg abgelagert. Die Gemeinde hat die Entsorgung 5.000 Euro gekostet.
Durch das Hochwasser letzte Woche wurden einige Bäume aus dem Boden gerissen und viel Unrat angeschwemmt. Damit wird der Bauhof noch ein wenig beschäftigt sein. Vor allem müssen die Bäume entfernt werden, weil sie Barrieren bilden, die beim nächsten Regen wieder problematisch sein können. (hl)

Schützenhof zählt zu den besten Dorfgasthäusern Hessens

Festakt und Auszeichnung:
„Die 50 besten Dorfgasthäuser in Hessen“
Die 50 besten Dorfgasthäuser stehen fest! In einem gemeinsamen Wettbewerb haben der DEHOGA Hessen und der Brauerbund Hessen/Rheinland-Pfalz den gleichnamigen Wettbewerb ausgelobt. Unter der Schirmherrschaft des Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier fand am 18. März 2019 mit der Preisverleihung in der Sektkellerei Falkenberg in Flörsheim am Main der feierliche Höhepunkt statt.

„Gute Dorfgasthäuser sind der Mittelpunkt einer jeden Ortsgemeinschaft. Hier werden seit Generationen Kontakte und Freundschaften gepflegt und Geselligkeit gelebt. Sie prägen mit ihrer Geschichte und ihren Geschichten die Dörfer und Gemeinden und bieten den Menschen ein Stück Zuhause.“ Mit diesen Worten begrüßte der Präsident des hessischen Hotel- und Gastronomieverbandes, Gerald Kink, vor 300 geladenen Gästen die 50 Siegerbetriebe.

 



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